S.M.S. Nassau / HMV / 1:250

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Bauabschnitt 18.



      Die Umsetzung (v.T.: 61).



      Zu Passprobe hatte ich die ausgeschnittenen Spanten zuerst "trocken" eingesteckt. Entgegen meiner üblichen Verdoppelung der Spanten habe ich das aufgrund der gemachten Erfahrungen mit dem UWS und des geringen Abstands der Teile weitgehend gelassen. Nur die Spanten am Heck und am Bug sowie die "geteilten Spanten" unter den Türmen der SA habe ich verdoppelt. Die passten alle. Ich musste nichts korrigieren.

      Beim Einbau der Spantenteile 3 ist mir dann aufgefallen, dass ich die beiden äußeren Mittelträger nicht korrekt eingebaut hatte. Ich hatte die Knicklinie übersehen. Da war's dann passiert. Die Korrektur dazu im Bild.





      Das nun verklebte Spantengerüst.

    • Bauabschnitt 20.



      Die Umsetzung (v.T.: 91).



      Zur "Passprobe" wurden die Teile des Batteriedecks dann erst wieder "trocken" eingeschoben.



      An einer Laschenverbindung musste ich dann eine leichte Überlappung feststellen.



      Nach der Korrektur konnten dann die Decks verklebt werden. Dazu kam dann erstmals auch UHU zum Einsatz. Die lange Spitze war zum Verkleben innerhalb des Spantengerüst einfach am besten geeignet.






      Noch ein Hinweis für unerfahrene Bastler: das Verkleben erst nach dem Einschieben der Decksteile vornehmen. Sonst wird's schwierig.
    • Bauabschnitt 22.



      Die Umsetzung (v.T.: 133).



      Die Streifen der Bordwände im Heckbereich sind wieder stumpf mit der "Weißleimnaht" zusammengefügt, wie sie auch auf Kartonbauwerften an der Elbe, der Trave, an Nord-und Ostsee und auch im Binnenland angewandt werden!




      Gute "Ansatzpunkte" für das Anbringen der Bordwandstreifen sind gegeben, wie oben zu erkennen. Und weiter ging's.








    • Hallo Günter,

      es ist faszinierend, was für einen tollen Bau der Nassau Du da hinlegst. Vor allem das Heck und der Schraubenbereich finde ich sehr interessant, daher auch meine Bitte: Dürfte ich 2 oder 3 Bilder von Deinem Modell in einem Artikel für den "AGK Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus" verwenden, da ich die JFS-Nassau von 1910 gerne mit Deiner vergleichen würde, um abschätzen zu können, wie "originalgetreu" die Modelle damals waren.

      Gerade den Vergleich im Schraubenbereich finde ich sehenswert:


      Wenn man berücksichtigt, wie simpel die Abwicklung damals war, ist das Bemühen um eine gewisse Originalgetreue doch ziemlich offensichtlich. Und das würde ich zusammen mit Deinen Bilder gerne dokumentieren.

      Viele Grüße,
      Woody
    • Hallo Hagen, Volkmar, Jochen, Christian und Otto,

      vielen Dank. Auf mich wirkt das "Plätteisen" sehr interessant. Bin auch auf den Weiterbau gespannt.

      Hi Woody,

      ist doch gar kein Thema. Natürlich kannst Du die Bilder verwenden. Wenn Du mir sagst, welche genau, kann ich die per PN oder Mail auch in voller Größe übermitteln. Da das UWS aktuell noch komplett zugänglich ist, kann ich bei Bedarf auch noch Bilder aus bestimmten Perspektive fertigen und Übermitteln. Komm einfach auf mich zu.

      Bin aktuell bei den Kasemattgeschützen. Riesege Fiselei - aber schön.

      Günter
    • Bauabschnitt 23.



      Die Umsetzung (v.T.: 207).

      Hier muss ich zuerst doch ein paar Worte loswerden. Nach der Bauanleitung ist die direkte Anbringung der Kasemattenunterbauteile vorgesehen. Die Rohre für die drehbare Umsetzung der 15-cm-Kanonen soll dann durch Einschieben erfolgen. Ich hatte da aber meine Bedenken, dass dadurch der Unterbau "verbogen" werden könnte. Auch die in den Rohren (siehe oben) außen angebrachten Klebelaschen machten das nicht einfacher. Wie ich's dann umgesetzt habe, kann jetzt den Bildern entnommen werden.








    • Ich freue mich über die Daumen!

      Bauabschnitt 25.



      Die Umsetzung (v.T.: 407).

      Hier seien mir vor dem Einstellen der Bilder ein paar Worte erlaubt. Die MA lässt sich seitlich und die Rohre auch in der Höhe verstellbar umsetzen. Ich habe das beim ersten Geschütz auch mal ausprobiert. Und es hat geklappt. Dennoch habe ich beim Weiterbau auf die Rohrverstellung verzichtet. Einmal ist der Verstellwinkel nicht sehr groß, auch soll am fertige Modell nicht "herumgedreht" werden und auch im Interesse der Stabilität und der seitlichen Drehbarkeit habe ich mich dazu entschieden. Auch beim Einstecken der Geschütze in die installierte Halterung geht es teilweise "eng" zu. Es macht sich auf jeden Fall bezahlt, das Rohr 39 - 39b knapp auszuschneiden. Wo es dennoch kanpp war, hat ein leichtes "Aufweiten" die Sache dann erleichtert.



