Simmi´s 38er Eisenbahnwerkstatt

    • Somit wäre ich mit dem BB in der Gegenwart angekommen. Zu meiner Schande muss ich eingestehen – zwei Jahre sind ins Land gegangen und nichts ist auf meinen Schienen dazugekommen. Andere Basteleien waren halt interessanter. Aber ich hab mir fest vorgenommen, dass es hier demnächst weiter geht, sind doch noch drei Baustellen offen und ein paar Ideen auf schmaler Spur geistern mir auch noch im Kopf rum.

      Tschüss Simmi
    • Hallo Simmi,

      tolle Modelle baust du da.
      Liebevoll und pfiffig und trotzdem echt realistisch!

      klasse1

      Mindestens eine Frage hätte ich da noch.
      Wie hast du die Schäkel vom Lasthebemagneten so realistisch hinbekommen?
      Ist das wirklich nur Papier/Pappe?

      Viele Grüße von
      Jürgen
    • Hallo Simmi,

      danke für die Info.
      Dann hast du die Teile vermutlich gedoppelt?
      Vom Härten mit Sekundenkleber lese ich ja immer wieder. Nur, als ich es mal ausprobiert habe, hat's nicht funktioniert ... das Ganze blieb weich ... leider.
      Vermutlich dürfen die zu haertenden Teile nicht zu dick sein? Und Sekundenkleber muss wohl flüssig und darf kein Gel sein? Oder gibt es da noch einen besonderen Trick?

      Viele Grüße von
      Jürgen
    • Hallo Jürgen

      Die Schäkel und Kettenglieder, auch für die Loren, sind aus 1 mm Finnpappe.
      Sekundenklebergel ist der falsche Klebstoff, der Flüssige aus den 1€-Läden ist richtig und reicht aus. Der wird von der Finnpappe tief aufgesaugt bevor er aushärtet. Da wird auch 2 mm dicke Finnpappe zu was plasteähnlichem aber spröde. Also vorsicht beim feilen und schleifen.Schneiden wird nichts. Graupappe saugt nicht so stark auf und härtet nur bis kurz unter die Oberfläche. Wird dadurch nicht so spröde. Ich nehme diese Variante gerne für „Achslager“.

      Tschüss Simmi
    • Bei aller Begeisterung noch eine Anmerkung:

      Ich habe wie meine Stammtischbrüder und Stammtischschwestern sehen können (müssen!!) das die Türen in den Personenwagen wirklich und wahrhaftig beweglich waren bzw. sind! Schiebetüren in 1:38!!

      @ Simmi: schön, das Du uns Deinen alten BB hier nochmals zum Wiederauffrischen gezeigt hast! Einfach nur schöner Modellbau vom Allerfeinsten!!!

      Danke!!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Hallo Simmi,

      Deine Feldbahnfahrzeuge sind allerliebst, einfach schön. klasse1
      Eine Frage bewegt mich aber doch: Die Bremskurbeln sind aber nicht beweglich, oder?

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Tolle Modelle die du gebaut hast. Die polnische Seite von der du das Signal und den Weichenspanner hast hat jetzt auch eine mechanische Bahnschranke zum freien Download im Angebot. Leider hat der Entwickler und Betreiber bisher erst nur die 1:25er Version gepostet und die schon existierende deutsche Übersetzung noch nicht in den Bauplan eingepflegt, aber das wird noch und ich stelle den Bogen dann noch mal vor. Bahnschranke von pkprepo.net

      Beste Grüße

      Rüdiger Willnat

      Jetzt ist der deutsche Bogen fertig eingestellt: Bahnschranke auf Deutsch pkprepo.net

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rüdiger Willnat () aus folgendem Grund: Edit meint das ein Wort fehlt und kaum mault man ist schon alles erledigt...

    • Hallo Allerseits

      Nach meinen doch recht langen Ausflug in das Reich der Puppen (da und dort) melde ich mich wieder bei der Eisenbahn zurück.

