Monitor HMS Cerberus 1:250 Paper Shipwright

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    • Monitor HMS Cerberus 1:250 Paper Shipwright

      Halo Freunde,
      auch hier soll ein Baubericht rekonstruiert werden, der schon vor einigen Jahren verschwand.
      Auf der Seite von Paper Shipwright gab es vor ein paar Jahren mal als kostenlosen Download die HMS Cerberus. Das Modell ist als kostenpflichtiger Download weiter erhältlich und enthält außer der Ursprungsversion, die ich hier baue und die es umsonst gab, noch eine Umbauversion des Schiffes.

      Das Schiff wurde 1867 bestellt und 1870 fertiggestellt. Es war eines der ersten Kriegsschiffe, die ohne Besegelung konzipiert wurden. Gegenüber den damals üblichen Monitoren wies es die Neuerung auf, daß die Barbetten für die Türme höher gelagert waren, was deren Einsatz leichter machte. Zum einen waren sie so besser gegen überkommendes Wasser geschützt und zum andren musste für den gefechtsklaren Einsatz nicht mehr das Deck von störenden Lüftern und Pollern freigeräumt werden.
      Das Schiff machte sich dann auf die Reise von England nach Australien. Man kann sich vorstellen, welches Wagnis das damals war. Für die Reise setzte man dann auch ein Hilfsbesegelung. Der Anfang im Ärmelkanal war desaströs, man geriet in einen Sturm und der größte Teil der Mannschaft desertierte. Trotzdem gin es weiter, die Cerberus war das erste Kriegsschiff, das durch den Suezkanal fuhr und 1871 kam man in Australien an, wo das Schiff verblieb. Der Cerberus feuerte trotz seines furchterregenden Namens keinen einzigen Schuß in feindlicher Absicht ab. 1926 wurde das Schiff als künstliches Riff versenkt und ist noch heute dort zu sehen.


      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Es geht mit dem Spantengerüst los (Bild 1) auf das das Hauptdeck gesetzt wird (Bild 2). Das Bootsdeck konstruiere ich etwas um, damit die Türme drehbar werden (Bild 3). Dazu sind leichte ussparungen aus dem Spantengerüst nötig, die ich auf Bild 1 zeige.




      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Bei diesem Modell geht es schon recht früh an die Geschütztürme. Ich schneide den Turmmantel etwas großzügiger aus, damit ich ihn trotz der Ausschnitte für die Geschützmündungen besser runden kann (Bild 1), der Überstand wird später weggeschnitten (Bilder 2 und 3).




      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Bei den Turmdecken habe ich das Lüftungsgitter mit Fäden nachgebildet (Bilder 1 und 2). Man kann sich das aber schenken. da später noch ein deck darüber kommen wird und man daher davon nichts sieht. Die Türme werden dann in das Deck eingelassen (Bild 3).




      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Die Bordwände werden vorgeformt (Bild 1) und passen gut (Bild 2). Auf den mittleren Aufbau kommen so ein paar Teile, die später den Schluß mit dem darüber liegenden Deck herstellen (Bild 3). Und diese Anbauten sind die stillen Örtchen (Bild 4). einmal für die Maate und einmal für Offiziere.




      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Das ist das nächste Deck (Bild 1). Da sind zwei Öffnungen drin, die offenbar mit Persennings abgedeckt werden konnten. da mir das in den Kartontelen nicht gefiel, schnitt ich mir zwei passende Rahmen und klente sie auf zuvor mit etwas Tee eingefärbtes Zigarettenpapier (Bild 2). Die Rahmen mit den Persennings kommen über die ausgeschnittenen Öffnungen (Bild 3). So sieht es von unten aus (Bild 4) und das komplett vorbereitete Deck (bild 5).






      Meine Untaten

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun wird es klar, wozu diese etwas rätselhaften Öffnungen dienen. Die Geschütze hatten lüftungsgitter, um den pulverdampf abziehen zu lassen (Bilder 1 und 2). Das über den geschützen liegende Deck hätte das verhindert, daher diese Öfnnungn, die bei nicht gefechtklarem Zustand des Schifes abgedeckt waren.
      Der Schornstein und Panzerstand werden jetz schon mal auf das Deck geklebt (Bilder 3 und 4).




      Meine Untaten

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Bei den Booten schneide ich die Duchten aus (Bild 1) und sie kommen an die Davits (Bild 2).
      Noch ein paar Rettungsringe (Bild 3) und nun kann die australische Flagge gesetzt werden (Bild 4).

      Damit ist der Monitor fertig. Das Schiff war meine Baunummer 10 und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Dazu trug sicher die hohe Paßgenauigkeit von Davids Bögen und die schöne Grafik bei. Das Modell kann auch von Anfängern gebaut werden, da schwierige Bauteile zumeist optional sind oder einfach fortgelassen werden können.
      LG
      Kurt




      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)