Sapporo Clock Tower, 1:160 Eigenkonstruktion

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Sapporo Clock Tower, 1:160 Eigenkonstruktion

      Im August 2019 waren meine Frau und ich ( und einige Andere) in Sapporo. Im Rahmen der üblichen Stadtrundgänge waren wir auch in der alten Sapporo-Brauerei ( weis ich nichts mehr davon) und im Clock Tower. Das Gebäude wurde 1878 im amerikanischen Stil für das Sapporo Agricultural Collage als "Drill Hall" gebaut (für diesen Begriff gibt es weniger bis schlimme Übersetzungen der Tätigkeit in diesen Gebäuden). Heute ist es ein historischer Ort mit einem kleinen Museum.



      in dem Museum stand ein kleiner Schrank mit vielen Subladen, wie in früher Architekten für ihre Zeichnungen verwendeten. Schubladen in der Ausprägung (flach, breit und sehr tief) haben auf mich eine magische Anziehung. Als ich alleine war, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und zog sie auf. In einer der Schubladen lagen 7 Konstruktion-Zeichnungen. Und Konstruktions-Zeichnungen kann ich auch nicht widerstehen.









      Aus diesen Zeichnungen entstand ein Modell in 1:160 mit 485 Teilen auf 8 DIN A4-Blätter und ohne Bauanleitung.

      Morgen gehts weit

      LG Klaus
      Images
      • IMG_3838.jpeg

        102.44 kB, 1,000×750, viewed 14 times
    • Vielen Dank für eure Likes und für den Kommentar.

      das ist die Grundfläche des Gebäudes



      Die ersten 4 Bogen zeigen die Wände vom Hauptgebäude, WC und Treppenhaus.





      Ich fange mal mit der Schokoladenseite, dem Eingang auf Blatt 2 an.



      Fenster- und Türöffnungen habe ich ausgeschnitten und mit zurückgesetzten Fenster und Türe versehen (Blatt 4).





      Das letzte Bild stammt von einem späteren Bauabschnitt, weil ich im Eifer des Gefechtes vergessen habe, Bilder zu machen.

      Gleich gehts weiter !!

      LG Klaus
    • Die Fenster sind im englisch/amerikanischer Stil japanischer Ausprägung. Das heißt, oberer und unterer Flügel können unabhängigen einander verschoben werden. Sapporo liegt in der Höhe von Marseille, wenn es kühl ist, ist es für mich warm, nur im Winter, wenn es kalt ist, ist es siebirische Kälte. Wenn ich schon beim Klugschei... bin, unser Reiseleiter zog mir schon am ersten Tag den Zahn "Hokkaido-Kürbis". Der ist grün und der gelb/orange ist eine europäische Züchtung zur Verkaufsförderung und gibt es so in Japan nicht (oder doch?).



      Die Fenster sind im Schichtverfahren aufgebaut.



      Die Fensteröffnung wird gegen Regen und Schnee mit einem Rahmen und einem Regenvordach abgedichtet.



      Die Stützen für den Dachüberstand werden vorbereitet



      Der Dachüberstand an der Giebelseite wir geklebt und die Abtropfkanten als Zierelemente vorbereitet

      In der Spitze ist ein weiteres Zierelement mit den Sapporo-Sternen angebracht

      .

      Heute ist Chinesisch Neu-Jahr und das Nudelgericht "bami goreng" für ein langes Leben wartet auf uns.

      LG und auch euch ein langes Leben

      Klaus
    • Hallo Klaus,

      habe in Sapporo zwei Hauskonzerte gehabt, sonst kenne ich da noch den Flughafen und den Bahnhof. Ein bisschen Saporro hat uns unsere Gastgeberin gezeigt, aber ist halt über 20 jahre her. Ach, die Dame hatte französische Stilmöbel bei sich.
      Finde dein Vorbild richtig gut, Schaue gespannt zu.

      Gruß pianisto
    • Vielen Dank für die Likes !

