Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial – Schreiber Bogen 1:300

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    • Guten Morgen!

      Wie ihr alle wahrscheinlich schon gemerkt habt, geht es bei mir im Moment ein wenig gemächlicher weiter. Wenn schon einmal die Sonne scheint, locken Garten und Pool, diverse Feste und alle möglichen Aktivitäten zu Schuljahresende und und und…Ich muss direkt darum kämpfen, mal ein Stündchen basteln zu können.
      Außerdem habe ich mit den wenigen Gestaltungsmöglichkeiten etwas zu früh gekräht. Das mag zwar für die Böden gelten, weniger aber für die Wände. Deshalb habe ich bisher auch gerade mal eine (in Zahlen 1!) Wand fertig gestellt. Das hat mit Fenstern tiefer setzen, Säulen hervorheben und Fenstersimse direkt vorsetzen doch länger gedauert. Hier erstmal mein erstes Wändchen:





      Was die ganzen Details und meine Sonderideen anbetrifft (und meine Experimentierwut), so wird es in den nächsten ein bis zwei Wochen von meiner Seite her noch einen Bericht aus der Kategorie "neu erworbene Werkzeuge und Helferlein" geben. Das braucht noch ein wenig Vorlaufzeit, wird aber dafür – hoffe ich zumindest – um so spannender. Soviel sei schon mal verraten: ist ein neu erstandenes Gerätlein mit dem man die ein oder anderen Details erarbeiten kann, aber auch ansonsten so einige kreative Dinge anstellen kann.

      Laut Bauplan sollte ich nun diese Wand aufsetzen, dann die beiden anderen Wände zum Viereck schließen und dann erst die ganzen Innenwände und Böden setzen. Wobei die Böden einen Zentimeter über der Bodenplatte hängen und das Ganze von unten nicht (!) zugänglich ist. Das tue ich mir nicht an. Ich werde das ganze Ensemble erst bauen und am Schluß auf die Bodenplatte setzen. Da ich alles verstärke, gerät das vorher schon in perfekte 90° Winkel und verursacht keinerlei Probleme. Und selbstverständlich baue ich nicht von außen nach innen, sondern umgekehrt.

      LG
      Marion
    • Hallo zusammen!

      Erst einmal: danke für Eure Rückmeldungen. Das motiviert ungemein zum Weitermachen.

      Zum anderen. Bevor der ein oder andere Befürchtungen wegen meines neuen Spielzeuges hegt, dass ich nun hier mein Modell quasi vom Plotter schneiden lasse: dem ist natürlich nicht so. Ich baue ganz konventionell von Hand weiter, jetzt und auch zukünftig und bei Wettbewerbsmodellen ohne Ausnahme. Das Ding ist bei anderen Modellen für Feinheiten gedacht, die ich gerne herausarbeiten würde bei denen aber zumindest ich, mit der Hand an meine Grenzen stosse.

      Also bitte macht Euch keine Sorgen; ich möchte mir keine ungerechten Vorteile mittels einer Maschine verschaffen.

      Jetzt aber genug Geschwafel und Pause, es wird Zeit des es weiter geht.

      LG
      Marion
    • Weiter im Bau.

      Ich arbeite zur Zeit an dem westlich gelegenen Innenhof. Der umschließt keinen Garten, sondern wirklich nur eine gepflasterte Fläche. Besser gesagt mehrere Flächen. Das Ensemble besteht, wie schon gezeigt aus mehreren Teilen. Da ist auf jeden Fall nicht so mit verschönern, aber letztlich ist mir doch etwas aufgefallen. Logischerweise ist das Pflaster nur aufgedruckt und ich kam auf die Idee, ob man das etwas plastischer gestalten könnte. Man kann und das sogar mit einer ganz einfachen Methode. Ich habe mir ganz simpel Lineal und Pausnadel geschnappt und die Fugen der Steine (sie sind in diesem Fall nicht ganz gleichmäßig gezeichnet) mit der Pausnadel nachgezogen. Es entsteht ein feines Bild in dem tatsächlich Fugen zu sehen sind. Mir gefällt es sehr gut, vielleicht würde es sich auch für das eine oder andere Schiffsdeck eignen??



