Italienisches Schlachtschiff "CONTE DI CAVOUR" von GPM 1:200

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    • Italienisches Schlachtschiff "CONTE DI CAVOUR" von GPM 1:200

      Hallo Freunde,

      den Baubogen des italienischen Schlachtschiffes "CONTE DI CAVOUR" habe ich hier im Forum bereits ausgiebig vorgestellt. Da ich beabsichtigte, das Schiff bald in Angriff zu nehmen und jetzt zufällig der Startschuss zum Wettbewerb "Goldene Schere 2017 " gefallen ist, dachte ich mir - warum nicht beides miteinander verbinden?!





      Dies ist mein erster Baubericht, meine erste Beteiligung an einem Modellbauwettbewerb und mein erstes Schiff in dieser Größe!!! Was kann da also noch schief gehen ??!

      Liebe Grüße
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf,
      auch bei mir liegt der Bogen; ich bin deshalb sehr gespannt auf Deinen ausführlichen Baubericht, zu dem ich alles Gute und viel Erfolg wünsche. Im Nachbarforum gibt es m.E. einen etwas älteren Baubericht von "kaktus".
      Viele Grüße
      Ernst
    • Hallo Ralf,

      soweit ich mich erinnere war der Bogen ganz gut zu bauen. Leider ist mein Baubericht aus dem alten Forum nicht mehr rechtzeitig heruntergeladen worden, aber es ist auch wesentlich besser, bei einer Teilnahme am Wettbewerb nicht ein Vergleichsmodell zu haben. Da es eines meiner frühen Werke im Forum war, wäre es allerdings eh nicht so tragisch gewesen.

      Ich wünsche Dir auf jeden Fall ein ruhiges Händchen und viel Erfolg.

      Gruß
      Fritz
    • Hallo liebe Freunde,

      ich freue mich sehr über Euer Interesse und die guten Wünsche für mein Projekt "Conte Di Cavour".
      Mein größter Gegner wird die Zeit sein! Die Zeitspanne für den Wettbewerb erweckt zwar den Eindruck der Großzügigkeit, aber leider habe ich tagsüber noch eine kleine Nebentätigkeit (nennt sich Beruf) und so glaube ich jetzt schon, dass das ganze Vorhaben nur knapp gelingen kann! Wenn mir also zwischendurch mal die Luft ausgehen sollte, dürft ihr mich gerne mit ein bißchen Rückenwind wieder auf den richtigen Kurs bringen.

      Gestern viel also der Startschuss - Peng!!! - es geht los!



      Dies ist meine kleine Werkstatt.




      Alles ist vorbereitet - die Ruhe vor dem Sturm.




      Es fängt wie gewöhnlich mit dem Spantengerüst an, welches ich mir als Laser-Cut-Satz zugelegt habe. Der Längsspant besteht aus 3 Teilen, welche zunächst stumpf miteinander verleimt und dann durch seitliche Plättchen auf den Nahtstellen verstärkt werden.

      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • ... und so geht es weiter.


      während die Verbindungen unter leichtem Druck durchgetrocknet sind, warten die Querspanten auf ihren Einsatz.




      Alle Spanten sind nun an vorgesehener Position, und erst einmal unverleimt zusammengesteckt. Das ging alles ohne Probleme, die Passgenauigkeit ist bisher sehr gut. Es entsteht nun ein erster Eindruck über die Größe des Modells.



      Weiter geht es hier, wenn alle Spanten verleimt sind.

      Liebe Grüße
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo liebe Freunde,

      Tommi, ich bin motiviert bis in die Haarspitzen. Da werde ich mir garantiert immer Zeit zum "Basteln" freischaufeln. ja 1
      Horst, ich finde meine Werkstatt auch ganz schnuckelig und ich fühle mich sauwohl darin. Das ist auch Grundvoraussetzung um etwas Ordentliches zustande zu bringen. arbeit1 arbeit2 foto1

      Und so ging es gestern ein kleines Stück weiter.
      Ich habe mich entschlossen, das Spantengerüst nicht mit einem Mal zu verleimen, sondern immer in kleinen Abschnitten: mal oben, mal unten, hinten, vorne usw.. Das dauert zwar ein paar Tage, aber so kann ich nach jedem Klebevorgang prüfen, ob sich kein Verzug anbahnt und gegebenenfalls rechtzeitig gegensteuern.
      Parallel dazu habe ich die drei Deckteile ausgeschnitten. Die müssen jetzt noch mit 1,0mm Pappe verstärkt werden., was dann aber erst morgen passieren wird.






      Bis bald



      Gruß
      Ralf
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    • Hallo Ralf,
      wie ich sehe, baust Du das Spantengerüst us Finnpappe. Keine Sorge, wenn Du mit lösungsmittelhaltigem Kleber arbeitest, wird es da keinerlei Verzug geben. Diese Spantengerüste sind einfach nur stabil.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo liebe Freunde,

      wo war ich doch gleich stehen geblieben: denk1 ach ja - Spantengerüst!
      Hierfür habe ich mir sehr viel Zeit gelassen, um Ungenauigkeiten zu vermeiden.

      Kurt, Du hast Recht, das ganze ist wirklich eine stabile Sache und sieht schon richtig gut aus. Fast zu schade, um es später unter einer Beplankung verschwinden zu lassen.



      Nachdem nun alles gut durchgetrocknet ist, soll ein kleiner horizontaler Zwischenspant eingebaut werden. Er dient weniger der Stabilität, viel mehr soll hier später eine Abstufung in der Bordwand achtern entstehen. Dieser Spant ist nicht Bestandteil des Lasercut-Satzes und muss mit 1mm Karton verstärkt werden.