      Zum Wiedereinstieg beginne ich mal mit was Kleinem.
      Eine Oberwagenlaterne auch Owala genannt. Diese mit Petroleum beleuchtete Laterne war bei der DR bis in die 80er Jahre im Einsatz und wurde von den rückstrahlenden Zugschlussscheiben abgelöst.
      Bei einem Bekannten, im Garten hängend, fand ich noch ein Exemplar. Zwar nicht mehr im Originalzustand, aber noch zu erkennen was es mal war.


      Das Foto und die „Maßskizze“ schlummern schon ewig in der Schublade.

      Mit GIMP habe ich versucht etwas baubares zu konstruieren. Damit es mir nicht gleich die Finger verbiegt erst mal in 1:25. Auf ein Blatt A6 (160g/m²) passen drei Stück.


      Nach einigen Versuchen und Änderungen kamen diese zwei Lampen zustande.


      Ich war zufrieden und die Finger heil geblieben. Aber mein Maßstab war´s nicht. Das Ganze auf 78% skaliert – macht 1:32 – und nochmal probiert.


      Ist schon ganz schön klein aber noch nicht 1:38. Die Ausgangsvorlage nun auf 66% skaliert. Nun wurde es aber friemlig – aber baubar.





      Bei meinen künftigen Wagen muss ich nun an die Vorrichtung zum Einstecken der Zugschlusslampen denken.

      Hier mal ein Vergleich der drei Maßstäbe.



      Hat Spaß gemacht und Appetit auf mehr – bis dann Tschüss Simmi
    • Hallo Simmi,
      die Schlusslaternen/Oberwagenlaternen sind Dir gut gelungen. Gut wenn man am Original Maß nehmen kann. Hier mal ein Originalplan mit einer abweichenden Form der Füße:

      Die Laterne wurde mit Petroleum betrieben. Abweichend konnte man einen "Dunkelfeind" auch Hindenburglicht genannt einsetzen. Es handelt sich dabei um eine Parafinkerze in einer kleinen Blechdose.
      Grüße aus Mölln
      Marin
    • Neu

      Hallo Andy Railgoon,
      genau das wollte ich mit der Zeichnung unterstreichen. Simmi ist eine sehr gute Umsetzung der Laterne gelungen. Gerade die kleinen Zubehörteile lassen ein Modell leben. Es muss nicht immer ein Oschi sein. Ich kann meinem Vorredner Christoph Automatix nur beipflichten.
      Grüße aus Mölln
      Martin
    • Neu

      Hallo Simmi,

      gut, dass Du wieder zur Eisenbahnerei zurück gefunden hast.
      Die Schlusslaternen sind ein kleines, aber feines Stückchen Eisenbahnhistorie.

      Schöne Grüße
      Andreas
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      Goethe

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      Hallo

      ...danke euch allen für die netten Worte.
      Ja, solche Kleinigkeiten werden kaum vermisst und fallen erst dann ins Auge wenn sie da sind. Egal ob am letzten Wagen oder ganz ohne Fahrzeug, einfach so neben dem Gleis.

      Martin, kannst du mir mitteilen von wann der Originalplan ist. Zahlen lassen sich bei Vergrößerung leider nicht erkennen. Interessant die Form der Füße, passen ja alle fünf nur in die alten Owala-Stützen mit dem umgedrehten Pyramidenstumpf. Wann kamen die noch heute üblichen flachen Schlusssignalhalterungen auf?

      Andy – ich werde mich bemühen, schreiben ist nicht so mein Ding.

      Tschüss Simmi
    • Neu

      Hallo Roland

      r.polli schrieb:

      was habe ich dann denn eigentlich für eine (Petroleum)Laterne ?
      Eine Owala, aber eine dritte Bauform. Zu erkennen an den Füßen. Ich tippe mal auf DB. Sieh mal nach, es müsste doch ein Fabrikschild dran sein.
      Die Innereien scheinen ja vollständig zu sein. Brennt sie auch noch ?

