Baltimore Clipper „Berbice“ von Shipyard in 1:72

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    • So, nun soll es doch endlich wieder weitergehen. Als nächstes war der Bau und die Verkabelung der Kanonen an der Reihe. Bevor daran zu denken war, mussten zunächst einmal Blöcke fabriziert werden. Der vollständige Kasten sieht keinerlei Takelung der Kanonen vor. Daher musste ich mir welche schaffen. Abgesehen habe ich sie mir bei Markus (fred08). Ein Bild in seinem Bericht seinem Baubericht von der "Golden Hind" zeigt er das Vorgehen so prima, dass ich hoffe, dass er evtl. das Konstruktionsbild von seinemB ericht in der "Golden Hind" bei einem posting hier zeigt. Ich habe mich nicht getraut , es ohne seine Zustimmung hier zuverwenden.

      Wie wurde also gebaut: Zunächst wurdeTonerkarton gedoppelt. Dann habe ich ein Locheisen der Stärke 4 mm genommen und aus einem Streifen von 2 mm Breite Einzelteile ausgestochen .



      Jeweils drei Teil wurden pro Block benötigt.



      Das Mittelteil wurde in drei Teile zerteilt und der Mittelteil verworfen, damit ein Loch für das Seil entsteht und die restlichen Seitenteile zwischen die beiden intakten Teile gebaut.






      Nach dieser Fertigstellung wurde das Messingrohr, nachdem es mit dem Querkeil versehen war, schwarz gepönt.




      lg
      Fritz
    • Doch nun zur Takelung der Einzelkanone.
      Zunächst wurde das Brooktau in der Stärke 3 durch die beiden vorderen seitlichen Ösen der Lafette geführt und daran der hintere Knauf des Kanonenrohres in der Weise befestigt,




      dass es mit einem Tau hinten festgezurrt wurde. Da es sich um ein englisches Schiff handelt wurde natürlich die englische Form der Kanonentakel mit mit einem Rücklaufstopp gewählt. So also zunächst die beiden Kanonentakel




      und dann dazu das Rücklauftakel.



      lg
      Fritz
    • Fred08 wrote:

      Hallo Fritz,

      sehr gut geworden.

      Ich freue mich, wenn ich auch mal gute Tipps geben kann

      hier die Anleitung






      Markus

      Peter wrote:

      Hallo Fritz!

      Als ich den Bogen in MSP in der Hand hielt lief mir vor Begeisterung das Wasser im Mund zusammen!

      Nun sehe ich den Bogen hier angeschnitten und schon weit gediehen!
      Und das Ganze in Kartonmodellbau vom Feinsten!

      Klasse! Hier bin ich ab jetzt Stammgast!!

      Liebe Grüße
      Peter

      @ Markus: schön, dass Du das Schema beigefügt hast. Ich habe, glaube ich zumindest, schon wieder einen Deiner Tipps im Kopf. Sie helfen schön weiter.


      @Peter: Schön Dich als Zaungast zu haben. Mich hat dieser Bogen ganz schön im Griff.


      Lg
      Fritz
    • Nun ist das Modell ja schon längst gebaut, insofern erübrigt sich an sich jegliche Meckerei frech 1 - einen Hinweis will ich dann aber doch geben, da es offenbar eine typische Shipyard-Krankheit ist: Es fehlen mal wieder die Schildzapfengurte. Diese verhinderten in der Praxis, dass das Geschützrohr beim Feuern aus der Lafette springt; sie waren an zwei Scharnieren angebracht und mit einer Kette gesichert. Hier am Modell kann man das einfach mit zwei kleinen schwarz gefärbten Kartonstreifen, die man um die Enden des Schildzapfens biegt, darstellen. Hier ein Bild, was zeigt, was ich meine.

      Ansonsten: Dein erstes Shipyard-Schiffchen scheint ein richtiges Schmuckstück zu werden; da ich diesen Baubericht nicht von früher kenne, schaue ich hier erst recht interessiert zu.