      Vor dem Einkleben des Zwischenspantes ist es ratsam, die darüberliegenden kurzen Spantenabschnitte schon zu straken, weil das später kaum noch möglich ist ohne den Zwischenspant zu beschädigen.






      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • und so geht es weiter....

      Jetzt müssen die drei Deck-Abscnitte mit 1mm starkem Karton verstärkt werden. Dazu verwende ich Graupappe und Sprühkleber.



      Um das leidige Thema "Dicken Karton mit dem Skalpell schneiden" zu umgehen, habe ich mir etwas anderes ausgedacht.
      Warum Graupappe nicht sägen??? Dazu nehme ich einen kleinen Sägebogen und extrem feine Sägeblätter (Größe 8/0 was einer Sägeblattbreite von 0,15mm entspricht). Das Ganze funktioniert wirklich gut und man vermeidet bei engen Rundungen, dass die Schnittränder, wie beim Skalpellschneiden, gequetscht und unschön nach oben gedrückt werden.








      Bug- und Achterdeck sind nun aufgeklebt. Die Passgenauigkeit ist sehr gut. daumen1


      Bis es hier weitergeht, darf das Ganze gut durchtrocknen.

      Bis dann...

      Gruß
      Ralf






      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf,
      die Verwendung eines Hammers beim Kartonmodellbau ist ja schon längere Zeit nicht ganz unüblich. Nun ist die Säge hinzugekommen. Ich weiß nur noch nicht, wie wir das mit der Verwendung einer Axt hinbekommen werden happy1 .
      LG
      Kurt

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    • Hallo Ralf,

      mit der Laubsäge zu arbeiten ist wirklich eine Idee. Wenn ich aber an die Schulzeit denke, war das was ich geschnitten habe, alles, nur nicht gerade. Auch hier ist halt Geduld und Übung notwendig, und bei Dir sieht das einfach perfekt aus.

      Die Conte di Cavour war damals sozusagen meine Einstiegsdroge (2006 oder 2007) für dicke Pötte. Es hat unheimlich Spaß gemacht, soweit ich mich erinnere, hat das alles sehr gut gepasst. Und die Italienische Fliegerkennung hat meiner Meinung nach auch ihren eigenen Reiz.

      Viel Spaß,
      Stephan
    • Hallo liebe Freunde,


      Volkmar, Horst, Ludwig, Alexander, Kurt, Thomas und Stephan: Danke für Euer reges Interesse an meinem "Sägewerk".
      Vielleicht werde ich diese Technik mal unter dem Label "Tips und Tricks" näher erläutern.
      Jetzt aber geht es erst einmal hier weiter.



      Inzwischen habe ich in dem Bogen erste Schwächen bzw. Fehler entdeckt.






      Dieser kleine Querspant ist auf dem Längsspant aufgesteckt. Der Steckschlitz im Längsspant ist 1mm breit. Der kleine Querspant vom Lasercut-Set hat aber eine Stärke von 1,5mm. Will man den Querspant vom Bogen verwenden, so soll dieser sogar mit 2mm Karton verstärkt sein. 3 Materialstärken zur Auswahl - das hat man auch nicht alle Tage.
      OK, das ist nicht weiter tragisch, eher amüsant. Die Materialstärke ist für den Weiterbau und dessen Passgenauigkeit nicht von Bedeutung.


      Weniger lustig wurde es dann bei den ersten Wandaufbauten auf dem Achterdeck. Laut Plan soll auf dem 1. Strich rechts neben der Ziffer 4 geritzt und nach vorne geknickt werden. Das habe ich dann auch gemacht und schnell festgestellt, dass es so nicht passt. Nach kurzem Grübeln blieb die Erkenntnis, dass hier eine Knicklinie vergessen worden ist. Die 2. Linie rechts neben der Ziffer 4 ist die richtige Knicklinie und wurde von mir mit Bleistift angezeichnet.





      Ich konnte den Baufehler fast nicht sichtbar korrigieren. Jetzt passt alles!




      Fortsetzung folgt...
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    • ... und so geht es weiter.

      Da jetzt schon die ersten Bullaugen mich anschauen, steht die Entscheidung an: Ausstechen oder gedruckt lassen?!
      Nach langem Überlegen habe ich beschlossen, alle Bullaugen auszustechen und zu "verglasen". Ein bißchen Klotzen muss sein!






      Nach dem Ausstechen werden ich die innenliegenden Schnittkanten mit einem Zahnstocher und grauer Farbe bemalt.



      Für die "Verglasung" dient eine sehr dünne aber nicht dehnbare Folie (hier Einschweißfolie einer DVD). Mit dem Locheisen werden kleine Scheiben ausgestanzt.








      Die erste Kontaktlinse für das Bullauge
      . happy1




      Jetzt noch von hinten mit Alleskleber fixieren - Fertig! Ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden.
      Und davon insgesamt 240 Stück! oh1




      Unter "erschwerten" Bedingungen wird jetzt das letzte Deckteil aufgeklebt, bevor es mit den nächsten Wandteilen weitergeht.





      Bis dahin



      Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf,

      nachdem ich wieder zu Hause gelandet bin, möchte ich auch mal wieder meinen Senf dazu geben:

      Die Methode mit der Laubsäge wurde con mir gespeichert, muss ich unbedingt ausprobieren. Mal sehen, ob ich es auch ohne Kanten hin bekomme.
      Was die Verglasung betrifft, bin ich der gleichen Ansicht eir Kurt. Das einzelne ausstechen der "Linsen" sieht zwar toll aus , ist aber sicher mit wenige Auwand, wie es Gnost geschlidert hat genauso gut zu erheltalten.

      Gruß
      Fritz