Ulmer Münster, Schreiber-Verlag, skaliert auf 1:250, modifiziert

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    • Ulmer Münster, Schreiber-Verlag, skaliert auf 1:250, modifiziert

      Hallo liebe Freunde,

      wie zum Abschluss meines Bauberichts der Köhlbrandfähre bereits anklang, hat meine liebste Lieblingstochter das neue Bauprojekt festgelegt, indem sie sich das Ulmer Münster wünschte. Da ich als Quasi- Ulmer, also Neu-Ulmer, durchaus einen gewissen lokalpartiotischen Modell-Bezug habe - deswegen baue ich ja auch seit Längerem den Neu-Ulmer Hafen - war dieses Projekt ja im Grunde nur eine Frage der Zeit. Warum also nicht jetzt?

      Das Ulmer Münster selbst vorzustellen, dürfte wahrscheinlich ob seines weltweiten Bekanntheitsgrades nicht erforderlich sein - als Kirche mit dem höchsten Kirchturm der Welt und größte evangelische Kirche Deutschlands hat sich die Bedeutung dieses Bauwerks sicher herumgesprochen.[Blocked Image: https://www.kartonbau.de/images/smilies/smile.png] Wer dennoch etwas tiefer forschen möchte, bei wikipedia ist dazu ein guter Ausgangspunkt vorhanden: WIKIPEDIA-LINK
      Es existieren, soweit meine Recherche erwiesen hat hier im Forum dazu einige Berichte: KLICK 1 (Baubericht Michael K.) und eine Bilderserie des fertigen Modells in 1:150, die mein Stammtischbruder Karl-Heinz (lucie) eingestellt hat: KLICK 2.


      Der Schreiber Bogen ist im Maßstab 1:300 ausgeführt, handgezeichnet und liegt mir sozusagen "Frisch ab Werk" in einer neueren Auflage vor.
      Als Modifikationen habe ich vor das Bauwerk in realistischeren Farben, also nicht so grell ocker/weinrot zu bauen, der Maßstab wird auf 1:250 angepasst, Fenster werden transparent ausgestaltet und zwar so, wie sie in Echt verglast ausgeführt sind (eine entsprechende Fotosafari habe ich neulich unternommen) und das Ganze soll beleuchtet werden. Ihr seht, habe mir da ein wenig was vorgenommen, mal sehen, wie lange mich das Projekt beschäftigen wird. Zudem werden natürlich alle Strukturen, die irgendwie ausgestichelt werden können, auch ausgestichelt - wen wundert's? [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/images/smilies/biggrin.png]

      Hier einige Teaser in Form neulich entstandener Bilder - leider derzeit stark eingerüstet. Aufgrund der Corona - Regelungen ist der Turm zur Zeit nicht begehbar, da in den Treppenschächten der Abstand nicht geregelt eingehalten werden kann - dafür aber die Kirche selbst:



      Ein Wahnsinns-Lego-Modell befindet sich direkt im Eingangsbereich (112.000 Teile gemäß Beschriftung)

    • Sodele, nicht, dass Ihr denkt, das wars erstmal - die ersten Schritte habe ich bereits getan.

      Grundlage eines solchen Bauprojekts, insbesondere in der Architektur ist natürlich ein ordentliches Fundament. Im Bogen ist dazu eine Bodenplatte vorhanden, die ich als Grundlage verwendet habe.

      Eine auf 1:250 angepasste Bodenplatte ist der Maßstab für die Unterkonstruktion, die ich aus 2mm Graukarton gebaut habe.



      Erinnert etwas an einen Setzkasten. Im Spantengerüst bereits ausgestichelte Öffnungen für die Kabelführungen, ohne, dass ich bereits eine Detailplanung gemacht habe, lassen erstmal alle Möglichkeiten offen.

      Nach der Filigranarbeit bei der Köhlbrandfähre, war diese eher rustikale Tätigkeit eine schöne Abwechslung...







      Passprobe und dann um den tatsächichen Grundriss ergänzte Form des Modellgrundrisses:

    • Als erstes Element habe ich mir die Ostfassade des Hauptturms vorgenommen, also die Seite, die zum Kirchenschiff zeigt.

      Da das Innere zumindest teilweise durch geöffnete Türen und ein abnehmbares Dach sichtbar sein soll, habe ich das ein ein oder Detail des Interieurs eingebaut, wie den Erzengel Michael, der im Durchgang zum Hauptschiff wacht und die darüber liegende Haupt-Orgel.

      Die Färbung und die sonstigen Schnitzarbeiten geben einen ersten Eindruck, wohin die Reise gehen wird:

      Vergleich Originalbogen zu umgestalteter Version:



    • Zur Erläuterung der Bezeichnung: das Ulmer Münster ist kein Dom, da die Kirche nie Bischofssitz war, sondern eben "nur" ein Münster", also eine besonders große und erhabene Gemeindekirche. Das ist übrigens auch die Ursache dafür, dass es keine Krypta gibt, da keine ehemaligen Bischöfe entsprechend ihres Status in der Kirche beigesetzt werden mussten.

      Und nun wieder zum Baufortschritt:

      Die Ostseite des hautturms hat Gesellschaft erhalten und zwar nach und nach in Form der Nord- und Südseite. Beide sind im Grunde identisch gestaltet. Als Abweichung zum Baubogen habe ich die untere Fensterreihe ebenfalls nach hinten gesetzt, nicht in der Ebene der Mauer belassen. Die Ausschnitte sind komplett mit 300gr Karton hinterlegt, um etwas mehr Tiefe, aber auch höhere Festigkeit, insbesondere der feinen Verstrebungen zu erzeugen:





      Die Fenster sind im Modell ursprünglich alle blau hinterlegt, bzw. gedruckt, was mir aber nicht so gefällt und auch zum Zwecke der Beleuchtung nicht so clever ist. Wie ich eingangs schrieb, habe ich vor, die Fenster so zu bauen, wie sie im Vorbild auch ausgeführt sind. Begonnen habe ich mit den Fenstern des oberen Abschnitts. Dort befindet sich das Haupt-Glockengestühl. Ursprünglich habe ich vermutet, dass diese Ausschnitte offen sind, um den Glockenklang besser vernehmbar zu machen, ist aber eine falsche Vermutung gewesen - diese Fenster sind mit Klarglas versehen - wohl, um das Gestühl und die Glocken vor Regen zu schützen.