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Hi Fritz,

      Also der Baltimore-Clipper liegt bei mir auch noch auf Halde. Und wenn ich deinen Baubericht so verfolge, glaub ich, ich werde den doch mal bauen müssen.

      Ich werde dir hier schon genau über die Schulter schauen müssen.
      Armin


      was sonst...


      aktuelles Projekt: arbeit1 arbeit2


      im Bau: Boeing B747-400 "EdForce One" Iron Maiden Tour 2016
      Fertig: hüpf1
      Potala, der Palast der Dalai Lamas in Lhasa-Tibet ca. 1:1000


    • @ Bonden: Welches sind die Schidzapfengurte? Ich kann nichts auf dem Foto erkennen, was nicht auch an meinen Kanonen ist. Allerdings umgibt bei dem Bild das Brooktau den hinteren Zapfen der Kanone, in dem es aufgespalten ist, während ich es um den Zapfen herumgeführt habe. Meinst Du das? Ich bin, wie Du ja weißt, immer bemüht begangene Fehler nicht zu wiederholen.

      @Armin: geh ran, Du wirst es nicht bereuen!

      @Tommi: Es kann nur noch besser werden!

      Gruß
      Fritz
    • Michael: wrote:

      Hallo Fritz,
      ich finde, die Takelei lont auf jeden Fall ! Die Kanone sieht klasse aus ! Hoffentlich kriege ich das in 1/96 auch so hin... !?
      Gruß, Michael

      AnobiumPunctatum wrote:

      Hi Fritz,

      schöne Geschütztakelung.Die Blöcke erscheinen mir allerdings einen Tick zu groß.

      LG Christian

      @Michael: das wird schon klappen

      @Christian:Wo Du es sagst, fällt mir das mit der Größe jetzt auch auf. Zuspät, es läßt sich nicht mehr ändern, sonst muss ich alles abreißen.

      lg
      Fritz
    • AnobiumPunctatum wrote:

      Hi Fritz,

      bloß nicht abreißen. Das lohnt sich nicht,

      LG Christian

      Klueni wrote:

      Moin Fritz,

      schöne Fortschritte an Bord des Clippers gibt es zu bewundern.
      Die aufwendige Takelung der Kanonen macht richtig was her, obwohl die Blöcke tatsächlich ein wenig markant sind.
      Das tut dem Spaß beim Zuschauen jedoch keinerlei Abbruch !!!

      lg.

      Thomas

      Gerd wrote:

      Hallo Fritz,
      das macht großen Spaß dir bei der Detailschlacht zuzusehen und der Herd, die Pumpen und natürlich die Wummen sind wunderbar geworden. Solche Details sindf ür den Normalmenschen in 1:250 nicht (kaum, es gibt hier ja so ein paar Wahnsinnige ) möglich.
      Grüße
      Gerd

      @Christian: hab ich auch nicht vor.

      @Thomas:tja, bei der Größe fehlt halt die Erfahrung, auch wenn es im Orginal nicht so prominent wirkt wie auf den Macros.

      @Gerd: in 1:250 möchte ich sowas auch nicht bauen. Ich hab schon Respekt vor denen, die diese Kanonen in 1:96 bauen und sie dann auch noch takeln, aber wer weiß, vielleicht gelange ich ja auch noch dort hin.Natürlich hab ich noch Mordsrespekt vor dem bald kommenden stehenden und laufenden Gut. Also drück mir mal die Daumen.

      lg
      Fritz
    • Claudia wrote:

      Hallo Fritz!

      Das Deck wird allmählich richtig voll! Schöne Details, und auch von mir ein großes bravo für die Kanonentakelung: die Zusatzmühe hat sich wirklich gelohnt! Farblich weiß Dein Modell auch zu gefallen: eine sehr ansprechende Farbkombination. Ich kann nur immer bewundernd wiederholen, daß es wirklich kaum zu glauben ist, wie toll Dir Dein erstes Segelschiff gerät!

