Hawker Hurricane im Maßstab 1:33; Kartonowy Arsenal 1/2002

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    • Hawker Hurricane im Maßstab 1:33; Kartonowy Arsenal 1/2002

      Grüezi_1

      Mir ist da was passiert stirn1 Obwohl ich gerade jeweils zwei aktive bzw. inaktive Projekte am Laufen habe, haben meine Hände Halinskis Hurricane aus dem Stapel gezogen und sie einfach angeschnitten regen1 Somit baue ich jetzt drei Modelle parallel und zwei liegen so halb abgebrochen in der Gegend herum brüll1 Das Tolle daran ist: Ich sitze auf einer ganzen Wagenladung aus LC-Sätzen und Tiefziehkanzeln. Angeschnitten wurde aber ein Bogen, bei dem ich für den Lasercut zu geizig war. Und in Sachen Kanzel vertrete ich die Meinung, daß es für meine Orlik-Hurricane ja schließlich auch keine gibt...



      Meine ursprüngliche Idee bestand darin, beide Hurricanes gleichzeitig zu bauen, weil das ja so gut zusammenpaßt. Zum Glück habe ich damit gar nicht angefangen. Ich beurteile dieses Unterfangen mittlerweile als hochgradig unrealistisch nein1

      Aber jetzt geht's auf zum Objekt der Begierde: Halinskis Hurricane. Es gibt zwar zahlreiche Galerien mit dem fertigen Modell, aber nur sehr wenige Bauberichte. Einen konnte ich im Nachbarforum auftreiben, den nehme ich auch als Orientierungshilfe zur Hand:

      kartonbau.de/forum/thema/20206…ight=halinski%2Bhurricane

      Mein Baubericht startet mal wieder nach dem Anschneiden lala1 Was ich gar nicht so gerne mag ist, daß man bei diesem Modell den schönen Umschlag verschnippeln muß, weil auf der Rückseite Teile drauf sind grr Beim Durchsehen meines Stapels ist mir aber aufgefallen, daß das bei Halinski Gang und Gäbe ist haue 2



      Ach so, den Anfang mach das Spantengerüst der Cockpitsektion. Nach einem sehr lockeren Einstieg geht's auch sehr bald superfiligran zur Sache, denn die beiden Holme werden nicht nur frei im luftleeren Raum stehengelassen, sondern vorher noch ausgiebig schräggeschleift schwitz1




      Ob ich bis zum Ende durchhalte, weiß ich nicht. Die Hurricane ist schon eine ganz andere Hausnummer, als die Kawasaki Hien. Allerdings ist das Skizzenmaterial von sehr brauchbarer Natur. Somit kann das Projekt eigentlich nur an meinen mangelnden Fähigkeiten scheitern. Der heutige Bauabschnitt sieht jedenfalls am Ende so aus:




      Falls jemand von Euch den Flieger schon mal gebaut hat, bin ich für jegliche Hilfestellungen und Ratschläge maximal dankbar!

      Gruß,

      Daniel.
    • danke1 , @Martin, fürs Knöpfchendrücken zwinker2

      Heute habe ich den Pilotensitz, die Handbremse und den Gurt gebaut:



      Und jetzt habe ich eine Frage an alle Kenner der polnischen Luftwaffe. Die hier gebastelte Hurricane fliegt zwar unter britischer Flagge, jedoch scheint ihr Pilot polnischer Herkunft zu sein, so verstehe ich zumindest das kleine Portrait auf der Rückseite des Titelblattes, selbstverfreilich ohne dabei irgendwas zu verstehen happy1 Links und rechts in der Nähe der Einstiegsluken ist eine Art Abzeichen aufgemalt, das mir von Anfang an reichlich bekannt vorkam. Und siehe da, ein Blick in die Vitrine zeigte eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Emblem auf meiner polnischen Ansaldo Balilla von kurz nach dem ersten Weltkrieg:



      Hat irgendjemand der hier Mitlesenden eine Ahnung, was es damit auf sich hat und in welchem Zusammenhang das steht? Das riecht nach einer ziemlich interessanten Geschichte ausguck1 kratz1

