Italienisches Schlachtschiff "CONTE DI CAVOUR" von GPM 1:200

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Moinsen,

      bei GERADEN Bauteilen spricht nichts gegen längere Streifen. Bei gekrümmten sollte man das lassen oder das Bauteil vorher formen. Sonst hat man bei der Formanpassung erhebliche Probleme.

      Noch ein Tip zu den Locheisen: die machen die Schneidmatte kaputt. Und wenn man rechteckige Schnipsel von hinten anklebt, sieht das von vorn genauso gut aus....

      Schöne Grüße und weiter viel Spaß beim Bauen,

      Mathias
    • Moin Ralf,

      daß solch eine gelochte Bordwand auch von der Innenseite schön aussieht, ist sicherlich prima. Jedoch spätestens bei längeren Bulleye-Reigen oder vielen Bulleyes ist Deine Methode doch etwas zeitfressend.
      Ich nehme schlichten Tesafilm zum hinterkleben und füge von vorn in jedes Bulleye ein Tröpfchen Hochglanzlack hinzu, das sieht auch ganz gut aus, geht aber doch ein wenig fixer.
      Nichtsdestotrotz und egal mit welchen Bauweise sehen Deine Bulleyes hervorragend aus! cool1
      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo liebe Freunde,

      Hallo Gerd, da stimme ich Dir völlig zu! Und Fehler können immer passieren, das macht das Leben spannend.
      Kartonmodellbau ist manchmal wie Schach spielen - wer ein paar Schritte vorausdenkt, der bleibt Sieger.


      Jetzt noch einmal zum Thema Bullaugen verglasen.
      Ich habe durchaus nicht die Absicht, alle 240 Bullaugen einzeln zu verglasen. Vielleicht habe ich mich ein bißchen missverständlich ausgedrückt. Aber im jetzigen Bauabschnitt treten Bullaugen eben nur einzeln oder paarweise auf. Wie ich am Anfang meines Bauberichts bereits erwähnt habe, ist dies mein erstes großes Schiff. Ich habe noch nie Fenster ausgestochen und verglast. Daher passte es jetzt wunderbar, dies an einzelnen Exemplaren auszuprobieren - welche Folie nehme ich am besten, welcher Kleber eignet sich gut usw.
      Mit mehr Routine kommen dann automatisch die rationelleren Arbeitsmethoden. denk1 stirn1

      Ein bißchen ging es bei meinem Kahn weiter. Die Wände auf dem Achterdeck bzw. unter dem Mitteldeck sind jetzt geschlossen gebaut.
      Wenn jemand weiß, wie man diesen Bereich auf einem Schiff nennt, bin ich immer dankbar für Aufklärung. In Sachen seemännischer Fachsprache bestehen bei mir noch große Wissenslücken!





      Der Sockel der achternen Zwillingskanone wird erst später geschlossen.

      Langsam nähere ich mich der Bauphase, vor der ich am meisten Bammel habe - der Rumpfbeplankung ! ängstlich1


      Vorher muss ich aber noch die Spanten straken. Danach werden auf diese 4-6mm breite Papierstreifen aufgeklebt. Sieht irgendwie nach viel Arbeit aus. Na dann mal los!

      Bis dann
      Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo liebe Freunde,

      Hallo Fritz,

      ja die Beplankung rückt immer näher. Ich habe mal ein paar Teile ausgeschnitten und probehalber trocken angelegt - scheinen ziemliches Übermaß zu haben. Aber das ist gut so, wegschneiden kann man immer.

      Um mich langsam an die Sache anzupirschen, habe ich zuerst einmal die Ruderblätter gefertigt. Es gibt zwei davon: das Hauptruderblatt und ein kleineres vorgelagertes Ruder.
      Der Bau ist unkompliziert. Die dafür vorgesehenen Lasercut-Teile werden beidseitig beplankt. Die Stirnseiten werden mit einem schmalen Streifen verblendet und die Schnittkanten gefärbt.



      So zwischendurch als kleine Fingerübung habe ich ein kleines Oberlicht gefertigt, welches später auf dem Achterdeck seinen Platz finden wird.



      Da bei der Beplankung des UWS das Schiff kieloben und das Deck auf der Bauunterlage liegen würde, habe ich 2 Balsaholzklötze auf das Deck geheftet, um es vor Reibung zu schützen.



