Drei P-51 mit etwas ungewöhnlicher Geschichte:

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    • Drei P-51 mit etwas ungewöhnlicher Geschichte:

      Dies schon einmal im Vorgriff auf meinen ersten "richtigen" Baubericht hier im Forum. Der wird allerdings noch eine Weile brauchen, weil ich gerade noch an einer Spitfire MK.XIV sitze, die ich als kleineres Zwischenprojekt in Angriff genommen hatte. Über die werde ich separat etwas erzählen.

      EDIT 15.11.15: Es wird noch eine 2. Mustang mit etwas interessanter Hintergrundgeschichte geben, Den entsprechenden Beitrag werde ich gleich einfügen. Aber zuerst zu der P-51, die das ursprüngliche Thema dieses Threads war:

      Vor einiger Zeit entdeckte ich auf einer Seite, die viele kostenlose Downloads anbietet und die ich schon seit -x Jahren kenne, eine P-51 Mustang der "Tuskegee Airmen" zum Download. Klar, keine Sache, den Bausatz sauge ich mir.

      Die Seite, deren Namen ich hier nicht nennen will, war früher eine gute Quelle für Freeware, die ich aber schon länger nicht mehr besucht hatte. Inzwischen ist sie allerdings, ohne dass ich das wusste, eindeutig zu einer Quelle für "Klauscans" mutiert. Schade!

      Über die Tuskegee können andere besser erzählen als ich, schaut Euch im Netz um. Der Wikipedia-Artikel, vor allem der englische, ist schon ein guter Einstieg. Die Geschichte dahinter machte mir diese Staffel noch interessanter, daher habe ich inzwischen eine ausgeprägte Schwäche dafür entwickelt.

      Die komprimierte Datei geöffnet, na den Stil kenne ich doch: Das sieht sehr nach Emil Zarkovs blitzsauberen Konstruktionen aus und war es auch. Seltsam, dass so ein Modell kostenlos zum Download angeboten wird, Dr. Zarkov will ja auch von irgendwas leben. Gut, ich fragte also auf papermodelers.com, ob dergleichen denn legal sei, zugleich schrieb ich dort eine PN an Dr. Zarkov, ob ich das Modell denn bauen könnte: Gegen Zahlung des regulären Beitrags für eine seiner Mustangs.
      Einhellige Meinung auf papermodelers.com: Genau wie von mir vermutet, ganz bestimmt nicht legal. Gut, dann eben nicht: Ich will der Piraterie keinen Vorschub leisten. Thema erledigt. Scheinbar.
      Allerdings erhielt ich einige Zeit später eine sehr freundliche PN von Dr. Zarkov: Diese Mustang sei so oft raubkopiert worden, er sei inzwischen ziemlich resigniert und verfolge das nicht weiter. Ich könne die Mustang ruhig bauen. Nein, so schmeckte mir das nicht.
      Ich bestellte also eine Mustang von Dr. Zarkovs Homepage, weil mich dieses feine Modell inzwischen so angefixt hatte, dass ich es unbedingt bauen wollte. Die Bestellung geht über paypal und e-Mail. Es entwickelte sich daher daraufhin eine rege und sehr herzliche Mailkorrespondenz mit Emil Zarkov und seinem Sohn Andrej, in deren Rahmen die beiden mir dankten, dass ich das Copyright berücksichtige. Schlimm, dass das inzwischen so ungewöhnlich zu sein scheint, dass man sich dafür sogar bedankt.
      Ich werde also wenn die aktuelle Spittie fertig ist, an die auf der Homepage von Dr. Zarkov erhältliche P-51 herangehen und mit ausdrücklicher Genehmigung von Emil und Andrej auch noch die Tuskegee bauen.
      Zugleich schreibe ich das auch, um andere - vor allem forumsfremde! - Mitleser zu animieren, das Gleiche zu tun: Die Konstrukteure investieren viel Zeit und Grips in die Konstruktion ihrer Modelle, das will auch belohnt sein, sonst trocknet die Szene irgendwann aus.
      Wollen wir das? Ganz bestimmt nicht.
      EDIT: Ich habe den Link zu Dr. Zarkovs Seite gelöscht, weil dort historische deutsche Flugzeuge mit nicht verfassungskonformen Zeichen am Seitenleitwerk zu sehen sind. Daher gerne per PN. aber ich will weder mich noch unser Betreiberteam in Probleme bringen.

      So weit dieser "Trailer", weiteres wie gesagt später.

