Londynsky most Tower Bridge

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    • Londynsky most Tower Bridge

      Da werde ich mich auch gleich mal mit einreihen.
      Ich hatte ja in einem anderen Thread schon geschrieben, dass ich mir bei MiGas PaperModel.cz den schon lange von mir gewünschten ABC-Bogen der Tower Bridge London bestellt habe. Der ist nun rechtzeitig eingetroffen zum Start der GS 2021! freu1
      Rychard Vyskovski war ein hervorragender Designer von Modellen vieler Coleur... Ich bewundere ihn sehr. Auch weil er so einen Klasse Pisa-Turm gezeichnet hat, den ich im alten Forum schon mal im Wettbewerb hatte.



      Zur Brücke sebst muss man ja nicht viel sagen.

      Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke über den Fluss Themse in London und benannt nach dem nahen Tower of London. Sie wurde 1894 eröffnet und verbindet den Stadtbezirk Tower Hamlets auf der Nordseite mit dem Stadtteil Southwark im Stadtbezirk London Borough of Southwark auf der Südseite. Über die Brücke führt die Hauptstraße A 100. Die Tower Bridge ist eine im neugotischen Stil errichtete Klappbrücke und die östlichste Themsebrücke in London.Am Nordufer befinden sich der Tower of London und die St Katharine Docks, am Südufer die City Hall. Die Brücke ist im Besitz von Bridge House Estates, einer Wohlfahrtsorganisation der City of London Corporation, die auch für den Unterhalt zuständig ist. Gelegentlich wird die Tower Bridge mit der London Bridge verwechselt, diese jedoch ist die nächste Brücke stromaufwärts. Östlicher an der Themse, flussabwärts liegt nur mehr – erst seit 1991 – die Queen Elizabeth II Bridge.



      Die Tower Bridge ist als kombinierte Hänge- und Klappbrücke 244 Meter lang, die Höhe der beiden Brückentürme beträgt 65 Meter. Die Fahrbahn zwischen den 61 Meter voneinander entfernten Türmen liegt neun Meter über dem Fluss Themse. Zwei Stege für Fußgänger verlaufen zwischen den beiden Türmen in einer Höhe von 43 Metern über dem Wasser. Die Fußgängerstege spannen die Türme oben zusammen und leiten die horizontalen Zugkräfte der Hängebrücken-Seilpaare weiter. Die beiden beweglichen Tragwerkteile (Baskülen) können bis zu einem Winkel von 86 Grad hochgeklappt werden, um großen Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
      Dampfbetriebene Pumpe des historischen Hebeantriebs
      Das Öffnen und Schließen der Baskülen erfolgt durch ein – ursprünglich auf Wasserdruck basierendes – hydraulisches System. Mit Hilfe von zwei Kolbendampfmaschinen von W. G. Armstrong Mitchell & Company (360 PS) wurde unter einem Druck von 50 bar (750 psi) Wasser in große Druckspeicher, die sogenannten [i]Akkumulatoren, gepumpt. Die damit abrufbare Leistung wurde so effizient in mechanische Arbeit umgesetzt, dass die Fahrbahnen in zwei Minuten hochgeklappt werden konnten – eine technische Meisterleistung des ausgehenden 19. Jahrhunderts.[/i]
      Von 1942 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs stand im Maschinenhaus eine dritte hydraulische Maschine von Vickers mit einer Leistung von 150 PS. Sie wäre zum Einsatz gekommen, hätte eine Fliegerbombe die beiden anderen Maschinen beschädigt. 1974 wurde das hydraulische System von Wasser- auf Ölhydraulik umgestellt, die mit elektrisch angetriebenen Pumpen arbeitet; das alte Maschinenhaus mit den außer Betrieb genommenen Dampfmaschinen kann weiterhin besichtigt werden. 1977 wurden zur Feier des silbernen Thronjubiläums von Elisabeth II. die metallenen Teile der Tower Bridge in den britischen Nationalfarben rot, weiß und blau angestrichen; dieses Farbschema blieb bis heute bestehen.
      Die oberen Stege für die Fußgängerverbindung sind unbeweglich. Man kann deshalb den Fluss auch bei hochgeklappter Brücke zu Fuß überqueren – jedoch um den Preis, dass man die in den Türmen liegenden Treppen mit einem Höhenunterschied von 34 m zur Straßenbrücke benutzt. Die Fußgängerstege hoch über dem Wasser beherbergen ein Brückenmuseum, in dem in Bildern und Modellen Bau und Geschichte der Brücke dargestellt werden.