      Beste Grüße
      Claudia

      Danke Claudia, solch ein Lob aus solch einem berufenen Mund tut gut. Einen Mordsrespekt hab ich aber noch vorstehenden und laufenden Gut.

      lg
      Fritz
    • Es geht weiter. Zunächst ein paar Einzelaufnahmen. Auf Bild 2 könnt Ihr sehen, dass die Blöcke nicht mehr ganz so prominent sind. An den beiden ersten Kanonen hab ich Blöcke aus dem Kasten verwendet und dann Schiss bekommen, da der Bogen überhaupt nicht auf Kanonentakel ausgelegt ist, dass diese wohl nicht reichen und bin auf die selbstgemachten umgestiegen.







      lg
      Fritz
    • Aber nun muss es endlich mal wieder weitergehen!

      Bevor ich das große Schleifen der Masten beginne,muss erst einmal die Ruderpinne gebaut werden. Sie besteht wieder aus 3 Teilen. Die äußeren Beiden zeigen Rillen.


      Sie müssen also vorgerillt werden, damit man das Ganze noch sieht.





      Der obere Teil wurde in der Farbe an die Farbe der angegliederten Plankenangepasst und der Rest musste mal wieder verkupfert werden. Das war wieder eine zeitintensive Arbeit. Die Rillen wurden natürlich übernommen und weiterhin kam mein Nährädchen wieder einmal zum Einsatz.





      lg
      Fritz
    • Das Ganze wurde natürlich an Ort und Stelle befestigt, wozu natürlich Bänder verwandt wurden. Da die Nieten unter der Bemalung verschwunden wären, habe ich sie mit Weißleimtropfen dreidimensonalisiert.
      Ich hoffe, Ihr habt mich nicht zu sehr vermisst. Um dies zu verhindern, hab ich mich in meinem Kurzurlaub immer wieder mal eingeklinkt!






      lg
      Fritz
    • petcarli wrote:

      @ Bonden: Welches sind die Schidzapfengurte? Ich kann nichts auf dem Foto erjkennen, was nicht auch an meinen Kanonen ist. Allerdings umgibt bei dem Bild das Brooktau den hinteren Zapfen der Kanone, in dem es aufgespalten ist, während ich es um den Zapfen herumgeführt habe. Meinst Du das? Ich bin, wie Du ja weißt, immer bemüht begangene Fehler nicht zu wiederholen.
      Die Schildzapfen sind ja die runden Seitenteile, die links und rechts aus dem Geschütz gucken und auf der Lafette aufliegen. Würde man das Kanonenrohr nur einfach so drauflegen und nicht weiter sichern, würde es bei jedem Schuss wegen des enormen Rückstoßes aus der Lafette springen - das könnte auch das Brooktau nicht verhindern. Daher wurde über beide Schildzapfen ein halbrundes Eisenband gelegt, welches an einem Scharnier befestigt war, damit man es hochklappen konnte (um z.B. ein defektes Kanonenrohr zu ersetzen) und an der anderen Seite mit einer Kette gesichert wurde. Schau mal dieses Bild, hier ist sehr gut zu erkennen, was ich meine. Und dies habe ich mit schwarz gefärbten Kartonstreifen dargestellt. zwinker2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • moin1 Fritz,

      ich bin begeistert von deinem alten Baubericht. Macht enorm viel Spaß darin zu schmökern. high five1 prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      Im Bau:
      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
      .............................................................................................................................................................................


