Kap Savudrija, Kartonwerft, 1:250

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    • Kap Savudrija, Kartonwerft, 1:250

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      Einen schönen guten Abend.

      Ja, ich gestehe, ich konnte nicht wiederstehen. Der nächste Bogen mit einem altösterreichischen Leuchtturm von Imo ist angeschnitten.
      Es handelt sich um Kap Savudrija / Punta Salvore den dienstältesten Leuchtturm der Adria.
      1818 entzündet und nach 200 (!!!!) Jahren noch immer in Betrieb.

      Der Bogen besteht aus eineinhalb A4 Blättern mit Teilen, einer halben A4 Seite als Deckblatt und drei A4 Blättern mit Historie, allgemeinen Bauhinweisen und der Bauanleitung.



      Los geht es mit der Grundplatte und dem unteren Teil des Turmes.
      Die Grundplatte habe ich wieder auf 0,5mm Bristolkarton aufgezogen.
      Nach den Erfahrungen mit dem Leuchtturm Sucuraj habe ich die Zugangsöffnungen zum Inneren des Aufbaus schon jetzt ausgeschnitten.
      Beim Turmsockel das Fenster mit der Verdoppelung hinterklebt und Fenster und Türe ausgeschnitten.



      Dann die Türe eingesetzt und das Fenster angeklebt.



      Und ab auf die Grundplatte.



      Als nächstes das Gesimse und die Stufen zur Eingangstüre.



      Die handgezeichnete Textur ist wieder ein besonderer Genuß!.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
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      Einen schönen Nachmittag.

      Adam, Dieter, HaJo und Klaus, einen herzlichen Dank für eure wohlwollenden "Daumen"!

      @Kurt: Schön, daß du wieder dabei bist.

      @Dieter: Ich freu mich, daß du treue Seele mich wieder begleitest.

      Das Erdgeschoß wurde ausgeschnitten, die Fensterbereiche verdoppelt und ausgestichelt und mit den Fenstern hinterklebt.
      Ich habe auch das Taubenloch im rechten Giebel auf diese Weise tiefergelegt.

      Kleiner Exkurs.
      In Zeiten vor Smartphone, Mobiltelefon, Festnetztelefon und Telegraph, hat man gerne Brieftauben als Nachrichtenübermittler eingesetzt.
      So hatten Leuchttürme nicht nur Tauben für abgehende Nachrichten im Turm, sondern auch eine "Landebahn" - das Taubenloch für ankommende Brieftauben.
      Die Ankömlinge wurden dann bei nächster Gelegenheit wieder an den Absendeort zurückgebracht und waren dann wieder bereit für eine neue Eilnachricht.



      Die fertigen Mauern auf der Grundplatte.





      Gleich geht es weiter.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Fritz Grünbaum, 1934
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      Hier bin ich wieder.

      Als nächstes waren die Fußsockel auszuschneiden und vorzuformen.



      Danach die mächtigen Gesimse unter der Dachkante.
      In ihnen waren die Regenrinnen zum Auffangen des Regenwassers untergebracht, das nach Innen in die Zisterne unter dem Turm abgeleitet wurde.



      Alle Teile sind am Gebäude montiert.





      Noch ein Blick von oben.



      Morgen geht es weiter.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Fritz Grünbaum, 1934
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      Einen schönen Vormittag.

      Adam, HaJo und Dieter, dankeschön für eure Likes.

      Das Dach.
      Hier ging es wie beim anziehen einer frischgewaschenen hautengen Jeanshose ab.



      Ich musste die Klebung der Giebelwände im oberen Bereich lösen und ca 0,2mm nach Innen veschieben.
      Dann konnte der nach Anleitung gefaltete Teil des Giebelsimses genau passend festgeklebt werden.
      Bei der Ausrichtung der Dachkante am darunterliegenden Gesimse waren die Öffnungen in der Grundplatte sehr hilfreich.
      Dann wurden noch die Firstkappen ausgeschnitten, abgelängt und festgeklebt.





      Da ich sicheren Untergrund bevorzuge, habe ich mir ein passendes Stück zur Verstärkung der Plattform aus 1mm Graukarton geschnitten und eingeklebt.



      Als nächstes habe ich die Plattform ausgeschnitten, gefaltet und zusammengeklebt.



      Beim drüberstülpen der Plattform auf dem Sockel, blieb gerade mal 0,05mm Luft.
      Die Plattform am Sockel festgeklebt.



