Linienschiff SMS Wien / JSC / 1:250

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hagen von Tronje wrote:

      Die 4 Scheinwerfer sind an der Reihe: Gebaut wurden sie nach der Methode, die ich schon bei der "Goeben" beschrieben hatte [Gegenwwartsmodus: Dieser Baubericht der "Goeben" ist ja leider damals auch "terminiert" worden - vielleicht stelle ich ihn nochmal ein].

      Hier ein fertiger Scheinwerfer.

      Und wann nicht das ganze Baubericht, dann nur das Teil der Scheinwerfe....? (Bitte....?)
      Jan
    • @Ingo
      Danke für die Likes! freu 2

      @Jan
      Mal nachsehen, ob der Baubericht noch existiert (habe inzwischen alle Bauberichte usw. ausgelagert, weil es auf meiner Festplatte doch schon recht eng geworden ist) - alles konnte ich bei der letzten Vernichtungsaktion leider nicht retten; wenn ja, dann kann ich den Teil über die Scheinwerfer gerne einstellen...

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • @Jan

      Hallo Jan,

      habe den alten Baubericht der "Goeben" auf meiner externen Platte wieder gefunden - im Gegensatz zu dem Galeriebericht zu diesem Schiff hat er auch die zweite Löschaktion 2015 im damaligen Forum überstanden....

      Ich werde den gesamten Baubericht wieder einstellen, denn ich denke, das nicht nur der Teil über die Scheinwerfer, sondern auch der ganze Bericht evtl. einige Bastler interessieren könnte - wird aber noch ein wenig dauern: Erst muss die "Wien" abgearbeitet werden, dann gibt es noch 2 Galerieberichte über inzwischen von mir neu gebaute Modelle; aber dann, dann kommt die "Goeben" ganz gewiß..... zwinker2

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Hallo Freunde des geknickten Kartons,

      damit mal wieder was vorangeht mit der "Wien", hier die nächsten dem Nirwana entrissenen Baufortschritte....

      Der nächste Bauabschnitt befasst sich mit der leichten Artillerie: Die Wien hatte 12 Geschütze vom Kaliber 4,7 cm an Bord, jedoch 2 verschiedene Typen: Die 10 Geschütze auf dem Aufbaudeck bzw. der Brücke waren von Skoda und hatten die Kaliberlänge L/44, die beiden auf dem Mars hingegen von Hotchkiss und hatten nur die Kaliberlänge L/33. Laut Bauanleitung wären sie schon etwas eher an der Reihe gewesen, aber da gab es erst noch 2 Fragen zu klären, nämlich:

      1. Die Farbgebung

      Auf dem Bogen sind die 12 Geschütze alle gelb eingefärbt. Jim Baumann hat aber auf seinem feinen Modell die 6 Geräte auf dem Aufbaudeck weiß (passend zum Schanzkleid);auch auf einigen Fotos scheint auch diese Farbe gewählt worden zu sein (insbesondere auf einem Detailbild, das mir Jim zur Verfügung gestellt hat). Also werden die Teile für 6 Geschütze „entfärbt“ und noch mal ausgedruckt.

      2. Die Detaillierung

      Wie weiter oben schon erwähnt, hat man sich hier bei JSC für die Lafettierung der Geräte der guten alten Wilhelmshavener Einfachmethode bedient (siehe Pfeil). Das geht natürlich so nicht… grins 2

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • So, hier sind die 6 für das Aufbaudeck fertig. Die Verfeinerungen haben sich eigentlich im Rahmen gehalten: Ein Kartonröhrchen bzw. ein Kegelstumpf bildet die Mittelpivotlafette; das Rohr wird aus einer passenden Besenborste geschnitzt, dazu noch 2 Abstützungen für den Schutzschild und etwas Stangenartiges, was ich auf einem leider etwas unscharfen Detailfoto am Waffengehäuse zu erkennen geglaubt habe (diese 3 Sachen sind aus einer ebenfalls passend lackierten Pinselborste entstanden).

