HMV Clubmodell 2014 Tsingtau

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    • HMV Clubmodell 2014 Tsingtau

      Hallo Freunde,
      den Bogen anzuschneiden, juckte es mich schon lange in den Fingern. Da ich generell Wasserlinienmodelle baue, gebe ich der Arcona den Vorzug vor ihrem Schwesterschiff der Undine, bei der ein Unterwasserschiff geliefert wird. Verbaut wird nicht der LC-Satz zum Clubmodell, sondern der Ätzsatz zur Undine und Benjamin war so freundlich mir die korrekte Bugzier als LC-teil zur Verfügung zu stellen. Und last not least, ich finde die Kaiserlichen in tropenfarben einfach wunderschön.
      Der Bau wird wohl nicht auf die Teile des Clubmodells beschränkt bleiben, doch wird sich ergeben womit ich kombinieren werde. Da habe ich zwar vage Ideen, aber noch keinen festen Plan.


      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Servus Kurt,
      da bin ich mit dabei! daumen1
      Ich schleiche um den Bogen schon seit einer ganzen Weile herum, aber erst ist da auf einer anderen Baustelle zumindest Teil Eins von Dreien abzuschließen.

      Gutes Gelingen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • Servus Kurt!

      Mit jeder Neuanmeldung zur GS2017 zucke ich mehr zurück! Hier versammelt sich das "Who is who?" der Modellbauer und der zugehörigen Bögen! schwitz1 denk1 frech 5

      Das wird sicher ein ausgesprochen interessantes Diorama und ich werde deinem Baubericht mit großem Interesse folgen.
      Gutes gelingen! ja 2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Moin Kurt,

      na das is ja was. Da hast du dir was vorgenommen. Aber wie ich dich kenne bist du eh im August fertig damit freundlich1 .

      Ich schau dir auf jeden fall zu, ich hatte das Ding auch schon ein paar mal in der Hand.

      Da wird´s für die Jury nicht leicht werden. Ich wünsche dir viel Erfolg.

      @ Andreas(Buddy) nur keine Scheu, du brauchst dich mit deinen Modellen wirklich nicht verstecken.

      LG
    • Hallo Dir,
      Hallo Volkmar,
      Hallo Peter,
      Hallo Michael,
      Hallo Wolfgang,
      Hallo Andreas,
      Hallo Thomas,
      Hallo Reinhold,
      Hallo Thomas D,
      Hallo Andreas P,
      Hallo Fritz,
      Hallo Armin,
      Hallo Horst,
      welches Echo! Bitte schraubt Eure Erwartungen nicht zu hoch. Peters Großdiorama und das Clubmodell sind zwei völlig verschiedene Welten. Das Clubmodell stellt einen in die See hineingebauten Kai dar, der ein sehr kleiner Teil der Hafenanlage ist.
      Insofern wird das Dio nicht gerade riesig werden. Sicher werde ich das HMV Modell etwas ergänzen. Ich weiß aber noch nicht wie und womit. Da hoffe ich im Verlaufe des Baus auf Ideen. Für mich ist das auch ein wenig ein Abenteuer, doch konnte ich den Bogen nicht mehr liegen lassen
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Kurt,

      ich hatte es eigentlich nicht so verstanden, als wenn Du so etwas Großes und auch Einzigartiges wie Peters Diorame hier aus dem Boden stampfen willst. Dennoch bin ich sehr gespannt auf Deinen Bericht, denn sicher wirst Du wieder etwas Außergewöhnliches hier zaubern. Also ich stecke meine Erwartung zwar hoch aber das ist bei Deiner Bauweise nichts besonderes.

      Gruß
      Fritz
    • Hallo Kurt

      Ich habe vorletztes Jahrdieses Model als Vorserienmodell für den HMV gebaut. Es ist ein schönes Diorama mit kleinen aber sehr feinem Zubehör. Du wirst bei dem Modell viel Spaß haben. Ich habe es allerdings in Lichgeschwindigkeit bauen müssen (ca. 2 Wochen), damit es rechtzeitig als Sondermodell fertig wurde. Mein gebautes Modell ist auch auf dem Cover zu sehen.
      Da Du natürlich viel mehr Zeit hast als ich, wirst Du es bestimmt schöner bauen, als ich es damals gebaut habe. Ich wünsche Dir auch noch gutes gelingen und viele schöne Bilder beim Baubericht.
      Ich persönlich werde auch ein Modell zum Wettbewerb bauen. Ich bin nur noch am Überlegen welches. Aber ich habe ja noch Zeit genug um mich zu entscheiden.

      Viele Grüße
      Guido
    • Hallo Günter

      Ich habe tatsächlich nur ca. 2 Wochen gebraucht. Aber für mich war das Modell auch nicht sonderlich schwierig. Ich habe auch schon viele HMV Modelle gebaut sodaß ich schon viel Übung damit habe. Vorletztes Jahr hatte ich viel Zeit. Ich glaube 14 Modelle hatte ich da gebaut. Sie sind alle in meinem Avatar von Kartonbau .de aufgelistet. z.B. mit dem Kontainerfrachter von HMV (LISBOA) war ich nur ca. 3 Wochen beschäftigt. Die meisten meiner gebauten Modelle standen auch alle in der Messeausstellungsvitrine vom HMV.
      Ich konnte aber leider, leider aus beruflichen Gründen seit April letzten Jahres nichts mehr machen. Das wird sich aber wieder ändern.

