Diesellok V200 - zweiter Anlauf

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    • Diesellok V200 - zweiter Anlauf

      Hallo Freunde!

      vor einigen Jahren hatte ich mal begonnen an einer V200 der DB zu konstruieren. Bekanntlich ist die Nase dieser Lok ein kleineres Problemchen im Kartonbau. Der Baubericht war noch im alten Forum, und ich war auch nicht allzu weit gekommen, ich hatte mich an der Nase festgefressen, die im Grunde nicht ganz falsch, aber von den Proportionen war noch der Zweifel...
      Darum war die Konstruktion lange Zeit in der Schublade verschwunden.

      Hier ein paar Bilder aus dem alten abgebrochenen Baubericht zur Einstimmung. Die Abwicklung habe ich über einem Gerüst erstellt, und ähnlich wie Norm bei seinem VT 11.5 die Rundungen streifenweise erstellt. Statt Klebeband habe ich dafür aber Papier genommen. Das Ergebnis ist aber im Grunde Identisch. Meine Arbeitsweise ist anschließ0end, dass ich die Form wieder "seziere" und abrolle, scanne und dann am Rechner nachzeichne.







      Ich hatte ich eine recht brauchbare erste Nase entworfen. Irgendwas passte aber nicht ganz. Es kamen viele Sachen dazwischen, hier und da hatte ich noch ein paar weitere Teile gezeichnet, aber dann wurde es ganz still um die Lok und ihre Datei.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Dann kam aber ein netter Forenkollege auf die Idee auch einen Klassiker der 50er zu versuchen (ihr wisst schon wen ich meine - und er schafft das sicher auch mit Bravour) und das hat alles wieder in Erinnerung gerufen. Also habe ich die Dateien wieder ausgegraben und gesichtet.

      Ich fange dieses Mal mit einem Motivationsschub an, und wollte einfach mal etwas "fertiges" sehen. Also, wie üblich, geht es unten los, ich habe mich entschieden den Rahmen zu bauen und so einen Gesamteindruck mit schon erstellten Teile zu bekommen. Eine alte Nase hatte ich noch in einer Schachtel gefunden ;-)

      Hier also die ersten Bilder des Mockup. Die Lok hat einen schönen Brückenrahmen, mit den Tanks zwischen den beiden Drehgestellen und auch unterhalb der Gürtellinie einigen dreidimensionealen Schmankerln. Die Ecken an den Enden sind nämlich unten auch gerundet, eine prima Übung um nachher an die schwierigeren Stellen zu arbeiten.
      Der Rahmen ist schon teilfertig gezeichnet, es fehlen noch etliche Details und auch die Front ist derzeit noch nicht geschlossen. Bei diesem großen Modell sehe ich in jedem Fall eine Verstärkung mit 0,6mm Pappe vor, und das fertige Modell wird auch innerhalb ses Rahmens bedruckte Teile bekommen.

      Hier ein erster Teil des Rahmens, man sieht an der Ecke schon die Schablonen für die Rundungen



      Darauf wurde die Form mit dünnem Papier aufgeklebt, wieder entfernt, an den sinnvollsten Linien geschnitten und abgerollt.
      Dann wird ein Gerüst erstellt, das nachher auch im Modell zum Einsatz kommt.



      Einpassen des Gerüsts - und die schon fertig gezeichneten Teile für die Rundungen.



      Vorrunden, mit dünnem Papier hinterkleben und schon sind die Teile fertig.



      Die beiden teile werden nachher verbunden, ich musste noch etwas mit den Abständen spielen.

      Gleich geht's noch etwas weiter.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Nun die alte Nase aus dem ersten Versuch mal auf den Rahmen gestellt, ich konnte auch wenn die Front noch niht fertig ist, nicht widerstehen. Aber daneben schon das Einbauteil unter dem Rahmen.



      Hier sieht man dann wie es am Rahmen befestigt ist.



      Ich bin mit der Rundung ganz zufrieden.

      Ein paar Drehgestelle sind nun nötig!