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Daniel,

      schau mal hier: en.wikipedia.org/wiki/No._303_Squadron_RAF
      Das bringt zumindest Licht ins Dunkle für den 2. WK.
      Was allerdings das Abzeichen einer Staffel aus dem 2. WK auf einer Maschine aus der Zeit nach dem 1. WK soll, weiß ich nicht. Entweder eine patriotisch bedingte historische Ungenauigkeit oder die 303 von Exilpolen hat ihr Abzeichen von einer Staffel aus ihrer Heimat übernommen.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Das sog Kosciuszko-Staffel-Abzeichen wurde bei der poln. Luftwaffe meines Wissens nach zuerst im polnisch-russischen Krieg verwendet. Die damalige Einheit wurde von den USA unterstützt, quasi als verspäteter Dank für die Unterstützung des amerikanischen Freiheitskampfes unter George Washington. Damals hat ein polnischer Held namens Kosciuszko da mitgeholfen (natürlich nicht allein). Die Kavalleriemütze und die Sensenartigen Dinger im Emblem stehen für diese Leute und deren Waffen. Im 2. Wk wurden Leute dieser poln. Traditionseinheit zur Sq. 303 der RAF, die Martin erwähnte.
      Die Einheit mit diesem Emblem gibt's in der polnischen Luftwaffe noch (oder wieder, das weiss ich nicht).

      Viele Grüße

      Mathias
      • Viel zu lernen du noch hast! (Meister Yoda)

      Mathias' Machwerke
    • dranduleta wrote:

      Ob ich bis zum Ende durchhalte, weiß ich nicht. Die Hurricane ist schon eine ganz andere Hausnummer, als die Kawasaki Hien. Allerdings ist das Skizzenmaterial von sehr brauchbarer Natur.
      Hallo Daniel,

      da ich die Hurri vor kurzem auch gebaut habe (ohne Baubericht), einige Anmerkungen.
      Ja, die Bauskizzen zählen meines Erachtens zu den besten unter den älteren Halinskis.
      Achtung bei den Rumpfspanten. Einige haben nicht das gewohnte 'Übermaß', das eingeschliffen werden muss sondern
      haben Untermaß. Musst Du quasi experimentell im Umfang vergrössern und dann einpassen. Ist aber nichts unlösbares.
      Die Flügelspanten ruhig etwas beherrzter einschleifen, sonst wirds alles etwas knapp, besonders an den Spitzen. Der Bauplan sieht die
      Verwendung einer selbstgefertigten Einlage für die Flügel vor (aus gewöhnlichem 160g Karton). Ich persönlich hab die
      weggelassen. Dann muss man aber sehr vorsichtig formen und verkleben, da die Einlage sowohl einer Verstärkung, als auch einer
      Formgebung im Kantenbereich dient. Bei sorgfältiger Vorformung passen die Rumpfsegmente übrigens hervorragend zusammen.
      ACHTUNG: Sicherheitskopien oder Scans sind quasi Pflicht. Ich hab sie für eines der Rumpfelemente benötigt. Ich weiss nicht, was Du
      für eine Ausgabe des Bogens hast. Es gab offensichtlich eine ältere und eine neuere, wobei eine der beiden eine etwas
      rauhere Kartonoberfläche hatte, die die unangenehme Eigenschaft hat, dass bei Farbkopieren der Farbton (ich vermute durch
      gestreutes Licht) etwas aufgehellt wird. Und das fällt dann schon auf.
      Alles in allem aber ein prima Bogen, der Dir sicher viel Spaß machen wird.
      Falls Du bei einigen Bauschritten Fragen hast melde Dich einfach ! Ich werde Dir gerne helfen.
      Gruss, Holger zwinker1
    • Post! Post! Post!

      @Martin: Vielen Dank für Wikipedias kleine Geschichtsstunde daumen1

      @Mathias: Aufgrund von Martins Ausführungen habe ich etwas in diese Richtung schon vermutet, natürlich ohne derartiges Fachwissen im Hintergrund oh1 Das mit den Amerikanern war mir bereits bewußt, da meine Ansaldo Balilla ja aus eben dieser Staffel stammt. Ich habe mir dann zusammengereimt, daß das Emblem auf der Hurricane so eine Art Hommage an die Internationalität der polnischen Kampffliegerei sei. Jetzt hast du das nochmal fachlich untermauert bestätigt danke 2 Es ist schon faszinierend, wie viele polnische Piloten in Flugzeugen anderer Nationen gesessen haben. Man muß dazu nur mal den persönlichen Halinski-Stapel näher unter die Lupe nehmen. Sogar in der französischen Morane Saulnier (an der ich krachend scheitern werde) sitzt scheinbar ein polnischer Pilot drin. Ich finde das brennend interessant hüpf1

