Spanisches Linienschiff San Felipe vom Oriel Verlag im Maßstab 1:100

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    • @ Peter: Tja, da hast Du schon recht mit der Lampe, doch ich werde schon aufpassen.

      @ Boden:

      Bonden schrieb:

      Ich nehme an, das Teil ist zum selber zusammenbauen? Wie ist denn die Halterung auf dem Bodenbrett befestigt? Nur gesteckt und geleimt oder (hoffentlich) von unten noch mit Senkkopfschrauen gesichert?


      das Teil muss nicht selbst zusammengebaut werden. Es kommt so an wie das erste Bild zeigt. Auf dem Bodenbrett ist es verzahnt und nur verleimt,, doch kann man es selbst sicher noch mit Senkkopfschrauben von unten sichern (Bild 2). Oben erfolgt noch eine Sicherung mit Senkkopfschrauben (Bild 3).






      @ Christian:

      AnobiumPunctatum schrieb:

      Die gelaserten Kanten neigen, auch nach Abwischen mit einem feuchten Lappen- zum Färben. Am besten lackierst Du diese mit einem transparenten Lack.

      Danke für den Tipp, doch ist bisher nichts abgefärbt und ich kann mir nicht vorstellen, dass dies noch passiert.

      @ Stephan:

      Stephan schrieb:

      Für mein Geschmack wirkt das aber etwas fragil, da hätte ich schon bammel ob das auch richtig hält - vor allem da der Kiel die ganze Kraft aufnehmen muss.

      Mir erscheint das Ganze recht sicher, doch ich werde Deine Bedenken beachten.

      @ Roland:

      PRT schrieb:

      und das Ganze kein Holz - sondern ein Kartonmodell ist!


      Bezüglich des Einwandes, dass ich ja kein Holzmodell habe, gebe ich Dir Recht und man muss sorgfältig beobachten. Doch die Einspannlänge betrifft 30 cm. Und das Ganze wirkt schon recht solide. Dennopch gut, dass Du Deine Bedenken äußerst.

      Gruß
      Fritz
    • So Freunde,

      ich wollte Euch aber nicht nur den Rumpfhalter zeigen, sondern es soll auch weitergehen mit der Besegelung. Als nächstes habe ich das Großsegel in Angriff genommen. Am Anfang stand natürlich wieder die Herstellung der Rah. Sie wurde wieder einmal mit Hilfe eines Akkubohrschraubers gedreht. Da die Enden der Rah dünner als die Mitte war und weiterhin auch recht lang, wäre bei einer Drehung in einem Stück mit Sicherheit mit einem Bruch des Rundstabes mit Sicherheit zu erwarten. So wurde die Rah zunächst in der Hälfte geteilt. Wie ich das „Drehen“ durchführe seht Ihr in den folgenden Bildern.





      Die fertigen 2 Hälften, die noch nicht am dicken Ende gekürzt wurden zeigt das nächste Bild.



      daneben ist der abgeschliffene Holzstaub zu sehen.

      Gruß
      Fritz
    • Dann wurden die beiden Hälften in der Mitte gekürzt und es erfolgte einen vorsichtige Bohrung in der Mitte der Rundung.



      Bevor beide Teile zusammengesetzt werden muss in diese Bohrung einen „Seele“ eingefügt werden, die beide Teile dann zukünftig zusammen hält. Bei mir handelt es sich dabei um ein Stück Eisendraht der Dicke 1,3 mm.



      Und so sieht dann die zusammengefügte Rah aus.



      Sie muss jetzt nur gefärbt werden.

      Gruß
    • Hallo Fritz,
      hast du mal Bilder von deiner Hose vor und nach den Drechslerarbeiten?
      Ansonsten:Tolle Methode zur Herstellung excellenter Rahen!

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen

      PS. Hast du dir eigentlich für 2018 vorgenommen, diesen Baubericht zu Ende zu bringen? Ein Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde für den längsten Baubericht (weltweit) könnte natürlich auch ein Ziel sein!
    • Moin Fritz,

      anders hätte ich's auch nicht machen können.
      Beim Schliff mit einer Bohrmaschine ist eine Teilung der Rah aufgrund der Länge der Bauteile und des geringen Durchmessers der Rahnocks unerlässlich. Und ebenso die Einfügung einer metallenen Seele.
      Das gleichmäßige Abschleifen eines Rundholzes beiderseits in einem Stück auf geringenen Durchmesser geht tatsächlich problemlos nur mittels einer Drechselbank.
      Du bis da auf gutem Weg! cool1
      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • @ Robert: Da das nicht meine erste Rahen-Schleifarbeit war, hatte ich keine so sehr großen Probleme beide Seiten einigermaßen gleichmäßig zu bekommen. Die Vorlage aus dem Bogen und eine sogfältige Kontrolle mit einer Schiebelehre taten einiges dazu bei.