      Imos Konstruktion ist hier, wie schon beim Gesimse am Turmsockel und beim Giebelsims, extrem genau und eine Ungenauigkeit von nur 0,1mm beim Ausschneiden, Rillen und Knicken der Klebelaschen hat beträchtliche Auswirkungen.

      Nachbauer sollten hier besonders exakt arbeiten.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Fritz Grünbaum, 1934
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      hallo wiwo,

      Deine Leuchttürme gefallen mir ausnehmend gut und bringen mich wirklich mal in Versuchung mich nach meiner burgenbauphase die ich mit ungefähr 10 hatte mal wieder mit architektur Modellen zu versuchen.

      Den Savudria kenne ich noch ganz gut von meinen Fahrten fürs Küstenpatent. Leider immer nur von weiten und meist bei Nacht. Nur einmal sind wir bei Tag in ca. 2 sm Entfernung darauf vorbei Motort.

      Bei der kartonwerft hab ich gesehen das wohl auch irgendwan mit dem porer gerechnet werden darf. Wen der rauskommt werd ich der Versuchung wohl nicht widerstehen können. Da ich meist in Pula chartere hat dieser Turm einen besonderen Platz in meinem Herzen.

      Sag kennst du noch andere Bögen von kroatischen Leuchttürmen als die von der Kartonwerft?

      Lg toby
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      Einen schönen Nachmittag.

      Andy, Adam, HaJo, Dieter und Ralf, Danke für eure Likes.

      @Toby: Danke für dein Lob! Ausser der Kartonwerft kenne ich niemanden der kroatische Leuchttürme im Programm hat. Mit Porer wird es noch dauern, die Auftragsarbeit vom Passatverlag hat Vorrang.

      Der Turm.



      Ich habe mir eine zweite Profilscheibe 21d aus 0,4mm Graukarton gegönnt, sie ist nicht notwendig, aber Hilfreich.
      Beim Zusammenbau zeigte sich, daß die Teile 22a, 23, 23a, 24 und 24a zu genau gezeichnet sind.
      Es war notwendig am Turmmantel 21 vom Umfang 0,5mm wegzuschneiden und die verdoppelte Deckscheibe 22 musste etwas beschliffen werden damit die vorgenannten Teile sauber schließen konnten.



      Dann konnte der Turm auf dem Sockel montiert werden.





      gleich geht es weiter.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Grüß euch.

      Nachtrag zum vorigen Beitrag:
      Für die Positionierung der Plattform gibt es eine kleinen roten Markierungsstrich im inneren Kreis, der auf die Klebenaht des Turmschaftes auszurichten ist.

      Es geht weiter im Bericht.

      Beim Sockel der Laterne war wieder das gleiche Verhalten wie beim Turmschaft.
      Die Teile für den Umlaufenden Sims waren zu kurz.
      Ich habe mir entsprechende neue Streifen in 2mm Breite aus Restkarton des Bogens zugeschnitten und angeklebt.
      Es reicht eine Verlängerung der Streifen um 1,5mm.



      Auch hier habe ich eine zusätzliche Profilscheibe 26b zugeschnitten und auf der Turmplattform angeklebt.



      Dann kann der Laternensockel aufgesetzt werden.



      Nun die Laterne.



      Hier haben alle Teile sehr gut zusammengepasst.
      Die lose aufgesteckte Laterne.



      Wer sich wundert, daß die obere Plattform etwas eigenartig positioniert ist, das gehört so.
      Ich habe nach längerer Suche im WWW ein Luftbild gefunden, das es genau so zeigt.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Grüß euch.

      HaJo und Dieter, Danke für eure ja 2 !

      Servus Kurt, ich kann Imos Arbeit nur weiterempfehlen.

      Ich habe mir nach der Vorlage im Bogen die Geländer gezeichnet und mit dem Laser geschnitten.



      Diese Geländer wurden mit schwarzer Farbe bemalt und montiert.
      Zuerst das Geländer auf dem Turmsockel.



      Dann die Geländer der Turmplattform und auf der Galerie bei der Laterne.



      Dann die Galerie mit der Laterne auf dem Sockel montiert.



      Hier sollten nun Fotos mit den angeklebten Teilen 29 und 29a folgen.
      Tun sie aber nicht.
      Die betreffenden Teile sind fast schwarz und zusammen mit den schwarzen Geländern sah die Sache richtig besch....eiden aus.
      Darum endet dieser Beitrag jetzt.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Hier bin ich wieder.