      Insgesamt befinden sich dort zehn Glocken, von denen neun in Betrieb sind. Kleiner Exkurs, für die, die es interessiert:
      Die kleinste Glocke ist die Schiedglocke mit 345 kg und die größte Glocke ist die Gloriosa mit über 4900kg. Die ältesten Glocken sind die Landfeuerglocke und die Schwörglocke, die bereits im 14. Jahrhundert gegossen wurden, aber beide vorher in anderen Kirchen schon eingesetzt wurden. Die Schwörglocke wird nur von Hand geläutet und das auch nur im Rahmen der jährlichen Schwörrede des Ulmer Oberbürgermeisters.

      Die Hauptstreben habe ich (natürlich) herausgestichelt, das Ganze wird mit klarer Prokyfolie verglast. Hier der Stand von vor einer halben Stunde:







      Mal zwei:




      Bis die Tage und liebe Grüße urlaub1
      Peter
    • Hallo Peter,

      freut mich sehr, dass Du das Ulmer Münster baust ! klasse1

      Das Ulmer Münster hatte ich vor "etlichen anno tuc tuc Jahren" sehr häufig besucht.

      Das war noch in jungen Jahren bei mir, hatte seinerzeit ein "Verhältnis" grins 2 in Neu-Ulm.
      Aus der Zeit sind mir auch noch die jährlichen "Lichterfeste auf der Donau"?? bekannt.
      Es war nur seinerzeit immer beschwerlich, mit dem Kleinwagen eines jungen Mannes im Studium,
      immer von der Nordseeküste nach Ulm zu fahren und retour.... happy1

      Gutes Gelingen und Freude beim Bau des Münsters ! daumen1
      Gruss

      Holger


      Wann bekomme ich eigentlich die ganzen Coockies,
      die ich ständig akzeptiere ?? kratz1

    • Hallo Peter,

      wie ich Dich kenne, wird das wieder ein Top-Modell werden.

      Zum Original kann ich Dir zwei Links beitragen:
      (1) Ulmer Münster in meiner Ausflugsziele-Website (Geschichte, Bilder, Video, 360°-Panorama vom Münsterturm)
      (2) Onlineprojekt zu den neueren Münsterfenstern (2007 in einer schulischen AG erstellt)

      Gib Bescheid, falls Du noch Fenster-Aufnahmen benötigen solltest.
      Viele Grüße
      Dieter aus Ulm

      Leben und kleben lassen
    • Hallihallo liebe Freunde,

      herzlichen Dank für die Likes und die freundlichen Kommentare! danke1

      @Cux-Holger: schön, dass Du auch hier dabei bist. freu 2 Was das Verhältnis zu Neu-Ulmerinnen angeht, so habe ich da nur gute Erfahrungen, bin immerhin seit 26 Jahren mit einer von Ihnen liiert. ja 2 Was die Fernpendelei angeht, so habe ich wegen dieser Dame auf meine große Marine-Karriere verzichtet, sondern bin dann halt zum Heer gegangen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, dem Herzen zu folgen.
      @Michael K.: Dein Baubericht ist für mich immer eine schöne Referenz, schaue immer wieder rein. Schönen , dass Du dabei bist. danke1

      @'wediul': Danke Dieter für die Links und das Angebot der Fenster-Bilder. Darauf komme ich direkt zurück, da es mir nicht gelungen ist aus dem rückwärtigen Bereich der Orgel Innenbilder der großen Fenster zu machen. Vielleicht kannst Du da weiterhelfen. Hier mal eine Illustration, welche genau ich meine:




      Sodele, seit dem letzten Zustandsbericht habe ich die oberen Fenster der Süd- und der Ostwand gebaut, so dass der Glockenstuhl schon mal zu 3/4 umschlossen ist.

      Hier zunächst die Südwand. Auf dem rechten Bild erkennt man übrigens, das dort bereits Vorkehrungen für den Einbau der Aussenbeleuchtung getroffen wurden. Werde die Aussenfassade durch Klein-SMD-LED und kleinen Reflektoren illuminieren, was zusätzlich zur Beleuchtung des Innenraums einige Akzente setzen soll. Bin gespannt, wie es nachher aussieht.



      beide Seitenwände befenstert- zumindest das Glockengestühl:

    • Die Fenster der Ostwand sind anders gestaltet, sie sind breiter, aber aufgrundes Giebels des Hauptschiffs flacher. Der Fensterausschnitt ist insgesamt auch deutlich tiefer.



      Die Darstellung der Fensterstruktur war etwas fummeliger, aber Dank Screw&Punch-Sets doch gut ausführbar:



      Zusammenbau:




      Hier mal zwei Seitenwände (Ost und Nord) probeweise aneinander gestellt. Ich denke, die optische Wirkung ist ganz ok.



      Soviel zum jetzigen Bauzustand. Schönen Nachmittag und Abend allseits! prost1

      Liebe Grüße
      Peter
    • Schönen guten Morgen zusammen,

      herzlichen Dank für die Likes. Schön, dass Ihr diesen Bau begleitet! daumen1

      Seit dem letzten Bericht habe ich auf der Südseite die unterste Fensterreihe hergestellt und eingebaut, da die Bauweise im Groben der der oberen Fensterreihe entspricht, lasse ich einfach Bilder sprechen:





      Da das Modell, wie ich schrieb, beleuchtet sein soll, kommt es natürlich darauf an, dafür zu sorgen, dass das Licht nur dort durchkommt, wo es soll und nicht durch irgendwelche unbeabsichtigten Ritzen, den Karton selbst oder sonst irgendwo, sondern nur durch die Fenster und Türen. Dahe rist es nötig die Innenseite mit geeignetem Material zu belegen. ich habe von der Köhlbrandfähre noch eine Menge an ungenutztem 300gr Rest-Karton übrig, der mit hier gute Dienste leistet.

