AN-12 Cub; GPM; ISSN 1428-4618; M 1:50

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    • Rezatmatrose wrote:

      man möchte meinen, der Schwanz sei ein "Ausgießer"
      ...wenn da nicht der kleine, flache, böse letzte Spant wäre... grins 2

      Aber demnächst ändert sich das tatsächlich, Günter!

      Vorerst wurde jedoch - wie angekündigt - im Bereich der Heckklappe rundherum alles etwas verstärkt.
      Verwendung fanden dazu Originalteile (die seitlichen Flächenteile) und selbstgeschnitzte Kreationen.
      Wichtig: auch die vom Bogen weg verwendeten, seitlichen Flächenteile unbedingt mit Pappe verstärken! Ansonsten dürfte das saubere Einkleben dieser Teile erhebliche Probleme bereiten!

      Unter der ganzen Versteifungsaktion litt naturgemäß ein wenig die Kreisform des Rumpfrings (Richtung Bug) und hätte so beim Einpassen und Verleimen in die Rumpf-Mittelsektion mit Sicherheit Mühen bereitet.
      Um dem vorzubeugen wurde ein zweiter Spant 8b (letzter Spant in Rumpf-Mittelsektion in Richtung Hecksektion) geschnitten und zusätzlich in den formkritischen Rumpfring eingeleimt (siehe Bild).
      Beide Sektionen ließen sich danach mühelos und exakt zusammenfügen (siehe Bilder - Sektionen sind noch nicht verleimt).


      Viele Grüße
      Roland





    • Servus Roland,

      das offene, hochgezogene Heck ist eine Augenweide und sicher schwer zu bauen!

      Wenn du schreibst, dass irgendwo eine Ungenauigkeit oder gar ein Spalt ist, muss ich lange suchen, um zu erkennen, welche Stelle du meinst! Meistens finde ich sie nicht! ja 1

      Absolut sauber gebaut! klasse1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Vielen Dank für die Daumen und Worte!

      Wie schon erwähnt: ..."und mit reichem, vollem Schwalle" wird sich aus dem Heck nichts "zu Bade" ergießen!

      Statt dessen warteten Arbeiten, die mein Bastlerherz selten erwärmen:







      Nach Vollzug kann aus dem Heck nicht gegossen, dafür aber geschossen werden. grins 2


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      jetzt musste ich mir doch erstmal einen Artikel zum Original anschauen, die MGs im Heck haben mich da verwirrt.
      Das ist ja schon ein eher betagter Flieger, so alt sieht die Maschine auf den ersten Blick gar nicht aus.

      Sauber und fein gebaut, ich schaue dir gerne weiter zu.

      Viele Grüße
      Dieter
    • Moin Roland,
      ja, da ging es mir wie Dieter. Mir war bei dem bisherigen Baubericht gar nicht klar, das das eine militärische Version dieser Antonow ist.
      Mußte mich da erst belesen, daß es logischerweise auch bewaffnete Versionen für das Militär gegeben hat.
      wie immer sauber gearbeitet klasse1
      Liebe Grüße
      Jörg
    • Hallo Roland,

      ich schließe mich da meinen Vorrednern nahtlos an. Meine Verwunderung kommt allerdings daher, daß der Flieger mit "Aeroflot" beschriftet und somit eindeutig von ziviler Natur ist kratz1 Wahrscheinlich wurden da einfach Militärmaschinen umdeklariert und die Bewaffnung ist zur Sicherheit mal dringeblieben. Man weiß ja nie, wofür es noch gut sein könnte stirn1

      Richtig faszinierend finde ich den Gedanken, daß es die Maschine auch noch in 1:33 gibt. Das muß dann wohl ein ziemliches Riesenviech sein oh1

      Gruß,

      Daniel.
    • hallo zusamen,

      Ich habe noch nie eine Version der an-12 ohne den geschützstand gesehen, egal ob zivil oder militärisch. Bei vielen zivilen waren zwar die Kanonen ausgebaut aber soweit ich informiert bin waren bei der Aeroflot die Kanonen drinnen. Die Aeroflot war ja nicht in unserem Sinne zivil und die transporterflotte war die schnelle abbrufbare Reserve der Luftwaffe.
      Nach dem was ich gelesen habe wurde in der Sowjetunion wenig Unterschied gemacht ob es sich bei den Maschinen um welche der aeroflot oder der Luftwaffe handelte sonder genommen was gerade verfügbar war.