      Nach einer Nachdenkpause habe ich die schwarzen Geländer oben am Turm abmontiert, dank Aceton keine große Sache.
      Weiters habe ich das Geländer auf der Galerie in drei Teile zerlegt und neu gezeichnet.
      Auch beim Geländer der Turmplattform gab es eine kleine Modifikation.

      Der Laser hat dann seinen Teil der Arbeit gemacht und der neue Geländersatz schaut nun so aus.



      Ich bin zwar noch immer nicht glücklich, aber es schaut nun mit dem weissen Geländer und den aufgesetzten Stützen besser aus.





      Wie gesagt, ganz glücklich bin ich noch immer nicht.
      An den Stützen sind die Antennen für Mobil-, Richt, Sprech- und sonstigen Funk montiert und verschandeln den Leuchtturm total.
      Ein russischer Spionagefischtrawler am Höhepunkt des kalten Krieges hatte weniger Antennen an Bord.
      Gleich gibt es noch einen Beitrag.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Wie versprochen, es geht noch weiter.

      Die Spitze habe ich ausgestichelt und zusammengesetzt.



      Mit der aufgesetzten Turmspitze wird die Prominenz der schwarzen Stützen etwas abgemildert.



      Die letzten Teile aus dem Bogen sind die Fensterläden.
      Ich habe mich entschlossen sie alle im offenen Zustand zu zeigen.





      Jetzt ist noch der Präsentationssockel zu bauen, dann ist dieser Leuchtturm fertig.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Guten Abend.

      Adam, Dieter und Rainer, es ist schön daß ihr mich noch immer begleitet und Danke für eure erhobenen Daumen!

      Ich schrieb im vorletzten Beitrag, daß ich mit dem optischen Gesamteindruck der Laterne und Geländer noch nicht glücklich bin.
      Darum habe ich herumprobiert und eine Möglichkeit gefunden.

      Dazu habe ich das Originalgeländer aus dem Bogen gebaut und mit verschiedenen Bauvarianten der Stützen versehen und dem Ist-Zustand meines Modells gegenübergestellt.

      Das beste Testergebnis seht ihr hier.
      Es wurden die Schnittkanten der Stützen nicht gefärbt, so ergibt sich ein "leichteres", "luftigeres" Bild.



      Wie man sieht macht auch das Geländer aus dem Bogen einiges her - es muß nicht immer ein gelasertes Teil sein.
      Allerdings ich bleibe beim Geländer wie es jetzt am Modell eingebaut ist.
      Die Schnittkanten der Stützen sind nun doch mit "Warmgrau I" gefärbt um das helle Weiss zu brechen.
      Hier das Ergebnis.



      Jetzt war nur noch der Präsentationssockel zu bauen.



      Und Modell und Sockel miteinander zu verkleben.



      Jetzt passt der Gesamteindruck und gefällt mir sehr gut.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Grüß euch.

      Zum Schluß ein Rundgang um den Leuchtturm.









      Damit wird dieser Baubericht abgeschlossen.

      Der Bau hat mir viel Spaß gemacht, die Stellen an denen es Schwierigkeiten gab, habe ich zusammen mit meinen Lösungen beschrieben.
      Die Konstruktion ist, bis auf die Unterlängen bei ein paar Bauteilen, sehr gut.
      Die handgezeichnete Textur traumhaft schön.

      Danke an alle Begleiter.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Hallo Wolfgang,

      die Architektur, die Konstruktion und Deine Umsetzung ergeben zusammen ein
      sehr harmonisches Gesamtbild des Modells.
      Der Leuchtturm gefällt mir außerordentlich gut und ist sehr schön von Dir gebaut. ja 2

      Lieben Gruß
      Ralf

      Sommer- und Winterzeit gehören abgeschafft und durch Mehrzeit ersetzt! happy 2
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      Servus Ralf,

      dein Kommentar freut mich sehr! Dankeschön!

      Für Interessierte ein Artikel und Gebäudeplan zum Leuchtturm aus "Allgemeine Bauzeitung", 1836, Österreichische Nationalbiblothek, Projekt ANNO:
      anno.onb.ac.at/cgi-content/mod…=1836&iz=IZ00010016&ref=2

      Liebe Grüße

      Wiwo
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