MS Solingen - Möwe Verlag - mein allererstes Schiff

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    • MS Solingen - Möwe Verlag - mein allererstes Schiff

      Hallo zusammen!

      Vor zwei Wochen angedroht ist es nun endlich soweit, ich schreibe meinen ersten Baubericht und hoffe als absoluter Neuling hier auf Eure Hilfe und Unterstützung.

      Meine Modellbaubögen sind am Wochenende eingetroffen und jetzt habe ich auch alles Material zusammen, das ich mir eingebildet habe. freu 2

      Arbeitsplatz ist eingerichtet:



      Zur ersten Übung und um in die Materie zu finden habe ich mir den Schreiber-Bogen "3 kleine Burgen" gekauft und diese in den letzten Tagen zusammengebaut. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht - auch wenn Kartonmodellbau doch ganz was anderes als Plastikmodellbau ist. Die Zeit verfliegt wahnsinnig schnell und man kann sehr gut abschalten. Und fast nicht aufhören (nur noch dieses eine Teil...).

      So sieht mein Erstlingswerk aus.




      Der Bau war einfach (zumindest für mich schaffbar ;-) ), jedoch hier meine erste Frage. Wie bekomme ich die weißen Schnitt- und Falzlinien am besten weg? Hab ein wenig gelesen aber irgendwie bin ich nicht richtig schlau geworden. Die einen meinen mit Graphitstift, andere bemalen mit Filzstift. Da trifft man doch nie die richtige Farbe, oder?

      beim Klebstoff habe ich etwas experimentiert. Der Uhu hat mich am Anfang in den Wahnsinn getrieben (kam deutlich zuviel Kleber raus und man kann es nicht stoppen...), der Pritt ist super, wird aber sofort hart, Korrigieren geht da nicht mehr. Außerdem weicht er den Karton auf wenn es größere Flächen sind. Eine Burg hab ich nur mit Uhu gebaut, eine nur mit Pritt und die dritte mit einer Mischung aus beiden. Scheint mir als wäre es das beste für jede Anwendung den Kleber abzustimmen. Wie macht ihr das oder hab ihr da einen Favoriten?

      Aber genug des Vorspiels. Mein eigentliches Modell um das es hier gehen soll ist das Motorschiff Solingen vom Möwe Verlag. Hab im Netz gelesen, dass das gute Stück einsteigerfreundlich ist und bestellt.



      Mal sehen wie stark Schiff und kleine Burg voneinander abweichen... Wenn ich heute Abend Zeit habe, geht es los. Das Schiff besteht aus drei A3 Bögen und die Grafiken wirken relativ rudimentär. Aber für mich als Anfänger völlig in Ordnung.

      lg

      Alexander
    • Ich konnte es nicht mehr erwarten und bin gleich gestartet. Und schon bei den ersten zwei Teilen drohe ich zu scheitern.

      In der Anleitung steht nur: Teil 1 und 1a zusammenkleben. Das sind die beiden Bodenplatten für den Rumpf. Aber da ist weder eine Markierung noch eine Lasche noch sonst ein Hinweis, wie die beiden zusammengeklebt gehören. Der Längsspant sieht genau so aus, Bis wohin klebe ich die Teile nun ineinander?

    • Hallo Alexander,
      bei vielen Schiffen sind da Hilfslaschen dabei, mit denen Du die beiden Teile verbinden kannst.

      Hast Du keine, solltest Du rechts und links neben den noch einzubauenden Spanten so eine kleine Hilfe anfertigen und anbauen...

      Zum Thema Farben und Kleber solltest Du hier einmal im Mitgliederbereich unter "Tipps und Tricks" stöbern, da wirst Du bestimmt fündig werden...

      Nebenbei : Die Burgen sehen prima aus, wenn Du jetzt noch die Schnittkanten einfärbst, hast Du die erste Stufe des Kartonmodellbaus schon geschafft...

