Forschungsschiff "Michail Lomonossow"; Kranich-Modellbogen; M 1:200 mit Eigenbau Unterwasserschiff

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    • Vielen Dank für die Likes und die ermutigenden Worte in den Beiträgen.

      Das Konstruieren der Abwicklungen ist eine recht eintönige, aber sehr aufwändige Arbeit, da tun Ermunterungen immer gut!
      So gut, dass ich inzwischen damit fertig bin.



      Aber Vorsicht, wer kopieren will: von der Mitte zum Heck fehlt noch der Probebau... flüstern1

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      als ewiger Laie bewundere ich immer wieder das Können und die Ausdauer der Konstrukteure, die damit so viele wunderbare Vorlagen erschaffen. klasse1 Am Ende, wenn alles fertig ist, sieht es oft genug so selbstverständlich aus, auch wenn es das eben nicht ist. Ich wünsche Dir weiter bestes Gelingen!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Andreas,

      zunächst herzlichen Dank für deine guten Wünsche. Diese und das immer wieder in vielfältiger Form gezeigte Interesse der Modellbaukollegen ergänzen die Triebkräfte eines Jeden von uns stets aufs Neue, da bin ich mir sehr sicher.

      Bewunderung hingegen halte ich für wert, sie mal einer nüchternen Betrachtung auszusetzen.

      Konstruieren heißt, die Regeln der Geometrie und Konstruktionslehre möglichst gut zu beherrschen, ein dreidimensionales Vorstellungsvermögen zu besitzen, ergänzt durch Fähigkeiten, diese Kenntnisse kombinieren, und ihnen mit Hilfe geeigneter Mittel konkrete Gestalt verleihen zu können.
      Geeignete Mittel stellten dabei "früher" das Reißbrett, Bleistift, Tusche, Geodreieck und Lineal dar. Heute helfen uns komfortable Grafikprogramme und, 2 und 3D-Konstruktionssoftware in einer Weise, die noch in den 80iger Jahren kaum vorstellbar war und und letztlich Modellbögen in einer Qualität verfügbar machen, die wir nicht mehr missen möchten ( leider verführt dieser moderne Komfort aber manchmal vermutlich auch zu Annahmen, eigene Wissensmängel mit Hilfe des "Wissens" von Software kompensieren zu können....)

      Eine individuelle Ausprägung solcher Kenntnisse und Fähigkeiten zeigt sich bei Konstrukteuren oft in unverwechselbaren "konstruktiven Handschriften".
      Je nach dem, welche eigenen Wissensvorräte über das Thema Konstruktion (und heutzutage noch Grafikdesign) verfügbar sind, können uns solche "Handschriften" wertvolle Hinweise auf die Kompetenzen eines Konstrukteurs liefern, u.a. auch auf die Ausdauer. Die äußert sich nämlich u.a. darin, mit welcher Konsequenz und Gewissenhaftigkeit auch kleinste Konstruktionsdetails- und Informationen in der Gesamtkonstruktion hinterlegt werden und sie damit zu dem machen, was uns z.B. (und das bitte auch nur als aktuelles Beispiel verstehen, denn es gibt glücklicherweise mehr davon) an den Bögen vom KvJ-Verlag begeistert.
      Je mehr man im Laufe der Zeit Modellbögen verbaut, verdichten sich solche Hinweise zu "belastbaren Indizien" was z.B. bei mir die Folge hat, dass ich mir nur noch Modellbögen zulege, die von bestimmten Konstrukteuren konstruiert wurden.

      Was mich selbst betrifft, so will ich da auch ganz nüchtern bleiben.
      Geometrie und Konstruktionslehre haben mich in der Ausbildungszeit immer sehr interessiert und von Kind an auch Schiffe und speziell die Formen von Schiffsrümpfen.
      Die Anwendung von Konstruktionssoftware war über lange Zeiträume berufsbegleitend und ich habe das auch immer gern gemacht. Dagegen sind meine Kenntnisse in Grafikdesign klar rudimentär.

      Übertragen auf den Kartonmodellbau und meine aktuelle Aktivitäten heißt das für mich konkret, das Kind im Manne sucht unverdrossen nach Ausdruck. Die "modernen Hilfsmittel" bieten mir dabei eine willkommene Spielwiese, auf der ich gerade etwas herumtolle.
      Mehr aber auch nicht.
      Hin und wieder vielleicht eine weitere Tollerei aber keine professionelle Zielstrebigkeit, dafür ist mir die Ausübung des Handwerks Kartonmodellbau zu wichtig und noch viel tiefer im "Kinde" verankert.

      Und ein Bekenntnis will ich letztlich auch nicht verschweigen: Modell-Unterwasserschiffe mit 2D-Software zu konstruieren mag vielleicht interessant erscheinen, zeigt aber meine Defizite (keine verfügbare 3D-Software) und ist keinesfalls mehr zeitgemäß..

      Viele Grüße
      Roland
    • OldieAndi wrote:

      ...als ewiger Laie bewundere ich immer wieder das Können und die Ausdauer der Konstrukteure, die damit so viele wunderbare Vorlagen erschaffen.
      Mir geht es da wie Andi - auch ich bewundere immer die Konstrukteure ob ihrer Fähigkeiten, gleich ob mit 2-D, 3-D oder sonstwie-D!