      Hatte es noch nicht dezidiert beschrieben, hier wird allerdings klar, dass ich die Fensterstruturen selber ebenfalls mit Hilfe des 300gr Kartons baue. D.h. ich klebe die Fenster auf den Karton (Uhu schwarz - satt) und stichele das Ganze nach einer längeren Trocknungsphase vorsichtig aus. Die Streben sind recht fest, beim Schneiden muss man natürlich immer eine scharfe Klinge verwenden, damit der Karton nicht reisst. Durch den lichtdichten Karton wird sich die Struktur dann auch gegen das Licht abgeheben - denke ich.
      Die noch offenen Flächen werden verklebt, sobald ich die LED's eingebaut habe. Dazu später mehr.



      Bis denn und liebe Grüße sommer1
      Peter
    • Schönen guten Abend Freunde,

      erstmal danke ich wieder für die Motivationsdaumen! freu 2 danke1
      @AnobiumPunctatum: dann herzlich Willkommen und viel Spaß beim Mitlesen! Grüezi_1

      Gestern Abend habe ich die Nordwand soweit vervollständigt, dass ich den nächsten Schritt getan habe, indem ich diese drei Wände miteinander verbunden habe.






      Zuvor fand noch ein Test statt, inwieweit die SMD-LED's, die ich zu verwenden gedenke und die eingebauten Reflektoren ihren Zweck erfüllen. Auch, wenn das Bild sehr blaustichig wirkt, da der Weißabgleich meines Handys nicht so der HGit ist (offenbar), wird ein schöner Lichteffekt erzielt.




      Hier die drei miteinander verbundenen Seiten:





      Der Vergleich mit dem Wasserturm zeigt die Dimensionen dieses Bauwerks. War heute wieder drin, um mein Fotoarchiv zu vervollständigen, ein wahrhaft beeindruckendes Gebäude!





      Der Nachmittag war mit Bau des "Kabelbaums" gefüllt:





      Habe eine alte Lochplatine mit zwei getrennten Stromkreisen so verlötet, dass die Innen- und Außenbeleuchtung des Turms separat angesteuert werden kann, je nach gewünschtem Leuchteffekt. Die Innenbeleuchtung ist in Warmweiss gehalten, die Außenbeleuchtung Kaltweiss, ganz so, wie auch im Original. Für jede Seite des Turms sind sechs SMD-LEDSs vorgesehen, für die Beleuchtung des Oktagons, also des Bereichs, der oben drauf kommt, weitere vier und für den Innenteil die Streifen LEDs. Ein Verlängerungskabel nach oben gibt die Gelegenheit weiter oben bei Bedarf weitere LEDs einzubauen.
      Verschaltet wird das Ganze dann unter dem Boden in dem bereits vorgestellten "Setzkasten".

      Jetzt gehts daran, diesen Kabelsalat in den Turm einzurüsten, danach kommt dann die abschließende Westwand an die Reihe.

      Schönen Abend und liebe Grüße prost1
      Peter
    • Hallo mein lieber Namensvetter

      Das sieht ja unglaublich vielversprechend aus! Und jetzt fängst Du auch noch mit Beleuchtung an....poaaaah, mein Respekt!
      Gut, jetzt kann man dazu ja die Weihnachtsbeleuchtung nehmen, da ist schon einiges an Rohmaterial vorhanden happy1

      Ich bin weiterhin dabei, viel Spass!è

      Beste Grüsse und guten Rutsch Newyear 1
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo und schönen guten Abend, sowie ein gutes neues Jahr 2021!! Newyear 2 Newyear 1
      Danke für Eure Likes und lobenden Worte! danke1
      @Hagen von Tronje: Schön, dass Du auch dabei bist,verehrter Nibelung! freu 2
      @Peter_H: Willkommen, mein lieber Namensvetter, was die Verwendung der Weihnachts-Beleuchtung für Modelle angeht, so würde ich wohl ernsthaften Knatsch mit meiner besseren Hälfte bekommen zwinker2 , die da eine echte Passion entwickelt hat, unseren Weihnachtsbaum zu beleuchten... muhaha1
      @maxl: ich hoffe, ich kann Deinen erwartungen gerecht werden, viel Spaß beim mitlesen. daumen1

      Bevor die Kabelage eingebaut werden kann, waren zunächst das Dach des unteren Turmabschnitts und einige Zwischenböden einzubauen auf denen die bereits gezeigte Lochplatine (unten) und der Glockenstuhl (oben) untergebracht werden soll.
      Allen drei Böden habe ich eine fiktive Kacheltextur verpasst, das Braun im Bogen hat eher an gestampften Lehm erinnert.



      Die Böden habe ich mit einer Art Diagonalgewölbe versehen, ähnlich dem Original, was allerdings eher statische als optische Gründe hat.




      Dach und unterer Boden an Ort und Stelle:








      Der Einbau des oberen Zwischenbodens musste umgekehrt erfolgen, dass heißt, dass Gewölbe wurde zuerst eingesetzt und dann der den Fenstererkern angepasste Boden eingebaut:








      Jetzt kann es dann daran gehen, den Kabelsalat zu montieren.
    • Dann ging es mit der Verkabelung los. Das ganze Gewirr muss nun so in den Turm, dass es a) so funktioniert, wie vorgesehen und b) durch die Fenster besehen nicht doof aussieht, also ordentlich verlegt wird.

      Der Kabelbaum fusst, wie gezeigt auf einer Lochplatine, die zuerst auf dem untersten Boden fest eingebaut wurde. Von dort ausgehehend habe ich zuerst die nach oben füherenden Kabel verlegt und hinter Blendkarton verborgen. Danach folgte die Innenbeleuchtung, die aus warm-weißen SMD-LED Streifen besteht. Anschließend habe ich nach und nach die Aussenbeleuchtung montiert, womit ich aber noch nicht ganz fertig bin.





      Test der Innenbeleuchtung:




      Auf dem Dach des unteren Turmabschnitts ist mittlerweile die zweite Platine der Beleuchtungseinheit für das Oktagon, also den mittleren Turmabschnitt befestigt worden:



      Weiter gehts heute Abend mit der Befestigung der weiteren Außenbeleuchtung.


