Grosse Jacht der Kurbrandenburgischen Marine / 1:100 / WAK-Verlag

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    • Hallo Jürgen,

      Zunächst einmal noch zu den Webleinen. Bei meinem ersten Segelschiff (Berbice) habe ich die Webleinen auch schwarz ausgeführt. Damals hat mich Bonden darauf hingewiesen, dass der Kapitän sicher keine gurt Laune gehabt hätte, wenn die sailors den Teer auf das schöne saubere Deck getragen hätten. Daher bin ich dann auf das helle Garn geschwitcht. Dann kam aber der Gedanke auf, dass in Wirklichkeit auch diese Garne bei Historischen schiffen leicht geteert waren. Bonden hat damals seine Webleinen an der Mercury neu gemacht. Nun lrtztendlich bin ich aber bei den hellen geblieben. Doch wie sie wirklich aussahen dürfte niemand ganz genau wissen.

      So, doch nun zu den Senfkörnern. Eine gute Idee! Ich habe immer kleine Strasssteine aus dem Bastelladen für Racks und solche an Gaffelklauen genommen (fällt z.Zt. duch geschlossene Bastelläden weg).

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Jürgen

      Es gibt Modellbauer, die können in die Finger nehmen. was sie wollen, es wird einfach klasse. Du gehörst definitiv zu diesen hochbegabten Kollegen. Das Segel ist todschick, die Klotjes aus Senfkörner, einmalig! Die Takelung - und wenn ich Dich richtig verstanden habe ist das Dein erstes Segelschiff, bisher absolut topp! Da kann man einfach neidlos zusehen und sich an den Bildern erfreuen!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Jürgen,
      passende Klotjes bin ich letztes Jahr meiner Saettia (auch von WAK) schuldig geblieben. Ich fand einfach nichts passendes. Einen Versuch mit Senfkörnern ist es auf jeden Fall wert - danke für den Tipp. Du verwendest die neuen Segel von Seahorse? - die Segel, die den früheren WAK Modellen beigefügt waren, konnte man nicht brauchen. Ich habe mir einen Satz dieser neuen Segel für die Duyfken geleistet - deine Erfahrungen sind anscheinend positiv. Ansonsten kann ich mich den Worten meines Vorredners nur anschließen - neidlose Anerkennung, aber wirklich!

      Viele Grüße Heinrich
    • Hallo Jürgen,

      eine wunderschöne Idee - ein Modell zum Aufessen. Wenn Du das ganze auf Esspapier ausgedruckt hättest und Lakritzrollen ausgewickelt und als Takelage verwendet hättest, wären nicht nur die Gaffelklauen, sondern das ganze Modell essbar gewesen. Und das wäre dann wohl eine absolute Marktlücke. Erst bauen, dann fressen. Wie im richtigen Leben: fressen und gefressen werden.

      Genug geflachst happy1 .

      Für gute Ideen gibt's natürlich beifall 1 .
      klasse1
      Gruß
      hj
    • Ich danke allen Likern. Motivation für mich !

      danke1

      @Christian
      Servus Christian,
      ich danke dir. Schön, dass du hier mal reinschaust !

      @Peter_H
      Servus Peter,
      ich danke dir sehr für deinen Kommentar.
      Allerdings gebe ich die Komplimente sehr gerne zurück: ich erfreue mich auch stets an deinen exzellenten Bauergebnissen.

      @petcarli
      Servus Fritz,
      ich danke dir. Ich lerne gerade: Segelschiffe bauen. Da kann ich mir noch Vieles von dir abschauen.

      @Heros
      Ich danke dir, Heinrich.
      Die Segel sind von WAK. Habe keinerlei Probleme damit. Das Gaffelsegel war etwas zu groß, musste es ca. 5 mm kürzen.
      Aber ansonsten alles im Lot auf'm Boot.

      @SchnippSchnapp
      Man könnte ja auch aus einem Würfel Blockschokolade mit Hilfe eines 3D Druckers das ganze Modell sozusagen rausfräsen....
      Ich danke dir.

      Es geht weiter....

      Das Gaffelsegel wurde an den Fockmast angeschlagen und rundherum komplett getakelt. Alle Leinen und Tampen sind schon auf Zug.
      Was mir sehr gut gefällt: im Prinzip handelt es sich um ein Funktionsmodell. Macht echt viel Spaß es zu bauen.



      Die Jacht wurde mit zwei Geeren gefahren.
      Außerdem habe ich die Backstagen eingebaut.



      Die Gaffelfallen links im Bild unten. Das Großschot hängt über einen Block mit verlängerter Achse an einem Metallprofil welches sich von Bord zu Bord zieht und worauf sich der Block bewegen lässt. Je nachdem über welchen Bug die Jacht gefahren wird. Rechts im Bild unten etwas im Hintergrund.



