HCP 1-6-2 "Bulgar" / 1:25 / Modelik

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    • HCP 1-6-2 "Bulgar" / 1:25 / Modelik

      N´abend Leutz,

      nachdem ich für die Cid alles soweit abgearbeitet habe, geht es hier dann doch schon los.



      Ein sattes Stück Dampfross, viele Achsen. Herz, was willst Du mehr. Los geht es mit dem Rahmen.



      Da ich ja den LC Satz mit geordert habe, war der Einstieg schnell geschaffen. Im Bogen ist zwar vermerkt das Teile mit einem "?" versehen alternativ sind, das bezieht sich aber nicht auf die im LC Satz vorhandenen Teile, sondern vereinfachte Elemente im Bogen selber.

      Nun gut, man ist nicht blind und so findet man schnell die Teile für den Rahmen. Rausgetrennt und mal provisorisch zusammen gelegt. Knapp 68 cm Jagdstrecke in 10 Minuten.



      Aber dann kam die Erinnerung - der LC Satz ist 4-lagig und ersetzt den Rahmen aus dem Bogen, der nur 3-lagig ist. Also kam die Idee 3 Lagen vom LC Satz mit den Teilen aus dem Bogen zu verkleiden um ein einheitliches Farbbild zu bekommen.

      Also durchsortiert und geschaut ob das funzt. Beim Auflegen der LC Teile auf die im Bogen war dann der erste Aha-Effekt.



      Der 2-geteilte Rahmen ist im LC Satz in Summe ca. 2 mm länger als der im Bogen. Noch dazu fehlt im LC Satz der Ausschnitt vorne und die Aussparung für den Querträger 5a ist verrutscht. Nach reichlicher Prüfung ob nun im LC oder im Bogen falsch, bin ich mir sicher das es im LC Satz ist.

      Gut, 2 mm auf 68 cm ist nicht das Dicke Problem, die Aussparungen kann man selber machen, aber dann starte ich lieber "Out-of-the-Box" und der LC Rahmen dient dann als Notnagel, sollte ich was verhunzen.

      Somit wurde das als Frühstart gewertet, die Teile vom Bogen auf 1 mm Graupappe aufgezogen und nach Trocknung geht es munter los die Löcher in die Pappe zu schießen.



      Gruß,
      Stephan
    • Hallom Stephan,

      dann wünsche ich Dir mal gute Klingen und eine nicht zu schnell ermüdende Hand. Genau das will man ja eigentlich vermeiden, wenn man den LC-Satz kauft. Es ist schon schwer merkwürdig, wenn es zwischen Original und Zubehör Differenzen gibt!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Szia Stephan,
      I surprised myself (such folks modelers are) with a Bulgar and the Ferrum a bit before Christmas. I just wanted to set up a short introduction. How lucky coincidence that I started the Ferrum so that you have a room for this Polish Big Boy. I read on some Polish forum it looks like a tenderlok on steroids happy1 . Not a bad comparison!
      How do you feel about the digital print? Does it make you nervous for being glossy everywhere? Good luck in construction. I might start it after summer. But that's too far...
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • @Simmi: wird schon schief gehen. Im Zweifelsfall baue ich eine Waschmaschine

      @Andi: Das bei den LC Sätzen immer wieder was nicht 100% passt sehe ich immer wieder. Nur Kleinigkeiten, aber scheinbar gibt es feine Unterschiede zwischen Druck- und LC-Brenner die sich vor allem bei größeren Längen bemerkbar machen. Wenn man ein Teil dann nur kürzen muss, ist das weniger schlimm. Klingen hab ich ausreichend, daran wird es also nicht scheitern

      @Krisztián: "tenderlok on steroids" - thats funny, but it fits. About the digital print. The surface is excellent, I expected that it will be very sensitive, but in fact it is very robust. So you don´t the fingerprints and you can remove too much glue and color very easily. But on the other hand, even if the glue has dried, it is possible to remove it. Not immediately, but with a litle bit forcing it. So this may become a problem, because the whole surface is glossy. I think this is what you expected whne you wrote "Does it make you nervous for being glossy everywhere?". Well, I´ll find a solution to prevent that the parts will fall apart after a while arbeit1 Maybe using real nuts and bolts ?

