Schnelles Minensuchboot Schütze Klasse 1:250 Passat Verlag Rekonstruktion

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    • Flens wrote:

      Also ich habe früher die Bewaffnung weggelassen und dafür Poller und andere Kleinstteile ergänzt
      Bei mir war die Devise vorherrschend: "Nur was Wumm machen kann, ist gut!" grins 2

      Ist auch jetzt noch so lala1 (schließlich habe ich meinen Nick nicht umsonst gewählt grins 2 ), aber jetzt baue ich auch Poller und das andere "unnütze" Kleinzeug dazu.... happy1

      Servus
      hvt
      "Wir hoffen, im Sommer jedem Bundesbürger eine Impfung anbieten zu können!"

      Schön, das zu hören - leider hat man vergessen, das Jahr dazu zu sagen... lala1
    • Für den Rumpf des Tauchbootes soll der korrigierte Spantensatz verwandt werden. Lt. Verlag wurde das
      Gerüst um ca. 1,5mm vrerkürzt, was durch ein Teilen und Verkürzen des Decks auszugleichen ist. Die zu
      hohen Bordwände sollen durch eine dreifach verstärkte Bodenplatte ausgeglichen werden.
      Die Anprobe der Spanten zeigt eine Besonderheit die mir bei allen Modellen von Passat auffällt, die Spanten
      scheinen mir etwas zu massiv.



      Ich schneide daher die Spanten nicht auf der Linie aus, sondern hinter der Linie. Beim Einbau des Strackteils, das der Korrekturbogen nicht enthält, zeigt sich eine übele Überraschung.



      Ein Auflegen des Blinddecks auf den ursprünglichen Bogen zeigt, daß die 1,5mm wohl etwas knapp
      gemessen sind.



      Möglicherweise kann man hier durch die Druckereinstellung voch etwas ausgleichen, doch scheint mir die Maßabweichung so groß, daß das Ergebnis unrauchbar bleiben wird. Der Korrekturbogen erscheint mir als Verschlimmbesserung und macht das Modell für mein Dafürhalten völlig unbaubar.

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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Reuig verwende ich die Teile des ursprünglichen Bogens. Die Spanten schneide ich, wie bereits gesagt
      etwas schmaler aus und bei den Bordwänden gibt es am Bug ca. 1,5mm Zugabe.



      Na es geht doch.



      Was die zu hohe Bordwand anbelangt, bin ich der Meinung, daß das nicht durchgängig der Fall ist, sondern
      sich die zu große Höhe vom Heck zum Bug abbbaut. Dem ist mit einer Verstärkung der Bodenplatte
      nicht beizukommen.



      Das Deck wird wieder verdoppelt. Da das Tauchboot hinter dem Aufbau auch backbords einen Kran hat, ist
      dies mit etwas Farbe auszugleichen.



      Nun die beiden Rümpfe im Vergleich.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun will ich nur auf ein paar kleine Unterschiede eingehen.
      Bei den Handläufen habe ich den langen für das achtere Brückenhaus nicht gefunden. Da ich schon öfter Handläufe selber gebaut habe, konnte ich mir aber helfen.



      Wie heißt es "am End hat sie den Stößel doch gefunden". Der Handlauf fand sich heute bei den Teilen für die
      Leinenwinde, doch nun ist es für die Verwendung zu spät. Da die Platine aus einer Unzahl von Kleinteilen
      besteht, ist das Finden einzelner Teile schon eine kleine Herausforderung.
      Der Antennenfuß sitzt hier mittig.



      Dadurch kommt hier im Gegensatz zum SM-Boot ein Träger für das backbordseitige Positionslicht mit zwei Ankern zum Einsatz.


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      Die Seitenscheiben der Rollen werden aufgepeppt.



      Bei der großen Kabelrolle habe ich eine Rippe von der Rolle abgeschnitten, da die Seitenteile aus den
      Ätzteilen massiver als die Kartonteile ausfallen. Die Entscheidung war richtig, es passte so gerade eben. Die
      Trommel wurde mit Garn belegt.



      Bei der Signalwinde waren keine Anpassungsarbeiten nötig. die aufgesteckte Scheibe ist im Ätzsatz nicht
      vorhanden, man muß sie aus Karton fertigen.


