Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial – Schreiber Bogen 1:300

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    • Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial – Schreiber Bogen 1:300

      Damit auch die Sparte Architektur vertreten ist, kommt hier nun mein Projekt. Ein ebenso schönes wie imposantes Gebäude auf der iberischen Halbinsel, allerdings von einem deutschen Verlag in Szene gesetzt:

      Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial

      Der Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial – im Volksmund kurz Escorial genannt – ist eine spanische Palast- und Klosteranlage, die ungefähr 45 km vor den Toren Madrids zu finden ist. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut und gilt als die größte Renaissanceanlage der Welt.


      (Foto: Turismo Madrid Consorcio Turístico)

      Felipe II. gab dieses Kloster zu Ehren des Hl. Laurentius in Auftrag, nachdem er an seinem Gedenktag die Schlacht von Saint Quentin gewann. Die Anlage war bis 1861 königliche Residenz und gehört seit 1984 zum Weltkulturerbe.
      Bis heute beherbergt das Pantheon die Gebeine der verstorbenen spanischen Könige seit Carlos I. und ihrer Familien. Im Pudridero (Faulkammer; dort bleiben die Leichname zwischen 25 und 50 Jahren bis zur völligen Verwesung, dann werden die Gebeine umgebettet) ruhen zur Zeit noch die Leichen der Eltern von Juan Carlos. Nach ihrer Beisetzung im Pantheon werden sämtliche Plätze belegt sein. Eine Erweiterung des Pantheons ist nicht ohne weiteres möglich, so dass unklar ist, wie künftig die Mitglieder des Königshauses beigesetzt werden.

      Die Anlage verfügt mit 207m Länge und 161m Breite über eine imposante Grundfläche. Zum Komplex gehören eine Kirche (mit dem Pantheon), ein Kloster, der Königspalast, eine Bibliothek und eine Schule. Die Anlage erstreckt sich auf 33.000qm und wird dem Desornamentado-Stil zugerechnet. 2000 Gemächer mit 3000 Türen und 2673 Fenstern, außerdem 16 Höfe, 12 Kreuzgänge, 88 Brunnen und 86 Treppenaufgänge gilt es zu bauen und zu entdecken, wobei mich am ehesten die 40.000 Bücher der Bibliothek in ihren Bann ziehen würden.

      Infos und Bilder zum Baubogen erhaltet ihr, sobald ich ihn in den Händen halte. Ich habe ihn vor Jahren schonmal gehabt und angeschnitten. Weiter als bis zur Grundplatte bin ich allerdings nicht gekommen. Dann ist er schnell unter die Räder gekommen, so das nur noch Restbögen vorhanden sind (immerhin ein paar Ersatzteile).

      Ich überlege, ob es sinnvoll ist, mir einen größeren Vorrat Escorial grün zuzulegen. Vermutlich ist der Gaubenbau nur mit einer gewissen Grundlage zu bewerkstelligen... sommer1

      LG
      Marion
    • Hallo Marion,

      bin gerade auf Deine "Gartenlaube" als Wettbewerbsmodell gestoßen. Das ist schon eine Herausforderung. Aber wir Häuslebauer müssen uns ja schon etwas einfallen lassen um gegen die Schiffbrüchigen, äh Schifflesbauer anstinken zu können.

      Bleibe auch der Architektur treu, aber deutlich kleiner. Zumindest in den Ausmaßen, beim Maßstab geht es auf 1:160 hoch.

      Dann also vielGlück, eine gehörige Portion Geduld und immer eine ruhige Hand.
      LG Richard flagge1

      der mit dem Hund, nicht Löwenherz
    • Railgoon schrieb:

      Hallo Marion,

      das ist doch mal ein schnuckeliges Eigenheim!

      Aber wer möchte da Fenster putzen? Auf alle Fälle wünsche ich Dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen!
      Ich bin da in Übung…ich habe hier auch rund 40 Fenster zu putzen! Plus ein paar Sklaven…das wird dann schon.
      wer allerdings darauf hofft, dass ich sämtliche Fenster beleuchte, den enttäusche ich an dieser Stelle bereits. Das wird nix. Aber bei der Mezquita und auch bei der Universität habe ich ja auch nur partiell beleuchtet. Und es gibt mit Sicherheit genügend andere Supermöglichkeiten.