      Die Aufleimer-Streifen für die Spanten sind geschnitten - es kann losgehen!

      Bis dann

      Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Tommi,

      ich habe die Balsaklötzchen mit einem winzigen Tröpfchen Leim auf die Fläche, auf der später die Zwillingskanonen montiert werden, aufgeklebt. Hat ja nicht viel zu halten. Später können die Klötzchen unter leichtem Drehen wieder abgelöst werden.

      Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf,
      Die Broschüren sind bei weitem nicht perfekt. Keine von ihnen ist. Aber das Problem steht gelösen zu werden. Aber bisher das Schiff aussieht pünktlich!
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • Hallo liebe Freunde,

      Hallo Krisztián, Wolfgang und Gerd,
      danke für Euren Zuspruch und das Daumendrücken.

      Hier geht es nur in kleinen Schritten weiter. Ich habe leider noch viele andere Baustellen, die nichts mit Modellbau zu tun haben, Seufz...!
      Die Aufleimer-Streifen für die Spanten sind jetzt aufgeklebt und an den notwendigen Stellen eingefärbt um beim Beplanken in den Fugen weiße Blitzer zu vermeiden.






      Danach habe ich mal die kleinste Bordwand am Schiff, achtern unter dem Deck vorbereitet, um dessen Passgenauigkeit zu testen.
      Vorher: Bullaugen ausstechen und verglasen. Naja, das Teil passte so leidlich und musste unter leichtem Zwang in die richtige Position gebracht werden. Das ging gerade noch so, ohne dass Knicke oder Wellen entstanden sind.





      Und das war es für heute schon wieder.
      Als nächstes werde ich sämtliche Teile für die Rumpfbeplankung (UWS und ÜWS) vorbereiten, um dann mit dem Beplanken zu beginnen. Das kann aber noch ein bißchen dauern.
      Also bis dann...


      Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo liebe Freunde,

      seit einer Woche habe ich nun Urlaub und somit die Möglichkeit, dass es hier endlich mal wieder ein Stück weitergeht.
      Die Beplankung steht also an.
      Ich habe mich dazu entschlossen mit den Bordwänden des Überwasserschiffs zu beginnen. Diese bestehen aus 3 Teilen je Seite.
      Alle Bullaugen sind verglast, die Schnittkanten gefärbt.



      Es kann also losgehen:
      Begonnen habe ich am Bug. Das Teil passte ganz gut. Das Heckteil stellte mich trotz starker Verwindung ebenfalls vor keine Probleme.
      Beim vermeintlich einfacheren Mittelteil gab es dann das erste Problem, es war zu kurz! oh1






      Hier musste also durch Einsetzen eines schmalen Streifens geflickt werden. OK - stört mich jetzt nicht so sehr. Ich denke, in ein paar Wochen sind viele Details dazugekommen, die von solch kleinen Schönheitsfehlern ablenken. Auf der Steuerbordseite, gab es diese Ungenauigkeit komischerweise nicht.
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • .... weiter geht´s mit dem Unterwasserschiff.

      In der Bauanleitung wird empfohlen, sich vom Bug und Heck zur Mitte hinzuarbeiten.
      Ich wollte auch hier mit dem Bug beginnen. Da dies für mich absolutes Neuland ist, habe ich mir überlegt, ob es nicht sicherer ist in kleineren Teilen zu beplanken und die Beplankungsstreifen an der Kiellinie zu trennen. denk1 Gedacht - getan!



      Ich muss zugeben, ich war ganz schön nervös. Aber das erste Teil sitzt und es geht besser als befürchtet.





      Ich lasse mir wirklich viel Zeit beim Anpassen und bis jetzt geht nichts schief. Mein Puls hat sich auch merklich beruhigt.
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • .....weiter geht´s.

      Auch am Heck bin ich zufrieden wie es läuft. Schließlich ist das der schwierigste Bereich am Rumpf.




      Und nun noch der momentane Bauzustand in der Gesamtansicht.




