Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250 // WHV Verwaltungsgebäude - modifiziert

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    • Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250 // WHV Verwaltungsgebäude - modifiziert

      Hallo Freunde,

      nachdem ich die letzten Monate mit der Burg Bruneck von Schreiber eher im Bereich Architektur unterwegs war, schlage ich den Bogen zurück zur Schifffahrt, indem ich nun auch mit einer Hafenanlage beginne. Darüber nachgedacht habe ich schon mehrfach, nun ist es soweit.

      Der Startpunkt meiner Hafenanlage ist das HMV Modell des Freiladekais.



      Dies könnte wohl etwas seltsam anmuten, da keine besonderen Bauten oder Kräne dazu gehören, aber das muss auch nicht zwingend sein, da ich mehrere unterschiedliche Elemente, wie die Hafenanlage von WHV in digital überarbeiteter Form mit integrieren möchte und dort die Kais fehlen. Alle anderen HMV - Hafenbögen warten ebenfalls im Stapel, diverse Bauberichte bieten Unmengen weiterer Inspirationen, also gibts genügend zu tun...

      So ging's nun los. Die Maße sind so gewählt, dass die Ausdrucke einfach daraufgeleimt werden, dass heißt, die Aussenkanten und die Spanten sind 1,5cm hoch, so dass die 1,7cm des HMV Maßes am Ende dabei heraus kommen.


      Der Kai ist als Spantenkonstruktion mit einem Mittelspant und rautenförmig eingesetzten Torsionsdämpfern aufgebaut und besteht aus 1mm Graukarton.



      Das Ganze wurde nach jedem der gezeigten Schritte unter einem halben Zentner Jugendliteratur getrocknet.





      Für den ersten Eindruck habe ich einen der ersten Fehldrucke aufgelegt, der mir auch zum Überprüfen der Maße diente. Wenn Ihr mit dem Originalbogen vergleicht, so fällt auf, dass ich den Bereich der gekachelten Beonfläche doppelt so breit erweitert habe, um mehr Tiefe zu gewinnen.



      Das war's für's Erste, viel Spaß beim Zusehen.


      Liebe Grüße
      Peter
    • Servus Peter,
      das die HMV Konstruktion zu labberich ist, ist ja allgemein bekannt, deshalb ist deine Unterkonstruktion genau richtig mit dem Nachteil, das bei der Länge ein pappebener Untergrund von Nöten ist (sonst wackelts und wippts (rollt und stampft)). Ich habe da lieber die Aneinanderreihung einzelner Segmente vorgezogen, deren Oberfläche unten nur mit 1 cm Längs/querspanten gestützt wird



      LG Klaus.
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Moinsen,

      @SY190: Hallo Klaus, genau um das Vermeiden der Einzelmodule ging es mir mit der durchgehenden Kaibauweise. Das Ganze wird sich natürlich insgesamt aus verschiedenen Modulen zusammensetzen, allerdings etwas größer gefasst. Was den ebenen Untergrund angeht, so hast Du natürlich Recht, aber ich denke die Abmessung mit 1m sollte funktionieren, Schiffsmodelle ähnlicher Länge müssen ja auch plan aufliegen.

      @Reinhold: Yes, der gute, alte Karl May, mit glühenden Ohren alle verschlungen und noch heute als Entspannungsliteratur gerne genommen - oder als Gewicht... zwinker2

      Liebe Grüße
      Peter
    • Schönen guten Abend Freunde,


      die letzten Abende habe ich mit der Aufbringung des Belags, der Bestückung mit den Holzbohlen, den Pollern und Malerarbeiten verbracht.


      Der Belag an sich besteht aus 3,5 mal dem im Betonkachelbereich verbreitert ausgedruckten Freiladekai-Belag. Die Kanten habe ich, wie
      schon bei meinen Schiffen beschrieben mit einem Ausdruck auf 80gr Papier kaschiert.


      Die Bohlen sind aus 1mm Graukartostreifen, die später eingefärbt wurden.
      Braun über die gesamte Länge und unten im Bereich des Tidenhubs in einem Grünton, der den Algenbelag darstellen soll.
      Die Poller bildeten erstmal dem Abschluss bis dahin.