      Diese habe ich vom Kastenrahmen schon fast fertig gestellt, die ganzen Anbauten wie die Bremsklötze, Ferdepakete etc. habe ich aber erstmal zur richtigen Positionierung nur aufgezeichnet, die Teile zeichne ich dann später auf dieser Grundlage



      Zum Bau gibt es nichts besonderes zu sagen, alles wie bei Pirling - oder auch meinen Modellen schon bekannt.

      Zum Abschluß noch der Status, wie er aktuell steht, auch wieder mit der alten Nase.





      Ich bin bisher schon recht angetan, und es war wohl der Punkt, den ich gebraucht habe. Ich hoffe man kann auch so schon eine V200 gut erkennen.

      Dann werde ich mich in den nächsten Tagen wohl an die neue Abwicklung der Knubbelnase machen.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,

      wie schön, dass Du durch Norms Werkeln wieder einen kräftigen Motivationsschub erfahren und die V 200 aus der Mottenkiste geholt hast. beifall 1 Auch hier bei Dir ist der Blick ins Nähkästchen hochinteressant. Es ist einfach eine wunderschöne Lok, das Modell wird dem wohl kaum nachstehen. Ich wünsche Dir bei der Konstruktion der elegant geschwungenen Front ("Knubbelnase", also näh!) bestes Gelingen!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Gunnar,

      Das sieht ja schon wahnsinnig gut aus, Du hattest sogar schon den Mut, das Ding einzufaerben! Hut ab!

      Eine kleine Bemerkung wenn ich darf - wie es aussieht bist Du in die selbe Falle getappt wie ich, Du hast dich auf vom Internet gezogene Zeichnungen verlassen.
      Als ich vor ein paar Jahren (wahrscheinlich zum Anlass Deines Konstruktionsberichts) die V200 ein bisschen "studierte, bemerkte ich sofort, dass die runde Front niemals ganz Senkrecht abfaellt, selbst ganz unten an der Schuerze ist die Rundung immer noch ganz schoen nach hinten geneigt.
      Aber leider wuerde das heissen, die ganze Nase nochmal zu machen, was Dir bestimmt keiner zumuten moechte...

      Allerdings muss ich gestehen, meine V11.5 Nase stimmt auch noch nicht ganz im vordersten Bereich,
      Irgendwann zum schluss werde ich die also nochmal neu abwickeln muessen, mal sehen.
      Aber fuer jetzt muss es erstmal reichen.
      Beim Konstruieren muss man halt immer alles zwanzigmal bauen... brüll1
      Aber wirklich, das Ding sieht schon unglaublich gut aus, und Deine Farbstoesse sind Dir einmakilg gelungen, Allerhoechsten Respekt! Es macht wirklich Spass, Dir da zuzuschauen! high five1
      Gruesse,
      Norm
      bä1

      Zehntausend Teile sind auch nicht schwieriger.
      Die dauern nur länger... les 3
      ______________________________

      Versemmelte Werke ach1
    • Hallo Norn,

      Du kannst Dich sicher noch gut an unseren Austausch zum alten BB im versunkenen Forum erinnern. Das war auch der Anlass für mich, eine schöpferische Pause zu nehmen, daß diese sooo lang würde, hatte ich nicht voraus gesehen. happy1

      Generell war damals die Form nicht so schlecht, aber wie Du genau erkannt hattest, gab es zwei größere Unstimmigkeiten.
      Einmal der zu steile Abfall, der sich merkwürdigerweise irgendwie von allein ergeben hatte, das erinnert mehr an die Nase der 221 (also der stärkeren Schwester V200.1), wobei deren Nase kürzer ist. Das ist für die V200.0 so nicht korrekt.
      Zweitens ist die Nase oben bei den Fenstern noch zu rund. Der obere Bereich ist etwas flacher, das ergibt an den Übergängen zur Seitenwand kleine "Pausbacken".

      Darum habe ich mich auch entschlossen, das ganze Ding neu abzuwickeln. (Auch der Grund, warum ich zur Automotivation ein paar fertige Teile wie die Gesamtdimension des Rahmens sehen wollte).

      Hier zwei Bilder aus den Werkshallen von Krauss-Maffei.