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Hier sind die 6 bereits eingebaut. Langsam wirkt sie im Zentralbereich wie ein Igel, die gute alte "Wien"…

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • 4 weitere Geschütze sind für die Brückenaufbauten vorgesehen – entsprechend der dort vorherrschenden Farbe habe ich sie gelb gelassen und die Rohre bzw. Pinselborstenstreben auch so eingefärbt. 2 kommen auf die untere Plattform, 2 einen Stock höher. Jetzt fehlen noch die beiden kurzrohrigen für die obere Plattform; aber die werde ich erst nach dem Aufrichten des oberen Mastteils einbauen, denn da wären sie wohl vorher nur im Weg, denke ich mir…

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Auf diversen Fotos und auch auf den Modellbildern von Jim kann man erkennen, dass die Scharten für die 15er Kasemattgeschütze auch noch durch klappbare Blenden abgeschlossen werden konnten (vermutlich zum Schutz gegen Seeschlag). Diese Teile sind auf dem Bogen nicht vorgesehen – was doch verwunderlich ist, denn sie sind eigentlich auf allen Fotos erkennbar (aber das scheint eines jener unlösbaren Rätsel bei JSC zu sein – ein grafisch gut durchgestalteter Rumpf, dann wieder die Einfachdinger bei der leichten Artillerie oder das Fehlen von im Original deutlich erkennbaren Teilen….

      Bisher habe ich diese Klappen auch nicht gebastelt, da sie vermutlich immer in Gefahr gewesen wären, den Fingern im Weg zu sein, aber da ich jetzt auch schon die noch empfindlichere leichte Artillerie an Bord genommen habe, kann ich auch die Klappen jeweils an beiden Seiten der Scharten anbauen (hierbei ist zu beachten, dass für die Bug- bzw. Heckkasematte immer ein kurzes Teil und ein relativ langes, in 2 Teilen zusammenklappbares Teil vorgesehen werden muss).

      Zuerst aber noch eine Vorarbeit: Über den Kasemattscharten war auch noch eine halbkreisförmige Abdeckplatte angebracht, die durch zwei dünne Streben gehalten wurde, und an die sich dann wohl die Klappen angelegt haben (hier schon bei der vorderen und hinteren Kasematte angebaut – Pfeile).

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Aus weißem Karton können diese Platten problemlos erstellt werden.

      Die Haltestreben werden durch weiß lackierte Pinselborsten imitiert (rote Pfeile). Danach werden die Abdeckklappen gefertigt und halbwegs in Form gebogen, bevor sie jeweils links und rechts angeklebt werden. Wie man auf manchen der Fotos zu erkennen glaubt, gibt es jeweils ein schmales Teil und ein größeres, offenbar in sich zusammenklappbares Teil bei den Klappen. Mit Abfallkarton habe ich versucht, diese Einrichtung nachzustellen (blaue Pfeile).

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • So, jetzt kommt ein Bauabschnitt, der bei manchen Bögen aus qualitativen Gründen oft für keine große Begeisterung sorgt – die Beiboote nämlich. Aber bei meinen bisher gebauten Bögen habe ich in der Regel immer die Boote vom Bogen verbaut, da die Verwendung anderer, oft wesentlich detaillierterer Boote in meinen Augen eher ein Stilbruch darstellt. Also werde ich auch hier die Boote vom Bogen nehmen und sehen, was man mit begrenztem Aufwand ein wenig aufmotzen kann.

      Zuerst ist das Dampfboot an der Reihe. Die Bauanleitung ist hier wieder mal reichlich kryptisch, also erfolgt der Bau nach meiner Festlegung. Der Rumpf – nach dem Zusammenbau bleiben einige Spalten unten am Bug, was aber problemlos zugekleistert werden kann. Teil 190 soll wohl um das Teil 189 (Boden) geklebt werden (auch hier ein Passproblem), dann das Ganze unter das Oberteil (Teil 188).

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Aus dem Teil 192 (Heckteil) werde ich nicht recht schlau – für eine Hütte ist’s zu niedrig. Die Farbgebung des Mittelteils mit seiner Ähnlichkeit mit den Zwischenräumen zwischen den Duchten bei den anderen Booten lässt darauf schließen, dass es einen Hohlraum darstellen soll und so eventuell auch ausgeschnitten werden kann. Dann müsste man wohl aber noch eine Innenwand und einen Boden vorsehen.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Das habe ich aus Restkarton geschnitzt und den Boden mit Aquarellfarbe eingefärbt. Auf die entstandene „Wanne“ dann das oben genannte, innen ausgeschnittene Teil 192 geklebt. Da mir die dünne Trennwand zwischen den beiden Innenteilen nicht gefällt, habe ich später analog zu Booten von anderen Bögen hier noch ein Querteil passender Farbe aufgebracht.