      @ Ingo: Danke für das Lob.

      @ Bonden: siehe Oben. Für Dein "like" vielen Dank!

      @ Hans-Jürgen: Die Hose hatte ebenfalls einigen Holzstaub, ließ sich aber ausklopfen. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, in 2018 fertig zu werden, doch Dein zweiter Vorschlag hat auch schon so einen Reiz.

      @ Tommi: Da gebe ich Dir voll und ganz Recht!

      Euch allen ein Newyear 1 !
      Fritz
    • Ihr Lieben,

      inzwischen habe ich die verschiedenen Blöcke, die Springpferde und die Leinen, die später die Pferde darstellen sollen vorbereitet. Diese könnt Ihr auf dem nächsten Bild betrachten.


      Es wurden also zunächst Blöcke und Springpferde an der Rah befestigt.





      Dann wurden die Fußpferde, die ich zuvor mit Hilfe von Weißleim und mit Klemmen versehen gestreckt habe, durch die Kauschen der Springpferde gezogen und mit Sekundenkleber an den Kauschen befestigt, damit diese nicht verrutschen. Ebenso wurden die Fußpferde noch mit ein wenig Sekundenkleber versteift.

      0


      Gruß
      Fritz
    • Servus Fritz,

      seit meinem letzten Beitrag ist einige Zeit vergangen, weil ich dachte, du musst so viele Blöcke einbinden, Rahen schleifen und Segel fabrizieren, dass ich es mir locker leisten kann, hier einmal eine Pause einzulegen.

      Stattdessen baust du in windeseile ein erstklassigs Focksegel mit allem Drum und Dran und lieferst uns dazu eine schiffsbautechnische Abhandlung über takeln und handhaben der Rahsegel! oh1
      Das begeistert mich einfach und ich habe es des Öfteren schon geschrieben: am meisten bewundere ich deine Ausdauer und Geduld!

      klasse1 beifall 1 ja 2 cool1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Fritz,

      eben erst Deinen Baubericht gesehen. Meine Herren. Was für ein Projekt....Der Rumpf sieht schon toll aus, und die Takelage.... spätestens an dieser Stelle würde ich - um im Bilde zu bleiben - die Segel streichen.... Alle Achtung. So viel Ausdauer und Geduld hätte ich nicht. Wunderschönes Modell.

      Mit besten Grüßen

      Mathias
      yoda1 Viel zu lernen du noch hast! (Meister Yoda)

      Mathias' Machwerke
    • @ Andreas: Tja ich muss ja mal voran kommen! Ausdauer und Geduld habe ich hier im Forum gelernt. Und eine dickere Haut habe ich mir auch zugelegt.

      @ Roland und Andreas: da muss ich mir ja einen neuen Nicknamen zulegen!

      @ Mathias: Die Takelage stellt eine Herausforderung dar und sowas auszutüfteln macht mir viel Spa? und wenn es dann hinhaut, ist es besonders schön!

      Gruß
      Fritz
    • So liebe Freunde,

      es soll weiter gehen. Da ich beim Focksegel ein wenig gekniffen habe, will ich nun als nächstes das Großsegel erstellen. Hier hatte ich mir vorgenommen, zu versuchen, das Segel im vorwiegend gerefften Zustand darzustellen. Ich muss sagen, dass ich mit ein klein wenig Bammel in dieses „Experiment“ gehe, obwohl ich hatte mir vorgenommen, das Ganze normal in gesetztem Zustand zu wiederholen, wenn es mir nicht gefiele.

      Doch zunächst einmal einige Vorüberlegungen, denn die Rah hatte ich ja schon vollständig vorbereitet. Nun wurde also das Segel, wie gehabt, gedruckt. In der weiteren Vorbereitung, wurde nur der obere Segelrand mit einem Draht innen „umgenäht“. Bei den anderen geschah dies ohne Inhalt (Sonst wurden alle Kanten mit einem Draht innen versehen, um die Segel besser formen zu können.). Dann wurden die Liektaue mit Ihren Legeln und den Schothörnern angebracht. Danach die übliche Anbringung des Segels an der Rah. Der nächste Schritt war dann, dass ich die Nock- und Bauchgordings an den zugehörigen Legeln befestigte und durch die Augbolzen an der Oberkante der Rah zugehörig gefädelt habe. Als alles dieses fertig war mussten nur noch die die Rahfallen an der Rah befestigt werden. Nun war alles zum Anbringen fertig vorbereitet.
      Leider kann ich Euch bis hierhin keine Bilder zeigen, da ich in meiner Konzentration überhaupt nicht daran gedacht hatte. Außerdem war ich bis zu diesem Zeitpunkt noch sehr unentschlossen, ob ich es lassen sollte.