      Gruß
      Volkmar
    • Moin Alexander,
      der Bogen ist mal vom Format A2 nach A3 umgestellt worden. Dabei sind einige große Teile zerschnitten worden. Um sie wieder zu vereinigen sind Klebelaschen eingefügt worden und eigentlich auch auf den Teilen die Positionen für die Montage eingezeichnet worden. Hier fehlen sie. Such mal auf dem Bogen diese Laschen, die vermutlich die Nummern 1a haben.
      Gruß aus Flensburg
      Jochen
    • Hotte wrote:

      Hallo Alexander ,

      nicht zurechtstutzen , das scheint die Lasche des Längsspanten zu sein , der bis zum Dach des Mittelaufbaus geht. Ich habe das gleiche Modell . Nur als Leverkusen .Aber noch in DIN a2.
      Moin Hotte,
      Leverkusen und Solingen sind zwei unterschiedliche Modelle.
      Die Lasche scheint die richtige zu sein. Die Umarbeitung scheint möweüblich mit der heißen Nadel gemacht worden zu sein.
      Gruß
      Jochen
    • Moin Alex(ander),
      schnell mal zwischendurch:
      Bodenplatte und Mittelspant nicht überlappend zusammen kleben. Mach Dir Klebelaschen, die maximal 1mm von den Außenklebelaschen für die Außenhaut enden, und auch mind 1mm von der Klebelasche des Mittelspantes enden. Lasche ca 18mm tief, mit Uhu kleben! Unbedingt darauf achten, daß Grundfläche eben liegt. Und und Mittellinie absolut gerade ist (gerades Lineal!) und genau auf der Mittellinie kleben (mit Uhu). Spanten mit Uhu kleben, aufpassen, daß sie außen max. nur gegen (!)die Klebelaschen stoßen, nicht darüber. Über Nacht absolut eben durchtrocknen lassen.
      Das war es ersma.
      Gruß aus dem hohen Norden
      Ralph
    • Vielen Dank für Eure Hilfe!

      Das hat mir sehr weiter geholfen! Gerade auch die Bilder vom Link (CuxHolger zeigt wies geht) und gleich meine nächsten Fragen beantwortet daumen1
      Konnte es nicht lassen und hab in der Früh gleich geklebt bevor es in die Arbeit ging und lasse es jetzt durchtrocknen bis am Abend.Dann nehme ich mir die Mittelspanten vor.

    • Hallo Alexander,

      noch was zum Kantenfärben - ob Farbstift oder Filz, da gibt es evtl. unterschiedliche Meinungen. Ich selbst benutze dafür Aquarell-Stifte. Man muss aber nicht unbedingt genau die Farbe treffen, die bei den Bauteilen verwendet wird - wenn man keine annähernd passende Farbe in seiner Sammlung hat, dann tut's auch ein Grauton, der nicht zu dunkel ist. Gerade bei letzteren ist es empfehlenswert, ein paar verschiede Grautöne zu haben - so à la Loriot: "Im Großen und Ganzen doch Grau - ein frisches, lebhaftes Aschgrau...." happy1

      Grau gefärbte Kanten sind allemal besser als sie weiß zu lassen.

      Zu Deinem Projekt wünsche ich Dir viel Erfolg - habe schon eine ganze Reihe von WHV-Modellen gebaut, aber Dein Frachter ist bisher nicht dabei gewesen, deshalb schaue ich Dir gerne über die Schulter.

      Servus
      hvt
    • Perfekt, danke! Hab mir jetzt eine Jumbo Packung Aquarell-Stifte bestellt. Mit gefärbten Kanten wird das Modell gleich ungemein aufgewertet. Hoffe dass es das jetzt war mit den Anschaffungen, die Kriegskasse ist langsam leer...

      Ich habe jetzt den Mittelspamz auf die Bodenplatte geklebt und hoffentlich gut genug ausgerichtet. Jetzt habe ich genügend Zeit die Spanten auszuschneiden während das trocknet.

      Hat das einen Grund warum hier nur mit Uhu gearbeitet wird?