      Liebe Grüße prost1

      Peter
    • Hallihallo zusammen,

      ganz herzlichen Dank für die Likes! freu 2

      Die Elektroarbeiten haben mit dem Befestigen der oberen Platine und dem Eibau der LEDs in die Südwand einen vorläufigen Abschluss gefunden, da für die Folgemontagen die Westwand vorliegen muss und im oberen Bereich das Oktagon, also der mittlere Turmabschnitt.



      Ein Blick in den Turm, so wird auch der Unterschied zwischen der Innenbeleuchtung mit Streifen-LEDs und der Außenbeleuchtung mit Punkt LEDs klarer:



      Die eben bereits angesprochene Westwand musste dann in Angriff genommen werden. Diese ziert das große Panormafenster, das sogenannte Passionsfenster aus dem Jahr 1440 über dem Westportal und zwei große Fenster im Glockengeschoss, die alle drei recht aufwändig gestaltet sind.

      Diese galt es entsprechend der begonnenen Vorgehensweise auszusticheln, das heisst, dass die Hauptverstrebungen herausgearbeitet werden sollen, damit bei Betrieb der Innenbeleuchtung die Struktur sichtbar bleibt, was nicht der Fall wäre, würde man nur die Folie mit der Verglasung hinterkleben.

      Vorbereitungen:



      Nach 107 + 2x 46 Stichelflächen hier das Ergebnis - zunächst das Passionsfenster:




      und alle zusammen:





      Bin sehr gespannt auf die Wirkung im Westportal, wenn alles montiert ist, doch davor gehts nun an die Westwand selbst. Bis später dann. augenbraue1

      Liebe Grüße
      Peter
    • Guten Morgen Freunde,

      ehe nun die Westwand drauf kommt, habe ich es tatsächlich wahr gemacht und den Glockenstuhl konstruiert und gebaut. Dazu war mir die Homepage des Ingenieurbüros, das zwischen 2006 und 2009 den Glockenstuhl des Münsters saniert hat, sehr behilflich, denn dort sind neben aussagekräftigen Bildern auch eine gut nachvollziehbare 3D-Zeichnung der Gesamtkonstruktion hinterlegt.

      Für Interessierte: KLICK

      Der Ausdruck erfolgte mit 120% auf dem grünen Tonkarton, den ich auch bereits beim Schiffshebewerk verwendet habe. Die grüne Farbe des Schutzlacks des Glockenstuhls ist auf zahlreichen Bildern im Netz klar zu erkennen.



      X- Sticheldreiecke (nachgezählt 244) später - ich kann einfach nicht anders, ohne Stichelei, meine ich... rollen1




      Montage von unten nach oben:








      Die Glocken wurden zwischenzeitlich gegossen:



      Auf den Bau der Glocken wollte ich erst verzichten, aber das wäre dann auch wieder nix gewesen, weil ich gewusst hätte, dass sie fehlen. Also zumindest andeutungsweise insgesamt acht verschiedene Größen, sinngemäß, wie in echt dort vorhanden gebaut. Die beiden großen, über vier Meter hohen Glocken befinden sich in der Mitte, die kleineren außen. Der Pendelimpuls, wenn knapp 5 Tonnen Masse da in Bewegung sind, muss irgendwo aufgefangen werden, daher diese doch recht große Konstruktion mit dem unteren Bogen.



      Dann erfolgte die Einrüstung in die Glockenstube. Wobei angesichts der Größe, man muss sich bei diesem Modell immer wal wieder die tatsächlichen Dimensionen klar machen, wohl eher von einem Glocken-Saal die Rede sein müsste.Das ganze Gestell belegt immerhin eine Grundfläche von über 100qm bei einer Höhe von knapp 20m, worin sich bequem ein vierstöckiges Mehrfamilienhaus unterbringen ließe... zwinker2

      Einblicke - bei eingeschalteter Innenbeleuchtung kann man zumindest erahnen, dass sich dort mehr als nur Luft im Turm befindet.




      Nun kann aber die Westwand montiert werden. Wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag! sommer1 kaffee1 prost1


      Liebe Grüße
      Peter
    • Pitje wrote:

      ehe nun die Westwand drauf kommt, habe ich es tatsächlich wahr gemacht und den Glockenstuhl konstruiert und gebaut.
      Einfach krass, Peter, was Du so alles treibst..... oh1 daumen1

      Sieht genial aus, der Glockenstuhl! daumen1

      Aber ein Läutwerk dazu mit schwingenden Glocken, die tönen, hätte ich jetzt schon erwartet... grins 2
      Duck und weg..... grins 2

      Servus
      hvt
      "Wir hoffen, im Sommer jedem Bundesbürger eine Impfung anbieten zu können!"

      Schön, das zu hören - leider hat man vergessen, das Jahr dazu zu sagen... lala1
    • Schönen guten Morgen zusammen,

      gang herzlichen Dank für die sehr positive Resonanz der bisherigen Bauarbeiten, insbesondere zum Glockengestühl. Habe mich sehr gefreut! freu 2 danke1

      @Hagen von Tronje: vielen Dank für das große Lob! Die schwingenden Glocken kommen dann in der 1:100 Version... happy1
      @Cux-Holger: Tausend Dank Holger, freue mich sehr über Deine Baubegleitung! daumen1


      Gestern habe ich nun die Westwand des Turms selbst in Angriff genommen. Die vorbereiteten Fenster habe ich neulich schon vorgestellt, so dass die nun zum Einsatz gekommen sind.

      Die besondere Herausforderung bestand darin ein Bild zu finden, was das große Panoramafenster, oder auch Passionsfenster über dem Westportal zeigt. Kurz und knapp: sowas gibt es nicht. Habe mir sogar einen Bildband über Münster zugelegt und im Inventar meiner Schwigermutter einen Bildband rein zur Fenstergestaltung gefunden ( sie war Kunstlehrerin) - Fehlanzeige. So blieb mir nichts anderes übrig, als das Ding aus Einzelbildern, die aus verschiedenen Blickwinkeln entstanden sind zusammen-zu-photoshoppen. Hat soweit ganz gut hingehauen, da die Einzelmotive klar zeigen, wie diese dann zusammengehören oder wo Überlappungen herauszuschneiden sind.