      Hier kann man wirklich sehr schön die Formen abnehmen, besonders die Skelettstuktur im ersten Bild wird für die Erstellung des Gerüsts helfen.
      Die Basis habe ich schon mal gebaut, hier geht es in den kommenden Tagen weiter.



      Was auch auffällt ist, daß die Nase vorn offensichtlich über den Rahmen vorsteht, das muß ich zur Gesamtlänge dann wohl auch noch anpassen.
      Ach ja, der Anschluß der Fenster oben zur Dachsektion ist genauso spannend, wie bei Deinem VT 11.5. zwinker2
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar - hier werde ich hochinteressiert zuschauen! Die V 200 kurvte auch über meine Modellbahn (Trix), und ich erinnere noch gut, dass dieser Loktyp bei verschiedenen Herstellern im besagten "kritischen" Bereich sehr unterschiedlich geformt war. Ich glaubte natürlich aus "Lokalpatriotismus" an meine Variante, obwohl ich es schon damals vermutlich besser wusste... Trix hatte in Wahrheit seinerzeit die schlechteste Näherung ans Vorbild produziert.

      Die Krauss-Maffei Werksfotos sind sehr interessant und aufschlussreich.

      Du wirst es schaffen - dessen bin ich mir ganz sicher und wünsche gutes Gelingen!

      Beste Grüße Michael (maxl)
    • Ja, die Nase hat es in sich. Ich habe mir die Bilder vom Bau nochmals genau angeschaut, etliche Bilder aus dem EJ Heft und dem Netz zu Rate gezogen und die Front mit dem Modell meiner V200 von ROCO in Spur N verglichen.
      Diese V200 halte ich (wie auch das HO Modell von ROCO) für das erste Großserien-Modell einer V200.0 mit einer wohlproportionierten Front.



      Jeder Modellbahnhersteller hat die Front vorher auf die eigene Weise interpretiert, es soll ja auch ein Eindruck entstehen, nicht unbedingt eine 100% Umsetzung im Modell, das war in den 50ern und 60ern wichtiger für eine Modellbahn, und hat auch prima funktioniert!
      Die alte V200 von Märklin ist wunderschön in ihrer Art, und auch z.B. das erste Modell von Zeuke in TT mit der viel zu langen Nase hatte was.
      Die Trix Lok hatte auch eine viel zu flach abfallende Nase, interessanterweise zeigte Trix dann mit der Minitrix V200.1, daß sie eine Nase hervorragend darstellen können.

      Aber nicht zu lange anschweifen, es gibt so viele schöne Modelle mit ihrem eigenen Charme....

      Ich habe nämlich etwas an der Nase weitergemacht, um sie neu zu formen.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Um die Form so gut es geht vorzubereiten muß erstmal wieder ein Gerüst her. Dazu habe ich von einer brauchbaren Zeichnung Kopien auf Pappe geklebt um die Teile zu erstellen. Was ich nun richtig verstanden habe, ist, daß die Konstrukteure damals wohl das Prfil in der Mitte der Front eher nur zurück gesetzt haben, anstatt die Steigung zu verändern. Das gibt in der Mitte der Lok eine flachere Kurve der Nase zu den Seiten und am Ende an den Seiten oben stärkere Rundungen.





      In den Bildern sieht man hoffentlich gut den Aufbau - zur Stabilisierung habe ich eine Menge Streben eingesetzt.
      Anschließend kommt auf 2 verschiedenen Höhen eine Lehre zum Einsatz, die dann in horizontale Streben umgesetzt wird.



      So kommt eine Struktur ähnlich wie beim Vorbild im Bau (dort natürlich filigraner aus Stahlträgern) zustande.



      Oben fehlt noch ein Querriegel, und dann kann ich wieder anfangen die Nase zu bekleben, mal sehen ob ich dann mit der Form zufrieden bin.

      Nachher geht es wohl noch etwas weiter.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,

      die Front der V 200 stellt tatsächlich eine konstruktive Herausforderung dar.
      Eine "Apfelsinenschalen"-Abwicklung wir dabei nach meiner Einschätzung kaum zum Ziel führen.

