Spanisches Linienschiff San Felipe vom Oriel Verlag im Maßstab 1:100

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    • @ Tommi: es ist ja auch spanisch………!

      @ Kurt: es ist allerdings ein ganz schönes Puzzle solch ein Schiff zu takeln, doch das Aussehen, wenn wieder ein Segel dran ist, entschädigt einen für die Mühen!

      @ Peter: Natürlich ist es ein Kriegsschiff, doch ich meinte ein moderneres Großkriegsschiff aus dem letzten Jahrhundert.

      @ Christian: schau aber bei mir nicht zu genau hin.

      @ Holger: ich bewundere die Fotos auch häufig und frage mich dann, wie ich das hinbekommen habe.

      @ Roland: so ähnlich geht es mir auch häufig und durch die teilweise Beplankung mit Furnierholz, schauen die meisten noch skeptischer!

      @ Bonden: Ja mit dem Hintergrundkarton bin ich noch nicht so recht bei dem großen Modell zufrieden. Da muss ich mir dringend was einfallen lassen.

      @ Mike: ich hatte mich ursprünglich nicht dran getraut, war dann aber erstaunt, wie einfach es ging und wie gut es dann aussah!

      Gruß
      Fritz
    • So liebe Freunde,

      da es morgen mal wieder nach Zürich geht, um meine Enkelin eine Woche zu betreuen und nebenbei die Geburt meines Enkels zu erleben, habe ich mich angestrengt und das Kreuzsegel noch fertig gebaut. Nun sind sicher nur noch die Blinde und die Oberblinde zu bauen und bei allen Segeln noch die Buline. Daneben noch die Schoten der aufgegeihten Segel. Erst wenn ich da angelangt bin, werde ich 100 % entscheiden, ob ich noch Zwischensegel anbringe. Bisher steht hier das Signal noch auf Halt.
      Da ich Euch nun genug mit Einzelheiten zur Herstellung der Segel genervt habe, will ich Euch hier nicht weiter langweilen und mehr die Bilder sprechen lassen Während der Herstellung der Bilder habe ich beschlossen, dass ich mir wohl doch Zeit lassen muss für die Entscheidung, wie ich bei solch großen Schiffen den Hintergrund gestalte, um das Modell besser zur Geltung kommen zu lassen.

      Doch nun zu den Bildern. Bei schönem Sonnenwetter ist es mir gelungen so manches schöne Bild zu erstellen.







      Gruß
      Fritz
    • Ahoi Fritz,

      hier nun meine in den vergangenen Minuten umgesetzte fixe Idee. Hintergrund dazu: Profi-Fotografen arbeiten ja gern mit sehr großen, flexiblen Kartonplatten oder auch mit glattem Stoff als Hintergrund. Daher hab ich mal ein ausrangiertes, weil irgendwann mal in der Wäsche verfärbtes und auch nicht mehr ganz fleckenreines Tischtuch vorgezerrt und mit dem Bügeleisen die gröbsten Falten rausgeprügelt. Soll ja nur meine Idee verdeutlichen. Und das hier ist dabei rausgekommen:


      Und hier die komplette Versuchsanordnung. Mein Bügelbrett ist höhenverstellbar, also hab ich es um einiges tiefergelegt, so dass genügend vom Tischtuch auch auf dem Fußboden liegt.


      Wenn man das noch optimiert, das Tuch wirklich faltenfrei bügelt und auch hindrapiert, für besseres Licht sorgt und noch ein wenig an den Kameraeinstellungen schraubt, bekommt man, glaube ich, akzeptable Bilder in semiprofessioneller Qualität hin. zwinker2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Servus Fritz,

      das sind erstklassige Bilder von einem noch schöneren Schiff! klasse1

      Übrigens langweilst du hier niemand! Deine Beschreibung der Techniken, die du anwendest, sind für jeden Modellbauer eine Bereicherung!
      Ich bin einfach nur begeistert!

      karton1

      Dann wünsche ich dir eine schöne Zeit in der Schweiz und viel Freude mit deinem neuen Enkel! high five1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Fritz

      Wieder wunderbare Fortschritte! Eine Augenweide!

