Span. Panzerschiff "Numancia",1900, Heinkel Models, 1:200

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    • Span. Panzerschiff "Numancia",1900, Heinkel Models, 1:200

      Hier versuche ich mal mein derzeitiges Projekt (Dauerbaustelle kommt der Sache eigentlich näher) wieder als Baubericht neu einzustellen.
      Gott seis gepfiffen und getrommelt habe ich den Bb aus dem Untergangswrack der "Kartonist" retten können.... frech 6
      Dann lege ich mal los:

      Kurt (Mainpirat) hat es ja bereits als WL Modell und in 1:250 vorgelegt, ich werde das Vollrumpmodell im Massstab 1:200 bauen. Ich habe mir den Bogen (und einige andere Bögen ebenfalls) bei ecardmodels als kostenpflichtigen Download besorgt. Entschieden habe ich mich für dieses Schiff, weil ich gerne mal ein Vollrumpfmodell bauen wollte, die Takelage moderat ist und der Masstab und die Grösse des Modells nach der Albatros dann doch eine etwas andere Dimension für mich darstellt.


      Der Bogen gliedert sich auf in:
      Deckblatt
      4 Seiten Baubeschreibung in Form von 3D Darstellungen
      2 Seiten Modellfotos
      9 Seiten Teile

      von den Teilebögen sind die ersten beiden auf 80 gr Papier auszudrucken und sodann auf 1 mm Karton zu kleben (Spantengerüst). Der Rest soll auf 180 gr. Karton gedruckt werden.

      Die Baugruppen (bis auf die Spanten) verteilen sich teilweise auf mehrere Bögen, so das man suchen muss, sind aber gut durchnummeriert und somit auch leicht zu finden.

      Ich werde das Modell sicher nicht in Turbogeschwindigkeit bauen. Lieber verwende ich etwas mehr Sorgfalt, angeglichen an meine derzeitigen bescheidenen Fähigkeiten. Ich werde natürlich versuchen, das für mich beste herauszuholen.
      Das war leicht gekürzt mein Einleitungstext vor wenigen Monaten. Inzwischen ist der Bau gemessen an der Zeit nur mühsam vorangeschritten. Das liegt einerseits an meinen weiterhin bescheidenen Fertigkeiten und zum anderen am eigenen Anspruch, etwas halbwegs gescheites abzuliefern. Aber dazu später mehr.... lala


      [/color]

      So sehen die Bögen nach dem Ausdruck aus.
      Klebe Deinen Traum !
    • Ich habe mal versucht einige Daten zusammenzuführen, soweit erhebbar:
      Das spanische Panzerschiff Numancia war eine bewaffnete Fregatte, die 1865 von La Seyne/Toulon erworben wurde.

      Der Rumpf war aus Holz, allerdings komplett mit Panzerung oberhalb der WL verkleidet. Ausseredem besass das Schiff zusätzlich zum Dampfantriebauch Segel.

      Das Schiff nahm am Peruanisch/ Chilenischen Krieg 1864 – 1866 (Chincha Krieg), sowie dem Spanisch/Amerikanischen Krieg teil.

      Im Jahre 1866, als Spanien sich vom Chincha Krieg zurückzog,kehrte die Numancia über den Pazifik zurück und war somit das erste Panzerschiff, welches eine Weltumrundung durchführte. (2 Jahre,7 Monate, 6 Tage)

      1895 wurden die Masten gekürzt.

      1897-98 wurde die Numancia wiederum in La Seyne komplett überholt und verändert. Der Hauptmast wurde entfernt, die beiden Originalmasten durch französiche Miltärmasten mit bewaffneten Masttops ersetzt. Ausserdem wurde ein neueres Dampfaggeragt einebaut, welches die Geschwindigkeit auf 13 kn heraufsetzte.

      Als das Schiff fertig war, endete ebenfalls der Spanisch-Amerikanische Krieg.

      Bis 1906 wurde die Numancia daraufhin als span. Küstenschutzschiff , sowie als Schulschiff eingesetzt.

      Nach 1909 verliess das Schiff nicht mehr den Hafen.