      Das Unterwasserschiff macht sich jedenfalls gut - auch wenn sich mein Interessensschwerpunkt bekanntermaßen zumeist über der Wasserlinie befindet (im Modell und auch im Original grins 2 )....

      Servus
      hvt
      "Wir hoffen, im Sommer jedem Bundesbürger eine Impfung anbieten zu können!"

      Schön, das zu hören - leider hat man vergessen, das Jahr dazu zu sagen... lala1
    • Moinsen Roland

      PRT wrote:

      Diese und das immer wieder in vielfältiger Form gezeigte Interesse der Modellbaukollegen ergänzen die Triebkräfte eines Jeden von uns stets aufs Neue, da bin ich mir sehr sicher.
      Du wolltest bestimmt "Motivation" schreiben, gell grins 3 .
      Zurück zum Thema : 3D-Software mit "Abwicklungsmodulen" erfordern harte Einarbeitung (lange Lernkurve) und man braucht trotzdem ein glückliches Händchen um die Abwicklungs-SW zu unterstützen - nicht jede glatte gekrümmte Oberfläche lässt sich ohne vorherige Segmentierung des Problems "abwickeln". Je näher das Modell am Original ist, desto größer ist der konstruktive und abwicklungstechnische Aufwand - deshalb bevorzuge ich sogenannte "fertige" Modellbaubögen . prä a kuhtee so 2 spiek. und lebe mit den "Fertigkeiten" der einzelnen Konstrukteure - ich muß ja nicht jedes Modell auch bauen oder ständig neue Modelle fordern.
      Mach nur weiter so (ich schau Dir auf die Finger les 2 )
      LG Klaus ( u-boot1 )
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • SY 190 wrote:

      Du wolltest bestimmt "Motivation" schreiben, gell .

      Nö, Klaus! In meinem Alter verschieben sich die Bedeutungen mancher Begriffe... grins 2

      Mit deinen folgenden Sätzen hast du das Thema 3D-Abwicklungskonstruktion brillant auf den Punkt gebracht, danke!
      Da ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen.

      Und in Hinblick auf deine Vorzüge für fertige Modellbaubögen erlaube ich mir deine Aufmerksamkeit auf meine aktuelle Bogenvorstellung in der Rubrik "Vorstellung eines neuen Modellbogens" zu lenken. (wenn die Bilder des LC-Satzel auftauchen, einfach Augen schließen) happy 2
      Viel Spaß!

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo zusammen,

      heute wurden die Beplankungssegmente für den Heckbereich auf ihre Passgenauigkeit geprüft.
      Das Ergebnis zeigte zwei Stellen mit Spalten die Nacharbeit erfordern (siehe rote Kreise).
      Auch musste ich feststellen, dass sich meine Methode, die Segmente extern zu verleimen, sich bei den beiden letzten Segmente nicht mehr als tauglich erwies und ich diese Teile später separat mit dem Spantengerüst verleimen werde.

      Nach den Korrekturarbeiten werden die Hecksegmente nochmal zusammengebaut und auf Passgenauigkeit überprüft.
      Die vier Mittelsegmente weisen gleiche Rechteckformen auf, weshalb eine "Anprobe" genügt.

      Sind diese Arbeiten abgeschlossen, folgen Fertigung und Einbau des ÜW-Spantengerüstes und der Deck-Segmente.
      Da ich nicht die Originalteile des Bogens verarbeite, sondern Scans, werde ich allerdings ab Deck auf die Öffnung eines Copyshops warten müssen, der mir brauchbare Tintenstrahl-Kopien liefern kann. Aus aktuellem Anlass kann das aber dauern.

      Die Bilder zum Text:










      Viele Grüße
      Roland
    • Zuerst wieder meinen Dank für die gehobenen Daumen! ja 2

      Hallo zusammen,

      exakt ab Wasserlinie aufwärts wurde das Spantengerüst mit den Teilen des Originalbogens vervollständigt.

      Dazu erhielten die Längsspanten eine zweite Spanten-Schicht, die beim Original-Wasserlinienmodell die Grundplatte darstellt.
      Somit beträgt jetzt die Gesamtdicke der zwei Längsspantenhälften 2x 0,5mm = 1mm.

      Danach erfolgte die Verleimung der 13 Querspanten und vier Stringer am Heck.

      Gepasst hat alles bestens und die gesamte Übergangslinie vom UWS zum ÜWS zeigt einen sehr stimmigen Verlauf.
      Auch erste Tests mit Kopien der Bordwandteile stimmen mich sehr zuversichtlich, dass keine Probleme zu erwarten sind.

      Allerdings werde ich nun eine Zwangspause einlegen müssen und voraussichtlich erst weiter bauen können, wenn hier ein Copyshop wieder seine Tore öffnet.
      Die AN-12 freut das!

      Die Bilder zum Text:












      Viele Grüße
      Roland
    • Servus Roland,

      ich denke, du kannst sehr zufrieden sein mit dem Ergebnis.

      PRT wrote:

      Gepasst hat alles bestens und die gesamte Übergangslinie vom UWS zum ÜWS zeigt einen sehr stimmigen Verlauf.
      Auch erste Tests mit Kopien der Bordwandteile stimmen mich sehr zuversichtlich, dass keine Probleme zu erwarten sind.

      Keine Frage, ich habe nichts anders erwartet. klasse1


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)