      Mit frischem Belag und einigen Überraschungsanlege-Gästen:



      Nach dem Montieren des ersten Schwungs der Zurüstteile (Bohlen und Poller):









      Habe mal nach Bildern typischer Kaimauern gegoogelt und stellte fest, dass so gut wie alles möglich ist.
      Hauptsache man sieht einen Tidenbereich, ansonsten gibts, was sowohl Material, als auch Färbung angeht, so gut wie alles...


      Bis die Tage!
      Liebe Grüße
      Peter
    • Schönen guten Abend,

      Habe die letzten Tage endlich mein Sommerhobby wieder aufleben lassen und die vergangengen Abende den kleinen Mauerabsatz neben den Krangleisen, die Leitern und den großen Lagerschuppen gebaut.

      Ich habe mir seinerzeit den LC-Satz dazu gekauft, insofern steht einer gewissen Verfeinerung nichts im Wege.
      Da im LC-Satz 8 Leitern für die beiden Originalmodule vorgesehen waren, war das natürlich zu wenig für den gestreckten Kai, so dass ich immer eine Doppelplanke ausgelassen habe.


      Der Schuppen wird ohne Klebelaschen am Boden, aber dafür mit Rückwand als geschlossenes Gebäude gebaut. Eine 1mm Graukartonplatte sorgt für Form und Stabilität und trägt auch den schwarzen Sichtschirm hinter den transparent verglasten Fenstern.
      Habe die Fenster mit einer Lage 160gr Karton leicht vertieft gebaut, ob ich das weiter so mache, oder noch tiefer, muss ausprobieren, die
      optische Wirkung ist so jedenfalls kaum erkennbar. Ich werde übrigenssämtliche Gebäude nicht auf den Kais verkleben, sondern das Ganze modular belassen.







      und auf dem Kai:

    • Servus Peter,

      der Schuppen ist meiner Meinung nach keine gelungene Konstruktion - es fehlt dem Schuppen einfach die Tiefe - und Seitenfenster, die fast direkt am Eck anschließen wirken irgendwie seltsam. Naja - mein Geschmack ist er jedenfalls nicht - deshalb habe ich das Teil auch schnell versengt.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Guten Morgen Freunde,

      @Thomas: herzlich Willkommen und viel Spaß! augenbraue1
      @SY190: Hallo Klaus, das sehe ich auch so, die Proportionen pasen nicht so wirklich. dieses Gebäude sollte wohl direkt an den hinteren Dioramarand gesetzt werden. Da fehlen locker 80% des eigentlichen Hauses, würde ich sagen. Mal sehen, ob ich ggf. eine Vollversion zusammen photoshoppe...

      Die letzten Abende habe ich mit einem neuen Gebäude begonnen, dass das Hautgebäude auf dem Freiladekai darstellen wird.

      Es handelt sich dabei um den Tonnendachschuppen, den mir der Kollege Wilfried aus dem Nachbarforum seinerzeit dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat.

      Da der Kai ja mit einem Meter Länge ausreichend Platz bietet, wird der Schuppen nicht, wie im Original vorgesehen mit 4 chuppen und 2 Speichern, ondern mit insgesamt 12 Toren und den beiden Speichern gebaut. Habe den Originalbogen digital etwas umgemodelt, vor allem, um die Rampe im rechten Bereich vom Hochspeicher aus noch vor die zwei sich
      anschließenden Tonnendachschuppen zu ziehen.
      Für Interessenten, die nach dem Original suchen - nach dem Hansakai in Bremen googeln...

      Im ersten Schritt habe ich die eigentliche Frontfassade auf 0,5mm Bristol gezogen, aus der dann Türen und Fenster ausgeschnitten werden, im zweiten Schritt einen weiteren Ausdruck auf 1mm Graukarton, womit ich die auf den Originalbildern sichtbaren Streben und Gewölbe nachbauen werde.

      Das Ganze wird mittels einer Graukarton-Spantenkonstruktion nahezu bombensicher in typischer Pitje-Manier gefertigt...

