M1076 Paderborn und M1255 Passau der Bundesmarine / WHV und Passat / 1 : 250

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    • moin1 Günter
      Schön das du dich in den Alten Bundemarine Anahlen herumtreibst. Da kommen bei mir immer so einige Erinnerungen nhoch aber schöne wohlgemerkt Mich hat es vor langer Zeit kurz auf die Weilheim die jetzt im Museum WHV liegt verschlagen. Ich hoffe ich darf weiter zugucken.
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Hallo Dieter,

      schön, das zu wissen - darfst gerne weiter dabei bleiben. aber sooo lange dauert's ja nimmer.

      Moin Jochen, Kurt,

      so ist es. Ne Kleinigkeit, aber es "wirksam". Obwohl, bei der Anbringung oben am Schornstein, wohl eher "Handpferde". Wie dem auch sei, bin froh, dass ich es so gemacht habe.

      Servus Hagen,

      ja, schon erstaunlich, welche Basis bei dem WHV-Bogen da schon vorhanden war. Dürfte wohl fast 60 Jahre alt sein.

      Hallo Norbert,

      ich bemühe mich schon. Nun, die Rezatwerft ist halt schon ein sehr eingespieltes Team, seit Ende der 50-iger Jahre des letzten Jahrhunderts.

      Moin Werner,

      klaro! Immer willkommen. Und ich versprech Dir, dass es bei mir wohl auch bald mit weiteren BM-Oldies weitergehen wird.

      Hallo Otto,

      zum Thema K-Kreuzer. Ich habe mir den Bogen vor wenigen Jahren nochmals bestellt, um alle drei K-Kreuzer zu haben. Der liegt ebenso noch rum, wie der von der Lützow, den Umbauten der Lindau-Klasse, den BinnenMiSuBo usw. Bis zu der Bestellung war ich auch Mitglied im Möwe-Club. Aber die (Nicht)Qualität, die da an mich geliefert wurde haben mich veranlasst, die Mitgliedschaft zu beenden. Ich bin froh, dass Passat und die AGfBM die mal vorhandene Tradition des LMI für Bundesmarinemodelle fortsetzen. sonst wär's sehr sehr finster.

      Zum K-Kreuzer: die Mannheimer werden wohl Ende des Jahres die Köln auf den Markt bringen. Die wird es dort wohl auch im 200-er geben. Und was ich bisher von den Probebauten gesehen haben sind solche Klassenunterschiede zu denen aus WHV. Der MM-Bogen wird viel besser in deine Sammlung passen. Garantiert. Sobald die Köln erscheinen wird, geht bei mir die Bestellung raus. Mit Sicherheit.

      L.G.

      Günter
    • Die Kabelwinde der Paderborn ist recht einfach gehalten. Sie besteht aus 13 Teilen. Dennoch: der Konstrukteur (wohl Gerhard Neubert) hat auch hier für mich wieder bewiesen, wie man selbst mit wenig Teilen ein aussagefähiges Kartonteil hinbringen kann. Seht die Bilder.





      Beim Passat-Modell sieht das natürlich ganz anders aus. Hier hat Wilfried Wiecorek zusammen 34 Einzelteile zum Verbauen angeboten. Und das wirkt dann natürlich anders. Seht einfach aus der Bilderfolge den Werdegang der Winde samt Anbauteilen.





    • Bei der Rollenbank sieht es ähnlich aus. Der der Passau besteht aus 32 Teilen und erforderte wohl soviel Konzentration von mir, dass das Fotografieren zur Nebensache werden musste. Es gibt nur dieses eine Bild vom fertigen Teil.



      Die Paderborn kommt aber immerhin auch auf 19 Teile.








      Sie sind auf der Passau




      und auch auf der Paderborn montiert.





      Und abschließend wieder die beiden Minensucher einträchtig nebeneinander.


    • Moin Jochen,

      bezüglich des Geiers, der bei diesem Modell wohl sogar irgendwie eingescannt worden zu sein, wird es noch eine Überraschung geben. Kommt bald im Bild.

      Servus Jürgen,

      seh ich auch schon so. Schön, wenn der Bericht dich anspricht. Und danke für die Anerkennung.

      Das gilt natürlich auch für die regelmäßig hier abgegebenen gehobenen Daumen.

      Günter
    • Vier Seiltrommeln hat das WHV-Modell. Habe die aus dem Bogen gefertigt.



      Alle vier finden Aufstellung auf der Back gleich hinter dem Wellenbrecher, der in dem Zusammenhang auch gleich angebracht wurde.