      Das Foto V200_020.jpg zeigt aber bereits einen geeigneten Lösungsansatz für die Gestaltung der Abwicklung. Nämlich zunächst die Gesamtfläche in Einzelflächen zerlegen (z.B. entlang der Stringer) und anschließend prüfen, welche Einzelflächen sich abwicklungstechnisch für Zusammenfassungen eignen.
      Auf einen groben ersten Blick werden aber trotzdem noch ca. 10 Einzelflächen für die Beplankung der Front notwendig sein,

      Gutes Gelingen!


      Viele Grüße
      Roland
    • Heute war ich etwas produktiv.

      Die Nase hat noch die Querstrebe bekommen, und dann ging es schon ans "Beplanken"
      In meiner einfachen Art arbeite ich hier mit Papierstreifen (ich nehme schon mal 120g Papier, das kommt etwas an das spätere 160g Schwere in der Formbarkeit und Stabilität ran). Dann wird Streifenweise die Außenhaut aufgelegt, dabei sehe ich dann schon, wo es Probleme bei der Abwicklung gibt, mit dem Originalmaterial.



      Schon bei den ersten Streifen "fühlte" ich die andere Form der Nase. In der Mitte können die Streifen breiter werden, also weniger Schnitte.
      Dafür wurden dann die "Backen" an den Seiten etwas aufwändiger. Aber ich denke es ist ganz OK, ich bin erstmal zufrieden.





      Nächster Schritt nach guter Trocknung ist dann die Sektion der Nase, quasi Abwickeln von Hand. Norm macht das mit seinem Klebeband.
      Beim Zerschneiden werden schon die späteren Linien zum Zusammenkleben festgelegt.
      Auch ich scanne es dann ein, und es wird nachgezeichnet.
      Wenn alles klappt, kann das so erstellte Teil nach dem Ausdruck auf Stoß (mit Hinterklebung) zusammengebaut werden, so daß sich die Form von allein ergibt.

      Das war's aber auch für heute, Die Montagehalle wird geschlossen. In den nächsten Tagen geht's weiter.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Vielen Dank an alle Mitleser, Liker und Kommentatoren!
      Das baut mich echt auf und bestätigt mich in der Arbeit. Ich denke, der Knoten ist nun langsam geplatzt, auch heute beim genaueren Hinsehen gefällt mir die Form immer noch. In den nächsten Tagen wird sie auf Papierebene gebracht, da lasse ich euch auch wieder teilhaben, wenn es nicht zu langweilig wird.
      Ein paar kleinere Stellen gilt es noch zu umschiffen, wie z.B. die Lampe oberhalb der Stirnfenster, das ist noch ein interessanter Anschluß, einen Zylinder in eine unregelmäßig gewölbte Fläche einpassen.

      @ Norm: DU redest von Anfänger???? happy1 happy1 happy1
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,

      hier mal eine kleine Beihilfe, warum die Rundung nicht so richtig rueberkommt. Ich kann es schlecht verbal erklaeren, aber ich glaube diese kleine Zeichnung macht es deutlich
      Ich habe die Zeichnung absichtlich etwas uebertrieben, damit der Unterschied klarer wird:

      Gruesse,
      Norm
      bä1

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      Versemmelte Werke ach1
    • Hi Norm,

      gedanklich bin ich da auch dann in etwa so ran gegangen. Die erste Nase hatte ich im Kopf mehr oder weniger symmetrisch strahlenförmig aufgebaut, da ist auch bei den letzten Anstrengungen immer ein Dom mit bestenfalls leicht abgeflachten Ecken rausgekommen.
      Die zweite Version habe ich in der Mitte begonnen, dann aber an der Seite erst die Bäckchen geformt, und zur Spitze der Nase dann "zugemacht".
      Geholden hat dabei immer der Vergleich zum Stahlgerüst aus dem KM Werksbild.

      Hier mal eine Gegenüberstellung der beiden Versionen, leider kommt bei dem Weiß die Form nicht ganz so rüber, wie ich sie euch zeigen möchte. Aber besonders bei der alten eingefärbten Version erkennt man nun gut, dass sie an den Seiten einfach viel zu rund ist.