      LG
      Marion
    • Uuuund endlich darf ich auch! Mein Paket kam wirklich pünktlich mit der Post. Die Folie um den Bogen hat den Transport zwar nicht überlebt, aber die einzelnen Bögen sind ganz glatt geblieben. Hier also erst einmal einige Eindrücke des Bogens. Der Maßstab ist also wirklich 1:300 und die Teile sind auf 23 A3 Seiten angeordnet.



      Manche Seiten treiben mir jetzt schon die Schweissperlen auf die Stirn, etwa die schon erwähnten Gauben:



      Andere Seiten wiederum lassen mein Ideenkarussell surren, etwa die Bogengänge. Die werden mit Sicherheit zurückgesetzt!



      Die Anleitung lässt erahnen, dass der Bogen wohl nicht allzu häufig gefragt ist, denn sie ist noch nach dem alten Muster aufgebaut und mit knapp anderthalb Seiten auch eher kurz und knapp.



      Wie alt der Bogen wirklich sein muss, zeigt sich dann bei einem anderen Detail: da gibt es noch DM (also vor 2002) und vierstellige Postleitzahlen (also eher vor 1993). Hat also schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel. Aber solange nichts vergilbt oder anderweitig in Mitleidenschaft gezogen wurde, habe ich damit gar kein Problem. Am Ende gibt es ohnehin eine Ladung UV-Schutz spendiert!



      Jetzt geht es dann wirklich an die Schere!

      LG
      Marion
    • Hallo Marion!

      Das Modell wird selten gekauft und gebaut, leider, aber das änderst du ja gerade. happy 2
      Daher das "Alter" des Bogens.
      Schreiber hat früher seine Bögen in Folien ausgeliefert die sehr empfindlich waren und mit der Zeit kaputt gehen können.
      Schön zuhören das der Bogen trotzdem heil angekommen ist. Ich habe beim verpacken ein Auge darauf gehabt das da alles OK war.

      Viel Spass beim Bau und viel Erfolg beim Wettbewerb.

      Viele liebe Grüße!
      Jan
      Viele Grüße
      Jan
    • Hallo Jan!

      Das ist auch überhaupt kein Problem, eigentlich sogar ein sehr nettes Gefühl so einen "Oldtimer" in den Händen zu halten. Und für andere ältere Bögen würde man wohl ein halbes Vermögen hinblättern, für so eine Sagrada Familia von Domus… Lassen wir das lieber.
      Dann hoffe ich, dass ich Eurem Bogen auch ein wenig Ehre machen kann...

      LG in den Norden
      Marion
    • So liebe Wettbewerbler und Zuschauer!

      Der erste Minischritt ist getan, die Grundplatte steht. Sie besteht aus sechs Teilen, die aneinander geklebt werden. An zwei Seiten kommt später noch ein "Paseo" dazu, so dass meine Grundplatte ca. 70 mal 70 cm groß ist und das Modell im Moment noch nicht mittig sitzt. Sie besteht aus einer Kappa-Platte und darauf geklebter 2mm Finnpappe (es war mir bei 6 Teilen deutlich zu heikel direkt auf die selbstklebende Kappaplatte zu kleben). Vom Konstrukteur sind schmale Streifen vorgesehen, die jeweils hälftig unter ein Teil geklebt werden. Darauf habe ich verzichtet, denn sie drücken sich einerseits durch und zweitens haben die Teile untereinander einen minimalen Versatz (ca. 1 mm) der mit diesen Streifen nur schwer auszugleichen ist.
      Soviel ist mir von meinem ersten (größenwahnsinnigen) Versuch vor vielen Jahren noch im Gedächtnis geblieben. Da hatte ich alles brav auf Stoß geklebt und dann waren die Wände zu lang. Und dann habe ich auch gleich die Flinte ins Korn geworfen, weil ich einfach viel zu wenig Erfahrung für so ein Modell hatte.
      Dieses Mal habe ich mir also die Wände, die über zwei Teile hinweg geklebt werden müssen, vorab herausgesucht und angehalten, damit am Ende auch alles passt.