      Beim Passat-Modell sind es insgesamt füng Trommeln. Ein Paar Mini's, auch zwei größere und ein Drilling. Hier die drei Typen im Bild.



      Die beiden kleinen Trommeln kamen auf's Achterdeck, kaum mehr zu sehen,



      Der Drilling am Ende der Back an Bb.



      Die beiden großen Trommeln auf die Back vor der Brücke.

    • Bleiben wir mal auf der Back. Der schon erwähnte Wellenbrecher kam auf die Paderborn. Ketten sind von Haus aus nur aufgedruckt. Ich habe da die kleinste mir aktuell zur Verfügung stehende Kette aus meinem Fundus verwendet. Sonst gibt's da nur noch den Spill.



      Das sieht bei der Passau schon anders aus. Hier gibt es zusätzlich Stützen. Auch habe ich den Unterbau des Flak-Geschützes gleich mit aufgeklebt.




      Und Ankerwinsch und Ketten sind da schon aus einem anderen Holz geschnitzt. Da laß ich mal die Bilder sprechen.









      Und abschließend der direkte Vergleich der beiden Minensucher.

    • Servus Hagen,

      der direktmögliche Vergleich ist auch für mich interessant. Habe da auch noch zwei weitere "Vergleichs-Parallel-Bauten" im Visier. Bald werde (muß) ich mich ja entscheiden. Und danke auch für die Daumen an die anderen.

      Dann wollen wir uns mal wieder an das andere Schiffsende der beiden begeben. Unter der Baugruppe 62 war bei der Passau die Rollen-/Klüsenbank umzusetzen. 22 Teile. Harte, filigrane Arbeit. Die hat mich wohl so gefordert, dass die notwendige Konzentration verhindert hat, dass ich den Bau dieser Gruppe im Bild festhalte. So gibt es nur das Foto des fertigen Teils.



      Ganz anders sieht es dagegen bei der Paderborn aus. Hier hat es der Konstrukteur nur bei einer "gedruckten Andeutung" belassen.



      Da ich davon ausging, dass es beim Lindau-Typ wohl ähnlich aussehen müsste, habe ich aus "Bordmitteln" mal selbst was zusammengefriemelt. seht einfach die Bilder.



      Die beiden Krane für die Minensucheinrichtungen sind auch einfach aus dreifachem Karton zu fertigen. Die habe ich aber dann doch so übernommen.



      Die Aufstellung der Krane war beim Modell in Querrichtung vorgeschlagen. Ich habe die dann aber nach Fertigstellung der Krane für das Parallelboot auch längs gestellt.

      Dass es beim Passat-Modell anders ist wundert wohl keinen von uns. Die Einzelteile.



      Die fertigen Kräne.

    • Ich hoffe, dass ich mit den folgenden Bildern von ein paar Kleinteilen nicht langweile. Der kleine Kran an StB ist nur auf der Passau vorhanden.




      Schwanenhalslüfter kommen beim Passat-Modell auf die Back und auf das Achterschiff.




      Da im Bogen zwei über waren, habe ich auch auf der Paderborn für zusätzliche Lüftung gesorgt.



      Für die Schwimmer der Passau sind Lagerungen vorgesehen. Die kann man ganz ausschneiden oder die schwarzen Felder auscutten, was ich getan habe.



      Die Dinger sind am Platz.

    • Das 4-cm-Bofor-Geschütz der Paderborn ist sozusagen "WHV-Standard". Ich habe das Geschütz so umgesetzt, wie es im Bogen ist, allerdings "Steigeisen" aus einem Lasersatz zusätzlich angebracht. Waren dann immerhin auch 15 Einzelteile. Seht die Bilder dazu.










      Bei der Umsetzung der 2-cm-Oerlikon-Flak der Passau war ich wohl überfordert - oder ich hatte einfach einen grottenschlechten Tag erwischt. Aus dem Zwilling ist dann auch nur eine Einzelrohr vorhanden. Bevor ich den Winzling bei der Korrektur zerstöre, habe ich es einfach dabei belassen. Also: nicht nachmachen!!




      Die Ansicht der beiden MiSuBo mit den Spritzen.

    • Nun zu den Masten. Bei WHV kann man die Gitter ausstechen oder aber ganz mit angegrauter Innenfläche umsetzen. Das sieht zwar auch noch akzeptabel aus. Aber ich habe mich doch dazu entschieden, den Cutter anzusetzen. Die Vorlage besteht aus einfachem Karton. Ich habe vor dem Ausschneiden den Mast von hinten mit hellgrauer Farbe versehen, ebenso die Schnittkanten, wie "besch...." seht ihr auf den Bildern. Aber es ist wie's ist. Denkt aber bitte dran: Makros können grausam sein.