      Das Ergebnis auf Folie gebannt und losgelegt. Die beiden kleinen Fenster über den Haupttüren wurden ebenfalls transparent und gemäß ihrer tatsächlichen Gestaltung verglast.





      Die Westwand ist mit Ornamenten etwas reicher verziert, als die übrigen Seiten - durchaus verständlich, da ja die Hauptseite - sozusagen.




      Fenster eingesetzt und von hinten dafür gesorgt, dass ansonsten kein Licht herausfällt, wo es nicht soll:





      Habe bei dieser Wand sofort mit einem großen Stück 300gr Karton verblendet und nicht, wie vorher, nach und nach Stück für Stück hinterklebt. War beim Sticheln etwas mühsamer, aber bei der Nachbereitung wiederum einfacher.

      Nun wirds an die Montage gehen und an den Einbau der LEDs für diese Seite.
      Schönen Wochenstart allseits! kaffee1

      Liebe Grüße
      Peter
    • Guten Morgen Freunde,

      zunächst danke ich für die Zustimmungs-Daumen! Freue mich sehr darüber! freu 2

      Der wesentliche Baufortschritt gestern bestand darin, die Westwand nun an den Turm anzubringen. Dazu waren noch eine Reihe an Vorbereitungen zu treffen, insbesondere, was die Außenbeleuchtung derselben angeht. Es waren Aufnahmen in Form innen verspiegelter Lichtschächte für die Punkt LEDs anzubringen und danach die LEDs an die Westwand zu setzen , was eine kleine Geduldsprobe war, da es jeweils immer einige Minuten dauerte, bis der LED-Kopf bei korrekter Ausrichtung eine feste Verbindung mit dem Karton eingehen wollte. Dann war es allerdings irgendwann soweit und die Hochzeit fand statt.

      Hier ein Eindruck der Montagevorbereitungen - bei eingeschalteten LEDs, um sicherzustellen, dass vor Verschluss des Turms alle funktionierten, nach der Montage ist ein Auswechseln nicht mehr möglich.



      Einmal rundum bei Tageslicht:










      Hier der Turm mit eingeschalteter Innenbeleuchtung bei Dunkelheit. Der Effekt kommt bereits jetzt schon in etwa so heraus, wie ich ihn erhofft hatte: die Gitterstrukturen der Fenster zeichnen sich schön ab und auch der Farbdruck der Panormafensters ist erkennbar, so dass sich dieser Stichel-Aufwand gelohnt hat.
      Die noch durchschimmernden hellen Kartonflächen werden hinter Verblendungen und noch anzubringendem Mauerwerk verschwinden, so dass diese Effekte nachher nicht mehr stören.

      Außenbeleuchtungs-Aufnahmen machen erst dann Sinn, wenn das Oktagon oben drauf montiert wurde, da das ganze LED Sammelsorium dann nicht dazwischen leuchtet, was noch wirr oben herumbaumelt.



      Hätte ich den Turm vom Bogen weg gebaut, schätze ich, das dafür bis hierhin etwa 4-5 Stunden Bauzeit angefallen wären, mit den Modifikationen bin ich nun bei knappen 60 Stunden, aber es macht Spaß, was die Hauptsache ist. daumen1 arbeit1 arbeit2


      Bis zum nächsten Mal. cool2

      Liebe Grüße
      Peter
    • Schönen guten Morgen,

      ganz herzlichen Dank für Eure Likes @Hans-Joachim Zimmer, @Hagen von Tronje, @maxl und @Dieter freu 2

      Gestern habe ich mich der Bodengestaltung des Münsters gewidmet. Auf der Bodenplatte ist bisher ja nur der in den Grundriß des Bogens eingepasste Baugrundriß zu sehen, der die Gewölbestruktur wiedergibt, aber nicht die "Präsentations"-Oberfläche darstellt. Aus meinen Fotostreifzügen durchs Münster konnte ich ganz gut die Systematik der Kachel-Struktur ableiten und habe daraus mit Photoshop bis auf den Bereich des Chorraums den Boden belegt. Interessanterweise findet sich die Zahl 11 (elf) in der Geometrie sehr häufig wieder.

      Die Übergänge zwischen den Säulen sind auf verschiedene Weise gestaltet, desgleichen der Mittelgang.





      Dieser Schritt war auf jeden Fall vor der Montage des Turms auf der grundplatte erforderlich, da ja bereits innerhalb der Eingangshalle im unteren Turmbereich die Kachelstruktur beginnt.
      Bei der Stellprobe siehrt man die übernommene Kachelstruktur auf der Bodenplatte recht gut. Die Kreuzungspunkte der einzelnen Kachelstreifen sind die Positionen der Säulen, so dass für die spätere Aufstellung derselben schon klar ist, wo die aufgestellt werden:



      Vor der Montage des Turms habe ich zum ersten Mal, seit ich Kartonmodelle baue, eine Bohrmaschine verwendet, anders ist dem 2mm Graukarton für die Kabelschächte nicht beizukommen. Einfädeln der beiden Kabelanschlüsse für die Innen- und Außenstromkreise:




      Turm mit Uhu satt mit der Bodenplatte verleimt:





      Habe gleich mal geschaut, ob die Optik im Modell in die gewünschte Richtung geht:


      (Original) (Modell)



      Die Empore inkl. Orgel ist etwas zu dunkel geworden, hier werde ich eine freundlichere Version aufkleben, aber ansonsten denke ich, damit kann ich weiterarbeiten.
      Heute schneit es tatsächlich mal, jetzt wird erstmal Schnee geschippt. winter 2
      Bis die Tage. cool2

      Liebe Grüße
      Peter
    • Schönen guten Abend zusammen,

      erneut ein herzliches Dankesehr für die Likes! danke1
      @Jan: dankesehr! danke 2 Darüber muss ich mir noch klar werden, aber voraussichtlich werde ich das Dach des Hauptschiffs abnehmbar bauen, so dass zumindest anteilig ein Blick hineingeworfen werden kann.