      @pianisto
      Hallo pianisto, vielen Dank für den Kommentar.
      Es ist immer schade, wenn man in Städten und Ländern nur kurz verweilt. Sapporo hat so viel zu bieten, daß selbst 4 Wochen nicht reichen.
      Dort ist so vieles anders als bei uns, selbst die lokalen Instrumente und die Musik fordern unsere ganze Aufmerksamkeit.
      LG Klaus
    • Jetzt kommen die seitlichen Giebel an die Reihe. Aus den Konstruktionszeichnungen habe ich unterschiedliche Dachneigungen herausgelesen.
      Später, nach dem ersten Kontrollbau ist mir aufgefallen, daß der "Konstruktionsgaul" mit mir durchgegangen ist.

      Die Giebelseiten sind wie die Front gebaut und bilden im Modell einen eigenen Baukörper.



      Ich habe nur das Bild der rechten Seite. Deshalb ist (war) das Linke eine Spiegelung. Beim Original fehlt in der kleinen Wand das untere Fenster. Das ist irgend wie sinnvoll, an der Stelle befindet sich das Herren-Klo oh1



      Ich habe noch das richtige Bild gefunden frech 2

      Die Seitenwand der "drill hall"



      und die Giebelwand

      die-kartonmodellbauer.de/index…8344518143a53fe65255a00da

      werden zusammen geklebt.



      Jetzt fehlt noch das Dach und der Uhren-Turm und ....

      gleich gehts weiter kaffee1

      LG Klaus
      Images
      • IMG_5794.JPG

        270.93 kB, 1,333×1,000, viewed 3 times
      • IMG_5797.JPG

        273.16 kB, 1,000×1,000, viewed 4 times
    • Hallo Michael,

      als ich in Sapporo war, habe ich nie im Leben daran gedacht, ein Modell vom Clock-Tower zu zeichnen. Deshalb habe ich zu wenige Bilder gemacht. Außer den Konstruktionszeichnungen gibt es im nicht-japanischen Internet nichts vernünftiges. Deshalb bleibt das Modell weit hinter der Wirklichkeit zurück.

      Aber jetzt geht es mit dem Treppenhaus weiter. Das wurde vermutlich von japanischen Zimmerleuten später angebaut. Es wurden Schiebefenster eingebaut und die Treppenkonstruktion ist für mein dafürhalten japanisch.



      Fenster und Türen sind eingebaut



      Der Baukörper ist zusammengeklebt und das Dach ohne Firstbretter aufgesetzt





      Diese Seite wird später leicht versetzt an das Hauptgebäudeangebracht.



      Dieser Bauabschnitt ist abgeschlossen und es geht mit dem wichtigsten Anbau weiter.

      LG Klaus
    • Vielen dank für die Likes. Es freut mich, daß ihr euch für den Baubericht interessiert.

      Es geht erst einmal mit den Blättern für die Dächern und der Dachfirsts weiter. Ich habe die Dächer verstärkt.



      Jetzt kommen wir zum wichtigsten Anbau des Gebäudes, dem WC.







      Die Konstruktion ist einfach, zweckmäßig und am Haus.

      Ich mache morgen mit dem Namensgeber, dem Clock-Tower weiter.

      LG Klaus
      Files
    • Vielen Dank für die Likes, ich habe mich sehr gefreut !!

      Jetzt endlich kommt der Turm an die Reihe:



      Richtig, es war 11 Uhr, Norbert unser Reiseleiter hatte ein perfektes Timing.
      Der Turm ist ein einfacher Korpus, der im Bereich der Uhren stabilisiert wird.



      auf eine Auskragung wird das Dach aufgesetzt




      Uhren und Turmhauben werden zusammengebaut. Eine Frage: wie wird bei römischen Zifferblättern die 4 dargestellt ?



      Auch hier taucht der Stern von Sapporo wieder auf. Die Unterkonstruktion der Haube und die Schalllöcher für das Glockenspiel sind angebracht.



      Die Aussparung am Turmfuß wurde notwendig, weil die Verstärkung an der Vorderfront im Weg war.
      Der Dachdecker kann anrücken und die Außenhaut aufziehen.



      Und so sieht der Turm fertig aus, 11:00 Uhr vormittags, bei Blaubeuren.



