Stiftskirche Stuttgart - Schreiber Bogen

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    • Stiftskirche Stuttgart - Schreiber Bogen

      Guten Abend. Wie ich schon bei meiner Vorstellung geschrieben habe, bin ich im Kartonmodellbau Anfänger. Im Augenblick beschäftige ich mich mit dem Bau der Bremer Kogge von Shipyard, das ist ein Lasecut-Bausatz. Nun möchte ich mich aber ja im Kartonmodellbau versuchen, und so habe ich in meinem kleinen Vorrat (zur Zeit 14 Bögen) die Stiftskirche von Schreiber im Masstab 1:250 ausgesucht. Für euch sicher nichts neues, aber das wird mein erstes Kartonmodell.
      Heute habe ich damit angefangen. Zunächst habe ich die Bodenplatte, die Thomas zur Verfügung gestellt hat, ausgeschnitten und auf den beiliegenden Karton geklebt. Die Grundplatte aus dem Bogen ist ebenfalls ausgeschnitten, und die Klebelaschen geritzt. Diese möchte ich in den nächsten Tagen auf die Bodenplatte kleben und darauf dann die Kirche aufbauen.

      So schaut´s heute Abend aus:


      Ja, noch nicht wirklich viel zu sehen, aber mir macht´s Spaß, ich lasse mir Zeit beim Bauen. Damals wurde ja auch in größeren Zeiträumen geplant grins 3 .

      Wünsche euch noch einen schönen Abend

      Joachim
    • Hallo Joachim ,

      dieser Baubericht ist für mich aus Cannstatt ja ein muss. Ich habe schon mehrmals überlegt ob ich sie bauen soll, genauso das Theater..
      Aber Architektur ist nun gar nicht mein Bereich, da dreht und bewegt sich nichts.
      Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg und vor allem Spaß beim Bau.

      LG Ralf
      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
    • Danke für Likes.

      Hat mir doch keine Ruhe gelassen. Der Fundamentbau hat bereits stattgefunden und auch der erste Teil der Kirche ist vorbereitet.



      Wie geschrieben bin ich Anfänger und habe noch nicht das richtige Werkzeug für mich gefunden. Das Schneiden geht, ich habe Skalpell und Bastelmesser mit abbrechbarer Klinge, sowie ein Stahllineal. Aber beim Ritzen habe ich noch nichts richtiges gefunden. Hier habe ich mal mit einer Nadel und einer Anreißnadel gearbeitet. Liegen mir beide nicht so recht. Was nehmt ihr denn zum Anritzen?

      Liebe Grüße
      Jachim
    • Hallo Joachim,
      ich verwende zum "Ritzen", also Vorbereitung für einen Knick, eine stumpfe Klinge. Ich habe ein Bastelmesser mit einer über viele Monate ge- (oder miß-) brauchten Abbrechklinge mit der man keinen vernünftigen Schnitt mehr durchführen kann. Diese alte Klinge schneidet kaum, reißt nichts auf sondern erzeugt bei leichtem Druck nur eine Vertiefung, bei stärkerem Druck noch einen oberflächlichen Anschnitt.
      Die nehme ich seit Monaten, sie wird durch das Ritzen ja nicht abgenutzt.

      Viele Grüße
      Markus
    • Hallo Joachim,

      ich wünsche Dir zunächst einmal einen frohen Einstieg in den Kartonmodellbau mit seinen unendlich vielfältigen Möglichkeiten. daumen1 Mit einem Architekturmodell von Schreiber hast Du schon einmal eine gute Wahl getroffen. Ob es hier schon einen Baubericht zur Stiftskirche gibt, weiß ich nicht. Wenn ja, kannst Du Dich daran orientieren; falls nicht, gibt es jetzt einen. zwinker2

      Zum Rillen oder Ritzen benutze ich eine dicke Stopfnadel in einem Feilenheft für Schlüsselfeilen. Ein Bild habe ich leider gerade nicht zur Verfügung. Das Ganze liegt gut in der Hand, und ich kann damit auch sehr gut feine Löcher pieksen, um damit Markierungen für rückwärtige Faltungen zu schaffen (bei Schreiber die Linien mit dem X).