      Auch zum Druck sei mir noch ein Anmerkung erlaubt. Wie im eingestellten Bild zu erkennen, passt da die Deckung nicht genau. Ob das am Druck oder der Datei liegt kann ich nicht sagen. Aber kein großes Problem. Der Einsatz von Grey IV von Faber läßt das kaum mehr erkennen.



      Bevor ich fortfahre noch eine Anmerkung. Beim Versuch der Einstellung des Beitrags hat sich mein Rechner bisher zweimal verabschiedet.

      Ob es jetzt weiter klappt, kann ich noch nicht beurteilen. Wenn es aber wieder passiert, werde ich beim Bericht eine Pause einlegen. Denn den dafür nötigen Zeitaufwand, der enorm ist, nutze ich dann lieber zum Basteln. Der Bericht wird halt dann weitergeführt, wenn das Forum wieder sauber läuft. Das ist kein Vorwurf, sondern nur eine Entscheidung meinerseits.

      Hier nun das Entstehen der Geschütze von "Bild zu Bild". Viel Geduld war nötig und rund 10 Stunden.





    • noch Umsetzung zu Bauabschnitt 26.





      Noch ein Hinweis für die, die den Bogen nicht kennen. Udo lässt hier die Möglichkeit für den Bastler, die Schwalbennester geschlossen (dann schauen nur die Rohre der 8,8-cm raus) oder offen umzusetzen. Dazu habe ich mich entschieden.
      Das Anbringen der Kasematt-Wände war nicht ohne. Aber mit Geduld und Spucke habe ich's irgendwie geschafft. Gepasst hat wieder jedes Teil. Noch zu erwähnen sei, dass sich die Teile im Bogen immer bestens sortieert zusammen abgedruckt finden. Von Suche kann hier keine Rede sein. Prima so.
    • Hallo günter,

      macht sich gut! daumen1

      Denke mal, dass ich - inspiriert von Deinem alten Kampfeisen - auch ein solches im nächsten Jahr angehen werde, allerdings den Nachfolger in der Linienschiffsfamilie, die "Helgoland"-Klasse, wo noch ein alter 1:250er Bogen von GPM bei mir im Stapel liegt....

      Servus
      hvt
      "Wir hoffen, im Sommer jedem Bundesbürger eine Impfung anbieten zu können!"

      Schön, das zu hören - leider hat man vergessen, das Jahr dazu zu sagen... lala1
    • Moin Günter,
      Du und Dein Bericht sind der Grund für meine große Unruhe, Eigentlich warte ich auf die Ätzplatine der Fregatte Scheer, aber nun stehe ich auch kurz davor, die Nassau anzuschneiden. Ich habe mir den Bogen aus dem riesigen Vorrat mal herausgeholt und bin erschrocken über die vielen Nanoteile. So etwas ist doch nicht baubar - zumindest für mich. Als ich mir die Bögen der Derfflinger, Baden usw. dann noch mal angeschaut habe, stutzte ich. Die sehen nicht viel anders aus - und die stehen gebaut im Keller!!! Also Motto: Einfach anfangen - der Rest kommt von selbst.
      Nach dem Studium von einiger Literatur ist mir aber klar, dass ich das Schiff ohne Unterwasserschiff und ohne Torpedoschutznetze, also im Zustand nach der Skagerrakschlacht bauen werde. Somit entfallen auch die schrecklichen Antennenspreizen an den Masten.
      Dir viel Spaß weiterhin und mir viel Mut zum ersten Schnitt
      Jochen
    • Hallo Kurt,

      das ist prima und bislang sehe ich das genau so wie Du.

      Servus Hagen,

      das ist eine gute Idee. Ich wusste gar nicht, dass es die Helgolandklasse auch im 250-iger gibt.

      Hallo Jürgen,

      willkommen und danke für die lieben Worte. Aber bei dem Modell ist das Alter kein Grund, es nicht umzusetzen. Trotz Detailreichtum gut zu bauen. Sei mutig.

      Moin Jochen,

      wir setzen da ja "im selben Boot". Ich hätte mir gewünscht, die Scheer noch bis zum Jahresende umzusetzen. Ich hatte mir sogar überlegt, sie ohne den angekündigten Ätzsatz umzusetzen - das aber dann doch wieder verworfen.

      Ja, die Nassau ist ein Teilemonster. Hat das Modell gegenüber der Baden und Derfflinger so rund 1000 Teile mehr umzusetzen. Das was Du vor hast, macht's sicher etwas einfacher. Interessiert mich. Freue mich schon auf Deinen Bericht. Gutes Gelingen und "Happy Birthday".

      Günter
    • Hallo Günter,
      Hallo Fritz,
      es gibt da tatsächlich einen Bogen der Thüringen von GPM in 1:250. Er ist sehr gesucht und man kann daraus mit etwas Kreativität ein sehr schönes Modell bauen. Meines Wissesns gibt es dafür hier im Forum zwei Beispiele.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Fritz, Kurt,

      danke für den Hinweis. Werde ich mal suchen und anseh'n. Der Schiffstyp wäre schon sehr interessant.

      Hallo Horst, Jürgen,

      ja, läßt einiges erwarten, was da an "weißen Flecken" noch zu beseitigen sein wird. Aber schon beim "nur" Auflegen passte es schon gut. Wird wohl werden.

      Moin Jochen,

      ich freu mich drüber. Und: hau rein !

      Vielen Dank auch für die Daumen sagt

      Günter