      Der nun folgende Bauabschnitt zeigt die ersten Verstärkungspfeiler am Turm, die in L-Form ausgehend von der Westfront auch die Nord- und Südseite stützen. Diese massiven Pfeiler wurden erst im 19. jahrhundert im Zuge der Aufstockung des Turms auf seine letztendliche Höhe errichtet, zuvor waren die viel filigraner ausgeführt. Die Tiefe der Hauptpfeiler am Fuß des Turms beträgt immerhin gute 9m, wobei ich finde, dass der Turm dennoch eine besondere Eleganz inne hat, da er sehr ausgewogen proportioniert ist.

      Nun zum Modell - Vorbereitungen der unteren Pfeilerabschnitte, wobei ich die oben sitzenden Ziratstreben herausgearbeitet habe, da die "Bretter-Version", die eigentlich vorgesehen ist, mir absolut nicht gefällt.





      Erfolgter beiderseitiger Einbau:




      Darauf sitzt ein L-förmiger Mittelabschnitt der sich in die Ziratumfassung einfügt:





      montiert:





      Hier zum Abschluss der beiden erforderlichen Bausitzungen die beiden Beleuchtungsvarianten, wobei die LEDs der Außenbeleuchtung noch verblendet werden, so dass sie nur indirekt strahlen:





      Wünsche einen schönen Abend und guats Nächtle. prost1 urlaub1

      Liebe Grüße
      Peter
    • Schönen guten Abend Freunde,

      am heutigen Tag standen die beiden Stützpfeiler der Nordost und Südost-Ecke auf dem Programm. Während diese im Original genauso ausladend gebaut sind, wie in Richtung Westen, so ist im Modell im eigentlich nicht-sichtbaren Bereich etwas sparsamer vorgegangen worden.

      Die Konstruktion sieht daher zunächst einfache Streben in Nord- und Südrichtung vor:





      Die L-Form kommt erst mit dem darauf zu montierenden Mittelabschnitt zum Tragen, wo der kurze Teil auf den bereits angebauten Nord- und Südpfeiler gesetzt wird und der jeweilige L-Abschnitt in Richtung Osten, also ins Kirchenschiff.







      Heute nicht besonders spektakulär, aber so ist das in diesem Baukapitel nun einmal.

      Danke für Eure Besuche in diesem Baubericht und die Likes. danke1 freu 2

      Schönen Abend und bis die Tage! urlaub2


      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Stichelkünstler - abgesehen von deiner atemberaubend präzisen Bauweise bleibt es mir ein Rätsel, wie du bereits mit Baubeginn wissen bzw. festlegen konntest, wo die Beleuchtung eingesetzt werden soll, samt dem geschickten Verschwindenlassen der Drahtleitungen. Das muss ja alles in deinem Kopf längst vorher Gestalt angenommen haben, samt der Vorstellungskraft für die richtigen Effekte... Für mich ist das ein Rätsel. Ich hätte mich dem allenfalls nachträglich durch Probieren nähern können. Einfach nur beeindruckend!

      Beste Grüße Michael (maxl)
    • Guten Morgen Michael,

      danke! danke1

      Was Deine Frage angeht - sagen wir: eine Mischung aus Beidem.

      Habe natürlich nach eingehendem Studium des Bogens eine Idee entwickelt, wo und wie ich die Technik einbauen möchte, aber die letztendliche Montage habe ich tatsächlich im Trial&Error Verfahren ausgeführt, bzw. unter Überprüfung der ursprünglichen Idee auf sinnvolle Umsetzbarkeit und den folgenden Effekt. Im großen und Ganzen funktionierte es, wie geplant.

      Habe mir zunächst ausgehend von der graphischen Bauanleitung eine Skizze angefertigt, wo die einzelnen LEDs platziert werden sollen und dann entsprechend die Kabelzugänge mit eingebaut. Der Grundgedanke war eine möglichst umfassende und gleichmäßige Beleuchtung des Äußeren, so dass die filigranen Strukturen zur Geltung kommen und davon getrennt eine Innenraumbeleuchtung, um die Fenster schön zur Geltung kommen zu lassen.

      Habe aber auch das ein oder andere Mal meine Anfangsidee angepasst oder mir ist dann mit dem Modell in der Hand / vor Augen eine andere Idee gekommen. Da ist natürlich die Erfahrung als Modelleisenbahner hilfreich und im wesentlichen auch der Umgang mit dem Lötkolben.

      Dazu war die Anzahl der erforderlichen LEDs im Turm zu bestimmen, um alle Seiten und die verschiedenen "Decks" zu beleuchten, wobei ich zwei Ebenen getrennt vorgesehen habe: den unteren Turm mit einer Lochplatine und den oberen Bereich mit der anderen Lochplatine, die das Oktagon und die Spitze beleuchten soll. Eine Verstärkung des Leuchteffekts der LEDs wird zusätzlich durch Bastel-Alu-Folie, aus der meine Kinder Adventssterne gebastelt haben, erzeugt. Diese verstärkt die Ausleuchtung zu einem gewissen Anteil.

      Das Münster hat sozusagen vier Schaltzustände:
      1. Innen aus - Außen aus
      2. Innen an - Außen aus
      3. Innen aus - Außen an
      4. Innen an - Außen an
      Hoffe, ich konnte meine Vorgehensweise etwas verdeutlichen.

      Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim Mitlesen. daumen1

      Peter
    • Schönen guten Morgen und Grüße aus der Sonntags-Frühschicht happy 2

      zunächst darf ich mich ganz herzlich für die Likes bedanken. danke1

      Gestern standen die acht Pfeilerabschlüsse, die mit der oben abschließenden Plattform ein Niveau erreichen, auf dem Programm.
      Hier ist darauf zu achten, die jeweils richtigen Teile zu verwenden und nicht durcheinander zu bringen.
      Ostseite: Teile 16, Nord- und Südseite: Teile 17, Westseite Teile 18 und 19. Dies ist aufgrund unterschiedlicher Klebeflächen für später folgende Zierteile, bzw. der Treppenaufgänge der Westseite von Bedeutung.