      Ich wünsche Dir für den Bau der Kirche gutes Gelingen!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Joachim,

      ich schneide zu 99% nur mit dem Skalpell (Schwarz ), außer bei dickem Karton verwende ich ein Cutter von Olfa mit schmalen 30 Grad Abrechklingen. Zum Rillen benutze ich eine stumpfe Skalpellklinge ( Rot ), die ich ein paar mal über feines Schleifpapier gezogen hab. Ein weiteres Werkzeug zum Rillen stammt aus einem Nagelpflegeset (Orange ). Dieses benutze ich wenn ich etwas rundere Kanten haben möchte, je nach dem wie man es hält können damit verschieden breite Rillen gezogen werden.

      Damit die Finger geschont und einen besseren Griff zu haben, schob ich Gummitüllen von Kugelschreibern über die Griffe. Um nicht aus versehen zu schneiden statt zu Rillen habe ich veschiedene Farben an den Werkzeugen.

      Habe mal zwei Bilder abngehängt,...



      zum ausschneiden / aussticheln von sehr kleinen Teilen oder Öfnungen benutze ich aus Federstahldraht oder abgebrochenen Bohrern zugeschliffene Stichel die ich in einen Holzdübel eingeklebt habe..



      LG Ralf
      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
    • Danke euch für die Tips und die Motivation

      Ich denke, daß sich die Gauben auf den Dächern vor dem Zusammenbau besser anbringen lassen, und habe deshalb heute mal damit angefangen.



      Die kleinen Teile werden stumpf aufgeklebt. Ich habe sie trocken aufgelegt, mit einem Finger fixiert, und dann, von innen, mit einer Nadel Weißleim aufgetragen. Klappte ganz gut.

      Auch ein weiteres Wandteil, die Querwand, habe ich ausgeschnitten. Bei dem wird der obere Bereich zu einem Viereckturm zusammen gefügt.



      Für heute ist Feierabend, im Ofen brennt ein Feuer, den Tag ausklingen lassen.

      Schönen Abend
      Joachim
    • Hallo Joachim,

      da ich die Stiftskirche vom Original her kenne und ich diesen Bogen auch in meinem
      Stapel liegen habe, schaue ich Deinem Baubericht natürlich mit großem
      Interesse zu.
      Ich wünsche Dir viel Spaß beim Bau und gutes Gelingen.
      Der Anfang sieht schon mal sehr gut aus. daumen1

      Lieben Gruß
      Ralf

      Sommer- und Winterzeit gehören abgeschafft und durch Mehrzeit ersetzt! happy 2
    • Heute ging nicht viel, die Finger wollten nicht so. Geschafft habe ich heute das Aufkleben der Gauben auf der Dachfläche, und den viereckigen Turm der Querwand oben zu schließen. Die Kanten habe ich mit Aquarellstiften kaschiert.



      Die gegenüberliegende Wand ist auch schon ausgeschnitten, da geht es dann weiter.

      Wünsche noch einen schönen Abend
      Joachim
    • Ralf Gesener wrote:

      da ich die Stiftskirche vom Original her kenne
      Hallo Ralf,

      ich habe bei meinem Bau des Limburger Doms gesehen, dass es wirklich ein großer Vorteil ist, wenn man mal Gelegenheit hatte, die Originale gesehen zu haben. Dann kommen einem ganz von selbst Ideen, wie man so einen Bau am besten umsetzt und ich kann jedem nur empfehlen, sich (sofern möglich) vor dem Werkeln das Vorbild anzusehen. Hilft ungemein.

      Hallo Joachim,

      schönes Modell hast Du Dir da ausgesucht. Ich bleibe natürlich auch weiter dabei.

      Gruß
      hj
    • An der Kirche wurde heute weiter gearbeitet. Weitere Gauben wurden auf das Dach des Langschiffes geklebt, des weiteren habe ich die Querwand (mit dem Südturm?) auf der Grundplatte befestigt, damit ich einen Fixpunkt zum ankleben des Langschiffes habe.