      Buddy schrieb:

      Übrigens langweilst du hier niemand! Deine Beschreibung der Techniken, die du anwendest, sind für jeden Modellbauer eine Bereicherung
      Dem schliesse ich mich vorbehaltlos an!

      Zu den Fotos: Bondens Idee ist sehr gut und nachvollziehbar. U.U. wäre auch ein wirklich grosser Bogen Karton in weiss noch die bessere Wahl, da absolut faltenfrei.

      petcarli schrieb:

      allerdings hatte ich an ein Mittelblau
      *Klugscheissermodus ein*

      Ich würde Dir unbedingt weiss oder grau empfehlen. Du kannst Dann mit der Weissabgleich-Funktion Deiner Kamera schon ziemlich viel Vorarbeit leisten für eine spätere naturgetreue Wiedergabe Deiner Bilder. Zudem gibt dennoch jede Farbe den Fotos einen Farbstich. Mit einem weissen Hintergrund kannst Du diesen mit einem einfachen Fotobearbeitungsprogramm entfernen indem Du mit dem etnsprechenden Werkzeug auf eine neutralfarbene (eben weiss, grau oder schwarz) Fläche klickst.
      Aber wenn Du computertechnisch nur halb so gut drauf bist wie kartonmodellbauerisch, dann muss ich Dir hier nichts erzählen happy1

      *Klugscheissermodus aus*

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Peter_H schrieb:

      Ich würde Dir unbedingt weiss oder grau empfehlen. Du kannst Dann mit der Weissabgleich-Funktion Deiner Kamera schon ziemlich viel Vorarbeit leisten für eine spätere naturgetreue Wiedergabe Deiner Bilder. Zudem gibt dennoch jede Farbe den Fotos einen Farbstich. Mit einem weissen Hintergrund kannst Du diesen mit einem einfachen Fotobearbeitungsprogramm entfernen indem Du mit dem etnsprechenden Werkzeug auf eine neutralfarbene (eben weiss, grau oder schwarz) Fläche klickst.
      Du hast ja in fast allem Recht! Doch Du vergisst, dass das laufende Gut recht Hell isst und zu richtigem Braun möchte ich hier doch bisher nicht wechseln.
      "Weiß auf Weiß" dürfte da nicht gut sichtbar sein. Auch Grau ist nicht gerade hinreißend. Übrigens ich fotografiere im RAW Modus und bearbeite alle Fotos z.Zt. noch mit Lightroom , doch vermutlich bald mit "ON 1"

      Gruß
      Fritz

      So, jetzt ist Start in die Schweiz!
    • petcarli schrieb:

      Übrigens ich fotografiere im RAW Modus und bearbeite alle Fotos z.Zt. noch mit Lightroom , doch vermutlich bald mit "ON 1"

      Peter_H schrieb:

      Aber wenn Du computertechnisch nur halb so gut drauf bist wie kartonmodellbauerisch, dann muss ich Dir hier nichts erzählen
      Sag ich's doch happy1


      petcarli schrieb:

      So, jetzt ist Start in die Schweiz!
      Gute Fahrt und, wenn es zeitlich reicht....und sonst ein andermal!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • So Freunde,

      da bin ich als frisch gebackener , nun zweifacher Opa wieder zu hause gelandet und habe einen richtig süßen weiteren kleinen Enkel.
      Aber nicht dass Ihr denkt, ich sei in Zürich faul gewesen! An mehreren Tagen der letzte Woche bin ich dennoch für mein Schiff tätig gewesen und habe von 51 noch benötigten Kanonen 34 Stück erstellt. Sie sind aber hinten nicht fertiggestellt, da man das Ende eh nicht sieht. Allerdings habe ich doch jeweils zwei Bauchbinden, die man später ebenfalls nicht sehen wird, dennoch angebracht. Diese Kanone werden jedoch erst später eingebaut.



