Porsche 936 - Oriol - 1 : 24

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    • Porsche 936 - Oriol - 1 : 24

      Hallo Zusammen,

      wie man im Bericht mit der Tiefziehbox mitbekommen hat liegt seit einiger Zeit ein neues Modell auf der Matte. Und da der Schwabe ein ordnungsliebender Mensch ist, kommt nach 935, logischer Weise 936 freundlich1

      Der Bogen Stammt von Oriol,der Bogen wurde bereits im Baubericht von Daniel (dranutela) vorgestellt. Da es bereits einen BB gibt werde ich nicht jedes neue Teil beschreiben. Aber hier und da bin ich andere Wege gegangen und werde darüber berichten.

      Begonnen wurde mit dem Spantengerippe.



      Die Spanten wurden auf schwarzes Tonpapier aufgezogen und ausgeschnitten, nun konnten sie so verklebt werden das die Radkästen und das Cockpit weitgehenst schon schwarz gefärbt sind. Das vermeidet hier schon mal wiese Blitzer.





      Das Cockpit habe ich nach dem sichten einiger Bilder im Netz, etwas abgeändert. Zuerst wurde eine passende Farbe für den Boden gewählt. Mit diversen Drahtstückchen versuchte ich den Gitterrohrrahmen anzudeuten. Dann kamen noch Schalthebel und ein paar weitere Details dazu.



      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
    • Als nächstes folgten die Sitze und das Lenkrad. Das Gurtzeug wurde mit etwas Revellfarbe hervorgehoben. Auch wurde die Polsterung durch rillen deutlicher gemacht.



      und eingebaut,



      Zum Lenkrad gibt es nicht viel zu schreiben.





      soviel für heute....

      LG Ralf
      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
    • und weiter geht's....

      zuerst jedoch Vielen Dank für die ja 2

      wie man auf dem Foto des Cockpits zwei Posts zuvorsieht, gibt es einen ominösen roten Griff neben dem Lenkrad. Diesen wollte ich als Farbtupfer auch. So wurde aus Papier und Garn das Ganze in etwa nachgebaut. womit das Cockpit fertig ist.



      Nun ging es an den vorderen Lufteinlass. Ich habe auf das Mittelstück Gewebeband aufgeklebt um das Gitter nachzuahmen, auch wurden die seitlichen Einlässe ausgeschnitten. Um es besser im Sinne von schärferen Kanten verkleben zu können, wurden auch die Klebelaschen komplett entfernt.



      fertig verklebt,...




      jetzt kam das Hauptteil der Karosserie an die Reihe. Auch hier habe ich einen etwas anderen Ansatz verfolgt. Da ich die schmalen Keile nicht als Einzelteile stumpf an die Kanten ankleben wollte, habe ich diese gleich an das Bauteil angezeichnet und mit ausgeschnitten, anschließend gerillt und abgekantet.



      Nun kam die erste Anbrobe... Und was soll ich sagen....
      wut1 dagegen1

      Es passt nicht...

      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
    • Um mich etwas vor den Abrissarbeiten zu entspannen, begann ich mit den hinteren Lüftungsgittern. Ein erster Versuch mit Kunstoffgitter aus einem Teesieb schlug fehl. das Material nimmt nach kurzer zeit wieder seine flache Form an.
      Eine Alternative musste her und das Samstagabends denk1
      Da fiel mir ein das ich vor ein paar Wochen einen Wasserhahn gewechselt hatte. Ab in den Keller,etwas gestöbert,und da hatte ich die Lösung in Form von Siebe für den Wasserhahn.

      Zuerst wurde eine Form mit Gegenstück aus Finnpappe gebaut, die anschließend reichlich mit Sekundenkleber gehärtet wurde.



      Nun wurden mit einem gezielten Hammerschlag das Sieb in die Form gehämmert. Für das zweite Gitter wurde die Form und der Stempel einfach umgedreht und von der anderen Seite benutzt.



      das Ergebnis...und zurechtgeschnitten..



      eingebaut sah das Ganze dann so aus...



      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
    • Nach dem ich die Strebe samt Lenkrad versetzt hatte, baute ich die Karosserie weiter auf.Hier die wichtigsten Teile,



      begonnen habe ich mit den Kotflügeln, dann folgten die Seitenteile, Die Scheinwerfer wurden bereits ausgeschnitten.






      Nun die andere Seite,...








      somit ist der Großteil der Karosserie geschafft. Wobei die Scheiwerfergläser wohl das kniffeligste sind.


      Dazu das nächste mal mehr.





      das war es auch schon wieder ....


