USS Washington, BB 56, ModelCard, 1:250

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    • USS Washington, BB 56, ModelCard, 1:250

      Hallo liebe Modellbaukollegen,

      heute will ich einen alten Baubericht einstellen. Das Modell habe ich 2011/2012 gebaut und seinerzeit im untergegangenen Forum "kartonist" veröffentlicht. Ich denke, dass nach so langer Zeit eine erneute Präsentation interessant ist.

      Den Modellbaubogen habe ich seinerzeit aus dem Antiquariat von Slavomir bezogen; wahrscheinlich waren zu dieser Zeit auch nur noch Restexemplare vorhanden. Der Maßstab des Bogens ist 1:200. Da ich alle Modelle aus dieser Zeit in 1:250 gebaut habe, wurde von mir eine Verkleinerung auf diesen Maßstab durchgeführt (viele Fotokopien).

      Vom damaligen Baubericht sind in meinem PC nur noch die Bilder vorhanden; alle Texte und Kommentare liegen nicht mehr vor. So gut es geht, werde ich dann von den einzelnen Bauschritten berichten. In meiner Erinnerung war die Washington relativ gut zu bauen.

      Zunächst einmal zeige ich euch das Titelbild der Washington und einige Risszeichnungen.






      Den Baubericht werde ich in beiden Foren "die-kartonmodellbauer" und "kartonbau" parallel veröffentlichen.
    • Nachdem das Spantengerüst fertig war, konnte ich mit der Beplankung beginnen. Wie bei mir so üblich, habe ich das Modell zuerst einmal mit 160 g-Karton "vorbeplankt". Das gitbt für den Weiterbau genug Stabilität und man kann so leicht feststellen, ob alle Bordwandteile gut passen. Auch das Oberdeck wurde schon aufgeklebt.



    • Hallo Wolfgang,
      ich freue mich, deinen Bericht zu einem Schlachtschiff der `North Carolina `- Klasse verfolgen zu können.
      Genau wie du mache ich es mit der Vorbeplankung und dem Decksaufbau, dem Scanner sei Dank. So kann man Klebstoffschmierereien, Dellen usw. überkleben bzw. ausgleichen. Dem Scanner sei Dank.
      Ein gelungener Rumpf in allen Belangen ist auch für mich immer die Grundlage mit dem akribischen Weiterbau des Schiffsmodells.
      Ich gespannt, Details deines (wie immer) äußerst exakt gebauten Schiffes zu sehen.

      vG, Helmut
    • Hallo Kurt,
      ja, es ist schade, das bei dem untergegangenen Forum so viele Bauberichte verloren gegangen sind. Da waren doch auch so viele vorhanden. Gut, dass ich in meinem Fall alle Bilder auf dem PC gespeichert habe.

      Hallo Helmut,
      wie ich sehe, beplankst du deinen Modelle auch zwei Mal. Wie du schreibst, hat das viele Vorteile, die ich auch wahrnehme. Ich denke, dass ein Modell durch diese Vorgehensweise nur gewinnen kann.


      Hallo an alle Modellbaukollegen,
      heute will ich einen weiteren Baufortschritt ins Netz stellen. Nachdem das Überwasserschiff soweit vorbeplankt war, habe ich mich dann mit dem Unterwasserschiff befasst. Wie allgemein üblich, wurde der Längsspant und alle Querspanten verbaut. An den Querspanten erkennt man deutlich die außergewöhnliche Rumpfform. Die ist weit nach außen gerichtet. Warum das so ist, kann ich nicht sagen; es wird wohl einen bestimmten Grund haben.
      An den Querspanten habe ich dann schmale Klebestreifen befestigt und das auch am Kiel. Das erleichtert das Ankleben der Rumpfbeplankung. Ich hänge einige Bilder an, die das zeigen.



    • So vorbereitet konnte ich dann mit der Vorbeplankung beginnen. Wer meine verschiedenen Bauberichte der vergangenen Jahre verfolgt hat, weiß, dass ich den Rumpf (Über- und Unterwasserschiff) stets zwei Mal beplanke. Hier zeige ich euch dann die Arbeiten der Vorbeplankung.

