Noch eine P-51 von Zarkov

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    • Noch eine P-51 von Zarkov

      Liebe Hobbykollegen,

      ich hänge momentan mit der F-7 in einem Motivationsloch, zugleich vertiefe ich immer mehr meine Mitarbeit auf flugzeugforum.de . Dort wird auch Modellbau getrieben, aber nur sehr selten in Karton, sondern allermeistens in Plastik. Um dem abzuhelfen und auch eine Lanze für den Kartonmodellbau zu brechen, stelle ich gerade einen Bericht über den Bau einer weiteren P-51 von Emil Zarkov ein, der "Miss KatBrat". Also nicht wundern, wenn jemand von Euch dort auch tätig ist und denkt "Hä? Den Stil und den chaotischen Basteltisch kenne ich doch?"
      Da ich schon 2 dieser Modelle hier gebaut habe, werde ich dieses Mal hier nur ganz wenige Bilder einstellen. Trotzdem finde ich es gut, dass Ihr davon wisst.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Hallo Martin
      Ich wünsche dir viel Spaß bei deinem Ablenkungsprojekt. Ich hab mir deine Mustangs angesehen und mir sind die selbstgebastelten Kanzeln aufgefallen. Die sehen richtig gut aus und brauchen sich vor einem gekauften Kanzelsatz nicht verstecken. Man sieht sowas auch sehr selten. Von den wenigen Bildern die hier kommen werden bitte um eins (acht) von der schönen Kanzelhaube. Beim nächsten Modell probier ich das auch mal aus.
    • Hallo Zitronenfalter,

      mache ich gerne.
      Aktuell wird der Rumpf allmählich. Eigentlich alles ganz konventioneller Kartonmodellbau mit allem drum und dran, vor allem aber - wegen gestiegener Ansprüche an mich selbst - viel Spantenschleiferei. Die müssen saugend sitzen.
      Hinter der Cockpitwanne habe ich einen Doppelspant angesetzt. Die Außenhülle saß zu knapp, um noch Klebelaschen dazwischen zu setzen.
      Vor dem Instrumentenbrett habe ich einen Stützbogen aus 1mm-Graukarton angesetzt, damit steht der Instrumententräger stabil und ich musste ihn nicht mühsam in den Rumpf hineinpfriemeln. Obenherum habe ich mit der Dremel vorsichtig Material abgeschliffen, bis alles gut passte.
      Auf dem letzten Bild habe ich Motorgondel und Cockpitsektion probeweise aneinander gelegt, das wird bei der endgültigen Verklebung noch genauer.
      Bin gespannt, wie weit mich dieses lange Wochenende noch bringen wird.

      Viele Grüße, Martin







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      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Nach 2 Monaten wieder einmal etwas Neues von der P-51. Eigentlich ganz konventioneller Kartonmodellbau. Ich habe lediglich die dünnen Leitwerksholme mit eingeklebten Kartonstücken verstärkt. 2 kleine Probleme: Die Fahrwerksschächte sind nicht ganz deckungsgleich mit den Öffnungen dafür und die Innenauskleidung des Lufteinlaufs für den Unterrumpfkühler machte wieder einmal Probleme. Ich habe jetzt einfach die Außenhülle eines Fehldrucks angepasst und eingeklebt. Sieht auf jeden Fall deutlich besser aus als vorher.
      Als nächstes die Kanzeln.
      Zur Erklärung meiner langen Pause: Ich habe auf ebay Kleinanzeigen einen klassischen alten Reiselieger geschossen, den ich in den letzten Wochen mit Frontträger, neuer Lichtanlage, frischem Antriebsstrang und diversen Detailverbesserungen aus fast 30 Jahren Liegeradpraxis liebevoll wieder aufgebaut habe und der einfach so gut läuft, dass ich aktuell jeden Abend aus Freude daran 2 Stunden damit unterwegs bin. Da bleibt natürlich wenig Zeit für anderes. Zugleich vermisse ich durch die Zeit draußen meine dieses Jahr ausgefallene Ferienfahrt überhaupt nicht.

      Viele Grüße, Martin





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      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
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      Danke an alle Likers!

      Hallo Robert,
      die P-51 ist eines der schönsten Flugzeuge überhaupt. Elementar einfache, funktionale Formen, rassig, harmonische Proportionen und - für einen Modellbauer ganz wichtig! - unglaublich viele reizvolle Bemalungen sowohl aus ihrer militärischen Zeit wie aus der nach dem WK2, als sie eine zweite Karriere als Rennflugzeug oder als schnelle ein- bis zweisitzige Reisemaschine startete. Ich zähle dieses Modell zu der 2. Kategorie. Obendrein gab es so viele Umbauten, dass man sich durchaus auch die Freiheit des persönlichen "What Ifs" erlauben kann.
      Also andere Hauben für den Renneinsatz, gekürzte Tragfächen, Tip Tanks usw. Ein Extrembeispiel war die leider kurzlebige "Beguine", die keinen Unterrumpfkühler mehr hatte, sondern stattdessen die Kühler an den Tragflächenenden. Meines Vermutens inspiriert von der SNCASO Trident.
      Hinzu kommt die legendäre F-82 Twin Mustang, die ein unkundiger Zeitgenosse für eine amokgelaufene Phantasie halten könnte, wenn es sie nicht wirklich gegeben hätte und das mit beträchtlichem militärischem Erfolg.
      Und es spricht für die aerodynamische Qualität der P-51 sowie für den Rolls Royce Merlin, dass der aktuelle Geschwindigkeitsrekord für kolbenmotorgetriebene Flugzeuge wieder von einer gehalten wird, nachdem er zwischendurch an eine Bearcat gegangen war.