      LG Ralf
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    • Hallo Ralf,

      du legst ja gleich los, wie die Feuerwehr und superst das Cockpit bis zum bitteren Ende oh1 Ich war seinerzeit erstmal froh, das Ding überhaupt irgendwie zusammengeklebt bekommen zu haben schwitz1 Wie hast du verhindert, daß die sehr dünnen Stege über den Radkästen sich wellen? Bei den Tschechen gibt's da jeweils ein Teil zum Ausschneiden für später, wenn die Gesamtstabilität hergestellt und das Problem somit eliminiert ist. Hast du aber scheinbar anders gelöst ausguck2
      Gut ist auch, daß du die ganzen Tankdeckelsuperungen schon ausgeschnitten hast. Ich habe die damals einfach vergessen und mit danach grün und blau geärgert wut1 Das Verkleben der Karosserie ist doch eine einzige Freude, oder? Ich habe das als sehr gut passend in Erinnerung.

      Ich gehe mal davon aus, daß das Modell am Ende ziemlich genial daherkommen wird ja 2

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Daniel,

      Danke für dein Lob, Du hast recht, die Karosserie ließ sich bis jetzt verhältnismäßig gut bauen. An den Radkästen habe ich nichts gemacht, außer Vorsicht walten lassen, ich hoffe mal ich komme damit bis zum Schluss durch.

      LG Ralf
      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
    • Das nächste Traumauto rollt vor! Da bin ich natürlich dabei, Ralf! Mein großer Respekt für die Feinheiten im Cockpit und die Gitter für die Lufteinlässe. Supern nach Fotovorlage - das Verfahren kommt mir bekannt vor. Einfach nur gelungen! Weiter so!

      Gruß Michael (maxl)
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      Hallo Zusammen,

      Danke Andreas für das nette Kompliment, ich werde mein bestes geben.

      Auch dir Michael ein herzliches Dankeschön, da das Cockpit so ziemlich das einzige ist wo sich das supern lohnt, wurde da natürlich zugeschlagen.

      Den vielen Daumengebern gilt natürlich ebenso mein Dank. freu 2

      Nach dem der Rohbau der Karosserie soweit durch war, ging es an die Scheinwerfer. Da ich schon länger mit einer Tiefziehbox liebäugelte, war jetzt der perfekte Zeitpunkt mir so ein Ding zu bauen. Ich habe HIER eine kleine Anleitung zum Bau eingestellt.



      Es mussten zwei Formen für die Gläser gefertigt werden . Dazu benutzte ich die Vorlagen vom Bogen. Diese wurden nach dem Zusammenbau mit Sekundenkleber gehärtet und mit einer lufttrocknenden Modelliermasse aufgefüllt. Nach dem Durchtrocknen konnte diese in die gewünschte Form zurechtgeschliffen werden. Zum fixieren wurde jeweils ein Stück Zahnstocher eingeklebt. Nun konnten die Formen in das Raster der Box eingesteckt werden.



      Um eine bessere Ansaugung zu erreichen wurde der nicht genutzte Bereich mit einem Karton weitgehenst abgedeckt.


      Da ich es nicht abwarten konnte bis meine Bestellung mit Folien ankommt, benutzte ich Verpackungsreste



      Bei laufendem Staubsauger wurde nun mit dem Heißluftgebläse die Folie erwärmt. Sie legte sich schön an die Form an. Mit dem dritten Versuch war ich dann auch zufrieden.



      Nun mussten die Gläser noch zurecht geschnitten und in die Karosserie eingeklebt werden.

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      Jetzt konnten auch die eigentlichen Scheinwerfer von unten eingeklebt werden.


      Weiter ging es nun mit dem "Buckel", Es wurde immer auf der selben Seite begonnen Stück für Stück die Klebelaschen zu verkleben.Die Spanten wurden erst zum Schluss eingeklebt.





      Es folgte der Lufteinlass, dieser wurde nach dem gleichen Prinzip gefertigt, es war jedoch gutes vorformen nötig. auch hier klebte ich die Spanten erst zum Ende ein. Hier habe ich bewusst wegen der Stabilität auf den Einbau eines seperaten Tankdeckels verzichtet.





      Nach dem verkleben und trocknen konnte der Einlass nun auf den Buckel geklebt werden. Der Buckel sitzt hier noch lose auf.



      soviel für heute.. bis demnächst..

      LG Ralf
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      Hallo klebende Gemeinde,

      nach dem für dieses Jahr wohl letzten Wochenendtrip mit dem Motorrad , geht es nun hier weiter,

      als der Buckel mit dem Lufteinlass angeklebt waren, habe ich aus Stabilitätsgründen zuerst den Heckspoiler zusammengebaut und an seinem Platz montiert.Dann folgte der Hintere Abschluss der Karosserie. Hier verwendete ich für die Rücklichter eine Kopie vom Porsche 935, da hier die Grafik deutlich besser war als nur so lieblose orange Lichter.

