Schnelles Minensuchboot Schütze Klasse 1:250 Passat Verlag Rekonstruktion

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    • Schnelles Minensuchboot Schütze Klasse 1:250 Passat Verlag Rekonstruktion

      Hallo Freunde,
      diese Rekonstruktion gäbe es nicht ohne das beherzte Handeln unsere Räuberhauptmanns Reinhold. Als das Vorgängerforum immer stärker in die Krise taumelte und der Betreiber mit einem Federstrich ein tolles Archiv von Bauberichten vernichtete, sicherte Reinhold mir den größten Teil meiner Bauberichte und machte damit diese und alle vorhergehenden Rekonstruktionen erst möglich. Reinhold, das wird Dir nicht vergessen werden!

      Wie war nochmal unser Sommerthema? "Großer Spaß mit kleinen Schiffen"
      Die Ochakow passte ja nich ganz dazu, doch glaube ich nun mit 19 cm das Normmaß nicht zu überschreiten.
      Der Bogen mit den SM Booten von Passat sollte schon lange vom Stapel genommen werden und nun tue ich
      es.
      Das Modell ist noch lieferbar und besteht aus acht Bögen mit rückseitigem Druck. Zwei der Bögen sind auf
      80g Papier gedruckt und enthalten Kleinteile.
      Der Bogen erlaubt den Bau zweier Modelle, wobei ich mich als zweites Modell für das Minentauchboot
      entscheide, das etwas anders aussieht und auch anders ausgerüstet ist.
      Optional gibt es eine Ätzplatine, die heute geliefert wurde und mir das Herz in die Hose sacken ließ. Jede
      Menge Teile von Stecknadelkopfgröße. Ich hoffe, sie alle an den richtigen Platz bringen zu können. Bogen und Platine sind immer noch zu bekommen, der Bogen beim Verlag und die Platine direkt von Peter Hurler.
      Die Bundesmarine hatte einige dieser Boote, die aus den KM-Räumbooten (es gibt da inen tollen Bogen von
      G&K) entwickelt wurden im Dienst. Sie werden meine kleine Minensucherreihe ergänzen (wenn ich sie
      hoffentlich zusammenbauen kann).




      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Reinhold wrote:

      Hallo Kurt,
      du weist ja 19 cm können mehr sein wie 30 cm.
      Ich wünsche dir viel Spass bei diesem Bau.
      MfG. Reinhold

      Gerd wrote:


      Hallo Kurt,
      das verspricht wirklich großen Spaß mit kleinen Modellen.
      Die Ätzteilplatine sieht wirklich schaurig-schön aus. Dann viel Spaß mit den Winzteilen und pass auf,
      diespringen so schön von der Pinzette.
      Der Minensucher sieht denen der KM sehr ähnlich. Ich hatte ja einige Fotos der Orion eingestellt, die in
      Aschaffenburg liegt.
      Grüße
      Gerd

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun soll es nicht bei der Ankündigung bleiben, sondern auch los gehen.
      Entgegen der sonstigen Gewohnheit bei Passat gibt es nur einen Mittelspant, aber die gewohnten vielen
      Querspanten. Die beiden Teile zum stracken des Spantengerüstes sind da sehr willkommen (Bild 19. Da sie
      mir sehr weit nach außen ragen, habe ich sie seitlich etwas abgeschmirgelt.
      Auf das Spantengerüst kommt ein ebenfalls zu verdoppelndes Unterdeck, das ich über einer Flasche runde,
      da die Balkenbucht nachzuformen ist (BIld 2).
      Für das Andrücken des Unterdecks verwende ich ein weiches Tuch (Bild 3).
      So sieht der Spantenrumpf nun aus (Bild 4). Daß das Unterdeck am Heck schmaler ist als der Heckspiegel
      und die Krümung nicht übererinstimmt, macht mich etwas unruhig, wenn das mal gut geht. Doch zuvor sollte
      das Spantengerüst über Nacht aushärten




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      (Ralf Dahrendorf)
    • In der Bauanleitung stand etwas von Bordwänden und Laschen. Vielleicht hatte ich einen schlechten Tag,
      denn ich habe erst mal gerätselt. Wenn man weiß wie es gemeint ist, erscheint es sehr logisch. Zur
      Vermeidung von Blitzern habe ich die Lasche eingefärbt.