      Ich bin zumindest im Vergleich zu meiner kleinen Roco Lok und den Zeichnungen erstmal zufrieden und schaue, was nach Abwicklung und erstem Bauversuch rauskommt, dann vielleicht schon in Farbe.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hi Norm,

      dein geschultes Auge ist mir wichtig, Danke. Heute geht es ans Sezieren. Anschließend Nachzeichnen und Neuaufbau.
      Parallel habe ich mir schon Bilder von den Innereien angeschaut, besonders die Führerstandeinrichtung. Und um die dritte Stirnlampe muß ich mich noch kümmern.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Es geht momentan etwas langsamer voran, die letzte Woche war relativ hart, der Beruf fordert seinen Tribut und zusätzlich bin ich nun mal wieder für einige tage nach Bayern gefahren. So bin ich relativ wenig zum basteln gekommen, aber ein wenig geht immer happy 2

      Nächster Schritt war das Zerstören der Nase. Leider nicht zu vermeiden, aber es kommt ja was hoffentlich Gutes am ENde raus.
      Hier nun Schritt für Schritt...

      Die Beklebung wird in zwei Halbschalen heruntergeschnitten



      Anschließend werden mögliche Schnitte angezeichnet und dann forsch die Teile zerschnitten. Das Ziel ist es, die Schnitte so zu wählen, daß man das Teil am Ende flach auslegen kann, ohne daß sich Hügel bilden. So hat man gleich die maximale Fähigkeit des Papiers zu Rundungen bestimmt.



      Sieht natürlich noch nicht schön aus. Damit es für den folgenden Scan richtig flach liegt, und auch nicht mehr verrutscht, wird es auf Pappe aufgeklebt. Ich habe da einen roten Karton benutzt, um einen schönen Kontrast zu bekommen.



      Anschließend wird gescannt und dann die Linien am PC nachgezeichnet. Dabei wird auch etwas interpoliert, um schöne glatte Klebelinien zu bekommen.
      Das Ergebnis seht ihr hier unten (habe schon mal provisorisch Lampen und die Öffnungen an der Stirn positioniert.



      Nun muß ich den Test machen, ob es sich auch bauen lässt. denk1
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,
      na, das mit dem "Wiederabreissen" ist wohl der Hauptbestandteil einer Lok Konstruktion...!
      Du wirst nicht glauben, wieviel verworfene VT11,5 Skelette ich hier schon rumliegen habe.
      Werde sie bei gelegenheit mal alle in ein Foto zu quetschen versuchen.
      Ich hebe die alle auf bis zum Ende des Konstruktionsprozesses, nur so zum Spass...! happy1 happy1 happy1
      Gruesse,
      Norm
      bä1

      Zehntausend Teile sind auch nicht schwieriger.
      Die dauern nur länger... les 3
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      Versemmelte Werke ach1
    • Hey Norm, das ist keine schlechte Idee, leider habe ich von meinem ersten Anlauf schon einiges weggeworfen... Das wäre ein schöner Karton voll.

      Aber ich habe heute noch ein bisschen gebastelt! Es interessiert mich ja, wie sich das gezeichnete bauen lässt. Hier ein paar Bilder.



      Das Teil habe ich einfach ausgeschnitten, und dann über den Daumennagel einfach grob vorgerundet. Dann ein paar Streifen 80g Papier von hinten geklebt, und damit die Schnittkanten auf Stoß.



      Stück für Stück bildet sich die Form dabei von selbst, auch an der Stelle, wo ich diesn merkwürdig schlangenförmigen Schnitt habe, ich freue mich, daß es bisher passend aussieht.

      So sieht dann die Nase von innen aus, damit ihr auch sehen könnt, es ist keine Raketenwissenschaft nötig um die Form nachzubauen, sie ergibt sich im Grunde von allein



      Zuletzt noch einmal nur vor das Gerüst gestellt, nicht verklebt, dann sähe es besser aus. Ich bin vorerst einigermaßen zufrieden.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Absolut überzeugend, Gunnar! Nun bin ich gespannt, was du dir verfahrenstechnisch für die Rückseite der Lok einfallen lässt! (Sollte ein Witz sein.) happy1
      Es bleibt dabei: Allseits gerundete Formen - die Hohe Schule des Kartonmodellbaus!

