20 th Century LIMITED von Alan Rose

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    • 20 th Century LIMITED von Alan Rose

      Meine Vorliebe für ungewöhnliche und sehr große Modelle
      dürfte inzwischen bekannt sein.

      Das Modell, das ich nun in Angriff nehmen möchte, ist wahrhaftig ein sehr ungewöhnliches Modell.
      Es zeigt einen Schnellzug in einer perspektivischen Verkürzung.
      Außerdem ist der Zug nur als Relief zu sehen, das von der sehr großen Lokomotive bis
      zu den winzigen Personenwagen am Ende des Zuges fast 120 cm mißt.

      Vor Jahren habe ich das Modell schon einmal gebaut.
      Nun folgt also mein zweiter Versuch.

      Alan Rose 20th Century Limited

      Baubogen in Heftform 28 x 35,5 cm
      A DOLPHIN BOOK
      1984

      Kein Maßstab

      3 Seiten mit Beiträgen zur Historie des Zuges
      3 große schwarz-weiß Fotos der Lokomotive
      mehrere technische Skizzen
      1 große Explosionsskizze
      1 General Instruction
      5 Seiten Assembly Instructions

      11 Doppelseiten mit Bauteilen, Skizzen
      außerdem 11 kleine Skizzen, Fahrpläne und Fotos

      Step by Step Bauanleitung mit Text in English und Fotos zu den Bauabschnitten

      Und, wie bei Modellen von A. Rose üblich,
      gibt es einen flotten Spruch von ihm am Ende der Bauanleitung:

      „Now take the train to your family room.
      Or take it to Philly.
      Take the train anyplace you want; it‘s yours, you made ot.“

      Gruß

      Adolf Pirling









    • Los geht es!

      Die Bauteile der Waggons sind anzufertigen.
      Alle 12 Waggons bestehen nur aus wenigen Bauteilen.
      Die perspektivische Verkürzung ist enorm!

      Im weiteren Verlauf werde ich immer zuerst Text und Bild (er)
      aus der Bauanleitung zeigen.
      Dann werden die ausgeschnittenen Bauteile gezeigt.
      Am Schluß sind dann die fertigen Bauteile zu sehen.

      Steps A and B
      Bauteile 1 bis 5



      Das Modell „20 th Century“ ist vermutlich eines der frühen Modelle
      von A. Rose.
      Bei diesem Modell hat er noch nicht die rückseitig zu ritzenden Faltlinie
      durch einen besonderen Code gekennzeichnet. - Schade -

      In der Bauanleitung weist A. Rose zwar auf diesen Umstand hin,
      ein besonderer Code, wäre aus meiner Sicht besser.

      An allen mir bekannte weiteren Modellen sind diese Linien besonders gekennzeichnet.

      Schon hier möchte ich auch auf den Karton des Modells hinweisen.
      Er ist sehr fest, schwer und auf der Vorderseite glänzend beschichtet.
      Hoffentlich lassen sich auch kleinere Bauteile problemlos herstellen.





    • Der nächste Schwung:

      Step D
      Bauteile 8, 9, 10, 11, 12, 13, und 24

      Ein Teil der Lok wird angefertigt.
      Dazu klebt man in der von der Bauanleitung vorgeschlagenen
      Reihenfolge die Bauteile 8 und 9, 11 und 10, 12 und 13 sowie 24 aneinander.

      Es entsteht ein riesiges flaches Gebilde – ein „Fladen“
      Noch sollte man die Lok nicht über die Bauteile 10 und 13 schließen





    • Steps G und H
      Bauteile 16 bis 23

      Voila!

      Endlich wird erkennbar, daß es sich bei dem riesigen Gebilde
      um die Abwicklung einer Lokomotive handelt.
      Das Schließen des Lokkörpers über eine Seite erwies sich als
      wesentlich leichter als erwartet.
      Die modernen Kleber ermöglichen auch ein etwas anderes Vorgehen
      als in der Anleitung beschrieben.
      Da kann jeder Modellbauer seinen eigenen Weg finden.

      Vor dem Einbau des Bauteils 25 habe ich es auf der Rückseite mit 2 mm Finnpappe verstärkt.
      Das ergibt wesentlich mehr Stabilität für die Lok









    • Steps O und P
      Bauteile 31 bis 38

      Bevor ich an der Lok weiter arbeite,
      möchte ich den Gleiskörper bauen.

      Das wir ein mächtig langes Teil
      Nachgemessen ergeben sich 118 cm.
      Das ist dann auch die richtige Länge des Modells.

      Wieder sollten man die entsprechenden Linien an den Bauteilen 31, 32, 33, 34
      von hinten anritzen.

      Gruß
      Adolf Pirling










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      Da bin ich wieder.

      Zwei Wochen mit der ganzen 13 köpfigen Familie auf Usedom sind leider schon zu Ende.
      Bevor ich mit der Vollendung des Modells fortfahre,
      möchte ich noch zwei Stellproben zeigen.
      Danach wird es mit den restlichen Bauteilen an der Lok
      und dem Hintergrund weitergehen.

      Gruß
      Adolf Pirling

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      Abschluß und Fazit

      Die letzten Arbeiten an dem Modell waren das Aufziehen der Kulisse
      auf Graupappe von 2 mm Stärke, das Verbinden von Trasse und Kulisse,
      sowie das Auf- und Ankleben der Zugteile auf die Trasse bzw. an die Kulisse.
      Damit ist der Bau dieses ungewöhnlichen Modells von Alan Rose beendet.

      Um meine Freude am Bau des Modells etwas nachvollziehen zu können,
      muß man vielleicht erst einmal ein Modell von A. Rose gebaut haben.
      Das wird vermutlich mit der Zeit immer schwieriger werden, denn Kartonmodelle des
      erst vor wenigen Jahren verstorbenen Konstrukteurs sind immer seltener auf dem Markt für
      Antiquitäten zu finden. Auch die Anzahl der unvergleichlichen Modelle, die in den 80 – 90 ziger Jahren angeboten worden waren und immer in Heftform vorlagen, ist sehr überschaubar.
      Das letzte von mir gebaute Modell – auch ein Halbrelief – war die Paper Corvette.

      Gruß

      Adolf Pirling








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      Hallo Adolf,

      ein echt gelungenes und außergewöhliches Modell!
      Erinnert mich etwas an die Dioramen im Deutschen Museum in München - die Schausstücke dort sind meistens auch perspektivisch verzerrt ohne dass man das als Betrachter auf den ersten Blick sieht, weil man nicht drumrum gehen kann.
      Hätte nicht gedacht, dass das Teil so groß ist!

      Danke für's Zeigen!
      Ludwig