      Da es sich bei der an-12 um einen taktischen Transporter handelt der nach sowjetischer Doktrin für den gefechtsfeldnahen Einsatz bewaffnet sein muss und die Aeroflot Maschinen jederzeit als solche zum Einsatz kommen konnten blieb die Bewaffnung im Turm wohl meist drinnen und es wurde nur die Munition entfernt.

      Ob das so genau stimmt kann ich nicht sagen da ich nur westliche Quellen kenne aber was ich an Fotos gesehen habe scheint das zu bestätigen.

      Lg Toby
    • Hallo zusammen,

      zunächst wieder meinen herzlichen Dank für die Likes und Beiträge! happy 2

      Zur AN-12 Cub selbst kann ich ebenfalls nur Informationen aus dem Netz weitergeben.
      Danach wurde der Flugzeugtyp AN-12 in einer zivilen, hauptsächlich aber in der militärischen Transportvariante gebaut.
      Über die große Heckkanzel verfügen grundsätzlich beide Varianten, bewaffnet ist aber nur die Militärversion, wobei von Beginn der Fertigung bis heute eine rege Mischnutzung erfolgte.
      Einige der relativ zahlreichen Bullaugen im Rumpf der Militärversion (weswegen diese Variante auch oft irrtümlich für eine Zivilflugzeug gehalten wird) sind in Notausstiegsluken integriert, da in dieser Rumpfvariante nur eine Einstiegstür existiert. Weitere Einstiege sind nur noch durch eine Luke unterhalb des Cockpit (Besatzung), bzw. durch die Heckklappe möglich.

      Bei der AN-12 Cub handelt es sich um eine militärische Variante, die auch im Dienste der Aeroflot Verwendung fand/findet.
      Neben der taktischen Zusatzbezeichnung "Cub" existieren bei der militärischen Variante, je nach Einsatzspezifik, noch weitere Buchstabencodes.

      Danke Wikipedia!


      Viele Grüße
      Roland
    • Servus Roland,

      Kugel- und Kuppelbauten sind wohl das Lieblingsthema jedes Kartonmodellbauers.
      Wenn mir meine Kuppeln so schön gelingen würden, wie am Heck der An-12 zu sehen, würde ich mich zufrieden zurücklehnen!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Günter und Andreas, vielen Dank für die angenehmen Zuschriften!

      Hallo zusammen,

      nach ein paar Urlaubstagen finde ich ganz allmählich wieder Zugang zum Modellbau.
      Erst gar nicht, dann etwas in den Bogen gucken und heute endlich platzte der Knoten. Wahrscheinlich war er von permanenten Regen aufgeweicht.

      Zunächst wurde das Höhenleitwerk (Klappen folgen später) fertiggestellt und mit dem Rumpf verleimt. Das Leitwerk war ohne Probleme passgenau montierbar.
      Ebenso der Einbau in das Rumpfheck. Mangels Referenzpunkten für eine exakte Positionierung musste zur Ausrichtung die vorhandene Grafik herhalten. Ganz falsch konnte das nicht sein, denn die beiden unteren Rumpfendstücke passten sich recht sauber an das Höhenleitwerk an.
      Damit war das Heck fertig für die Einpassung des Heckstandes, einschließlich des Sockels für das Seitenleitwerk.
      Zur Erzielung einer exakten Verklebung des Sockels mit dem Rumpf wurden aus Resten des LC-Satzes zwei Streifen geschnitten und stumpf auf den Rumpf aufgeleimt.
      Danach erfolgte die Verleimung des Sockels mit dem Heckstand.

      Eine anschließende Passprobe zeigte, dass diese Baugruppe ohne weitere Korrekturen mit dem Rumpf verleimt werden kann - aber erst demnächst.
      Denn vorher wird noch das Seitenleitwerk montiert. Und erst wenn sich das exakt in diese Baugruppe einfügen lässt, öffne ich die Leimtube.

      Die Bilder zum Text:












      Viele Grüße
      Roland
    • Kurt und Hagen, vielen Dank für eure positiven Rückmeldungen - jedoch: die AN-12 Cub ist kein Zivilflugzeug. flüstern1 Aber nicht weitersagen!
      - und gleichen Dank an die Besitzer der acht gehobenen Daumen ja 2 , euer Interesse freut mich.