      Hier der Ursprungsbogen, der in der Front meiner Umsetzung die vier linken Schuppen darstellt:



      der digital modifizierte Teil mit den sechs mittleren Schuppen:



      und mit den beiden sich rechts anschließenden Hochspeichen bereits auf Bristol gezogenen Frontwand des Gesamtgebäudes:




      Um einen Eindruck der Größenverhältnisse zu bekommen, habe ich das Ganze schonmal auf den Kai gestellt:





      bevor es dann ans aussticheln der hinteren Ebene ging.
      Habe Gesternabend immerhin fast fünf Stunden mit dem Ausschneiden der Fenster, Tore und Türen und dem notwendigen Kantenfärben verbracht. Durch die Verwendung des Bristolkartons zur Verstärkung war das eine mittlere Schnitzarbeit, die sich aber schon als optisch lohnenswert zeigt, finde ich. Die Tiefenwirkung kommt gut durch.





      Danach folgte noch die korrekte Durchnummerierung, die ich nicht mit Photoshop, sondern durch aufgesetzte Nummerntafeln gemacht habe. Finde das wirkt besser.


      Die vordere Ebene der Fassade folgt dann entsprechend, sowie das Hinterkleben der Fenster und Türen.


      Bis dahin. Schönen Feiertag, bzw. Vatertag oder Christi-Himmelfahrt - je nach Belieben... blume 1 urlaub2 prost1
      LG
      Peter
    • Hi Arne,
      Die Gebäudevorlage ist dieselbe, wie sie mein verehrter Namensvetter verwendet hat. Richtig gesehen.
      daumen1
      Wie ich Schiffe dazustelle weiß ich noch nicht, mein Hafen wird modular aufgebaut werden, da wird die Zusammenstellung der Einzelteile variabel sein.
      Allerdings ist das Angebot an Hafenanlagen zwar wachsend, aber doch überschaubar, insofern hat man die Einzelteil bestimmt woanders schon gesehen.

      Viel Spaß weiterhin. prost2
      LG
      Peter
    • Moin Peter,

      das Angebot ist übersichtlich, aber man weiss ja nie.
      Ein Getreidesauger oder Getreideheber fehlt.

      Ich habe mir ein Buch über Kräne gekauft.
      Der Titel : Kräne im Hamburger Hafen

      Vielleicht haben es ja einige .
      Dort wird eine Vielfalt gezeigt wie man sie sehr selten gesehen hat. Auch die beiden Kräne vom HMV Hafen könnte man umbauen, bzw. sehr verfeinern.

      Liebe Grüße
      Arne
    • Moin Peter, moin Leute,

      ja, den Hanse-Kai, den kenn ich.
      Fahre regelmäßig mit dem Rad endlang.




      Die haben jetzt zwar einen neuen Kran bekommen, den auf dem Bild gibt es aber immer noch,



      Der großen Getreideheber steht an der Roland-Mühle.



      Und jetzt das Hafenbecken aus einer anderen Sicht.



      Ach ja, dann fähren dort noch diverse Lok's rum.



      Vielleicht regt ja das eine oder andere zum Nachbau an.


      Schöne Grüße aus Bremen
      Stephan
      Wenn ich nicht Kartonmodelle baue Versuchsrettungskreuzer Bremen
    • Schönen guten Morgen,

      @Arne: das ein oder andere fehlt in der Tat. Habe auch vor einiger Zeit etwas Hafenliteratur erstanden ud schaue immer vergleichend oder recherchierend, wie was eigentlich in Häfen vorhanden ist. Was die Modellauswahl angeht, so befinen sich so gt die alle HMV und WHV Modelle im Angebot - letztere werde ich digital überarbeiten und auch aus dem ein oder anderen bedarfsgerechte Neukonstruktionen bauen.

      @blackbox: vielen lieben Dank für die Bilder vom Hansakai. Die bieten sehr guten Anhalt der Gestaltung von det Janze!

      @Klueni. Hi Thomas, vielen Dank! danke 2 Ich habe das Ganze auch lange vor mir hergeschoben, und neulich einfach so angefangen, nachdem die Burg Bruneck fertig war. Das Gute ist: man ist eigentlich nie fertig, sondern kann immer weiter machen, im gegensatz zu Schiffsmodellen zum Beispiel. Diese fügen sich ihrerseits ja selbst auch als Bestandteil in solche Anlagen ein. Macht riesen Spaß! cool1 ja 2


      Heute kam die nächste Schicht auf die Fassade. Ich beschrieb ja neulich, dass ich die Schicht, die die erhabenen Bögen darstellen wird, auf 1mm Graukarton gezogen habe. Das Ausschneiden hat gute 3 Stunden gedauert und vier Skalpellklingen verschlissen, aber irgendwann war es soweit.