      Viele Grüße, Martin
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
      Wieder im Bau: P-51B Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      In Vorbereitung: P-51C "Excalibur III" als Wettbewerbsmodell.
    • Moin Martin,

      ich freue mich auf deine Mustang! tanz 1 tanz 1 tanz 1
      die Geschichte um den Download finde ich höchst interessant und dein Statement zum Thema bogen- bzw. Datenklau ehrt dich ungemein. bitte1 Ich hoffe, dass sich viele Kartonmodellbauer das auch zu Herzen nehmen. prost1
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

      .............................................................................................................................................................................
      Im Bau:
      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
      .............................................................................................................................................................................


      ...na klar!
    • Hallo Martin,
      da sprichst Du mir aus der Seele...

      Wie können sich die tapferen Konstrukteure ernähren, wenn da so schnell Raubkopien verfügbar sind ?

      Bei diesem Thema müssen wir ganz fest zusammenhalten, und gegen ja wirklich geringe Gebühren (insbesondere wenn ich den langen Spaß dagegen halte) bei gekauften Bögen keine Kompromisse zulassen...

      Gruß
      Volkmar
    • Hallo Martin,
      du hast richtig gehandelt. Wer Raubkopien baut, sägt auf dem Ast auf dem er sitzt.
      Kaum ein Konstrukteur wir auf die Dauer die Mühe nur für ein "Vergelts Gott" auf sich nehmen. Wir stehen dann ohne neue Modelle dar. Das kann doch wohl von keinem so gewollt sein.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Martin,

      es ist schon mal bezeichnend, das Konstrukteure es aufgeben, für und um die Ergebnisse ihrer Arbeit zu kämpfen.

      Frag mal bei Volker Preikschat nach. Der gibt seine Modelle fast alle kostenlos aus. Und dennoch landen diese Modelle als Raubkopien ohne Nennung der Quelle, geschweige denn das man ihn gefragt hätte auf allen möglichen Seiten. Und dabei werden fast immer die Daten unter den Modellen übermalt. Es ist eigentlich vollkommen unfassbar!

      Gestolpert bin ich über solcherlei Sachen bei der Suche nach Dakkar-Modellen. Nachdem ich ihn daraufhin angeschrieben hatte, kam auch von ihm die Antwort, das es kaum Sinn mache, dagegen vorzugehen.

      Beste Grüße

      von Andy
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Danke für Eure Zustimmung, Kameraden!

      Eine Verwandte von mir hatte früher einen kleinen Kunstverlag und ich habe es mehr als einmal erlebt, dass trotz Copyrightvermerk die von ihr verlegten Bilder an Ecken auftauchten, für die sie bestimmt nicht lizensiert waren. Kann sein, dass ich daher besonders sensibel für solche Fragen bin.

      Die Saga der P-51 Modelle mit ungewöhnlicher Geschichte ist allerdings noch nicht zu Ende:
      Am 16. Oktober veröffentlichte Chris Gutzmer, der Administrator der Seite papermodelers.com und zugleich der Besitzer des Internetshops ecardmodels.com eine Bitte um finanzielle Hilfe für seinen Hund Hugo, der von einem Lastwagen angefahren worden war. Die Operation und die Versorgung danach waren erwartbar teuer und überstiegen Chris´ finanzielle Möglichkeiten.
      Ich hatte vor ca. 23 Jahren selber erlebt, wie die Katze meiner damaligen Hausherrin von einem Auto angefahren worden war und danach querschnittsgelähmt war, so dass sie eingeschläfert werden musste, weshalb mir als Tierfreund die Sache doch recht nahe ging.
      Lest Euch den Thread auf papermodelers durch. Jedenfalls erklärten daraufhin einige Konstrukteure, die ihre Modelle auf ecardmodels vertreiben, in einer Geste der Solidarität, ihre Einkünfte für den Verkauf von Modellen im Oktober zugunsten Hugos zu spenden. Der erste war airdave (Dave Winfield), für den ich im Sommer schon einmal den BMW 3.0 CSL testgebaut hatte und den ich seitdem menschlich und als Konstrukteur sehr schätze.
      Seine P-51 B der Tuskegee Fighters "Ina the Macon Belle" war schon länger auf meiner Wunschliste und seine menschliche Geste fand ich so toll, dass ich jetzt zuschlug.

      Ihr werdet also von mir in der kommenden Zeit nicht von einer, sondern von zwei Mustangs der Tuskegee Bauberichte mit einer ungewöhnlichen Hintergrundgeschichte finden.

