Gouvernementschiff Komet, MB-Modelle, 1:250

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    • Servus beinand,

      bevor die nächsten Lüfter an der Reihe sind, habe ich mich an die beiden Ladewinden gemacht.
      Eins muss ich vorweg sagen, das ging an meine Grenzen und ich musste von der Bauanleitung abweichen.

      Aus insgesamt 24 Teilen soll die Ladewinde, so wie in der Explosionszeichnung dargestellt, zusammengebaut werden Als Achsen kommen 0,3mm messende Drähte in Frage. Da habe ich aufgegeben, da mein Draht immer das Bauteil kaputt gestochen hat. OK, man braucht sie nicht zwingend.
      Die Teile sind allesamt (ausgenommen Teil r) sehr einfach auszusticheln. Die beiden Pleuelstangen n habe ich jedoch mit einem Stück Draht nachgebildet und nicht schwarz gepönt, da man sie ansonsten überhaupt nicht mehr sieht. Der Bremshebel r ist aus Resten einer Lasercut-Reeling enstanden.Die beiden Seitenwangen sind so nah beieinander, dass man Trommel, Zahnkranz und Bremstrommel ohne Achse einfügen kann. Die zweite kurze Achse ist dann für die Meister.



      Die zusammengebaute Ladewinde sieht dann so aus.





      Im nächsten Beitrag ist sie dann an Ort und Stelle eingebaut. Ich habe zwar inzwischen ein Makroobjektiv, aber Gott sei Dank komme ich auch mit dem nicht so nahe ran, dass man alles sieht schwitz1

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Und noch einer:

      Die beiden Ladewinden und die Ladeluken vorne und hinten haben ihren Platz an Board gefunden.
      Die beiden Lüfter werde ich wahrscheinlich austauschen. Jetzt mit Michael Bauers neuen Bogen kann ich ja in Serie gehen,





      OK, dann mach ich mich mal an die Lüfter...

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Servus Norbert,

      die Winden so detailliert zu bauen, zahlt sich letzlich in jedem Fall aus, weil sie das Modell sehr aufwerten. Schließlich sind sie eigene Kleinmodelle, die schon als solche wirken!
      Feine Arbeit!

      klasse1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Norbert,
      Deine Ausführung der Winde kann sich durchaus sehen lassen.
      Die sehr liebevolle Gestaltung der Winden ist für Michael Bauers Modelle typisch. Sie sind nicht einfach zu bauen, wirken aber fertiggestellt auf dem Modell sehr gut.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Servus beinand,

      zuallererst ein dickes Danke an alle Kommentierer und Daumenheber. Das motiviert ungemein bei den noch kommenden Fitzelteilchen.
      Michael hat ja dankenswerterweise den Bogen geändert, dadurch war es mir nun ohne Probleme möglich die Schwanenhalslüfter zusammenzubauen. Dass die Klebestelle für die Oberteile nun eine sehr kurze Kante darstellt, ist auch unproblematisch. Man muss nur den Kleber lange genug trocknen lassen, dann hält das bombenfest. Einzig, mein Drucker kann Rot nicht wirklich gut ausdrucken, weshalb ich nur die Vorderseite verwendet habe. Die roten Innenseiten habe ich später nachgepönt. Weiterhin konnte ich so auch die gedruckte Seite der Oberteile nach innen verlegen, wodurch man außen kein schwarzen Linien sieht.
      Die ersten beiden, bereits verbauten Lüfter habe ich demontiert und durch neue ersetzt.








      Fortsetzung folgt...

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Servus beinand,

      danke Euch Kommentieren und Daumdrückern und all den anderen, die durchhalten verlegen1

      Die letzten Wochen habe ich mit einem Teilwunder des Baubogens gekämpft - der Ankerwinde. Insgesmat 38 Teile in einem Kubikzentimeter Bauteil. Da musste ich mir zuerst überlgen, ob die Vorgehensweise laut Bauplan meinen Fertgkeiten entspricht. Nach meiner negativen Antwort habe ich die Teile dann so zusammengesetzt, um sie alle noch vernbünftig anbringen zu können.