      Die Erfahrung bei dieser Arbeit hat immer wieder gezeigt, das an verschiedenen Stellen kleine Korrekturen anzubringen sind, meistens handelt es sich um kleinere Dellen in der Rumpfwand. So war es auch bei der Washington. Im Vor- und Mittschiff waren die noch nicht so gravierend. Am Heck des Modells jedoch schon schwerwiegender. Man sieht das auch an den vielen aufgeklebten Korrekturstreifen. Manchmal aus Karton und manchmal auch nur aus Papier. Der Übergang von einem zum nächsten Spant war sehr "eckig" und das hat mir nicht gefallen. Die viele Arbeit an dieser Stelle hat dem Modell dann auch eine dynamischere Form gegeben.

      Auch hier zeige ich die entsprechenden Bilder.



    • Die Washington hat eine ganz moderne Bug-Konstruktion - nämlich einen Bugwulst. Das war bei den Schiffen der damaligen Zeit noch nicht überall der Fall. Aus den vielen Publikationen weiß man jedoch, dass das günstig auf das Strömungsverhalten des Schiffes ist und der Geschwindigkeit zu Gute kommt.

      Ich weiß heute nicht mehr, ob dieser Bugwulst im Kartonbausatz vorhanden war oder nicht. Jedenfalls habe ich den nach eigenen Vorstellungen gebaut. Ich habe mehrere Schichten Balsaholz verklebt und mit viel Gefühl und Genauigkeit den Bugwulst in Form geschliffen. Ich denke, dass das zufriedenstellend gelungen ist wie die nachfolgenden Bilder zeigen.



    • Moritzleo wrote:

      Moin Wolfgang
      War die Doppelbeplankung von vornherein vorgesehen, oder hast du es selber gemacht?
      Hallo Otto,
      die Doppelbeplankung war im Modellbaubogen nicht vorgesehen. Die habe ich mit einem Satz Fotokopien gemacht und damit gute Erfahrungen gesammelt. Im Beitrag Nr. 8 dieses Bauberichtes habe ich die Gründe dafür genau beschrieben. Ich weiß aber auch, dass verschiedene Modelbaukollegen auch so verfahren.

      Alles Gute, Gruß Wolfgang.
    • Hallo,

      nachdem die Vorbeplankung fertig war, habe ich die zuerst mit 120er- und dann mit Microschmirgelpapier glatt geschliffen. Alle Klebekanten und Kartonstöße waren fast nicht mehr zu spüren; eine gute Voraussetzung für die Endbeplankung. Die habe ich - wie bei all meinen Modellen - mit 2,5 cm breiten Kartonstreifen gemacht. Stoß an Stoß und immer dicht aneinander geklebt. Und zum Schluss den Schlingerkiel befestigt. Zunächst mit Stecknadeln fixiert und dann mit einem Kittifix-Leimsteifen angefüllt und mit einem angefeuchteten Finger glatt gezogen. Doch nun die beiden Bilder dazu.

    • Jetzt musste dann noch das Überwasserschiff beplankt werden. Hier zeige ich euch zunächst die Teile aus dem Original-Baubogen. Diese Bordteile waren in zwei unterschiedlichen Blautönen vorhanden. Das hat mir jedoch nicht gefallen. Ob die Washington im Original auch diese Farbe hatte, weiß ich heute nicht. Aber wie dem auch sei - das Modell muss in erster Linie mir gefallen und in solchen Fällen bin ich bereit so vorzugehen. Ich habe dann diese Teile grau gestrichen, das seht ihr dann in der nächsten Einschaltung. zwinker2 grins 3

    • Hallo Helmut, hallo Norbert,
      vielen Dank für eure Kommentare zum Rumpf der Washington. Seit meinem Wiedereinstieg in den Kartonmodelbau habe ich alle Modelle mit Unterwasserrumpf gebaut. Da habe ich viele Erfahrung gesammelt.

      Hallo,
      heute geht es mit der Rekonstruktion des Bauberichtes weiter. Ich kann euch die ersten Aufbauten auf dem Hauptdeck zeigen. Die Struktur der Aufbauwände ist relativ einfach gehalten.



    • Zu den Bauteilen, die auf dem Hauptdeck zu bauen waren, gehören noch die Schutzwände der 2cm-Einzelflak. Die waren über das ganze Schiff verteilt: Vorschiff, seitwärts der Aufbauten und auf dem Achterschiff. Außerdem sind schon einige der "Wannen" für die 4cm-Vierlingsflack zu sehen.


