Spanisches Linienschiff San Felipe vom Oriel Verlag im Maßstab 1:100

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      Moin Fritz.....

      Meine Güte was für eine Fummelarbeit, mit Garn, Taljen....... beifall 1
      da wird mir immer ganz schwummrig......, mit dem vielen Gestrippe quer, längs, hoch, seitwärts... happy1

      Habe in meiner Bibliothek ja auch das bekannte Handbuch für Modellbauer, von zu Mondfeld :
      Historische Schiffsmodelle.
      Allein der Blick da mal kurz rein gewagt, mit all den Feinheiten im historischen Segelschiffsbau...... kratz1 lala1

      Klasse, wie Du das immer so einmalig umsetzt !!! ja 2
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
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      Juchhuu! freu 2

      Die eintausend Antworten sind gefallen!

      @ Tommi: Du hast Recht. Es wird schon ein großer Brummer!

      @ Holger: Tja diese Fummelarbeit, die mir aber viel Spaß bereitet kann einem schon schummrig werden lassen. Doch das Ergebnis, wenn ein "Tau" weiter fest ist, macht einen schon ein wenig stolz und die Ansicht nähert sich immer weiter dem Ziel, auf das man ja zusteuert!

      Viele Grüße
      Fritz
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      Hallo Fritz,

      da kann man dich nur beglückwünschen! Das ist schon einei gigantische Geduldspartie, die du da durchziehst und die 1000 Antworten hast du dir schwer erarbeitet daumen1

      Auf zu den nächsten tausend, denn das wird ja noch eine Weile dauern hier grins 3
      Echt schade, dass ich in Msp nicht dabei sein kann, um die San Felipe in echt zu sehen. Aber nächstes Jahr gibts ja vielleicht wieder eine Chance?

      Grüße und weiter viel Spaß!
      Ludwig
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      Hallo Ludwig,

      Danke zur Gratulation! Ich hoffe, dass Du außer der Arbeit auch sonst etwas von Amerika siehst. Schade dass Du in Mespelbrunn nicht dabei bist: Ich hätte Dich gerne mal persönlich kennen gelernt und Du hast mit ganz oben auf meiner Liste der Personen, die ich dort kennenlernen oder treffen wollte.

      Viel Spaß werde ich auch weiterhin bei meinem Pro0jekt haben.

      Gruß
      Fritz
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      Doch etwas habe ich dennoch geschafft.

      So Freunde,

      ich hatte eigentlich überlegt, ob es nun weitergeht mit den Stagen der Großstenge, doch dann habe ich mich entschlossen, zunächst einmal die Wanten der Besanstenge fertig zu stellen. So kamen zunächst die vollgekleedeten Püttingswanten an die Reihe. Wie Bonden feststellen wird, habe ich wegen der Konstanz die Ösen der kleinen Haken auch hier nicht gedreht. Da ich Euch aber ja nicht langweilen möchte, hier nur die Bilder vom Fertig gestellten.







      Gruß
      Fritz
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      So, liebe Freunde,

      da ich mal wieder ein wenig geschlafen habe, warte ich wieder mal auf Einiges. So ist mir beim Kleeden die erste Rolle der Gütermann Nähseide ausgegangen. Der Versuch weiter zu kleeden mit vor Ort zu erhaltenden Nähgarn hat mich nicht begeistert, da es wesentlich stärker Fusseln zeigt. Weiterhin habe ich vor die Anregung von Bonden anzunehmen und habe mir Beutelbeize bestellt, um die Taljen der Wanten stärker zu färben. Im Auge habe ich da Eiche mittel, da mir Bondens Taljen zu dunkel erscheinen. Wie er herausgefunden hat, waren Teile, die wir bisher mit hellem Garn dargestellt haben, wenn sie dem Wasser ausgesetzt waren ja auch geteert, wenn auch geringer. Dem möchte ich folgen.

      Nun ja, soweit das Kleedegarn reichte habe ich nun Stage, Borgstage und teilweise Pardunen vorgekleedet. Ein Beispilel zeigen die Pardunden von der Großmarsstenge und der Besanstenge.



      Hierzu noch ein paar Hinweise. Pardunen fanden sich auch schon im 17. Jahrhundert. Man unterscheidet „fliegende Pardunen“, diese wurden mit Blöcken und einem Takel angesetzt, dessen laugender Part binnenbords an einem Nagel belegt war. Man muss sich das etwa, wie meine Seitentakel, die ich früher erwähnt habe vorstellen, und „stehende Pardunen“, die über Jungfern oder Blöcke festgezurrt wurden. Die San Felipe hat nur stehende Pardunen.

      Außerdem habe ich die nächste und oberste Etage der drei Masten (Fock-, Groß- und Besanmast schon einmal geschliffen. Dies musste unter ständigem Drehen von Hand, da die Masten beim Drehen über eine Bohrmaschine wegen dem dünnen Durchmesser meist abbrachen, und ständiger Kontrolle der bereits erreichten Dicke erfolgen. Die folgenden Bilder zeigen. Teil 234 zeigt die Fockbramstenge, Teil 235 die Großbramstenge und 236 die Besanbramstenge.

      Viele Grüße
      Fritz