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    • SY190 wrote:

      Servus Kurt.,
      irgendwie seltsam das das Spantenschema auf der Oberseite der Deckschablone gedruckt ist. Zum Abgleich
      und Einrichten würde ich das Schema auf der Unterseite erwarten. Naja, bin ja schliesslich kein Konstrukteur.
      Gruss
      Klaus

      Kurt wrote:

      Hallo Klaus,

      Deinen Gedanken hatte ich auch beim Anblick der Platte . Da aber die Aussparung für die Ankerklüse
      backbords ist, muß es wohl so gewollt sein.

      Meine Untaten

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Bei den Bordwänden muß man aufpassen. Die Backbordwand hat eine Aussparung für die Ankerklüse, die
      aber grau eingefärbt ist (Bild 1 und 2).



      Die Bordwand ist sehr knapp bemessen das Ziehen und Zerren wirkt sich nicht positiv auf die Glätte der
      Wand aus und am Ende reicht es nicht ganz (Bild 3). Trotzdem ich den unteren Bugsteven leicht eingekürzt
      habe, ist das Ergebnis nicht sehr befriedigend (Bild 4).



      Der Rumpf dieser Modelle war im Nachbarforum Gegenstand einer hitzige Diskussion. Das Spantengerüst ist wohl nicht so gelungen, der Verlag bietet eine verbesserte Version als Download an. Ich habe diese zweite Variante probiert, fand sie aber schlechter als die erste, Meine empfehlung ist, bei den Bordwänden am Bug etwas Material zuzugeben. Das kann leicht mit twas Farbe kacjiert werden und dann passen die Bordwändeganz gut.

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Scheuerleisten (Bild 1) und Fender kommen hinzu (Bild 2).





      Wie bereits erwähnt erlaubt der Bogen den Bau zweier Schiffe. Das bedeutet, daß die vier Bogenteile doppelt
      vorhanden sind und man somit die Möglichkeit hat das doppelte Deck zur Darstellung des Wassergrabens zu
      verwenden.
      Die Decks des Minensuchers und des Minentauchers sind zwar von den Konturen der Planken
      nicht ganz identisch, doch ist das mit etwas Farbe leicht auszugleichen (Bild 3). Bei dieser Gelegenheit fällt
      auf, daß das Deck auch unter Berücksichtigung der Balkenbucht recht breit wirkt.
      Die Ankerklüse klebe ich vor dem Aufbringen des Decks in die Aussparung ein (Bild 4).


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Ich muß leider sagen, daß Deck und Rumpf sich in der Breite nicht vertragen. Ich bin gezwungen, das Deck
      auf die Oberkante der Bordwände aufzulegen, es zwischen die Oberkanten zu leimen ist unmöglich. Damit
      das Desaster nicht zu augenfällig ist, färbe ich die Unterkante des Decks ein (Bild 1 und 2). Von Jochen habe
      ich erfahren, daß es von Henning Korrekturbögen geben soll. Da ich ja noch das MTB vor mir habe, hoffe ich
      diese für dessen Rumpf verwenden zu können.



      Bei den Klebelaschen für das Brückenhaus fühle ch mich wieder so wie ich es beim Bau von Passat Modellen
      gewohnt bin.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Kurt,

      schön, dass Du den von Reinhold geretteten Baubericht hier wieder aufleben lässt.... daumen1

      Sö können alle Nachbauer nochmal von Deinen Erfahrungen profitieren - wenn ich mich nicht irre, liegt der Bogen auch bei mir noch im Stapel....

      Servus
      hvt
      "Wir hoffen, im Sommer jedem Bundesbürger eine Impfung anbieten zu können!"

      Schön, das zu hören - leider hat man vergessen, das Jahr dazu zu sagen... lala1
    • Habichtfahrer wrote:


      das Deck muß doch auf die Bordwand, siehe mal angehängtes Bild: Minensucher Schütze im Peenemünder
      Nordhafen

      Peter wrote:


      Ich möchte garnicht wissen, wieviele Neubauten der Piratenwerft ich in den letzten Monaten hier verpasste
      habe...
      Hier klinke in mich mal ganz schnell als Zuschauer ein und verfolge Deinen Versuch, den "unbaubaren"
      Bogen zu dreidimensionalisieren!