      Krisztián hat mich gefragt ob ich nicht nervös bin wegen des seidenmatten Druckes. Zuerst mal: Der Druck ist exzellent. Ich hab befürchtet das der leicht abblättert oder schnell verkratzt. Im Gegenteil. der ist richtig robust. Man sieht keine Fingerabdrücke darauf (kann mir also das ständige Pratzen wachen sparen ) und auch widerstandsfähig gegen Kratzer. Zu viel Leim und Farbe kann man leicht abwischen. Soweit - so gut. Aber auch wenn der Leim getrocknet ist, kann man ihn ablösen. Nicht sofort, ein wenig Kraft bedarf es schon, aber das macht mir doch Sorgen. Aber da wird sich noch eine Lösung finden. Eventuell mit echten Nieten und Schrauben? arbeit1 Scherz bei Seite, es wird geklebt. Mal sehen wie man sicherstellen kann das es sich auch nach x-mal rumgefummel nicht löst..

      So, nun aber Butter bei die Fische. Die Rahmenteile aus dem Bogen sind nun ausgeschnitten, die Durchbrüche ausgestichelt und alles für den Zusammenbau vorbereitet:



      Das mittlere Teil ist 1/2 mm in Summe zu kurz, das führe ich mal auf das 80g Papier zurück - oder den Seidenmatten Druck der Außenteile. Das ist aber durch 2 Schnitte und minimales Versetzen ganz locker gelöst. Im linken Teil des Bildes sieht man einen der 2 marginalen Spalte, später nicht mehr zu sehen. Ausgerichtet wurde das ganze dann an einem Stahllineal und an der Glasplatte.



      Und hier nun das Endprodukt nachdem alle Teile zusammen gesetzt wurden: 2 Rahmenteile. Genau die benötigte Anzahl. Da hab ich scheinbar alles richtig gemacht.



      Gruß
      Stephan
    • Oh, stop gluing Stephan ! There were six pieces of the frame. Now there are only two. It you take a glue once more there will be one. Or none. daumen1
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • @Krisztián: Thanks for that important info, I stopped immediately glueing all those parts to a single frame. But it would have been so solid!

      After you mentioned that the glossy print could make me nervous, I became nervous after testing some kind of glue. Nearly no glue was able to hold the pieces together. The only one which was capable to glue pieces glossy-glossy-sides together has been the "school" glue, I´m pretty sure you know this (see picture). All the years I never used it due to the fact that it destroys the printed surface, but in this case it´s the best glue. I only use is in a very thin layer, enough to "damage" the printed surface a little bit, and tu glue the parts together immediately. So it must be nearly dry bevore putting the pieces together.

      @Kurt: Handlich ist anders. Da hast Du den Vorteil klar bei Dir. Und ich bin auch gespannt ob ich neugierig bin wie sich das hier entwickelt arbeit2

      So Leudz,

      nachdem mich Krisztián sensibilisiert hat, wurden auch ein paar Klebetests gemacht. Modelik vermerkt ja das man auch prüfen sollte ob der verwendete Kleber ggf. nicht die Oberfläche angreift ... also hab ich mal zwei Testteile Digitaldruck auf Digitaldruck zusammen geklebt. Oder sagen wir mal: Der Kleber war willig, die Haltekraft war schwach. Und ich bekam plötzlich Nervenflattern. Alle die üblichen Verdächtigen taten nur so als ob das halten würde, aber man konnte die Teile nach dem vollständigen abbinden dann doch mit ein wenig Kraft auseinander ziehen, und die Oberfläche des Druckes war davon komplett unbeeindruckt. Evtl. sollte man die Textilien mit Digitaldruck versehen, spart man sich jegliche Reinigung. einmal abwischen und neuwertig. Es sollte schon richtig haften, den das Teil wird ja groß und nicht gerade leicht werden. Ich will vermeiden das es beim 5ten mal hochheben in die Einzelteile zerfällt.

      Also hab ich mein komplettes Arsenal aufgeboten, denn eines war sicher: Und bist Du nicht willig, so brauch ich mehr Klebekraft.

      Einzig dieser Kleber hat Wirkunggezeigt:



      Das nennt sich hier Schulkleber - sieht man ganz klar an den Gefahren Kennzeichnungen - eignet sich also ideal zum schnüffeln und anschießend die Schule in Brand zu stecken (Kinder: nicht nachmachen!). Und auch hier darf man den Kleber nur dünn auftragen, er löst die Farbschicht direkt etwas an und dann sofort das Gegenstück drauf und pappt. Ein Versuch die Teile dann zu trennen führt dann wie üblich zur Trennstelle neben der Klebeschicht, die Oberfläche pappt am Kleber. Also perfekt. Aber man muss eben vorsichtig damit umgehen. Ich habe die lokale Feuerwehr schon mal vorab informiert. Auch meinen Hausarzt. Seltsamerweise habich seit kurzem keine Zahnschmerzen mehr ...

