Ulmer Münster, Schreiber-Verlag, skaliert auf 1:250, modifiziert

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    • Schönen guten Morgen Freunde,

      ganz herlichen Dank
      für die durchgehend rege Beteiligung an diesem Modell in Form von Klicks, Likes und Beiträgen. Das empfinde ich als höchst motivierend ! freu 2 knuddel1

      @SchnippSchnapp: bin sehr gespannt auf Deine Vorgehensweise, bin für gute Ideen immer zu haben! daumen1 Habe bei meinen anfänglichen Beleuchtungsversuchen vorherige Modelle gerne mit den Märklin-Steckern gearbeitet, abe rdas war mit bei diesem Modell mit anm Ende locker 80 EInzellampen dann doch zu heftig, insofern wüsste ich als dauerhafte Verbindung eigentlich keine andere Lösung, aber wie gesagt, bin gespannt, wie Du vorgehst. daumen1 arbeit2 arbeit1

      Sodele, habe im Laufe der letzten anderthalb Tage immer mal wieder zwischendurch die Fenster von meiner Bildersafari ausgehend in die passende Größe und Form des Bogens gebracht. Dank Steuererklärung (gottseindank ist sie nun fertig und abgeschickt) und samstäglicher Gartenarbeit , kam ich nicht ganz so weit, wie ich mir eigentlich vorgestellt habe - aber besser als nix.

      Die Fenster sind vorbereitet:



      in die Mauer eingebaut:




      und probeweise an ihrem Platz einer Leuchtprobe unterzogen worden:






      Soweit, so gut, die weitere Vorgehensweise plane ich so, dass ich nun die Südseite zunächst komplett fertigbauen will und erst danach die Nordseite, damit zumindest eine Ansicht schonmal etwas fürs Auge bietet, da ich in nächster Zeit womöglich bis Ende des Sommers nicht mehr zum bauen kommen werde...

      Wünsche Euch einen schönen Sonntag! sommer1

      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Peter, seit ich gestern versucht habe, nur eine Fensterrundung an einem sehr bescheidenen Stellwerksgebäude auszusticheln, daran gescheitert bin und dann doch zur Nagelschere gegriffen habe, steigt meine Achtung vor dieser Baustelle noch einmal mehr - wenn das denn überhaupt noch möglich ist... Was du hier zeigst, ist der Modellbau-Olymp!
      (Verzeih meine "heidnische" Begriffswahl bei einem Kirchengebäude!)

      Beste Grüße Michael (maxl)
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      Schönen guten Morgen Freunde,

      @maxl: Nagelschere? Damit würde ich absolut nicht zurande kommen. Bei der Wahl des Skalpells bin ich im Zuge dieser Arbeiten von meinen heißgeliebten Martorklingen abgekommen und verwende kleine Klingen mit 30° Winkel. Tatsächlich ist das Material so hart, dass ich seit Baubeginn ein- und dieselbe Klinge benutze, die ich hin- und wieder nachschleife.

      Den Daumendrückern wieder meinen herzlichen Dank! danke1

      Zwischenzeitlich habe ich mich damit beschäftigt, das Seitenschiff zu montieren. Dazu waren allerdings eine Reihe an Vorarbeiten erforderlich, ehe es dann soweit war. Zunächst galt es, die Außenbeleuchtung, mit der ich das Kirchenschiff illuminieren will, zu bauen und einzubauen.

      Die Beleuchtung werde ich in zwei Reihen/Etagen in den Fialen einsetzen, die das Dach des Hautschiffs und die Dächer der Seitenschiffe einrahmen unterbringen. Mit Hilfe der bereits gezeigten Alufolie wird dann die Leuchtrichtung aufs Dach zentriert, so dass eine Batterie von 9 bzw. 11 LEDs auf jeder Seite für ausreichend Licht sorgt.

      Die Seiten an sich werde ich parallel schalten, wobei die Lampen einer Seite in Reihe geschaltet sind.
      Hier der Kabelsalat für die Südseite vor, während und nach dem Einbau:





      Anschließend folgte der Bau der Westwand, die das Seitenschiff an den Turm anschließt. Dort befindet sich das sogenannte "Israelfenster" deutlich erkennbar am Davidstern und dem siebenarmigen Leuchter.