      Herzliche Grüße, Martin
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
      Wieder im Bau: P-51B Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      In Vorbereitung: P-51C "Excalibur III" als Wettbewerbsmodell.
    • Hier als Dokumentation des Baubeginns der P-51 von Emil Zarkov das erste Photo des Cockpits samt dem Bogen mit den Zurüstteilen. Das ist - natürlich neben dem Armaturenbrett und dem Visier - alles an Innenausstattung: Leistungshebel, Ruderpedale, Steuerknüppel. Aber Dr. Zarkov hat das Modell in der Bauanleitung ja selber als eher einfach beschrieben...
      Ich werde diese Mustang ohne Verfeinerungen bauen, aber dafür ausnahmsweise mit ausgefahrenem Fahrwerk und mit Außenlasten, um den Bogen näher kennenzulernen. Vom Ergebnis hängt ab, wie ich an die nächste herangehe.

      Viele Grüße, Martin
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
      Wieder im Bau: P-51B Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
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    • Hallo Andreas,
      dramatish ist die Sache mit dem Hund sicher, aber anscheinend gut ausgegangen. Am meisten hat mich diese spontane Geste der Hilfsbereitschaft motiviert. Das ist für mich einer der faszinierendsten Aspekte des Internets und damit verbunden solcher grenzübergreifenden Finanzdienste wie Paypal.

      Die letzten Tage haben die P-51 etwas weitergebracht. Meine Vermutung mit der hervorragenden Passform hat sich bestätigt: Es ist kaum Nachschleiferei an den Spanten nötig und auch die Klebelaschen aus normalen 80 Gramm-Papier erfüllen ihre Aufgabe erstaunlich gut.
      Ich habe mir dabei eine neue Technik des Einklebens von Spanten angewöhnt: Die Spanten "trocken" einsetzen, dann oben und unten mit Sekundenkleber anheften, dann rechts und links neben der Längsachse und dazwischen noch weitere "Klebpunkte" setzen. Die Technik habe ich mir vom Punktschweißen im Automobilbau abgeschaut. Moglich ist die aber nur, weil ich inzwischen Sekundenkleber von Pattex verwende, der im Vergleich zu dem früheren No-Name von Rewe viel weniger "durchschlägt" und damit den Toner an der Außenseite nicht verfärbt.
      Ich hatte aus Unkenntnis der endgültigen Position des Armaturenbretts den Steuerknüppel nach vorne geneigt eingebaut. Das ist falsch, er muss nach hinten lehnen, sonst kommt er hinter dem mittleren unteren Fortsatz des Instrumentenbretts zu liegen. Ich habe also ziemlich mit der Kreuzpinzette herumgezerrt, bis er halbwegs passabel aussah. Weiters passt das Armaturenbrett nicht ganz auf den zugehörigen Querspant. Beim nächsten Modell werde ich den Spant und das Armaturenbrett vor dem Verstärken zusammenkleben und erst dann auf das Verstärkungsmaterial und jeweils an den größeren Maßen ausschneiden. Das sollte dann stimmen.
      Ein weiterer Punkt bei diesem Bausatz ist, dass die Bauteilnummern in der Anleitung und auf dem Bogen nicht immer zusammenstimmen. Also ist etwas gesundes Misstrauen angesagt.
      Nächster Tage geht es mit dem Rumpf weiter. Die Motorgondel werde ich zunächst separat bauen, weil ich wieder ein Lagerrohr für die Luftschraubenwelle einbauen und dann die Luftschraube samt Welle und Gegenhalter dort aufsetzen. Das stört natürlich beim Bau, daher...

      Viele Grüße, Martin


      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
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    • Hallo Martin,
      wir sind leider jetzt erst auf deinen Baubericht gestoßen, werden ihn aber gespannt verfolgen! Zum Thema Raubkopien, leider kann man das nicht unterbinden, da manche Mitmenschen glauben sie wären besonders COOL wenn sie Kopien ins Netz stellen. Wir haben auch schon den MDK Verlag angeschrieben und ihnen einen Link geschickt ,wo ihre Modelle als Kopien angeboten wurden.
      Wenn alle es frei nach der Werbung machen würden Blöd1 und kaufe Originale! , würde es das nicht mehr geben!! Zumal es die Modelle immer noch zu erschwinglichen Preisen gibt.