      Am Modell wurden inzwischen die Heckklappe geschlossen, die Klappen des Höhenleitwerks, sowie die zwei Wulstverkleidungen des Klappenschachtes montiert, das Seitenleitwerk vorgefertigt und zwei der drei Rumpfsegmente verleimt.

      So sieht das alles aus.















      Und wer sich für Hochzeiten interessiert: die FEHMARNBELT ist jetzt auch unter der Haube. happy 2 Bisschen durchsichtig, der Kandidat, aber sonst ganz passend grins 2

      Viele Grüße
      Roland
    • Servus Roland,

      was für ein Teil.
      Länge Rumpf insgesamt ? Die Spannweite dürfte wohl - geschätzt - kurz vorm Meter-Bereich liegen.

      Von Maßstab 1:250 Fehmarnbelt dann direkt folgend auf 1:50 springen.
      Welch ein Unterschied in Dimension und Optik. Aber die Qualität bleibt immer gleich: Spitzenklasse. daumen1


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • PRT wrote:

      jedoch: die AN-12 Cub ist kein Zivilflugzeug.
      Weiß ich, hast Du ja weiter oben erklärt - hatte nur in der Eile die Anführungszeichen bei "Zivilflugzeug" vergessen... grins 2
      Bei den Herren aus der Union der sozialistischen Sowjetrepubliken war ja damals gelegentlich so eine Mischnutzung diverser Art zu beobachten - alles natürlich ganz friedlich und im Dienste der Weltrevolution... grins 2

      Servus
      hvt
      "Frauen und Kinder zuerst!" - diese alte Seefahrerregel finde ich gut!
      Denn wenn ich ins Wasser darf, sind die Haie schon satt....... happy1

    • Oh, armes Flugzeug! Es fiel herunter und -wie im ein Zeichenfilm- bohrte sich in den Tisch. Also ein neuer Oberkörper muss gemacht (gezeichnet happy 2 ) werden.
      Liebe Grüsse an alle Mitkleber: Krisztián
      Leute, die Modellbögen kaufen denken, dass sie auch die Zeit kaufen, die für ihre Montage notwendig ist. Aber ich bin alt genug zu wissen, dass es nicht wahr ist.
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • Hallo zusammen,

      damit hier nicht der Verdacht eines Bauabbruchs aufkommt, zwischendurch ein dickes Dankeschön für die seit meinem letzten Beitrag eingegangenen Zuschriften und Likes. danke1
      @ Jürgen: Länge Rumpf 66cm, Spannweite 76cm
      @ Krisztian: Rumpf und Tisch sind unversehrt happy 2

      Selbstverständlich geht´s auch hier bald weiter. Da die Konstruktion des UW-Schiffes der NEUWERK aktuell jedoch Prio 1 genießt, bleibt die AN-12 Baustelle noch etwas verwaist.
      Bis Ende August soll nach meiner Planung die reine NEUWERK-Zeichenarbeit beendet sein, dann folgen Probebau(ten), erforderliche Korrekturen und die Festlegung der Teilenummerierung). Also bissl dauert´s hier noch denk1

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo zusammen,

      nach knapp zwei Monaten Pause, endlich wieder Baufortschritte an der AN-12.
      Fertigung und Montage des kompletten Fahrwerks stehen auf dem Programm.

      Im ersten Schritt erfolgt der Zusammenbau der Fahrwerkswülste für die Hauptfahrwerke.
      Die Bilder zeigen eine fertig montierte und am Modell verleimte Wulst.


      Viele Grüße
      Roland





    • New

      Für die Likes und Zuschriften meinen herzlichen Dank!

      Hallo Andreas,

      Buddy wrote:

      selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: deine exakte Bauweise beeindruckt immer wieder!
      richtig wäre: "...deine schmeichelhaften Aufnahmen beeindrucken immer wieder... grins 2

      Nach der Fahrwerkswulst wurde mal begonnen, ein dazugehöriges Haupt-Fahrwerkbein zu fertigen..
      Neben Papier kamen hier wieder diverse Kunststoff-Rundmaterialien zum Einsatz.

      Das noch unlackierte Ergebnis sieht aktuell so aus:

      Theorie:


      Praxis:





      Viele Grüße
      Roland