      Daher lasst Euch nicht von dem Spalt in der Mitte irritieren, er ist gewollt und muss da so sein.
      Weiter geht es morgen.

      Einen schönen Abend,
      Marion
    • Moin Marion,

      das ist ja wirklich ein "Monsterprojekt", das Du da angehst. Ich wünsche Dir viel Spaß dabei und viel Durchhaltevermögen, auch wenn mal eine kleine Durchhängephase kommen sollte. Das fertige Teil ist es auf jeden Fall wert.

      Grüße
      Jürgen
      Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen - Werner Finck -


    • Hallo Marion,
      ein wirklich wuchtiges Projekt Schiffe zu bauen die 70 cm lang sind ist ja eine Sache, die sind ja nicht so breit aber hier stell ich mir schon die Frage, wohin damit währen und nach dem Bau? Bei Flugzeugen ist es ja einfacher, die hängt man auf, das geht beim Gebäude aber schlecht... vielleicht wie ein Bild an die Wand?
      Wenn du Angst hast, dass es mit den Gauben zu langatmig wird, würde ich zwischen durch schon ein paar zurecht schnippeln.
      Weiterhin viel Freude mit deinem Neubau Gebiet!

      (Jürgen: Toller Spruch am Ende bei dir! Muss ich mir merken!)
      Lg
      Thomas
      flieger 1
    • Hallo Thomas!

      Ja, dieses Modell hat schon beachtlich Ausmaße und die quadratische Grundform macht es nicht ganz einfach. Groß ist meine Mezquita auch, aber der rechteckige Grundriss etwas besser aufzustellen. Sie steht inzwischen auf meinem alten Eichenschreibtisch im Hausgang. Dieser ist auch groß genug für Escorial.



      Die Mezquita wird dann einen alten Schrank weiterwandern, der fast noch besser zu ihr passt. Vor allem weil er niedriger ist und dadurch einen wunderschönenen Blick von oben in den Orangengarten ermöglicht.

      Bis dahin muss sich mein Projekt mit einem etwas zu schmalen Plätzchen in meinem Zimmer begnügen. Hier ein Foto:



      LG
      Marion
    • Nun ein Hallo an alle Verfolger des Bauberichtes!

      Eines steht fest: hier werden die Fortschritte viel langsamer sein als bei meinen anderen Projekten. Das liegt zum einen sicher an der Komplexität der Anlage, aber auch daran, dass ich sämtliche Fenster, Bögen und teilweise auch Mauervorsprünge zurück- oder hervorsetzen möchte.

      Heute nun also der Beginn der ersten Wände. Das Gebäude wird quasi von innen nach außen aufgebaut, so dass ich mit dem Kuppelgebäude beginnen muss. Also erstmal die beiden Wandteile ausgeschnitten:



      Doch was ist mir denn da passiert. Da habe ich wohl einen Bogen kaputt gemacht: Naja, das kann ich wohl gleich vergessen!



      Spaß beiseite, natürlich habe ich Fenster und Vorsprung bewusst ausgeschnitten, um sie zurückzusetzen. Ich habe die Wände mit 1mm Finnpappe verstärkt und und die Fenster und Mauervorsprünge anschließend wieder hinterklebt. Dazu habe ich in meiner Handarbeitsabteilung gewildert. Ich habe ja auch eine Stickmaschine und dafür gibt es (selbstklebende) Stickvliese, die hinter den Stoff geklebt werden, damit dieser stabilisiert wird und sich nicht verziehen kann. Sieht fast so aus, wie solche OP-Pflaster. Darauf habe ich die Fenster aufgeklebt, etwas größer drumherum ausgeschnitten. Folie ab und dann exakt in die Lücke geklebt. Hat auch den Vorteil, dass diese Vliese mehrmals wieder abgelöst werden können, wenn es beim ersten Versuch nicht gleich klappt. Lässt sich sehr sauber und ohne klebrige Finger und Tatzen verarbeiten.