      Wir wünschen dir weiterhin viel Spass beim Bau der Mustang, bis bald ...
      Liebe Grüße
      Achim

      karton1
    • Hi Martin,

      das sieht doch sehr gut aus bisher. Und wegen der nicht mit der Anleitung übereinstimmenden Nummern - kein Problem. Bekommt man auch durchaus bei Modelik, noch öfter aber bei Angraf und deren Derivaten geboten.

      Bei letzteren stimmen manchmal die Teilezahlen nicht, dann sehen spiegelbildliche Bauelemente absolut identisch aus......

      Eine gesunde Skepsis kann da durchaus sehr hilfreich sein.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Andy,
      ich werde den Zarkovs eine Mail schreiben, mit dem was ich gefunden habe. Vielleicht sind sie ja dankbar für die Durchsicht.

      Ich habe die letzten Tage immer ein bisschen weitergebosselt und jetzt ist die Motorhaube fertig. Mein Eindruck der exzellenten Passform hat sich weiter bestätigt. Ich denke, es spricht für sich, wie genau die Linien fluchten. So etwas habe ich selten zuvor erlebt. Ein nettes Detail: Die kleine gelochte Platte auf beiden Seiten des Motorraums wurde nicht einfach wegen der dort hindurch verlaufenden Trennlinie stur getrennt, sondern bildet einen kleinen Haken, so dass deren Eindruck nicht gestört wird.
      Die Frontplatte hat ein großes Loch in der Mitte. Dies dient der Aufnahme der Propellerwelle, für die sich Dr. Zarkov eine ganz eigene Konstruktion ausgedacht hat. Die kriegt Ihr natürlich auch noch zu gegebener Zeit zu sehen.
      Der Kinnlufteinlauf ist von innen mit einem separaten Teil ausgekleidet. Ein weiteres Detail, das die Sorgfalt der Konstruktion belegt.

      Viele Grüße, Martin


      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
      Wieder im Bau: P-51B Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
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    • Und der hintere Rumpf ist fertig. Ein kleiner Fehler hat sich beim Schacht für das Spornrad eingeschlichen: Die seitlichen gefärbten Klebelaschen gehören in den Rumpf und nicht außen dran. Irgendwie hatte ich hier die Bauanleitung nicht verstanden.
      Der Seitenleitwerksholm ist schon fest eingeklebt, der für das Höhenleitwerk nur zur Probe durchgesteckt. Anders als in der Bauanleitung angegeben, werde ich nach dem Seitenleitwerk nicht das Höhenleitwerk bauen, sondern zuerst den Flügel mit den Fahrwerksschächten. Der ist dann einfach die bessere Referenz für die Winkelhaltigkeit der Leitwerke.
      Auf dem letzten Bild seht Ihr den Rumpf mit dem Leitwerk.

      Viele Grüße, Martin



      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
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    • Aktuell arbeite ich mich peu a peu mit dem Flügel vorwärts:
      Beim Flügelgerüst kam viel Sekundenkleber zum Einsatz: Ist einfach besser, weil er härtere Verbindungen ergibt.
      Auch hier bin ich wieder meinem Grundsatz treu geblieben, beim ersten Modell dieser Reihe genau nach Anleitung zu bauen, eine Ausnahme gibt es allerdings, die Aussteifungsplatten hinter dem Hauptholm: Ich habe schon zu viele Modelle gebaut, die unter einem zu weichen Hauptholm und mangelnder Winkelhaltigkeit der Profilrippen litten.
      Ansonsten gilt hier wieder: 10 Minuten Bauskizzen studieren und durchdenken, danach 10 Minuten bauen.
      Während heute Vormittag im Radio eine Sondersendung zum 100 Geburtstag von Frank Sinatra lief, habe ich die Flügelhaut begonnen, siehe Bild. Heute Abend hoffentlich mehr.

      Noch ein kleines Apropos: Beim Citroen-Stammtisch gestern Abend hatte ich in Ermangelung eines neuen Citroenmodells die Spitfire MK.XIV mitgebracht. Die Reaktionen waren durchweg positiv: "Das ist jetzt aber nicht wirklich Karton?" "Wie kriegst Du das bloß hin?" "Wahnsinn!" USW!