      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz

      Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Enkel! Ich hoffe alle sind gesund und wohlauf!

      petcarli schrieb:

      Donnerstag hatte ich für evtl. ins Auge gefasst, aber da Du dort Geburtstag hattest, fiel das weg
      Oh, das wäre doch DIE Geburtsagsüberraschung gewesen!
      Aber kein Problem,irgendwann klappt es. Die Intermodellbau in Dortmund habe ich allerdings gestrichen. Der Aufwand ist mir einfach doch zu gross, zumal ich ja nicht viel Ferien zusammen mit der Familie habe und da hat diese einfach Vorrang!

      Btw. Tolle Kanonenrohre!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Hallo Fritz,
      auch von mir die herzlichsten Glückwünsche zum "Doppel-Opa". Ich bin Dreifach-Opa und genieße es. Dir wünsche ich auch viel Freude beim heranwachsen der Enkel, was leider viel zu schnell geschieht, vor allem, wenn sie ein Stück weg wohnen und man sie nicht so oft sieht. Irgendwann (schon bald!) wirst du anfangen, für die Enkel zu basteln und auch mit ihnen, insofern haben sie schon Einfluss auf den weiteren Verlauf deines Hobbies.

      Ich wünsche dir jedenfalls viel Freude!

      Hans-Jürgen
    • Hallo Fritz,

      na, da schließe ich mich den Glückwünschen aber gerne an. Opa sein ist wunderschön. Nun, da habe ich ja den Vorteil, dass meine drei Enkel sehr nahe wohnen. Aktuell ist bei uns jeden Mittwoch "Oma/Opa-Tag". Schade, dass das für Dich so nicht möglich ist.

      Und ich kann Hans-Jürgen bestätigen. Der Jüngste (6 J.) unserer drei hat wohl etwas "Kartonbaublut" geerbt. Mit ihm setze ich so Stück für Stück ein HMV-Modell um, das nicht so in meine Richtung passt. Ist fantastisch zu sehen, wie lernfähig die jungen Menschen sind. Mal seh'n, wie's weitergeht.

      Bei dem Segler wird man wohl zum "Kanonier", wenn ich die Zahl der Geschütze so lese.

      Günter
    • So, Ihr Lieben,

      es geht weiter mit der Besegelung. Nun war die Oberblinde an der Reihe. Auch hier wurde, wie auch bei den anderen Segeln zunächst die Rah gedengelt! Dann wurde das Segel ausgeschnitten, mit Seitendrähten versehen sowie die Liektaue angeklebt und mit Schothörnern versehen. Weiterhin wurde die Rah mit den zu erwartenden Blöclken und dem Fall versehen und dann das Segel angebracht.





      Gruß
      Fritz
    • Hallo liebe Freunde,

      Da nun alles vorbereitet ist, habe ich begonnen die Oberblinde anzubringen. Dazu wurden zunächst das Fall, mit dem die Rah aufgezogen wird und dann die Brassen befestigt, damit ist das Segel gut befestigt. Zunächst möchte ich Euch die Übersicht zeigen und es gibt eine Neuerung. Ich habe mir eine Background für meine Fotos besorgt. Sie besteht aus einer Stoffbahn aus 1,5 x 2,5 m Stoff von Mittelblauer Farbe.



      Ich finde, dass es viel besser ausschaut. Und nun das bisher Erreichte im Bereich der Oberblinden.







      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      besser spät als nie - meine herzlichen Glückwünsche zur Familienvermehrung. Das hält jung, und Enkel, deren Opa "noch spielt"... - was können die froh sein. hüpf1

      Tja... und der Stoff - unglaublich, wie der Segler davor steht - so in der Richtung werd ` ich mir auch etwas anschaffen. den Stoff meine ich... leider...

