Sowjetisches Passagierflugzeug ChAI-1; YG-Model Nr. 14; Maßstab 1:33

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    • Sowjetisches Passagierflugzeug ChAI-1; YG-Model Nr. 14; Maßstab 1:33

      Grüezi_1 miteinand,

      ich baue jetzt mal einen absoluten Exoten. Ich versuche jetzt mal, einen absoluten Exoten zu bauen engel1 Es handelt sich um das Passagierflugzeug "ChAI-1" aus den frühen 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts.



      Von der Existenz dieses Fliegers habe ich erst letzte Woche in Orlik's Onlineshop erfahren. Beim unschlagbaren Preis von knapp unter sieben Euro für den unten abgebildeten riesigen Haufen an Teilen inklusive Lasercut ist es den Versuch mal wert, finde ich kratz1



      Zum Einen will ich hiermit mal ausprobieren, was es mit der sehr komischen Druckqualität des YG-Verlages auf sich hat. Zum Anderen stellt sich bei derart östlichen Modellen eigentlich immer die Frage, ob das Modell überhaupt baubar ist. In Sachen Anleitung läßt der Bausatz jedenfalls überhaupt nichts zu Wünschen übrig. Es gibt zahlreiche aufeinander aufbauende Skizzen auf insgesamt sechs Seiten und eine russische Textanleitung, zu deren Übersetzung ich quasi direkten Zugang habe.





      Damit sind wir aber auch schon beim ersten Makel der ganzen Geschichte angekommen. Auf dem Titelblatt ist ein Flieger mit sechs Fenstern auf der rechten Seite abgebildet. Auf der letzten Skizze wird ein Flugzeug mit vier Fenstern auf der anderen Seite plus Eingangstür gezeigt. Also mußte ich prompt wild drauflosfluchen motz1 motz1 motz1 und in der Folge erstmal gründlich das Internet umgraben...

      ....um diese Internetseite hier auszugraben:

      ram-home.com/ram-old/khai-1.html

      Mal wieder umsonst gemeckert stirn1 Auf dem Titelbild ist eine spätere Version des Fliegers abgebildet. Tatsächlich gebaut wird allerdings eine frühere Testversion des Flugzeuges. Somit ist hier alles in Ordnung. Man könnte sich jetzt fragen, warum Flugzeuge mit derartigen Konstruktionsunterschieden die gleiche Typbezeichnung führen, aber wir haben es ja hier immerhin mit den Russen zu tun. Da wird immer mal irgendwo irgendwas rumimprovisiert. Paßt also schon irgendwie kratz1 arbeit2 grins 1 sauber1


      Der aufmerksame Beobachter mag den Mäusefraß im Spantensatz bereits bemerkt haben oh1 Es handelt sich hier aber nur um eine Folgeerscheinung des bereits erfolgten Baubeginns zwinker2 Es geht los mit dem Spantengerüst der vorderen Rumpfhälfte:




      Und hier ist das erste kleinere Konstruktionsfehlerchen, das aber zum Glück nicht systemrelevant ist:


      Finde den Fehler holmes1

      Ich weiß nicht, ob das Modell baubar ist oder ich aufgrund von nicht ausreichenden Fähigkeiten am Bau scheitere. Das lasse ich jetzt einfach mal auf mich zukommen. Zum Glück ist das kein "Must Have"-Modell. Vielleicht geht auch alles gut und es kommt am Ende ein echt faszinierender Flieger raus. Schaun mer mol....

      Gruß,

      Daniel.
    • dranduleta wrote:

      Ich weiß nicht, ob das Modell baubar ist oder ich aufgrund von nicht ausreichenden Fähigkeiten am Bau scheitere.

      dranduleta wrote:

      Vielleicht geht auch alles gut und es kommt am Ende ein echt faszinierender Flieger raus.

      Hallo Daniel,

      ziehe alle Möglichkeiten in Betracht, zweifle dabei nicht an deinen Fähigkeiten, achte aber stets auf ausreichend freies Papierkorbvolumen - für den Ernstfall! grins 2
      Gutes Gelingen!