      Ach so: die Senfkörner sind auch dran. Sieht man leider nicht auf den Bildern. Hole ich noch nach.

      Als nächsten Bauabschnitt werde ich das Stag-Focksegel einbauen.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen,

      einfach brillant, das Ganze! klasse1
      ich weiß schon, weshalb ich die Finger von Seglern lasse... denk1

      Servus
      hvt
      Nur noch dreimal Lockdown, dann ist Weihnachten! (Otto Waalkes) frech 1
      Ein dreifach Hoch der Bundes-Lockdown-Republik! Man kommt sich allmählich vor wie im Gefängnis beim Hofgang - immer im Kreis herum..... stirn1
    • Ahoi Jürgen,
      ein wirklich großartiger Bau. Mir fehlen echt die Worte oh1 ...liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich hier noch nicht gemeldet habe. Übrigens hat mich dein Bau zusätzlich motiviert, auf jeden Fall in der nächsten Zeit mal nach Köln ins Wallraff-Museum zu fahren:

      Poesie der See

      ...eine Sammlung niederländischer Marinegemälde des 17. Jahrhunderts. Auf jeden Fall inspirierend verlegen2 ...
      Liebe Grüße
      Nat
    • Servus zusammen,

      danke euch für die netten Kommentare. Auch Dank an alle Liker. ja 2

      Es geht weiter....

      Das Stagsegel ist nun auch eingebaut.



      Die Stagreiter einzubauen war ziemlich knifflig.
      Beim nächsten Modell muss ich mir eine andere Vorgehensweise überlegen. Aber sei's drum, die Ringe sind eingebaut.

      Eine Gesamtansicht, aktueller Stand:





      Bis bald

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • petcarli wrote:

      Einen offenen Ring erstellt und dann nach dem Anbringen zusammengebogen?
      Servus Fritz,
      ja, genau so. Ich glaube eine andere Möglichkeit gibt es wohl nicht. Ansonsten müsste man ja das Stagsegel schon direkt an den Stag anschlagen zum Zeitpunkt wenn man den Stag einbaut. Das ist wohl in der Bauphase etwas zu früh.


      Dank an alle Daumenheber ! danke 2


      Es geht gnadenlos weiter.....

      Der Klüver ist sichtbar.
      Das Segel war jetzt am einfachsten einzubauen.



      Wieder 2 Gesamtansichten:




      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen,

      als NIchtspezialist bei den Seglern bleibt mir oft einfach nur, den Daumen zu heben! daumen1

      Ein tolles Modell wird das! klasse1

      Servus
      hvt
      Nur noch dreimal Lockdown, dann ist Weihnachten! (Otto Waalkes) frech 1
      Ein dreifach Hoch der Bundes-Lockdown-Republik! Man kommt sich allmählich vor wie im Gefängnis beim Hofgang - immer im Kreis herum..... stirn1
    • Hallo Jürgen,

      kaum zu glauben, daß das Dein erstes Segelschiff sein soll: Die Goldyacht entwickelt sich prächtig und die Takelage sieht sehr stimmig aus. Sehr schön, daß Du den Geien Lose gegeben hast: das sind so diese kleinen Dinge, die das Seglerauge erfreuen. In diesem Maßstab muß man natürlich korrekt bauen, weil alles gut zu sehen ist, aber das gelingt Dir meisterhaft. Auf das Rahsegel bin ich gespannt, denn im Moment erschließt es sich mir noch nicht vollständig, wie es zu handhaben war (d.h. fieren und hissen bzw. bergen). Da empfiehlt es sich sicher, vorher zu überlegen, wie alles funktionieren sollte/konnte. Die untere Rah war wohl fix bzw. wurde wenig bewegt, aber die obere? Das wird auf jeden Fall auch vom seemännischen Aspekt her eine interessante Bauphase!

      Viel Erfolg schon jetzt!
      Claudia
    • Ich danke den treuen Daumenhebern.
      Schön, euch weiterhin dabei zu haben.... danke 2

      Fritz, Hagen, Dieter, Peter, vielen Dank !

      Claudia, auch an dich ein Danke, und:

      Claudia wrote:

      Da empfiehlt es sich sicher, vorher zu überlegen, wie alles funktionieren sollte/konnte. Die untere Rah war wohl fix bzw. wurde wenig bewegt, aber die obere? Das wird auf jeden Fall auch vom seemännischen Aspekt her eine interessante Bauphase!
      Ja, damit hast du gezielt ins Schwarze getroffen. daumen1
      OK, man merkt, ich war mal im Schützenverein aktiv. grins 2

      Ich dachte: naja, das Topsegel baust du jetzt auch noch ein. Keine große Sache.

      Ein Blick in den Takelplan und dann eben genau die Frage:
      wie funktioniert die dargestellte Takelung ? Ist das alles an Leinen ? Sieht etwas sehr mager aus.