      Jetzt gibt´s einen Tag Baupause und dann geht es weiter. Der Rumpf soll im Urlaub auf jeden Fall noch geschlossen werden. Gruß Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallole,

      Tommi und Roland - ja, bisher war ich auch sehr zufrieden mit dem erzielten Ergebnis. Aber das sollte sich leider schnell ändern!
      Nach dem 4. Beplankungsstreifen kam der erste Knüller! oh1


      Der Streifen war sehr viel mehr gekrümmt als nötig, sodaß mittig ein freier Schlitz von ca. 1,5mm entstand. Was also tun?! kratz1
      Stopfen mit Restmaterial? Das sieht dann wirklich naschig und geflickt aus, und da ich den Rumpf nicht spachteln, schleifen und lackieren möchte, kam diese Möglichkeit nicht in Frage. Also habe ich an den oberen und unteren Enden etwas weggeschnitten und so den Krümmungsradius verringert. Freilich hat das zur Folge, dass der ganze Beplankungsstreifen dann zwar passt, aber auch schmäler wird. Wenn sich das noch öfter wiederholen sollte, dann wird mir der letzte Streifen in Bugmitte zwischen die Spanten fallen.
      Die folgenden Beplankungsteile passten dann wieder etwas besser, aber es gab ständig etwas zu korrigieren.
      Doch langsam schließen sich die Reihen.







      Die letzte Beplankung steht nun an: wird sie passen, oder.....?

      Wie es weiter geht - demnächst hier auf diesem Kanal! daumen1

      Liebe Grüße
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Roland und Tommi,
      hallo alle zusammen.

      3 Wochen Urlaub sind leider schon wieder vorbei, aber ich habe das geschafft, was ich mir in etwa vorgenommen hatte.
      Wo war ich doch gleich das letzte Mal stehen geblieben? Ach ja, der letzte Beplankungsstreifen!!!
      Leider ist das eingetroffen, was ich schon befürchtet hatte. Der Streifen ist zu schmal, oh1 und zwar um ganze 3mm.
      Hier war jetzt also doch Flicken angesagt. Glücklicherweise hatte ich ein paar Schnipsel übrig, denn Reservepapier für die Beplankung ist im Bogen nicht vorgesehen..



      Dann war es geschafft, der Rumpf ist geschlossen.



      Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden. Das einzige, was mich wirklich ärgert ist, dass es in unserer heutigen, modernen und hochtechnisierten Zeit scheinbar immer noch nicht möglich ist, zwei Seiten Papier gleichmässig mit derselben Farbe zu bedrucken.
      In der Gesamtansicht (letztes Bild) sieht man sehr schön die Farbabweichungen.
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf,

      ich kann Deinen Frust mit den Farben verstehen. Es gibt natürlich Möglichkeiten den Druck besser zu gestalten. Nur gilt hier auch wie im sonstigen Leben in der "schönen" neuen Zeit: Geiz ist geil.

      Auch ich selber schaue leider viel zu oft zuerst auf den Preis.

      Gruß
      Roland
      -- Roll Yer Own If You Can´t Get Ready Made --
    • ....weiter geht es jetzt mit den "Verzierungen" am Unterwasserschiff.

      Es fehlen noch die Schlingerkiele, Ruder und der Antrieb. Mit letzterem habe ich begonnen.
      Da wären als erstes die Schiffsschrauben. Die Schraubennaben waren kein Problem. Die Klebekanten habe ich leicht abgeschmirgelt und dann mit Porenfüller eingepinselt. So ergab sich eine recht rundliche Form. Die Schraubenblätter habe ich ebenfalls an den Rändern leicht gerundet und dann mit der Nabe verklebt. Für die zwei Antriebswellen habe ich Plastikröhrchen aus einem Bowdenzug verwendet. Schrauben und Wellen sollen später noch lackiert werden.



      Bild 1: linke Nabe nach dem Kleben, rechte Nabe gerundet.



      Alles mal locker zusammengesteckt.



      Die ersten Lackierarbeiten.

      Die Schlingerkiele sind in Arbeit. Diese müssen gedoppelt werden und liegen zur Zeit noch unter der Presse.
      Soweit für heute.

      Lieben Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo liebe Freunde,

      .....ich glaub´ mein Schwein pfeift!!! Ist tatsächlich schon wieder ein ganzer Monat vergangen?!
      Langsam bekomme ich Zweifel, ob ich bei diesem Bautempo die Zielflagge überhaupt sehen werde.
      Ok - ich war nicht ganz untätig. Die Schlingerkiele waren nach einem Monat durchgetrocknet happy1 .
      Sie sind nicht gedoppelt, wie ich das letzte Mal geschrieben habe, sondern bestehen aus drei Schichten:
      Zwei bedruckte Außenschichten und eine Mittelschicht (Verstärkung 0,8mm Karton), welche gefärbt werden musste.