      Das Bild zeigt die Konstruktion noch ohne das aufgeklebte Teil 192.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Teil 192 ist aufgebracht, dann wird das Oberteil mit den beiden „Unterbauten“ wird jetzt auf den Rumpf geklebt – auch hier ein kleines Problem, denn das Oberteil ist zu groß, was sich aber nach dem Aufkleben durch ein paar kühne Scherenschnitte korrigieren lässt.

      Kiel, Ruder, Dampfmaschine, Schornstein und so was wie ein kleines Schanzkleid vervollständigen das Ganze. Das Boot ist fertig – sieht zwar nicht übermäßig genial aus, aber eine „Anprobe“ auf dem Schiff hat gezeigt, dass es sich recht gut in die Umgebung einfügt.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Nach dem Bau des zweiten Bootes habe ich für die beiden, die unmittelbar auf die leicht schrägen Gestelle neben dem Schornstein kommen, noch die Lager aus Restkarton gebaut und dann die Boote darauf platziert.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Dann wird es Zeit, endlich auch die letzten noch fehlenden Niedergänge einzubauen (rote Pfeile); außerdem werden die 4 weißen Flecken am Heck (blaue Pfeile), bei denen später die Davits aufgeklebt werden sollen, mit schwarzen Kartonstücken überklebt, denn ich will nicht die Davits vom Bogen verwenden, sondern mir zur gegebenen Zeit welche aus Draht mit rundem Querschnitt bauen.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Als Zwischenschritt sozusagen habe ich mal den ersten Teil der Strippen für die Netzspieren angebracht, die nämlich, die später zwischen den Spieren und der Bordwand zu liegen kommen. Hier auf dem Foto ist es etwas schwer zu erkennen (schwarze Strippen auf schwarzer Bordwand grins 2 ) – aber man kann sich da sehr gut an den von JSC löblicherweise aufgedruckten Linien orientieren (Pfeile)

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Eigentlich sollte es ja mit den Booten weitergehen, aber da ich auf diversen Bildern das Strippengewirr der Takelei gesehen habe, will ich erst mal die Masten aufrichten, damit man hinterher nicht in Schwierigkeiten mit dem Abspannen bekommt.

      Der Röhrenmast setzt sich oberhalb der unteren Plattform fort, allerdings mit einem deutlich geringeren Durchmesser. Auch hier sorgt wieder ein Zahnstocher für das nötige „Rückgrat“.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Eine weitere kleine Plattform wird noch eingebaut, über der sich die Röhre noch etwas fortsetzt.. An der Vorderseite der Röhre sind Trittstufen aufgedruckt, da ich aber weder so viele noch so kleine Stufen habe, ersetze ich diese einfach durch eine Laserleiter. Hofmann Lasercutting bietet hier das Richtige (zumindest war das damals noch der Fall..... denk1 ):

      Es gibt da Leitern in zwei Ausführungen (1,8 mm und 1,4 mm breit) – die schmälere von beiden sorgt jetzt für den Aufstieg zu den Plattformen (Pfeil).

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Das Oberteil des Mastes wird vorbereitet (die Stenge aus 1,4 mm Stahldraht, die Rahen samt Gaffel aus 0,8 mm).

      Auch hier gilt es, wieder ein wenig zu rätseln. Das Titelbild auf der Bauanleitung zeigt in etwas die Mastkonfiguration, wie sie die „Wien“ zu der Zeit gehabt haben sollte. Der Text der Bauanleitung und die Bilder des fertigen Modells auf der Rückseite jedoch weichen deutlich davon ab: Das hier Gezeigte würde viel eher zu den Schwesterschiffen „Budapest“ und „Monarch“ passen.