      Kommen wir zu den umschließenden Wänden. Die habe wie alle anderen natürlich auch Fenster und zumeist auch Bögen. Die Arbeitsweise ist die gleiche wie bei den vorhergehenden Teilen. Neu kommen die Rahmen der Fensterstürze hinzu. Sie sind recht breit und im Original bilden sie einen 45° Winkel zwischen Mauer und Fenster. Das würde ich ja gerne nachempfinden, aber ob ich mich damit nicht übernehme? Ich habe meine Idee dann erst einmal mit einem Scan probegebaut. Die Fenster habe ich ganz normal ausgeschnitten und die Rahmen oben im 45° eingeschnitten und bündig mit der Kante. Die Fensteröffnungen in der darunterliegenden Finnpappe habe ich entsprechend größer bemessen, um Raum zum zurückklappen der Rahmenteile zu schaffen. Problem ist jetzt natürlich, dass die ausgeschnittenen Fenster zu klein sind und ein Finnpappe-Spalt entsteht. Zuerst habe ich es mit Färben probiert, aber das gefiel mir nicht. Also habe ich zu einem zweiten Scan gegriffen und die Fenster noch einmal samt dem Rahmen ausgeschnitten. Diese Teile habe ich in die Finnpappeauschnitte geklebt, dann das eigentlich Bauteil auf die Finnpappe und nun vorsichtig, die gerillten und eingeschnitten Rahmen bis zum ca. 45° Winkel zurückgedrückt. Ein Tröpfchen Kleber auf einen Zahnstocher und das Ganze festgeklebt.





      Das ganze Teil ist noch nicht fertig, deshalb hier nur ein Foto meines Probebaus. Sobald mein Höflein steht, gibt es natürlich auch davon Bilder.

      LG
      Marion
    • Hallo Marion,

      wieder schöne Fortschritte und die 45° Schneiderei ist natürlich ein riesen extra Aufwand. sieht aber toll aus!
      Was die Maschine angeht, sehe ich es wie Roland. Andere nutzen Laserteile, um die Spanten exakt hinzubekommen, warum sollst du dann deine nicht ganz günstige Anschaffung nicht nutzen? Ist zumindest meine Meinung.

      Viel Spaß jedenfalls weiterhin, egal ob handgeschnitten oder maschinell

      Grüße
      Ludwig
    • petcarli schrieb:

      Hallo Marion,

      die Steine des Hofes hast Du toll herausgearbeitet! beifall 1 Aber mit Hilfe einer Rillnadel arbeite ich schon längere Zeit die Planken meiner Segelschiffe heraus.
      Doch was verstehst Du unter einer Pausnadel?

      Gruß
      Fritz

      Hallo Fritz!

      Eine Pausnadel ist (für mich) so etwas ähnliches wie eine Rillnadel, nur deutlich dünner und auch ein Stück spitzer. Ich habe die Dinger beim Basteln der Kommunionkerze meines Sohnes entdeckt. Dort wird der Wachs damit angezeichnet, ggf. ach durchschnitten.

      LG
      Marion
    • Hallo Roland, hallo Ludwig!

      Was den Plotter und den Vergleich zu den LC-Teilen angeht: eigentlich habt ihr da recht. Aus dieser Perspektive habe ich das noch gar nicht betrachtet. Bei diesem Modell bleibe ich trotzdem bei 100% Handarbeit. Aus zwei Gründen: einmal damit es einheitlich bleibt und aussieht. Zum anderen muss ich mich ja auch erstmal in die Arbeit mit einem Plotter einarbeiten und im Moment dauert es schon noch ganz schön lange bis ich alles richtig eingestellt habe. Dazu fehlt mir hier aber die Geduld.

      Gleich geht es auch endlich mal mit dem Bauen weiter. Muss nur noch die Fotos bearbeiten.

      LG
      Marion
    • Was länge währt…

      …wird endlich gut.

      Inzwischen habe ich endlich ein Stückchen weitergebaut. Der westliche Flügel ist inzwischen komplett. Viele zurückgesetzte Fenster und Bögen plus einige hervorgehobene Fenstersimse später sieht das Ganze nun folgendermaßen aus:





      Die Türe habe ich auf Finnpappe geklebt und die Flüge geöffnet. Leider ziemlich unscharf, das Bild. Aber ich glaube man kann etwas erkennen. An der Seite muss ich die Verbindung noch einmal nachkleben.

      Tuere offen.JPG

      Und so sieht der komplette bisher stehende Gebäudekomplex aus:



      Als nächstes bewegen wir uns in den vorderen rechten und linken Teil, in dem sieben identische und einen anderer Innenhof entstehen werden. Alle habe in ihrer Mitte ein kleines rundes Wasserbecken mit zulaufenden Kanälchen, die natürlich plastisch dargestellt werden möchten. Achja und jeder Innenhof ist von 56 (!) Fenster- und Türbögen umgeben. schwitz1 frech 2

      Auf geht's!