      Tschüs Simmi
    • Neu

      Hallo Simmi,

      das Teil hat eine Prägung. DB und darunter die Zahl 87.

      Da müsste einiges gängig gemacht werden, dummerweise hat die Lampe lange ungeschützt gestanden. Aber riechen tut sie noch nach Petroleum ja 1 Sogar der Glaskolben auf dem Brenner ist noch ganz. Ich weis halt nur nicht ob es soch lohnt diese Lampe zu erhalten und ob jemand so ein Teil ausstellen würde.

      Gruß
      Roland
      -- Roll Yer Own If You Can´t Get Ready Made --
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      Hallo zusammen,
      @Simmi Die Zeichnung ist von 1940. Ich habe Dir eine Mail geschickt.
      @r.polli Die 87 ist das Baujahr (also 1987). Deine Laterne scheint gut erhalten. Diese Laternen werden immer wieder auf ebay angeboten und werden zu sehr unterschiedlichen Preisen gehandelt. Auf jeden Fall erhaltenswert. Die Laterne kann auch mit normalen Lampenöl betrieben werden.

      Da doch etwas Interesse für das Vorbild besteht habe ich mal Fotos gemacht:


      links aussen: letzte Bauform mit flachen Füßen. Füße mittig ohne Mittelkonus


      zweite von links: eine Laterne Übergangsform


      dritte von links: Laterne wie auf meiner Zeichnung von 1940


      rechts aussen: Laterne Deutsche Reichsbahn DDR. Erkennbar am niedrigen Kamin der dafür etwas bauchiger ist als bei den West Laternen.

      Auf dem ersten Foto ist in der Mitte dann noch ein Laternenhalter zu sehen. Um während der Übergangszeit auch neue Laternen auch an noch nicht umgerüsteten Wagen einsetzen zu können, würde die oben gezeigte Übergangsvariante benötigt.


      Ursprünglich wurden die Laternen so angebracht, dass sie oben über das Dach ragten. Dabei leuchtete das weiße Licht nach vorne, das rote nach hinten. Man konnte so von der Spitze des Zuges kontrollieren, ob noch alle Wagen vorhanden sind. Mit Beginn der elektrifizeirung der Bahn (ca. ab 1957?) wurde es zu gefährlich die Laternen unter dem Fahrdraht so hoch anzubringen. Durch den mittlerweile durchgängig eingeführten Einsatz der automatischen Luftdruckbremse (Zug wird automatisch gestoppt wenn Zug unbeabsichtigt getrennt wird) entfiel auch die Notwendigkeit von vorne das Zugende kontrollieren zu müssen. Die Laternen wurden niedriger angebracht. Statt des gezeigten Laternenhalters kamen jetzt einfache Blechlaschen zum Einsatz. Der schwere Mittelkonus entfiel. Neben den oben gezeigten Laternen gab es noch Variationen. Mir sind Laternen mit nur 3 Füßen neuer Bauart bekannt. Bei einigen Laternen entfiel auch die Öffnung für das weiße Licht.
      Grüße aus Mölln
      Martin Rüggeberg
    • Neu

      Hallo Alle

      Roland – auf keinen Fall verschrotten, steht ja schon fast unter Denkmalschutz. Wenn du keinen Platz hast – auf Veranstaltungen die in irgendeiner Weise was mit Schienen zu tun haben findest du sicher interessierte Abnehmer.

      Martin – eine ansehnliche Sammlung Owalas hast du da. An einem so kleinen Stück Eisenbahn hängt so viel Geschichte dran.
      Die Signallampe im Hintergrund wecken in mir nicht die gerade besten Erinnerungen. Da komme ich aber mal drauf zurück wenn ich ein Formhauptsignal baue.

      Tschüss Simmi