SMS Leitha 1:250

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    • SMS Leitha 1:250

      Hallo Freunde,
      Im Zuge der Rekonstruktion meiner kuk Flotte baue ich mich langsam hoch. Nach dem winzigen Tender wird es etwas größer. Ich habe hier einenungarischen Bogen im Schapp.
      Es handelt sich um den Donaumonitor Leitha, den man frei herunterladen konnte. Leider ist die Seite nicht mehr erreichbar.
      Doch zurück zur Leitha. Es handelt sich um ein Monitorbügeleisen für den Einsatz auf Flüssen. In Dienst
      gestellt wurde es 1871. Ein Umbau erfolgte 1878 und diese Version werde ich bauen, da ich sie reizvoller
      finde.
      Mehr als diese kargen Informationen habe ich nicht und ebenso karg ist die Bauanleitung. Da der Konstrukteur
      aber ein ganz pfiffiges Numerierungssystem verwendet, kommt man trotzdem ganz gut klar.

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Die Leitha war zusammen mit ihrem Schwesterschiff Maros der erste von insgesamt zehn KuK
      Donaumonitoren. Das Schiff wurde inzwischen restauriert und in ein ungarisches Schiffahrtsmuseum
      überführt (Bild 1). So sah sie zum Zeitpunkt ihrer Indienstellung aus (Bild 2) und diese Zeichnung gibt etwa
      wieder, wie das Modell aussehen soll (Bild 3).
      Da die Schiffe wohl oft umgebaut wurden, wird man so recht keinen ganz festen Ausrüstungsstand
      festschreiben können.



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      (Ralf Dahrendorf)
    • Servus Kurt,
      schön daß du den Donaumonitor wieder erstehen lässt! ja 2
      Ich hab ja einen Rumpf in 1:100 geerbt und damit angefangen die 1896er Version zu bauen, aber das ziiiiieht sich, denn die Planlage ist reichlich mau.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Wolfgang,
      das Problem der Planlage ist wohl typisch für die Epoche. Was soll man da auch groß Pläne aufbewahren, wenn ein Schiff schon nach wenigen Jahren veraltet war.
      Hallo Holger,
      so ist es, ein Dickschiff ist das wirklich nicht.
      Hallo Michael,
      herzlichen Dank.
      Hallo Andreas,
      bei der Anzahl sammelt sich auch mal das eine oder andere ausgefallene Schiff an.
      LG
      Kurt

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Das Spantengerüst verdoppele ich und ich schneide die vom Konstrukteur vorgeschlagenen Klebelaschen an
      den Spanten ab (Bild 1). Der Rumpf ist monitorüblich einfach, das Heck ist am aufregensten (Bild 4) und es
      paßt prima.
      Da der Verzug bei den Bügeleisen besonders ärgerlich ist, wird der fertige Rumpf auf die Glaplatte geklebt
      (Bild 5).






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      (Ralf Dahrendorf)
    • Der Kettentunnel soll aus verdoppeltem Karton aufgeklebt werden. Da ich den Tunnel in gerundeter Form
      möchte, verdoppele ich nicht, gebe dafür aber an den Seiten zu (Bild 1) und kann so schön runden (Bild 2).
      Ein paar Luken werden aufgedoppelt und der Unterbau der Brücke kommt auf das Deck (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Hinter das Brückenhaus kommt dieses Gebilde, das wohl eine Lüfterkonstruktion darstellt (Bild 1) gemeinsam
      mit dem Schornsteinsockel (Bild 2). Neben das Haus kommen gelbe Kisten (Bild 3 - ich hasse Makros) und
      dann bauen wir zwanglos die Häuserl - vulgo Toiletten-. Es sind nicht etwa eine Damen- und eine
      Herrentoilette, sondern die Kabinette werden nach Mannschaften und Offizieren getrennt (Bild 4). Und ein
      paar verglaste Oberlichter gibt es gleich mit.




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Es geht weiter mit kleinen Oberlichtern, bei denen ich mir auch erlaubt habe sie zu verglasen (Bild 1). Danach
      wird mit den Lukendeckeln der Zugang zum Rumpf geschaffen (Bild 2 und 3). Gut gefällt mir, daß die Deckel
      nicht einfach aufzukleben sind, sondern ein "Unterfutter" aus verdoppeltem Karton bekommen. Um das etwas
      realistischer zu machen, schneide ich das Unterfutter um die berühmte Idee kleiner aus als die Lukendeckel
      selber.
      Achtern bekommt das Deck noch ein Spill (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Servus Kurt,

      ein bisschen Info zur Konstruktion des Dampfers.

      Kurt wrote:

      ...und der Unterbau der Brücke kommt auf das Deck...
      Im Unterbau (C-1) befand sich die Kombüse. Der Herd hatte direkten Anschluß zum Schornstein.