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      Es kommen noch ein paar Anbauteile aus Karton hinzu, die Handräder sind aus meinem Fundus gespendet



      und nun kann das Teil auf das Deck.



      Das nächste Teil wird die Leinenwinde, die mir als eines der schwierigsten Teile des Ätzsatzes erscheint.
      Dazu werde ich auf die Hilfe Peter Hurlers zurückgreifen müssen. es kann daher länger dauern

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      Andreas031067 wrote:

      Manchmal frage ich mich ob so mancher Konstrukteur seine eigenen Modelle je selbst zusammen
      gebaut hat. Und wer macht eigentlich den Kontrollbau? Von der Bauanleitung ganz zu schweigen. Ich
      glaube die Einteilung in Schwierigkeitsgrade der Bögen bezieht sich eher auf die Schwierigkeit der Rätsel
      die man beim Bau lösen muß.

      Flens wrote:


      Moin zusammen,
      ich glaube oder besser gesagt, ich weiß, dass der Kostrukteur das Modell selbst baut und dass es auch
      kontrollgebaut wird. Das Problem liegt meiner Meinung nach woanders. Da es digitale Dateien sind, gibt es
      bei den Druckern immer kleine Abweichungen, die die meisten gar nicht merken, wenn das komplette Modell
      gedruckt wird. Wenn man aber Originalbögen und Dateien zusammenbringt, kann es Probleme geben. Ich
      kann eigentlich nur feststellen, dass die Passat-Bögen erstklassige Modelle ergeben.
      Grüße noch einmal aus Dänemark - ab morgen bin ich wieder Deutscher

      Kurt wrote:


      Hallo Andreas,
      Hallo Jochen,
      ich teile mit Euch die Ansicht, daß die Bögen des Passat Verlages in der Regel den Bau sehr schöner
      Modelle erlauben. Druck, Detaillierung und auch die Konstruktion sind erstklassig (Ausnahmen wie der
      Rumpf der SM-Boote oder der Pekari bestätigen die Regel). Die Bögen sind für Anfänger ungeeignet und
      man muß sich in das Konstruktionssytem von Henning Budelmann hineindenken.
      Das ist erforderlich, da die Bauanleitungen in vielen Fällen am Rande der Zumutung sind.
      Mein Problem bei dem an sich meisterhaften Ätzsatz ist, daß trotz der drei Seiten Textanleitung und der Seite
      mit Skizzen die Anleitung für mich unzureichend ist.
      Das liegt daran, daß auf der Darstellung der Ätzplatine nur wenige Teile mit Bauteilnummern versehen sind
      und sich die wenigen Teilenummern, die auf den Skizzen zu sehen sind, auf der Platinenübersicht sich nicht
      immer finden. Leider stellen die Skizzen auch nicht dar, wie das fertige Teil aussehen soll, Das Aussehen der
      aus den Ätzteilen gebauten Baugruppen weicht zum Teil ganz erheblich von den Kartonteilen ab, so daß hier
      viel Vorstellungkraft erforderlich ist.
      Überdies sind die Ätzteile winzig und zum Teil verstreut.
      Mich fordert die Platine bis zur Grenze und zum Teil überfordert sie mich auch.

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      Eigentlich wäre der Bauanleitung nach nun die Leinenwinde dran, doch sehe ich mich außerstande anhand
      der Anleitung aus den Ätzteilen ein halbwegs vernünftiges Teil zu bauen und warte daher ein Bild ab, daß
      Peter Hurler mir zusenden will.
      Zur Überbrückung baue ich den Kabelabweiser und ein paar Spinde.




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      Kurt wrote:


      Hallo Freunde,
      hier im Forum wurde ja schon oft über die Modelle des Passat Verlages diskutiert. Sowohl Peter Hurler als
      auch Henning Budelmann haben sich bereit erklärt, bei Problemen mit Rat zur Seite zu stehen und beide
      freuen sich über Rückmeldungen von Euch, wie Eure Erfahrungen beim Bau sind.Ich finde, daß das ein guter
      Service ist.
      Man sollte also den Frust nicht in sich hineinfressen, sondern mit den Konstrukteuren in Kontakt treten.
      Man kann aus den Bögen wunderschöne Modelle bauen, nur wer ungeübt ist, sollte sich da erst einmal
      langsam heranbauen.
      Nun kommen das Lager für den großen Schwimmer und noch ein paar Kisten hinzu.