      Einmal nebendran, einmal zur Probe aufgelegt:



      Dabei zeigte sich, dass die Rampe und die Speichergebäude ebenfalls auf die vordere Ebene der Bögen zu setzen sind, was ich durch abtrennen, auf 1mm Graukarton ziehen und wieder montieren umgesetzt habe.
      Im Vergleich zu Originalbildern ist 1mm umgerechnet und auch optisch eigentlich eine zu mächtige Dicke der Gewölbe, aber ich baue ja
      schließlich nicht den Hansakai nach, sondern die Neu-Ulmer Hafenanlagen, da ist aufgrund des Donau-Iller-Schwemmlandes eine festere Statik erforderlich gewesen. Der Architekt war allerdings derselbe...

      Soweit zu den heutigen Fortschritten, hier das vorläufige Ergebnis:





      Guats Nächtle!


      LG
      Peter
    • Hallöle Freunde,

      in der gestrigen Schicht habe ich zunächst die Fassade weiterbearbeitet, indem ich imn ersten Schritt die Tore des Hochspeichers und der sich links anschließenden Schuppen nach hinten gesetzt habe.



      Da ich den Tonnendachschuppen plane als einzelstehendes Gebäude aufzustellen und nicht als Hintergrundobjekt, wird das Ganze größere Tiefe erhalten und etwas in Richtung der echten Dimensionen zu gehen, wenn auch nicht ganz so tief. Da ich bekanntermaßen ein Freund solider Karton-Unterkonstruktionen bin, wird es nicht verwundern, dass ich ein Gerüst entworfen und gebaut habe, das in traditioneller Schiffs-Spantenbauweise für Form und Halt sorgen wird. Die Tiefe beträgt 12cm, die Querspanten sitzen genau dort, wo die Brandmauern die einzelnen Schuppen voneinander trennen.





      Nach der Montage der Vorderwand folgt dann das Einsetzen der bereits ausgedruckten Türen und Tore. Einige werden geöffnet dargestellt, um etwas "Leben" in die Szenerie zu bekommen.



      Als Abschluss habe ich mal eine Probeaufstellung auf dem Freiladekai aufgenommen:



      Hier wird erstmal bis Pfingsten nichts mehr berichtet werden, bin einige Tage in Hamburg auf Lehrgang und werde abends dann im Hafen nach Anregungen für die Umsetzung im Modell fahnden.


      Bis dahin und liebe Grüße
      Peter
    • Schönen guten Abend,

      @wiwo: vielen Dank für das positive Feedback! Freut mich sehr, wenn der gewünschte Effekt entsteht! danke1

      @brummi: die Mühle Bad Kleinen ist ein feines Modell, macht sich sicher gut im Hafen. Werde morgen mal ne PN schicken. Hoffe sehr nicht zu enttäuschen... arbeit2 arbeit1


      nach Rückkehr in die Werft ging es heute zwei Schritte am Tonnendachschuppen weiter.
      Zunächst habe ich die Brandmauern mit dem entsprechenden Mauerwerk versehen, wobei das Wichtigste war, eine einheitliche Höhe sicherzustellen, in diesem Fall genau 3,5cm ab der Bodenplatte.



      Als Nächstes waren die Fenster zu verglasen. Hier habe ich, wie bei der Burg Bruneck auf auf Folie ausgedruckte Fenster zurückgegriffen. Habe zwar nicht vor den Schuppen zu beleuchten, verspreche mir aber eine bessere Wirkung als mit einfachen Ausdrucken - mal sehen.







      So weit bis dahin, guats Nächtle und bis demnächst!


      LG
      Peter
    • Hallöle Freunde,

      @Thomas: herzlichen Dank für die Anerkennung! freu 2
      heute Abend habe ich die Dächer der eigentliche Tonnendachschuppen eingegebaut.
      Im ersten Schritt habe ich die Rückseite der runden Frontwände mit passendem Mauerwerk hinterklebt. Das Ganze soll ja durchaus von beiden Seiten einen geschlossenen Eindruck machen.



