Spanisches Linienschiff San Felipe vom Oriel Verlag im Maßstab 1:100

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      Hallo Fritz,

      dank des homogenen und farblich passend gewählten Hintergrundes zeigt sich die Qualität Deines Baus dem Betrachter endlich einmal in vollem Umfang.
      Die Bilder lassen mich immer wieder aufs Neue aufmerken, gleichzeitig aber auch wissen, dass sie den Augen viele der akribisch umgesetzten Details nur anzudeuten vermögen.
      Erst der Anblick des Modells selbst wird wohl die Möglichkeit bieten, Deine bisherige Arbeit daran gebührend würdigen zu können.
      Mit Spannung sehe ich daher Mespelbrunn 2018 entgegen.

      Hinsichtlich einer Optimierung der Scharniere würde ich versuchen, die Anregungen von Hans-Jürgen umzusetzen.

      Viele Grüße
      Roland
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      Hallo Fritz,

      der Schräge ist für dein Modell mit Sicherheit nicht die beste Wahl. Dieser befasst sich mit der Takelung englischer Schiffe in der zweiten Hälfte des 18.Jh. Du könntest jetzt zwar erwidern, dass Du ein Phantomschiff baust, trotzdem würde ich dir doch eher französische Vorbilder nahe legen, z.B. Boudriot.

      Ansonsten, prima Modellbau
      tschö1 Christian

      in der Werft: Papegojan Shipyard im Maßstab 1/72, Knarr nach Skuldelev I im Maßstab 1/72[

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
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      @ Stephan: Tja übersichtlicher ist es schon, doch hat ein Bild auf dem Tisch so stehend bei Sonne auch schon seinen Charme! Und die Decke hat ja nun auch was für sich! lala1 happy 2

      @ Mike: Nun ja, ich glaube, dass die Ziellinie noch ganz schön weit entfernt ist. Es fehlen noch sämtliche Segel mit ihrem laufenden Gut und auch sonst findet sich noch so einiges, das Zeit beansprucht. Da ich ja in letzter Zeit ja fast alles noch dazu fast zwei oder mehrfach baue kommt da noch einiges hinzu.

      @ Hans- Jürgen: Ich freue mich regelmäßig, wenn ich etwas von Dir höre: Bezüglich der Scharniere habe ich mir schon etwas einfallen lassen. Das was Du vorschlägst ist ja auch nicht schlecht, doch künstlerisch habe ich so meine Probleme und ob ich freischaffend das Altern hinbekomme, weiß ich nicht. Doch nach den nächsten Sachen werde ich mal sehen, was sich machen lässt.

      @ Roland: Bezüglich des Hintergrundes s.o.. Nun ja bis Mespelbrunn habe ich ja noch einiges an Zeit. Mal sehen, ob ich das schaffe. Ein wenig liebäugele ich ja auch noch mit dem Wettbewerb. Doch ich habe so immer meine Probleme, wenn ich an zwei oder gar noch mehr Dingen bastele. Dann wird komischer Weise in der Regel nur eines fertig.

      @ Christian: Das der Schrage sich nur mit englischen Schiffen befasst, ist mir schon bekannt. Er stellt das Ganze aber so vorzüglich dar und beschreibt es auch gut, dass ich glaube, doch das eine oder andere damit besser darstellen zu können, da dadurch das Verständnis "Wozu" besser wird.

      Gruß
      Fritz
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      So liebe Freunde,

      da ich für die weitere Takelung und Rahen und Segelherstellung noch auf einige Teile warten muss, habe ich als nächstes zunächst einmal noch auf einige zu erstellende Teile des Bogens zu gegriffen. Es erscheint mir so z.B. sinnvoll die Lagerung für die 2 Rettungsboote, die auf dem Bogen vorhanden sind zu erstellen. Hierbei handelt es sich um die Teilegruppe 96. Die Teile verteilen sich wieder auf etlichen Bögen und so bin ich froh, Dass sich, die Teileliste, die ich in einer Datenbank erstellt hatte, sich wieder reparieren ließ. Es handelte sich hierbei um einige Teile, die deutlich verstärkt werden mussten, Teile die Auf 80 g Bögen verteilt waren und zu denen ein Lasercutsatz gehört, mit denen diese verklebt werden muss und normal dicke Teile. Was es dabei so alles gab, zeigt die ausgeschnittene Teileliste.