      Kurt wrote:


      Hallo Norbert,
      herzlichen Dank für das Bild. In der Tat finde ich, daß das der Rumpf mit dem aufliegenden Deck nicht so
      schlecht aussieht. Die Ausschnitte in Bordwand und Deck lassen aber darauf schließen, daß es von Verlag
      und Konstrukteur anders gemeint war, zumal das Blinddeck nun ca.0,5 mm darunter schwebt. welchen
      Zweck hatte es wohl? Ich denke, daß die Wülste, die auf Deinem Bild zu sehen sind, die Scheuerleisten sind,
      die nun unter dem Deck liegen. Aber was soll es, aussehen tut es ja ganz passabel.

      Hallo Peter,
      baubar - nicht baubar? Dazu möchte ich noch kein Urteil abgeben. Allerdings kann ich schon sagen, daß das
      Modell kein Selbstläufer ist. Der verwirrende Ätzsatz, dessen Teile nur teilweise mit Bauteilnummer
      zugeordnet sind und der knifflige Rumpf haben mich schon nahe an den Abbruch des Bauberichtes gebracht
      (das wäre eine unschöne Premiere für mich). Nun glaube ich, mich in die karge Beschreibung des Ätzsatzes
      hineingedacht zu haben. Die Kartonteile sind aber so fein, daß man auch ohne Ätzsatz ein mehr als
      anständiges Modell aus dem Bogen bauen kann.
      Was die Ätzplatine anbelangt, muß ich nach dem Abschluß des Baus sagen, daß sie das Sahnehäubchen darstellt. Man kann sicher auch ohne die Platine ein schönes Modell bauen, aber mit der Platine wird es ungkleich schöner.

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Für das Deckshaus haben wir zwei Spanten. Der vordere Spant besteht aus zwei Spanten die aufeinander zu
      leimen sind. Den Ausschnitt für den Niedergang mache ich erst nachdem die Spanten miteinander verleimt
      sind.



      Für den ersten Spant sagt die Bauanleitung ausdrücklich, daß die grau bedruckte Seite nach
      achtern zeigt. Für den zweiten Spant gibt es keine Aussage. Ich halte mich an die Regel "bedruckte Seite,
      wenn nicht anders angegeben, zum Heck".




      Nun wird das erste Ätzteil verbaut. Nicht nur die Santa Ines verfügt über Fensterrahmen.



      Die Wände werden aufgestellt, die Dächer noch nicht verleimt.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Die Anleitung zur Ätzplatine spricht von Handläufen. Nach geraumer Zeit finde ich Teile, die damit gemeint
      sein könnten. Das Ergebnis besänftigt mich dann. Die Handläufe werden mit Zapfen befestigt. die
      weit in den Aufbau hineinragen. Achtern muß man sie abkneifen, denn sonst bekommt man die Decks nicht
      montiert.



      Die Decks fügen sich gut ein und das mit dem achteren Spant scheint hinzukommen.


      In den Brückenaufbau wird noch ein Deck hineinmontiert, da der offene Durchbruch im vorderen Spant eine kleine
      Leiter hat, die darauf führt.



      Für die vordere Brückenwand gibt es wieder Fensterrahmen, die, für mich unverständlich, nicht alle die Form
      der Fenster haben.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun gibt es geätzte Leitern, bei denen das Problem des Abstandes zur Bordwand sehr elegant gelöst wurde.



      Der Magnetkompaß ist einfach gehalten.



      Bei dem Ätzsatz muß ich ein wenig meine bisherigen Erfahrungen mit LC- und Ätzsätzen revidieren. Nicht
      alle Fitzelteile enthält der Satz, da bleibt genug aus Karton herzustellen. Dafür gibt es zusätzliche noch
      fitzeligere Teile.
      Somit wird der Antennenfuß aus Karton gefertigt



      ebenso die Halterungen für die Positionslichter. Dazu ist nachzutragen, daß man die kleinen Vierecke auf den Dächern auszuschneiden hat, da die Halterungen eingesteckt werden.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun kommen die Positionslichter darauf. Wie bei Passat üblich und bei WHV häufig, muß man die roten und
      grünen Felder selber anlegen.