    • vielleicht sogar noch genauer : UHU schwarz, ganz ohne Wasseranteil...

      Wenn Du jemals erleben musst, wie eine größere Fläche (aufgrund des Wasseranteils beim Kleber...) Wellen schlägt, dann benutzt Du auch nichts anderes mehr...

      Unter" Tipps + Tricks" findest Du zum Thema "der richtige Kleber" ausgiebige Diskussionen...

      Gruß
      Volkmar
    • Danke und sorry wenn ich hier viele blöde Fragen stelle, für mich ist vieles noch ganz neu und ich muss mich jetzt echt mal hier durch den Infoteil lesen.

      Heute sind schon die Aquarellstifte gekommen, ging echt zackig.

      Die Spanten sind verleimt, was mir hoffentlich halbwegs gerade gelungen ist.

      Jetzt geht es an die Außenhaut. Davor hab ich etwas Bammel. Das Heck soll ich stumpf verleimen und den Spanien anpassen, auch mit Uhu?

      Und wie kriege ich am besten den korrekten Winkel hin wenn ich die zwei Außenhautteile verleihen? Hier muss ich mir wohl auch wieder Hilfslaschen basteln.


    • Abend zusammen! Am Wochenende hatte ich etwas Zeit zum Weiterbau.

      Die Seitenhälften anzuklebel gelang mir noch einigermaßen. Aber am Heck bin ich verzweifelt. Das Vorrunden und stumpf zusammen kleben hat mich in den Wahnsinn getrieben. Ergebnis ist ein komplett verpfuschtes Modell und ein frustrierter Modellbauer.

      Der Bug ist mir noch halbwegs gelungen auch wenn ich das mit dem angeklebten Steven nicht so professionell finde.

      Das Deck hab ich jetzt mal ausgeschnitten und vorbereitet.

      Images
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    • GCEA wrote:

      Das Vorrunden und stumpf zusammen kleben hat mich in den Wahnsinn getrieben.
      Hallo Alexander,

      bei solchen Teilen wie dem Heck lasse ich das stumpfe Kleben lieber und lege als Klebelasche sehr dünnes Papier unter, z.B. Durchschlagpapier oder etwas von ähnlicher Stärke. Damit kann man dann die einzelnen Teile besser "einfangen" und in eine passende From bringen und das dünne Papier macht dann meist auch keine Probleme bei den Spanten.

      Vorrunden ist allerdings wichtig, wenn es auch bei Papier mit dem dreidimensionalen Vorformen nicht so einfach geht. Manchmal hilft es, die Rückseite leicht (ich betone "leicht") anzufeuchten und dann mit einem geeigneten Gegenstand vorzurunden (mit einer passenden Kugelpunze, manchmal hilft da auch schon ein kleiner Kaffeelöffel weiter).

      Lass' Dich nicht entmutigen - denke daran, Übung macht den Meister. Und wenn es DIr hiflt - von meiner allerersten Kartonmodellbauphase existiert seit Jahrzehnten kein Modell mehr..... grins 2

      Servus
      hvt
    • Moin Alexander,

      vorrunden ist das halbe kleben. Die Schnittkanten der einzelnen Heckteile färbe ich als erstes. Dann runde ich seeeehr sorgfältig die Teile vor. Die gerundeten Streifen führe ich zusammen, so als wenn das Heck schon fertig wäre. Auf der Innenseite streiche ich dann die zusammengeführten Streifen in kleinen Abschnitten mit unverdünntem Holzleim ein und halte sie dann fest, bis der Leim abgebunden hat. Das ist zwar ein wenig zeitaufwendig, lohnt sich aber. Wenn man will kann man die Leimspur noch mit dünnem Papier etwas verstärken. Ich nehme dazu immer Zigarettenpapier. Das Bild ist leider nicht so gut geworden, aber evtl. hilft es ja ein bisschen. Viel Spaß weiterhin beim Bau und lass Dich nicht entmutigen.