      Zunächst wurden erst einmal die Teile 96 und 96.1 mit den zugehörigen Lasercutteilen versehen. Die Teile 96.4 waren schon vor dem Ausschneiden mit 1 mm Graupappe verdickt. Sie wurden, obwohl sie noch eine Außenverkleidung mit den Teilen 96.5 erhalten, um Blitzer zu verhindern, in passendem Braun gefärbt. Dieses wurde übrigens auch bei den Lasercutteilen von 96 und 96.1 getan.



      Dann wurden nach dem Zusammenbau jeweils der zugehörigen zwei Teilen das Teil 96 mit Teil 96.2 und das Teil 96.1 mit 98.3 oben beklebt.



      und dann die Bootshalterungen 96.8 und 96.9 zusammengeklebt und 6 Säulen aus den Teilen 96.6 und 96.6 Zusammengefügt. Die Teile 96.10 und 96.11 sollen die sichtbaren Kanten der Bootshalterung bekleben. Ich habe auf diese verzichtet, da die Kanten von mir gefärbt wurden.



      Danach konnten die Teile gemäß der Bauzeichnung zusammengefügt werden.



      Gruß
      Fritz
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      Ha, du Schlingel, da baust du kleine Aufmerksamkeitstests in deine Bilder, um zu sehen, ob sich die Leute die Fotos auch gründlich anschauen! Ich hab's entdeckt! Der sehr seltene spanische Stückpfortenschnitzling, ein vom Aussterben bedrohter Vogel aus dem Mittelmeerraum, lateinisch avem tormentum lutum, hat sich kurz zu Besuch gemeldet, saß aber letzlich auf dem falschen Pfortendeckel, so dass er seinem lateinischen Namen keine Ehre machen konnte. happy1


      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Sommer 2017 ist Geschichte - der Baubericht geht weiter.)
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      Hallo Freunde,

      Die Sache mit den Scharnieren der Stückpfortendeckel hat mir doch keine Ruhe gelassen. Die Überlegung bezüglich der Bestellung und Verwendung der Ätzteile von Dafi erschien mir zwar die optimale Lösung, doch dann hätte ich auch alle Deckel abmachen und verändern müssen zumal die Augbolzen gemäß der Bauhinweise von Dafi darin integriert werden müssten. Also habe ich mich hingesetzt und mit Hilfe von Photoshop elements kleiner Scharniere gezeichnet und die Befestigungsteile am Rumpf weggelassen und virtuell in der Bordwand verschwinden lassen. Farblich wurde ein Eisengrau gewählt. Zunächst habe ich vorsichtig die alten Scharniere mit Hilfe des Bastelmessers entfernt und die betroffenen Stellen mit der Farbe ausgebessert. Dies ging insofern gut, da ich ja Furnierholz als äußerste Schicht verwendet hatte. Doch war das Ganze sehr mühsam und nach 4 Deckeln hatte ich das Erlebnis, dass ich erstens viel Zeit brauchte und zweitens durch die Maßnahmen eh zwei Deckel sich lösten. Also beschloss ich, die restlichen 54 Deckel alle zunächst von der Bordwand zu lösen, dann von den Scharnierstreifen zu befreien, Schäden zu beseitigen und dann die Deckel anzubringen. Mit dem Ergebnis kann ich leben, auch wenn es mich ca. 24 Std. Bauzeit gekostet hat.

      Das Ergebnis seht Ihr in den folgenden Bildern. So kann ich damit leben und werde es auch so lassen.





      Gruß
      Fritz
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      Hallo Fritz,

      danke, dass du die Scharniere doch noch schwarz gemacht hast, das kommt dem Modell sehr zu gute denke ich!
      Ansonsten kann man weiterhin nur sagen: toll!
      Schöne Übersichten und mit all den Deckeln wird es langsam sicher schon schwer, den Rumpf anzufassen, ohne dauernd irgendwas abzubrechen :-)

      Viele Grüße!
      Ludwig
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      Ahoi Fritz,

      ich denke, da sind wir uns sicher alle einig, dass es jetzt viel besser aussieht mit den Scharnieren. daumen1

      Die Sorge, die Ludwig geäußert hat, habe ich auch, also nicht nur hier, auch bei meinem Modell - und da gucken ja nun nicht annähernd soviel Rohre aus der Bordwand wie bei dir. verlegen2
      Für mein nächstes Modell kaufe oder baue ich mir auf jedenfalls eine schwenkbare Helling.
      GK Modellbau hat da eine kleine im Angebot, mit einer Spannweite von 300 mm - ich denke, die wäre schon nicht schlecht...