      Gruß
      Fritz
    • Nun ja,

      jetzt soll es also losgehen. Blöcke, die ich zur Montage brauchte waren vorbereitet und z.B. an den Schothörnern für die Geitaue schon angebracht. Nun wurden zunächst mit Hilfe der Rahfallen über Doppel- (unten) und Trippelblöcke (oben) das Segel nach oben gehievt. Das Ergebnis seht Ihr an den folgenden Bildern





      Die sonstigen Taue hingen bis zu diesem Zeitpunkt frei. Nun wurde zunächst das Segel mit Hilfe der Gordings nach oben gezogen und diese durch die Blöcke unter der Mars geführt. Als dieses zu meiner Zufriedenheit durchgeführt war, wurden die Enden der Gordings an den Nagelbänken belegt. Inzwischen hatte ich die Geitaue an den Schothörnern befestigt und durch Anbringung der Geitaue wurden die unteren Ecken des Segels nach hinten innen geführt und das Geitau nach vollständiger Anbringung an der Nagelbank befestigt. Natürlich wurden auch die Topnaten nicht vergessen.
      Nun will ich Euch aber auch das Ergebnis zeigen.



      In den nächsten beiden Bildern möchte ich Euch noch den Verlauf der einzelnen Taue aufzeigen, die ich Euch schon beim Focksegel erklärt habe. Ihr seht hier dann auch, wie Gordings und Geitaue auf das Segel wirken.



      Gruß
      Fritz
    • Ahoi Fritz,

      Glückwunsch, ich finde, das Großsegel ist dir richtig gut gelungen! Auch wenn du nicht das gemacht hast, was du angekündigt hast. frech 1 Im gerefften Zustand hätte bedeutet, die Segelfläche durch Verkürzung parallel zur Rah, also durch ein Reff, zu verkleinern - dazu hatten Segel ja auch die Reffbändsel. Du aber holst es mittels Gordings und Geitauen unter die Rah - das ist dann aufgeien. zwinker2

      Und da ich es schon lange nicht mehr gemacht habe, bringe ich jetzt mal wieder ein "Aber". happy 2 Zum Brassen der Rahen hast du ja auf meine Frage schon vor einiger Zeit etwas geschrieben, also gehe ich davon aus, dass da noch was kommt. Das ist auch nicht mein Thema. Aber du hast das Focksegel doch ordentlich gebläht dargestellt, man kann also annehmen, dass ein netter Püster weht. Der würde dann aber auch dafür sorgen, dass das ja nur aufgegeite, aber nicht vollständig geborgene Großsegel sich da, wo der Wind noch Angriffsfläche findet, auch mehr bläht.
      Ich kann mir vorstellen, dass sich das schwer realisieren lässt, aber überleg doch mal, ob du nicht das Focksegel auch so aufgeien möchtest (gefällt mir persönlich viel besser) oder wenigstens etwas "entbeulst".

      Ansonsten, wie gesagt, ganz großes Tennis - ich bin von deinem Großsegel äußerst angetan! daumen1 klasse1

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Jetzt neu: Reisebericht vom Frühjahrssegeln 2018.)
    • @ Michael: Das ist kein Wahnsinn, sondern etwas, was richtig Spaß macht!

      @ Bonden:

      Bonden schrieb:

      aber überleg doch mal, ob du nicht das Focksegel auch so aufgeien möchtest (gefällt mir persönlich viel besser) oder wenigstens etwas "entbeulst".
      dann wird Dir ja das folgende gefallen, zumal ich Dir beim Abreißen etwas auf den Fersen bleibe! happy1

      Gruß
      Fritz
    • So, liebe Freunde,

      Bonden hat da etwas bei mir angestoßen und da das aufgegeihte Großsegel mir selbst gefällt, habe ich mich aufgerafft und das Focksegel wieder demontiert, um auch dieses Segel im aufgegeihten Zustand neu anzubringen. Nach dem vollständigen Deinstallieren des Segels habe ich zunächst die stabilisierenden Drähte der Seiten und unten entfernt. Infolgedessen musste auch das Liektau mit seinen Legeln und Schothörnern neu versehen werden.



      Da ich die Rah an Ort und Stelle belassen hatte, musste das neu ausgerüstete Segel mühsam an die Rah angeknüpft werden.