      Noch die Stützen den Ecken der Dachüberstände anbringen, die die Schneelast im Winter abfangen.

      Bei einem Kontrollbau habe ich erst das große Dach zusammen geklebt. Der Turm paßte nicht mehr in die Öffnung, weil der Turmfuß und das Dach größer als das Loch waren. Also, Kettensäge anwerfen und den Dachstuhl ausschneiden arbeit1 sauber1 .
      Für morgen habe ich noch ein paar Bilder vom Dach, dann kommt als Abschluss der Eingangsbereich dran.

      LG Klaus
    • Danke für die Kommentare !

      Hajo, du hast recht les 3 , die Ziffern von 5 - 8 sind falsch angeordnet; sie stehen quasi auf dem Kopf. Auf der Internetseite des deutschen Uhrenmuseum steht, daß traditionell die alte Handwerkerschreibweise "IIII" und nicht die römische Schreibweise "IV" verwendet wird. Auch am Clock-Tower ist es so.



      Die Ziffern sind in den Achsen zentriert und blütenförmig angeordnet. Auch die Größe der Ziffern stimmt nicht. Habe mein CAD angeworfen und es korrigiert ostern 1




      Viele Augen sehen mehr als als 2 danke1

      LG Klaus
    • Mein Dank für Balsa für sei Like. Das beflügelt doch gleich. streichel1

      Die Bilder von den Bogen der Dächer habe ich schon im Beitrag 11 gezeigt.
      Die Dachflächen werden mit 160g oder 200g - Papier verstärkt, damit sie genügend Stabilität bekommen.



      Bevor die beiden Dächer zusammengeklebt werden, muß der Clock-Tower in den trapezförmige Ausschnitt eingelegt werden.
      Turmsockel und Turmdach sind größer als der Ausschnitt.





      Das Hauptdach passt hüpf1 , das war bei einem der Kontrollbauten nicht so.


      Jetzt fehlen noch die spezifischen Firstabdeckungen



      und das Gebäude geht seiner Fertigstellung entgegen.



      Noch ein Detail fehlt

      LG Klaus
    • Jedes Haus und fast jedes Gebäude hat einen überdachten Bereich, in dem man sich trockenen Fußes seiner Schuhe entledigen kann. Ein Haus, in dem Tatmaie-Matten liegen, mit Schuhe zu betreten ist, wie in der Kirche laut fluchen; das geht nicht, nie und nimmer !!!! haue 1 haue 2 haue 3 kotz1
      Deshalb ist der Eingangsbereich überdacht.







      Das Vordach wird an den Eingang gestellt.



      Noch die 4 Kamine aufs Dach und der Winter kann kommen.



      Bis gleich

      LG Klaus
    • Zum Abschluss noch ein paar Bilder

      von vorne



      von der Seite



      von hinten



      von der anderen Seite



      und 2 Bilder vom Dach



      Für mich ist das Modell wie ein Besuch in Sapporo, mit gutem Essen und gutem Bier. prost1
      Ich hoffe, der Baubericht hat euch gefallen.

      Ich habe noch die Burg Inuyama 1:160 unter der Maus. Wenn ich fertig mit Zeichnen bin, melde ich mich wieder.

      Vielen Dank für alle Klicks, für Kommentare und Likes. Bleibt gesund !

      Liebe Grüße Klaus
      Images
      • IMG_5883.JPG

        437.65 kB, 1,333×1,000, viewed 2 times
    • sheka wrote:

      Jedes Haus und fast jedes Gebäude hat einen überdachten Bereich, in dem man sich trockenen Fußes seiner Schuhe entledigen kann. Ein Haus, in dem Tatmaie-Matten liegen, mit Schuhe zu betreten ist, wie in der Kirche laut fluchen; das geht nicht, nie und nimmer !!!!
      Das geht sogar so weit, dass es im einen privaten Auto eine kleine Plastikwanne gibt, wohin man seine ausgezogenen Schuhe verstaut und selber bettet man dann seine Füße auf edlen Teppichen als "Fußmatte".

      Sehr schön geworden.

      Gruß pianisto