      So soll die Ankerwinde aussehen:



      Angefangen habe ich natürlich mit der Grundplatte. Dort mussten zuerst die Dampfzylinder, die Pleuelstangen an den Kurbelscheiben und die Achse mit dem Antriebsritzel drauf. Das habe ich noch nach Bauplan gemacht.



      Aber dann musste ich meinen Weg einschlagen. Zuerst die beiden Achshalter für die äußeren Trommeln. Da sollte auch gleich die Achse durch (ein 0,3mm Draht). Die habe ich aber erst später angebracht und zwar in zwei Teilen - linke und rechte Achshälfte. Verwendet habe ich einen 0,3mm Federstahldraht. Zuerst nutzte ich einen 0,3mm Wolframdraht, der ließ sich aber nur sehr zäh kappen lässt.



      Zum Schluß kommt dann die dritte Achse mit den Kettennüssen und verschiedenen Lauf- und Bremsrädern. Da gibt es leider keine separaten Fotos, da musste ich zu oft die Luft anhalten. Hier der Zusammenbau mit Ankerketten und Kettenstopper.





      Trotz der vielen Teil kann man diese Ankerwinde komplett zusammenbauen, wenn auch mit einigen Drahthilfen und angepasst an seine Fähigkeiten.

      Fortsetzung folgt ...

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Servus beinand,

      ein Update heißt, es ging weiter. Die Teile sind alle so klein, dass ich dafür immer etwas mehr Zeit benötige.

      An der Reihe war eine Baugruppe, die man bei MB Modellen nie findet. Eine Maschinenkanone Maxim 3,7cm aufgestellt am Bug.



      Achtern gings auch weiter mit dem Kompass, einem Instrument, dem Rudertisch und dem Ruder.
      Eigentlich wollte ich beim Kompass die beiden Ausgleichskörper vom Bogen verwenden. Ausschneiden ging extrem gut, trotz der Größe von ca. 0,5x0,5mm. Nur als ich das erste Teil mit der Pinzette anbringen wollte, sprang es einfach davon. Auf nimmer Wiedersehen. Also mussten diese beiden Ausgleichkörper durch einen Selbstbau ersetzt werden. Ein Kartonwinkel und die Kugeln mit Weißleim Stück für Stück vergrößert.
      Das Ruder habe ich aus Teilen eines Lasercut-Satzes zusammengeklebt und entsprechend gefärbt.



      Ich mach mich dann mal an die anderen Mikroteile.

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Servus beinand,

      und wieder ging es voran. Aber zuallerest ein großes Danke an alle Daumenheber und Kommentar Schreiber!!!

      Wieder ein kleines, ungewöhnliches Bauteil aus dem MB-Verlag. Die Maxim 08. Ist das eigentlich die legendäre 08/15?



      Die Kleinteile gehen bei diesem Modell nicht aus. Das Steuerrad im Ruderhaus, ein weiterer Kompass, zwei Maschinentelegrafen und das Sprachrohr. Ein kleines Foto bevor es alles eingehaust wird.



      Und danach das Ruderhaus. Da ich die Fenster ausgestichelt habe, konnte man von außen nach innen sehen. Da war alles weiß, was mir so nicht gefiel. Also habe ich die Seitenwände einfach gespiegelt ausgedruck, die Fenster ebenfalls ausgestichelt und die Innenverkleidung angebracht. Einen Boden hat das Haus auch noch bekommen. Der achterne Raum dürfte der Funkraum gewesen sein, da direkt darüber später die Antenneneinleitung angebracht wird. Über eine Inneneinrichtung hatte ich auch nachgedacht, diewar mir dann doch zu aufwändig, da man später so gut wie nichts mehr sieht.



      So dann noch das Dach drauf und fertig ist dieser Bauabschnitt.



      Fortsetzung folgt...

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Servus Norbert,

      das obere Deck macht sich sehr gut. Besonders gut gefällt mir die Idee mit den gespiegelt gedruckten "Innenwänden".