      Viele Grüße
      Guido
    • Hallo Guido...

      Selbst wenn ich wollte, ich hätte nicht die Zeit übrig für mein Hobby. Für mein letztes Modell, den Schlepper TAURUS habe ich insgesamt 1,5 Jahre gebraucht. Und obwohl ich nun mittlerweile Rentner bin., Habe ich noch soviel auf dem Zettel daß fürs Modell bauen oft nicht mehr reicht. - leider...

      Gruß

      Günter
    • Hallo Harald,
      der Einstieg dürfte sich sicher lohnen.
      Hallo Günter,
      Hallo Andreas,
      Hallo Ellen und Achim,
      schön, Euch dabei zu haben.
      Hallo Guido,
      ich denke daß sich meine Bauzeit gegenüber Deinem Turbodurchgang unwesentlich vrlängern wird happy1 .
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Tsingtau, woran dent man da zuerst? Da gibt es ein durchaus bekömmliches Bier, das sich aber "Tsingtao" schreibt und nicht nur Chinesen schmeckt. Ursprung war die Germania Brauerei in Tsingtau.
      Briefmarkensammlern wird die "fünf Pfennig Tsingtau" ein Begriff sein. Da wurden Briefmarken der Reichspost im Nennwert von zehn Pfennig mit einen Diagonalen Aufdruck "China 5 Pfg" und "China 5Pf" versehen. Diese Ausgaben von denen insgesamt 50.000 Stück hergestellt wurden, waren von der Reichspost nicht genehmigt und Provisorien des Mangels an Briefmarken zu 5Pfennig wegen.
      Wie das bei Marken mit Stempelaufdruck so ist, gibt es davon wohl wesentlich mehr gefälschte Exemplare als echte, zumal der Wert der Reichspost zu zehn Pfennig bilig zu kriegen ist, die fünf Pfennig Tsingtau aber schon ein paar Euronen kostet.
      Das heutige Quingdao (zu Deutsch 2grüne Insel") wurde 1898 an das Deutsche Reich verpachtet. Da der Erwerb des Gebietes in erster Linie zu Errichtung eines Hafens diente, wurde die Kolonie nicht von dem Reichskolonialamt, sondern vom Reichsmarineamt verwaltet.
      Tsingtau war eine Musterkolonie, in dr neben der militärischen und wirtschaftlichen Entwicklung auch die kulturelle Entwicklung betrieben wurde. Während der deutschen Kolonialzeit wirden 26 Grundschulen, eine Gouvernementschule, 10 Missionsschulen, eine Spezialhochschule und vier Berufsschulen gegründet.
      Es gab das europäische Viertel, das im wilhelminischen Stil erbaut wurde.

      (Quelle Bundesarchiv)

      Die heute noch erhaltenen Gebäude sind äußerst begehrte Wohnungen. das Chinesenviertel wurde im lokalen stil erbaut.

      In Tsingtau galten zwei Rechtsordnungen. Für Europäer galt deutsches Recht (somit seit 1900 das BGB) und für Chinesen seit Juli 1900 die "Verordnung betreffend Chinesenordnung für das Stadtgebiet Tsingtau".

      Der Hafen wurde schnell ausgebaut und das war kein verträumter orientalischer Hafen, sondern ein betriebsames Gebiet.

      (Quelle Bundesarchiv)

      Das Clubmodell kan da natürlich nur ein Schlaglicht bieten.
      Nach dem Ausbruch des WK I wurde der Hafen von japanischen und britischen Kampfschiffen blockiert. Die Sturmangriffe der Alliierten wurden erfolgreich zurückgeschlagen und so verlegten die Truppen sich auf eine Belagerung. Zuletzt standen über 60.000 alliierte Soldaten gegen die deutschen Verteidiger. Der Erfolg der Verteidigung ist sicher auch ein Verdienst der guten Luftaufklärung durch Gunther Plüschow, der sich trickreich gegen die japanischen Flieger durchsetze,
      Im November 1914 ging den Verteidigern die Munition aus, so daß es zur Kapitulation von Tsingtau kam.

      Meine Untaten

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Zuerst werde ich mich, brav nach der Bauanleitung, an das Herzstück des Dioramas, die SMS Arcona machen.
      Mir war das Schiff kein Begriff und auch der Klappentext des Clubmodells ist da nicht üppig. Dabei hat das Schiff eine interessante Geschichte.