      Viele Grüße
      Roland
    • Zunächst ein Dank an die Leikenden. Fünf plus Pilot kriegen wir nun locker unter. Nach meiner Rechnung sind sogar noch zwei Plätze frei. Welch ein Luxus. Kein Vergleich zu den ganzen schnöden kriegerischen Einsitzern zwinker2



      In obigem Zustand habe ich die Cockpiteinrichtung dann erstmal belassen, weil mich gerade ein Heißhunger auf schnellen, sichtbaren Erfolg mit großen Bauteilen überkommen hat lala1 Also habe ich den hinteren Teil des Spantengerüstes zusammengeschustert und schonmal eine Steckprobe durchgeführt:



      In stillem Gedenken an den Arbeitsplatzaufräumer sauber1 MG1 hehe1 wurde dann noch das Gerüst für das Leitwerk fertiggestellt und angebracht.



      Laut Skizze kommt das jetzt schon dran. Sollte sich das später als Blödsinn erweisen, habe ich noch einen zweiten Schuß mit den Teilen aus dem Bogen frei. Lasercut ist einfach prima daumen1

      Noch ein Wort zum YG-Verlagsdruck: Ich war hier von vornherein skeptisch. Der Druck wird zwar von der Wojcik-Nachfolgeorganisation teilweise als Offset angepriesen, das halte ich aber für unwahrscheinlich. Von der Optik her sieht mir das eher wie ein Laserdruck auf mattem Papier aus. Allerdings läßt sich das Material super verarbeiten, ich kann sogar die Knickrillen ohne negative Folgen auf der Vorderseite ziehen ja 2 Lediglich in lackfeuchtem Zustand ist der Druck sehr empfindlich für jegliche physische Einwirkung. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte eventuell auch ein Tintendruck sein kratz1 Hat jemand von euch Erfahrung mit YG und kann hierzu was sagen?

      Und nun noch das Maßstabsthema. Mir sind jetzt so ein paar Details aufgefallen. Erstens ist da die Tür zum Fluggastraum, die entweder nach außen öffnen oder sich in Luft auflösen muß. Kann diese Dimensionierung realistisch sein? Zweitens darf der Pilot einen deutlich dickeren Hintern haben, als seine Fluggäste oh1 Hier kann auch irgendwas nicht richtig sein, es sei denn, der Flieger ist eine astreine Maßanfertigung. Diese ganzen kleinen Detailauffälligkeiten sind aber jetzt auch kein Weltuntergang, ich habe nach wie vor eine gute Baumotivation. Möge es so bleiben engel1
    • Hallo Daniel,

      dranduleta wrote:

      Hat jemand von euch Erfahrung mit YG und kann hierzu was sagen?
      wie schon angedeutet, meine drei "Begegnungen" mit Produkten des YG-Verlages waren sehr gespalten.
      Konkret:

      TU-95; M 1:33
      AN-26; M 1:50
      Korvette "Astrachan"; M 1:200

      Bei beiden Flugzeugmodellen zeigten sich erhebliche Konstruktionsmängel - 2 x Bauabbruch!
      Dafür erwiesen sich Konstruktion und Druckqualität (Offsetdruck) der "Astrachan" als exzellent.

      Bei der TU-95 handelte es sich ebenfalls um Offsetdruck (mattglänzend) auf gussgestrichenem Papier, das sich relativ gut formen und verarbeiten ließ .
      Bei der AN-26 war ich mir nicht 100% sicher, tippe aber auf Tintenstrahldruck auf Papier, das in engen Radien sehr schwer zu formen war (Knickneigung) und nach Kontakt mit Feuchtigkeit beim Formen jeglicher Kontrolle entglitt.

      Deinen Bau verfolge ich deshalb mit Neugier. Besonders gespannt bin ich auf die Ergebnisse der Rumpf- und Leitwerkbeplankung.
      Das du das Spantengerüst vor der Beplankung noch sorgfältig verschleifst, setze ich mal voraus.
      Persönlich habe ich diese von dir praktizierte Bauabfolge bei Flugzeugen noch nie angewendet - immer umgekehrt.
      Also erst die Rumpfringe zusammenbauen und prüfen, ob konstruktiv und graphisch alles passt, und dann "würge" ich - wenn ich mich dazu überhaupt entschließe - das Innenleben irgendwie rein.

      Gutes Gelingen!