      Herzliche Grüße, Martin


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    • Und der Flügel sitzt am Rumpf. Die Mustang hat ja die Eigenart, dass der innerste Bereich des Tragflügels dreieckig vorspringt, weil darin die Räder des Hauptfahrwerks Platz finden. Die Konstrukteure bei North American Aviation legten augenscheinlich viel Wert darauf, der P-51 große Niederdruckreifen zu geben, damit die Mühle auch auf Feldflugplätzen mit etwas schlechterer Oberfläche starten und landen konnten. Das war später ein wahrer Segen, da das berüchtigte Wetter beiderseits des Ärmelkanals die Grasnarben gerne durchweichte, obendrein wurden die Mustangs vor ihren Langstreckenmissionen vollgetankt, bis es nicht mehr ging.
      Die Innenkanten der Einsätze an der Flügelwurzel brauchten erstaunlich viel geduldige Anpassungsarbeit , bis sie wirklich an den Rumpf passten und die jeweils äußere und hintere Kante der Einsätze exakt an die vorgesehenen Einsätze passten.
      Damit unterbreche ich den Bau eine kurze Weile für ein kleines Zwischenprojekt.

      Viele Grüße, Martin



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    • Das geht auch richtig schön, weil sehr sauber konstruiert. Wird bestimmt nicht mein letzter Zarkov sein. Neue Bilder gibt´s am Wochenende.

      Viele Grüße zurück,
      Martin
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    • Danke, Andreas!

      Heute, in aller Gelassenheit, das Höhenleitwerk und die Verkleidungen vom Rumpf zum Flügel.
      Es gibt eigentlich zu diesem Bausatz nur sehr wenig zu sagen, einfach weil er so problemlos von der Hand geht.
      Gibt es ein besseres Kompliment an einen Konstrukteur? Ich glaube kaum.

      Viele Grüße, Martin

      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
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    • Hallo Andy,
      stimmt. Die Grafik ist genau, wie ich sie mag: Sehr sorgfältig durchgearbeitet.
      Die Festtage sind vorbei, die Verwandtschaft aus dem Haus und ich kann endlich wieder in Ruhe an der Mustang arbeiten.
      Da ich bei solchen Modellen mich wegen der Erreichbarkeit der Bauteile immer von innen nach außen arbeite, hatte ich mir als nächstes den Lufteinlauf unter dem Rumpf vorgenommen. Auch hier wieder Konturentreue vom allerfeinsten, allerdings passten Innen- und Außenkontur nicht wirklich zusammen. Andrey Zarkov angemailt, er meinte, ich sollte den Spant beim nächsten Mal vielleicht ein Stück zurücksetzen. Hier ist die Anleitung nicht eindeutig. Da bereits alles verklebt war, habe ich stattdessen die Innenverkleidung ein Stück zurückgeschnitten und Außen- und Innenhülle aufeinandergeklebt. Jetzt stimmt es wieder. Bei der Tuskegee-Mustang, die auf demselben Entwurf fußt, werde ich darauf verstärkt achten.

      Viele Grüße, Martin



      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
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    • Hallo Martin,
      die Mustang macht sich außerordentlich gut. ich finde es immer etwas schade,wenn die Ruder nicht einzeln sind. Sie separat darzustellen ist aber nicht ganz einfach. bei meiner He habe ich mal eine Alternative ausprobiert. mal schauen wie es dann ankommt.
      Viele Grüße
      Gerd
    • Nach langer Zeit wieder einmal Neuigkeiten von der P-51. Ich komme momentan aus verschiedenen (meist sehr schönen) Gründen nicht so viel zum Kartonmodellbau, aber ein bisschen vorwärts ging es doch.

      Vorher aber @Gerd: Emil Zarkov bezeichnet das Modell selber als eher einfach, Schwierigkeitsstufe 2 von 5.
      Mich stören die fehlenden separaten Steuerflächen nicht so sehr: Wenn ich mir Bilder von P-51 im Flug ansehe, dann sind die Ruderspalte kaum sichtbar. Dafür ist dieses Modell eben sehr formgetreu, die Proportionen stimmen ebenso wie die Passform der Teile und der Grafik: Bisher keinen nennenswerten Versatz gefunden. Wichtig werden die separaten Steuerflächen natürlich, wenn ein Modell im Rahmen eines Dioramas am Boden dargestellt wird und die Sicherungsstangen der Ruder während der Wartung oder beim Warmlaufen des Motors ausgehängt sind. Dafür gibt es aber Halinski und Konsorten, die aber keine Tuskegee Mustang haben.