      Die südl. Wand des Langschiffes wurde im unteren Bereich mit dem Teil des Haupteinganges/Westturmes verbunden.



      Das Dach wird erst später befestigt.
      Im Bildhintergrund sieht man übrigens meine andere Baustelle, die Bremer Kogge.

      Gruß
      Joachim
    • Hallo Joachim,

      zunächst einmal finde ich es sehr schön, dass Du Dich auch mal in anderen Sparten bewegst. Auch ich versuche mich nicht nu im Segelschiff-Milieu mich zu bewegen. Die Kirche wirkt recht interessant!

      Nun zu Deiner Frage betreffend Rillgerät. Ich habe auch sehrlange nach etwas brauchbarem gesucht und habe fast alle Dinge, die man Dir oben beschrieben hat ausprobiert, war aber nie ganz überzeugt. Irgendwann bin ich bei Amazon auf was Innteressantes gestoßen. Es handelt sich um den Cutter NT D - 1000. Du findest ihn am günstigsten unter folgendem Link Cutter. Diese Stelle erscheint mir am günstigsten. In dem Gerät befinden sich 4 Werkzeuge. Cutter, Rillnadel und 2 Polieren zum Formen., Es ist für mich das Werkzeug, dass ich meisten benutze. Noch ein Informationen. Es liegen wenige Messerchen bei mit schlanker 30° Klinge und 45° Klinge bei. Ersatzmesser gleicher Klinge erhältst Du über die gleiche Seite unterhalb des Bildes . Bei den 30° Klingen(9 mm)kannst Du auch Olfa Abbrechklingen verwenden Du erhältst diese 60 Stück zu 5,95 € HIER Es gibt dort aber auch 18mm Klingen (also wohl 45°).

      Viele Grüße
      Fritz
    • Guten Abend Fritz
      Vielen Dank für den Tip, habe gerade eine Bestellung aufgegeben. Werde das Teil gerne mal testen.

      Architektur und zivile Schiffahrt sind wohl die beiden Bereiche, die mich am ehesten interessieren. Obwohl ich auch schon drei Vögel von Scherft hier liegen habe und auch bauen werde. Aber ich will mich nicht festlegen, für mich ist nur wichtig: gefällt´s mir, ist es schaffbar?

      Schönen Abend noch
      Joachim
    • Heute habe ich die Gauben auf dem Chor befestigt und die Wand des Langschiffes mit dem Turm auf die Grundplatte geklebt und mit der Querwand verbunden. Das Arbeiten mit Weißleim ist nicht immer leicht, die Laschen, wo das Dach an den Südturm anschließt weichen sehr schnell auf und ein venünftiges Andrücken der Dachkante ist kaum möglich. Ich denke aber, daß ich es einigermaßen hin bekommen habe.

      Hier der Chor mit den Dachgauben

      und so schaut die Baustelle jetzt aus.

      Bevor ich die gegenüberliegende Wand des Langschiffes anklebe muß ich das kleine Dach anbauen, da sonst kaum noch eine vernünftige Befestigung am Dach und der Mauer hinzubekommen ist. Aber jetzt lasse ich die Teile erst mal trocknen.

      Gruß
      Joachim
    • Hallo Joachim,

      der Kirchbau macht prima Fortschritte! Aber warum benutzt Du statt des Weissleims nicht einfach lösungsmittelhaltigen Alleskleber? Dann entfällt das Problem des Aufweichens.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Moin Moin Andreas

      Ich bin ja noch Anfänger und probiere deshalb das Thema "Kleber" aus. Ich habe auch Kittifix und Uhu hier, scheue aber, wegen der Fadenzieherei, den Einsatz bei kleinen Teilen noch. Vielleicht versuche ich bei den nächsten, größeren Teilen, mal Alleskleber. Mal sehen.

