Torpedoboot Typ 1935 / WHV / 1:250

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    • Torpedoboot Typ 1935 / WHV / 1:250

      Hallo Freunde des Kartons,

      um die Torpedobootsfraktion ist es ja seit einiger Zeit im Forum sehr ruhig geworden, also werden wir mal da aktiv und werden einen alten Baubericht aus dem Jahr 2008 wieder beleben - aber immer ist es mir nicht möglich, Exoten oder weniger bekannte Hersteller zu präsentieren, gelegentlich muss man auch den „Mainstream“ bedienen, deshalb habe ich mal wieder die Möwe aus WHV gewählt und hier das Torpedoboot der Klasse 1935, das waren die Boote mit den Bezeichnungen T 1 – T 12.

      Da bisher – zumindest soweit ich weiß – kein anderer Verlag diesen Bootstyp neu herausgebracht hat, ist es wohl gerechtfertigt, den alten Baubericht über die Torpedoboote 1935 neu aufzulegen.

      Der Bogen bietet die Möglichkeit, ein Boot aus den späteren Kriegsjahren zu bauen, wo die wahrhaft magere artilleristische Bewaffnung dieser Klasse wenigstens durch diverse Flaks verstärkt worden war. Aber ich hatte damals vor, zunächst mal die Grundversion des Typs basteln, bei der sich die Bewaffnung neben den beiden Drillingstorpedorohrsätzen auf nur 1 x 10,5 cm sowie 3 x 2 cm Flak beschränkt hat. Die Version mit zusätzlicher Flak kommt später mal an die Reihe (bisher allerdings noch nicht verwirklicht).

      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • Das Deck ist aufgebracht. Die Klasse 35 war zum Minenlegen eingerichtet, als Minenschienen sind auf dem Bogen ca. 1,2 mm hohe Papierstreifen vorgesehen, dies würde im Original einer Schienenhöhe von 25 cm entsprechen - das war mir nun doch ein wenig zu hoch, denn ich will ja kein Dora-Geschütz auf dem Torpedoboot verfahren….

      Also habe ich wie bei dem Minenkreuzer Albatross die Schienen aus schwarzer Nähseide imitiert.

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    • Die Bordwände sind dran und das 1. Teilstück der Aufbauten steht. Im Gegensatz zu den beiden Vorgänger-Klassen ("Raubvogel" und "Raubtier"), die eine erhöhte Back und ein niedrigeres Hauptdeck hatten, waren die 35er Glattdecker, denn aus Festigkeitsgründen und durch die Bauhöhe der Kessel (eingebaut wurde eine neu entwickelte Hochdruckheißdampfanlage für hohe Geschwindigkeiten) wurde eine Seitenhöhe von über 5 m notwendig.

      Die schlanke und elegante Rumpfform des Flushdeckers wird im Modell recht gut wiedergegeben – allerdings geht es beim Kriegsschiffbau weniger um die Schönheit, sondern mehr um andere Dinge, und da hatte diese Klasse doch so ihre Unzulänglichkeiten.

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    • Na ja, es war ja nur ´ne Frage der Zeit, bis die erste Grübelphase kommt: Der Druck bei den Aufbauwänden lässt hier (siehe Pfeil) vermuten, dass die Wand an dieser Stelle nicht geschlossen war, sondern nach innen offen – wie auch immer das Innere ausgesehen haben mag. Ich habe alle mir zur Verfügung stehenden Bücher über die Torpedoboote gewälzt (und das sind doch einige), aber natürlich war in keinem dieser Schinken auch nur auf einem Bild oder einer Skizze hier etwas hilfreiches zu entdecken. Also werde ich mal diese vermutliche Öffnung ausschneiden und ein irgendwie geartetes Innenteil schaffen.

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    • Der hintere Aufbau und das Rumpfteil für den achteren Torpedorohrsatz sind eingebaut. Man kann am hinteren Aufbauende erkennen, dass ich hier diese oben erwähnte angedeutete Öffnung etwas plastischer gemacht habe: sie ca. 2 mm Tiefe und da ich keinerlei Ahnung habe, was sich im Original dahinter verborgen hat, habe ich sie mit einer dunklen Fläche abgeschlossen. Das Teil 19 d (der Munitionsspind für die 3,7 cm Flak) habe ich zwar zusammengebaut, aber es gerade noch vor dem Aufkleben rechtzeitig gemerkt, dass es an der vorgesehenen Stelle (Pfeil) dem Torpedorohrsatz im Wege gewesen wäre. Da ich ja die frühe Version bauen will, ist die 3,7 noch nicht an Bord und der Kasten ebenfalls nicht.