      Im Jahre 1912 wurde die Numancia ausser Dienst gestellt und an einen Abwracker verkauft. Drei Versuche, das Schiff von Cadiz nach Bilbao zu schleppen waren nötig. Beim dritten Versuch, am 17.12.1916 gerieten die Schlepper und die Numancia in einen Sturm.
      Die Schlepper zogen sich nach Setubal in Sicherheit zurück und liessen die Numancia vor Anker in Sesimbra/Portugal zurück. Während des Sturmes lief die Numancia auf der Küste von Sesimbra auf. Die Crew konnte gerettet werden, das Schiff aber wurde zum Totalverlust erklärt und abgeschrieben.

      Sie wurde teilweise geborgen. Teile liegen heute noch in 5-6 m Tiefe.

      Daten:

      Gew. Und Maße: 7200 t ( 7500 tn) 96 x 17,37 x 8,22 m

      Antrieb: eine Welle, 1 Dampfmaschine, sechs Kessel, 13 Knoten ( 14 Kn (1100 tn Kohlekapazität)
      Panzerung: Composit Panzerung auf Eichenrumpf. An der Seite 280 mm , Deck 80 mm Panzergürtel von 2,30 m Breite unterhalb der Wasserlinie.



      Bewaffnung: vier 163 mm, sechs 140 mm, drei 15 mm , zwölf Nordenfeldt 25 mm MG, zwei 350 mm Torpedos
      vier Gonzalez Hontoria 200 mm, acht Gonzalez Hontoria 140 mm, drei Schneider Canet 150 mm, zwölf Skoda 47 mm, zwei Lanziertorpedorohre 350 mm.
      Crew: 400 Mann (512 als Schulschiff) (590 Mann)

      In Rot Daten, die ich zusätzlich oder unterschiedlich zu den ersten fand.
      Klebe Deinen Traum !
    • Hier erste Bilder zum Spantgerüst. Wie oben beschrieben, wurden die Ausdrucke auf 1mm Karton geklebt. Bei den hinteren Spanten musste ich die Schlitze in der Höhe um ca 1/2 mm anpassen, ansonsten ist der Rest schön passgenau und wirkt trotz rel. weniger Querspanten stabil und Verwindungsfrei. Sorgte aber später für Probleme bei der Aufbringung der Bordwände.


      Kurzer Einschub: Das Spantengerüst hab ich insgesamt 3 mal gebaut. Uns so zieht sich das ganze bis jetzt in ähnlicher Manier dahin..... grummel


      Bis dahin
      Gruss aus Trier
      Rolf
      Klebe Deinen Traum !
    • Nach einigen Umwegen habe ich jetzt endlich das Unterwasserschiff fertig gestellt.
      Doch der Reihe nach:


      Nachdem ich das Spantgerüst aus 1 mm Fotokarton geschnitten und verklebt hatte, fiel mir bereits die Weichheit der Konstruktion auf. Zunächst liess ich aber nicht weiter beirren und schnitt die Niedergangsschächte aus.




      Als nächstes folgten die Decks. Und auch hier störte mich etwas - und zwar das dunkle Design.




      Nach einer kurzen Internetrecherche entdeckte ich ein Foto der "Buffel" (Niederländische Panzerfregatte) aus ungefähr dem gleichen Zeitraum wie die Numancia, und dort ist das Deck so hell wie man das von alten und neuen Segelschiffen gewohnt ist. Hier wollte ich Abhilfe schaffen und "bleichte" die Decks mittels Bildbearbeitungsprogramm aus. Zum Vergleich habe ich mal beide Farbvarianten nebeneinander gestellt.




      Letztendlich (also vor kuzem )kam es dann doch anders...davon morgen mehr.