      Grüße aus SH
      Jürgen
      Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Johann Wolfgang von Goethe


      Was schon auf meiner Schneidematte war
    • Moin Alexander,
      hier im hohen Norden würden wir sagen. "sünde für Dich"! auf Allgemeindeutsch vielleicht: das tut uns leid, daß Dir das so passiert ist.
      Auch auf die Gefahr hin, daß ich von lieben Mitkartonbauern angemault werde, nochmals ein Versuch, Dir umsetzbare Tips zu geben.
      Hattest Du Dir einen Sicherheitsscan ausgedruckt? Thema "Verkleben des Hecks": nachdem Du die Teile ausgeschnitten hast, ersma Kanten färben, dann vorrunden. Ich nehme dazu einen uralten gebogenen PlasticGriff eines Küchenmessers (gibt bei Bastelveranstaltungen meist auch mitleidige Blicke). Naßmachen ist dazu nicht nötig! das geht auch ohne. Wenn Du das Gefühl hast, daß die Teile schon ganz gut zusammen passen, fängst Du an zu kleben. Als Anfänger immer nur max.1cm für 1cm. Also als Beispiel: obere Naht, drückst Du leicht zusammen, daß sie für den 1.cm stumpf zusammenstößt. das fixierst Du mit einer Klammer (ganz gleich, was Du da an Werkzeug hast) . So, und wenn Du damit zufrieden bist, kommt von hinten eine kleine Leimraupe auf die Naht. Die verbindet beide Seiten. Und nun trocknen lassen, weglegen, schätzungsweise mind. 5 Minuten. Damit Dir nicht langweilig wird, machst Du die andere Seite. Und wenn Du immer noch Zeit "übrig " hast, fängst Du an, andere Teile vorzubereiten, vielleicht eine Winde, oder Lüfter, oder . . .das Hauptdeck. Nicht vergessen, die Teilenummern auf der Rückseite zu schreiben. Und nun kannst Du den nächsten cm auf gleiche Weise bereiten. Wie hvt schreibt, kann man die Leimnaht noch mit dünnem Papier sichern, nimm nicht zu viel Leim dazu. Wenn Du das gesamte Heck auf diese Weise vorbereitet hast, kann es an den Klebelaschen der Bodenplatte angebracht werden, auch wieder nur Stück für Stück. Wichtig ist, daß das an richtiger Stelle platziert wird, entweder gibt es dazu eine Markierung oder man müßte den Punkt durch Auflegen des Hauptdecks ermitteln. Wahrscheinlich wird das bei diesem WHV-Modell so nötig sein. Versuch mal!
      Als Klebstoff nehme ich für o.g. Arbeiten Bindulin Express Leim (aus irgendwelchen Gründen wird das in diesem Forum nicht so gerne gesehen!), damit bekommt man fast unsichtbare Nähte hin, wenn dann alles perfekt zusammen paßt.
      Nur Mut! Du bekommst das schon hin! Hier im hohen Norden haben wir aus "Beginnern" schon "Bastelprofies" gemacht - vor Corona durch gemeinschaftliche monatliche Basteltreffen.
      Gruß
      Ralph
    • Hallo zusammen!

      Gestern Abend hab ich aus Frust noch weitergebaut. Das Hauptdeck hat wider Erwarten ganz gut gepasst und mit dem Poopdeck konnte ich das Heck zumindest von oben gesehen etwas retten. Auch das Backdeck hat halbwegs gut gepasst - für meine Verhältnisse ;-)

      Sicherrungsscan hab ich keinen gemacht, an das hab ich gar nicht gedacht... kratz1 Aber ein wichtiger Tipp für den nächsten Bau.

      Das Heck der Solingen ist damit unrettbar verloren, ich hoffe aber aus dem Bogen trotzdem noch halbwegs was rauszuholen mit eurer Hilfe. Für mich ist das hier ein Lehrmodell - gerade mit Euch gemeinsam bringt mich das weiter! Danke hierfür nochmal dass ihr mir über die Schulter schaut.

