Bremer Kogge v. Shipyard

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      Joachim
      Dumme Antwort auf Deine Frage: Noch weniger Leim auftragen... vielleicht mit einer Nadel. Leim leicht abtupfen auf Küchenkrepp, ein paar Sekunden anziehen lassen und erst dann die Teile zusammenfügen.
      Das Ruderblatt kannst Du vielleicht noch verhübschen, indem du es mit mattem Klarlack streichst. Das läßt vielleicht die glänzenden Leimflecken verschwinden.
      Am besten mein beiden Vorschläge, für Vorbeugung und Reparatur, an Abfallteilen testen.
      Alles Gute
      Bernhard
      Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie früher einmal mal war. (Yogi Berra)
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      Hallo Joachim,

      ich nehme immer weißen Holzleim, trage den nicht zu dick in der Mitte des Bauteils auf und verteile ihn dann möglichst dünn mit einem Zahnstocher auf der Fläche. Klappt eigentlich immer recht gut.

      Wenn das Dein Erstlingswerk ist, dann haben wir hier mal wieder ein Naturtalent entdeckt und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
      klasse1
      Gruß
      hj
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      Aus meiner Erfahrung ein merkwürdiges Ergebnis. Ich konnte bisher alle heraus- oder überquellenden Kittifix-Spuren mit einem Zahnstocher oder auch mit einem feuchten Finger spurlos entfernen. Es scheint, als ob das Problem im Druck liegt ? Sieht aus als wäre er sehr feuchtigkeitsempfindlich. Man könnte die Teile vor dem Aufkleben mit Acryl-Klarlack matt von Vallejo "sichern".
      Etwas anderes fällt mir da auch nicht ein, ausser noch geiziger mit dem Auftrag zu sein und ihn etwas antrocknen zu lassen bevor man die Teile mit Druck zusammenpresst.
      Die Beschläge am Rumpf sehen aber gut aus, da finde ich keinen Makel daumen1

      Viele Grüße
      Markus
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      Vielen Dank euch allen. Es ist wohl so, daß weniger mehr ist. Bei der weiteren Arbeit muß ich halt vorsichtiger und sparsamer mit Kleber sein.

      Hi Markus, die Kogge ist ein Lasercut-Bausatz, nichts ist bedruckt. Da muß ich alle Teile bemalen. Es sind zwei verschiedene Arten von Karton, ein Mal so was wie Finnpappe, so gelblich rauh, und ein mal sehr glatter, ca 0,5 mm. Das macht es nicht einfach beim Bemalen, denn die Farbe wird unterschiedlich aufgenommen. An den Stellen wo Leim verschmiert ist läßt sich nicht mit den Aquarellstiften von Faber ausbessern, die Farbe haftet nicht.

      Viele Grüße
      Joachim
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      Habe vorhin hj`ts Vorschlag die Halteeisen mit Weißleim und Nadel zu befestigen ausprobiert. Auf den ersten Blick schaut es gut aus. Der Weißleim zog keine Fäden und ließ sich besser dosiert aufbringen. Den Weißleim sollte man aber nur für kleine Klebeflächen nutzen, oder?

      Frage: welches Material sollte ich für den Mast benutzen. Ich habe ein beiligendes Rundholz einigermaßen ab geschliffen um es als Rahe nutzen zu können, aber der Mast ist halt um einiges länger. Soll ich den auch versuchen mit Schleifpapier und Akkuschrauber halbwegs konisch zu bekommen (habe halt Angst, daß es mir dabei bricht)? Oder gibt es da was besseres?

      Noch ein schönes Wochenende
      Joachim
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      Hallo Joachim,

      ich benutze dazu einen Accu-Bohrschrauber. Der Vorgang ist folgender Weise.: Ich nehme zwei Halterungen auf den ich Schleifpapier unterschiedlicher Körnung befestigen kann. Sie sollten möglichst plan sein. Am einfachsten sind Handbetriebene Halterungen mit denen man etwas abschmirgeln kann, die man in jedem Baumarkt bekommt.. Ich nehme in der Regel kleinere Halterungen. Dann werden Rundstäbe in die Maschine eingespannt (sie müssen länger sein als die Masten bzw. Rahen sind, da das Spannfutter ja die Hölzer einkerbt, wenn sie eingespannt werden). Dann wird das zu schmirgelnde Teil auf beide Seiten des zu schleifenden Teil als Zwinge mit den Händen eingepresst und die Maschine schön langsam in Gang gesetzt. Da der Mast konisch wird muss die Zwinge mit den beiden Schleifpapieren auf und ab bewegt werden. Übrigens Puristen klemmen das Rundholz mit Hilfe der Finger nur das Schleifpapier ein. Ich kann Dir sagen, dass wird ganz schön Heiß an den Fingern. Ich kann nur abraten. In der Regel schaffe ich das Schleifen ohne Bruch, wenn das Ausgangsrundholz 6 mm stark ist an der Spitze bis zu 2 - 3 mm runter. Rahen muss man auf diese Weise in zwei Teilen schleifen und diese nachher mit einer Seele aus Draht zusammensetzen. Vielleicht kann man auch dünnere Stäbe schleifen, doch bisher sind mir diese fast immer gleich abgebrochen. Wenn ich dünnere Teile schleife erfolgt es durch normales Abschleifen mit Schleifpapier und Hand und der Stab wird regelmäßig mit der anderen Hand gedreht. Das wird natürlich nicht immer ganz kreisrund. Ich werde mal versuchen ein Foto von dem Vorgehen zu machen u8nd Dir hier einstellen oder Per PN senden.

      So, nun viel Spaß und bedenke Übung macht den Meister und den Bohraccu schön langsam dosieren. Wenn der Rundstab schwingt, wird es nicht lange bis zum Bruch dauern!

      Viele Grüße
      Fritz
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      Moin Joachim,
      Weißleim ist eine gute Alternative.Ich verwenden den Kleber gerne,auch weil es da keine Lösungsmittel Probleme gibt.
      Der Leim klebt schneller als Sekundenkleber.Also erst anpassen,korrigieren ist schlecht .
      Bei mir wird mit einem feuchten kleinen Pinsel Grösse 0 gearbeitet.

      Du kannst Dir einen Rundstab aus dem Baumarkt besorgen.Meist haben die nur Buche.Bei etwas Glück gibt es auch Kiefer,
      das ist authentischer,beides kostet fast nix und Du kannst üben. freundlich1

      @Fritz
      Deine Anleitung ist super ja 2
      Gruß Thomas