      Gruß
      Fritz
    • Ahoi Fritz,

      jepp, so schaut's besser aus. Ich weiß ja nicht, was du dann bei den Segeln der beiden oberen Etagen vorhast, aber jetzt hast du dich festgelegt, dass nur ein leichter Wind weht. zwinker2 Also wenn oben gesetzt, dann auch nur wenig ausgebeult. Oder du zeigst das Schiff beigedreht, die Segel aufgegeit oder ganz geborgen. Beide Varianten haben ihren Reiz.
      Bei Seegefechten war es üblich, die Untersegel so aufzugeien, wie du es zeigst, zum einen wegen der besseren Sicht, zum anderen wegen der Gefahr, dass beim Abfeuern der Kanonen die Segel durch Funkenflug in Brand geraten können. Und da ja deine spanische Lady alle Kanonen ausgefahren hat, kann man zum Beispiel annehmen, dass sie kurz vor einer Seeschlacht steht. So passt dann alles zusammen.
      Dann brauchst du nur noch so 400 bis 600 Männeln anmalen und an Deck und in der Takelage drapieren, und schon isses fertig! grins 2

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    • @ Bonden: Das mit den Segeln hatte ich mir auch schon so vorgestellt. Mal sehen, ob der leichte Wind sich von mir rralisieren läßt. Warum die unteren Segel im Gefecht afgegeiht waren, hattest Du mir schon geschrieben und das hat das Ganze für mich plausibel gemacht.
      Die 400 - 600 Männlein werde ich mir aber wahrscheinlich nicht antun. Für dasUmbauen der Figuren und Ihr Anmalen fehlt mir ein wenig die Kreativität. Ich habe an Dich noch ein paar Fragen, werde diese aber per Konversation (PN) stellen.

      @ Boxer: Da hast Du recht, irgendwie fühle ich mich inzwischen auch fast wie ein Detailfeti.... Äh- aber nicht -könner!

      Gruß
      Fritz
    • So Freunde,

      nun soll es daran gehen, Bonden seinen Wunsch zu erfüllen. Er hat immer wieder angemerkt, dass ja noch die Brassen für die beiden großen Segel fehlen. Nun da will ich mal seinem Wunsch entgegenkommen. Ich hatte zwischendrin schon die Blöcke in den Brassenschenkeln und die Blöcke am Großstagauge und am Besanstagauge eingebunden und an den zugehörigen Stellen befestigt. Nun wurden die Brassen angebracht. Sie verlaufen vom Großstagaugenblock zu den Brassblöcken an der Rah und von dort wieder über die Blöcken an den Augen und werden dann an den zugehörigen Belegnägeln an der Bordwand belegt. Ich zeige Euch dieses am Besten in einem Bild.



      Für die, die in der Materie der Nomenklatur im Segelschiffsbereiches sich nicht auskennen, sei hier noch angemerkt, dass die Brassen die horizontale Verstellung der Rahen bewirkten. Doch nun folgt, wie das Ganze nun fertig aussieht.





      Gruß
      Fritz
    • petcarli schrieb:

      nun soll es daran gehen, Bonden seinen Wunsch zu erfüllen.
      Ja sind wir denn hier bei "Wünsch dir was"? grins 3

      Toll geworden, Fritz, das sieht klasse aus. daumen1 Die Taue wirken so reinweiß, ich nehme aber an, dass sie in echt doch etwas dunkler rüberkommen, ja? Welche Taustärke hast du genommen?
      Auf jeden Fall sind die Rahen jetzt schön angebrasst, so weiß man, woher der Wind weht! happy 2

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    • Servus Fritz,

      es ist umwerfend, was du aus der Takelage machst! Einsame Spitze (...äh, Doppelspitze mit Bonden tanz 2 )!

      Ich muss Bonden beipflichten, dass das laufende Gut sehr kontrastreich zum restlichen Schiff ist!
      Vielleicht bereitest du dir eine Tasse dunklen Tee, zündest dir ein Pfeifchen an und tunkst dann und wann einen Pinsel in den Tee und

      streichst damit zart über die hellen Taue. kaffee1

      Das tut aber der Qualität deiner Arbeit keinen Abbruch! beifall 1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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    • Moin Fritz,

      das alles sieht aber schon mal beeindruckend aus!
      Ich bin ja bekennender Fan von hellem, laufendem Gut, deswegen gefällt mir das Ganze ausnehmend.
      Zumal das Färben, wenn es MOROPE sein sollte, mit Tee o.ä. nicht ganz einfach werden dürfte....Das Nylongeflecht nimmt eigentlich nur Chemisches an.
      Aber, wie gesagt, ich würde es so lassen!