      Um eine möglichst saubere Auflage für die Dächer zu erhalten, habe ich 3mm hohe Kartonleisten innen an den Brandmauern befestigt, die nebenbei eine einheitliche Ansatzhöhe sicherstellen. Um nochmal eine Abstandskontrolle neben den eigentlich sehr sorgfältig eingerichteten Spanten zu haben, habe ich unter den Leisten liegende Abstandshalter eingesetzt.



      Die Dächer selber, bzw. die Textur habe ich aus dem Bogen entnommen, auf die notwendige Länge gebracht und mit einem Gradientenwerkzeug eine zu den abfallenden Seiten hin dunkler werdende Färbung aufgebracht. Als Material habe ich grauen Tonkarton verwendet.



      Zwei der Dächer sind Giebeldächer, diese wurden wohl später im Rahmen irgendeiner Renovierung so erneuert.


      There we go - Frontseite:



      Rückeite:



      Das wars wieder einmal, bis demnächst Freunde!


      LG
      Peter
    • Guten Morgen Freunde,

      @Günther und Hotte: vielen herzlichen Dank für die lobenden Worte! danke1

      In der vergangenen Schicht stand zunächst die Seitenwand und Rückseite des Hochspeichers auf dem Plan. Diese ist auf 0,5mm Bristol gezogen.Die Rückseite habe ich wieder mit ausgestichelten und vertieften Türen und Fenstern aus Overhead-Folie bestückt.
      Die Türen an sich habe ich mittels Photoshop gegen die Tore getauscht, eine Rückseite an sich war im Bogen nicht geplant.






      By the way : Der Hochspeicher wird nicht die gesamte Tiefe der Tonnendachspeicher einnehmen, sondern knapp mehr als die Hälfte.
      Die restliche Fläche wird durch kurze Tonnendachspeicher (mit Giebeldach) eingenommen werden. Auf diese Idee bin ich nach einem
      Google-Earth Ausflug über den Hansakai gekommen.



      Die an die Rückseite des Hochspeichers anschließenden Tonnendachschuppen wurden erst einige Jahre später angefügt, so wurde das Dach jeweils mittels eines Durchgangs zu den bereits vorhandenen Türen angepasst. Sie wurden aufgrund von Feuerschutzbestimmungen nicht einfach zugemauert.






      Nochmal das Ganze in der Totalen mit Vorder- und Rückseite:





      Guats Nächtle Freunde
      LG
      Peter
    • Guten Abend Freunde,

      @Kurt: vielen Dank! Ja, das ist in der Tat sehr schade, aber vielleicht ist des Rätsels Lösung einfach Wilfried nach der Datei zu fragen. Habe ich auch gemacht. Einen Versuch wäre es ja wert - nein IST es wert. Ein tolles Modell!


      Heute standen zwei Dinge auf dem Programm, das Eine war die noch fehlende Seitenwand des Hochspeichers, das andere die Vorbereitung der Rückwand der Tonnendachschuppen.

      Die Seitenwand habe ich mit einigenFenstern versehen, wohl wissend, dass tatsächlich dort keine vorhanden sind, aber mir schien es den Gesamteindruck etwas aufzulockern und für die Arbeit im Speicher durchaus Sinn zu geben.





      Die Rückwand habe ich aus zwei Sechser-Gruppen auf 0,5mm Bristol zu einer Front zusammengefügt und entsprechend ausgeschnitten und gefärbt- die Reliefstruktur und das Aussticheln der Fenster und Türen wird nicht stattfinden, da auf der Rückseite ein anderes Gebäude stehen wird, wodurch das Ganze eh nicht so deutlich sichtbar sein wird.



      Bis demnächst
      liebe Grüße
      Peter
    • Guten Abend Freunde,

      @BlackBox: da schwanke ich noch zwischen verschiedenen Möglichkeiten, mir schwebt da eine Mischung aus Großmühle Bad Kleinen und den WHV Getreidespeichern vor, diese Kaianlage soll einen der zentralen Kaianlagen - von beiden Seiten mit Schiffen anfahrbei sein.

      @danke! knuddel1

      @als ich den ersten BB im Nachbarforum zu dieser Schuppenanlage gesehen habe, habe ich auch direkt erstmal nachgeforscht, auch, da ich mich in dieses Modell direkt verliebt habe... Macht riesen Spaß! daumen1

      Nachdem gestern Abend ein großer Spontan-Grillabend bei bestem Wetter bei uns stattgefunden hat, ging es erst heute weiter.