      Also bleibt wieder nur der eigene Weg übrig: Ich habe mich an einigen Fotos der "Wien" im viktorianischen Anstrich orientiert (immer vorausgesetzt, dass die Bildunterschriften da stimmen – auch da gibt es gelegentlich berechtigte Zweifel). Diese zeigen neben einer großen Rah (die später noch ebenfalls aus 1,4 mm Draht am oberen Ende der Röhre befestigt wird) 2 kleinere und dünnere Rahen sowie eine Gaffel in den von mir hier beim Modell nachempfundenen Positionen.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Während Kleber und Farbe am Mast trocknen, wird das Hauptdeck mit einer Reling versehen. Ich mache sie schwarz (diese Farbe hat auch Jim bei seinem Modell gewählt); auch auf den Fotos kann man erkennen, dass sie wohl zumindest nicht weiß gewesen sein sollte.

      Schnell noch ein paar Kleinigkeiten wie Kompasse und die beiden noch fehlenden 4,7 cm Geschütze L/33 auf der unteren Mastplattform, damit man später nicht den ganzen Leinen ins Gehege kommt. Auch bei diesen beiden Geschützen habe ich eine Mittelpivotlafette gebaut, diesmal aber nicht aus einem Kegelstumpf, sondern aus einer einfachen Röhre. Auf dem Bogen sind hierfür keine Schutzschilder vorgesehen; auf manchen Bildern scheinen aber die beiden Geräte auch jeweils mit einem kleinen Schild versehen gewesen zu sein. Dafür habe ich jeweils einen der größeren Schilde kleiner geschnitten.

      Hier die 4,7 cm L/33 mit dem kürzeren Rohr.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Die Stenge des Großmastes ist eingebaut und auch gleich mit den passenden Strippen versehen (hier habe ich vergessen, die Zwischenschritte zu fotografieren.). Auf den meisten Bildern ist ja kaum was Vernünftiges zu erkennen, was die ganze Takelei betrifft, deshalb habe ich mich hier schwerpunktmäßig an Jim’s Modell orientiert.

      Außerdem kommen unter die obere Plattform noch zwei schräg nach hinten gerichtete Rahen, die ich auf Fotos und bei Jim erkennen konnte.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Der kleine Heckmast – auch hier wieder das große Rätselspiel. Fotos von Bildern mit der Bildunterschrift „Wien“ gibt es von 3 Konfigurationen:

      - Zum einen mit einer kleinen Rah (da der Rumpf einheitlich grau ist, wird es sich wohl um einen späteren Zeitpunkt handeln)

      - dann ganz ohne Rah: Auf Fotos, die unterschrieben sind mit „Wien auf der Reede von Spithead 1897“, sieht man zwar den vollen Flaggenschmuck, aber den Heckmasten ohne Rah

      - interessanterweise gibt es noch ein Bild, das ebenfalls „Wien – Spithead“ unterschrieben ist. Hier hat die Wien offenbar einen etwas anderen Anstrich (soweit man das bei einem Schwarz-Weiß-Foto sagen kann), aber im Grosstopp weht das „White Ensign“ – also scheint diese Bildunterschrift doch halbwegs zutreffend zu sein, denn bei welch anderem Anlass hätte ein Schiff der k.u.k. Marine einen Anlass gehabt, die englische Kriegsflagge zu hissen. Und auf diesem Bild hat die „Wien“ eine Rah am Heckmast…

      An diesem Bild habe ich mich auch orientiert und eine Rah an der entsprechenden Position montiert. Die Strippenzieherei ist wieder Jim’s Modell nachempfunden.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • So, das war's für heute – zum Schluss wieder mal ein Überblick über das Schiff und den aktuellen Bauzustand.



      Weiter geht es demnächst....