      Gruß
      Joachim
    • Das Langschiff ist nun ebenfalls mit der Grundplatte und der Querwand verbunden, der Westturm hat einen ersten Abschluß gefunden, das achteckige Teil (sieht man auf dem ersten Bild des Chores, rechts), das darauf kommt ist auch schon vorbereitet.
      Auch der Chorraum ist zusammen geklebt, aber noch nicht montiert. Das wird wohl etwas schwierig, denn da sind einige Klebelaschen an der Grundplatte, den beiden Wandteilen sowie am Dach des Chores gleichzeitig an die Querwand zu kleben. Man hat aber nur noch eine Eingriffsmöglichkeit von unten.
      Immer mit der Ruhe, wird schon.



      Das nun geschlossene Langschiff


      Der geschlossene Westturm Der Chor


      Der Chor

      Gruß
      Joachim
    • Der fehlende Chor hat mir keine Ruhe gelassen, nu isser dran. Wie ich im vorherigen Post ja geschrieben habe, es war nicht einfach. Man kommt an die Klebelaschen kaum noch ran, mit Gegenhalten ist auch nicht viel. Aber so wie´s jetzt, ist bin ich zufrieden. Hier ein Blick um die Kirche:





      Noch einen schönen Abend
      Joachim
    • Zu dem Problem mit dem Ankleben des Chores habe ich mir, im nachhinein, folgendes überlegt: zuerst das kurze Wandteil an die Querwand sowie die Bodenlasche ankleben und dann weiter, Abschnittsweise, jeweils die Bodenlasche und das Dach begestigen. So am Chor entlang arbeiten bis das letzte Wandteil wieder an der Querwand abschließt. So würde es vermutlich leichter gehen. Man sollte sich vorher Gedanken machen kratz1 .

      Gruß
      Joachim
    • Hallo Joachim,

      es ist eine Freude zu sehen, wie gut Dir der Bau von der Hand geht! klasse1
      Diese langen Stützpfeiler sind sicher nicht einfach zu verarbeiten. Ich empfand es als hilfreich, solche Bauteile mit einer Einlage aus Kartonstreifen auszufüllen.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Joachim,

      du baust sehr gut und wie es aussieht, sehr genau. Und keine Angst vor
      Alleskleber. Wenn er Lösungsmittelhaltig ist, hast Du die Möglichkeit, auch mal
      wieder ein Teil zu entfernem. Vorsichtig die Klebefläche mit Aceton betupfen, und
      das Teil ist lösbar. Jedoch vorher an einer Stelle im Bogen, wo es nicht auffällt, mal testen,
      ob der Druck auch Acetonbeständig ist.

      Gruss Berthold
    • Ein wirklich schönes Modell entsteht hier, Joachim, und für ein "Erstlingswerk" erstaunlich professionell gebaut! Gratulation!
      Die fotorealistische Graphik ist allerdings auch außerordentlich gelungen und lässt ein sehr authentisches Bauwerk entstehen.
      Kann es sein, dass die Schatten nicht alle in die gleiche Richtung zeigen bzw. rund um das Gebäude sichtbar sind? Darüber habe ich mir bis jetzt nie Gedanken gemacht, aber die Fotovorlagen, auf die man zurückgreift, sind ja wohl bei besten Lichtverhältnissen, also jeweils unterschiedlichem Sonnenstand gemacht? Ich komme gerade ins Grübeln. Weiß jemand etwas darüber?

      Beste Grüße Michael (maxl)
    • Hey Michael (maxl).
      Vielen Dank. Auf was Du achtest, ist mir noch gar nicht aufgefallen. Es ist aber auch so, daß ich im Normalfall mit einer Tageslichtlampe arbeite, und auch die Fotos da mache. Hat auf den Schattenwurf ja auch einen Einfluß. Mein Bastelplatz hat sonst nur ein links liegendes kleines Fenster in der Dachschräge, da ist jetzt nicht mehr viel mit Licht ;-).