      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Sommer 2017 ist Geschichte - der Baubericht geht weiter.)
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      Das Scharnierproblem hast Du elegant gelöst, Fritz!
      Besonders aber das Färben war optisch ein Schritt in die richtige Richtung.
      Die breiten, hellen Scharniere wären ihr leichtes "Hosenträgerimage" wahrscheinlich nie ganz los geworden.

      Und jetzt nicht locker lassen!
      Bis sich die Segel erstmals mit Wind füllen können, ist noch einiges zu tun.

      Viele Grüße
      Roland
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      Bonden schrieb:

      Für mein nächstes Modell kaufe oder baue ich mir auf jedenfalls eine schwenkbare Helling.
      GK Modellbau hat da eine kleine im Angebot, mit einer Spannweite von 300 mm - ich denke, die wäre schon nicht schlecht...
      Bonden,

      nach spontanem "haben wollen" leider "los-stop-schade" für Eisenpottbauer - die benötigt einen Kiel... Aber so etwas bräuchte ich auch... kratz1

      Gruß,

      Robert
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      Moin Fritz,

      die Scharniere sehen nun tatsächlich wesentlich besser aus! ja 2
      Nochmal zum Abreißen ganzer Baugruppen und dem erforderlichen Neubau derselben gerade beim Bau historischer Schiffsmodelle nach fachkundigen Anmerkungen aus dem Forenumfeld:

      Mach ich ja auch ab und zu lala1 .....und ist auch sicherlich durchaus hilfreich ja 1 .....kostet den Bauherrn aber leider Unmengen von Zeit...und Nerven! kippe1
      Und war für mich der Hauptgrund, warum ich den Bau meiner HMS ALERT rigoros abgekürzt habe und nie wieder ein historisches Schiffsmodell als Baubericht öffentlich vorstellen werde. mafia1
      Ganz sicher werde ich irgendwann wieder eins bauen (hab auch schon eins im Visier) , aber dann schön heimlich im Kämmerlein mit haufenweise Fachliteratur...... grins 1

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
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      Boxer schrieb:

      nach spontanem "haben wollen" leider "los-stop-schade" für Eisenpottbauer - die benötigt einen Kiel...
      Tja, dann bau doch einfach Segelschiffe! Haben einen Kiel. Passen daher in die bewegliche Helling. Und: Sehen sowieso einfach viel schöner aus. grins 2


      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Sommer 2017 ist Geschichte - der Baubericht geht weiter.)
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      Bonden schrieb:

      eine kleine im Angebot, mit einer Spannweite von 300 mm
      ich hätte da Angst, meine Cleo da auf 3-4mm am Kiel unten zu spannen. Die Hebelwirkung die auf den kleinen Bereich kommt ist zu hoch. Denke das geht besser wunder1
      @petcarli
      Richtig gemacht. Aber 24 Stunden ist doch keine Zeit......................... ach1
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen

      im Bau:
      San Salvador 1:72
      HMS Cleopatra 1:72
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      Klueni schrieb:


      Und war für mich der Hauptgrund, warum ich den Bau meiner HMS ALERT rigoros abgekürzt habe und nie wieder ein historisches Schiffsmodell als Baubericht öffentlich vorstellen werde. mafia1
      Ganz sicher werde ich irgendwann wieder eins bauen (hab auch schon eins im Visier) , aber dann schön heimlich im Kämmerlein mit haufenweise Fachliteratur..
      Hi Tommy,

      was1 Deine Entscheidung wieder ein historische Schiffsmodellzu bauen, finde ich klasse, Auf den Baubericht zu verzichten absolut schlcht. grr

      Gerade Dein Baubericht der Alert hat mich dazu bewogen, Karton noch eine Chance zu geben, und keine Plastikmodelle zu bauen. Wie auch schon an anderer Stelle geschrieben, kann jeder das Modell bauen, wie er möchte. Peter mit seiner Speedy ist ein sehr schönes Beispiel, dass man auch auf diese Weise ein sehr schönes Modell erhält.
      tschö1 Christian

      in der Werft: Papegojan Shipyard im Maßstab 1/72, Knarr nach Skuldelev I im Maßstab 1/72[

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."