      Zunächst hat der Hochspeicher sein Dach bekommen, dazu habe ich ein paar Dachsparren eingesetzt - das Ganze wäre mir als freitragende Konstruktion zu labberig.





      Danach folgte die Montage der rückwärtigen Fassade. Ein wenig musste ich bei den Brandmauern tricksen, ganz aufgegangen ist es leider mit den Abständen, insbesondere im linken Bereich nicht, aber auf den ersten Blick ist das nicht weiter auffällig. Aber das ärgert mich schon ein wenig, dass ich nicht so präzise gearbeitet habe, wie dachte es zu tun ...


      Aber nun gut, so siehts aus:



      Morgen gehts nach Bonn, melde mich voraussichtlich Dienstag oder Mittwoch wieder.


      Gute Nacht und liebe Grüße cool2


      Peter
    • Hallo lieber Namensvetter

      Nun muss ich mich doch auch endlich mal zu Worte melden. Ein geniales Projekt! Als grosser Fan von Dioramen im allgemeinen und Hafenanlagen im speziellen bin ich natürlich hier ein eifriger Mitleser. Klasse, die Schuppen machen sich sehr gut, und, ja, eine freundliche Anfrage bei Wilfried ist lohnend, ich hatte seinerzeit die Datei auch bekommen und die Schuppen zieren seither meine Hafenanlage, werden aber wohl dann "zeitgetreu" in meine neue Anlage integriert. Ein toller Hintergrund!

      LG
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Moin Peter,

      das ist schon ein imposanter Anblick, gefällt mir sehr gut ja 2


      Am Besten jammert es sich auf höchstem Niveau, dann ist nicht viel schief gelaufen grins 2

      Wenn die Rückseite eh nur als "Hinterhof" dienen soll, wem fällt es dann überhaupt noch auf?

      Man muss ja jetzt schon genau hinsehen...
      prost2 , Tom

      Noch 4456 Tage bis zur Regelaltersrente.
      Stand 19.07.2018

      Meine kartonalen Errungenschaften
    • Hallöle Freunde,

      @Peter_H: wünsche Dir einen wunderschönen Abend, mein lieber Namensvetter, schön wieder von Dir zu lesen! daumen1
      Ich danke Dir für deine Worte und freue mich dass Dir meine Interpretation dieses Modells gefällt. Dein BB im anderen Forum zu diesem Teil ist zu Anfang meine Hauptquelle für die Fassadengestaltung gewesen.

      @PowerTom: vielen Dank auch an Dich für das Lob1 Tut immer sehr gut von anderen Kollegen ein entsprechendes Feedback zu bekommen! danke1

      Wie neulich vermutet ging es heute nun etwas weiter.
      Als ersten Teil der Feinheiten habe ich mich um die rückwärtigen Notausgänge, bzw. die Fluchtmöglichkeiten aus ihnen gekümmert.
      Vor den oberen Türen fanden jeweils eine Art Balkon aus Gitterboden, umschlossen von Geländern ihren Platz. Durch eine entsprechende Öffnung kann man über die Fluchtleitern nach unten auf die Emporen gelangen, von dort über zwei Gittergänge oberhalb der Schuppendächer an die Gebäudekante und von dort über noch zu montierene Klappleitern ganz runter.





      Wenn das unser Oberbrandschützer sehen könnte - der würde ausflippen vor Begeisterung...
      Das Ganze hat jetzt nun endgültig jeden Bezug zum echten Gebäude verlassen, vor allem da die Rückseite fototechnisch nicht im Netz
      findbar dokumentiert ist - tut der Sache aber keinen Abbruch und macht Spaß gebaut zu werden.
      Das war's schon wieder, gute Nacht Freunde!


      Liebe Grüße
      Peter
    • Guten Morgen Freunde,

      Heute habe ich diesen Abschnitt, also die Tonnendachschuppen abgeschlossen.


      Zunächst habe ich die fehlenden Leitern an die Fluchtausgänge gebaut, dann folgte die Laderampe, die mit frischen Warnmarkierungen an der Kante versehen wurde. Der Aufzugschacht mitsamt einer Zugangstür zum Dach war der dritte Streich.
      Die Frontseite zieren nun auch noch die Abflußrohre der Regenrinnen, zwei Straßenlaternen, Sperrbalken vor den Ladetoren und die Kranbalken oberhalb von ihnen.