      Gruß
      Joachim
    • Hallo Joachim - ich meinte die Schattenrichtung auf den Baubögen selbst. Da ist doch ein bestimmter Lichteinfall zu erkennen? Ist dieser Lichteinfall rund ums Modell unterschiedlich? Das würde mich interessieren. Ich kann mich vermutlich nicht klar genug ausdrücken. Aber wie lösen die Gestalter des Bogens das Problem, dass die Schattenbildung rund ums Gebäude einem bestimmten Sonnenstand entspricht? Dass sich bei deinen Fotos vom Modell Schatten je nach Lichteinfall ergeben, ist mir natürlich klar. Wahrscheinlich müsste ich die Modellbögen unmittelbar vor mir haben, um diese Frage zu klären.
      Davon unabhängig: Ein tolles Modell mit starker Wirkung!

      Gruß Michael (maxl)
    • Unbedingt, Joachim! Ein Geheimnis ist für mich gelüftet, jedenfalls glaube ich das... Die zwei Ansichten zeigen unterschiedlichen Sonnenstand, wenn ich das richtig interpretiere. Sehr interessant! Und kein Vorwurf an die Gestalter - man zeigt eben die Schokoladenseiten. Eine komplette Fassade im Schatten wäre weniger eindrucksvoll, wenn auch realistischer. Das erinnert mich an zusammengesetzte Mondfotos: Die Kraterlandschaft ist der Schattenlänge wegen am eindrucksvollsten am sog. Terminator, also der Trennlinie zwischen hell und dunkel. Um diesen plastischen Eindruck auf der ganzen Mondscheibe zu haben, werden etliche Bilder des (mit den Mondphasen wandernden) Terminators zu einem Bild zusammenkopiert und ergeben dann einen aufregenden "Vollmond". Der tatsächliche Vollmond ist daran gemessen eher fad...
      Vielen Dank, dass du auf mein Anliegen eingegangen bist und viel Bastelspaß weiterhin!
      Michael (maxl)
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      So, weiter gehts mit der Kirchenbaustelle. Die Stützpfeiler sind jetzt alle an die Außenmauern gesetzt. Zum Versteifen habe ich in die Pfeiler kleine Kartonstücke geklebt, da ich keinen passenden Karton da hatte und nicht erst aus 1mm Karton was zusammen kleben wollte. Hat gut funktioniert. Diese Teile werden stumpf, ohne Klebelaschen, an die Mauer geklebt. Diesmal habe ich Kittifix verwendet, bin zufrieden.



      Auch der Westturm hat nun schon seine Haube aufgesetzt bekommen und ist fertig:



      Nun darf erst mal alles trocknen, aber bald geht es weiter.

      Gruß
      Joachim
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      Ich habe mich an das Dachteil getraut. Die unteren Bereiche, die leicht gewölbt sind, habe ich in meiner Handfläche mit einem Skalpellgriff leicht gerollt. So haben sie schon einigermaßen die Form angenommen.



      Das zusammenkleben der vier Seiten war für mich nicht so einfach, ebenso wie das Aufkleben der vier Gauben. Mit dem Ergebnis bin ich aber doch zufrieden. Etwas Bedenken habe ich bei dem "Glockengestühl"?, es ragt etwas über das Dach heraus, kann ich aber nicht ändern.
      Ebenfalls nicht ganz zufrieden bin ich mit dem Kantenfärben. Für grau habe ich noch keinen Aquarellstift, schwarz kommt mir nun zu "hart" vor. Aber jetzt ist es halt so. Auch an Stellen wo Kleber herausgequollen ist deckt der Stift nicht gut.
      Insgesamt bin ich aber doch zufrieden, was ich heute geschafft habe.

