Beriev Be-10; Model-Kom; 1:33

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    • Danke Thomas , Ich bemühe mich immer um sauberen Bau. Aber es ist auch eine Kunst, das Modell so zu fotografieren, daß man die Murkse nicht sieht... muhaha1

      Kurt, ich nehme sonst lieber Draht. Aber da ich das Modell auch auf einem Ständer präsentieren möchte, muss ich ein bisschen aufs Gewicht achten, daß sie nicht allzu schwanzlastig wird. Und das Evergreen habe ich gerade so gehabt.. die Höhenflossen werden noch auf dieselbe Weise befestigt.

      Danke an alle, die die Daumen gehoben haben!

      Ich kann mich nicht entscheiden wo ich weiterbaue, am liebsten alles gleichzeitig. Es greift auch eins ins andere, wenn DAS nicht fertig ist, kann ich DIES nicht montieren...

      Machen wir mal die Triebwerkseinlässe mit den Schaufeln der ersten Verdichterstufe. Man kann sie wahlweise machen oder den einfach den bedruckten Spant verwenden. Die Schaufeln sind an der Außenseite gerade, die ersten musste ich also nachschneiden, die weiteren habe ich gleich so ausgeschnitten. Verdoppeln habe ich mir hier erspart.



      Nach den ersten paar aufgeklebten Schaufeln, wobei ich mich am Druck orientiert habe, habe ich mir überlegt, wie ich auf der schwarzen Fläche eine Teilung mache. Ich habe dann einfach einen Stechzirkel verwendet und die Abstände abgeschlagen. Dazu später noch was...

    • Hat einigermaßen funktioniert, allerdings: beim Ersten habe ich erst nach einigen Schaufeln damit begonnen, beim Zweiten gleich. Interessanterweise ist es mir beim zweiten gelungen, um eine Teilung mehr zu erhalten. Das Resultat, ich hatte eine Schaufel zuwenig und mußte mir eine von Hand einfärben. Wer sie findet, darf sie ausdrucken und behalten holmes1



      Und so schauts im zugehörigen Einlaufkanal aus.

    • Robson wrote:

      Ich kann mich nicht entscheiden wo ich weiterbaue, am liebsten alles gleichzeitig. Es greift auch eins ins andere, wenn DAS nicht fertig ist, kann ich DIES nicht montieren...
      Bau doch erstmal die ganzen kleinen Baugruppen (falls es bei diesem Brummer überhaupt irgendwas Kleines gibt kratz1 ) extern und stecke sie in ein verlustsicheres Zwischenlager. Dann kommt irgendwann der große Montagetag. So habe ich meinen letzten Rennwagen gebaut. Ich habe dann vor der großen Endmontage eine Brotbüchse voll mit diversen losen Baugruppen zu unserem Stammtisch mitgenommen. So eine Dose vollgestopft mit hochtechnischen Papierdetails hat auch was für sich mafia1
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      Norm, du hast recht! Viel Spaß mit dem Ausdruck! grins 3

      Daniel, da bin ich schon voll dabei. Habe schon ein Schächtelchen mit Kleinteilen gefüllt. Aber die meisten anderen Baugruppen passen nicht in Schachteln...

      Ich bin mir zumindest sicher geworden, wie ich die Triebwerksumhüllung anbringe. Ich war lange der Meinung, die Ein- und Ausläufe mit Laschen mit dem Mittelteil zu verbinden. Bei näherer Betrachtung funktioniert das auch mit Spant-Spant-Methode, also werde ich das diesmal so machen.
      Ich habe erst die Verkleidung soweit zusammengebaut. Dann nur bei den Schlitzen der Spanten 2 und 4 mit etwas Kleber fixiert. Die Schlitze geben dabei exakt die Lage des Bauteiles vor, man muss nur auf die korrekte Ausrichtung in Längsrichtung achten!



      Nach dem Trocknen der ersten Fixpunkte kann das ganze Gerüst von innen verklebt werden. Die beiden Endspanten als letztes, dabei auf die Fluchtung mit der Bauteilkante achten.



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      Bei den Triebwerkseinlässen ist zu beachten, daß die Naht nicht unten, sondern zum Rumpf hin ausgerichtet ist. Hierzu ist auch eine Markierung am Spant vorhanden, leider ist das hinten beim Auslass nicht der Fall...