      LG
      Marion
    • Hallo Marion,

      ist doch klar, dass es um diese Jahreszeit etwas langsamer mit dem Modellbau vorwärts geht. Es gibt schließlich noch andere schöne Nebensächlichkeiten! zwinker2 Trotzdem freue ich mich sehr, dass es mit Deinem Projekt wieder ein wenig weitergeht. Das ist echt toll!!!
      Ich habe mich noch nie an einem Architekturmodell versucht. Aber Du begeisterst mich mit Deinem Baubericht so sehr, dass ich mir jetzt auch vom Schreiber-Verlag zwei Bögen besorgt habe - die Stiftskirche aus Stuttgart und den Hildesheimer Dom.
      Momentan bin ich selbst noch mit meinem Wettbewerbsmodell für mindestens 1 Jahr beschäftigt, aber dann......... augenbraue1
      Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen

      Lieben Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Marion,

      mich fasziniert Deine Arbeitsweise!

      Das, was Du Dir hier vorgenommen hast, ist mit eines der ehrgeizigsten Projekte. Dieses Gefummel an allen Ecken und Enden. Das durchzuziehen kostet schon Überwindung.

      Aber die Ergebnisse zeigen, das es sich mehr als lohnt! Was wohl der Konstrukteur des Originalbogens dazu sagen würde?
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Hallo oderbesser gesagt ¡Hola a todos!

      Bevor hier weiter gegrübelt wird,ob ich etwa die Segel gestrichen habe: nein, natürlich nicht.
      Pünktlich als das Forum hier wieder lief, schlug ein Blitz zuhause ein und setzte unsere gesamte Telefonanlage außer Gefecht. Und dann hieß es Koffer packen. Aktuell weile ich an der andalusischen Atlantikküste. Wir haben die Tour dieses Mal mit dem Auto unternommen. Deshalb sind nun Carcassone und die Alhambra de Granada schon von allen Seiten im Kasten für künftige Projekte. Die Mezquita ist ja nun schon gebaut, aber auf unserer Rückreise im September stehen noch Escorial, die Basílica del Pilar in Zaragoza und das Hospice de Beaune auf dem Fahrplan. Ab Mitte September bin ich dann wieder in Deutschland.

      Hasta luego,
      Marion
    • Hallo Marion,

      dann wünsche ich mal einen schönen Urlaub.

      Brauchst du noch ein paar Restaurant-tips für Saragoza und die Strecke nach Beaune? Ist mein ehemaliges Einfluggebiet und habe ich auch vielleicht einmalden Kunden nicht gefunden, wo man gut einkehrt wußte ich allemal.
      LG Richard flagge1

      der mit dem Hund, nicht Löwenherz
    • Hallo alle zusammen!

      Meieieiei, auf einmal war es zappenduster hier. Nun habe ich aber wirklich Entzugserscheinungen. Ich bin seit gestern wieder im Lande und ein wenig was habe ich noch auf Halde. Immer wenn es bei mir einen Baufortschritt gab, hat ja entweder das Forum oder meine Anlage beschlossen eine Auszeit zu nehmen. Morgen gibt es dann ein Update meines Berichtes.

      @ Brummi: ich bin nicht mehr dazu gekommen Dir zu antworten. Das Forum hatte sich vorher verabschiedet. In Zaragoza habe ich ja selbst längere Zeit gelebt und deshalb so meine eigenen Anlaufstellen und Freunde. Auf dem Weg nach Beaune wäre schön gewesen, aber wir haben es auch so, glaube ich, ganz gut erwischt.

      LG
      Marion
    • Auf geht's zu Runde 2!

      Als nächstes stehen ja die ganzen kleinen Innenhöfe an. Zu den Wänden schreibe ich Euch nix, die gibt es nur im fertigen Zustand zu Gesicht, denn von ausgeschnittenen Bögen und Fenstern habt ihr wahrlich schon genug gehört. Interessant sind aber die eigentlichen Höfe. Im folgenden erst einmal das Grundteil: ihr seht, es ist wie auch schon vorher ein gefliesster Boden mit einem kleinen Brunnen und entsprechenden Zuläufen. Natürlich alles aufgedruckt.



      Nunja, wer mich kennt, weiß schon, dass ein aufgedruckter Brunnen für mich eben kein Brunnen, sondern ein Kreis mit Farbfüllung ist. Sprich: das muss plastisch werden. Zum anderen war mir hier die Wasserfarbe ein wenig arg verwässert, also zu blass. Auch das wollte ich nachbessern. Hier schon einmal ein Bild vom Endergebnis (ganz so kräftig sind die Farben im Original natürlich nicht geworden!):



      Die Preisfrage: wie kommt man von A zu B? Dazu gleich mehr.