      Gruß
      Stephan
    • Szia,
      Ich dich sensibilisiert hab.... he-he. Just glue. Don't read too many posts! They may adversely influence you... :-)))
      The glue I use for the digital and non digital surfaces is the black and yellow Pattex Palmatex (univerzális erősragasztó). It has a smell after its solvent, hmm, but not a too penetrant one... but it holds the printed parts very well. If you apply it according to the manufacturer's advice - spread the glue on both parts, wait for 15 mins and then put them together, it will work as the super glue, evenmore you can join the parts next morning - it is still active.The only problem I have with it is its yellow colour, kept after drying as well, what is problematic if it comes out around visible spots. But careful spreading....makes miracles! Here I use the transparent UHU Power.
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • die Bestie lebt ... der Bär ist los ... Dead Bear Walking happy1

      Nachdem hier, in einer weiteren Heimstätte, in der ehemaligen römischen Provinz Pannonien, der Basteltisch mich leer angähnt und die seitlichen Rahmenteile seit 3 Jahren hin und her geräumt wurden, ist es nun definitiv an der Zeit, den Zombie aus dem kartonalen Grab zu holen, abzustauben und wieder richtiges Leben einzuhauchen.

      Boah - was für ein Satz frech 5

      Ein paar Teile hab ich damals noch mit 1 mm Graupappe verstärkt. Diese sind mit dem Leim mittlerweile steinhart durchgetrocknet und beim schneiden hatte ich das Gefühl eine Blechtafel mit einem Plastikmesser schneiden zu wollen. An der Stabilität wird es also nicht mangeln.

      Hier nun die in den letzten 2 Tagen geschafften Teile (die 2 lange Rahmenteile waren ja schon fertig). Knapp 140 Teile die noch kantengefäbrt werden wollen:



      Passende AquaColor Farbe war natürlich auch nicht mehr vorhanden und wurde umgehend geordert. In der Zwischenzeit werden noch weitere Teile aufbereitet, in den Rahmen geht so einiges rein. Ab jetzt wird aber wieder Finnpappe verwendet, das ist deutlich einfacher zu schneiden, und Pappe braucht es bei dem Trumm doch noch eine ganze Menge.

      Damit erklär ich den Baubericht für wiederbelebt, der Patient war zwar lange im Koma, ist aber seit kurzem auf dem Weg der Besserung. happy 2
      Würde einer der Moderatoren so nett sein und den Thread vom Friedhof der Kuschel... - äh Kartonleichen in die Ambulanz zu verschieben? danke1

      Schönen Gruß,
      Stephan
    • Da die bestellten Farbtöpfchen immer noch nicht eingetrudelt sind, wurde einfach weitergeschnippelt. Es gibt also nicht so viel neues zu berichten.

      Und bevor ich es vergesse, ein danke1 an @Thomas D. für´s verschieben des Threads. Ich hoffe die Kategorie der Bauberichte mieft jetzt nicht wegen des Leichengeruchs dieses BB´s happy1

      Hinzu kamen Achsen, Federpakete, Halterungen und Kleinmaterial für selbige, die Halterung der Vorlaufachse, womit sich nun 340 Teile ausgebreitet auf dem Seziertisch befinden. Das hat was von Archäologie, da werden die gefundenen Knöchelchen zwecks Zuordnung auch so sortiert frech 1



      Links im Bild sind noch 3 "Platinen" mit Muttern. Die nehmen recht wenig Raum auf dem Bild ein, haben aber 466 Teile zu bieten. Total also 806. Die werde ich aber erst kurz vor dem verbauen ausschneiden, da das in Block-Bauweise einfacher zu machen ist.

      Die nächsten Baugruppen sind die Räder. Die sind zwar im LC-Satz enthalten, aber ich hab irgendwie Spaß daran mir selber das Leben schwer zu machen - d.h. ich bau die aus dem Bogen. Für die Räder fallen 76 Ringe (oder Ringförmige) an und 42 Scheiben:



      Der Herr der Ringe happy1 - mal sehen ob ich auch eine Trilogie hin bekomme.

      Das nächste Ziel: die 1000 Teile voll machen, bevor die Teile mittels Klebstoff dann verdichtet werden. Ich hoffe doch ganz schwer das die Farbe am Montag endlich hier eintrifft, sonst geht mit der Platz allmählich aus.

