IFA W 50 LA; Orlik Verlag 8/2018; M 1:25

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    • Meinen Dank für die motivierenden Zuschriften und natürlich die Likes.
      Ich freue mich immer wieder über so reichlich positives fit back!

      So beflügelt, konnte ich heute die Arbeiten an der Inneneinrichtung des Fahrerhauses abschließen.
      Erforderlich waren dazu noch die Anfertigung des Schalthebels, der Pedale, diverse Lackierungen und die finalen Montagearbeiten.
      Der Schalthebel wurde aus 1mm Aludraht gefertigt, der Schalthebelknauf aus einem angetrockneten Weißleimtropfen geformt.

      Das Armaturenbrett ist aktuell nur aufgelegt. Um es exakt an die Karosseriefront anpassen zu können wird erst dann verklebt, wenn die Karosseriefront fertiggestellt ist.

      Die gesamte Einheit kann dann ganz einfach auf dem Fahrgestell positioniert werden, auch dann noch, wenn das komplette Fahrerhaus fertig ist. Ein Blick auf den Motor ist so zu jeder Zeit möglich.
      Damit zeigt sich erneut eine glänzend durchdachte und umgesetzte Konstruktionsarbeit!

      In den folgenden Arbeitsschritten wird nun die Fahrerhauskarosserie gefertigt.

      Viele Grüße
      Roland





    • Hallo Roland,

      Auf die Gefahr hin, daß ich mich selbst oder irgendwas oder irgendwen irgendwie wiederhole
      muhaha1

      Einfach nur cool1 das Teil ja 2

      Das Lenkrad kommt auch ohne Zigarettenpapier-Artwork ziemlich gut rüber. Auffällig ist auch, daß bisher überhaupt kein Gemecker über mangelnde Paßgenauigkeit stattgefunden hat. Man soll sich nicht zu früh freuen, aber wenn es auch bei der Karosserie keine Passigkeitsprobleme geben sollte, scheint das ein herausragend guter Bausatz zu sein, den ich mir am Ende auch noch hinlegen muß, wenn du so weiterbaust und mir damit permanent die Nase lang machst spar1 zwinker2

      Gruß,

      Daniel.
    • Zunächst wieder meinen Dank für eure Zuschriften und Likes! Danke!

      @ Martin:
      Natürlich ist deine Frage völlig berechtigt! Warum das dritte Pedal im Bogen fehlt, ist auch von mir nicht zu erklären (selbst nicht mit den damaligen sozialistischen Gegebenheiten hinsichtlich Materialmangel usw. grins 2 ) und versprochen, es wird ergänzt.

      @ Daniel:
      Danke für deine positive Resonanz!
      Dieser Bogen, oder besser gesagt, diese Konstruktion, nimmt unter den bisher von mir verarbeiteten einen absoluten Spitzenplatz ein.
      Vorabprädikat. uneingeschränkt empfehlenswert!

      Die Gefahr, dass noch Fehler auftreten halte ich für äußerst gering. Erfahrungsgemäß hält sich die Konstruktionsqualität nach so einer Baustrecke auch bis zum Schluss.
      Als einzigen kleinen Wermutstropfen empfinde ich den zum Aufspalten neigenden Karton, beim Formen kleiner bis kleinster Teile.
      Grund zu Missmut war das aber noch nicht.
      Und wie ich deine Kartonmodell-Affinitäten einschätze, würde dir dieser Bogen, bzw. der Bau des Modells bestimmt sehr viel Freude bereiten.

      Also ran an den Speck!

      Viele Grüße
      Roland
      .
    • PRT wrote:

      Als einzigen kleinen Wermutstropfen empfinde ich den zum Aufspalten neigenden Karton, beim Formen kleiner bis kleinster Teile.
      Das ist halt der klassische "Orlik-Karton". Bei zu rundenden Kleinteilen ist die Spaltneigung aber absolut von Vorteil. Du kannst die farbtragende Schicht (oder evtl. auch noch eine weitere dazu) auch ganz bewußt abspalten, dann runden sich die Teile gleich viel besser. Alternativ kann man auch die abgetrennte bedruckte Schicht auf "Brystol" auftragen und danach weiterverarbeiten. Das ist bei Orlik viel besser zu handhaben, als zum Beispiel der "hochwertigere" Karton von Kartonowa Kolekcja oder Halinski.

      Gruß,

      Daniel.
    • Danke, Michael!

      Hallo zusammen,

      Den Bau des Fahrerhauses beginne ich, wie auch in den Bauanleitungsskizzen angedeutet, mit den Teilen 61a, b und c.
      Die Teile 61a und b bilden dabei das Schürzenaußen, bzw. innenteil.
      Sehr positiv hervorzuheben: die unterschiedlichen gestreckten Längen beider Teile hat der Konstrukteur berücksichtigt, so das beide Teile exakt deckungsgleich zusammengefügt werden können.

      Das Teil 61c wird nun stumpf mit Weißleim auf den oberen Kantenverlauf der Schürze geleimt.
      Diese zeitaufwändige Arbeit hebe ich mir für heute Nachmittag auf.
      Ein voller Magen sorgt da für eine ruhige Hand. happy 2

      Leider geben die Bauanleitungsskizzen keine Auskunft über die genaue Position der fertigen Schürze an der Grundplatte.
      Hier hätte ich mir ein Schnittbild gewünscht!
      Vermutlich soll die Oberkante von Teil 61c bündig mit der Oberfläche der Grundplatte abschließen, das könnte auch mit den vier Radien einigermaßen übereinstimmen - ich berichte nach Anbringung!