      Viele Grüße
      Roland
    • @PRT: Danke, Roland, für diese ausgiebige Rückmeldung daumen1 Es gibt also wohl verschiedenste Druckverfahren beim YG-Model-Verlag, wobei meine beiden Bögen diesbezüglich identisch sind (ich habe noch einen Schneckochoden in Lastwagengröße von MaksArt rumliegen les 2 ) Von den von dir beschriebenen Druckmethoden kommt mein Flieger wahrscheinlich der AN-26 am Nächsten, also mutmaßlich Tinte. Das ist auch nicht weiter schlimm, da einerseits die vom Laserdruck bekannten Probleme beim Rillen und Knicken nicht auftreten und ich von nun an die Lackbefeuchtung erst an bereits fertigen Bauabschnitten vornehmen werde. Und danach ist es sowieso in weiterem Sinne ein Plastikmodell grins 1
      Was die Konstruktion angeht: Ich bin auf diesem Gebiet ein ziemlicher Neuling. Das letzte Flugzeug mit einem vergleichbaren Spantengerüst (Brewster Buffalo von Halinski) habe ich gloriös in den Sand gesetzt. Hier arbeite ich mich an den Bauskizzen entlang. Die Innenausstattung entspricht Riß 5, der hintere Teil des Spantengerüstes wird in Riß 2 gezeigt (siehe die abfotografierten Skizzen im ersten Beitrag). Die Außenhaut wird dann in Riß 8 gezeigt. Was das alles taugt, zeigt sich vielleicht sogar noch im Laufe dieser Woche mafia1

      @Harry: Meine Modellbautätigkeit lebt von Abwechslung und nicht so langen Bauzeiten. Deswegen baue ich so viele kleinere Modelle und lasse tunlichst die Finger von Großprojekten weg. Außerdem muß ich rausfinden, welche Bögen in meinem Stapel Mist sind. Das zeigt sich aber meistens nur beim Bauen, es sei denn, es handelt sich um ganz großen Mist, den erkennt man dann auch sofort beim Durchblättern holmes1 Und dann hat mir die lästige Corönchengeschichte noch einen mehrwöchigen Heimat-Zwangsurlaub eingebrockt, was meinen Modelloutput ins Unermeßliche gesteigert hat. Jetzt geht's aber leider wieder langsamer vonstatten beim Basteln heul1

      Gruß,

      Daniel.
    • So. Weiter im Text. Die Lage ist beschissen, aber bei weitem nicht hoffnungslos brüll1 Es war natürlich falsch, das Leitwerksgerüst schon jetzt an die Heckpartie dranzukleben, denn so bekomme ich nie im Leben die Verkleidung an Ort und Stelle motz1 Hätte ich mir die russische Anleitung mal eben übersetzen lassen, wäre das garantiert vermeidbar gewesen stirn1 Beim Versuch, das Ding wieder abzutrennen habe ich dann mal eben das ganze Bauteil gekillt, wie sich das für einen zünftigen Modellbau auch gehört. Warum kann ich eigentlich nicht mal irgendwas bauen, ohne derartigen Mist zu fabrizieren kratz1 sauber1



      Das Leitwerk wird nun also nochmal händisch zurechtgeschnippelt und der Fehler im zweiten Versuch gekonnt umgangen lala1 Um herauszufinden ob das Modell überhaupt baubar ist, habe ich angefangen die Verkleidung für den Fluggastraum zu bauen. Fixiert ist noch nichts, aber eine erste Anprobe hat schon mal gezeigt, daß die Fenster bei Innen- und Außenteil bündig sind ja 2 Und dabei habe ich noch gar nichts geschliffen. Eigentlich ist das ein gutes Zeichen, auch wenn noch keine Scheiben eingeklebt sind, die ja auch ihren Drittelmillimeter Platz brauchen...
    • Die Stunde der Wahrheit rückt nun immer näher. Ich arbeite mich langsam vor bis zu dem Punkt, an dem sich das Modell zwischen Gelingen und Mülltonne entscheiden wird. Vorher allerdings... stellt sich eine nicht unwesentliche Frage: Da man im Jahre des Herrn 1932 noch nicht zum Rauchen vor die Tür gegangen ist, gehe ich mal davon aus, daß es sich beim unten abgebildeten Kesselchen auf dem Flugzeugflur um einen Lokus handelt kratz1 und nicht etwa um einen überdimensionierten Aahschebäschääh kippe1