      Schönen Abend noch

      Gruß Joachim
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      Hallo Joachim,

      solche Bauteile sind auf jeden Fall sehr kniffelig, und nicht immer gelingt es so, wie man es gerne hätte. Das dürfte jeder hier kennen. Aber Du hast Dich drangegeben und nicht aufgegeben, das ist doch mehr als die halbe Miete. klasse1

      Beim Kantenfärben hat sicher jeder seine bevorzugte Methode. Ich nehme dazu fast ausschließlich ganz ordinäre Wasserfarben (Schulmalkasten). In Verbindung mit dem Deckweiss lassen sich die gewünschten Farbtöne auch anmischen, wenn nicht schon vorhanden. Reines Schwarz ist meistens zu hart, mit Grautönen wirkt es besser. Vielleicht versuchst Du es mal damit? Mit Farben lassen sich so manche Problemstellen übertünchen, ich kenne das. lala1

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
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      Hallo Joachim,

      die Stiftskirche sieht schon super aus, die Grafik des Bogens ist wirklich toll.
      Zum Kantenfärben möchte ich auch meine 2 Cents beitragen, zu dem Thema habe ich im letzten Jahr auch viel probiert.
      Letztlich bin ich bei den "Pitt artist pens" von Faber-Castell gelandet. Die Stifte haben eine pinselähnliche Spitze und sind
      mit pigmentierter Zeichentusche "geladen".
      Dank der vielen Farbtöne kann man vor dem Färben ausprobieren und so abschätzen, welcher Grauton dem des Bogens
      tatsächlich im Ergebnis entspricht. Über längere Schnittkanten oder Knicke kann man dann mit der Breitseite der Spitze
      fahren und die Tusche färbt sofort einheitlich ohne weiter in das Papier einzuziehen.
      Das Problem des nachträglichen Einfärbens von getrocknetem Klebstoff, egal ob UHU oder Kittifix, umgehe ich wenn möglich
      dadurch, das ich die Kanten vor dem Auftragen des Klebers vorsorglich mit der umgebenden Farbe behandele. Die Tusche ist
      sehr stabil und wird weder von Lösungsmitteln noch von Wasser wieder angelöst.
      Die Stifte sind nicht gerade preiswert, aber die Grautöne "shades of grey" habe ich nun fast ein Jahr im Einsatz und bisher zeigt
      kein Stift Schwächen.
      Ich würde Dir empfehlen mal eine 6er Packung, vielleicht die Grautöne, zu erwerben und auszuprobieren.



      Kanten hin oder her ..... das Modell ist bisher perfekt und gibt einen tollen Eindruck.
      Bilder vor blauem oder freundlich bewölkten Himmel ohne Gegenlicht würden dann sicher ein Knaller ! dafür1
      Viele Grüße
      Markus
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      Opa Joachim wrote:

      Etwas Bedenken habe ich bei dem "Glockengestühl"?, es ragt etwas über das Dach heraus, kann ich aber nicht ändern.
      ... gefällt mir SEHR GUT ... je nach Betrachtungswinkel sollte das aber nicht so auffällig sein. Das Modell JFS 664 hab ich vor 12 (!) Jahren gebaut und kann mich erinnern, dass ich darüber auch gestolpert bin: 664BILD

      HG
      TP
      Die Neigungen des Herzens sind geteilt wie die Äste einer Zeder. Verliert der Baum einen starken Ast, so wird er leiden, aber er stirbt nicht. Er wird all seine Lebenskraft in den nächsten Ast fließen lassen, auf dass dieser wachse und die Lücke ausfülle. (Khalil Gibran)
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      Guten Morgen
      @Markus, vielen Dank, habe mir ein Set grau bestellt.
      Es hat ja nicht mehr viel gefehlt, und so habe ich gerade die Baustelle beendet. Ein abschließendes Nachbehandeln der Schnitt- und Knickkanten steht noch aus.
      Insgesamt bin ich mit meinem ersten, reinen, Kartonmodell (meine andere Baustelle ist ein LC-Bausatz "Bremer Kogge" von Shipyard) zufrieden. Es hat Spaß gemacht und war für mich "schffbar". Mal sehen wenn es demnächst an ein Schiffsmodell vom HMV geht (vielleicht der Tonnenleger "Bussard".
      Nun aber die Bilder von der Stiftskirche:





      Die Treppengeländer und die Balustrade? oben auf dem Turm habe ich aus dem Bogen übernommen. Würde sich das kopieren auf eine Folie wirklich lohnen?

      Wünsche Euch noch einen schönen Sonntag
      Gruß
      Joachim