      Hier ein Link , bzw. ein von dort kopierter kleiner Exkurs zur Geschichte dieses Fensters und seiner Bedeutung, für die, die es interessiert :
      https://www.reformationskirche…chen-der-reformation/ulm/

      "Das 1986 von Hans Gottfried von Stockhausen geschaffene Glasfenster setzt die biblische Darstellung des jüdischen Volks mit ihrer Vergangenheit während der NS-Zeit in Verbindung. Im unteren Teil des Fensters erinnern die Namen Treblinka, Auschwitz und Bergen-Belsen an Konzentrationslager. Die dargestellte Menschengruppe steht eng gedrängt in einem Schlund des Höllentiers, mit im Hintergrund angedeuteten Verbrennungsöfen. Das Glasfenster schafft so eine schonungslose Konfrontation mit der Geschichte eines Volkes, das immer wieder neue Hoffnung schöpfen muss und dennoch an Gott festhalten kann. Darüber das Bild von Moses, wie ihm Gott im brennenden Dornbusch begegnet und ihn anweist, sein geknechtetes Volk aus Ägypten zu führen.
      Im oberen Teil des Fensters steht der siebenarmige Leuchter, ein Symbol des ewigen Lichts. Das Israel Fenster soll uns nicht nur an eine gemeinsame Geschichte erinnern und wieder mahnend in Erinnerung rufen, sondern es soll vor allem ein Fenster der Hoffnung sein."





      Probeaufstellung:


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      Als Nächstes habe ich die waagerechte Decke gebaut, die den Abstand der Seitenwand zum Hauptschiff halten soll und zugleich das Dach stützt. Hatte erwogen, ähnlich, wie beim Hauptschiff das Gewölbe und die Mittelsäulen nachzubauen, bin aber davon abgewichen, weil das tatsächlich nicht zu sehen gewesen wäre.

      Besagte Decke habe ich auf 300 gr Karton gedruckt und dann durchbrochen gebaut, um ggf. noch nach Befestigung der Seitenmauern Korrekturen, insbesondere den Einbau von Lichtblenden vornehmen zu können, sollte es noch irgendwo herausscheinen, wo es nicht sein soll.



      Die Südmauer, die Westmauer und die Decke wurden danach miteinander verbunden:




      Dann erfolgte der Einbau der Aufnahme für den bereits im Schaltkreis der Innenbeluchtung vorbereiteten LED Streifen, wieder mit Hilfe von Alufolie zur besseren Ausleuchtung bestückt:





      Alles fest montiert und einem Lichttest unterzogen - passt! cool2





      Habe mich dann daran gemacht im Unterboden die einzelnen Stromkreise des Turms und des Schiffs auf einer Platine zusammenzufassen und das Kabelgewirr aufzulösen. Die Kreise der Innen und Außnebleuchtung werden von beiden Seiten beginnend dort aufgeschaltet und mit je einem Kabelstrang nach außen geführt. Die Platine selbst wird in einer Tasche lose untergebracht, so dass ich später immer noch bequem dran komme, um die weiterne Leuchteinheiten dort anzulöten.



      Soweit bis zum aktuellen Zustand.

      Danke fürs dabei sein. Liebe Grüße ja 1 ja 2 high five1
      Peter
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      Schur Peter, ich verwende schon ewig Martor Klingen, bei denen aber sehr schnell die scharfe Spitze abbricht, dadurch habe ich einen sehr hohen Klingenverbrauch! Mich würde interessieren welche Klingen Du verwendest. Ansonsten weiß ich nicht mehr was ich noch zu deinem Bau sagen soll, mir steht einfach der Mund offen, zumal Du auch noch unheimlich schnell baust und das in höchster Perfektion.
      Mit freundlichem Gruß: Rainer.
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      Schönen guten Morgen Freunde,