      Zum Abschluss noch ein Bild vom ursprünglichen und bearbeiteten Bogen.



      Weiter bin ich noch nicht, denn es soll ja auch ordentlich werden.

      LG
      Marion
    • Hallo Marion,
      zunächst herzlichen Glückwunsch zur Auswahl des Modells; da hast du dir ein Wahsinnsprojekt vorgenommen. Wenn ich die beiden Bögen im Beitrag 17 betrachte (Gauben und Bogengänge), bewundere ich deine Geduld und Ausdauer. Das oben erwähnte Stickvlies merke ich mir vor; keine klebrigen Finger und die Möglichkeit mehrerer Versuche sind Vorteile, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Muss nur noch schauen, wo man das bekommt; textile Handarbeit zählt nicht zu meinen Hobbys.
      Für den Weiterbau deines Monstermodells wünsche ich dir viel Erfolg, vor allem die nötige Geduld und Gelassenheit.
      Viele Grüße
      Ernst
    • Hallo, ihr zwei!

      @Tom: nein, da mache ich mir eigentlich keine Sorgen. Die Reste von dem Zeug halten trotz Wäsche von Textilien bombenfest. Und es werden ja nachher keinerlei Kräfte mehr ausgeübt. Wann man noch sicherer gehen will, könnte man anschließend aber auch noch einen Tupfen Weißleim/Kleber aufbringen. Der durchdringt das Vlies ohne zu verlaufen. Und das Teilchen sitzt ja schon fest an Ort und Stelle, muss also nicht mehr fixiert werden.

      @Ernst: Ich besorge mir das bei meinem Nähmaschinenhändler, gibt es aber bestimmt auch online. Allerdings gibt es viele verschiedene. Man braucht selbstklebendes und etwas stärkeres. Nicht gerade eines für Organza. Und natürlich kein wasserlösliches (das gibts auch).

      LG
      Marion
    • Servus Marion,

      das wird ja ein gewaltiges Teil! staun1
      Es ist ja nur gut, daß es bis zum Ende des Wettbewerbs noch so lange hin ist. Aber trödeln würde ich auch nicht, könnte bei all deinen Superungen noch eine enge Sache werden. frech 2

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • Hallo zusammen!

      Naja, ich hoffe schon das ich durchkommen ohne zu hudeln. Es kommt ja noch ein bayerischer Winter und ein Kind, dass halbe Winter auf Kufen und pirouettendrehend und springend in Eishallen zubringt. Währenddessen darf Mama warten...Ich wusste schon, warum ich unbedingt die Tischchen im Auto haben wollte. So zum Gauben und Co. ausschneiden…

      Aber es macht auch sehr viel Spass, so einem Modell seinen eigenen Stempel aufzudrücken und damit noch dem Originalbauwerk näher zu kommen. Allerdings muss man sich jedes Teil auch vorher genau anschauen und überlegen, was man wie verändern möchte, denn schnell ist so ein Teil verschnitten.

      LG
      Marion
    • Guten Morgen und einen schönen Wochenstart!

      Da ich ja ermahnt wurde nicht zu trödeln, geht es hier weiter. zwinker2
      Der zweite Wandteil verlief natürlich analog zum ersten, man gewinnt Übung. Bei der Montage stellte sich mir dann die Frage: mit oder ohne Klebelaschen. Ich entschied mich für "ab damit" und stumpf verkleben. Hat sich – glaube ich – ausgezahlt.
      Als drittes Teil fehlte natürlich die Decke. Leider habe ich es versäumt vom ursprünglichen Teil ein Foto zu machen, aber das ist quasi ein gedoppeltes Quadrat, das mittig gefalzt und aufeinander geklebt wird. Anschließend wird der Kreis ausgeschnitten. Ich habe die aber nicht gefalzt, sondern beherzt operiert, sprich auseinander geschnitten. Und dann ein Implantat eingesetzt, in diesem Fall 1mm Finnpappe.
      Die nächste Frage war, was mache ich mit den Kanten? Also, wie übrigens bei allen gesuperten Teilen, die Google-Bildersuche bemüht und das Original studiert. Ich hätte ja gerne einen guten Bildband, wie einige hier bei ihren Bauberichten verwenden, aber in Deutschland habe ich nur einen völlig überteuerten 68-seitigen gefunden. Das muss bis zum Sommerurlaub warten, da gibt es in Spanien besseres und günstigeres! Auf jeden Fall hat mich genaueres Studium dazu gebracht das Gesimse der Wandteile (ich habe die Bögen vorher kopiert) nochmal auszuschneiden und damit die Kanten zu verkleiden. Ist sehr schön geworden. Ursprünglich wollte ich noch im 45 Grad Winkel schneiden, was prinzipiell auch schön aussah, aber irgendwie zu dünn im Gesamtbild rüberkam.