      Nachdem ich diese weltbewegende Fragestellung völlig offen hinter mir gelassen habe, wurde die Anpassung der bereits vorgefertigten Verkleidung versucht:



      Ergebnis: Es paßt soweit, allerdings sitzen die Mittelpunktsmarkierungen nicht völlig akkurat und auch insgesamt habe ich es nicht in absoluter, gelaserter Präzision hinbekommen. Es wird sich nun in den nächsten Arbeitsschritten zeigen, ob das Modell ein Bißchen Fehlertoleranz hat, oder ob ich es bereits mit der heutigen Aktion hingerichtet habe. Mal sehen...
      Auf dem letzten Foto ist übrigens noch mein, nun im zweiten Anlauf handgeschnitztes, Leitwerk zu sehen lala1
    • Hei Daniel,
      das ist wirklich ein interessantes Projekt. Mal etwas Ziviles und kaum Bekanntes. Allerdings habe ich den Eindruck, als die Genossen vom Ingenieurbüro einen großen Gefallen an der Lockheed Orion gefunden hatten und sich heftig davon inspirieren ließen. Kann das sein?
      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Zunächst mal danke1 für die ganzen Leiks hüpf1

      @Martin: Immer diese Unterstellungen, daß die Russen sich ihre Technik von überallher zusammenkopieren motz1 Zum Einen hat Lockheed sein (viel unansehlicheres) Fliegerchen mutmaßlich direkt aus dem Konstruktionsbüro in Charkow/Charkiw geklaut. Zum Anderen weise ich nochmal auf die Sauerei mit der Hawker Hurricane hin, die die Russen großherzig den Ängländern überließen, woraufhin diese die Ingenieursleistung prompt für sich selbst beanspruchten. Hier, kuck mal, Schweinerei happy1 :

      orlik-models.pl/nr-13-brytyjsk…-hawker-hurricane-mk-iib/

      Solche Geschichten mußte ich mir bereits des Öfteren bei mir Zuhause anhören. Der Westen hat sogar die Atombombe bei den Russen geklaut und dann die Fakten verdreht les1 Es geht doch nichts über ein Bißchen Nationalstolz pirat1 frech 1 Meine Aufrichtige Antwort auf deine Frage: Ich habe keine Ahnung, ob die Konstrukteure sich von Lockheed inspirieren ließen. Ich habe mich auch nicht weiter um die Geschichte des Fliegers gekümmert, weil die Informationsbeschaffung hier... nun ja... mühsam ist. Märchen erzählen ist da doch viel einfacher zwinker2

      @Hagen von Tronje: Auch an dich noch ein herzliches Willkommen in diesem Baubericht Grüezi_1

      Michael K. wrote:

      Das wird schon...
      Mit so einem Zuspruch kann es ja nur noch "Flutschen" zwinker2 Genau das hat es dann heute auch getan. Ich habe zuerst das größte Teil der Außenhülle an den Fenstern ausgerichtet und mich dann zunächst ein Teil nach vorne und zwei Teile nach hinten durchgebaut. Ich finde, wenn sich so eine gewagte und ambitionierte Konstruktion derart problemlos bauen läßt, dann hat sich der Konstrukteur auch mal 'nen Kaffee verdient kaffee1 happy birthday 3 beifall 1






      Das ist jetzt natürlich kein abschließendes Urteil über die Baubarkeit des Fliegers, jedoch ließ sich dieser Abschnitt hier verdammt gut bauen. Aber wie das immer so ist: Irgendwas is' immer brüll1 So habe ich heute nochmal auf die harte Tour gelernt, daß Weißleim überhaupt gar nichts in der Flächenverklebung zu suchen hat. Unterhalb der Tür ist eine kleine aber unansehliche Welle drin, die ich auch nicht mehr rausbekomme. Auf der anderen Seite natürlich das Gleiche, weil ich beim Schließen des Bauteiles einfach mal gedankenlos etwas Weißleim zwischen Innen- und Außenhaut geschmiert habe grr Das zweite dicke Ding: Vor dem Einkleben der Fensterfolie hätte ich den Bereich um die Fensteröffnungen herum mit Bleistift ergrauen sollen. Das habe ich auch erst kapiert, als die weißen Blitzer aus dem schön getrockneten und ausgehärteten Innenraum herausgeblitzt haben stirn1

      Na ja, sieht trotzdem ziemlich gut aus, wie ich finde grins 1 Vielleicht habe ich ja für die nächsten Flugzeuge was gelernt...

