Projekt 1135.1 Fregatte der Krivak Klasse, Oriel Nr. 63, 1:200 in 1:250

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    • Projekt 1135.1 Fregatte der Krivak Klasse, Oriel Nr. 63, 1:200 in 1:250

      Hallo allerseits,

      also fange ich mit meinem aktuellen Schiffsbauprojekt mal wieder von vorne an. Ludwig hat das Modell bereits in Originalmaßstab 1:200 gebaut und einen Bericht verfasst der jetzt leider nicht mehr zugänglich ist - vielleicht erstellt er hier im Forum eine Neuauflage seiner Version (was zu wünschen wäre).
      Ich baue eine umskalierte Version in 1:250 mit wenigen farblichen Modifikationen als auch eigenen Ergänzungen zum Basismodell - aufgedruckte Elemente werden in der Regel von mir wegretuschiert (z.B. Leitern, etc.) und durch geeignete Mittel ersetzt.
      Beginnen wir also mit dem Titelbild des Modells und der Vorstellung der Protagonisten dieses Berichtes:



      Aller Anfang ist das Spantengerüst. Hier war zuerst die Wasserlinie zu identifizieren und anschließend die Spanten auf Wasserlinie zu reduzieren - eigentlich kein so großes Problem.
      Die Spanten selbst sowie die Bodenplatte habe ich allerdings aus Bristolkarton geschnitten - ist stabiler als Graukarton:



      Zusätzliche Elemente habe ich jeweils am Knickspant eingefügt als auch Füllelemente als "Abstandshalter" bzw. "Verdrehstabilisatoren".
      Der Teil des Oberdecks, der auf den höheren Spanten aufliegt, wurde auch mit Bristolkarton unterlegt (zweites Bild, unterer Bereich). Damit ist das Deck schön gerade und besser belastbar. Zusätzlich habe ich damit eine feste Abschlusskante für die Bordwand, die im oberen Bereich sowieso leicht abgeknickt ist.



      Analog wird mit dem Deck am Heck verfahren. Das Deck habe ich umgefärbt in die Farbe "Grün" aus Gründen der Vereinheitlichung mit vorherigen Schiffen aus meiner Projekt X Serie. Die Schienen auf Deck sind aus dünnen Tonpapierstreifen geschnitten (alternativ würde ich heute lieber einen schwarzen Faden passender Stärke verwenden wegen der doch gleichmäßigeren Breite). Am Heck finden wir schon die erste Abweichung zum Original (es fehlt die Absenkung des Decks am Ende der Schienen)



      Demnächst mehr.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • moin1 Klaus,

      was macht denn die "Rote Flotte" bei der "Grauen Flotte"??? happy1

      Die Krivak-Klasse hatte ich mal im Maßstab 1:700. Damals aus Plastik verlegen2 . In Karton kann dieses Modell ja nur schöner werden. Da bleibe ich gern dran. prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      Im Bau:
      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
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      ...na klar!
    • Servus,

      Stefan, die Antwort ist ganz einfach : "Schiffe versenken" - was aber niemanden davon abhalten sollte, hier weiterhin seine grauen Bauberichte einzustellen schiff1

      Aber bleiben wir ernsthaft weiter beim Thema. Bevor das Oberdeck fest montiert werden kann, ist noch ein Decksaufbau vorzubauen. Das Innenskelett hat bekanntermaßen einen kleinen unbedeutenden Fehler der leicht zu beheben ist. Hier habe ich wieder Versteifungen nachgerüstet sowie den unteren Anschlag der Aufbauwand zugefügt.


      Dem Aufbau selbst habe ich an der Innenseite etwas mehr Stabilität verpasst:



      Flugs aufs Schiff damit und gleich das Oberdeck aufgelegt. Das sieht dann ungefähr so aus :



      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,

      hallo Klaus-Gerhard : die Idee ist nicht neu - wird aber von den meisten Kartonmodellkonstrukteuren nicht "angeboten" - es liegt also an einem selber, ob man hier doch besser etwas "nachrüstet".
      Hi Fred : yes - the hull looks very racy.