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Bonden schrieb:

      Ja sind wir denn hier bei "Wünsch dir was"?
      Na klar, wenn Du Dir etwas wünscht und ich kann es erfüllen, siehst Du es geht!

      Bezüglich der Farbe des laufenden Gutes. Es besteht zu überwiegenden Teil aus MOROPE Garn. Dies nimmt weder Tee oder Kaffeefarbe an noch reagiert es auf Beize. Deinen Vorschlag mit Reste Pinsellfarbesud kann ich mich nicht so recht anfreunden und habe ich auuch garnicht, da ich fast ausschließlich Acrylfarbe verwende. Ich glaube eigentlich nicht wirklich, dass ich eine Färbung des MOROPE Garnes mit stark wasserverdünnter Acrylfarbe erreiche. Und Enamelfarbe in brauchbarer Farbe mit Verdünner künstlich zu erzeugen, traue ich mir eigentlich nicht so ganz zu.

      @ Andreas: Tee mit einem Pinsel aufzubringen, wird wohl das gleiche Ergebnis bringen, wie das Baden in Tee.

      @ Tommi: ich schließe mich ein wenig Dir an. Bisher fand ich das helle Tau an meinen vorhergehenden Schiffen auch nicht schlecht, auch wenn nach neustem Wissen, diese Taue wohl auch nicht so hell waren. An dem MOROPE gefällt mir, dass sie praktisch überhaupt nicht fuseln und ein wenig elastisch sind.

      @ Stephan: Auch wenn mich die Lust packen würde hinauf zu steigen, ich glaube es würde mich viel Überwindung kosten und nach unten dürfte ich wohl nicht sehen. Doch das Erstellen einer Seglertakelage kann sehr viel Spaß machen und der Eindruck etwas hin zu bekommen, ist Adrenalin pur!

      Gruß
      Fritz
    • So Freunde,

      am letzten Wochenende war ich auf der ZAMA in Oberhausen. Da ich an das nächste Segel gehen wollte, habe ich mich an Vorbereitungsmaßnahmen dafür gemacht. Da auf solch einem Treffen, wie Ihr alle ja wisst, zwar auch gebaut wird, doch das Schauen und „Ratschen“ einen großen Anteil hat, habe ich zumindest am Samstag nicht allzu viel zustande gebracht. Nachdem ich das Vormarssegel bereits vorher zu Hause ausgedruckt hatte, ging es zunächst daran Säume zu umzulegen und zu kleben. Innen wurden in diesem Fall nur sehr dünne Drähte gelegt, die dazu dienen, die Ränder steif zu halten und in diesem Fall nur ein wenig zu richten, damit ein gefülltes Segel zu erkennen ist und es nicht schlaff hinunter hängt. In meinem Fall muss letzteres sehr vorsichtig angegangen werden, da bei den aufgegeihten Segeln (Fock- und Großsegel) der Wind nicht zu stark gewesen sein darf. Dann wurden die Liektaue mit den Schothörnern und Legeln angebracht.


      Zu mehr bin ich am Samstag nicht gekommen.

      Gruß
      Fritz
    • Am Sonntag war ich dann ein wenig fleißiger. Kauschen für die Springpferde hatte ich schon vorher gemacht. Diese wurden nun zunächst in die Springpferde eingebunden und gefärbt und an der Vormarsrah angebracht. Ebenso wurden wieder die Toppnanten- und Bramschotblöcke eingebunden und angebracht. Weiterhin begann ich mit der Anbringung der zwei Reihen Reffbändsel.
      Dann ging es am Montag weiter mit den Reffbändesel und die Fußpferde und die weiteren benötigten Blöcke für Geitau und Marsschot sowie die für die Fallen wurden angebracht.


      Das nächste Bild zeigen die Vorbereitungen zusammen.



      Nachdem ich nun daran gehen wollte, Rah und Segel zu verbinden, habe ich es an Ort und Stelle angehalten. Doch oh Überraschung: Die Höhe des Segels, die ich gemäß des beiliegenden Papiersegels ist eindeutig zu groß. Was tun? Die Arbeiten an dem Segel hatte ja nun wirklich einiges an Zeit gekostet, also reizte mich eine Neuherstellung in keiner Weise. So habe ich plötzlich überlegt, dass ich ja zwei Reihen Reffbändsel habe, warum nicht das Segel um eine Reffbahn reffen. Das war für mich eine Option und nun passte es. Also wurde beim Anbringen des Segels bis zur ersten Reffbändselreihe aufgerollt und dieser Anteil mit an die Rah angebändelt.



      Gruß
      Fritz