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    • Der mittlere Aufbau und der Aufbau für den Schornstein sind die nächsten Bauabschnitte. Auch hier war ich wieder etwas zu schnell: Diese beiden Kästen (Munition für die Flak) waren bei der frühen Version nicht an Bord – irgendwie lief es damals bei jenem Bau etwas holperig…. denk1

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    • Dann der Schornstein. Hier darf wieder gegrübelt werden: Bilder und Skizzen aus meinen Quellen und aus den Unterlagen, die mir seinerzeit Willi Hoster freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, geht nur eines eindeutig hervor, nämlich dass nichts eindeutig ist. Schornsteine in allen Variationen – aber da ich auf einem Bild von T 8 sowie auf einer Skizze von Willi eben diese recht üppigen Rohrleitungen gesehen habe, war der Entschluss klar: Dieses Boot wird mit der Spaghettiversion gebaut. Sie sind aus 0,6 bzw. 0,8 mm Draht. Die beiden auf dem Bogen vorgesehenen Kartondinger hätte ich ohnehin durch Draht ersetzt.

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    • Die Brücke ist fertig. Reling und E-Messgerät sind angebracht. Bei dem E-Messer habe ich das bekannte WHV-„Vierkantholz“ durch eine Eigenkonstruktion ersetzt; die Optiken sind aus Besenborsten.

      Die Ausbuchtungen an den Stellen, wo später die Flaks montiert werden sollen, habe ich, dem Bauplan folgend, einfach automatisch montiert. Erst als alles angeklebt und fest war, ist mir Willi’s Bemerkung bei seinen Galeriebildern wieder eingefallen, dass er nämlich bei Fotos und Skizzen vom Original nirgends diese „Beulen“ finden konnte (ich übrigens auch nicht), aber ich hab’s ja oben schon geschrieben, es lief damals diesmal nicht so..... denk1

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    • Dann waren die Torpedorohrsätze an der Reihe. Da ich die ältere Version bauen will, brauche ich zwei von den Dingern. Auf dem Bogen ist zwar ein zweiter Rohrsatz vorgesehen, aber der ist in der Einfachversion gehalten, also nicht brauchbar. Hatte mir seinerzeit auch einen zweiten Bogen besorgt, aber als ich die beiden betrachtete (beides Laserdrucke), habe ich festgestellt, dass den Wilhelmshavenern es bei den beiden gelungen ist, verschiedene Farbtöne zu kreieren.

      Also blieb nichts anderes übrig, als die Rohrsatzbauteile einzuscannen und noch mal auszudrucken. Da es mir nicht gelang, mit dem Tintenstrahler den passenden Farbton zu finden, habe ich eben beide Rohrsätze mit einem angenäherten, etwas helleren Farbton ausgedruckt und so werden die Dinger jetzt gebaut

      Ein paar eigene Bauteile analog zu den Verfeinerungen, die ich auch bei der Hipper vorgenommen habe und der erste ist fertig.

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    • Moin Hagen,

      dieses WHV Torpedoboot,

      konstruiert 1958, hier vom bekannten Konstrukteur, des damaligen Lehrinstitut Wilhelmshaven, G. Neubert...,
      hatte ich mit 12 Lebensjahren, schon an Omas Küchentisch unter der Nagelschere ! daumen1 freu 2

      Danke, für die Einstellung des Bauberichtes, dieses Oldtimers ! klasse1
      Gruss

      Holger





      Das Beste braucht Zeit zum Wachsen
      und wird nie ohne...
      den einen einen oder anderen Stolperstein
      erreicht....

    • Flens wrote:

      Für die Konstruktionszeit war die Detaillierung richtig gut.
      Oh ja, Jochen...stimmt !
      War ja auch von Neubert, die Modelle von Ihm waren sehr gut für die damalige Zeit,
      aber sind es, zum Teil, heute noch. daumen1
      Will noch mal die Wilhelmshavener TS BREMEN von Neubert bauen,
      natürlich dann gesupert mit Ätzteil- oder LC Reling etc.
      (Guten alten Offset Bogen habe ich ja... !)

      Die TS BREMEN vom damaligen Norddeutschen Lloyd Bremen,
      muss ich noch bauen.........,
      denn auf dem Schiff habe ich, vom ca 18. bis zum 21. Lebensjahr, eine lange Zeit verbracht ! freu 2
      Gruss

      Holger





      Das Beste braucht Zeit zum Wachsen
      und wird nie ohne...
      den einen einen oder anderen Stolperstein
      erreicht....