      Vorbereitungen:





      ...und einige Eindrücke aus West und Ostrichtung nach erfolgter Montage. Habe die tropfenförmigen Ausschnitte herausgestichelt, um ein konsistentens Bild mit den zuvor eingebauten Geländersimsen zu erhalten. War ja nun einige Male da oben, aber ehrlich gesagt kann ich mich an diese "Balkons", die sich durch diese Pfeiler ergeben, nicht erinnern. Hoffe, man kann beizeiten mal wieder hoch, muss mein Gedächtnis auffrischen...







      Somit ist der untere Turmabschnitt gemäß Bauanleitung fertig und es ginge nach Plan mit dem Hauptschiff weiter. Werde aber zunächst die Westfassade weiterbauen, also Hauptportal und die Zierverblendung, sowie die Treppenschächte und das Zirat und anschließend zumindest das Oktagon, also den mittleren Turmabschnitt, damit die Kabelage da oben ordentlich verstaut ist und nicht weiter herumbaumelt.

      Die Münsterbauhütte wird nun, nachdem der schön lange Urlaub vorüber ist, heute Abend ist Dienstdomizil verlegen und dort gehts dann wie angekündigt weiter.

      Bis die Tage, schönen Sonntag und liebe Grüße kaffee1 prost1 urlaub2
      Peter
    • Hallo Peter,

      also der Turm sieht bisher einfach genial aus oh1 - und Deine Schaltung ist ebenfalls genial; da bin ich auf die Praxisvorführung am fertigen Modell gespannt.... daumen1

      Servus
      hvt
      "Wir hoffen, im Sommer jedem Bundesbürger eine Impfung anbieten zu können!"

      Schön, das zu hören - leider hat man vergessen, das Jahr dazu zu sagen... lala1
    • Hallo Peter,

      auch wenn ich mich jetzt wiederhole:

      "Willst Du was Besond'res seh'n,
      musst Du nur zu Pitje geh'n..." Rest der Verse siehe anderen Baubericht.

      Unser Filigrantechniker wieder in Höchstform. Da geht der Baubericht gerade mal los und schon fehlen mir wieder die Worte. Der Künstler hat wieder zugeschlagen und wenn man glaubt, er war beim letzten Modell in Höchstform, so setzt er hier wieder mal noch einen drauf.

      Es gibt einfach Bauberichte, die man sich keinesfalls entgehen lassen darf und ich bin einfach wieder überwältigt.
      ja 2 beifall 1 rollen1 beifall 1 ja 2

      Mannomann, was wird hier wieder den Augen geboten. Das volle Verwöhnprogramm. Klar, dass ich dieses Projekt wieder staunend begleiten werde. Blöd1 , mir sowas entgehen zu lassen.

      Mit vielen Grüßen und fassungslos staunendem Gesichtsausdruck
      hj
    • Schönen guten Abend,

      ganz herzlichen Dank für die Likes und die höchst wohlwollenden Kommentare! freu 2 danke1
      @Hagen von Tronje: herzlichen Dank, auf den abschließenden Lichteffekt-Test bin ich auch gespannt. ja 2
      @Didibuch:das freut mich. freu 2 Dann wünsche ich Dir weiterhin viel Spaß beim Mitlesen! les 2
      @SchnippSchnapp: auch Dir ganz herzlichen Dank für Deine Lobesworte!. Freue mich sehr darüber, schön, dass Dir meine Bauweise zusagt und Du gerne dabei bist! freu1

      Nun wieder in der Dienstkemenate ist die Münsterbauhütte wieder ans Werk gegangen.
      Wie ich neulich schrieb, stünde nun eigentlich das Hauptschiff mit Chor etc. auf dem Programm, ehe es mit dem nächsten Turmabschnitt weitergeht.

      Werde aber zunächst den Turm von unten nach oben vervollständigen und fange unten beim Hauptportal an.



      Habe dazu die Tortextur nochmal ausgedruckt und die Tore und die Fenster ausgestichelt, um durch eine 1mm Kartonumrandung etwas mehr Tiefe zu erzeugen und auch, um den LED Streifen, der aus dem Turminneren heraus schaut, um das Eingangsportal zu beleuchten , um gute 7mm weiter nach oben zu verlegen.





      eingebaut:





      Anschließend folgte die aus drei Bögen bestehende Überdachung der Vorhalle. Dort habe ich die Säulen in die Tiefe gesetzt, so dass sie nun einen quadratischen Grundriß haben.





      Ein Lichttest schließt den Bauabend ab.





      Morgen gehts dann weiter mit den Treppenaufgängen, die sich innen an die Strebepfeiler anschließen. Danach folgt das Dach zwischen der Vorderkante der drei Bögen der Vorhalle und des Panoramafensters.

      Schönen Abend und liebe Grüße urlaub1
      Peter
    • Schönen guten Mittag zusammen,


      Danke den Likern - freue mich immer sehr darüber! danke1

      Nachdem der Montag bautechnisch recht zufriedenstellend endete, wollte ich mich am Dienstag Abend an die Treppenaufgänge machen und war/bin natürlich der Ansicht, diese auch ausgestichelt zu bauen. Die Fassade der Westseite sollte weiter von unten nach oben aufwachsen.
      War auch soweit kein Problem, bis der Moment des Einbaus und des zuvor fälligen Knickens kam. Trotz Vorknicken vor dem Sticheln ist das ganze Gerät eine sehr unschöne krumme Struktur geworden, die ich dann entnervt der Rundablage anvertraut habe und insofern, mangels weiterer Ausdrucke am Mittwoch und Donnerstag dann das Oktagon, also den mittleren Turmabschnitt begonnen habe zu bauen.

      Hier zumindest das Ergebnis vor dem misslungenen Einbau:



      Werde mit neuen Ausdrucken und einer anderen Version der Strukturverstärkung in der nächsten Woche neu ansetzen - nutzt ja nix. arbeit2 arbeit1

      Immerhin war der Baubeginn des Oktagons nicht so frustrierend, sondern eher nur zeitaufwändig.
      Insgesamt acht Seiten (daher Oktagon) sind zu bauen, im Wesentlichen in selber Bauweise, wie auch die Fenster des unteren Turmabschnitts ausgeführt wurden, nur dass dieses Mal, wie beim Original keine Fensterscheiben eingesetzt werden, sondern die Struktur offen bleibt.