      Der Rahfall vorhanden: OK, die Topsegelschoten vorhanden: OK, Bulins vor dem Segel vorhanden: OK.

      Aber selbst als blutiger Anfänger dann die Erkenntnis, dass kann nicht alles sein. Wie wird das Segel gerefft oder geborgen ?
      Es war, es muß von Deck aus bedienbar gewesen sein.

      Also ist erstmal Recherche angesagt.

      Im 'Hoeckel' ist es genauso dargestellt wie im Bogen: eben unvollständig. Keine neue Erkenntnis.
      Vielleicht hat sich der Konstrukteur hier orientiert. Eine Vermutung.




      Aber.....

      Bei Günther Schmidt sieht es viel besser aus.
      Man sieht Toppnanten und Geitaue. Sehr gut. Jetzt wird ein Schuh draus !



      Allerdings sieht man auch einen Mars. kratz1

      Summa summarum: ein dicker weisser Fleck im Takelplan vom Bogen.
      Das wird zu Punktabzug in der Abschlußbewertung führen. Sicher.

      Ich werde die Takelung gemäß Günther Schmidt eingebauen:
      Das Segel kann ich in der Vorbereitung entspreched um die zusätzlichen Blöcke erweitern. Die zusätzlichen Blöcke am Fockmast sind sicherlich auch noch irgendwie einzubauen. Hoffe ich zumindest.
      Allerdings: ich benötige 4 zusätzliche Belegnägel an der Mastbeting. Die ist aber leider schon komplett belegt. Eine saubere Lösung fällt mir ad hoc nicht ein. Vielleicht hilft mal drüber schlafen.....

      Schade, ich hatte einen wirklich sehr guten Eindruck vom Bogen....



      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Dieter, Heinrich, Peter,ich danke euch für die Daumen.

      danke 2

      Jörg und Norbert, schön, dass hier hier vorbeischaut !

      Es geht weiter....

      Ich habe die untere große Rah vorbereitet:



      ...und auch gleich eingebaut:



      Sie lässt sich nur minimal am Fockmast hoch und runter bewegen.
      Ich denke in Realität vielleicht ein maximal zwei Meter.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Juergen wrote:

      Ich werde die Takelung gemäß Günther Schmidt eingebauten:
      Das Segel kann ich in der Vorbereitung entsprechend um die zusätzlichen Blöcke erweitern. Die zusätzlichen Blöcke am Fockmast sind sicherlich auch noch irgendwie einzubauen. Hoffe ich zumindest.
      Hallo Jürgen,
      ich würde dieses auch empfehlen. Die Segel benötigen nun mal einfach Taue , um sie in die diversen Richtungen zu drehen (Toppnaten, Schoten, Halsen und Brassen) und sie auch sonnst zu bedienen (Gordings, Geiaue u.ä.). Bei den Belegnägeln musst Du halt irgendwie experimentieren.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Jürgen,
      Punktabzug beim Plan (aber das war zu erwarten), Extrapunkte bei DIR! Das letzte, von Dir mit rot bemalte Bild, ist das Beste; das zweite zeigt ein Rack an der Rah oben; aber die käme dann ja höchstens einen Meter weiter runter, also kann man das vergesen. Ich habe schon vermutet, daß die (obere) Rah fliegend gesetzt war, also halt etwas vom Mast weg war, wenn sich das Segel blähte. Die untere Rah hält das Segel in Position, das ist, gerade bei dieser Größe, auch völlig normal. Dein Takelplan ist völlig logisch, man kann sich vorstellen, wie die Dinge liefen und von welchem Zeitpunkt an die Mannschaft dann halt doch nach oben musste.
      Manche Belegnägel wurden doppelt verwendet; natürlich nur bei Tauen, die entweder miteinander was zu tun hatten (z.B. wenn man das eine fieren muß, während man das andere zieht), oder wenn das eine Tau sowieso nicht gebraucht wurde, wenn man das andere verwenden wollte. Das herauszufinden ist aber recht schwierig, denn man muß an alle Kurse und Situationen denken. Auf heutigen Segelyachten ist es oft auch so, daß manche Klemmen o.ä. für verschiedene Sachen verwendet werden, wenn sich das ausgeht. Es gibt sogar Fälle, wo man einfach hinter der Umlenkrolle / dem Fußblock das Tau mit einem Slipsteck (eine Art halber Schubändlknoten, der sich mit einem einzigen Ruck aufreißen läßt), gegen das Durchrauschen sichern. Die Schlaufe ist eine Art gewollter Knoten, der das Seil blockiert. Das ist manchmal auch die ultima ratio, wenn eine Klemme nicht mehr recht hält und das Tau sachte, aber stetig durchrutscht. In der Klemme belegen und dann den Slipsteck, dann hält das Zeug. Haben wir letztes Jahr sogar mit einem Spinacker-Fall so machen müssen, während einer Regatta! Hat das ganze Wochenende über gehalten. Es ist erstaunlich, wie nützlich dieser alte Trick ist, und so ist anzunehmen, daß ihn die früheren Seeleute erst recht kannten: die hatten noch keine Klemmen und dergleichen. Nur: wenn wirklich Zug auf dem Tau ist, etwas Schweres runterfahren könnte oder sich ein geborgenes Segel wieder ausrollt, dann ist das nicht der beste Trick. Aber wenn man z.B. in Kuttern (ich meine die Beiboote, die Segel setzen können) nicht immer vorschriftsmäßig die Schot aus der Hand fahren wollte (kostet viel Kraft!), dann hat man die so belegt. Für Deine Geitaue könnte ich mir so etwas vorstellen, für die Topnanten auch keinen Fall.