      Anschließend natürlich "die Grundsteinlegung" also das erste Teil auf die Grundplatte. Mein Versatz in derselben hat sich wohl ausgezahlt, das Teil passt mm-genau. Sieht im Moment noch etwas verloren aus so alleine, aber kommt Zeit...



      Als nächstes kommt nun quasi der "Kopf" der kreuzartigen Kirche ran. Die Ursprungsteile seht ihr hier, da heisst es jetzt genauer nachdenken, was wie sein soll. Erster Gedanke war die Fensterumrandungen vorzusetzen, aber Bilder des Originals zeigen sie bündig mit der Wand. Die Reliefs kommen allerdings zurück.



      Der Rest?? Wer weiß…

      LG
      Marion
    • Moin Marion,

      eine gute Entscheidung, das Modell dreidimensional in seinen Durchbrüchen, Simsen etc. zu bauen. Ist zwar eine Schweinearbeit und leider sieht man am Ende das eine oder andere Schmankerl nicht mehr oder nicht mehr richtig. Aber das Wissen, es ist da, das beruhigt und gibt Anlaß zu berechtigtem Stolz.

      Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen und das Wachsen der "Gartenlaube". Weiterhin viel Spaß !
      LG Richard flagge1

      der mit dem Hund, nicht Löwenherz
    • Hallo zusammen!
      Danke für das Lob. Weiter geht es mit meiner kleinen "Gartenlaube", die inzwischen einen Anbau bekommen hat.

      Vom Prinzip her war das Teil die gleiche Arbeit wie beim vorgehenden. Allerdings sind die Rundbogenfenster natürlich etwas kniffeliger, da dreiteilig.



      Bei diesem Versuch habe ich die Abstände erst nach Aufbringen der Verstärkungen auf das Vlies durchgepaust. Damit die einzelnen Teile dann gleich im richtigen Abstand auf dem Vlies sitzen. Denn so schön man das Vlies auf der Finnpappe korrigieren kann, mit dem Bauteilchen ist dies zwar auch möglich, jedoch nur schwer zu lösen und die Gefahr, dass etwas kaputt geht ungleich höher. Das hat zufriedenstellend geklappt, aber beim nächsten Mal werde ich das durchpausen sofort nach dem Ausschneiden machen und die Teilchen auch gleich auf dem Vlies unterbringen. Das erspart die Sucherei am Ende, weil sich die Fitzelchen zwischen die Bögen oder sonstwohin geschoben haben.



      Und schließlich angebaut von allen Seiten. Die Verstärkungen zahlen sich auch dabei aus, denn die Teile sind viel einfacher zu positionieren und haben natürlich eine deutlich höhere Stabilität.





      Weiter geht es mit dem Fuß des Kreuzes, allerdings erst übermorgen. Denn morgen ist – wie anderweitig gesagt – erst einmal eine Stippvisite in Tschechien angesagt.

      LG
      Marion
    • Hallo Marion,

      da hast du dir mit all den Superungen ka einiges Vorgenommen. Wie wiwo schon sagt, da wirst du dich beinahe ranhalten müssen, um das fertig zu bekommen. Es sieht aber klasse aus und lohnt den Aufwand denke ich allemal.
      Viel Spaß dabei und versteck das Werk diesmal am besten, falls du mal wieder Besuch bekommst!

      Grüße
      Ludwig