      Der Rahmen für die Windschutzscheibe.


      Bei der Verglasung habe ich geschummelt. Vorgsehen ist, daß vorne noch in die Aussparung eine halbrund gebogene Scheibe eingesetzt wird. Das machte aber das von mir verwandte Material nicht mit.
      Aus heutiger Sicht kann ich sagen, daß die Darstellung der halbrunden Scheibe mit 0,25 mm Acrylglasfolie oder der Einlegefolie in Mon Cherie Packungen möglich ist.



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    • Ich habe einige Zeit gebraucht, mich in den Ätzsatz hineinzudenken. Bei den Relingteilen ist die Verarbeitung
      so gedacht und durchaus pfiffig .



      Ebenfalls die Signalstände bereiteten mir Schwierigkeiten. Auf der Rückseite des Umschlags gibt es aber ein
      gutes Originalphoto, das mir dann Auskunft darüber gab, wo die Dinger anzubringen waren. Den Sitz habe
      ich noch korrigiert .


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    • Wiwo1961 wrote:

      Guten Morgen Kurt,
      du hast ja enorme Baufortschritte gemacht!
      Die geätzten feinen Teile sehen hervorragend aus!
      Sie geben dem Modell ein exzellentes Aussehen, obwohl ich mir vorstellen kann, daß die Verarbeitung nicht
      ganz so einfach ist..
      Bin schon neugierig wie es weitergeht.

      Apfisdu1 wrote:

      in vielen Dingen spricht mir dein Baubericht aus der Seele. Es sind die gleichen Erfahrungen, die ich beim
      Bau der Passat-Modelle auch gemacht habe.
      Bauanleitungen und Bordwände scheint Henning immer sehr knapp zu halten.
      Anpassungsflächen, wie Piet sie in seine Modelle integriert kommen mir hier schon wie purer Luxus vor.
      Ich frage mich, wofür der Slogan "Modellbaubogen der Extraklasse" beim Passat-Verlag steht. Heisst das
      etwa, man braucht viel Erfahrung, um das Modell so hinzubekommen, wie es vom Konstrukteur einmal
      gedacht war?
      Den Effekt, dass Bordwände und Deck von ihren Abmessungen so gar nicht zusammenpassen wollten, hatte
      ich bei den Minenabwehrfahrzeugen (Bau Nr. 3) auch. Hätte ich alles aufenandergeklebt, dann wäre ein
      geschwungenes Deck (Marke Sultan) daraus geworden.
      Den Zusammenbau hast du nichtsdestotrotz wieder gemeistert. Meinen Respekt hierfür. Ich schaue dir gern
      weiter zu.

      Kurt wrote:


      der Passat Verlag sagt eindeutig, daß er sich nur an erfahrene Modellbauer wendet, aber auch die sind ab
      und zu für einen klärenden Hinweis durchaus dankbar

      Meine Untaten

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun tauchen wir ein in die Wunderwelt des Ätzteilsatzes. da sind so gebogene Rippen, die werden als Lager
      auf die Halterungen für die Rettungsinseln geklebt.



      Der vorsichtig in Form gebrachte Bügel wird
      zwischen zwei Halterungen geklebt und dann sieht das so aus .



      Wie schon gesagt, ist Ziel dieses Ätzsatzes anscheinend nicht, schwierig zu fertigende Kartonteile zu liefern,
      sondern mehr die Abdeckung des Nanobereichs. Da ist es dann auch logisch, daß man sich das Ankerchen
      selber aus Karton zu schnitzen hat.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Der Welenbrecher hat Stützen, die an die Grenze des mit der Pinzette greifbaren gehen.



      Ein Spind auf dem Brückendeck.



      Den Schornstein gibt es mit und ohne schwarzen Rand. Da das Boot Schütze
      den nur zeitweise hatte, nehme ich den Schornstein ohne Rand.



      Nun hat der Winzling schon etwas
      Profil


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Klueni wrote:


      N'Abend Kurt,
      tolle Übersicht, zeigt ein wohlgeratenes Modell!
      Den zugegebenermaßen ziemlich fitzeligen Ätzsatz finde ich äußerst interessant. Er versetzt den Bauherrn in
      die Lage, eben bis in den Makrobereich superfeine Details zu bauen.