      Zum Heck nochmal: ich habe die Seitenteile fertig verklebt und dann versucht, das Heck im Ganzen zu formen, das war wohl ein Fehler. Die Kanten hätte ich vorgefärbt mit den Aquarells, aber durch den Weißleim hat sich die Farbe gelöst und ist verlaufen.


    • Serfaus

      Entschuldigung wenn ich hier mal "reingrätsche"

      ede wrote:

      Als Klebstoff nehme ich für o.g. Arbeiten Bindulin Express Leim (aus irgendwelchen Gründen wird das in diesem Forum nicht so gerne gesehen!
      Holzleime basieren meist auf einer Polyvenylacetat-Dispersion, Informationen erhält man leicht über die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter des Herstellers zu seinem Produkt. Es ist also egal ob "Bindulin" oder "Ponal" oder irgendein anderer Holzleim - bisher habe ich hier im Forum keinen Beitrag gelesen, was nicht bedeutet, das es ihn nicht irgendwo in den Tiefen des Forums gibt, in dem Bindulin als nicht gern gesehen bezeichnet wird.
      Trotz allem sollte man diese Sicherheitsdatenblätter mal lesen, besonders wenn es um das Thema "Erste Hilfemassnahmen, Kap. 4, und besonders das Thema "Augenkontakt" und "Einatmen"" geht.
      Abschliessend möchte ich nur sagen : Übung macht den Meister, gut Ding will Weile haben und man muss für sich abwägen, was wichtiger ist : ein gelungenes Model oder eine schnelle, hohe Berichtsrate.
      LG Klaus (der auch mal klein angefangen hat die Bedeutung der "Rundablage" kennt)
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • New

      Abend! Nun konnte ich endlich- wenn auch langsam- weitermachen. Ich merke schon, dass ich noch sehr viel lernen muss. Mit meiner bisherigen Arbeit bin ich nicht wirklich zufrieden. Ich arbeite noch viel zu unsauber und komme erst um Nachhinein auf Fehler drauf, die ich eigentlich schon im Vorfeld hätte vermeiden können.

      Ich danke euch allen für eure Tipps und Unterstützung! Das ist in Foren bei absoluten Neulingen wie mir keine Selbstverständlichkeit! freu 2

      So ist der aktuelle Status:


      P.S. Ich bemühe mich langsamer und genauer zu arbeiten, aber das ist gar nicht so einfach...
    • New

      Hallo Alexander,

      ich denke, ich kann sagen: wir 'alle' lernen bei 'jedem' Modell noch dazu.

      Es ist also nicht schlimm, wenn ein Modell nicht so ganz perfekt wird, es gehört zur Lernkurve zwinker2
      Jedes folgende Modell wird einen Tick besser, also nicht entmutigen lassen.

      Viele Grüße
      Dieter
    • New

      Danke für die Mut machenden Worte!

      Ich hab jetzt das Bautempo etwas gedrosselt und mal den Hauptbau soweit abgeschlossen. Mit den Rettungsbooten habe ich etwas gekämpft aber ansonsten ging der Bau recht problemlos. Der Schornstein ist nicht perfekt aber für meinen ersten Versuch bin ich mal zufrieden.

      Derzeit kämpfe ich gerade mit den Lüftern. Die gehen relativ gut von der Hand, sind aber ziemlich fummelig.


    • New

      Hallo Alexander,

      ein schönes Schiff hast Du Dir ausgesucht! daumen1

      Du fängst an und baust Dein erstes Schiff aus Karton. ich komme jetzt aber trotzdem mit einer Ergänzung (oft »Superung« genannt): Ich würde mir an Deiner Stelle die Mühe machen und aus kleinen Kartonstreifen die Schanzkleidstützen an den Bordwandinnenseiten aufkleben.