      Schlingerkiele am Rumpf anzubringen klingt jetzt nicht so spektakulär. In dieser Größenordnung war es für mich aber wieder
      Neuland. Nach mehrmaligem Trockenanlegen merkte ich schnell, dass die Teile nicht sauber am Rumpf anliegen - überall Luftschlitze!
      Da ich nicht mit Leim verschwenderisch herumkleksen wollte, kam ich auf diese Methode:
      Ich habe die Schlingerkiele erst an 6 Punkten mit Kraftkleber (Pattex) am Rumpf fixiert und danach mit Hilfe einer sehr dünnen
      Kanüle eine Weißleimwulst von ca. 1mm Breite beidseitig in die Naht gelegt. Der Leim trocknet transparent, die Luftschlitze sind
      zu, das Ganze ist sowas von stabil - Ergebnis: daumen1 !!!




      Die Ruderblätter hatte ich ja schon früher gefertigt. Sie anzubringen war kein Problem.




      Und das ist der derzeitige Bauzustand im Ganzen.




      Jetzt fehlt noch der Antrieb (nicht der für mich, sondern der vom Schiff!). Das meisten Teile habe ich ja schon vorgefertigt
      und die müssen jetzt noch angebracht werden.
      Soweit für heute.

      Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf

      Bin erst seit Kurzem hier im Forum und jetzt erst auf Deinen Baubericht gestoßen.
      Da ich vor einiger zeit die CdC selbst gebaut habe, kann ich auch ein wenig mitreden.
      Deine Probleme im Unterwasserrumpf habe ich so nicht gehabt. Farbunterschiede waren vorhanden, aber die Beplankung hat einwandfrei gepasst. Solche Flickarbeit, wie Du sie hattest, war bei mir nicht vorhanden.
      Kann mir daher auch nicht vorstellen, dass die Konstruktion fehlerhaft war.

      Viele Grüße
      Peter
    • Moin Ralf,

      Schlingerkiele müssen ordentlich was abkönnen, deswegen mach sie so stabil wie möglich.
      Schraubenwellen nebst -Hosen und -Stützen habe ich bislang bei meinen Modellen mit Unterwasserschiff aus Metall und reichlich mit Sekundenkleber stabilisiertem Karton gebaut. Sonst halten diese eigentlich empfindlichen Teile des weiteren Bau nicht unbeschädigt aus. Schrauben, und auch Ruder habe ich stets erst ganz zum Schluss angebracht. Ich hoffe, daßes bei Deiner Conte di Cavour keine Schäden gibt!

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Ralf Gesener schrieb:


      ... Ich habe die Schlingerkiele erst an 6 Punkten mit Kraftkleber (Pattex) am Rumpf fixiert und danach mit Hilfe einer sehr dünnen Kanüle eine Weißleimwulst von ca. 1mm Breite beidseitig in die Naht gelegt. Der Leim trocknet transparent, die Luftschlitze sind zu, das Ganze ist sowas von stabil - Ergebnis: daumen1 !!! ...
      Hallo Ralf,

      perfekt gelöst - und das beim ersten Versuch. Überhaupt, der Unterwasserrumpf sieht sauber aus. Die Korrekturstelle fällt überhaupt nicht auf.

      Weiterhin viel Erfolg, Gruß Wolfgang.
    • Hallo liebe Freunde,

      Millpet@: Peter, ich freue mich, dass auch Du mir hier über die Schulter schaust. Ich kenne natürlich Deine CONTE DI CAVOUR
      aus Bildern im Netz, die ich immer wieder gern anschaue.
      Ja, am Unterwasserrumpf gab es ein paar Probleme. Damit will ich aber die Konstruktion des Bogens nicht anzweifeln. Ich bin
      selbstkritisch genug, um die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, selbst Fehler fabriziert zu haben. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass ich
      für die Aufleimer auf den Spanten zu dickes Papier gewählt habe. Dadurch vergrößert sich natürlich auf fast 1 Meter Länge der Rumpfumfang. Vielleicht hat deshalb das Beplankungsmaterial um 3mm nicht ausgereicht.