      @petcarli: Ich brauche die Abwechslung. Wenn ich von einem Modell die Nase voll habe, ist es sehr erfreulich, eine andere halbfertige Baustelle aus dem Regal zu kramen und daran weiterzukleben. Das Bautempo geht dadurch allerdings böse in den Keller. Es gibt ja nicht mehr Zeit, sondern nur eine höhere Anzahl an Baustellen regen1 Außerdem wollte ich eigentlich gar nicht mit der Hurricane anfangen. Das ist mir beim Bögen Durchsichten mehr oder weniger einfach so passiert stirn1 und dann war's auch schon zu spät grins 1

      @Holger: Danke für deine zahlreichen Hinweise klasse1 Sicherheitskopie gibt's bei mir aber keine. Entweder steht am Ende ein fertiges Modell oder eben ein Bauberichtsabbruch. Beim Onlinehändler meines Vertrauens ist die Hurricane auch nicht wirklich teuer, da kann ich mir notfalls noch ohne größere Schmerzen eine Sicherheitskopie kaufen, vermutlich handelt es sich dann wohl um die schlechtere der beiden Versionen. Das beschäftigt mich aber nicht so wirklich. Entweder das Ding ist baubar oder eben nicht. Das ist hier zum Glück keines von den Modellen, bei denen ich schon ein halbes Jahr vor Baubeginn anfange, mich unter völlig unrealistischen Perfektionsdruck zu setzen schwitz1 Im Baubericht aus dem Nachbarforum fällt jedenfalls kein einziges böses Wort bezüglich der Paßgenauigkeit. Das kann aber auch daran liegen, daß der Erbauer sich geniert, dem gewieften Geschäftsmann Halinski an den notwendigen Stellen mal verbal ans Bein zu Pinkeln lala1 Leider ist der betreffende Bastler schon seit einem halben Jahrzehnt nicht mehr forumsaktiv und ich kann mir somit bei ihm keine direkten Erkundigungen diesbezüglich mehr einholen grr

      Noch eine Frage: @Martin: Du hast mir mal geschrieben, daß du irgendwann eine Fly-Hurricane gebaut hast und @Holger, du hast ja den Halinski-Flieger bewältigt. Von der Formgebung her müßte die Kanzel ohne Tiefziehteil machbar sein, finde ich, da hier keine eierförmigen Auswölbungen umzusetzen sind. Es ist aber wohl eine Kanzel für das Modell verfügbar. Meint Ihr, ich brauche die? Oder würdet ihr eine Hurricane-Kanzel auch ohne Zubehörteil für machbar erachten?

      Gruß,

      Daniel.
    • dranduleta wrote:

      @Holger, du hast ja den Halinski-Flieger bewältigt. Von der Formgebung her müßte die Kanzel ohne Tiefziehteil machbar sein, finde ich, da hier keine eierförmigen Auswölbungen umzusetzen sind. Es ist aber wohl eine Kanzel für das Modell verfügbar. Meint Ihr, ich brauche die? Oder würdet ihr eine Hurricane-Kanzel auch ohne Zubehörteil für machbar erachten?
      Hallo Daniel,
      ich muss zugeben, dass ichs mir einfach gemacht habe und die Tiefziehkanzel verwendet habe. Muß aber auch sagen, dass man die meines
      Erachtens nicht braucht. Die Kanzel ist relativ einfach gebaut.
      Bzgl. Sicherheitskopie: diese älteren Bögen sind noch relativ erschwinglich und ich handhabe es meistens wie Du und ordere bei Bedarf Ersatz.
      Bei meiner Hurricane wollte ich nur relativ schnell weiterbauen. Daher habe ich in diesem Fall kopiert.
      Ich habe sie übrigens zugunsten meines jetzigen Projektes erstmal zur Seite gelegt und es fehlen noch Propeller, Fahrwerk und Höhenleitwerk. Diese Dinge werde ich als Abwechslung zwischen die aktuellen Baumassnahmen hängen.
      Viel Erfolg wünsche ich Dir weiterhin.
      Gruss, Holger zwinker1
    • Hallo Daniel,

      du haust ja wirklich rein. Ich habe das Halinski-Modell (vor langer Zeit) gebaut und nur noch unscharfe, aber trotzdem sehr positive Erinnerungen. Irgendwelche unliebsamen Überraschungen gab es nicht, es ist ein unkomplizierter, aber grafisch wunderschöner Bogen.