      Gruß,

      Daniel.
    • Ich habe mich nun der ersten etwas kniffligen Stelle gewidmet: Dem hinteren Rumpfteil mit dem Sockel der Heckflosse. Es war dann auch wirklich nur ganz minimal knifflig. Bis hierhin baut sich die Sache fast wie Lego hüpf1 Ich hoffe, das bleibt auch so engel1 Auf dem zweiten Bild sieht man wunderbar, daß ich nie im Leben die Außenhülle um die bereits verklebte Leitwerksstrebe hätte herumlegen können stirn1



      Ich habe bei diesem Modell bis jetzt erst ein einziges Mal Schleifpapier verwendet (am Spant unter dem Passagierraum). Das ist, bis dato, echt eine positive Überraschung. Das spitze Stummelchen am Heck habe ich nur fürs Foto aufgesteckt und dann wieder abgenommen. Die jetzt folgenden Bauabschnitte würden ihm an dieser Stelle nicht wirklich guttun arbeit1

    • danke1 für die zahlreichen Likes hüpf1

      Ich bin endlich mal wieder ein Bißchen zum Basteln gekommen und habe das Cockpit in spartanischer, aber bausatzkonformer Weise möbliert:





      Und hier ist das zu sehen, was nach dem Verschließen des Cockpits noch zu sehen ist:



      Da kommt dann, neben einem Stückchen Außenhaut, das in der ersten Trockenanprobe selbstverständlich formidabel gepaßt hat ja 2 , noch eine verglaste Cockpithaube mit ziemlich winzigen Scheibchen drauf. Eigentlich hätte ich mir den ganzen Zauber auch sparen können, aber andererseits baue ich so gerne Cockpits und unsichtbare innere Werte arbeit2 ausguck1 frech 5
    • danke1 auch heute wieder für alle erhobenen Daumen ja 2

      Ich habe jetzt den Flugzeugrumpf nach vorne hin bis kurz vor den Sternmotor geschlossen. Während ich bei den Baumaßnahmen im gestrigen Beitrag komplett auf Weißleim gesetzt habe, war heute der etwas ungeliebte, aber im Flugzeugbau unerläßliche, Stinkekleber das Mittel der Wahl grr Allein diese Kleberwissenschaft ist an sich schon interessanter, als Chemie- und Physikunterricht in der Schule es jemals sein konnten regen1 Auch bei der lustigen Ringkleberei hat alles wunderbar zusammengepaßt. Kleinere Ungenauigkeiten verzeiht das Modell hier ohne mit der Wimper zu zucken daumen1



      Das Spantengerüst für die Flügelwurzel paßt auch wunderbar an seinen Platz, allerdings machen jetzt die Fahrwerksschächte, zum ersten Mal bei diesem Modell, ein kleines Bißchen Ärger. Ich glaube, ich muß da den Spant zwischen den beiden Kästchen etwas stutzen kratz1



      Das ist doch ein guter Zeitpunkt, um das Modell erstmal wegzulegen und ein paar Stunden über diese Problemlage vor sich hin zu brüten denk1
    • danke1 zunächst für die ja 2

      Im nächsten Schritt war die Flügelwurzel an der Reihe. Der darauf folgende Arbeitstag war dann leicht von Müdigkeit durchzogen lala1 Zunächst habe ich die Fahrwerksschächte nochmal gründlich zurechtgebogen, so daß sie am Ende präzise in den LC-Rahmen gepaßt haben. Schließlich wurde die Außenhaut drumherumkonstruiert. Alles paßt zwar nicht wunderbar, aber doch noch ziemlich gut.



      Es folgte eine Anbringungs- und Formungsorgie. Im Endresultat habe ich jetzt rechts ein absolut perfektes Ergebnis und links ist leider alles etwas "geditscht":



      Ich vermute mal, daß die Ungenauigkeiten vom Rumpf Verkleiden mir hier eine kleine nachträgliche Ohrfeige verpaßt haben haue 1 Ich lenke mich jetzt erstmal eine oder zwei Wochen lang mit meinen anderen Modellen ab. Danach bin ich hier wahrscheinlich wieder ausreichend unvoreingenommen, um entspannt weiterbauen zu können kaffee1