      Dateianhänge:
      Klebe Deinen Traum !
    • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen....oder wie baue ich zum ersten mal ein UWS.
      Erschwerend für das Gesamtergebnis ist, das es im Bogen einen Farbunterschied gibt,den ich auch mit Bildbearbeitung nicht komplett herausbekam.
      Infolgedessen habe ich dann einen Mix aus verschiedenen Methoden , die hier im Forum (anm. d. Red.:Kartonist) beschrieben wurden angewendet:
      - Spanten zunächst mit Streifen aus Papier bekleben
      - die aus dem Bogen vorhandenen Segmente an der Kiellinie aufgetrennt und so an das
      Gerüst modelliert
      - nach Trocknung zweite Lage "original" auf die erste Schicht geklebt
      - ca. 4-5 Min. mit 400er Schleifpapier geglättet
      - mit Schnellschleifgrundierung eingestrichen
      - mit Revellkarminrot (36) und einem Tropfen schwarz per Pinsel lackiert (kommt auf den Fotos nicht raus, ist eher ein Rostrot geworden)
      Hundertprozentig zufrieden bin ich immer noch nicht, aber mit dem jetzigen Zustand kann ich leben. Ich merke auf jeden Fall, das ich auf dem richtigen Weg bin.

      Klebe Deinen Traum !
    • Zwischendurch habe ich immer mal weitere Recherche betrieben.
      Irgendwann habe ich mich dann auch mal auf die span. Wikipediaseite gewagt. Hier stehen tatsächlich andere oder weitere Infos. In der Beschreibung zu Anfang des Freds habe ich die mal in rot eingeflochten.
      Da ist auch wieder von 2 Lanziertorpedos die Rede, die im Bogen nicht vorgesehen sind. Nacih einigem googeln landete ich dann hier: k.uk. Torpedoschiff Lussin
      Zunächst musste ich mich entscheiden wo ich die Torpedorohre einbauen wollte, diese Zeichnung...



      ... sowie die Tatsache, das von der Konstruktion und Aufgabe des Schiffes weder einHecktorpedo noch Breitseitentorpedos in Frage kamen, blieb eigentlich nur ein doppeltes Bugtorpedo.
      Hier half dann auch die Zeichnung der Lussin:




      Gut zu erkennen ist, das die Mündungsklappen etwas über den Steven hinausragen, im Gegensatz zu den eingelassenen Öffnungen anderer Pre- Dreadnoughts.

      Und das ist daraus geworden....




      Die Mündungsklappen habe ich zwecks farblicher Abhebung in "Torpedobronze" gepönt. K.A. ob das so in "echt" war, es sieht m.E. einfach besser aus.

      Edit: fast hätte ich´s vergessen, die Torpedorohre bestehen aus Schaschlickspiessen mit kegelförmig angeschliffenen Mündungsklappen.


      Bis demnächst, Gruss Rolf
      Klebe Deinen Traum !
    • Servus Rolf,
      ich freu mich, daß deine Numancia hier wieder entsteht! tanz 2
      Ja, die Österreicher waren bei den Torpedos Pioniere und lange Zeit tonangebend.
      Sie hatten aber auch eine Menge Lehrgeld zu zahlen bis die technischen Probleme der Unterwasserlancierrohre gelöst waren.
      Da der Staat ewig pleite war, verzichtete er auf die Exklusivrechte und erlaubte Robert Whitehead Baulizenzen an alle Staaten zu verkaufen.

      Kleines Detail am Rande: Georg Ritter von Trapp war in erster Ehe mit der Enkelin Robert Whiteheads verheiratet.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von wiwo1961 () aus folgendem Grund: Sorry, jetzt stimmt der Name aber!

    • Moin Wiwo, Horst und Kurt,

      vielen Dank für die "Anteilnahme" an meinem Baubericht.
      Ich habe mir ja vorgenommen immer nur ein Projekt zu bauen und zum Ende zu führen. Ich muss ehrlich gestehen, zwischendurch wäre ich fast schwach geworden und hätte was anderes angefangen.
      Jetzt baue ich aber an der Numancia weiter, auch wenn ich im Hinblick von noch zu erwerbenden Fähigkeiten hier und dort Abstriche machen muss- mit anderen Worten, man muss auch mal loslassen können.