      Der graue 300gr Karton hat bei den "Fenster"-Ausschnitten wieder für vernünftige Festigkeit gesorgt, die beiden Fassaden sind nur im Bereich des Mittelholms verstärkt, der Rest ist 160gr Karton pur.







      Das erste Viertel probeweise auf seinem Zielstandort:





      Mal schauen, ob ich kommende Woche damit fertig werde. Melde mich mit neuen Ansichten, sobald es hier weiter geht. grins 1

      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Peter,

      wieder grandios hier Deine Ausstichelarbeiten an den einzelnen Fensterportalen
      und das in 1.250 !
      Deine handwerkliche Spezialtät im Kartonmodellbau, wieder mal sehr sauber und exakt ! klasse1
      Chapeau ! beifall 1

      Das wird ein Prachtmodell vom Ulmer Münster freu 2 daumen1

      Nachtrag:
      Die letzten Bilder oben, von den Fensterausschnitten, erinnern mich an die Überreste der Kathedrale in Coventry /UK.
      Hatte beruflich einige Zeit, anno tuc tuc, früher in Coventry zu tun.
      Die Erinnerungen an die aufragenden Reste der Ruine (von deutschen Bombenangriffen, im 2. Weltkrieg zerstört) ist aber noch hellwach bei mir.
      Gruss

      Holger


      Wann bekomme ich eigentlich die ganzen Coockies,
      die ich ständig akzeptiere ?? kratz1

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      Hallihallo und schönen guten Abend,

      ich darf mich zunächst erneut für die breite Aufmerksamkeit dieses Bauberichts und die ganzen Daumen bedanken! freu 2

      @Cux-Holger: danke Dir Holger, Freue mich immer über Deine Worte! danke1 Ja, Deine Coventry-Assoziation ist da schnell bei der Hand, das ging mir ganz ähnlich.


      Mittlerweile habe ich 5/8 der Seiten des Oktagons gebaut und damit sozusagen die Grundlage für das Errichten des Mittelabschnitts geschaffen.
      Wieso?
      Sehr einfach, das Einrüsten der Beleuchtung erfordert Zugriff ins Innere dieser Struktur, 4/8 wäre mir zu schlabberig, 6/8 zu eng, so denke ich, komme ich gut an alle Bereiche dran, sowohl, was die Verkabelung an sich, aber auch das Einbauen der Verblendungen, Zwischenböden etc. angeht und das Ganze steht schön stabil.

      Hier zunächst einige Eindrücke der Entstehung bis dahin:



      Als Form/Profilgeber verwende ich ich einen zum Achteck-Ring abgewandelten Ausdruck der Dachplatte des Unterabschnitts des Turms:




      Probeweise Aufstellung auf dem Turm:




      Für den Einbau der Beleuchtung werde ich, wie oben schon angedeutet zwei Zwischenböden unmittelbar unterhalb und oberhalb der Fensterausschnitte einziehen und den oberen Abschlussboden oben drauf setzen, der letztendlich die Turmspitze tragen wird. Die Kabelage wird zwischen den Fensterlaibungen in den Ecken nach oben geführt und dann mit Kartonblenden dort fixiert, die gleichzeitig dafür sorgen, dass an den Ecken kein Licht durch den Karton dringen kann.
      Anschließend setze ich ich die drei noch verbleibenden Oktagonsegmente einfach als Blende davor.

      So far.
      Schönen Abend und liebe Grüße prost1
      Peter
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      Hallo mein lieber Namensvetter

      Wow, das wird wieder ein richtiger "Pitje"
      Das sieht unglaublich real aus! Und mit der Beleuchtung entwickelst Du Dich in eine Richtung weiter, wo ich neidlos zusehe und staune.
      Die ganze Elektronik war der Grund, dass ich meine RC-Modellbauerischen Ambitionen an den Nagel gehängt habe. Aber zugucken und mich der Bilder erfreuen tu ich sehr gerne!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
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      Schönen guten Abend Freunde,


      @Peter_H: vielen lieben Dank mein lieber Namensvetter! Schön, dass Du dabei bist. freu 2 Was die Elektronik angeht, so zehre ich von meiner Modelleisenbahn-"Karriere" und meiner IT-technischen Berufsausrichtung. Endlich mal ein Feld, wo man das Gelernte auch mal praktisch anwenden kann. arbeit1 arbeit2 pc2 daumen1


      Wie gestern Abend bereits angekündigt, folgte heute das Aufsetzen des Mittelsegments und der Beginn des Einbaus der zugehörigen Beleuchtung.

      Dazu war das Mittelsegment zuerst mit Klebelaschen für die anderen drei Wandseiten und Sockeln für die untere Plattform unterhalb der Fensteröffnungen vorzubereiten.

      Die besagte untere Plattform schließt im Original die Turmwärterstube nach oben ab und ist leicht konisch geformt, da sie hier allerdings im wesentlichen der Aufnahme der unteren Beleuchtungsreihe dient und die Lochplatte mit dem ganzen Kabelsalat verbergen soll, musste sie proportional etwas höher ausfallen.



      Die 10 LEDs werden folgendermaßen verteilt, 4 auf der unteren Plattform, nach oben leuchtend, die anderen sechs werden im Dach des Mittelsegment platziert, zwei weisen ebenfallshinunter ins Mittelsegment und vier hoch in die Turmspitze.

      Der Kabelsalat verschwindet nach und nach:




      Einbau der unteren Plattform:




      Der abschließende Lichttest fällt technisch einwandfrei und auch zu meiner Zufriedenheit aus, zumal der Ausleucht-Effekt, auch ohne die noch folgende Verblendung der LEDs, schon in etwa so ist, wie ich ihn mir vorstelle. cool2



      Morgen gehts weiter im Text mit dem Dach und dem Einbau der oberen LEDs. Evtl. bekomme ich die anderen drei Oktagon Seiten auch schon fertig - We'll see.

      Wünsche eine gute Nacht! urlaub1

      Liebe Grüße
      Peter