      O.K., die Luftschraube:
      Eigentlich eine ganz konventionelle Angelegenheit. Dr. Zarkov hat statt der üblichen Zahnstocher etc. kleine zu rollende Röhrchen vorgesehen und diese mit Markierungen versehen, so dass die Propellerblätter winkelgerecht einzufügen sind. Das 1. Bild zeigt den Spinner mit den ersten beiden Luftschraubenblättern auf meiner "Richtbank" für Luftschrauben. Einfach ein kleiner Kasten, in dessen Zentrum der hohle Stiel eines Wattestäbchens senkrecht eingeklebt ist. Durch den geht der Draht, der später dieLuftschraubenwelle wird. Zur einheitlichen Einstellung der Propellerblätter dient ein kleines Prisma, mit dem die Blätter auf 45° angestellt werden.
      Das 2. Bild zeigt die fertige Baugruppe. Die Klebstoffäden sind inzwischen weg. Der Spinner könnte ein paar Segmente mehr vertragen, er fällt gegenüber dem Rest des Modells in Sachen Konturentreue etwas ab.
      Das 3. Bild zeigt Dr. Zarkovs Antwort auf die Frage, wie die Luftschraube gut drehbar zu lagern ist: Ein separates Rohr, durch das die Welle geschoben und dann mit einer am Ende aufgeklebten Scheibe gesichert wird. Das alles geht dann in die vorgesehenen Öffnungen in den beiden vorderen Rumpfspanten. Wichtig dabei: Das Teil 61, das die Außenhülle des Rohrs bildet, wird mit den schmalen Seiten zusammengefügt, sonst wird es zu dünn.
      Bild 4: Probeweise eingesetzt. Wirkt stimmig.

      Bild 5: Das Cockpit. Gurtzeug sowie Reflexvisier. Beides eine heftige Feinfuzzelei. Das Visier ist falsch konstruiert: Die Schräge, auf der die Scheibe aufsitzt, geht schräg nach vorne. Richtig ist schräg nach hinten. Nicht schwer zu korrigieren, wenn man vorher etwas recherchiert. Die Scheibe ist auf dem Bild so gerade eben zu erahnen.
      Gemäß der Vorgehensweise, immer von innen nach außen zu arbeiten, kommt als nächstes die geblasene Haube dran. Da ich dieses Modell genau nach Vorgaben bauen will, ziehe ich sie nicht tief, sondern halte mich an die Vorgaben einer segmentierten Haube, die ich auf Laserfolie gedruckt habe.

      Viele Grüße, Martin




      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
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    • Hallo Martin,

      schön, das es hier auch weiter geht. Wenn ich auch vermute, das die "schöneren Gründe" wohl doch wesentlich verlockender sind!

      Die Maschine ist schön am Wachsen und die Schraubenausrichtmaschine ermöglicht einfaches aber präzises Ausrichten! Solche Hilfsmittel gefallen mir immer wieder.

      PS: Denke bitte in der Zukunft an die 2er Regel beim Einstellen der Bilder. Nachzulesen in den FAQ´s. Ich habs mal schnell korrigiert. Kann ja mal vorkommen.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Du meinst mit den Abständen zwischen den Bildern? Stimmt. Ich bin etwas aus der Übung...
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    • Hallo Andy,
      klar, wird schon wieder.

      Gut, heute kam die Haube dran. Segmentierte Bauweise, genau wie vorgegeben. Die P-51D ist da mit ihrer großen Blasenhaube richtig schön heikel, da die engen Krümmungsradien um die Längsachse Spannungen erwarten lassen. Nach etwas Hin- und Herdenkerei bin ich so herangegangen:
      - Zuerst die Vorgabe auf Folie mit dem Laserdrucker ausgedruckt und mit dem Cutter ausgeschnitten.
      - Dann die Aufsatzkanten der Haube auf dem Rumpf mit UHU eingestrichen und anziehen gelassen.
      - Nach einer gewissen Wartezeit die Haube von hinten beginnend an den Kanten mit UHU eingestrichen und den Klebstoff ein paar Minuten ablüften gelassen, jeweils nur ein Segment! Das Segment aufgesetzt und mit Klemmpinzetten bis zum Abbinden fixiert. Dann das nächstvordere usw. Siehe Bild. Leider ist mir die Haube dabei etwas nach links verrutscht, etwas verzogen. Dadurch ergaben sich hässliche Spalte zwischen einigen Segmenten. Das letzte Segment hinter der Frontscheibe habe ich erst nach der Frontscheibe aufgeklebt. Darauf liegt recht wenig Spannung, mir war es wichtiger, die Frontscheibe sicher zu fixieren.
      - Erst danach den Haubenrahmen aufgeklebt. Den hatte ich zuerst mit Klebstoff eingestrichen und ablüften lassen, dann die Haube. Damit habe ich vermieden, beim Aufsetzen eventuell Klebstoff über die Haube zu verteilen.
      Das Ergebnis könnte wirklich schlimmer sein, da die Folie so durchsichtig ist, dass sie eigentlich nur an den Reflektionen zu bemerken ist. Tiefgezogen ist aber auf jeden Fall besser.
      Leider ist mir bei der Montage der Windschutzscheibe das Visier unbemerkt in den Abgründen des Rumpfes verschwunden. Als nächstes die Auspuffbänke.
      Ich werde übrigens auch weiterhin Automodelle bauen: Bei Slawomir ist ein Lancia Beta Monte Carlo Gruppe V, Martini Racing angekündigt. Lecker!