      Noch ein kurzes Wort in eigener Sache: Nachdem ich in diesem Forum schon mit RUDOLF Scharping verglichen wurde, einmal mit PETER begrüsst wurde und nun RICHARD heissen soll; in meinem Pass steht immer noch ROLF.... und das ist gut so.... rollen1
      Klebe Deinen Traum !
    • Servus Rolf,
      Uuuuuups, Lapsus Grande! ängstlich1
      Icfh fürchte, der Fehler liegt ausserhalb meines Bereichs!
      Naja, zumindest teilweise.
      Ich hatte den Beitrag von meinem Tablet gepostet und dessen Autokorrektur hat so ihr Eigenleben! Böse1
      Und ich habs nicht bemerkt! Sorry! sorry1

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Moin Max ...'tschuldigung... moin Rolf, grins 1

      der Kahn hat was. Ein Schiff unter Dampf und Segel finde ich besonders schön. Der Rumpf ist ja schonmal sehr gut geworden. Toll finde ich die kleinen bronzenen Torpedoluken. Egal ob echt oder nicht. Das läuft unter künstlerischer Freiheit. prost1
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

      .............................................................................................................................................................................
      Im Bau:
      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
      .............................................................................................................................................................................


      ...na klar!
    • Mon Stefan, genau Max hat noch gefehlt in der Sammlung lach 2
      Moin Andreas,ja das Deck...aber gleich wirst Du sehen, das ich das NOCHMAL geändert habe.

      Und weiter geht`s:

      Als nächstes sind die Bordwände anzubringen.
      Zunächst habe ich die, wie von Fernando vorgesehen aus 160 gr Karton ausgeschnitten, die Luken ebenfalls. Diese habe ich dann gemäss Bauanleitung mit entsprechenden Schächten versehen.


      Nachdem diese angebracht waren drückten sich wie schon vorweg von mir befürchtet die Spanten durch (s.o.)
      Also nochmal ab damit und neu geschnitten. Jetzt beim zweiten mal hatte ich allerdings keine Lust mehr, die Schächte nochmal auszuschneiden , zu kleben und anzubringen.
      Deshalb wurden dann die Spantenzwischenräume mit Acrylfarbe geschwärzt und siehe da: die Schachtaktion ist in meinen Augen vollkommen überflüssig, man sieht mit geschwärzten Zwischenräumen genauso wenig vom Innenleben. Dann wurde erst eine Lage Bordwand in 120 gr aufgebracht und anschliessen mit einer Lage 170 gr. überdeckt. Resultat: die Bordwände sind einigermassen glatt. Unvermeidliche Leimflecken wirden dann noch mit Klarlack aus der Sprühdose kaschiert.



      Wie man vielleicht sieht, ist das Deck auch neu. Der etwas rosige Farbton missfiel dann doch auf Dauer. Nachdem ich im Zuge meiner Hachette Prinz Eugen auf der Suche nach einem Masstabsgerechten Deck war, wurde ich in Axels Modellshop fündig und wollte dies auch bei der Numancia Probeverbauen. Meine Bestellung im September ist noch immer nicht da und mittlerweile habe ich auch gesehen, das die Lieferzeit bis zu 6 Monate dauern kann. beifall 1
      Also musste kurzfristig was anderes her. So habe ich mich im Download einer Vorlage und deren Einbau als Numanciadeck bemüht. Leider sind die Plankenstösse unregelmässig, was aber bei gbrober Betrachtung nicht weiter unangenehm auffällt...man muss eben auch mal loslassen können (s.o) ich lerne hinzu, in jeder Beziehung. kaffee1


      Die Markierungen für die Aufbauten habe ich dann per Schablone übertragen und die ersten Niedergänge eingebaut.
      Klebe Deinen Traum !


    • In Bugbereich habe ich dann Schanzkleidstützen eingefügt. Das werden allerdings auch die einzigen bleiben. Warum, erkläre ich später.




      Die Ankerklüsen waren bei Schiffen aus dieser Zeit ziemlich ausgeprägt. Erste Versuche mit aussticheln haben mich nicht überzeugt. Schliesslich habe ich dann ein Röllchen mit entsprechen passendem Durchmesser aus Tonkarton geklebt und davon Scheibchen mit einer Rasierklinge ageschnitten. Nun noch ein wenig ovalisiert und ...Voila 1A Ankerklüsen zieren die Numancia.