      @schreinerrainer1: das Abbrechen der Spitzen der Martorklingen war auch für mich der Grund nach Alternativ zu suchen. Die Martorklingen sind sehr gut bei langen und geraden Schnitten, sobald es kurvig wird, sind sie einfach zu weich und brechen ab. Insofern war gerade beim Münster definitiv damit nix mehr anzufangen, da die meisten Schnitte eben eng und kurvig sind. Ich verwende Olfa-Klingen, die es bspw. bei Ama*** , aber auch in jedem anderen Bastel/Modellbauladen gibt. Am Besten einfach mal googeln. Der Winkel 30° ist gerade bei den kleinen Radien super und der Stahl ist so hart, dass ich tatsächlich durchgehend mit einer (!) Klinge gearbeitet habe, die ich hin- und wieder nachschleife.

      Danke auch wieder allern Lesern und Likern! daumen1

      Beim Münster ging es mit dem Seitenschiff der Südseite weiter. Zunächst war die bereits in den Stromkreis eingebaute zweite Platine für die äußere Beleuchtungsreihe einzubauen. Ursprünglich wollte ich die innen an die Außenmauer setzen - daher auch die relativ lange Kabelverbindung zwischen den Platinen - bin aber dann doch dazu übergegangen sie direkt neben die Platine der inneren Beleuchtungsreihe zu platzieren, das sie sonst Schatten auf die Fenster geworfen hätte. Auf der Nordseite werde ich also alle 20 LEDs direkt an eine Platine löten, das sollte dann einen aufgeräumteren Eindruck machen. zwinker2 Gut, dass der Kabelsalat unterm Dach verschwindet. happy1



      Dann gings an das erste Dach dieses Modells. Im Bogen ist der Bereich unterhalb desTurms mit roten Ziegeln belegt, während der restliche Teil mit Schieferkacheln gedeckt ist, was ich aber in keinem einzigen Bild des Originals so verifizieren konnte. Habe also die Schieferkacheln originalgetreu übers gesamte Dach gelegt und mit der Farbgebung etwas herumgespielt, da mir die Originalfarbgebung des Bogen zu grell schien, habe ich auch hier die Farbsättigung etwas heruntergefahren. So siehts doch ganz stimmig aus, finde ich:




      die Unterkonstruktion soll das Ganze freitragend gestalten:





      und zunächst lose aufgelegt am letztendlichen Ort:





      Danach ging es an die äußeren Stützpfeiler des Seitenschiffs:





      Die jüngsten Bauschritte waren also nicht unbedingt sehr feinmotorisch ausgerichtet - aber es geht voran. ja 2

      Schönen Tag Euch allen! segeln1

      Liebe Grüße
      Peter
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      Guten Morgen zusammen,

      Danke allen Teilnehmern in Form von Daumen oder dem Hereinschauen. freu 2 danke1

      Bevor weitere Anbauten erfolgen, habe ich gestern den nächsten Außen-Leuchtensatz gebaut, der sowohl den Chorraum , aber auch die beiden Chortürme illuminieren soll. Die Art und Weise ist analog zur bisherigen Außenbeleuchtung des Kirchenschiffs und des Hauptturms geplant.

      Habe alle drei LED-Sätze auf eine Platine gelötet, damit ich den Kabelsalat möglichst minimiere. Je Turm sind 6 LEDS vorgesehen, für den Chorraum 8.

      Erkennbar sind die drei Gruppen, parallel geschaltet - die Lötstellen nicht so genau anschauen, teilwese etwas unsauber verbunden, aber Hauptsache, sie leiten:





      Kartonsockel sorgen für eine gewisse Durchlüftung und sicheren Stand:




      Das Dach des Chorraums trägt die Platine, die LEDs des Chors werden über die noch folgenden äußeren Stützpfeiler gesetzt:






      Werde im nächsten Schritt nun den Turmsockel des Südturms und besagte Außenpfeiler des Chorraums angehen und von dort weiter in die Höhe bauen.