      Die Bordwände habe ich etwas zusammenfassen können - d.h. aus vier mach drei (Segmente pro Seite) - was bei der Verkleinerung problemlos möglich ist.



      Die Bordwand an Heck wird oft als "zu kurz" bemängelt. Vorsichtshalber hatte ich sie um wenige mm verlängert was sich im nachhinein als unnötig erwies - woran es liegt weis nur "Hugo".



      Die Bullaugen sind ausgestanzt und mit einer Kopie aus der Bordwand "hinterlegt". Das gibt der Sache etwas mehr "Tiefe".
      Hier erkennt man auch jetzt den Vorteil des verstärkten Decks - die Oberkante der Bordwand lässt sich leichter "anfasen".



      Damit ist der Rumpf erst mal abgeschlossen. Zum Schluss noch ein kleiner Vergleich mit Projekt 956:




      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,
      @Kurt, Ludwig & Klueni : bisher befinden wir uns noch in der ersten Wiederholung - aber man darf gespannt sein auf das was noch kommt.

      Weiter geht es mit den beiden Deckshäusern: das lange schmale für das Schleppsonar, und das eckige für das Kontrollzentrum für sogenannte Selbstschutzmaßnahmen. Beide haben wieder ein Innenskelett - ist OK.



      Es folgt die Verschlussklappe am Heck des Schleppsonars - die Scharniere habe ich nachgerüstet, sie waren nur aufgedruckt.



      Im Anschluss ein paar Anbauteile an das Kontrollzentrum, Handlauf und Steigeisen sind auch hier nachgerüstet, sowie zwei Schleppkörper nebst Halterung und Ausbringer am Sonarhäuschen. Kabeltrommeln und etwas Kleinkram dazu fürs Deck.







      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,

      Bevor die beiden Deckshäuser aufgestellt werden, wird erst die Artillerie gebaut - es sind deren zwei Türme mit zwei 76mm SFK.
      Die Steigeisen sind nachgerüstet; beide Rohre sind Höhenrichtbar, der Turm natürlich auch drehbar (damit man damit spielen kann).



      Die Winkel am Drehkranz sind auch nachgerüstet:




      Und so sieht das dann auf Deck aus :





      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,

      hi Marco, thanx for the proposal - some days are hard days.

      Zum Schluss kommt jetzt noch das Kontrollzentrum nebst "dispensern". Letztere habe ich noch ein wenig korrigiert und ergänzt.



      Insgesamt sind vier "dispenser" anzubauen - zwei habe ich aber vergessen - kommen also später noch dran.




      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,

      hi Klueni - war schon ein schönes Stück Arbeit - hat aber echt Laune gemacht !!

      Weiter geht's mit dem nächsten Teil - die Baugruppe F - Schornstein/Lüfter und Luftverteidigung : so soll's später mal aussehen - aber in Farbe:



      Am Anfang steht das Innenskelett - aus Bristolkarton. Die Bodenplatte habe ich wie immer abgemagert weil eine große Auflagefläche ist nur lästig bzw. eventuell problematisch - also weg damit :





      Die Lamellen in den Wänden sollten eigentlich hinter der Wand angebracht werden - entsprechend wäre die Wand an den vielen Stellen auszuschneiden. Wenn ich mir dann das Originalschiff anschaue, so stehen diese aber eher aus der Wand hervor. Also habe ich mich entschlossen die Vorgabe des Konstrukteurs zu ignorieren und bin (wie bei Projekt 956 et.) den umgekehrten Weg gegangen. Gefällt mir so auch besser.
      Türen und Kleinkram werden gleich vormontiert (die Türen sind etwas modifiziert worden und sind jetzt nicht mehr so flach) - Kabelstränge wurden durch geeigneten Faden ergänzt.