      ...na klar!
    • Ihr Lieben,

      heute hab ich mit den Schleifarbeiten begonnen. Der Anfang ist gemacht und der Bugspriet wurde in Angriff genommen. Für die Masten etc. findet sich jeweils Rundholz. Da aber z.B. der Bugspriet konisch zuläuft, muss mit Hilfe von Schleifpapier einiges in Form gebracht werden. Dabei muss vorsichtig voran gegangen werden, damit man nicht zu viel abschleift und die Rundung nicht flöten geht. Aber schließlich war auch das geschafft, und er konnte angepasst werden. Da ich ja, über den Bausatz hinausgehend, das Scheg gebaut habe, musste natürlich auch ein Sprietzurrring her. Da der Bugspriet aber nach vorne leicht ansteigt, droht natürlich ein Abrutschen. Also musste eigentlich dasTau angeklebt werden. Ich habe aber im Baubericht von Reiner Fabisch gesehen, dass er eine bessere Lösung gefunden hat. Es gibt Fotos,bei denen an dieser Stelle kleine Keile unter das Seil geschoben werden. Also habe ich mir 3 hergestellt, indem ich zwei Kartonteile zusammengeleimt habe. Der obere ging nur über ein Drittel der Länge und der untere wurde leicht dreieckig nach vorne angeschliffen. Diese Keile wurden an der Stelle der Bugspriet angebracht über die der Zurrring läuft.
      Nun noch etwas zum Zurrring. Er verbindet Spriet mit dem Sheg und wird in Achtertouren gelegt. Das Kreuzen findet sich etwas oberhalb des Shegs. Zum Schuss wird das Tau mehrmals um diese Kreuzung gewunden und dann dort befestigt.
      Wie das Ganze dann aussieht zeigen Euch die Bilder. Natürlich wurde der Bugspriet noch gepönt.






      lg
      Fritz
    • Der nächste Schritt nach dem Bugspriet ist der Klüverbaum. Nach dem Schleifen wurde dieser zunächst wieder mit der dunkelbraunen Farbe gestrichen. Ebenso die weiteren Teile. Es wurde zunächst der Klüverbaumsattel angebracht, Weiterhin die Violine.Diese dient der Befestigung der Vorstengenstag und Vorstengeborstag. Dann wurde der Klüverbaum durch das Eselshaupt geführt und über dieses mit der Bugspriet verbunden. Welche Teile dies jeweils sind, hab ich Euch auf einem Bild markiert.








      lg
      Fritz
    • So, nun geht es an die Masten. Da ist zunächst der Großmast. Nach dem konischen Zuschleifen, dass bei dem Grossmast nur ein wenig war, wurde dieser gepönt, dann wurden oben die Salinge angebracht. Mit Hilfe des Eselshaupt wurde die Gossstenge angebracht, die natürlich auch geschliffen und gepönt wurde. Und schließlich wurde der Mast mal probehalber eingesteckt. Jetzt wird der Fockmast identisch, aber etwas kürzer zusammengesetzt. Dies werde ich Euch dann aber nicht nochmals schildern.







      lg
      Fritz
    • Klueni wrote:

      Moin Fritz,

      jetzt gehts also in die Höhe.
      Im Bereich der Doppelung Großmast/Großstenge sollte man gut auf absolute Parallelität achten, denn dieser diffizile Übergang steht beim Betrachter immer ganz vorne.
      Die filigraneSaling ist sehr gut geworden!

      lg.

      Thomas

      Gerd wrote:

      Hallo Fritz,
      du zelebrierst ja geradezu die Wissenschaft des Segelschiffbaus.
      Macht Spaß dem Bau zuzusehen.
      Grüße
      Gerd

      Rezatmatrose wrote:

      Hallo Fritz,

      Bugspriet und Mast sind ja vom feinsten - Und was wird diese Violine für Töne von sich geben ? Und wer darf die vorher stimmen ?

      Aber wieder im Ernst: danke für die Erklärungen und die tollen Bilder.

      Günter

      Schnecke wrote:

      hallo Fritz,

      Dein Clipper sieht fantastisch aus.
      Es macht einfach Spaß auf deiner Baustelle vorbeizuschauen.
      Wie ich seh bist du mittlerweile sehr kompetent was die das "Fachchinesisch" anbelangt.
      Ich hoff dein Clipper bald mal wieder live zu sehen.

      Gruß
      Uwe

      Hallo

      Thomas: solltest Du etwa bemerkt haben, dass die beiden nicht ganz parallel laufen?