      Liebe Grüße,

      Robert
    • @ Bonden und @ Tommi: Tja, ich bi selbst von der Wirkung erstaunt. Was für ein Stoff das ist, kann ich Dir nicht sagen. Ich bin einfach in Wesel für das "Haus der Stoffe" gegangen und hab gesagt, dass ich einen Stoff als Hintergrund für meine Modelle brauche und es schön wäre, wenn er einigermaßen günstig wäre. Er war 1,5 m breit und kostete 5 €/m. Nun, da hab zugegriffen und 2,50 m gekauft. Bild von meiner Fotostation kommt später.

      @ Rober: Vielen Dank für die Wünsche! Ich habe auch nicht geglaunbt, dass Du vor hast, Dir solch ein Monster vorzunehmen wie die San Felipe, obwohl ich sehr wohl glaube, dass Du so etwas auch packen würdest!

      Gruß
      Fritz

      PS: Natürlich Euch, Bonden, Ralf und Stephan "Vielen Dank für Eure Likes!"
    • Es wird mit der „Blinden weitergehen, doch dann stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Begnüge ich mich mit diesen Segeln? Füge ich noch die Zwischensegel ein? Oder bringe ich gleich die Bulins an? Ich bin mir z.Zt. überhaupt nicht schlüssig. Daher meine Frage an die „Freaks“: Zu was ratet Ihr mir? Ich hänge euch mal das Bild der Bauanleitung für die Zwischensegel an. Sollte ich, wenn ich die Zwischensegel oben und vorne (3 Stück) anbauen, wie steht es mit dem unteren zwischen Groß- und Fockmast? Gar nicht anbauen, aufgerollt oder voll offen? Hiermit ist das Segel, auf dass der Pfeil Nr. 1zeigt, gemeint.

      Es dürfte aber auch Probleme mit den Zwischensegeln geben, da ich die Stage an den Stellen, auf die die Pfeile mit der Nr. 2zeigen jeweils die Stelle sind, an der diese mit jeweils einer Talje bei mir zusammen gefügt sind.

      Bitte teilt mir mal Eure Meinung mit.

      Gruß
      Fritz
    • Ahoi Fritz,

      die Situationen, in denen wirklich alle Segel gesetzt waren, waren äußerst selten. Die Richtung und Stärke des Windes bestimmte, welche Segel und in welcher Kombination gesetzt wurden, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Und das bestand ja nicht immer in maximaler Geschwindigkeit. Im Flottenverband musste das Tempo gehalten werden, im Gefecht wollte man nicht so schnell am Feind vorbeisegeln, um ihn möglichst oft mit einer Breitseite bestreichen zu können, beim vorsichtigen Navigieren durch enges und/oder unbekanntes Fahrwasser war eher Schleichfahrt geboten. Auch die Beladung und der daraus resultierende Trimm des Schiffes war eine Komponente für die Entscheidung, welche Segel gesetzt wurden.
      Du hast ja Groß und Fock aufgegeit und die Kanonen ausgerannt, was auf ein bevorstehendes Gefecht schließen lässt. In einem solchen hat man, schaut man sich alte Gemälde an, die Stagsegel eher nicht gesetzt. Bestenfalls den Klüver könnte man setzen.
      Den Vorschlag von Robert kannst du zusätzlich aufgreifen, also Großstagsegel, Großstengestagsegel und Kreuzstengestagsegel geborgen am Stag darstellen - allerdings dürfte das ein äußerst diffiziles Unterfangen werden, da du ja bereits nahezu das gesamte laufende Gut dran hast einschließlich der Rahsegel. Und bevor du dabei irreparabel Kollateralschäden verursachst, lass es lieber sein. zwinker2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • @ Der Holthausener: das finde ich auch! Dadurch entstand auch das letzte posting!

      @ Robert: Ich glaube Du meinst das untere Segel!

      @ Bonden: irgendwie hatte ich mit dieser Antwort von Dir zu 95 % gerechnet. Und ich schätze, dass ich mich an Deine Empfehhlung halten werde, denn Du hast über diese Zeit m-E. den größten Überblick! Als hab vielen Dank für Dein posting!

      Gruß
      Fritz