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      Was ein Minensuchboot braucht, sind zwei Heckkräne. Dann fangen wir mal an. Etwas Probleme bereitete
      mir der breitere auf dem aus dem Bogen entnommenen Rohr liegende Zylinder. Ich habe das dazu gehörige
      Bauteil gesucht und bin dann zu dem Schluß gekommen, daß die beiden auf der Skizze zum Ätzsatz
      gedruckten Streifen zu verwenden sind. Es hat auf jeden Fall gepaßt.



      Ein Leckerbissen ist die Darstellung des Geschirrs.



      Ob ich die Handräder richtig angebracht habe,
      weiß ich nicht, dort erschienen sie mir aufgrund des Photos auf der Umschlagseite des Bogens logisch.



      Und nun stehen die Heckkräne .



      Morgen geht es dann unwiderruflich an die Leinenwinde.

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      Die Zeit der Späße ist vorbei, es geht an die Seilwinde. Das Teil ist an sich komplett aus Ätzteilen zu fertigen
      und ich möchte Peter Hurler hier nochmals für seine geduldige Hilfe danken.
      Wichtig ist auf jeden Fall, das Teil auf einer Achse aufzubauen, andernfalls wird es nur noch Murks. Ich
      verwende dazu 0,3mm Federstahldraht.



      Bei mir wurde das Teil, sicher durch mein Unvermögen, wesentlich breiter als vorgesehen, so daß das
      vordere und hintere Abschlußblech nicht mehr passten, auch war es mir nicht möglich den ca. 1 mm breiten
      Träger mittig nochmals in Längsrichtung zu knicken. Ich habe daher eine "Hybridlösung" gewählt, bei der die
      Bodenplatte mit Steuerpult vom Bogen verwandt wurden.



      Seitlich sind Stellhebel anzubringen,
      die ich leider versehentlich als Antennen am Mast verbaut habe, da neben ihnen die Bauteilnummer 33
      erschien.
      Ich habe nach den Maßen neue aus Kupferdraht hergestellt, die zwar nicht so schön wie die Ätzteile sind,
      aber für einen bescheidenen Piraten genügen müssen .
      Und dann kommt die Sache auf das Deck.


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      (Ralf Dahrendorf)
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      Achtern gibt es noch eine Klüse, die aus Karton ist.



      Das sind die Teile für die Aussetzvorrichtung.



      Auf den Skizzenblatt zur Ätzplatine sind
      Papierschablonen für eine etwas abgewandelte Bodenplatte gedruckt, ich benutze aber das Kartonteil vom
      Bogen. Eigentlich soll ein Rohr mit 0,8mm Durchmesser beiliegen, das ich aber nicht fand. Ich habe mir ein
      Stück 0,8mm Federstahldraht zurechtgeschnitten , das langt auch zum vorgesehenen Zweck.


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      Nun sind die Teile zusammengefügt. - Liebe Modellbaufreunde, nicht nachmachen-! Der Stützbalen steht
      falsch. er muß durch die vordere Triangel gegührt werden und wird mit em kurzen abgewinkelten Ende am
      oberen Teil des hinteren Teiles befestigt.



      Das habe ich später korrigiert. Auch kommen noch Stellhebel an beide Seiten des Antriebsmotors.
      Erst einmal kommt der Arm aber auf das Deck.


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      Hallo Kurt,

      schön, dass Du trotz der Unzulänglichkeiten von Bauanleitungen usw. so ein feines Modell zimmerst! daumen1

      Mit Bauanleitungen habe ich auch schon diverse trübe Erfahrungen gemacht - zur Zeit wieder mit dem Zerstörer Typ 34 a "Erich Koellner" von cfm - da braucht man gelegentlich auch die göttliche Gabe der Hellsehung... brüll1

      Servus
      hvt
      "Wir hoffen, im Sommer jedem Bundesbürger eine Impfung anbieten zu können!"

      Schön, das zu hören - leider hat man vergessen, das Jahr dazu zu sagen... lala1