      Beste Grüße Michael (maxl)
    • Hi Gunnar,

      mir scheint, Du hast japanische Vorfahren!

      Die machen auch solche Abwicklungen, aus denen sich die Form von ganz alleine ergibt.

      Wie bei Norm: Ich bin echt begeistert, weiß aber nicht immer was dazu zu sagen.

      Traumhaft, dabei zusehen zu können!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Gunnar,

      es macht wirklich Freude, zeitgleich Dir und Norm bei der Gestaltung solch wunderschöner Loks zuschauen zu dürfen. Darüber hinaus finde ich es einfach klasse, wie Ihr Euch gegenseitig inspiriert und anspornt. Albrechts Wirken trägt wahrlich Früchte, toll.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Vielen Dank für eure reiche Anteilnahme, das ist auch ein Ansporn.

      Viel ist heute nicht passiert, was man zeigen kann, aber ich konnte es nicht lassen...

      Die "schöne" Nase ist wieder zerschnipselt. Das muß auch so sein, sie musste zur Bestimmung der Linien für die Zierleiste herhalten.

      Also erstmal ungefähr anzeichnen...



      Sieht noch nicht so glatt aus, aber es geht. Anschließend wurde die Nase wieder halbiert, aufgeklebt und gescannt.

      Die Linie habe ich dann nachgezeichnet, wie sie am Besten über den Scan passt. Dann auch gleich die Zeichnung mit Farbe hinterlegt.
      Ich habe mich dazu entschieden, es voll einzufärben, ich denke die Linien kann man noch gut sehen, und beim Kantenfärben hat man einen Vorteil.
      So sieht es nun aus. Ich konnte es nicht abwarten, wenigstens den ersten Blick auf die gefärbte Nase zu werfen... mal sehen wie sie sich dann bauen lässt.

      Viele Grüße,

      Gunnar
    • airgoon wrote:

      Sieht gut aus...!
      Sag' mal was benutzt DU eigentlich zum Faerben?
      Machst Du das im CAD Programm oder in Illustrator oder Photoshop?
      Hi Norm,
      ich hab zwar schon mal mit CAD rumgestümpert, aber das hier machen ich immer noch alles in der DTP Umgebung.
      Manches ist sicher schwieriger, weil nicht die Funktionalität vorhanden ist, aber ich fühle mich da noch wohler. Um das ganze noch sklaierbar zu haben ist es vektorisiert, also in Illustrator und zugegeben einige Formen immer noch sogar in Powerpoint rotwerd1

      Ich probiere dieses Jahr mal etwas CAD aus, sofern ich dazu komme... mal sehen...
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,

      ich hatte gehofft dass Du die Faerbung woanders vornimmst als im CAD Programm. augenbraue1
      Ich hatte auch an Illustrator gedacht, weil das Programm Vektor Grafiken vertraegt.
      Mein CAD Programm ist obersaumaessig umstaendlich wenn's ums Schraffieren oder Faerben geht, beshalb habe ich gehofft, es in einem anderen Programm machen zu koennen..

      Mit AutoCad ginge das viel leichter weil es die Grenzen der zu faerbenden Flaeche selber erkennt, aber AutoCad habe ich nicht.
      In Draftsight (mein Programm, weil es billiger ist... lala1 ) musst du die einzufaerbende Flaeche GANZ genau definieren, und wenn auch nur eine einzige Linie ueber die Ecke der einzufaerbende Flaeche um einen Millimeter hinausschiesst, hat das Programm keine Ahnung was es machen soll und die Faerbung geht total durcheinander. brüll1 Böse1
      Ich benutze Illustrator nicht oft, aber ich glaube, es erkennt Flaechengrenzen von selber.

      Falls Du mal CAD probieren willst, kann ich mal Nanaocad empfehlen, das ist umsonst und hat gute Bewertungen.
      Der Einzige Grund, warum ich nicht zu Nanocad rueberwechsle ist dass der PDF Export in Draftsight super einfach ist.
      NanoCad free hat kein PDF Export, da brauchst Du ein extra Programm fuer und das stinkt.
      Nicht das Programm, sondern dass Du eins brauchst...
      Gruesse,
      Norm
      bä1

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