      Die Aufbauwände vorn und achtern sind vom Bogen her in Schrebergartenoptik vorgesehen. DSa musste eine edlere Variante her (Schul- und Flaggschiffmässig). Also flugs Teakholzvorlage gesucht, die Umrisse per Inkscape übertragen, die Bulleyes ausgestanzt, die Kassetten ausgeschnitten und mit etwas hellerem Holzdesign hinterklebt. Muss jetzt nur noch angebracht werden.



      Ruder und Schraube habe ich hier mal zur Probe angebracht (wird aber zwecks Sschutz wieder entfernt)
      Hier sieht man auch die schon überpinselte Heckzier, die aber noch durch eine dreidimensionale ersetzt wird.
      Ebenso habe ich den Bordwandabschluss am Heck mit einem passenden weissen Papierstreifen versehen, ursprünglich befindet sich hier eine merkwürdige Gitterstruktur, die m.E. keinen Sinn macht.




      Hier noch mal die Bugansicht mit bereits Backbordseitig angebrachter dreidimensionaler Bugzier. das Wappen möchte ich gerne als flaches Gebilde anbringen (folgt noch)



      Die Lukenöffnungen habe ich mit "Augenbrauen versehen, die nach Kluenimanier aus dünnstem Draht gemacht sind. Was ich noch lernen muss ist, kleinste tröpchen Kleber aufzutragen.



      Wie man auf der letzten Aufnahme in diesem Post erkenn kann, ist die Bordwand entgegen der Vorlage im Bogen nicht in der Höhe durchgängig. Auch das werde ich im nächsten Post erklären.
      Klebe Deinen Traum !
    • Hallo Rolf,
      das mit dem richtigen Namen kriegen wir auch noch hin. engel
      Ja die Versuchung mehrere Bögen anzuschneiden ist immer groß. Ich halte mich aber auch an das Gebot, es wird durchgebaut. Lediglich das "Messemodell" erlaube ich mir parallel. Andernfalls bekäme ich nie ein Modell fertig.
      Dir wünsche ich bei den Bordwänden weniger Probleme als ich sie hatte.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Kleines Rechercheintermezzo:

      Infomaterial zur Numancia gibt es im Net nur spärlich. Umso erhellender war es, als ich recht spät (warum eigentlich?) auf den Konstruktions-Fred von fernando (dem Konstrukteur) stiess.
      In diesm postet er zwei Fotos:

      Nummer 1:



      Hier sieht man folgendes:

      a. die Kadetten
      b. In Kiellinie des Schiffes das zusammengerollte Sonnensegel ( im Bogen nicht vorgesehen)
      c. links neben dem vierer-Ruder den Kompass ( im Bogen nicht vorgesehen)

      Nummer 2:



      hier noch für mich viel wichtiger:

      a. links oberhalb des Schanzkleids ist eine Tuchartige Struktur zu sehen, bei der es sich vermutlich um Segeltuch (Sonnen-, Spritzschutz?) handelt. Nando hat dies Im Bogen durch eine entsprechende Darstellung versucht einzubauen.












      Ausserdem sind keine Schanzkleidstützen zu erkennen, deswegen werden sie an dieser Stelle von mir auch nicht verbaut werden.
      b. Im Hintergrund ist eine "Galley" zu erkennen, mal sehen ob ich die realisiere (wahrscheinlich)
      c. die Reling ist einzügig, im Gegensatz zum Bogen, wo eine einfache Reling dargestellt ist.
      d. gut ist ausserdem die Wantenbefestigung zu erkennen.

      Nando bemerkt dazu in seinem Thread:
      Solo quedan colocar los cañones de cubierta. 2 por cada banda calibre 200. El resto ya está hecho.
      El puente de mando, la parte central es lo que mas problemas me ha dado por falta de información. No me fiaba del plano en color ya que viendo fotos del barco reales veía que habían partes que no cuadraban . Osea que el autor del plano hacía su libre interpretación del barco.
      Primero intenté sacar las partes que no veía en las fotos por pura lógica. Si la pieza A va aquí, la pieza B tendrá que ir aquí.
      Pero no salía, había un vacio que no me dejaba avanzar hasta que navegando encontré la foto definitiva.