      Scorpion1963 wrote:

      Die Maxim 08. Ist das eigentlich die legendäre 08/15?
      Ja, das MG 08/15 wurde meines Wissens in der "Deutschen Waffenund Munitionsfabrik (DWM)", Waffenfabrik Loewe, gebaut. Eingeführt 1908 und weiterentwickel während des WW I, 1915.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Servus beinand,

      danke, danke, danke an alle Teilnehmer!
      Heute gibt es nur ein Bild. Geworden sind zwei Niedergänge (nicht ganz so gut, daher werde ich sie auch nicht so detailliert zeigen) und der Schornstein. Die Silhouette hat jetzt ihre Form angenommen und wird sich nicht mehr so stark ändern.



      Ab jetzt kümmere ich mich um die Reling. Die möchte ich tatsächlich als Fadenreling mit den Schablonen aus dem Baubogen herstellen.
      Ich bin mal gesapnnt in wie weit die mir gelingen. Bei den LC-Relingen die ich habe, passen die Abstände der Steher nicht.

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Hallo Norbert,

      das wird ein ganz tolles Modell ! daumen1
      Ich habe mir heute auch den Bogen bei Michael Bauer bestellt, und die schönen Lüfter werden auch die SMS Vaterland mit Frischluft versorgen, sie passen sehr gut !

      Ich drücke die Daumen für die Reling, wenn es nicht klappt gibt es ja neben den LC-Relings auch noch diverse Fotoätz-Relings in 1:250, ich finde die kann man am besten verarbeiten.

      Viele Grüße
      Markus
    • Servus beinand,

      jetzt musste ich mich erst einmal orientieren wo ich zuletzt stehen geblieben bin. Die letzten Wochen waren nicht ganz so angenehm, da mich die Familie unter die Mansarde verbannt hat und dort herrschen tropische Temperaturen - Tag und Nacht. Also war das Arbeitstempo entsprechend angepasst.

      Die Reling war zu bauen. Im Bogen gibt es dazu sehr gute Schablonen, die ich verwendete. Da der Rahmen sehr lang ist, habe ich ihn einfach etwas stabilisiert.



      Nach mehreren Versuchen mit normalen Garn, verdünntem Weißleim, Klarlack ist die beste Variante Serafil Faden in Verbindung mit einem Schnellschleifgrund für Holz zu verwenden. Das wird richtig steif. Leider habe ich in meiner Variante die Klarlackvariante genommen. Man sieht die Verwindung der Reling. Nach Claudia kommt die wahrscheinlich auch vom Einfädeln des Fadens durch die Löcher (Verdrehung).
      Weiterhin muss ich die Reling teilen, da ich sie in einem Stück nicht hingebracht hätte. Auch die langen Streben habe ich abgeschnitten.
      Für die Relingsdurchzüge habe ich Serafil 120 (~0,1mm) und für die Stützen Serafil 60 (~0,25mm) verwendet.



      Den im Baubogen enthaltenen Handlauf habe ich nicht verwendet, da er mir mit 1mm Breite zu stark erschien - das wäre mit 25cm Breite eine umlaufende Bar geworden. Auf Anraten von Michael Bauer habe ich einen braunen Faden mit ca. 0,2mm als Handlauf aufgeklebt.
      Beim nächsten Mal werde ich aber den Handlauf bereits in der Schablone mit einbringen. Ist deutlich einfacher.





      Zum Schluß mussten dann die abgeschnittenen Stützen wieder angebracht werden. Ist eine Fleißarbeit, die sich aber lohnt.




      Letztendlich, nach vielen Stunden ist die selbstgebaute Reling doch dran.

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Servus Norbert,

      das mit dem verziehen der Schablone und der, wie in meine Fall, Fadenwanten, kann ich gut nachvollziehen. Trotzdem ist die reling erstklassig gelungen und macht sich sehr gut an Bord.
      Besonders die Proportionen wissen zu gefallen!

      klasse1 beifall 1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Servus beinand,

      zuallererst ein dickes Danke an alle Liker und Kommentierer und auch an alle stillen Zuseher! Das ist das Schöne an diesem Form, dass trotz langer Wartezeiten zwischen den Bauberichten viele von Euch uns Erbauer immer wieder motivieren.