      Ich möchte die Abschlussringe bei Ein- und Auslass mit Laschen ankleben. Hier meine Methode, passende Laschen herzustellen.
      Ich nehme dazu das abfallende Papier, markiere die Mitte. Dann schneide ich die vordere Kante der Lasche und mache die kleinen Einschnitte. Erst dann schneide ich das Bauteil fertig aus und erhalte gleichzeitig eine genau passende Lasche. Das funktioniert fast immer mit ausreichender Genauigkeit.

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      Ein besonders kniffliges Bauteil: die Abschlussringe für Ein- und Auslass. Ich habe mir einige Kopien gemacht und versuche damit die beste Methode zur Formung zu finden. Ein passender O-Ring leistet dabei gute Dienste. Ich habe mir da mal einen Kasten mit einem O-Ring-Sortiment beim Hofer (in Deutschland Aldi) zugelegt, da sind Ringe bis 50mm Durchmesser dabei.

      Der erste Versuch rechts ist noch nicht so gut gelungen, mit dem linken zweiten Versuch kann ich schon fast leben... wenn der auch noch verklebt ist, wird man auch die Falten nicht mehr so arg sehen.
      Bei Model-Kom ist übrigens ein Probebau des Modells zu sehen, hier wurde der Teil mit einem Knick versehen, aber das gefiel mir nicht so. Nur wenn das mit der Rundung nicht funzt, mach ich das auf diese Weise.
      Hier der Link dazu: Beriev Be-10

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      Wenn ich es mir recht überlege, kann ich es ja auf die Knickvariante versuchen...
      Also habe ich einen der hinteren Ringe auf diese Weise versucht, wiederum von einem Scan. Schaut eigentlich auch nicht schlecht aus.

      Der Kompromiß wird werden, die vorderen werden rund, die hinteren gefalzt.

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      Habe mal einen hinteren Auslass gebaut. Der schwarze Ringspant ist ein Eigenbau, habe dazu mit einem Kreisschneider experimentiert. Ich habe den noch nicht lange und keine Erfahrung damit. Es waren einige Versuche nötig.
      Habe dann doch zwei brauchbare Ringe bekommen, sie sind nötig, damit man den Abschlußteil schön verkleben kann.



      Der Abschluß ist mein Probestück und nur draufgelegt. Morgen kommt der original dran.

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      Oft ist es so, daß in der Nacht die Ideen kommen...

      Also habe ich noch ein Probestück gemacht. Ich möchte erklären, wie ich es gemacht habe, wenn es euch zu langweilig ist, scrollt einfach drüber...

      Als erstes habe ich mit einem Mittenfinder den Radiusmittelpunkt ermittelt. Dann mit zwei Einstichen, links zu sehen, die Lage der beiden Hilfskreise bezeichnet. Dann auf der Rückseite die zwei Hilfskreise gezogen und das Teil ausgeschnitten.





      Mit einem feinen Pinsel befeuchte ich genau den Bereich zwischen den beiden Hilfskreisen...





      und beginne das Teil sanft mithilfe der bereits erwähnten O-Ringe zu formen, dabei nicht zuviel auf einmal, sondern mit Gefühl und dafür in mehreren Durchgängen. Mit zunehmender Verformung ergibt sich der fertige Durchmesser von selbst.

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      Mit dem Kreisschneider komme ich immer besser klar, nachdem ich begriffen habe, wieweit ich die einzustellenden Durchmesser korrigieren muss. Einige missglückte Versuche im ersten Bild.



      Ein Problem ist das Verrutschen der Bauteile, ein anderes das exakte Mittenfinden, um einen sauber konzentrischen Kreisring zu bekommen.
      Das Verrutschen habe ich mit einer Unterlage aus 2mm Karton, mit Tesa Deko-Sprühkleber besprüht, in den Griff bekommen. Der Kleber ist ähnlich wie Post-It Kleber, wieder ablösbar, aber haftet gut, auch nach Stunden noch.



      Das Mittenfinden geschieht mit einem Tool, das als Zubehör beim Kreisschneider dabei ist. Wenn man die Mitte gefunden und den Schneider aufgesetzt hat, wird das Tool vorsichtig ohne Verrücken herausgezogen.
      Die Ergebnisse seht ihr links im Bild.

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      Servus HvT, da hast du recht, sieht aus wie ein Speeder..

      Ich werde an dieser Stelle den Baubericht für 1-2 Monate unterbrechen, ich habe im anderen blauen Forum ebenfalls einen Wettbewerb laufen, der aber nur bis Ende Jänner geht...

      Aber es wird sicher weitergehen... Bis dahin, frohes Basteln an alle Kollegen.

      Robert