    • @Cux-Holger
      Danke, Holger - auch für die Daumen! freu 2
      Bei mir war's irgendwann in den 60ern, da baute ich nach dem Uralt-WHV-KM-Zerstörer (der, bei dem in der Bauanleitung der Einsatz von schwarz gefärbten Streichhölzern als Rohre für die 12,7 ermpfohlen wurde stirn1 ) dann ein Torpedoboot vom Typ "Raubtier" und eben dieses der 1935er Torpedobootsklasse. Das war im Vergleich zu dem Zerstörer und auch dem alten Minensucher ein regelrechter Quantensprung. Die beiden Boote haben mir dann auch sehr gut gefallen, wenn es auch damals noch keine Laserreling oder andere Mögllichkeiten der Verbesserung gab. Heute könnte man natürlich noch weitaus mehr supern, aber mir reicht das, was ich bei da 2008 gemacht habe....

      @Flens
      Danke, Jochen! danke 2
      Ich finde, die 35er können sich ebenso wie "Raubtier"- und "Raubvogel"-Klasse auch heute noch sehen lassen, was die Konstruktion betrifft. Und mit einigen Zurüstteilen könnte man sich da ja weiter ungehemmt austoben, wenn man möchte.... grins 2

      @Kurt
      Freut mich, wenn die Reko von einigen meiner alten Bauberichte auf Interesse stößt. happy 2
      Ja, es ist wirklich ein Jammer, was da alles verschwunden ist, da hast Du recht - von mir waren es allein 84 Bauberichte, die da eingestellt waren..... brüll1

      @Didibuch
      Vielen Dank, Dieter, für Deinen Daumen! freu 2

      Servus
      hvt
      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • Hallo Freunde des geknickten Kartons,

      weiter geht es mit dem Torpedoboot Typ 1935...

      Die 10,5 ist fertig, dazu noch die Rettungsflöße. Abweichend von der Bauanleitung platzierte ich das vorderste Floß nicht auf den Torpedorohrsatz, sondern auf den Aufbau hinter dem Schornstein, wo es im Original auch bei der frühen Ausführung des Torpedoboots saß.

      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • Die beiden übrigen Werfer bestanden aus den einfachen Wurfstempeln – im Gegensatz zum Bogen habe ich die Stempel nicht mit dreieckigem, sondern rundem Querschnitt gemacht.

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    • Dann war die Back an der Reihe: Spill, Ankerketten und Stopper (die letzten beiden wieder gehäkelt), Anker (Laserteile), Wellenbrecher sowie 2 Seilrommeln; damit ist die Back beinahe schon fertig, nur Poller und Reling fehlen noch.

      Die im Bogen hier vorgesehene 3,7 cm Flak war ja bei der frühen Version nicht eingebaut.

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    • Die Minensuchwinde ist inzwischen entstanden und auf dem Deck hinter der 10,5 befestigt. Bei letzterer habe ich beim Bau dem Rohr noch ein hinteres Mantelstück aus normalem Papier spendiert sowie die Öffnung für das Rohr ausgeschnitten.

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    • Die anderen beiden Zwozentimeter werden auf dem Brückendeck platziert- das war’s dann auch schon mit der Bewaffnung. Auf der Planskizze, die ich bei Gröner Bd. 2 und bei Z-Vor Bd. 2 hinten gefunden habe, sind für diese Version des Bootes eindeutig nur 3 x 2 cm Flak zu erkennen.

      Interessanterweise werden aber in der Literatur (auch bei Gröner) immer als Flakausstattung 5 – 12 Rohre angegeben. Wo auch immer die Zahl 5 als Angabe für die geringste Bewaffnung herkommen mag, ich habe mich an die Skizze gehalten und bleibe bei 3 Geschützen.

      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • Dann kommen die Beiboote an die Reihe. Neben dem großen Boot, das standardmäßig auf dem Bogen zu finden ist, kann man auf der Planskizze noch ein kleines erkennen, das vor dem vorderen Torpedorohrsatz quer hinter den Schlauchbooten befestigt war (Pfeil). Das habe ich aus einem übrig gebliebenen Teil eines anderen Bogens gefertigt. Der Blitz hat die gefärbte Innenseite des großen Bootes wie üblich ausgebleicht. Der graue Fleck neben dem Schlauchbootstapel ist keine Fotoretusche, sondern der mit Aquarellfarbe zugekleisterte weiße Fleck der Munitionskästen, die bei der Originalversion hier vorgesehen waren – auch hier schiebt der Blitz die mit bloßem Auge kaum sichtbare Änderung krass in den Vordergrund.