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • @Juergen

      Vielen Dank, Jürgen - ja, sie hat schon was gehabt, die alte "Wien"...
      Danke auch für die Daumen! freu 2

      @Ralf Gesener
      Danke, Ralf - freut mich, wenn der alte Zosse gefällt! freu 2

      @Harald Steinhage
      Danke, Harald, für den Daumen! danke 2

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Das ist ein sehr gutes Modell von einem sehr schönem Schiff !
      Leider kommt die KuK Marine nur selten beim Modellbau vor ,
      dabei war die Österreichische Handelsmarine und Kriegsmarine ,
      einmal eine beachtliche Macht im Mittelmeerraum .
      Hoffentlich ändert sich das , wenn jetzt immer mehr Kartonmodelle
      auf den Markt kommen , dazu noch in guter Ausführung .
      LG Jürgen
    • @Prinz Eugen 9
      Danke, Jürgen! freu 2
      Tja, leider gibt es wirklich wenig Modelle der k.u.k-Dickschiffe - mir sind neben der "Wien" und der "Radetzky" nur noch Modelle der "Viribus Unitis"-Klasse bekannt. Dabei gäbe es schon noch interessante weitere Schiffe, sowohl bei den Linienschiffen als auch bei den Kreuzern...

      @Ingo
      Vielen Dank, Ingo, für Deine Likes! freu 2

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Hallo Freunde des geknickten Kartons,

      weiter geht es mit der „Wien“ und dem letzten Teil des Bauberichts. 4 Beiboote sind ja schon an Bord, weitere 8 müssen noch gebaut werden. 2 davon sitzen auf einem Gerüst über der vorderen 4,7 cm (Pfeil); eines der Boote ist neben dem Schiff zu sehen.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Hier ist das Boot bereits auf das Gerüst aufgesetzt (die Stützen, die auf dem Gerüst den Rumpf halten, müssen selbst gebaut werden, denn auf dem Bogen ist hierfür nichts vorgesehen).

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Dann sind die Davits für diese Boote an der Reihe. An Stelle der flachen Kartonteile habe ich weiß lackierten 1,3 mm Stahldraht genommen, denn auf den mir vorliegenden Bildern sehen die Davits auch eher rund aus. Der Fuß stammt vom Bogen, die Flaschenzüge sind aus 1 mm Kartonscheiben und schwarzen Pinselborsten.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Die beiden hinteren Boote des Aufbaudecks sind fertig und samt den Davits schon eingebaut.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Um ein wenig Abwechslung zu haben, fange ich schon mal mit den Torpedonetzspieren an. Sie können alle montiert werden mit Ausnahme der 4 Spieren, die im Bereich der achteren Davits montiert waren, denn dort müssen erst diese Davits gebaut werden, dann ein paar Leinen und danach erst die Spieren.


      Aber die ersten 5 und die letzte können angebaut werden. Mit angeklebt habe ich auch die Leinen für das Ausklappen der Spieren. Sie sind – wie die meisten anderen auch – mitsamt den Umlenkrollen schon auf der Bordwand vorgedruckt (Pfeile).


      Unklar bleibt nur, wo die Leinen oben hingehen, denn die aufgedruckte Linie hört an der Oberkante der Bordwand einfach auf... denk1
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Für die Lösung des oben genannten Problems gibt es natürlich weder Skizze noch Bild, auf dem dies zu sehen ist. Irgendwo müssen die Leinen aber hingegangen sein. Dann habe ich in einem meiner Bücher (Zvonimir Freivogel – Austro-Hungarian Battleships of World War One) Bilder eines Modells der „Radetzky“ aus dem Technischen Museum Zagreb gefunden.

      Bei dieser Klasse wurden die Steuerleinen für die Spieren über die Bordwandoberkante hinauf auf das Deck geführt und verschwanden dann offenbar in kleinen Klüsen. Da ich keine anderen Hinweise für die Lösung meines Problems gefunden habe, orientierte ich mich an der „Radetzky“ und habe für die „Wien“ die gleiche Lösung gewählt. Die Abdeckungen für die kleinen Klüsen sind aus einem kleinen dreieckigen Stück Karton geformt.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Es fehlen noch die Boote auf dem Achterdeck: Die ersten beiden kleinen sind an die Davits gehängt. Erst nach der Montage der Davits kann man auch die Leinen für die dort befindliche Torpedonetzspiere und die Spiere selbst montieren, da diese Leinen wohl außen über die Davits geführt worden sein müssen (innen hätte es wenig Sinn gehabt, denn dann wäre die Spiere nicht ausklappbar gewesen).

      Nebenbei habe ich auch nach dem Beispiel von Jims Modell noch Rettungsringe (Pfeil) angebracht (es sind Laserteile); die anderen beiden sind am Brückenschanzkleid befestigt.

      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!