      Kurt wrote:


      Hallo Thomas,
      was Deine Bewertung des Ätzsatzes anbelangt, liegst Du völlig richtig. leider wird es mir nicht möglichsein,
      ihn voll auszunutzen, da die Verwendung vieler Teile völlig unklar ist und auch das Anfassen mit der Pinzette
      bei mir Grenzen hat
      Dazu ist zu sagen, daß man bei der Verarbeitung einer Ätzplatine von Peter Hurler den Konstrukteur verflucht. Wenn man es aber schafft, die Platine ordentlich zu verarbeiten, singt man ein Hosianna auf den Konstrukteur. Dpe Platinn von Peter Hurler sind shlicht und einfach Sonderklasse.

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    • Gerd wrote:

      Hallo Kurt,
      das wird wohl der detaillierteste Minensucher aller Zeiten.
      Der Ätzsatz gibt dir schon mal einen Vorgeschmack auf das, was dich bei der Seydlitz erwartet, wenn du sie
      dir vornimmst.

      Apfisdu1 wrote:

      Hallo Kurt,
      Gerd hat Recht, die Detailfülle, die dieser Ätzsatz mit sich bringt, ist verblüffend. Ich freue mich, das fertige
      Modell einemal auf einem der nächsten Treffen bewundern zu können.

      Kurt wrote:

      Hallo Gerd,
      aus Deinem Baubericht schließe ich, daß GPM es wohl geschafft hat, die Anleitung zum Verbau der Ätzteile
      noch etwas knapper zu gestalten

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    • Wiwo1961 wrote:

      Guten Abend Kurt,
      die extrem filigranen Ätzteile sind eine Wucht!
      Ich muß mir immer wieder in Erinnerung rufen wie klein das Schiffle ist!
      Super Arbeit!
      Ein Tipp: bei Winzigteilen benutze ich einen, an der Spitze schräg angeschliffenen, runden Zahnstocher.
      Diese Spitze wird im Mund gut befeuchtet.
      Die Adhäsion der Spucke reicht aus um Winzigteile sicher festzuhalten
      und am vorgesehenen Platz zu positionieren.
      Dann kommt erst der Superkleber mit einer Nadelspitze dazu.
      Da kann nix mehr von der Pinzette springen.
      Allerdings empfehle ich erst Versuche zu machen und dann erst an das Modell zu gehen.
      Liebe Grüße

      Kurt wrote:

      Hallo Wolfgang,
      Deinen Tip mt den Winzteilen habe ich gestern mal ausprobiert, es scheint wirklich ein Weg zu sein, die
      absoluten Winzteile noch zu manipulieren.
      LG

      Peter Hurler, der die Ätzplatine entworfen hat, rief mich gestern an. Ich kann ihn bei unklar bezeichneten
      Teilen anrufen. Das nenne ich mal vorbildlichen Kundenservice . Ich denke, daß ich so frech sein
      werde, dieses nette Angebot auch zu nutzen.
      Er hat mir übrigens erzählt an was für einer Platine er gerade arbeitet, da wird er noch in einigen Punkten
      über die bereits enorme Detaillierung dieser Platine hinausgehen. Laßt Euch überraschen

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Das sind die Teile für den Mast. Teile aus der Ätzplatine sind dafür, wenn ich mich nicht irre nicht zu
      verwenden (Ausgenommen Antennen, die ich aber noch nicht gefunden habe).



      Die Maststengen sind aus verdreifachtem Karton. Wenn man sie mit Plastikkleber versteift, ist die Stabilität durchaus zufriedenstellend.



      Ich werde den Mast direkt auf dem Modell aufbauen.



      Das sind die Teile für die erste Plattform. Da das Schiff keine aufwendige Takeläge mit Zugkräften bekommt,
      verwende ich die Rahen aus Karton, die ich sonst durch Federstahldraht zu ersetzen pflege .
      Die Rah mit den Laternen soll durch die Löcher mit dem Durchmesser der Rah gesteckt werden. Mir ist das
      nicht gelungen, ich habe die Laschen vorne eingeschnitten und kannte dann das Teil mehr schlecht als recht
      einführen


      Meine Untaten

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Kurt,

      ein sehr feines Modell wird respektive wurde das - und auch im Original konnten sich die schnellen Minensucher sehen lassen.... daumen1
      Was dagegen heutzutage so als Grauer auf den Wellen schaukelt.... traurig1

      Servus
      hvt
      "Wir hoffen, im Sommer jedem Bundesbürger eine Impfung anbieten zu können!"