      Weitere Aufbauten waren zu tätigen. Das Maschinenhausoberlicht, ein Wassertank und ein kleines Oberlicht auf dem Bootsdeck. Die Fenster sind wieder ausgestochen/ausgeschnitten und mit Weißleim dicht gemacht.



      Meine Angstgegner konnte ich doch ganz gut fertigstellen. Kleine, Lüfter, mittlere Lüfter, große Lüfert und Sauglüfert ergeben einen schönen Lüfterwald.



      Ja und dann gins wieder mit der Reling weiter. Da die stehenden Stützen keinen gleichmäßigen Abstand haben, muss man beim legen der Fäden aufpassen auf welcher Seite die Steher sind. Sonst kann es passieren, dass sie plötzlich außerhalb stehen. Wieder habe ich anstatt des Handlaufs aus dem Bogen einen braunen, dickeren Faden gewählt und auf die Reling aufgebracht.






      So, die nächsten Schritte sind dann die Davits und die Rettungsboote. Da habe ich ein paar Ideen, aber ob ich die umsetzen kann, zeigtI der nächste Bericht.

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Servus beinand,

      vielen Dank Kurt, für den motivierenden Kommentar und ein großes Danke an alle Liker!

      Ein paar Kleinigekiten waren zu machen bevor es an die Rettungsboote inkl. Davits geht.

      Ein Blockführung und ein Wassertank mit angrenzender Antennenableitung:



      Die Bootsklampen habe ich auch gleich angebracht. Immer der Reihe nach, da sie unterschiedlich sind.



      Dann die Schornsteinabstagung. Dazu habe ich an den jeweiligen Ende der Stage ein Loch in das Bootsdeck und den Schornstein gebohrt (0,4mm). Den Faden zuerst im Loch im Bootsdeck eingeführt und angeklebt. Anschließend durch ein Loch im Schornstein rein und dem gegenüberliegenden wieder raus und im entsprechenden Loch im Bootsdeck verklebt. Zuletzt die Fäden aus dem Schornstein holen, spannen und verkleben. Das war für mich die einzige Lösung, um straffe Abstagungen zu bekommen.





      Zu guter letzt noch ein Gesamtüberblick.



      Dis dann.

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Servus beinand,

      danke den Daumenhebern, die nehme ich gerne entgegen.

      Das erste Beiboot ist fertig - die Jolle.
      Die ist nicht wirklich schwer zu bauen, ich möchte sogar sagen sehr einfach. Nur die Dimensionen machen mir immer wieder Kopfzerbrechen.

      Bootskörper ausschneiden und am Bugsteven zusammenkleben.



      Nach Trocknung die bauchige Form geben. Dann habe ich zuerst den Heckspiegel angeklebt und anschließend Boden und Duchten eingesetzt. Zum Schluß noch Dollbord, Kiel und Ruder - fertig.



      Nur stellt sich mir jetzzt die Frage, ob ich die Beiboote mit oder ohne Persenning auf das Schiff bringen soll?




      Waren eigentlich Beiboote generell mit einer Persenning versehen, oder nur bei bestimmten Schiffen?

      Da Norbert
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      Under construction!
    • Hallo Norbert,

      feines Bötchen geworden! daumen1

      Was Deine Frage zur Persenning betrifft, da kann ich Dir nur Vermutungen als Antwort geben. Das hing möglicherweise von verschiedenen Faktoren ab - Rettungsboote hatten wohl meist eine Plane, denke ich mir, da sie nicht unbedingt oft gebraucht wurden. Vielleicht war das bei Beibooten, die dem Verkehr mit dem Land usw. dienten, anders - evtl. auch vom Wetter abhängig.... denk1

      Aber vielleicht weiß ja einer der Kollegen noch was zu dem Thema....

      Servus
      hvt
      "Frauen und Kinder zuerst!" - diese alte Seefahrerregel finde ich gut!
      Denn wenn ich ins Wasser darf, sind die Haie schon satt....... happy1