      O.K., ich habe in den letzten Tagen die Kanzel gebaut. Der Vorgang war identisch mit dem des Baus der ersten P-51 von Zarkov, mit der Ausnahme, dass ich auf die von Zarkov mitgegebene Schablone verzichten konnte.

      Der fogende Abschnitt geht vor allem an @Zitronenfalter , der um eine genaue Baubeschreibung gebeten hatte:
      Zuallererst: Innenseite des Scheibenrahmens nachfärben, ich habe ein mittleres Grau genommen, das Zinkchromatgrün der USAF ginge auch, wird später noch etwas überdeckt. Dann die Kanten färben, trocknen lassen, ich nehme Wasserfarbe.

      Dann die Klebeflächen auf der Klarsichtfolie mit Hilfe von Cocktailspießchen sparsam mit Flinke Flasche einstreichen, trocknen lassen. Wichtig, damit es später möglichst wenig Sauerei mit Klebstoffäden gibt!
      Dann die entsprechenden Anzeichnungen am Rumpf mit Klebstoff bestreichen, aber immer nur Segment für Segment und die Haube dort aufkleben. Ich hatte nach den Erfahrungen mit den ersten P-51 die Windschutzscheibe selber weggeschnitten. Ich habe hinten angefangen und mich nach vorne durchgearbeitet. Bis der Klebstoff abgebunden hatte, habe ich jeweils die Verbindungsstellen mit einer gekröpften Kreuzpinzette fixiert. Da sich die geblasene Haube der P-51 nach vorne etwas absenkt, war es zum Fixieren gut, dass die Windschutzscheibe fehlte, so dass bis ganz vorne der Eingriff der Pinzette möglich war.
      Nachdem der transparente Teil angeklebt war, kam hinten der Scheibenrahmen, auch wieder unter vorsichtigem Einsatz von Klebstoff.
      Die Windschutzscheibe samt Rahmen war wieder ganz konventionell: Folie und Rahmen verbunden, geknickt, aufgesetzt.
      Das Ergebnis ist "solide", aber nicht überwältigend. Bei einer weiteren P-51 würde ich doch eine tiefgezogene Haube nehmen, damit ich die Maschine mit geöffneter Haube darstellen kann, wenn ich sie mit ausgefahrenem Fahrwerk in ein Mini-Diorama einbinde. Das hatte ich mich mit der segmentierten Haube nicht getraut.
      Als nächstes die Auspuffstutzen.

      Viele Grüße, Martin
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      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
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      Hallo Heinrich,
      die Hauben gibt es z.B. auf kartonmodellshop.de zu kaufen, gib in der Suche einfach P-51D ein. Sie unterscheiden sich je nach Herausgeber minimal, es gibt also immer Anpassungsarbeiten.
      Zum Tiefziehen gibt es auf youtube einige Tutorials. Außerdem gibt es hier immer ein paar hilfsbereite Zeitgenossen, die so etwas auf Anfrage gegen eine Gegengefälligkeit auch einmal machen.

      Viele Grüße, Martin
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      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
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      Die Auspuffbänke sind fertig und am Ort.
      Zarkov hat vorgesehen, die Auspuffstutzen und die Abdeckung auf eine Grundplatte zu kleben. Ja gut, dann baue ich doch alles als eine Einheit und dann diese Einheit an den Rumpf.
      Die gedoppelte Abdeckung habe ich zunächst bis zu dem Bereich, in dem sie gerundet wird, mit Sekundenkleber verklebt, aushärten lassen und dann gerundet, verkelbt und zurechtgeschnitten. Dadurch entstehen keine Spannungen im Bauteil.Die Abdeckungen sind auf dem Bogen rechts - links vertauscht, beim Nachbau bitte beachten.
      Die Bilder zeigen, wie ich die Grundplatte mit einer Lasche versehen habe und die mit einer Klemmpinzette auf einer Japanspachtel fixiert. Oben kam die vorbereitete Abdeckung daran, zuerst mit UHU und dann noch einmal mit Sekundenkleber nachgeklebt, als der UHU abgebunden hatte. Der hält nämlich nicht auf dem Metall der Spachtel, ausnahmsweise mal gut.
      Die Auspuffstutzen habe ich in Serie gebaut und dann auf die Grundplatte geklebt, dann die Lasche abgeschnitten. Damit der Schnitt auch schön gerade wird, habe ich die Unterkante zuvor perforiert. Klappt ganz gut.
      Als Nächstes das Spornrad.

      Viele Grüße, Martin



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