      Alles klar? Genau, mir genauso wenig. Google Translator brachte dann ein wenig Licht ins Sprachdunkel. Nando ist unter zuhilfenahme der Fotos auch auf Mutmassungen angewiesen gewesen. Allein die Farbgebung bereitete wohl schon Schwierigkeiten. Die Konstruktion der Brücke und Aufbauten beruht auf diesen Fotos und logischen Schlussfolgerungen.


      Wie auch immer: Ich habe die "Segeltuchbespannung" an der Bordwand abgeschnitten und werde versuchen sie durch entsprechende Eigenmittel darzustellen. Messing war ein oft verbautes Metall in diesen Zeiten. (Hat jemand eine ander Idee?).
      Demnächst gehts weiter

      Gruss Rolf
      Klebe Deinen Traum !
    • Klasse, die "Numancia" ist wieder da und hat sehr schöne Fortschritte gemacht. Willkommen zurück!
      Das weiße Dingens ist etwas seltsam; irgendwie hab eich den Eindruck, es liege auf etwas auf, was eine gewisse Breite hat (vgl. links gegen das Schott hin, oder auch an der BB-Seite, der Schattenwurf). Vielleicht eine Abdeckung für die zusammengerollten Hängematten? Diese Praxis wurde auf den Kreuzern (u.ä.) noch beibehalten. Nur so eine Überlegung…

      Was meinst Du mit Messing? Daß Du das weiße Dings damit nachbilden willst? Papiertaschentücher, Seidenpapier oder ggf. Teefilterpapier wäre wohl handlicher.

      Beste Grüße und weiter so: das wird ein tolles Modell. Und drei, vier Versuche sind keine Schande (sonst käme ich gar nicht mehr unter dem Tisch hervor vor lauter Scham).

      Claudia
    • @Thomas: Ich bin auch gespannt auf die Umsetzung , gleicht bisher einem kleinen Abenteuer mit ungewissem Ausgang denk1
      @Tommi: Naja hochwissenschaftlich nicht gerade. Ich versuche lediglich die spärlichen Informationen zusammenzutragen. Da war ich schon froh auf die zwei Decksaufnahmen zu stossen.


      Claudia schrieb:

      Das weiße Dingens ist etwas seltsam; irgendwie hab eich den Eindruck, es liege auf etwas auf, was eine gewisse Breite hat (vgl. links gegen das Schott hin, oder auch an der BB-Seite, der Schattenwurf). Vielleicht eine Abdeckung für die zusammengerollten Hängematten? Diese Praxis wurde auf den Kreuzern (u.ä.) noch beibehalten. Nur so eine Überlegung…
      Hallo liebe Claudia, freu mich, das du wieder bei meinem Bb dabei bist. Dein Hinweis, bzw. Überlegung ist wahrscheinlich das Teil, was zu meinem Puzzle gefehlt hat. Macht Sinn und ist letztendlich für den Weiterbau sehr hilfreich, weil im Grunde einfacher umzusetzen.

      Claudia schrieb:

      Was meinst Du mit Messing? Daß Du das weiße Dings damit nachbilden willst? Papiertaschentücher, Seidenpapier oder ggf. Teefilterpapier wäre wohl handlicher.
      Nando hat auf dem Bauteil Linien eingezeichnet (s.o.), die ich als Gestänge interpretiert habe. Dies hätte ich dann aus Messingdraht versucht darzustellen. Jetzt werde ich aus wahrscheinlich Teefilterpapier die dreidimensionale Seitenverkleidung bauen.
      dafür sage ich danke1

      Liebe Grüsse Rolf
      Klebe Deinen Traum !
    • Willkommen auf der Wettbewerbsreede: die wird sich schon noch füllen…

      Jetzt habe ich das mit dem Draht verstanden: Du meinst offenbar die Linien im "weißen" Bereich des Seitenwand-Teils. Habe mich auch gefragt, was das sein soll, denn für eine Reling hat es zu wenig Stützen. Das gilt eigentlich auch, wenn man von einem Netz ausgeht, das an U-förmigen, quer zur Längsachse angebrachten Eisenteilen hing, und in das die Hängematten gestopft wurden (gab es bei Segelschiffen, bei Dampf-Segelschiffen und m.W. auch bei frühen Kreuzern). Manchmal waren es aber schon Bretter auf beiden Seiten, die eine Art Kasten bildeten. Dazu würden aber die Linien nicht passen. Es sei denn: das sollen einfach Zierleisten sein. Wobei die im weißen Bereich natürlich weiß sein müsste. Nach nochmaliger Überlegung halte ich das sogar für die wahrscheinlichste Lösung. Ich schaue mal, ob ich irgendwo etwas zu diesen Kästen für die gestauten Matten finde.