      Bei Passat hilft hier der Ätzsatz. Das Hinterteil des Dreibeinmasts ist auch gleich mit der Reling versehen.





    • Servus Jürgen,

      danke für die regelmäßige Begleitung. Was ich von Dir kenne, sind ja wohl meist "Riesenmodelle" die da in der Oberpfalz entstehen. Ich habe schon seit langem sehr viel Freude mit den Mini's. Wenn die dann noch so viel Krams wie z.B. die Passau oder das Vorpostenboot aufweisen: eine Weide für die Augen.

      Hallo Hagen, Dieter, MacDiveDoc, auch an euch vielen Dank.

      Nun, an die Masten, insbesondere bei der Passau, musste ja noch einiges Getöns am Mast angebracht werden. Die Rahen und Stengen sind, bei beiden Modell übrigens, jeweils aus verdoppeltem Karton. Nach dem Ausschneiden habe ich da jeweils die Kanten gefärbt, die dann am Mast mit Weißleim angebracht und abschließend mit leicht flüssigem Sekundenkleber gehärtet. Natürlich waren sowohl ein Radargerät als auch Leuchten zu fertigen und anzubringen. Seht einfach die Bilder von der Passau dazu.









    • So, der identische Bauzustand ist hergestellt. Hier die beiden deshalb mal wieder nebeneinander.



      Nun, der eine oder andere Forumskollege wird sich vielleicht schon gefragt haben, was mit der Fregatte BW ist ? Der fehlt nur noch das Takeln. Aber irgendwie habe ich noch auf wonderwire gewartet. Und das wird wohl noch dauern. Deshalb habe ich mich entschieden, an einem besonderen Tag gleich drei Modelle "en bloc" in Dienst zu stellen. Das ist selbst für die Rezatwerft ein Novum. Lange wird's nicht mehr dauern.

      Hier mal die drei ziemlich gediehenen Modelle zusammen.

    • Hallo Kurt,

      so ist es. Gerade der "nackige" Bereich des alten Modells im Gegensatz zur vollgepflasterten Brücke des neuen Modells zeigt das sehr. Wobei ich aber durchaus einmal eine Lanze für den Konstrukteur des Uralt-Modells, es war wohl Gerhard Neubert, brechen will. Wie er es mit den damaligen Mitteln geschafft hat, manchmal auf einfache Art, Sachen gut darzustellen, begeistert mich. Und die Genauigkeit der Konstruktion ist immer wieder zu erwähnen. Er war wohl als Konstrukteur von Kartonmodellen seiner Zeit voraus. Auch haben wohl viele Nachfolger von ihm gelernt.

      Hallo Norbert,

      "das nächste Modell ist ja immer das schönste" - ist schon ein schönes Trio. Überhaupt, wenn ich mir meine Bundesmarinemodelle so betrachte, herrscht da schon eine wahnsinnige Vielfalt.

      Hagen,

      dks für daumen1

      Günter
    • Die Kleinteileschlacht geht weiter. Wie dem Bild zu entnehmen, sind die Niedergänge für die Passau ebenso wie die Reling im Ätzsatz enthalten. Das Schlauchboot, die Geräuschboje und die Schwimmer sind komplett vom Bogen.



      Der "Schwimmer O" ebenso, nur etwas größer.



      Niedergänge, Reling, Schwimmer O und die Geräuschboje sind auf dem Minensucher gelandet.





      Die drei Scherschwimmer finden etwas weiter hinten ihren Platz.

    • Für die Paderborn enthält der Bogen solche Teile leider (noch) nicht. Den BM-Liebhabern wird sicher bekannt, sein, dass die Boote der Lindau-Klasse, zu der die Paderborn ja gehört, später zu Hohlstablenkbooten bzw. Minenjagdbooten umgebaut wurden. Dafür gibt es auch einen weiteren WHV-Baubogen. Den habe ich mir auch besorgt. Aber bauen werde ich den wohl nie. Denn die Druck- und Farbqualität der mir vor Jahren gelieferten Ware sind für mich einfach inakzeptabel. Guckt einfach die Bilder an und urteilt selbst.





      Aber etwas Gutes hat die Sache dann jetzt doch noch. Da sind nämlich Schwimmer vorhanden. Die habe ich dann einfach mal "entwendet" und der Paderborn gestiftet. Samt einiger Laternen und den auch vorhandenen Pollern.





      So kommt nicht nur auch auf diesem MiSuBo etwas Farbe rein sondern auch die Optik wird aufgewertet.