      Übrigens, das dritte Pedal ist gemäß herrschender Planwirtschaft in Planung, die Montage kann also noch dauern. Aber etwas Wahrung von Authentizität ist auch wichtig.


      Viele Grüße
      Roland



    • Vollbracht!
      In fünf Teilschritte aufgeteilt bereitete die Anbringung von Teil 61c keine Probleme.

      Bündig mit der Oberfläche der Bodenplatte war die Schürze allerdings doch nicht zu verleimen.
      Jetzt weist sie ca. 1 - 1,5mm Überstand auf.
      Aber dadurch finden die oben aufbauenden Karosserieteile gleich eine saubere Anlagekante.

      Im folgenden Schritt wird die Schürze mit den Scheinwerfern versehen.

      Das ganze Paket wurde dann mal probehalber auf das Fahrgestell gesetzt.


      Viele Grüße
      Roland





    • @PRT: Der derzeitige (großartige daumen1 ) Bauzustand erinnert mich stark an den sehr fahrfähigen "Oben ohne" VW-Käfer, bei dem mein Automechaniker-Cousin die Karosserie runtergenommen hat, um ein Bißchen Go-Kartmäßig mit dem Teil rumzuflitzen. Das war zwar ein paar Nummern kleiner, aber im Grundprinzip deinem derzeitigen Gefährt sehr ähnlich.


      @Zitronenfalter: Bei einem gut durchdachten und paßgenauen Bausatz kann man auch als relativer Anfänger ganz gut mit höheren Schwierigkeitsgraden hantieren, ein Bißchen Leidensfähigkeit vorausgesetzt regen1 Im Zweifelsfall einfach mal anschneiden. Den Anfang zu finden ist oft schon die größte Schwierigkeit kratz1 schwitz1 Ansonsten kommt der Hunger meist beim Essen ostern 2

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Roland,

      eine Frage: Waren die Originale auch so exzellent verarbeitet? kratz1 Beim Betrachten der Baustufenbilder wird mir immer derart schwindelig, dass Kommentare und sogar Likes meist auf der Strecke bleiben. zwinker2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo zusammen, zunächst herzlichen Dank für die letzten Zuschriften und Likes!

      Nach vier Wochen Pause nun eine Aktualisierung des BB.

      Inzwischen ist das Fahrerhaus fertig bis auf drei noch fehlende Rückspiegel. Die werden erst zum Schluss montiert.

      Leider ließ sich der bis dahin problemlose und passgenaue Bau beim Fahrerhaus nicht fortsetzen.
      Die Teile für die Fahrerhausrückwand weisen einige grobe Konstruktionsfehler auf, die, gepaart mit den mehr als dürftigen Auskünften aus den Bauanleitungsskizzen, zu erheblichen Problemen beim Zusammenbau des Fahrerhauses führen...können.

      Der Zusammenbau von Fahrerhausrückwand, bis zu den Rahmen der Türen erfolgte deshalb von mir in einer Art Freistil.

      Nach Bewältigung dieser Teilegruppe passte der Rest wieder ganz passabel zusammen, bis zum Dach.
      Auch da waren viel Improvisation und Anpassung gefordert.

      Am Ende des BB werde ich versuchen, die genannten Mängel genauer zu beschreiben!

      Aktuell sieht das Modell so aus:








      Das Ergebnis befriedigt mich zwar nicht, doch ist eine gewisse Ähnlichkeit mit einem W-50 nicht zu leugnen!


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      das sieht großartig aus ja 2 Um die Fehler hast du bestmöglich drumherumgebaut. Für den externen Betrachter sind deine Probleme beim Bau absolut unsichtbar beifall 1

      PRT wrote:

      Am Ende des BB werde ich versuchen, die genannten Mängel genauer zu beschreiben!
      Als potentieller "Hinterherbauer" würde ich mich an einer präzisen Mängelliste sehr erfreuen können augenbraue1

      Und noch was. Ich weiß nicht, ob das hier reinpaßt. Aber wir haben da so einen Schrauber in unserem Dorf, der seine Projekte immer auf einer Wiese in der Nähe unseres Hauses parkt (Öl, Grundwasser kratz1 Ach, egal grins 3 ). Als ich neulich aus dem Urlaub kam, fand ich dann das hier vor:



      Müßte zumindest mal zeitlich zum W 50 passen denk1

      Gruß,

      Daniel.
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      Herzlichen Dank für die Like-Zustimmungen sowie eure schmeichelhaften und motivierenden Beiträge, Jürgen, Michael und Daniel!

      @ Daniel: Die genauen Erläuterungen zu den Konstruktionsfehlern am Fahrerhaus, sowie meiner Lösungswege folgen.

      dranduleta wrote:

      Müßte zumindest mal zeitlich zum W 50 passen
      Der gezeigte LO-1800 dürfte sehr betagt sein. Gebaut wurde der LO ab 1961, der W-50 ab 1965.


      Viele Grüße
      Roland
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      Moin Roland,
      ich habe nun lange die Bilder mir angeschaut.
      Ich bin mir nicht sicher ob man Papier Stoß an Stoß in einer Rundung noch sauberer verarbeiten kann, als wie Du es hier zeigst.
      Auch die hinteren und seitlichen Dachkanten finde ich sehr sauber und akkurat gebaut.
      Ich kann mir vorstellen über was Dein kritischer Blick stolpert. Nur denke ich, das Auge was die Stellen sieht, sieht die Stellen anders, als das Auge was stundenlang sich mit den Stellen beschäftigt hat.
      Gerade weil das Fahrerhaus Kontruktionsmängel oder -fehler aufweist, kann ich nur sagen: klasse1
      Liebe Grüße
      Jörg