      Ich meine die Stützen welche hier auf dem Foto rechts im Bild zu sehen sind:



      Im Original sind sie meist dreickig, für Deine Modell würden aber rechteckige Kartonstreifen, 2 bis 3 mm breit, reichen. Du kannst sie aus Restkarton schneiden. Sie sollten jeweils so hoch sein, dass sie oben mit dem Schanzkleid abschließen. Sie sollten dort kleben, wo die schwarzen Linien auf den Bordwandinnenseiten zum Deck hin aufgedruckt sind. Das ist Mehrarbeit, hebt aber den Wert des Modells enorm und lenkt das Auge gern von kleinen Macken oder Dellen ab. Gerade die langen Flächen beidseits der Ladeluken bilden einen Blickfang der sich mit den aufgebauten Schanzkleidstützen stark »veredeln« lassen kann.

      Vielleicht lässt Du Dich auf die extra Schleife an Arbeit ein? ich kann nur sagen, dass es lohnen wird.

      Viel Spaß noch beim Weiterbau,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • New

      Danke für den Tipp! Ich werde das auf jeden Fall probieren, wenn schon ein Übungsmodell, dann soll auch richtig geübt werden. Als ich mit Plastikmodellbau anfing, bin ich buchstäblich von Modell zu Modell "gerast" und hab während das eine noch in Bau war schon überlegt, was denn als nächstes dran kommt. Davon bin ich inzwischen ganz weg und jedes Modell braucht so viel Zeit wie es braucht.

      Zu den Schanzkleidstützen habe ich noch eine Frage:
      Die Form ist einfach ein Rechteckt, 2-3 mm breit und die Höhe des Schanzleides? Ist das so korrekt für die Solingen oder würde es nicht besser aussehen, wenn die Stützen wie auf deinem Bild dreieckig wären?

      Danke und lg

      Alexander
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      Sehr gut! daumen1
      Zum Bug hin werden in der Regel die Stützen eher dreieckig (die Bordwand fällt dort mehr nach Aussen). Wo die Schanzkleider im mehr oder weniger rechten Winkel zum Deck stehen, sind sie unten etwas breiter als oben:



      Wenn Du es richtig gut machen möchtest, kannst Du unten noch einen Halbkreis einschneiden durch den beim Original das an Deck gelaufene Seewasser abläuft (das dann vielleicht als Steigerung bei kommenden Schiffsmodellen happy 2 )

      Die Stützen schließen oben mit der Bordwand ab. Du musst immer wieder Mass nhemen denn die Höhen ändern sich.

      Viele Spaß und Erfolg,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
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      Hall Alexander,

      ich habe gelesen, wie Du es bei den Plastikmodellen gemacht hast. ich bin auch beim Kartonmodellbau ein wenig so gewesen. Ein kleiner Tipp von mir: sei geduldig uns lass Dir Zeit und probiere so etwas, wie Klabauterklaus Dir geraten hat. Kartonmodellbau ist kein Sportereignis mit Medaillen. Ich habe auch einige an Zeit gebraucht, um mir darüber klar zu werden. Heute bin ich so, dass, wenn ich merke, dass ich irgendwie zu "Pfusch" neige, sofort aufhöre und frühesten am nächsten Tag weiter mache. Du wirst vielleicht wie ich merken, dass das Schönste das Erstehen und Fertigwerden am Kartonmodellbau ist. Der Anfang sieht eigentlich bei Dir recht gut aus. eines Modells ist und dass man Modell zu Modell besser wird.

      Viele Grüße
      Fritz
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      Das mit Zeit lassen werde ich mir zu Herzen nehmen. Ich hab mir vorgenommen so lange an einem Modell zu bauen bis ich zufrieden bin. Man will zwar auch fertig werden aber irgendwie hat man immer den Gedanken am Modell noch etwas zu machen.

      Heute habe ich die Lüfter endlich fertig bekommen.

      Jetzt geht es an die Schanzwände. Hab ich das so richtig verstanden oder muss ich die Form noch nacharbeiten? Als Österreicher hat man nicht so viel Ahnung von Schiffen...