      Kurt wrote:

      ...Hinter das Brückenhaus kommt dieses Gebilde, das wohl eine Lüfterkonstruktion darstellt (Bild 1)...
      Die Konstruktion mit den zwei Knubbeln ist die Panzerabdeckung der Dampfdome der beiden Lokomotivkessel.
      Ursprünglich lagen die offen und frei.

      Kurt wrote:

      ...Neben das Haz kommen gelbe Kisten (Bild 3 - ich hasse Makros)...
      Die beiden Kisten waren zwei Eisschränke (gekühlt mit Blockeis) für verderbliche Lebensmittel.
      Eigentlich erstaunlich, daß man an so etwas dachte und aufstellte.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Bei den Pollern sind die Grundplatten und die Abdeckungen der Pollerköpfe auf dem Bogen vorhanden, nicht
      aber die Pollerköpfe, die ich dann aus Zigarettenpapierröllchen schneide (Bild 1), Und das findet seinen Platz
      (Bild 2).
      Nun mal eine Übersicht, die bei der Modellgröße leicht zu machen ist (Bild 3).
      Der Schornstein ist auch fertig, wird aber noch nicht verbaut, da er durch das Brückendeck durchzustecken
      ist (Bild 4).



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      (Ralf Dahrendorf)
    • Bei dem Deck ist es vorgesehen, es im Knikverfahren herzustellen. Da ich mir nicht zutraue, das Bauteil so
      genau zu knicken, daß das mit den Deckskanten wirklich synchron wird, schneide ich die beiden Hälften aus und
      klebe sie aufeinander (Bild 1). Mal zur Probe aufgelegt (Bild 2).
      Die Markierunf für den Schornstein ist zu knapp, man muß etwas weiter ausschneiden (Bild 3). Auf das Deck
      kommen zwei Lüfterköpfe, die mir etwas groß geraten scheinen (Bild 4).




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    • Die Bemastung ist unproblematisch (8mm Federstahldraht tut da seinen Dienst Bild 1 und 2).
      Das Schiff führte in der späteren Ausrüstungsvariante zwei vierläfige Nordenfeld MG mit. Die Teile dazu
      fallen relativ einfach aus (Bild 3). So haben die Dinger ausgesehen (Bild 4). Die mehrläufigen MG (bis zu 12
      Läufe) waren seinerzeit state of art bei den Marinen. Durch das Ziehen eines Hebels wechselte der Schütze
      zwischen den Läufen und das kastenförmige Magazin sorgte für Nachschub.




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    • Zuerst stellt sich das Problem der Läufe. Ich klebe Kupferdrahtabschnitte und Messingdrahtabschnitte
      nebeneinander und entscheide ich für die Messingdrahtvariante (Bild 1). Das Laufpaket wird zwischen die
      beiden Kartonteile des Bogens geklebt, von denen ich die Darstellung der Läufe entfernt habe (Bild 2). Unter
      die Läufe kommt noch eine Spange aus Kupferdraht, das Magazin stammt vom Bogen, die Händräder sind
      LC und das wird dann auf die Lafetten montiert (Bild 3) und an Bord gebracht (Bild 4).



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      (Ralf Dahrendorf)
    • Erfreulicherweise sind nur zwei Kutter zu fertigen (Bild 1), die ihre Riemen mitbringen (Bild 2). Flaggenstöcke
      und ein Lüfter für den Unterbau der Brücke, der wohl die Kombüse sein dürfte. Das macht die außen
      angebrachten Vorratskisten logisch (Bild 3 bis 5). Die Anker sind Überstücke vom Scharfschützen und somit
      beim richtigen Kriegsherrn verblieben.






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      (Ralf Dahrendorf)
    • Ich habe mich entschlossen, das Modell dann doch noch leicht zu überarbeiten.
      Verändert habe ich die Nocken bei den Niedergängen (Bild 1) und die Aufhängung der Boote (Bild 2).
      Eine Reling sollte auch noch angebracht werden. Nach langem hin und her Überlegen, habe ich mich für eine
      Fadenreling entschieden und denke, daß die Entscheidung richtig war (Bild 3).
      Als Homage an Wolfgang bekommen die Lüfter innen schwarzgrün. Bei meinen beiden anderen
      Österreichern lasse ich es aber wie es ist (Bild 4).
      Natürlich wird es auch noch Galeriebilder geben.
      Der Bau hat mir wieder viel Spaß bereitet. Der Bogen ist paßgenau. Bei den Details könnte es vielleicht
      etwas mehr sein, doch denke ich, daß er mit der JSC Version sicher mithalten kann.
      Euch herzlichen Dank für sachkundige und motivierende Begleitung. Damit ist das Quickie Intermezzo
      beendet.
      LG
      Kurt




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      (Ralf Dahrendorf)