      Viele Grüße, Martin


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    • Servus Martin,

      wenn Du zum Stammtisch kommst verlegen2 kannst Du mir gerne den Ausdruck von der Kanzel mal mitbringen... Ich hab grad n bissl Luft und tiefgezogen sieht doch schon noch n bischen schicker aus rotwerd1
      Natürlich nur wenn Du magst grins 2
      Ausserdem steht sone Mustang in 1:33 auch noch auf meiner To-Do Liste flüstern1
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet am 06.11.2020 (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hallo Chris,
      der Stammtisch ist vorgemerkt. Ich denke, ich schaffe es dieses Mal. Den Ausdruck bringe ich dann gerne mit.
      Momentan arbeite ich mich bei dem Modell ganz gelassen durch die 12 Auspuffröhrchen, denke aber, dass ich spätestens morgen Abend Fortschritte melden kann.
      Anscheinend hat Dr. Zarkov eine Art von Handelseinigkeit mit den Neufärbern seiner Mustang getroffen: Schaut einmal hier und hier. D.h. er veröffentlicht diese neuen Farbmuster auf seiner Seite, fordert aber für die Modelle nicht den vollen Kaufpreis, sondern nur die Gebühr für seine Konstruktionsarbeit. Zitat von der Homepage:
      * ZarkovModels is responsible only for the geometry of the models. This is why they are at more than 80% discount.
      * ZarkovModels is not responsible and does not charge for the paint color accuracy and individual variant quality.

      Viele Grüße, Martin
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    • Das heißt, dass Du momentan arbeitslos bist? Och Menno! Ich kenne das aus der Zeit nach meinem Diplom. Zum Glück konnte ich in der Wohnung meiner Eltern die Zeit überbrücken.
      Und stimmt: In der Zeit habe ich richtig viel Modellbau betrieben, bin gewandert, habe ehrenamtlich gearbeitet, meinen kranken Vater gepflegt und sonstwas: Arbeitslos, aber nicht unbeschäftigt...
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
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    • Kein Drama. Da findet sich auch wieder was. Beschäftigen kann ich mich ganz gut und n bischen Ruhe tut auch mal sehr gut.
      Nu weiter mit der Mustang :) Hauben kann ich Dir welche machen. Ich hab ja eh nen bissl Zeit, da kann ich auch Hauben bauen. Ist ja auch für mich irgendwann und vielleicht kanns noch jemand brauchen.
      Quatschen wir auf dem Stammtisch drüber ;)
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet am 06.11.2020 (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Nach längerer Zeit wieder einen Fortschritt mit der P-51, die Auspuffbänke. Kenner des Originals werden sehen, dass hier ein Fehler vorliegt: Die oberen Abdeckungen (Blendschutz? Windleitmaßnahmen?) sind falsch montiert.
      Der Grund liegt in der nicht sofort verständlichen Bauskizze und Numerierung der Teile:
      Die Platten, auf denen die Auspufstutzen aufgesetzt sind, tragen die Nummern 38 (links) und 39 (rechts), die Abdeckungen 38a bzw. 39a. Sie sind auf dem Bogen vertauscht, d.h. Teil 39a gehört nach links und 38a nach rechts. Dann macht auch die seltsame Krümmung der Vorderkanten Sinn, weil die so an den Rumpf bzw. die Oberkante der Basisplatten angesetzt werden, dass sie im hinteren Teil schräg nach unten zeigen und die Kurve an der hinteren Schmalseite wieder zum Rumpf hin und nicht weg führt.
      Auf der Anleitung ist das nur teilweise verständlich dargestellt: Zwar sind für links 38 und 39a angegeben, aber für rechts nur Teilnummern 39 und 40, das sind die Auspuffstutzen. Von 38a steht da nichts. Leider fiel mir das erst auf, als ich die Teile schon mit Sekundenkleber angeklebt hatte. Bleibt es eben bei diesem Modell so, die nächste Mustang wird besser.
      Derselbe Fehler findet sich übrigens auch bei der anderen Mustang und einem Repaint, der "Duchess Arlene" der Tuskegee Fighters, durch die ich überhaupt erst auf diesen Bogen aufmerksam geworden bin und die ich mit ausfrücklicher Genehmigung Dr. Zarkovs bauen darf.