    • Kurt wrote:

      Ich kann Dir nocht die Minenboote der Schütze Klasse empfehlen. Dazu gibt es von Peter Hurler einen traumhaften Ätzsatz.
      Das klingt ja wie die Menü-Empfehlung eines Vier-Sterne-Kochs aus der Kantine des deutschen Verteidigungsministerums an einen Gast aus Saudi-Arabien, Kurt. grins 2

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Günter,

      gefällt mir gut wieder, der Vergleich zwischen den beiden Minensuchern! daumen1

      Die Minenjäger von WHV habe ich auch noch seit Jahren im Stapel, denke ich - habe sie mir aber noch gar nicht so genau angesehen... denk1

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
    • Hallo Kurt,

      obwohl ich die SchnMiSuBo im Doppel schon in der Vitrine habe, werde ich mir die Passat-Version auch noch ordern. Danke dennoch für den Hinweis.

      Hallo Otto,

      das trifft auf das Passat-Modell absolut zu. Habe das ja nun fertig. Vergleich dann später mal die Teilezahl mit der der neuen Fregatte !

      Hallöle Roland,

      "schmunzel"

      Servus Hagen,

      hoffentlich hast Du einen besseren Druck erwischt. Paß auf, bei mir haben die Heckspiegel beider Modelle dieselbe Ordnungsnummer!

      Gleich kommt der Abschluß.

      Günter
    • Hallo zusammen,

      die Boote sind seit dem 08.07.2020 fertig. Da ist es an der Zeit, auch den Bericht zu beenden.

      Zunächst auch nochmal vielen Dank für die "Daumengeber" unter euch.

      Auf die Back beider Boote wollten noch die Poller angebracht werden. Das waren wohl die kleinsten Poller, die ich je gedreht habe. Sie stammen von dem "WHV-Ersatzbogen".



      Auch Relings wollten noch angebracht werden. Bei der Passau aus dem Ätzsatz, die für die Paderborn sind aus meinem Vorrat. Auch den Flaggstock habe ich dem Winzling verpaßt.



      Auch am Heck ist bei der Passau ein "Fahnenträger" vorhanden.

    • Rezatmatrose wrote:

      und am besten, wenn es ... je eine Mischung aus Ätz- und Lasersätzen gäbe wie bei der Panther
      Hallo Günter,
      das sehe ich auch so. Zumindest die Niedergänge sollten standardmäßig als Ätzteile angeboten werden. Sämtliche von mir gebaute LC-Varianten konnten mich nicht überzeugen. So halte ich z.B. die "verbesserten" LC-Niedergänge von HMV für eine Verschlimmbesserung, da die Spalten zwischen den Stufen für meinen Geschmack zu eng gelasert sind, Ich habe immer Schwierigkeiten dort einzelne Stufen beim Umbiegen zu fassen zu bekommen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun: "ich habe fertig" !

      Der "Parallelbau" hat mir Spass gemacht. Und den meisten Besuchern wohl auch. Was kann ich als Fazit ziehen? Auf jeden Fall, dass der Uraltbogen aus WHV mit dem "bisserl Aufpäppeln" euch heute noch vorzeigbar ist. Wenn man denn einen halbwegs vernünftigen Druck erstanden hat. Dieser drucktechnisch noch vom Jade-Verlag stammende Bogen war es. Der Karton hat trotz der jahrzehntelangen Lagerungen nicht gelitten. Und die konstruktive Qualität des G.H.-Bogens ist wohl zeitlos gut. Der Passat-Bogen ist ein wahres Detailmonster. Es war wohl das erste Modell, das ich vom Konstrukteur Wilfried Wiecoreck umgesetzt habe. Und er hat mich so begeistert, dass gleich die beiden nächsten von ihm (bereits) auf meiner Werft in Bau sind. Erst dachte ich, dass da manches für mich nicht umsetzbar wäre. Aber das Gegenteil war der Fall. Und die Atzplatine von Dr. Henning Budelmann steht dem nicht nach. Ein dickes Lob von mir für die im Ätzsatz auch enthaltenen Antennen und das "Takelzeug" noch dazu in einer Menge, dass ich es auch noch für das WHV-Modell nutzen konnte.

      Wie komme ich auf den Begriff "Teilemonster" für die Passau? Knapp über 700 Teile habe ich für den Winzling verbaut!! Zu was wird das führen ? Ich werde den W-W-Bogen des schnellen Minensuchers on Passat auch noch ordern. Das sollte Lob genug sein.

      Für die Paderborn mit den Ergänzungen waren es deren 271 Stück.

      Genug der Worte - lassen wir Bilder sprechen.