      Klueni@: Tommi, danke für Deine Tips. Die Problematik, sein Bauwerk beim Bau nicht wieder zu beschädigen, kann eine größere
      Herausforderung sein als der Bau selbst. Das habe ich bereits beim Bau meiner SMS Panther (HMV) erfahren.
      Ich muss gestehen - die Ruder habe ich wider besseren Wissens schon jetzt angebracht. Ich konnte mich nicht beherschen wieder
      ein Stück Baufortschritt zu bewundern. Ich werde aufpassen!

      Piedade 73@: Wolfgang, danke für Dein Lob, das freut mich sehr! Ich bin auch ganz zufrieden, wie es bisher läuft. Die Korrekturstellen
      haben mich am Anfang schon etwas gestört, aber nach ein paar Tagen Abstand relativiert sich das. Da kommt noch so viel anderes.

      Liebe Grüße
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf,

      ein hervorragend sauber gebautes UWS, ich gratuliere! Da wundert es mich sehr, daß der Bogen für das letzte, mittlere Segment kein absichtlich zu großes Teil vorsieht. Winzige Abweichungen von der gedruckten Form sind auch bei genaustem Ausschneiden nicht zu verhindern, das sollte dem Hersteller eigentlich bekannt sein.

      Bei der Farbabweichgung ist nicht notwendig "Geiz ist geil" die Ursache. Aus irgendeinem Grund ist es tatsächlich so, daß Farbkonsistenz selbst beim Offsetdruck nicht absolut gewährleistet werden kann. Das wird in Druckaufträgen sogar ausdrücklich gesagt. Wahrscheinlich ließe sich das nur mit der Verwendung einer Sonderfarbe beheben, aber dieses Vorgehen macht den Druck deutlich teurer.

      Noch eine Frage zu Deinen Schrauben: die weisen beide dieselbe Drehrichtung auf. Das Schiff würde niemals geradeaus fahren, jedenfalls nicht mir Ruderlage Null. Eine Schraube müsste –von der Seite betrachet– Flügel haben, die nach rechts steigen, die andere solche, die nach links steigen.

      Das wird ein superschönes Modell, so viel steht jetzt schon fest!
      Beste Grüße und weiter so,
      Claudia
    • Hallo Claudia,

      vielen Dank für Deine lobenden Worte, ich freue mich, dass auch Du mir zuschaust.

      Ja, die Schrauben!!! Ich habe diesen Fehler auch schon bemerkt, aber leider zu spät - da waren die Teile schon fertig.
      Die Markierungen für die Schraubenblätter waren eindeutig, ich bin dieser Anleitung blind gefolgt und schon war der Fehler passiert.
      Das ist besonders ärgerlich, da mir die Thematik der unterschiedlichen Drehrichtungen bekannt war und dass es in manchem Bögen nicht so genau damit genommen wird. Da habe ich schlichtweg gepennt!
      Für eine saubere Geradeaus-Fahrt ist das Schiff so wohl nicht zu gebrauchen - aber man könnte es ja für Hafenrundfahrten hernehmen. muhaha1 happy1

      Da die Schrauben sowieso erst ganz zum Schluss montiert werden, habe ich ja noch Zeit, den Fehler zu korrigieren.
      Doch jetzt will ich noch etwas weiterwerkeln - es kribbelt schon wieder mächtig in den Fingern.

      Lieben Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf,

      ganz hervorragende Arbeit!
      Dein Baubericht begeistert mich immer wieder aufs Neue.

      Die Fertigstellung von Rumpf und UW-Beplankung stellt für mich bei einem Karton-Schiffsmodell stets die größte Herausforderung dar, denn die Qualität dieser Bauausführung entscheidet maßgeblich über den Gesamteindruck des Modells.
      Diese Herausforderung hast Du jedenfalls in jeder Hinsicht souverän gemeistert.

      Gruß
      Roland
    • Hallo Ralf,

      ja die Zeit verfliegt! Aber diesmal ist ja auch etwas mehr Zeit! Der Rumpf ist toll geworden und was die Schrauben angeht..tja..ich glaube die Korrektur würdest du hauptsächlich für sich selbst machen. Letztens waren Freunde bei mir zu Besuch, haben meinen Derfflinger gesehen und gesagt "wow..die Bismarck! Ja, die habe ich auch mal gebaut". Von daher wäre eine falsche Schraube wohl eher nicht aufgefallen^^

      In diesem Sinne -dein Modell, deine Entscheidung.
      Grüße
      Ludwig