      Schön, das zu hören - leider hat man vergessen, das Jahr dazu zu sagen... lala1
    • Hallo Kurt!

      Mit Interesse verfolge ich deinen Baubericht. Eigentlich sollte es vor einigen Jahren mein erstes Kartonmodell werden. Leider ist mir das mangels Können nicht gelungen und das Ergebnis landete in der Tonne.

      In den 70er Jahren hatte ich Gelegenheit so ein Minensuchboot in Laboe zu besichtigen. Wir machten gerade Urlaub an der Ostsee.
      Die Fotos wurden auf Dias aufgenommen und dann irgendwann von mir "digital" bearbeitet. Leider ist die Qualität nicht so gut.

      Zuerst einmal der Bordstempel der "GEMMA". Dann eine Seitenansicht und Ansicht vom Heck.






      weitere Bilder habe ich unter Galerie eingestellt, falls später einmal jemand nachsehen will.
    • Hallo Kurt,

      stosse soeben auf den Bericht. Was für ein Unterschied zu dem WHV-Modell. Ich wollte das Ding ja längst bestellen. aufgrund des Berichts werde ich das dann wohl endlich mal tun. Und das Thema "Ätzsatz" erinnert mich wieder an dieselben Probleme, die ich bisher mit den meisten anderen Modellen des Verlags hatte, so wie Du es auch oben beschrieben hast.

      Günter
    • Nun geht es an die Bewaffnung. Als ich das Schifflein als Schüler baute war ich sehr enttäuscht über die
      mickrige Bewaffnung. Der Modellbau war damals nur die Vorstufe zum Aufstellen möglichst vieler großer
      Wummen. Nur darauf kam es an. Für diesen Bogen hätte ich damals keinen Sinn gehabt.
      Zuerst geht es an die Gräting,



      die noch einen Außenring bekommt, den ich auf der Innenseite grau pöne.



      Die Splitterschutzwand mit den Einschüben für die Magazine ist etwas fummelig und paßt auf ein Centstück.



      Und nun ist die kleine Wumme fertig. Die Mündung ist aus Weißleim.


      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun gibt es noch einen Drehkran, der bis auf den Rohrzylinder ausschließlich aus Ätzteilen besteht.



      Bei den kleinen Stützen gerieten meine Juwelierspinzette und ich an unsere Grenze. beim zweiten Exemplar
      werde ich Wolfgangs Tip zu Manipulation solcher Winzteile ausprobieren. Der Kran ist montiert. Ich habe den Ausleger noch vorschriftsmäßig achtern gedreht. Nun sind alle Teile, die die beiden Boote gemeinsam haben, verbaut. Damit es nicht zu langweilig wird, werde ich nundas Tauchboot bis zum gleichen Ausrüstungsstand bauen und dann wird die Spezialausrüstung an Bord gebracht werden.



      Beim Rumpf des Tauchbootes werde ich den Korrekturbogen, den ich nun habe, ausprobieren.


      Meine Untaten

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Kurt wrote:

      Als ich das Schifflein als Schüler baute war ich sehr enttäuscht über die
      mickrige Bewaffnung. Der Modellbau war damals nur die Vorstufe zum Aufstellen möglichst vieler großer
      Wummen.
      Mir ging das irgendwie genauso damals, Kurt - schnell und mit viel Türmen, das war wichtig, da hindert so Fummelzeug wie Poller usw. bloß..... grins 2

      Sehr fein, das Ganze - wenn ich mich nicht irre, liegt der Bogen auch bei mir noch im Schub. Da wird er sicherlich auf Grund Deines Bauberichts einige Stellen nach oben hüpfen in der Bauwarteschlange..... denk1

      Servus
      hvt
      "Wir hoffen, im Sommer jedem Bundesbürger eine Impfung anbieten zu können!"

      Schön, das zu hören - leider hat man vergessen, das Jahr dazu zu sagen... lala1