      Sooo endlich. Aber eine Lösung muss her. Ich kann nicht für jedes einzelne Foto immer einen neuen Tab öffnen.
    • Einen schönen Wochenanfang!

      Oben fehlt noch ein Bild, aber inzwischen mache ich mal weiter, sonst werfe ich meinen PC noch aus dem Fenster. motz1 haue 3 Der Bilder-Upload hat sich nämlich zum Nervenkrieg entwickelt und ich finde die Ursache nicht. Ich kann immer genau ein Bild hochladen, sofern ich das Forum in einem neuen Tab öffne. Alle nachfolgenden hängen dann früher oder später bzw. der Upload bricht ab.

      Kommen wir zu erfreulicheren Themen (hoffentlich mit Bildern!):

      Marions Do-it-yourself – Workshop

      Lektion 2: Vom farbgefüllten Kreis zum Brunnen
      Zunächst einmal das Werkzeug. Um die Zuläufe plastisch zu gestalten braucht es in irgendeiner Form Rillen. Ich brauche Absenkungen in meinem Bodenteilchen. Hier kommt indirekt mein Plotter ins Spiel. Nicht um mir Arbeit abzunehmen, sondern Zubehörteile, die sich auch manuell verwenden lassen. In diesem Fall die Prägematte, eine Platte die mit einer dünnen selbstklebenden Schaumstoffschicht bezogen ist, also eine weichere Unterlage.



      Und die Prägepens. Das ist eine Plastikkapsel, an der vorne eine Metallkugel sitzt, um die entsprechenden Prägelinien aufzudrücken. Ansonsten noch ein Lineal.





      Ich ziehe nun die Linien mit dem Prägetool nach et voilà… meine Zuflüsse sind schon einmal da.



      Nun noch ein wenig ansehnlicheres Wasser. Zunächst mal in Form von etwas Farbauffrischung. Man nehme entsprechende Stifte – ich habe mich letztendlich für die Polychromos entschieden, die Artist sind mir zu grell.



      Und dann geht es im nächsten Schritt an den Brunnen und den Zusammenbau.

      PS: Bilder-Upload funktioniert nun dank Handy als Hotspot. Irgendwas stimmt mit der neuen Fritzbox noch nicht. Ich muss mir diese Woche noch einen neuen Handyvertrag zulegen, nun weiß ich, was Priorität hat: ein möglichst hohes Datenvolumen!!
    • Kommen wir also zum Brunnen. Zuerst habe ich die Bodenplatte mal verstärkt und zusammengebaut. Man sieht die vorcolorierte Platte, die Platte und Leisten aus Finnpappe und dann noch zwei Ringe aus 1mm Finnpappe und den gezeichneten Brunnenrand, der aus meinem Zweitbogen stammt.



      Die Montage des Unterbaus erfolgt dann wie gewohnt.





      Nun kommt der kleine, aber feine Schliff der Angelegenheit: der Brunnen und naturgetreues Wasser:

      Die beiden ringe aus Finnpappe werden aufeinandergeklebt. Oben auf der gezeichnete Ring. Innen wird das Ganze dann auch mit der entsprechenden Wasserfarbe koloriert. Aussen habe ich nichts gemacht, da die Farbe der Finnpappe hervorragend den in Spanien häufig verwendeten Sandstein imitiert:



      Und last but not least, sollen Brunnen und Zuläufe nicht nur bunt, sondern auch gefüllt sein. Dazu habe ich Modellwasser aus einer Flasche mit spitzer Tülle sowohl in den Brunnen als auch als sehr dünne Streifen auf die Zuläufe aufgebracht. Ihr seht zuerst die nasse, dann die trockene Version. Mir gefällt das Ergebnis.



      Und so sieht dann der Innenhof aus:



      Zwei dieser Höfe sind inzwischen fertig. Es fehlen also noch vier weitere und dann der letzte Innenhof, der sich deutlich vom Rest unterscheidet.

      LG
      Marion
    • Hallo Marion,

      das ist ja toll was du hier bietest.
      Ich finde es auch klasse, wie du die Waende alle mit Pappe stabilisierst. Das macht so viel aus, mit der Baugenauigkeit, Sauberkeit und auch beim Eindruck des fertigen Modells.
      Und tolle Superungen - alle Achtung!
      Gruesse,
      Norm
      bä1
      __________________

      Rosten macht Spass...!!! grins 2
    • Hallo Andy, Norm und Ernst,

      danke für Eure Kommentare.