      Es empfiehlt sich die Struktur zuerst zusammenzubauen und anschließend auf das Innenskelett zu setzen - das Skelett ist etwas zu kurz geraten - deshalb die Wände besser nicht ankleben!




      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,

      bevor ich es vergesse - die Wände habe ich innen noch mit 120g/qm Streifen hinterklebt - weil dort eigentlich die Streifen mit den Lamellen sitzen würden.
      Als nächstes empfiehlt es sich, den Schornsteineinsatz vorzubereiten - die ovalen Belüfter habe ich seitlich (eine Seite reicht) mit Bristolkarton verstärkt. Das festigt erstens die gewünschte Form und bietet anschliessend mehr Fläche zum ankleben auf die Abschlussplatte :


      Danach werden die Teile angesetzt und verklebt - hier nutze ich etwas verdünnten Weissleim. Sieht dann aus wie ein Stereoverstärker:


      Von oben sieht es dann doch besser so aus :



      Passt alles soweit ganz wunderbar.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,

      Hallo Kurt, bisher hatte ich mit allen verkleinerten Modellen - egal ob Schiff, U-Boot oder Flieger - wenig Probleme. Man muss sich nur die geeigneten Modelle aussuchen.
      Gerhard, schön das Du dich für diese Schiffe interessierst - sei mir willkommen.

      Weiter geht es mit dem SA-N 4 Modul mit Strahlabweiser:



      Das Modul habe ich innen mit Bristolkarton etwas versteift (drei Streifen). Die Rundung am Boden habe ich aus einer Kopie der Abdeckung abgeleitet damit die Zylinderform stabiler wird :



      Abschließend noch die Ansatzwand des Moduls und die "Verlängerung des Schornsteinabschlusses":



      Die Versteifungen stimmen für die Querelemente leider nicht - sie sollten eigentlich nach außen sich auf die Höhe des Längselementes verjüngen. Den Fehler habe ich leider etwas zu spät bemerkt - wird man nach der Montage allerdings nicht mehr sehen (ist eh sehr klein).
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • moin1 Klaus,

      ich sehe ausgezeichnete Fortschritte auf deiner Werft! Besonders die Türme und die Auspuffeinheit haben's mir angetan. beifall 1 beifall 1 beifall 1 prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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    • Servus,

      nach dieser Vorarbeit kann jetzt alles zusammengefügt werden.
      Zuerst habe ich die "Schlote" in das Segment eingesetzt und langsam stückweise verklebt - nicht vergessen : der Einsatz darf nicht auf dem Segment aufliegen da der Windschutz noch "on top" kommt - sonst gibt es einen schwarzen Streifen.
      Dann wird das Zwischendeck auf das Skelett ausgerichtet und verklebt.
      Danach wird das Schornsteinsegment auf das Skelett aufgesetzt - gegebenenfalls muss der obere Teil des Skeletts etwas verkürzt werden. Dessen Wände werden nun ausschließlich an der Kante zum Zwischendeck verklebt:






      Mit der Abschlußwand wird das Segment geschlossen und das SA-N 4 Modul "angeflanscht". Strahlabweiser und etwas Kleinkram kommen dann zum Schluß:







      Das Segment wäre dann schon fast fertig - jetzt kommt dann der etwas kniffligere Teil.
      Achso : die Abdeckklappen des SA-N 4 Moduls öffnen sich jeweils zur Seite - also richtig rum aufkleben.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,
      Klaus-Gerhard : danke1

      Weiter geht's mit Kleinkram. In der Vorlage sind Steigeisen zum Zwischendeck eingezeichnet - also habe ich aus LC-Leitern wieder ein paar Steigeisen ausgeschnitten und angebracht. Die vorgesehene Anzahl lässt sich aber mit LC-Teilen nicht realisieren - wird zu eng - also habe ich 3 Stück einfach mal weggelassen. Beim Studium des Originals stellte sich aber heraus das da eigentlich eine Leiter ist - naja, geht auch so:


      Um den Schornstein herum sind zwei Umläufe vorgesehen (dazu gibt es Schablonen) - ob dies Fußpferde sein sollen kann ich nicht sagen. Für das Original in 1:200 gibt es Ätzteile oder gar LC-Teile - für 1:250 natürlich wieder mal nicht. Also werden die Umläufe wieder selbst gemacht anhand der Schablonen. Meine Methode der Fertigung aus Faden hat sich auch hier wieder bewährt - extra ein LC-Modell dazu zu entwerfen ist also nicht unbedingt notwendig zumal ich auch keinen LC-cutter besitze bzw. Zugriff derzeit habe. Ich denke das das Ergebnis trotzdem überzeugt :




      Die zusätzlichen unteren Abstützstreben habe ich mal nicht nachmodelliert - irgendwann hört der Spaß auch mal auf.
      Nach den Umläufen kann dann die hintere Platte an den Schornstein angebaut werden - die Umläufe sind nämlich aus einem Stück und würden sich deshalb schlecht montieren lassen.
      An der Frontseite kommen dann auch noch Steigeisen dran - wiederum als LC-Leitern geschnitten.
      Seitlich sind noch die Gitterausleger für je eine Stabantenne anzubauen. Für diese gibt es wie üblich wieder eine Schablone anhand der man die Teile bauen kann. Auch hier wurde die Fadenvariante angewandt:




      Die Stabantennen habe ich erst mal weggelassen.
      An das SA-N 4 Modul gehört auch ein Umlauf - nach Schablone aus Faden modelliert:


      Warum der Umlauf so hoch sitzt ist mir schleierhaft - soll wohl so sein - jedenfalls ein Handlauf ist es nicht.
      Abschließend noch mal ein walk-around:






      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • moin1 Klaus,

      das ist wirklich erste Sahne! ja 2 ja 2 ja 2
      Die "Umläufe" sind mit Sicherheit Vorrichtungen an denen sich die Matrosen beim Pönen festhalten bzw. sichern können. Der obere könnte ein Sicherheitsstander und der unter ein Fußpferd sein...oder so. prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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    • Hallo Klaus!

      Wie von dir gewohnt: Sauber gebaut und akribisch beschrieben. Besser kann man es nicht machen. beifall 1

      Da ja den meisten diese Konstruktionen doch nicht so bekannt sind, möchte ich einmal ein paar Details von diesem Schornstein zeigen.

      Das ist schon eine Herausforderung so etwas zu bauen - und das ohne Ätzteile. Ich konnte beim Bau meiner
      "DEJATELNYJ" auf Ätzteile zurückgreifen.

      Die Fotos stammen von der Fregatte "NIEKROTIMNYJ" Krivak II - Klasse, einer Weiterentwicklung der "DEJATELNYJ" KRIVAK I Klasse. Sie sind auf Grund der Modifizierung etwas anders.



    • Servus,

      @Power Tom : selbstverständlich sind die Abstandshalter auch aus Faden - wennschondennschonkeinehalbenSachen.
      @alle obigen Kommentatoren : herzlichen Dank an alle.
      Leider muss ich hiermit mitteilen das dieser Bau aufgrund dringender Nachfrage nach fliegenden Plattformen bis auf Weiteres auf Eis gelegt ist.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,

      es geht ein wenig weiter mit der Baugruppe C : oberes Deckshaus und Masten;
      die Steigeisen habe ich mal versuchsweise selbst aus Faden hergestellt (mein Vorrat an kleinen LC-Leitern geht zur Neige : hofman_lasercut Leitern gibt es scheinbar nicht mehr - wer weiß da mehr?)

      mühsam aber machbar:


      Der große Gittermast - die Seitenprofile habe ich nochmals mit passenden Winkelprofilen verstärkt