      So, fertig mit dem Segler-Latein. Ich wollte einfach darauf hinweisen, daß es in der Praxis auch Lösungen gab, die man in keinem Belegplan findet, auch nicht im besten. Heute, ja, da will der Sportsegler für jeden Strick seine Klemme oder Stopper haben (die sog. "Klaviere" auf dem Kajütendach). Das war aber nicht immer so.

      Ich drücke weiterhin die Daumen, bin aber schon jetzt überzeugt, daß das eigentlich gar nicht nötig wäre: Du machst das dermaßen gut und überlegt!

      Beste Grüße
      Claudia
    • Servus zusammen,

      das letzte Segel ist gesetzt. Bilder, siehe weiter unten.


      Zunächst aber Dank an alle Daumenheber.
      Und auch Dank an Berthold und Christian ich freue mich, wenn euch das Arbeitsergebnis gefällt.

      Claudia,
      super, deine ausführlichen Erklärungen. Jetzt verstehe ich auch was 'fliegend gesetzt' bedeutet. daumen1 Dein Beitrag hat viel zu meinem Gesamtverständnis einer Takelung beigetragen.

      Und auch dir Fritz, danke dir für deinen Rat.

      Claudia wrote:

      Die untere Rah hält das Segel in Position, das ist, gerade bei dieser Größe, auch völlig normal.
      Beim Einbau konnte ich diese Funktion wunderbar überprüfen.

      Die obere kleinere Rah ist ja nur über ein Scheibgatt (welches direkt im Mast sitzt) mittig aufgehängt. Gibt man jetzt Zug über die Topsegelschoten auf die Schothörner und schwengt die untere Rah um das Segel zu positionieren, dann folgt die obere kleinere Rah dieser Bewegung mühelos. Ich habe mich deshalb entschlossen, gemäß Günther Schmidt nur die Geitaue nachzurüsten. Die Toppnanten habe ich weggelassen. Ich denke, sie sind nicht nötig: Mein laienhaftes Verständnis. Also einen Mittelweg gewählt.

      Seht selbst, hier ist das Ergebnis:



      Zunächst wurde das Segel soweit wie möglich vorbereitet. Auch mit den zusätzlichen Geitauen.
      Welche ich auf der Mastbeding belegt habe. Obwohl dort eigentlich kein freier Platz frei war. Also doppelt belegt. Danke, Claudia.



      Ob die Position der Segel eine gültige Segelstellung im Sinne von Vortrieb darstellt, kann ich nicht sagen.
      Ich kann mich ggfs. immer noch rausreden: Das Modell steht ja auf einem Sockel, muss also nicht vorwärts kommen. grins 2



      Abschließend noch ein Gesamteindruck.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Lieber Jürgen,

      ich freue mich wirklich sehr, daß Dir meine Einlassungen geholfen bzw. Dich bestätigt haben: so soll es sein! (ich hätte noch sagen sollen, was "fliegend" bedeutet....). Und bei den Topnanten gebe ich Dir auch recht. Wenn, dann müssten die wie auf der einen Planskizze ja auch über einen Block geführt und auf Deck geleitet werden. Es gab sicher beides. Wenn das Rahsegel groß und die Rah schwer war, dann ergeben Topnanten einen Sinn. Ansonsten sind sie nur Beigemüse. Die Segelstellung, ach, mach Dir darüber keine Gedanken. Es gibt kein ein Modell, wo die stimmt, und bei einem Modell auf Ständer ist das doch auch legal: man will das Schiff als Ganzes dokumentieren. In einem Diorama wäre das anders. Also zerbrich Dir darüber nicht den Kopf, Du bist in allerbester Modellbautradition. Und das feine, dünne Takelgarn sieht perfekt aus. Ich hoffe, daß ich das Modell auch irgendwann einmal in natura bewundern darf.

      Beste Grüße
      Claudia