      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • Dann noch die Minensuchausrüstung – die Seile zu den Trägern sind aus Pinselborsten. Die Dreiecke aus den Trägern auszuschneiden, das war mir dann doch ein wenig grenzwertig, also habe ich es gelassen.

      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • Die frühe Version des Bootes hatte statt des Funkmessgeräts einen Scheinwerfer. Die Plattform habe ich vom Minensucher Typ 40 ausgeliehen, auch der Scheinwerfer ist aus der Restekiste. Er wurde wieder, wie bei mir seit dem Bau der "Goeben" üblich, mit „Innenleben“ ausgestattet.

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    • Hier der Scheinwerfer auf seiner Plattform. Auf der Back ist die Reling schon befestigt und der Mast ist ebenfalls bereits im Bau. Den habe ich im Gegensatz zum Bogen nicht dreieckig, sondern mit rundem Querschnitt gemacht.



      Soviel für heute - demnächst geht's weiter mit dem Rest des Bauberichtes...

      Servus
      hvt
      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • @Ingo

      Ja, Ingo, das war schon ein recht gutes Modell, das seinerzeit von den Wilhelmshavenern herausgebracht wurde....
      Danke für die vielen Daumen! freu 2
      @Klueni
      Vielen Dank, Tommi! danke 2

      @Cux-Holger
      Danke, Holger, für die Likes! freu 2

      @Scorpion1963
      Danke für Deinen Daumen! danke 2

      Servus
      hvt
      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • Hallo Hagen
      Lang, lang st es her, das ich dieses Teil, ebenso wie Holger einmal gebaut habe. Damals kann man noch kein Kantenfärben und die Knicklinien wurden mit einer durchbrochenen Rasierklinge eingeritzt. Aber es hat Spaß gemacht, ebenso wie die Bilder von deinem Schiff jetzt.

      lg

      Otto
    • Moritzleo wrote:

      Lang, lang st es her, das ich dieses Teil, ebenso wie Holger einmal gebaut habe. Damals kann man noch kein Kantenfärben und die Knicklinien wurden mit einer durchbrochenen Rasierklinge eingeritzt.
      Ja....
      ich war 12 Jahre jung...
      Kantenfärben....? Nee......,
      das war unbekannt...
      Knicklinien wurden, wenn denn....,
      mit der Spitze von Schwesters Nagelfeile gemacht, ausgeschnitten wurde ebenso mit der Nagelschere, der 10 Jahre älteren Schwester, getätigt.
      Abends gab's dann Krach, dass ich bei Ihren Sachen bei war.... happy1
      Das Geld für den Kleber, 75 Pfennige, hatte ich von Oma bekommen..., ganz kleine 20 Gramm Uhu Tube...
      Gruss

      Holger





      Das Beste braucht Zeit zum Wachsen
      und wird nie ohne...
      den einen einen oder anderen Stolperstein
      erreicht....

    • @Moritzleo
      @Cux-Holger

      Ja, das T-Boot gehörte wohl bei vielen zur Erstaustattung der kartonalen Flotte - ich habe es auch vor 55 Jahren oder so zum ersten mal gebaut.

      Kantenfärben? Wenn das einer damals zu mir gesagt hätte, wäre mein Gesicht wohl ein einziges Fragezeichen gewesen.... grins 2
      Geschnipselt hat man mit einer kleinen Schere, geritzt habe ich damals mit einem "Spicker", wie man auf bayrisch zu einem Dart-Pfeil sagt. Und den habe ich immer noch daumen1 - die Kunststoffbefiederung hat schon damals ihr Leben ausgehaucht, aber das Vorderteil mit der Pfeilspitze tut nach wie vor getreulich seinen Ritz-Dienst; im übrigen neben einem alten und schlecht fotografierten Bild von einigen meiner Modelle das einzige, was aus meiner ersten Kartonmodellbauphase die Zeiten überdauert hat... cool2

      Und gebaut hat man - wenigstens bei mir war das so der Fall - getreulich nach der Bauanleitung, d.h. hinzugefügt habe ich damals keine Fremdteile, außer sie wurden da vorgeschlagen wie die unsäglichen schwarz gefärbten Streichhölzer bei dem alten KM-Zerstörer und dem ebenso alten Minensucher; im Gegenteil - manchmal habe ich sogar einiges weggelassen wie die Poller, die halten ja nur auf beim Bauen der Modelle und sie konnten ja nicht mal schießen.... stirn1 - so waren halt damals die Gedankengänge.... frech 5

      Vielen Dank für Eure Beiträge - immer wieder schön und interessant, von den "Abenteuern" der ersten Kartonbauphasen zu lesen... danke 2

      Servus
      hvt
      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2