      Die Arcona war ein Kreuzer der Gazelle-Klasse, wich aber in der Bauweise wie ihr Schwesterschiff SMS Undine etwas ab. Die Schiffe waren etwas breiter, besser gepanzert und hatten größere Bunkerkapazität. Sie war das dritte Schiff der kaiserlichen Marine, das diesen Namen trug. 1902 lief sie vom Stapel und stellte 1903 in Dienst.
      Mit 21,5 Knoten war sie schnell und diente zuerst als Aufklärungsschiff und wurde 1907 zum Ostasiengeschwader kommandiert.
      Dort tat sie Dienst, half bei der Niederschlagung von Aufständen mit und wurde 1910 zurückkommandiert. Ihre Ablösung war die SMS Nürnberg, deren Konstruktion in Tropenfarben von Stefan ja noch in der Bearbeitung ist. Beide Schiffe trafen sich beim An-bzw. Rückmarsch in Port Said.
      Die Arcona war technisch nun nicht mehr das non plus ultra und wurde 1910 außer Dienst gestellt und dann zum Minenkreuzer umgebaut.
      Sie überstand den WK I und musste als alter Pott nicht ausgeliefert werden.
      Nun durfte sich die Reichsmarine mit ihr vergnügen. Sie wurde erst einmal Tender für die Minensucher um dann 1920 wieder bewaffnet und zum Kreuzer umgebaut zu werden.Dieser Dienst dauerte bis 1923, dann wurde das Schiff aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen und diente als Wohnhulk.
      Der Gröfaz hatte aber wieder Verwendung für sie. 1940 wurde sie zur schwimmenden Flak-Batterie umgerüstet. Sie bekam vier 10,5cm Fla, zwei 4cm Fla und sechs 2cm Fla. Da die Maschinenanlage nicht mehr brauchbar war, wurde sie in Position geschleppt und verankert. Am 3.Mai 1945 wurde sie von ihrer Besatzung gesprent und dann 1948/1949 endgültig verschrottet.
      Schiffe habe manchmal auch ein sehr bewegtes Schicksal.

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Kurt,

      gerade diese etwas unbekannten Schiffe haben manchmal einen interessanten Lebenslauf.
      Um noch mal auf den Rumpf zurück zu kommen, bei meiner Undine hatte ich im Bereich des achteren Überwasserschiffes arge Probleme die Bordwände beulenfrei und passgenau hinzukriegen. Ich kann mich noch erinnern das ich den Spanten mit einer Schere heftig zu Leibe rücken mußte damit es passte. Bin auf Deine Erfahrungen gespannt.
      Gut das die Arcona kein UWS hat, hier blieb mir nichts anders übrig als die Außenhaut mit den Skalpell aufzutrennen damit es hinhaute.
      Gruß

      Andreas P kippe1
      Meine Modelle
    • Moin Kurt,

      schön das Du dieses Diorama baust. Ich wünsche Dir viel Spaß und Glück dabei, daß alles so läuft, wie Du es gerne hättest.
      Deine Bauberichte sind auch immer interessant und lehrreich. Hier habe ich wieder ein Stück Kolonialgeschichte erfahren. Da sieht man wieder, daß man beim Kartonmodellbau nicht nur vor sich "hinschnibbelt" sondern auch noch was lernen kann.
      Da ich dieses Clubmodell auch besitze, werde ich besonders genau zusehen um zu lernen.

      Grüße
      Jürgen
      Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen - Werner Finck -


    • Moin Kurt,

      wenn man Deinen Tankhafen noch gut in Erinnerung hat kann man sich die Bemerkung
      einfach nicht verkneifen: was da wohl alles noch bei herauskommt. Ich glaube jedenfalls, dass es kaum beim
      blossen Umfang des Bogens bleiben wird. Am Ende sehe ich Dich schon bei Peter anbauen zwinker2

      Ich jedenfalls bin sehr gespannt . Viel Spass und gutes Gelingen,

      Holger
    • Hallo Andreas,
      na ja, eine Spaßveranstaltung ist der Rumpf ja nicht gerade.
      Hallo Juergen,
      für mich ist auch jedes neu angeschnittene Modell Neuland.
      Hallo Guido,
      da ich ziemlich mit dem Bogen kämpf bewundere ich Deinen Parforce-Ritt in vierzehn Tagen.
      Hallo Holger,
      das ist richtig, etwas Garnitur wird es wohl geben.
      Hallo Dieter,
      Hallo Ludwig,
      schön, Euch dabei zu haben.
      Hallo Christian,
      nun hetz mich doch nicht so ach1
      Hallo Klaus-Gerhard,
      fein, daß Du dabei bist.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Christian schrieb:

      was denn, was denn, am 14. Mai den Bau angekündigt und heute immer noch nicht fertig
      Ja Du hast ja Recht, nun muß wirklich mal was Kartonales kommen. Es geht schleppend voran, irgendwie schaffen der Bogen und ich es nicht uns miteinander anzufreunden.
      Immerhin hat es zum Spantengerüst gereicht, das mir für den wohl etwas anspruchsvollen Rumpf etwas weich erscheint. Um die plane Lage des Rumpfes sicherzustellen, wird an Bug und Heck etwas Blei in Form von Gardinenband eingeklebt (Bilder 1 und 2).
      Damit steht das Gerippe (Bild 3). das Hauptdeck wird zwischen die Spanten eingesteckt. Die Stecklaschen lasse ich trocken und bringe erst nach der Montage rückseitig Kleber auf (Bild 4).
      Das Haupdeck sitzt (Bild 5).






      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)