      Lieber Gruß

      Gerd
    • Hallo Daniel,

      die Fly Model Hurricane muss um die 20 Jahre her sein. Damals habe ich noch keine Tiefziehkanzeln verbaut, stattdessen dünne Overheadfolie verwedet, zumal die Hurricane keine konvexen Oberflächen hat: Sie sind nur um eine Achse gekrümmt. Also kein Problem. Du kannst die Folie etwas länger ausschneiden, so dass sie in den Rumpf hineinragt und sich dort "abstützen" kann.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • danke1 für alle Daumen und Rückmeldungen. Wenn aus Modellbau zusätzlich noch "Geschichtsinput" wird, macht es doch gleich doppelt Spaß daumen1

      Leider haben das Zurechtschrauben meines neuen Fahrrades und diverse Überstunden meine Modellbautätigkeit ziemlich ausgebremst brüll1 Trotzdem geht es noch im Schneckentempo voran. Hier sind einige kleinere Fortschritte beim Cockpitbau zu sehen:



      Das ist zwar alles Fitzelkram, aber durch die gute Skizze und die Bauberichte, die ich noch nebenher studiere, baut sich das Modell bisher ohne die ganz harten Fragezeichen ja 2 Und an das Ausschneiden von Kleinstteilen kann man sich ja einfach gewöhnen. Es soll ja hier Leute geben, die im Maßstab 1:250 Fenster verglasen regen1
    • Heute ging's, nach der elenden Durststrecke letzte Woche, sportlich voran. Zunächst habe ich mich um die linke Cockpitseite gekümmert. Das bedarf allerdings keiner weiteren Erwähnung, da im Grunde alles dem Standard "Kleben nach Zahlen" entspricht cool1





      Was sehr wohl einiger Erwähnung bedarf, ist die Entstehung des etwas unförmigen Steuerknüppels (oder ist es nicht doch eher ein Lenkrad kratz1 ). Hierbei muß sehr viel nach einer Schablone und sehr wenig mit Bauteilen gelöst werden. Die Mittel meiner Wahl waren ein 0,9 mm-Draht für das Unterteil, ein 0,3 mm-Draht für den oberen Ring und ein Äderchen des abgebildeten blauen Kabels, um die geriffelte Form zu erzielen. Angefangen habe ich dann mit der Fertigung des Oberteiles. Mit dem restlichen Kabeläderchen habe ich Ober- und Unterteil verbunden und schließlich mit einem dicken Tropfen Weißleim verheiratet. Soll mir nochmal einer erzählen, daß Metall nicht klebt zwinker2



      Nach dem Aushärten des Klebers kam dann schwarze Acrylfarbe drauf, bevor es in die finale Montagesitzung ging:



      Nach der Montage des Steuerinstrumentes an seinem Platz wurde die Pilotenkabine dann nach und nach vorne verschlossen:



      Auf die Masche, den Schutzumschlag mit Teilen zu bedrucken, komme ich immer noch nicht klar motz1



      Die spannende Frage: Wie kann denn auf dem Modell 1/2002 eine Fotogalerie der Ausgabe 2/2003 abgebildet sein? Da paßt doch was nicht les 3

      Bevor ich jetzt zu später Stunde in geistiger Umnachtung die Außenhaut auf die Cockpitsektion leime und dann alles in den Müll werfe, lasse ich es lieber für heute gut sein und studiere erstmal wieder irgendwelche Bauberichte, um mir über die nächsten Schritte klar zu werden pc3
    • danke1 an alle Daumenerheber und Fritz daumen1

      Ich habe dann noch zu später Stunde und in geistiger Umnachtung die Außenhaut um die Cockpitsektion gelegt. Das war auch an sich völlig in Ordnung. Probleme hat dann allerdings der obere Bereich hinter dem Pilotenkopf gemacht. Entweder ist hier der Spant massig zu groß oder das Hüllenteil massiv zu klein, jedenfalls mußte ich an der bereits fertig verklebten Kopfstütze ausgiebig Rumschleifen. Hinten mußte der Spant auch intensiv beschliffen werden.