      Der vordere, kleine Gittermast mit Plattform (aus LC-Rasterplatine aus süddeutscher Produktion - Hightec from Seahoover)


      Die Plattform für den großen Gittermast, Reling nach Vorlage aus Faden, Bodenstück wie "oben" - ein Seitenausleger ebenfalls aus Faden nach Vorlage


      Kleine Antennenplattform , einer von mehreren Lüftern für o.a. Deckshaus


      Zum Abschluß mal kurz etwas lose zusammengesteckt


      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus,

      weiter geht's mit dem Airsearchradar (NATO Code Head Net C); die Reflektoren geben dem Schiff erst so richtig den sovjetischen Charakter - also wollen wir den auch richtig herausarbeiten. Der Bausatz beinhaltet aber nur eine Magerversion aus zusammenzufaltenden Halbschalen - die 1:200ter können hier alternativ auf einen Ätzsatz zurückgreifen (was die meisten Modellbauer auch getan haben - siehe den Baubericht von Ludwig [hier im Forum] oder von Pjotr Millakow [Der Modellbauer]). Im 1:250iger Skalenraum gibt es dann naturgemäß ein ausgezeichnetes Nichts - leider verfüge ich auch nicht über assoziiertes Hintergrundfachpersonal welches mich mit LC oder Newsilver SuperDetailSets versorgen könnte.
      Aber wir wollen ja nicht klagen und sehen mal was in unserem bescheidenen Rahmen so machbar ist - Geduld ist genug vorhanden.
      Zuerst bauen wir mal einen von beiden grundlegenden Reflektoren, die dazugehörende WGU, Drehkopf mit HF-Kupplung, Säule mit Bodenplatte : das sind dann erst mal die Einzelteile

      so sieht der Reflektor dann aus - maßgeschneidert wie üblich aus Faden (sehr stabil übrigens) und das zusammengesteckte Drehgestell (im Inneren der zweiteiligen Säule befindet sich ein Kunststoffröhrchen - auch sehr stabil übrigens)


      im nächsten Schritt wird die WGU an den Reflektor montiert - nachgerüstet wurde das beidseitige Haltegestänge - die WGU ist sonst instabil (ja nee - is klar oder ?), auch nachgerüstet wurde der Hornstrahlerfeed am Ende der WGU (sieht sonst irgendwie unfertig aus - gell).
      Zuletzt wird noch die Reflektorhalterung nachgerüstet sowie die Verlängerung der WGU zum Rotatorkopf (die Evolution des Menschen hat ja schließlich auch nicht bei den Bauplänen des Zwölffingerdarms aufgehört und den weiteren Weg unterschlagen).


      Zum Schluß noch der getiltete zweite Reflektor und schon ist das Teil fertig - echt schickes 3D-Radar der 70iger Jahre ...


      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Hallo Klaus!

      Wieder kann man nur staunen was alles mit "Fäden" möglich ist. Obwohl du der Spezialist für solche Sachen bis, wird es für uns normalen Modellbauer wohl doch recht schwer.

      Du hattest ja schon einmal deine Vorgehensweise in einem "entschwundenem Forum" genau erklärt. Ich habe es, um es evtl. einmal nachzubauen, gespeichert.

      Gespannt bin ich wie du den filigranen Antennenträger hinter dem Hauptmast baust. Vor allem wäre ich dir dankbar, wenn du die Erstellung von Masten die kastenförmig sind einmal zeigst. Baust du jede Seite einzeln und fügst sie dann zusammen? Oder mit welchem Trick baust die Teile gleich zusammen?

      Ich zeige einmal 2 Bilder von dem Mast.

      Das erste ist das "Antennen-Wirrwarr" der Fregatte "NIEUKROTIMNIJ" (Krivak II-Klasse). Das zweite Fote zeigt das Ätzteil das zusätzlich zu dem Bauplan gekauft werden kann.



      LG