      Gruß,
      Stephan
    • Moin Stephan,

      sehe erst jetzt Deinen Baubericht und bin schwer beeindruckt.
      Bislang erstklassige Arbeit.
      Die Probleme mit dem Lasercut-Rahmen vs. Bogen kenne ich auch von anderen Herstellern. Ich habe (probeweise) mal versucht einen
      Answer oder Angraf Bogen einer Lok zu bauen und musste damals feststellen, dass der LC-Rahmen
      erheblich vom Bogenteil abweicht. Und die betreffende Lok war erheblich kleiner, verglichen mit Deinem Trümmer.
      Ich habe damals , bgenau wie Du, beschlossen, dass, falls ich den Bogen noch einmal
      unter das Messer lege, dann wird der rahmen durch Dopplung selber gesägt.
      Das klappt meistens, wenn nicht immer, besser.

      Frohes Schaffen an den 'wenigen' Rädern daumen1 .
      Gruss, Holger zwinker1
    • Stephan wrote:


      Die nächsten Baugruppen sind die Räder. Die sind zwar im LC-Satz enthalten, aber ich hab irgendwie Spaß daran mir selber das Leben schwer zu machen - d.h. ich bau die aus dem Bogen. Für die Räder fallen 76 Ringe (oder Ringförmige) an und 42 Scheiben:


      Wie rief der Römer bei Asterix?: "Eine Orgie! Wir feiern eine Orgie! hüpf1 "

      Viel Spass beim Räder pappen, Stephan daumen1

      Gruss Uwe
      Manche sehen Bäume dicht an dicht, andere Zwischenräume und das Licht.
    • Hallo Leute,

      danke für die netten Kommentare und die Likes, im Grunde genommen ist hier noch nichts passiert.

      Irgendwie fühl ich mich nun wie gerädert, Rad ab, am Rad drehend ... happy1 ... alle Teile - bis auf die Speichen - sind auch nun ausgeschnitten.

      Nach dieser Umkartonbefreiungsaktion - (C) @Cux-Holger - kann man mit den Kreisen so herrlich spielen, z.B. die Schnittmenge bilden frech 5



      Der Abschnitt (unten im Bild) wird zum Auffüttern zwischen den Scheiben verwendet. Da die unterschiedlicher Dicke waren, wird sich schon was passendes finden, um die Stärke des Rades hin zu bekommen.

      Die Speichen werden erst an einem Rad ausprobiert, dann in Serie ausgeschnitten. Das erste mal überhaupt sehe ich das für die Stirnseite der Speichen auch noch eine Bauteil zum überkleben der Schnittkante vorhanden ist. Ob ich das wirklich brauche, wird sich noch zeigen.

      In Summe liegen nun auf dem 2ten Tisch 526 Teile (320 alleine für die Speichen). Da gestern die Farbe eingetroffen ist - AquaCOlor 302 Schwarz Seidenmatt, 330 Feuerrot Seidenmatt - muss ich jetzt nur noch einen Trupp Maler finden, der mir die ganzen Teile an den Kanten behandelt. Da sich kein Dummer außer meiner einer finden wird, mime ich mal den Van Goch frech 1

      Schönen Gruß,
      Stephan
    • New

      Tag zusammen - und danke für die Likes!

      Die letzten Tage waren geprägt vom Kantenfärben und verdichten der Baugruppen für den Rahmen.

      Zuerst mal mit dem vermeintlich einfachsten Teil, dem Rauchkammerträger. Das Auflageblech war in Längsrichtung zu kurz und in Querrichtung etwas zu lang, so das hier etwas angepasst wurde. Sonst hätten die Stützen vorne/hinten nicht hingepasst, auch die Muttern wären schlecht zu platzieren gewesen. Die Stützen an der Rundung warn die gleichen wie an der Strinseite, also ohne Rundung und hätten neu gemacht werden müssen. Die hab ich einfach mal unterschlagen.



      Danach wurden die Federpakete, Pufferbohlen, Halterungen und Bleche vorgefertigt



      und mit dem Rahmen verheiratet. Das hat gut gepasst, für eine gerade Ausrichtung wurde es zum trocknen dann mittels ausgereifter und technisch höchsten Ansprüchen gereichenden Hilfsmitteln fixiert. Ich lass mir das patentieren happy1



      Da so sehr schön zu sehen war, das hier jede Menge Schraubenköpfe anzubringen sind, will ich mal kurz zeigen wie ich das in Serie produziere. Voraussetzung ist die Anordnung der Muttern wie im Bild - was bei Modelik Standard ist, bei Angraf hab ich das bisher nicht so vorgefunden.