      Bei einem notwendigen Korrektureinsatz dieser Größenordnung trägt, in meinen Augen, die Schuld eindeutig, der fleißig seine Moneten zählende, Herr Halinski flagge1 spar1 flagge1 So schlecht habe ich meine Spanten dann nämlich auch nicht geschnitten. Bleibt nur die bange Frage, wie und wohin sich diese Katastrophe fortsetzt. Bei den Kampfspuren rechts hinten habe ich noch die leise Hoffnung, daß sie im Gesamteindruck etwas untergehen.
    • Moin,
      schaut doch nicht zu schlecht aus bislang. Die dünnen Fortsätze an den Cockpitseiten sind die Schinen auf denen (jedenfalls im Original)
      die Cockpithaube gleitet. Ich erinnere mich, daß die Rumpfverkleidung hinter der Kopfstütze etwas knapp ausfiel. Der entsprechende Spant muss also eingeschliffen werden. Da habe ich auch nachträglich etwas wieder entfernen und dann wieder anbringen müssen.
      Auf die Cockpitschienen kommt übrigens noch eine sehr schmale Abdeckung in Tarnfarben. Kannst Du aber später angehen.
      Gruss, Holger zwinker1
    • dranduleta wrote:

      Die spannende Frage: Wie kann denn auf dem Modell 1/2002 eine Fotogalerie der Ausgabe 2/2003 abgebildet sein? Da paßt doch was nicht
      Hallo Daniel,

      das passt schon. Es war früher bei Halinski üblich, die 'Buchdeckel' zwecks Einsparung von Kartonseiten für den Bausatz mitzubenutzen.
      In deinem Fall ist der Bogen wohl ein späterer Druck, den man zum Ausgabezeitpunkt außen mit der aktuellen 'Werbung' versehen hat.
      Das findest Du bei sehr vielen älteren Bögen dieses Verlages.
      Gruss, Holger zwinker1
    • Holger wrote:

      Ich erinnere mich, daß die Rumpfverkleidung hinter der Kopfstütze etwas knapp ausfiel. Der entsprechende Spant muss also eingeschliffen werden.
      ...und zwar in einem Ausmaß, dem ich nicht vollständig nachgekommen bin. Deswegen habe ich über mehrere Stunden hinweg versucht, das anschließende Rumpfteil zu platzieren. Das Ergebnis ist jedoch überhaupt nicht zufriedenstellend:





      Die Führungsschiene ist im Endergebnis eine Katastrophe, das obere Ende des Bauteiles ist mit aller Gewalt an die Fehlerquelle gepreßt. Dadurch hat der Rumpfring über die ganze Länge hinweg viel zu viel Spannung, wodurch die Rumpfform auch nicht mehr von schöner Regelmäßigkeit ist. Der ganze Mist ist zwar vermeidbar, aber erst, nachdem man es erst einmal schön falsch gemacht hat. Von einem Verlag, bei dem angeblich vor der Veröffentlichung Weißmodelle gebaut werden, erwarte ich mir da mehr Passigkeit an derart kritischen Stellen motz1 Zum Glück habe ich keine 23 Euro für das Modell bezahlt, sonst wäre ich jetzt stinksauer ob meiner Degradierung zum Betatester brüll1

      Das Ding kommt jetzt in die Tonne, da eine Qualitätssteigerung zur Kawasaki Hien hiermit nicht mehr möglich ist sauber1 Ein Hoch auf die legendäre Halinski-Paßgenauigkeit prost1

      Liebe Administratoren/Moderatoren, bitte verschiebt den Baubericht zu den Abgebrochenen.

      Gruß,

      Daniel.
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      Hallo Daniel!
      Bin gerade über dein Bb. gespolpert.
      Eigentlich sah der Bau recht gut aus. Ich an deiner Stelle würde weitermachen.
      In die Tonne werfen kann jeder.
      Was die Führungsschiene betrifft:
      (Offensichtlich sehe ich hier nicht so recht wo das Problem ist).
      Diese könnte man später mit der Kanzel verdecken, in dem man sie geöffnet lässt.