      Also: Aufpassen, denken, nicht alles sofort glauben!

      Viele Grüße,
      Martin



      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
      Wieder im Bau: P-51B Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      In Vorbereitung: P-51C "Excalibur III" als Wettbewerbsmodell.
    • Endlich wieder etwas von der P-51.
      Ich hatte eigentlich vor, sie mit ausgefahrenem Fahrwerk zu bauen und daran hakte es: Der Platz für meine Modelle wird allmählich knapp: Es gibt nur wenige katzensichere Orte in meiner Wohnung. Mit eingezogenem Fahrwerk kann ich die Modelle in flachen Obstkisten aufbewahren, aber ausgefahren brauchen sie mehr Höhe und sind sensibler für Beschädigungen. Ich hatte in den letzten Tagen schon ein Fahrwerksbein erstellt und dann festgestellt, dass ich es nicht sicher im Radkasten befestigen konnte. Da muss auf die Oberseite des Radkastens ein StückBalsaholz oder ähnliches, das dem Draht im Kern des Fahrwerksbeins mehr Halt gewährt als der schiere Karton.
      Also habe ich die Abdeckungen miteinander verklebt und dann auf die Radhäuser geklebt. Hm.
      Nächstes Problem: Die Abdeckbleche für den Spornradschacht. Die hatte ich schon geöffnet gebaut. Also abgeschnitten und durch Restmaterial von den Zusatztanks ersetzt.
      Morgen noch der Rückspiegel auf dem Frontscheibenrahmen und die Antenne.
      Ich sehe dieses Modell als eines zum Üben an, kann nicht jedes ein Meisterstück werden.

      Viele Grüße, Martin

      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
      Wieder im Bau: P-51B Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      In Vorbereitung: P-51C "Excalibur III" als Wettbewerbsmodell.
    • Liebe Administratoren: Ich bezeichne den Baubericht noch nicht als fertig, weil noch weitere folgen werden. Daher noch nicht zu den fertigen Berichten verschieben. Danke!

      Und diese Mustang ist fertig. War ja nicht mehr viel Arbeit.

      Mein bisheriges Urteil über diesen Bausatz:
      - Sehr attraktives Modell, macht richtig was her.
      - Grafik und Passform ohne Fehl und Tadel.
      - Konturen und Charakter des Vorbilds sehr exakt "eingefangen".
      - "Trockene" Grafik, keine aufgesetzten 3D-Effekte. Mir gefällt das.
      - Trennlinien der Segmente entsprechen oft den Blechstößen, also keine überflüssigen Trennlinien. Guuut!
      - Eher einfaches Modell ohne separate Klappen etc. Das ist gut, wenn man sich mit vertretbarem Aufwand eine Sammlung von Bemalungsschemata aufbauen will. Die P-51 und P-47 hatten viele individuelle Bemalungen, so richtig schön bunt. Dagegen fallen die RAF-Jäger ab.
      - Spinner zu einfach aufgebaut, könnte mehr Segmente brauchen, fällt gegen den Rest des Rumofes ab. Beim nächsten Modell könnte ich bei komplexeren wie z.B. Halinski abkupfern. Interessant, dass auf der Homepage von Dr. Zarkov genau der Spinner nicht wie im Bausatz vorgesehen gebaut ist, sondern anscheinend massiv und dann in Form geschliffen.

      Nach einiger Überlegung habe ich mich entschieden, direkt eine weitere Mustang nach diesem Entwurf zu bauen, damit ich das Gelernte umsetzen kann. Außerdem reizt mich natürlich der "Formationsflug".

      Viele Grüße, Martin



      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33;
      Wieder im Bau: P-51B Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      In Vorbereitung: P-51C "Excalibur III" als Wettbewerbsmodell.