      Als letzten Schritt habe ich die Front und Rückwand-Abdeckbleche erneuert. bzw. aufgebracht. Hier das Ganze auf dem Freiladekai:



      Das war es mit diesem Gebäude - ich habe mit sehr großem Spaß an dieser tollen Konstruktion gebaut, Wilfried hat da echt ganze Arbeit geleistet und ein Modell konstruiert, was durch seine offene Konstruktionsweise viel Raum zum Austoben lässt! Toll!


      Mal schauen, welches Teilprojekt als Nächstes kommt, es stehen mehrere interessante Modelle zur Verfügung. Ich denke der Würfel wird entscheiden müssen...

      Guts Nächtle!
      Liebe Grüße
      Peter
    • Moin Peter,

      die Hafenschuppen sind ein echter Hingucker und sehr detailreich. Vor allem die Textur ist sehr schön. Du hast sicherlich viel Arbeit hineingesteckt, aber es ist es auf jeden Fall wert. Als käuflicher Bogen könnte er so manche Hafenanlage krönen.

      Grüße
      Jürgen
      Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen - Werner Finck -


    • Guten Morgen,

      @r.polli: vielen Dank! Aber klar - gerne! Die Leitern bestehen aus LC-Teilen von Pl...er-Models. KLICK und sind zunächst grau gepönt worden. Die Leitern habe ich nicht platt auf dieWände geleimt, sondern mittels abgetrennter Sprossen mit Abstand montiert, wie soll man auch sonst an Ihnen hoch- oder runterklettern können...
      Die Schutzbügel an den unteren Leitern sind ebenfalls Teil der entsprechenden LC-Platine und würden sich in Echt auch so dort finden. Die Relings stammen aus derselben Quelle und wurden entsprechend zurechtgestutzt, bzw. gebogen.

      Die Laufgitter und die Balkone bestehen aus Ameisen-Schutz-Gittern, die ich seinerzeit für den Bau meiner Polarstern aus dem Fachhandel bezogen habe. Die Maschenweite ist sehr gering (ich glaube 0,15mm) und wirkt sehr autentisch für die Massstabsgröße 1:250.

      @JuergenSH: auch Dir vielen Dank, freut mich sehr, wenn das Gebäude überzeugt! danke1

      Bis die Tage urlaub1
      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Freunde,


      nach dem Tonnendachschuppen hatte ich die Qual der Wahl, mit welchem Teilprojekt ich weitermachen wollte.
      Da in so einem Hafen normalerweise ein Haufen Kräne zu sehen ist, habe ich beschlossen, mich am frisch eingetroffenen 46 to Kran von Draf Model zu versuchen.



      Das Modell ist ein reines Lasercut Modell, insofern kann man im Prinzip direkt nach dem Heraustrennen und Entgraten
      mit der Montage beginnen. Da meine polnischen Sprachfertigkeiten extrem dünn ausgeprägt sind, nutzt der schriftliche Teil der Anleitung nicht sooo viel, nehme die gute Bilderversion stattdessen.

      In entsprechenden BBs zu diesem Kran wurde einheitlich berichtet den Kran erst nach der Montage mit Airbrush oder Lack gepönt zu haben, in der Art habe ich es auch vor, und zwar mit Sprühlack. Mal schauen. Habe zuvor an einem Ausschnitt mal probiert, ob die bewährten Aquarellstifte nicht auch eine Option wären - aber das war ein Schuss in die Hose - der Karton nimmt die Farbe nicht, bzw. nur sehr fleckig an. Scheidet also aus.


      Habe mit den Untergestellt begonnen, also den Stützfüßen und der Plattform, sowie dem Außengang. Nach einem Fuß als Prototyp gings dann los, zum verleimen habe ich Kittifix (in homoöpathischen Dosen) verwendet, was sehr gut funktioniert hat.



      Die restlichen drei Füße:



      zusammen an der Plattform:





      und mit den Stabilisierungsringen und dem Laufgang:





      Ich muss sagen, die Passgenauigkeit ist bis dahin ganz hervorragend, wenn es so weitergeht, dann wirds richtig schön!


      Liebe Grüße
      Peter