      Images
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    • Der größte Teil dieser Flaks kam dann auf das Hauptdeck zu stehen (nur einige wenige waren für die Aufbauten vorgesehen). Ich stelle einfach die entsprechenden Bilder ein.

      Bak/Vorschiff



      Mittschiff an der Seite der Aufbauten



      Achterschiff (hier war eine besonders große Konzentration der Flaks vorhanden)



    • Da die Herstellung der kleinen 2cm-Flaks gut gelaufen war, habe ich dann auch gleich die 4cm-Vierlingsflaks gebaut. Das waren dann insgesamt 15 Stück. Davon wurden dann gleich 4 Stück auf dem Hauptdeck befestigt; alle anderen wurde zurückgelegt für die Positionen rings um die späteren Aufbauten.

      Ich stelle hier nacheinander Bilder über die Herstellung ein. Jeder Modellbauer weiß diese dann richtig zu deuten.


    • Hallo,

      zunächst einmal vielen Dank für die Kommentare und Likes der letzten Zeit.

      Ich habe gerade das Erstellungsdatum bei den im PC gespeicherten Bilder nachgesehen: Baubeginn war im Mai 2012, Fertigstellung im Januar 2013. Dieser Zeitraum ist bei der Vielzahl der gebauten Elemente durchaus verständlich. Ich habe aber auch nicht jeden Tag gebastelt; ich wollte mich damals - und auch heute - nicht unter Handlungszwang setzen.

      So, nun geht es weiter mit der Rekunstruktion des damaligen Bauberichtes.

      Zunächst zeige ich euch die Herstellung der 12,7 m-Geschütze. Die nachfolgenden Bilder sprechen für sich; ich brauche die nicht besonders zu erläutern.





      Und hier sind dann alle 10 Geschütze zu sehen.

    • Diese 12,7 cm-Geschütze habe ich damals aber nicht sofort auf dem Modell befestigt, sondern vielmehr je nach Baufortschritt. Sie waren aber auch nicht nur auf dem Hauptdeck platziert, vielmehr auch in Verbindung mit den Aufbauten.

      Ein Geschütz habe ich mal lose auf das Hauptdeck gestellt.



    • Da ich mich damals mit der Fertigung der Bewaffnung der Washington beschäftigt habe (2cm-Flaks, 4cm-Vierlingsflaks, 12,7 cm-Mehrzweckgeschütze) bin ich auch gleich an die Herstellung der 40,6cm Hauptbewaffnung gegangen; obwohl das nicht die vorgegebene Reihenfolge der Bauanweisung war. Aber - einmal so angefangen wollte ich auch gleich diese Bauteile komplett fertig stellen.

      Hier zunächst eine Abbildung der Original-Bauteile. Die Geschützrohre habe ich jedoch nicht vom Baubogen genommen sondern aus Buchenrundstäbe in Verbindung mit Papier hergestellt.

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      Hallo Kurt,
      ja, der Bogen ist relativ einfach gehalten. Er erinnert mich an die Konstruktion der Modellbaubogen von WHV aus den 1950er- und 1960er Jahren. Aber auch diese Bogen haben auch noch heute ihren Reiz und ihre Ausstrahlung. Außerdem kommt mir diese Art der Detaillierung entgegen; meiner Meinung muss es nicht immer in die mehreren 1000 Teile gehen.

      Hallo Hagen,
      ja, die schweren Drillingsgeschütze sind beeindruckend. Sie dominieren schon das Modell.


      Jetzt geht es dann weiter mit der Präsentation des vorderen Kommandobereiches. Dies sind die Kommandobrücke, der Gefechtsmast, der vordere Schornstein und den vielen mittleren und kleinen Geschützen.



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      Wie ihr seht, habe ich diese Teile gesondert gebaut und nach Fertigstellung auf der Washington befestigt. Das erleichtert wesentlich die Herstellung; man braucht nicht immer das große Modell zu bewegen, drehen usw.

      Die angehängten Bilder zeigen den Aufbau auf dem Modell.









      Dann bis zum nächsten Mal, Gruß Wolfgang.