      Zitat: Wikipedia

      Das Modell/ der Bogen besteht aus 22 Seiten eng bedruckter Bauteile und 10 Seiten Anleitung mit Skizzen, wie man sie von tschechischen Bögen her kennt.
      Hier zwei Beispiele



      Die Qualität des Druckes ist wirklich gut, das Papier ist aber recht dünn und leider rückseitig mit anderen Dingen bedruckt, eben aus der Zeitschrift.
      Hier mal ein fertiges Modell:



      So nun kann es bald losgehen, aber erst noch eine Woche im Urlaub ausserhalb von Corona (z.Zt. noch....)
      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
    • Hallo Michael

      Dacht ich's mir doch! Bei meiner Bestellung war das Modell übrigens auch dabei und ich teile Deine Einschätzung zu 100%!
      Ich bin sehr gespannt auf Dein Modell und werde Deinem Bericht mit viel Spannung folgen. ich wünsche Dir viel Spass und Erfolg beim Wettbewerb, der sich ja bereits einer regen Beteiligung mit sehr attraktiven Modellen erfreut! Da ist die Messlatte schon sehr hoch. Aber ich habe mir auch schon einen Kandidaten ausgesucht, muss allerdings noch Material bestellen.

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

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    • Hallo MIchael,

      ein selten im Bau gesehenes Modell, auf Deinen Bericht freue ich mich sehr !

      Das dünne Papier ist -wie Du schon anmerktest- das einzige Problem hierbei. Bei den 7 Weltwundern der Antike finde ich es immer wieder sinnvoll, zusätzliche Pappflächen zur Stabilisierung zu hinterkleben.

      Curmudgeon
    • Nun ist es wohl an der Zeit, sich mal wieder hier zu betätigen.
      Nach einer Woche Kreta und ein paar Tagen Erkältung geht es mal weiter.
      Ich habe mich intensiv mit dem Bogen beschäftigt. Das wird nicht einfach.

      Es sind eigentlich zwei Bögen -
      -der innere Teil mit der zu öffnenden Brücke und den beiden oberen Streben
      -sowie die beiden Seitenteile mit den Schwingarmen (?)

      Ich werde mit dem Innenteil beginnen. Das sind eigentlich auch vier Bauabschnitte, alle vier doppelt:
      -Die oberen Streben
      -Die Fundamente der Innentürme als Wellenbrecher gebaut
      -Die Türme selbst
      -Die beweglichen Brückenteile.

      Ein weiteres Problem: alle Bauskizzen sind s/w- Kopien.
      Vermutlich weil auf den Rückseiten der Originale Bauteile anderer Modelle gedruckt sind, die anderweitig gebraucht werden.
      Da die Teilenummern farblich gekennzeichnet sind, kann das problematisch sein.
      Im Netz gibt es aber zahlreiche Fotos vom Bau des Modells (auch der Bauskizzen) in Farbe, so dass wohl schon klappen wird, zumal die Innenbauten baugleich sind (hoffe ich).
      Um Missverständnissen vorzubeugen: Mein Bogen ist original gekauft. Den Beleg füge ich mit ein.



      Ich habe wohl eine selbst hergestellte Kopie verbaut und benutze die recht dünnen Originalteile zum Supern.
      Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich Taten sehen...
      .
      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
    • Als erstes die oberen Querträger, wohl der einfachste Abschnitt.

      Natürlich habe ich all die kleinen Gitterstreben ausgeschnitten , unter dem Boden das Gitter gedoppelt und auf das Originalteil geklebt, die Struktur ist eigentlich ganz gut sichtbar. Das Dach ist eine Eigenkonstruktion nach Fotos. Innen wurde mit stabilen Spanten unter den Wappen verstärkt. Die dabei sichtbaren Klebelaschen habe ich weggeschnitten. Eigenartig: es gibt nur einen Wappensatz- auf den Fotos des Originals sind sie aber beidseitig, naja, kein Problem.