      Gruß Mike prost2
    • New

      MikeTheHype83 wrote:

      Eigentlich sah der Bau recht gut aus.
      wut1 heul1 Geil war's. Perfekt ist das Cockpit geworden, zumindest für meine Fähigkeiten. Und dann dieses blöde Ding direkt dahinter. Ich möchte die Hurricane mit geschlossenem Deckel fliegend unter der Decke aufhängen. Das Halinski-Modell ist diesem Vorhaben aber nicht würdig. Siehe dazu auch hier:

      kartonowki.pl/modele-galeria/model/1238,hawker-hurricane-mki

      Das Thema Hurricane wird dann irgendwann, wenn ich mich mal etwas beruhigt habe, mit Kartonowa Kolekcja Nr. 31 fortgesetzt. Der nächste Verlag dem man nachsagt, daß seine Modelle wie Lego zu bauen seien. Und das, obwohl man nach Bauberichten von denen echt hart suchen muß und dabei auch nicht so oft fündig wird grr Hat zufällig jemand eine Ahnung, wo dieses positivistische Vorurteil über KK herkommt?



      Sowas ödet mich maximal an. Absolut jeder Modellbau beginnt bei mir mittlerweile mit einer guten Ladung Mißtrauen gegenüber dem Konstrukteur, was machmal überhaupt nicht gerechtfertigt ist sorry1

      Gruß,

      Daniel.
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      Hmm, aufgrund des guten Cockpits würde es sich ja noch mehr anbieten, die Haube aufzulassen.
      So hast du die Hurricane schonmal als "geparktes" Modell, oder fliegend mit offener Haube.
      Letztlich ist es ja dein Ding, aber ich würde es Schade finden.
      So übel sieht das garnicht aus. Als "1m - Modell" an der Decke schon garnicht.

      Gruß Mike prost2
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      Hallo Daniel

      Schade.
      Irgendwie scheinst du kein Glück mit deinen Fliegern zu haben.
      Verstehe aber deinen Abbruch.
      Wenn ich mit einem Ergebnis nicht zufrieden bin,
      kann ich mein Modell auch nicht mehr sehen und es landet dann schnell in der Rundablage.
      Habe gerade im Nachbarforum geschaut,
      da scheint es keine Probleme in diesem Bereich zu geben,
      zumindest hat der Erbauer nichts erwähnt.
      Guckst du hier.

      Und zur Version von Kartonowa Kolekcja gibt es meines Wissens auch einen Baubericht dort.

      Bin schon gespannt auf deinen nächsten Flieger.


      Gruß Andi
      Meine Hobbys
      Computer,Thailand und vor allem Kartonbau grins 2

      Zur Zeit im Bau.
      Mi 24D HIND
      1226 von ~ 2700 verbaut
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      @andreask: Den Baubericht im Nachbarforum habe ich auch als Orientierung verwendet. Das zeigt aber anderseits ganz gut, wie man Bauberichte gerade nicht schreiben sollte. Der Bastler dort hat den Bereich hinter der Kopfstütze noch etwas radikaler beigeschliffen als ich, wodurch allerdings erstere gewaltig gelitten haben müßte kratz1 Ich war jedenfalls der Auffassung, daß ich das obere Ende vom Cockpit ruiniere, sollte ich noch weiter Schleifen. Wenn man genau hinsieht, kann man auch bei dieser Hurricane einen leichten Klopper zwischen den betreffenden Bauteilen erkennen. Im Baubericht wird von dieser, doch schon mindestens mittelschweren, Operation allerdings überhaupt nichts erwähnt grr


      andreask wrote:

      Und zur Version von Kartonowa Kolekcja gibt es meines Wissens auch einen Baubericht dort.
      Von denen existieren insgesamt drei Hurricanes. Wie identisch die Bausätze sind, konnte ich aber noch nicht rausfinden, da KK wohl mit kleinen Auflagen arbeitet und die beiden älteren Versionen im Onlineshop meines Vertrauens nicht mehr verfügbar sind. Selbst bei KK selbst bekommt man nur die neueste Hurricane oh1

      Gruß,

      Daniel.
    • New

      dranduleta wrote:

      Geil war's. Perfekt ist das Cockpit geworden, zumindest für meine Fähigkeiten. Und dann dieses blöde Ding direkt dahinter. I
      Hallo Daniel,

      ich bin an genau dieser Stelle auch fast verzweifelt und mußte das entsprechende Rumpfsegment neu bauen. Frage: mit welchem Klebstoff hast Du geklebt ? Wenns UHU ist hilft ein Antränken mit Aceton. DAs kriegst Du fast rückstandsfrei ab. Mit Wattestäbchen arbeiten. Wenns Weissleim ist empfehle ich, mit einer scharfen, spitzen Klinge ein schrittweises Ablösen vom Vorderspant.
      Wenn Du soweit kommen solltest, die spannende Frage: wie bekommt man denn nun das hintere Rumpfsegment an das vordere.
      Dafür habe ich mir für ähnliche Fälle schon mal eine recht brauchbare Praxis angeeignet. Ich schneide aus 1mm Pappe den (in desem Fall)
      vorderen Spant, also den 'Rückdeckel' des Cockpits noch einmal aus und dopple damit den Vorderspant. Dieses Doppel wird nach hinten etwas angeschliffen. Dann kann man das entsprechende Rumpfelement (quasi die Röhre) darauf schieben. Man benötigt das aufgedoppelete Teil übrigens nicht auf der ganzen Spantfläche sondern nur an den 'Rändern' der Spantfläche, da die Klebelaschen des vorderen Rumpfsegments die vorherige Ablöseprozedur wohl kaum überleben dürften.
      Ich habe leider keine Fotos von dieser Prozedur gemacht, aber eines vom (Teil)ergebnis. Das anschließende Rumpfsegment war nun natürlich eines aus Sicherungskopie und fiel leider etwas heller aus. Die Cockpitführungsschiene ist hier auch noch nicht nachgearbeitet:



      Meine Meinung: Dein Ergebnis sieht nicht viel schlechter aus.
      Bevor du dieses schöne Modell also 'in die Tonne' trittst, überleg, ob du nicht noch einen Versuch unternimmst. Was mich ja an den älteren Halinskis so fasziniert, ist, daß hier mit minimalisiertem Konstruktionsaufwand ein Maimum an möglicher Wirkung erzielt wird. Und das ist die Fertigstellung allemal wert, finde ich. Nur Mut. Ich schaue solange weiter zu.
      Gruss, Holger zwinker1
    • New

      Hallo Holger,

      danke für die Rückmeldung. Ich benutze überwiegend Weißleim. Stinke Flasche kommt nur zum Verkleben der Ringsegmente und bei der Verglasung zum Einsatz. Damit fahre ich bei Flugzeugen eigentlich ganz gut. Das Oberteil habe ich schon so schlimm bearbeitet und massakriert, da ist nichts mehr zu machen. Bei dir sieht es jetzt ziemlich prima aus. Allerdings würde mich interessieren, wie schlimm du für dieses Ergebnis die Kopfstütze zurichten mußtest augenbraue1

      Bevor ich alles in die Tonne werfe, nehme ich die Katastrophe in zwei Wochen erstmal mit zum Stammtisch und lasse sie von fachkundigen, flugzeugverrückten Augen begutachten. Danach sehen wir mal weiter ausguck2

      Gruß,

      Daniel.
    • New

      dranduleta wrote:

      Allerdings würde mich interessieren, wie schlimm du für dieses Ergebnis die Kopfstütze zurichten mußtest
      Hallo Daniel,

      kluge Entscheidung, die Dinge einige Tage ruhen zu lassen.
      Bzgl. der Kopfstütze: ich meine, ich habe dort wie überall sonst nur relativ wenig schleifen müssen. Allerdings sehr häufig zwischendrin
      Anpassen und weiter Schleifen, bis es passt. Ich schau mir vorher immer erst mal an, wo ich mir leisten kann viel Material abzutragen und wo nicht. Wenn ich mich an ein neues Modell wage, dann gehe ich normalerweise den gesamten Bau einmal theoretisch durch. Dabei fallen mir
      die meisten dieser eingebauten 'Fallen' auf. Leider nicht immer.
      Schönes Wochenende noch !
      Gruss, Holger zwinker1