      Gerd: das hoffe ich.

      Günter, Uwe: Ich hoffe, dass ich Euch nicht langweile mit den Erklärungen. Aber so komme ich auch besser rein.

      lg
      Fritz
    • So Freunde,

      nun sind beide Mastenfertig und sollen natürlich auch auf das Schiff. Damit sie schön gerade stehen werden ja noch die Wanten folgen, aber zunächst einmal werden beide durch Hilfstaue in der Lotrechten gehalten. Nun kann man schon ein wenig die Siluette eines Klippers erahnen. Übrigens: Die leicht unterschiedliche Neigung der Masten auf einigen Bildern ist nur perspektive auf den Fotos so.





      lg
      Fritz
    • Claudia wrote:

      Prima, diese Bemastung! Jetzt geht's so richtig los mit dem eigentlichen Segelschiffbau, undDu meisterst das ganz prima!

      Thomas: Segelschiffmasten haben recht oft unterschiedlichen Mastfall; bei einem Klipper würdees mich gar nicht wundern, wenn ein Mast "schiefer" nach achtern steht als der andere.

      Beste Grüße
      Claudia

      Klueni wrote:

      Hei Fritz,

      so mit seinen beiden schlanken Masten sieht der kleine Clipper schon mal hervorragend aus!

      @Claudia:
      Ich meinte nicht den Fall der Bemastung,sondern den Bereich am Eselshaupt, wo die Großstenge ansetzt.
      Ich weiß jetzt nicht den genauen Begriff hierfür. Aber der Verlauf von Mastoberteil und Stengenunterteil ist immer parallel.

      lg.

      Thomas
    • Claudia wrote:

      Entschuldige bitte, da habe ich Dich falsch verstanden So, wie Du es gemeint hast, ist es natürlich richtig. Nichts für ungut!

      Beste Grüße
      Claudia

      Klaus wrote:

      Zitat:

      So Freunde,

      nun sind beide Masten fertig und sollen natürlich auch auf das Schiff. Damit sie schön gerade stehen werden ja noch die Wanten folgen, aber zunächst einmalwerden beide durch Hilfstaue in der Lotrechten gehalten. Nun kann manschon ein wenig die Siluette eines Klippers erahnen. Übrigens: Dieleicht unterschiedliche Neigung der Masten auf einigen Bildern ist nur perspektive auf den Fotos so.

      lg
      Fritz


      HalloFritz,

      stehen die Masten denn »bolzengerade«? oder haben sie einen Fall (d.h. eine Neigung) nach hinten?

      Viele Grüße und noch viel Erfolg beim Bemasten und Takeln,

      Klaus

      Claudia: ich hoffe mit diesem Teil komme ich auch gut klar. Insgesamt macht mir der Segler viel Spaß.

      Thomas:mir war eigentlich klar, was Du meinst.

      Klaus: Sie haben einen Fall nach hinten!

      lg
      Fritz
    • So, jetzt geht es an das stehende Gut. Daher war zur Stabilisierung zunächst einmal an die Wanten zu denken. Das tat ich mit viel Bammel, aber es war überhaupt bisher gar nicht so schlimm.
      Wie waren zunächst einmal die langen Taue zu legen. Um dies ansehlicher zu machen, habe ich von Reinhard Fabisch die Genehmigung ein Schema, dass er auch schon bei eigenen Bauten verwandt hat, zu benutzen. Von ihm soll ich Euch alle recht herzlich grüßen! Am Großmast ist zunächst einmal das Mastflechting zu erstellen,



      Wichtig ist dabei, dass es dicht um beide Masten (also Großmast und Großmaststenge) oder um den Fuß der Großmaststenge gelegt wird. Bei gerader Anzahl der Wanten wird ein Augbänsel

      Augbänsel.jpg

      verwendet und für einfache Wanten ein gezurrtes Auge.



      Da bei dem Großmast der Berbice 3 Wanten benötigt werden, musste ich also alle beiden anwenden.



      lg
      Fritz