      Beste Grüße
      Claudia
    • Claudia schrieb:

      Willkommen auf der Wettbewerbsreede: die wird sich schon noch füllen…

      Ich schaue mal, ob ich irgendwo etwas zu diesen Kästen für die gestauten Matten finde.

      Beste Grüße
      Claudia
      Hallo Claudia,
      ich habe heute morgen auch schon eine Sitzung mit Tante Google bezüglich "Finknetzreling " hinter mir. Leider nur mit den üblichen Verdächtigen. Wenn du etwas noch erhellenderes beisteuern könntest wäre das natürlich super.
      Der weisse Bereich besteht aber, wenn man das Foto zugrunde legt m.E. aus Tuch,da würden Zierleisten doch wiederum ausscheiden. ..
      Ich hab ja zunächst an Sonnenschutz gedacht,dazu passt auch die Vorrichtung zum Aufrollen des Sonnensegels in der Kiellinie. Meine weitere Überlegung zusätzlich zu deinem Hinweis : die frühere Finknetzreling wurde später (Zustand 1900 als Schulschiff) mit einem Gestänge zur Anbringung eines Sonnen/Spritzschutzes ersetzt.
      Liebe Grüße
      Rolf
      Klebe Deinen Traum !
    • Hi Fred,

      if you mean ME (Rolf)....
      the Numancia will be continued to be built.....i swear !!!! augenbraue1
      Contrary to my intentions i started to built C3PO for my son for christmas , parrallel to the Numancia and another Ship ( DRK Hilfsschiff Flora)...
      You see... a lot of homemade building sites denk1 frech 5
      Very soon...i promise...the construction continous

      warm regards
      Rolf
      Klebe Deinen Traum !
    • Moin liebe Mitstreiter,

      es ist zwar offensichtlich, aber der Ordung halber möchte ich hiermit mein Modell aus dem Wettbewerb zurückziehen.
      Gründe gibt es einige:
      - neuer Job seit dem 1.12.
      - pflegebedürftiger Vater in 450 km Entfernung
      - "Mouches volantes"... das sind Schatten im Sehfeld, die aus Trübungen des Glaskörpers im Auge resultieren
      - und last but not least die damit verbundene Bauhemmung seit gewisser Zeit

      Nichts desto trotz bin ich weiter an der Numancia und parralel an der Flora dran. Ich schnipple eben mal hier mal dort...eben wie meine Motivation und Zeit es zulässt.
      Deswegen möchte die Admins bitten, diesen Baubericht zu den "normalen" zu verschieben.
      Die Numancia wird auf jeden Fall wietergebaut, versprochen.
      Ich hoffe auf Euer Verständnis.

      LG Rolf
      Klebe Deinen Traum !
    • Hallo Rolf,
      das sind natürlich eine Menge Hindernisse. Schön, daß es aber trotzdem mit der Numancia weiter gehen soll.
      Zu dem Glaskörpertrübungen, die mir auch zu schaffen machen, hat mir der Augenarzt geraten, sie einfach zu ignorieren.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Kurt schrieb:

      Zu dem Glaskörpertrübungen, die mir auch zu schaffen machen, hat mir der Augenarzt geraten, sie einfach zu ignorieren.
      Hallo Kurt,
      das selbe wurde mich auch geraten. Leichter gesagt als getan, wenn diese Schatten so vor den Mikroteilchen herumschweben. Im Alltag machen diese Trübungen sich nicht soo arg bemerkbar. Ich muss aber beim Modellbau immer wieder Pausen machen, weil die Augen anfangen zu tränen. Und ständig auf 1:50 zu skalieren ist auch keine Lösung.... kratz1
      LG Rolf
      Klebe Deinen Traum !