Pinasse Papegojan von Shipyard in 1:96 aus dem Jahr 1627

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • New

      Hallo Heinrich,

      das 0,1 mm Takelgarn von Amati fusselt so gut wie gar nicht! daneben habe ich keine Lust nach jeweils 3 bis 4 Knotungen erst einmal das Garn zu stabilisieren, um es am Ende jeder Reihe abschneiden zu können. Auch zum Einbinden von Blöcken wird bei mit Amati-Garn benutzt aus den gleichen Gründen. Und zusätzlich ist das Garn ein wenig teurer, doch das ist mehr hintergründig.

      Dann möchte ich mich wieder einmal bei Scorpion1963, Hardy, Bernhard, Heros und Hans-Joachim Zimmer wieder Herzlich bedanken.

      Viele Grüße
      Fritz
    • New

      Klasse, Fritz! Ich liebe das Stadium beim Takeln, wo das Modell mit jedem Takel fertiger aussieht. Die Webleinen bringen mich jeweils mitten in diesen Strudel!

      @Heros Ich kann mich da Fritz' Worten nur anschliessen. Morope muss man jedes mal vor dem Abschneiden erst mit Sekundenkleber stabilisieren, damit es nicht "aufzwirnt". Das würde das Knüpfen der Webleinen um mindestens den Faktor 3 verlängern und bei einer Garnstärke von 0,1mm macht das selbst für einen Profi keinen Unterschied mehr, ob es Morope oder Amati ist.

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • New

      Tja, Peter,

      da geht es uns beiden genauso. Ich habe mir schon gedacht, dass Du es genauso machst. Allerdings sehe ich doch einen kleinen Unterschied bei Stärke von 0,1 mm. Das Morope Tau wirkt insgesamt etwas dünner auch wenn es bei Nebeneinander mit Amati nicht wirklich so ist. Bei Stärke von 0,25 mm wirkt es deutlich dünner.

      Bonden und Hardy: Danke für Eure Zustimmung!

      Viele Grüße
      Fritz
    • New

      So Freunde,

      es geht weiter mit den Segeln und dem laufenden Gut. Ihr seht also, ich habe mich doch für eine Darstellung der Segel entschlossen. Doch sollte ich sie wieder einmal mit stärkerem Japanpapier herstellen? Als ich über eine Internetseite stolperte, wurde mir klar, dass ich mal was anderes versuchen würde. Ich möchte Euch hier den Link der Internetseite hier einstellen.

      Segelherstellung mit Silkspan

      Als ich diesen Bericht zu Ende gelesen hatte, war mir klar, was ich versuchen würde. Die erste Hürde war, wo bekomme ich Silkspan her und was ist das zu Deutsch. Schließlich fand ich dieses Material auf einer englisch sprachigen Seite, doch sehr schwierig zu bekommen. So fand ich dann doch etwas irgendwo im Internet, dass so ähnlich aussah. Also wurde es bestellt. Doch es enthielt mit Sicherheit, die im Artikel beschriebenen Seidenfäden nicht. Also weitersuchen. Irgendwo fand ich eine Nachricht, dass ein Bespannungsmaterial für Flugzeugmodelle identisch mit oder ähnlich wie Silkspan sei. Zufällig vertrieb der Sohn eines Bekannten dieses Material und so kam ich noch am gleichen Tag daran. Ich werde Euch aber noch berichten, wie die Bearbeitung durch mich erfolgte.

      Viele Grüße
      Fritz
    • New

      So liebe Freunde

      Nun will ich Euch mal aus meiner Sicht zeigen, was und wie ich diese Art von Segeln vorbereiten und dann ausführen werde. Zunächst einmal ist das Material fester als all die Papierarten, die ich zuvor versucht habe. Um sie richtig zu bearbeiten war ein Hilfsmittel notwendig. Hierbei handelt es sich um einen alten Holzrahmen, der nicht mehr gebraucht wurde. Da ich solch einen nicht hatte, habe ich mir einen einfachen selbst hergestellt.



      Die Dicken Holzteile sind nur dort gelandet, da ich auf diesen das Teil zum Trocknen des Klebers untergelegt hatte. Sie sind dabei leider recht fest angeklebt. Nun ging es an das Papier. Es wurde zu der Größe, die auf den Rahmen passte, zugeschnitten und mit Hilfe von Klebestreifen auf den Rahmen aufgeklebt. Der Maskierklebestreifen von Tamiya bot sich da an.



      Nun wurde die Färbung zusammengemischt. Sie bestand aus Acrylfarben und zwar einem Milchkaffeebraun, dass mit purem Weiß ein wenig heller gestaltet wurde. Dann wurde das Ganze mit Wasser auf milchähnlicher Konsistenz verdünnt. Dann wurde das Papier mit der Farblösung mit Hilfe eines breiten Pinsels gestrichen. Die geschah 2x mit zwischendurch Trocknung. Wie Ihr sehen könnt, warf das Papier in nassem Zustand ganz schöne Wellen, bewies aber, dass die Angabe, dass es Wasser toleriert, bewiesen wurde.



      Nun wurde eine Trocknungsphase von 24 Std. vorgenommen. Bereits früher war eine tolle Glättung des Papieres schon zu erkennen.



      Viele Grüße
      Fritz
    • New

      Nun wurde das getrocknete Papier aus dem Rahmen getrennt.


      Beim Anfassen jetzt wirkte das Ganze recht stabil. Da als nächstes eine Bedruckung stattfinden sollte, mussten nun die Segel in den Computer eingescannt werden. Das Papier wirkte zwar ziemlich stabil. Dennoch hatte ich ein wenig Schiss, dass es sich beim Einzug in meinen Tintenstrahldrucker nicht richtig einziehen ließ und zu Problemen führen könnte. Also musste es auf ein Blatt 90 g Papier aufgeklebt werden. Wieder einmal erfolgte die Befestigung mit dem Tamiya Maskierungsband. Wichtig war dabei, dass der aufgeklebte Druckbogen an der Kante, die den Einzug zum Drucken darstellt, des Segelpapieres abgetrennt werden musst. Dann wurde an dieser Kante das bemalte Papier nur mit der halben Seite des Klebebandes beklebt. Dann wurde die andere Hälfte umgeknickt und und das untere Papier mit dem freien Teil des Klebebandes verbunden.



      Nun gab es eine gute Einzugskante für den Drucker und bei der Bedruckung bestätigte meine Vermutung.




      Viele Grüße
      Fritz