      Das war es erst einmal! Bis balld... prost2
      Viele Grüße, Michael

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    • Hallo Michael

      Das sieht nach einer Menge Fleissarbeit aus!
      Aber dass man mit Sticheleien gewinnen kann, hat ja Peter bereits bewiesen daumen1
      Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht!

      Beste Grüsse
      Peter
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    • Ich danke euch sehr für eure lieben Worte! freu 2
      Die Sticheleien sind einfacher als gedacht gewesen. Wichtig ist ein sehr scharfes Skalpell, habe einige Klingen verbraucht... lala1
      Ich bin sehr froh, dass meine Augen alles noch ohne Lupe schaffen! schwitz1
      Viele Grüße, Michael

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    • Jetzt geht es aber richtig los.

      Ich fahre fort mit den Fundamenten und Sockeln der inneren Türme. Dazu müssen aber erst die Brückenteile gefertigt werden, da ansonsten die Achse nicht mehr eingebracht werden kann.
      Die Brücke (jede Seite) besteht eigentlich nur aus 4 Teilen: Fahrbahn, 2 Seitenteile und Boden.



      Das geht gar nicht. Also aussticheln der Seitenteile und der Bodenplatte. Deshalb sieht man jetzt auch die Innenseite, also braucht man 4 Längsträger doppelseitig. Für die Innenseiten verwende ich Kopien und aussen kommt der Originaldruck drauf. Die Unterseite wird auch strukturiert.







      Nun kann ich die Sockel angehen....
      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
    • Hallo Michael

      Das sieht sehr gut aus! Wenn man den Gedanken daran, dass das ja Pappe ist (und zudem die Kartonstärke dieses Modelles kennt) weg lässt, dann sieht das nach einer sehr soliden und statisch perfekten Konstruktion aus! Und man tut sich vor allem beim Bild Nr. 2181 schwer, zu glauben, dass es tatsächlich Papier ist!

      Beste Grüsse
      Peter
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    • Die Fleißarbeit des Ausstichelns zahlt sich hundertprozentig aus, Michael! Ich bewundere solche Geduld... Ich liebe zwar auch den Detailreichtum, mag jedoch auf Abwechslung ungern verzichten. Die hier entstehenden Strukturen sind aber ausgesprochen eindrucksvoll.
      Irgendwie musst du da sehr meditativ vorgehen. Ich wünsche weiter gutes Gelingen!

      Gruß Michael (maxl)
    • Peter, Michael Thomas und Quintus: Danke!

      Das ist nicht sooo schlimm, ich denke, es wird noch besser, wenn ich die Bögen mit den seitlichen Trägern sehe..... schwitz1
      @Thomas:

      Den Schreiber-Bogen hab ich vor Jahren auch gebaut. Macht sich ganz gut, kann man aber auch supern!

      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
    • Hallo Michael,

      Apropos Austicheln...
      Wird das Geländer auch noch ausgestichelt? Ich kann mich erinnern, dass es einen freien Durchblick gab. "duck und renn"

      im Ernst, sieht absolut prima aus
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Es geht nun weiter mit den inneren Türmen. Zuerst die Fundamente.
      Hierzu ist weiter nichts zu bemerken. Alles relativ problemlos.
      In die Aussenmauern kommen die inneren Verstärkungen. Angebrachte kleine Markierungen erleichtern die Positionierung.





      An dieser Stelle werden nun die beweglichen Brückenteile eingepasst. Leider habe ich die Achse nicht abgebildet, ist aber ein einfacher gekürzter Schaschlikspieß.



      Anschliessend werden die Abdeckung (Fussboden und Geländer) und die Wellenbrecher angebracht. Dabei traten keinerlei Probleme auf.





      Als nächstes kommt das zweite Unterteil, dabei sollte es auch keine Probleme geben, ist ja baugleich....
      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!