      Erstmaleinseitig zurecht schneiden, so kann eine Seite auch gleich komplett eingefärbt werden. AquaColor versiegelt und festigt meiner Meinung nach die Schnittkanten sehr gut, mir sind solche Muttern noch nie auseinander geflogen. Dann auf ein Postit auf die haftende Seite fixiert - mittig



      Mit dem Lineal fest angedrückt und den Umkarton wegschneiden, danach das Lineal etwas zurück setzen und die Keile rausschnipsen. Nun kann auch die 2te Seite komplett bemalt werden. Das wiederholt man dann solange, bis man einen Patronengurt in ausreichender Länge hat, legt das in die Mutterklebepistole ein und dann geht es nur noch tack, tack, tack..... happy1



      Oder man nimmt die dann einzeln mit der Pinzette auf. Mein Mutternklebepistole hatte Ladehemmungen, also einzeln aufs Modell schießen.
    • New

      Dann noch das Gestell für die Vorlaufachse fertig gestellt



      und das Ergebnis der ganzen Bemühungen in einem Bild. Sagt der Modellbauer zum Verkäufer: "Ich hätt ganz gern 3/4 Meter Lok"





      Hier dann noch ein paar Nahaufnahmen, die natürlich mal wieder eine Menge Blitzer aufweißen und jeden Fehler sauber präsentieren





      Die Krägen an den Achsen zu den Lagern hin waren nicht im Bogen, aber da die knapp 1 mm zu kurz waren, musste ich mir was einfallen lassen. Ich hab dann einfach die Krägen so um die Achsen gewickelt das man die schieben konnte, und auf diese Weise war die Montage der Achsen als letztes in den Rahmen hinein absolut simpel zu lösen. Werde ich in Zukunft immer so handhaben.



      Und nur für die Statistik: es wurden 374 Muttern verbaut. Sieht man dem Rahmen gar nicht an.

      Schönen Gruß,
      Stephan
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      Hallo zusammen,

      danke für die Likes und die Kommentare.

      Der nächste Akt waren die Räder, damit die Tischplatte aufgeräumt ist, bevor ich mal wieder meinen Stützpunkt wechsle.

      Die Abschnitte von den Rädern hatte ich ja aufgehoben, da ich zwischen den Scheiben immer was reinpacke um auf die effektive Radstärke zu kommen, das verleiht dem ganzen auch mehr Festigkeit. Maßgebend war dabei natürlich die Breite der Lauffläche bzw. der inneren Verkleidung.

      Aus dem Abfall also grob Segmente schneiden, einkleben. Zapfen rein und Deckel drauf.



      Fertig. Das ganze insgesamt 18 mal, 6x1 Typ für Vorlaufachse und das Drehgestell unter Führerstand/Tender, 8x1 Typ gekuppelte Räder, 2x1 Typ Treibradsatz und 2x1 Typ gekuppelte Räder. Letztere scheinen doppelt in der Aufzählung, sind aber leicht unterschiedlich da diese neben dem Treibradsatz sind und keinen Spurkranz haben. Der Treibradsatz hat ebenfalls keinen. Das ist der besseren Kurvengängigkeit geschuldet.



      Der Zusammenbau ist soweit abgeschlossen, Passung war sehr gut. Die Kurbelzapfen und Abstandshalter fehlen noch - sind nur 12 Teile und werden erst verklebt wenn es an die Montage der Räder geht. Die "Abdeckungen" für die Stirnseiten der Speichen habe ich nicht genutzt, die rote Farbe passt perfekt, so das ich gut auf diese - aus meiner Sicht - überflüssigen Teile verzichten kann.

      An den Rädern muss noch etwas nachgearbeitet werden, z.B. werden die Laufflächen noch mit AquaColor Eisen behandelt und ein paar Blitzer sind zu beseitigen.



      Natürlich musste dann auch mal probiert werden, wie sich die Räder am Rahmen machen, vor allem ob genug Abstand zu den Nieten ist, da ich auch hier wieder versuchen möchte, den Antrieb beweglich zu gestalten. Freilauf ist vorhanden, aber mal sehen ob sich das wirklich umsetzen lässt.



      Gruß,
      Stephan
    • New

      Stephan wrote:



      Natürlich musste dann auch mal probiert werden, wie sich die Räder am Rahmen machen, vor allem ob genug Abstand zu den Nieten ist, da ich auch hier wieder versuchen möchte, den Antrieb beweglich zu gestalten. Freilauf ist vorhanden, aber mal sehen ob sich das wirklich umsetzen lässt.

      Das liest sich interessant daumen1 Ich drück dir mal feste die Däumchen Stephan

      Gruss Uwe
      Manche sehen Bäume dicht an dicht, andere Zwischenräume und das Licht.