      Norm, ja die Verstärkungen machen eine Menge aus. Ich mag eigentlich nicht mehr ohne bauen, außer bei so gerundeten Teilen, dass mir keine Alternativen einfallen.

      Ernst: das Modellwasser wird bei den Dioramen der Schiffsbauer ganz oft verwendet. Bier oder Wein kann man daraus bestimmt auch machen.… Einfach ein wenig Lebensmittelfarbe im passenden Farbton druntermischen…Aber bitte nicht probieren, obs auch schmeckt.

      Andy, dem Plotter tuts nicht weh und der Zweck heiligt die Mittel. Klar, ich könnte den Plotter prägen lassen. Aber bis ich die Teile gescannt und vorbereitet habe, habe ich ja den ganzen Innenhof fertig gebaut.

      Es geht im Hintergrund übrigens weiter. Nicht so schnell, wie ich gerne hätte, aber meine Zeit ist im Moment rar gesät. Aber der Winter kommt ja noch. Sobald sämtlich Innenhöfe fertig sind geht es auch hier weiter, aber es ist ja nunmal nicht allzu spannend, einen Arbeitsschritt 7 mal zu beschreiben.

      LG
      Marion
    • Marion schrieb:


      ...ja die Verstärkungen machen eine Menge aus. Ich mag eigentlich nicht
      mehr ohne bauen, außer bei so gerundeten Teilen, dass mir keine
      Alternativen einfallen.

      Weisst du was? Mit Weissleim getraenkte Finnpappe eignet sich ganz wunderbar fuer gerundete Flaechen.
      Das beste ist, dass der Leim dann in der Pappe trocknet und diese dann ihre Form schoen steif beibehaelt.
      Schau mal in der "Goon Akademie" wo wir den Kessel einer Lok mit Finnpappe hinterlegt bauen!
      Gruesse,
      Norm
      bä1
      __________________

      Rosten macht Spass...!!! grins 2
    • Was lange währt…wird endlich gut. Alle Innhöfe sind fertig und stehen an Ort und Stelle. Aber ich muss schon sagen, dieser Bauabschnitt war mehr als zäh. Erst als ich mir endlich Locheisen für die ganzen Bögen besorgt hatte, ging es dann flüssiger und weniger schmerzhaft von der Hand.

      Einen Innenhof möchte ich Euch noch kurz genauer zeigen, denn er ist in sich unterteilt und schaut daher anders aus. Bei diesem Hof habe ich auch eine Ausnahme hinsichtlich der normalen Baureihenfolge gemacht und das Dach bereits aufgesetzt. Das sitzt nämlich relativ weit unten und wenn man da von der Unterseite nicht mehr korrigieren kann… oje!





      Ansonsten seht ihr, alles sitzt, passt und hat Luft. Und nein, die Platte hat sich nicht gewölbt, das ist irgendwie nur die Perspektive der Kamera.



      Der nächste Schritt ist nun das Eingangsportal mit dem zugehörigen Platz und ich freue mich, mal wieder andere Teile unters Messer zu bekommen.

      LG
      Marion
    • Guten Morgen!

      Endlich kommt es … das Eingangsportal! Es ist schon eine ganze Weile fertig, aber nachdem sich zwischenzeitlich mein Rechner nach 8 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hatte, musste erstmal alles mögliche neu aufgesetzt werden und erst heute bin ich dazu gekommen, endlich die Bildbearbeitungssoftware samt Fotos aufzuspielen.

      Das Eingangsportal lässt sich sehr gut bauen, ist aber zeitaufwändig (diese Fenster…was habe ich da nur angefangen schwitz1 frech 5 ).
      Fangen wir mit der Bodenplatte an: am Ende gibt es ja bekanntermaßen ein Treppe, die wie üblich als "Rampe" dargestellt ist. Ihr könnt Euch sicher denken, dass mir das nicht gefällt. Also abgesäbelt, in Streifen geschnitten und mit Pappstreifen eine Treppe gebaut. Das Pflaster habe ich wie vorher schon mit einer Rillnadel geprägt. die Unterseite ist komplett verstärkt:





      Danach ging es an den Eingang und an die Wände. Mit vielen auszuschneidenden und zu vertiefenden Fenstern. Und einigen hervorgehobenen Sockeln. Viel Arbeit, macht aber auch einiges her:



      Die Treppe habe ich erst nach den beiden Seiten wieder eingefügt, damit der Abstand exakt wird:



      Teil zwei kommt gleich hinterher, denn es sind zu viele Fotos für einen Post…