      Bis die Tage, liebe Grüße
      Peter
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      Hallo nochmal,

      @Günter Plath: vielen Dank Günter für Dein Lob. Freut mich sehr, dass Dir meine Bauten hier gefallen. freu 2

      Danke auch an dieser Stelle für die Daumen! daumen1

      Hier ein kurzes Nachmittags-Update. Nachdem der schon beinahe sommerliche Frühling uns verlassen und das Schmuddelwetter zurückgekommen ist, habe ich nach dem Mittagessen begonnen und die acht Stützpfeiler, die den Chorraum umgeben, gebaut.





      Heute Abend gehts dann mit dem Südturm weiter.
      Bis denne. arbeit2 arbeit1

      Liebe Grüße
      Peter
    • New

      Schönen guten Morgen zusammen,

      Sodele, gestern habe ich eine Nachtschicht eingelegt - deshalb bin ich trotz drei Tassen Kaffee noch nicht ganz wach, und habe den Südtum begonnen.
      Der Sockel der Chortürme schließt oben genau mit der Balustrade ab, die um das Hauptschiff herum führt.
      Das Innere ist vollständig mit 300 gr Karton ausgekleidet, um ein Durchscheinen zu unterbinden , die Fenster sind ausgestichelt und verglast, wobei ich keine Bilder vorliegen habe, da dieser Bereich nicht öffentlich zugänglich ist, daher habe ich die Annahme getroffen, dass dort keine Bilder eingebaut sind und der untere Bereich ist, bis auf die sichtbaren Anteile komplett freigeschnitten, um die Kabelführungen frei zu haben.







      Die Montage an sich war problemlos, das Durchziehen der sechs LED-Kabel durch das Dach des Sockels war ein wenig fummelig, hat aber irgendwann doch geklappt.
      So siehts nun aus:




      Danke nochmal allen Likern und Mitlesern, schön, dass Ihr dabei seid! knuddel1

      Da heute wieder die Sonne scheint, werden wir mal irgendwas Outdoor- mäßiges unternehmen, daher wirds wohl erst heute bend weiter gehen. sommer1

      Bis denne.

      Liebe Grüße
      Peter
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      Schönen guten Morgen Freunde,

      ganz herzlichen Dank Euch für die Daumen ! freu 2 danke1

      Gestern Abend habe ich den Anbau an den Südturm gefertigt. Eigentlich nicht besonders aufregend, da er nur aus einem Teil besteht, habe mir allerdings die Fenster noch gesondert vorgenommen, damit die Erscheinung ins Gesamtbild passt.
      Dieser Anbau, den Bereich unter dem Südturm selbst einschließend, enthält die ehemalige Sakristei des Münsters, die aber bereits seit Ende des 16. jahrhunderts als "Konrad-Sam-Kapelle" liturgischen Zwecken dient. Habe selber noch nie einen Blick hinein werfen können und das Bildmaterial im Netz ist ebenfalls sehr übersichtlch, so dass ich nur rudimentär die Ausstattung dieses Raumes kenne, aber anscheinend wird diese Kapelle während der Wintermonate zur Durchführung von Gottesdiensten genutzt, da sie als einziger Andachtraum beheizt wird.

      Etwas für die evangelische Allgemeinbildung: Konrad Sam, der Namensgeber dieser Kapelle war ein Ulmer Reformator, der angelehnt an die Lehren Zwinglis einen wesentlichen Anteil daran hatte, dass die damalige Reichsstadt UIlm bereits zur Mitte des 16. Jahrhunderts den Katholizismus gegen die lutherschen Lehren eingetauscht hatte, was auch dazu führte, dass das Münster ab da eine evangelische Kirche wurde. Konrad Sam starb im Ulmer Münster auf der Kanzel stehend, während er predigte an einem Schlaganfall.
      Quelle dieser Kurzfassung: KLICK

      Zurück zum Modell:







      Montiert:





      e die Streben zwischen den Fialen der Aussenmauer und des Hauptschiffs an der Reihe sind.

      Hier noch zwei Eindrücke mit aktivierter Innen- und Außenbeleuchtung:



      Wünsche Euch einen schönen Sonntag, heute Abend gehts erstmal wieder an meine Dienstort, um sehen, wie es mit dem anstehenden Einsatz nun weitergeht.

      Liebe Grüße
      Peter