      Hier mal der Spoiler,...



      Der Heckbereich...



      nun kam der Windschild an seinen Platz,..




      jetzt konnte auch das Armaturenbrett endlich eingebaut werden. Ich habe noch die Vordere Wand unter dem Lenkrad geöffnet, irgendwo muss der Fahrer ja mit den Beinen hin.






      Zum Schluss für heute, gibt es noch eine Frontansicht mit den eingebauten Lampen.





      Das war es auch schon wieder fürs erste, als nächstes mache ich mich an die Felgen und Räder.

      LG Ralf
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      Hallo Ralf,
      der Porsche wird "prächtig", wenn ich das mal so ausdrücken darf.
      Ich stelle mir gerade vor wie die Karosse auf einem dafür modifizierten Carrera (Rennbahn) Fahrgestell aussehen würde und man damit am Ende ein paar Runden auf der Carrerabahn fahren würde. Nicht top speed, sondern mehr so Sonntag-Nachmittag-mit-der-Oma-über-den-Nürburgring-Tempo.
      Müßte richtig gut aussehen, stelle ich mir vor.

      Gruß
      Dirk
      Haben beruhigt!
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      Hallo Dirk,

      das ist gar nicht so abwegig, als Jugendlicher habe ich so manches Plastikmodell auf das Chassis montiert und seine Runden drehen lassen grins 1

      Ich war ja auch schon einkaufen, aber leider passt der Radstand nicht.. heul2


      LG Ralf
      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
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      Hallo Hagen, Danke für das Kompliment. freu 2 Auch den Daumengebern ein danke1

      so wie angedroht geht es heute mit den Rädern weiter.

      Nach dem alle benötigten Teile bereit lagen, begann der Zusammenbau. Begonnen habe ich mit dem Innenteil der Felge,



      Dieses wurde dann in die Radscheibe eingelassen. Hier musste doch deutlich in Form von schleifen nachgearbeitet werden. Dann folgte das verkleben der Laufflächen. in Diese wurden dann die Seitenteile eingeklebt.





      Jetzt konnten die Rippen in den Felgen eingeklebt werden.



      Das Ganze vier mal, dann war es geschafft.

      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
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      weiter ging es mit den Seitenflächen, diese wurden wieder von der Rückseite her gerillt und nach dem ausschneiden in Form gebracht. Hier muss ich leider bildermässig auf den 935 zurückgreifen, da ich schlichtweg vergessen hatte zu knipsen...



      Nach dem die Seiten aufgeklebt waren, zeichnete ich mir 1mm schmale Ringe die dann auf den Felgenrand geklebt wurden.




      Nun mussten noch die Trichter und die Radmuttern angebracht werden.



      Hier habe ich die Räder mal lose an ihren Platz gesteckt,







      ich werde wohl langsam schon mal Platz im Regal schaffen..nun fehlen noch die Abstützung des Hecks und die sichtbaren Motorteile.

      Das war es auch schon wieder für heute,


      LG Ralf
      Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1
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      N8 FALKE wrote:

      nun fehlen noch die Abstützung des Hecks und die sichtbaren Motorteile.
      Die Blinkerchen vergiss bitte nicht les1 Was ist denn bei der Positionierung deiner Vorderräder passiert? Da sind doch eigentlich ziemlich gut positionierte Positionen für die Achslöcher (Was für ein Wort. Was für ein Verwechslungspotential muhaha1 ) vorgegeben kratz1 Bei mir sieht das so aus:



      Gruß,

      Daniel.
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      N8 FALKE wrote:

      Nicht nur Bilder kucken, auch lesen
      Da hast du mich jetzt wohl mal kalt erwischt lala1

      happy1 happy1 happy1

      Ich will zwar nicht hier in deinem Baubericht herumklugscheißen, empfehle dir aber trotzdem mal die Verwendung von Stummelachsen und verlinke dir auch nochmal die entsprechende Passage aus meinem Baubericht:

      Porsche 936, Oreol-Verlag
      Allein die Erinnerung an diese Bastelei macht schon wieder Spaß. Das Gute ist: Ich darf irgendwann nochmal hüpf1

      Gruß,

      Daniel.
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      Also, durch die Nordkurve der alten Berliner Avus hätte man den Wagen nicht fahren dürfen. Der klebt ja wie 'ne Staubsaugerdüse am Boden... Im Porsche-Museum haben sie einen 956 kopfunter an die Decke montiert, um den sog. Ground-Effekt zu visualisieren. Ab Tempo 321,4 km/h ist die Saugwirkung so stark, dass der Wagen an der Decke fahren könnte. Mir scheint, dein 936 ist so weit nicht davon entfernt!

      Die Reifen sind mal wieder besonders gut gelungen! Gratulation!

      Beste Grüße Michael (maxl)