​Torpedoboot "Bujnyj" Rußland 1898​ - Maßstab 1/100 von Oriel​

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    • ​Torpedoboot "Bujnyj" Rußland 1898​ - Maßstab 1/100 von Oriel​

      Hallo Freunde der Klebekante!



      Angesichts der guten Fortschritte bei der "Pevensey" habe ich einen kritischen Blick auf den vorhandenen Stapel mit Modellen geworfen und festgestellt, daß die angedachte "Brighton" zwar ein schönes Modell ist, aber beim Aufblättern fiel mir auf wie klein doch in 1:250 alles so ist und da ich in meinem Alter allmählich schlechter (aus)sehe, habe ich bei Slavomir mich umgetan und bin auf eine Hand voll von 1:100ern Kartonmodellen gestoßen.



      Darunter die Planmappe und den Orel-Bausatz des "Torpedobootes "Bujnyj" - das Modell wird dann 640mm lang, 64mm breit.

      Ein typisches frühes Torpedoboot ,welches für die Marine des Zaren von Rußland 1898 auf der Newsky-Zavod in St. Petersburg vom Stapel lief. Eines der ersten Torpedobotte, welches international nicht mehr auf einer englischen oder deutschen Werft gebaut worden war. Die "Bujnyj" ist ein Beispiel für den Aufschwung den die Marinetechnik unter dem Zaren nahm und sie hat ihren Namen einer ganzen Baureihe von russischen Torpedobooten verliehen - die erste Namensträgerin nahm bereits am russisch-japanischen Krieg von 1904/05 teil. In der Tsuschima-Schlacht darstellte, rettete die Besatzung dieses Torpedobootes das Leben des Admirals Rozestwienskij, seiner Stabsoffiziere und engsten Mitarbeiter, indem sie sie von dem untergehenden Flaggschiff "Knjaz Suworow" übernahm, welche von den japanischen Granaten nach deutscher Feuertechnik völlig zerschossen und aufgegebenen wurde. Im Einsatz waren die Torpedoboote auf der Ostsee, im Schwarzen Meer, auf dem Pazifik - seit dem russisch-japanischen Krieges blieben sie im Frontdienst bis zum 1. Weltkrieg - die letzte Einheit dieser Klasse wurde in den 20ern aus dem Flottenbestand gestrichen.




      Hier noch ein paar technische Zeichnungen mit den "Innereien" ...und die doch verschiedenen Baulose des selben Bootstyps von (meines Wissens nach) stolzen neun Einheiten. Spannend ist die unterschiedliche Darstellung der Takelage/Funkausstattung - deutlich sieht man zwischen den Mittelschornsteinen die "Funkerbude" und das Kabel, welches von ihrem Dach zur Antennendraht verläuft. Ih befürchte aber, daß wenn ich die frühe weiße Lackierung bauen möchte, ich auf diese späteren technischen Spielereien werde verzichten müssen - oder ich beiße in den sauren Apfel und opfere die ästhetischere Farbgebung dem Detailreichtum der Funkausstattung. matrose1

      Bestellt ist beides Plan und Bausatz - mal sehen welche Fortschritte ich lala1 wann verlegen2 zeitigen werde - auf jeden Fall wird die Planmappe dem Modell einige Details mehr einbringen können - so ich sie (an)fertigen kann.
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


      Schmalspurlokomotive System Garrett "Emma" OO9/H0e auf Kato-Fahrgestellen
      _______
      29,76% aller statistische Daten sind vollkommen frei erfunden.
    • Hallo Christian!

      Wirklich ein interessantes Modell. Ich werde deinen Baubericht verfolgen und bin gespannt auf das fertige Modell.

      Zum Maßstab möchte ich aber nur anmerken, daß viele dein Argument benutzen um den Maßstab zu ändern, d.h. größer zu bauen. Nur wird hier außer Acht gelassen, daß hier dann aber eigentlich auch kleinere Details zu bauen sind die in dem kleineren Maßstab weggelassen werden können. Macht man das nicht, erscheint das Modell dann doch so, als wenn etwas fehlt. wunder1

      LG
    • Ludwig schrieb:

      Hallo Christian!

      Wirklich ein interessantes Modell. Ich werde deinen Baubericht verfolgen und bin gespannt auf das fertige Modell.

      Zum Maßstab möchte ich aber nur anmerken, daß viele dein Argument benutzen um den Maßstab zu ändern, d.h. größer zu bauen. Nur wird hier außer Acht gelassen, daß hier dann aber eigentlich auch kleinere Details zu bauen sind die in dem kleineren Maßstab weggelassen werden können. Macht man das nicht, erscheint das Modell dann doch so, als wenn etwas fehlt. wunder1

      LG


      Hallo Ludwig,


      das Problem ist mir klar, daß mit der stärkeren Verkleinerung eine wachsende Simplifikation einhergeht, und natürlich auch das Gegenteil gilt, aber an einem größeren Modell komme ich z.B. mit den Bohrungen der Bulleyes besser klar, weil ich größer arbeiten kann...


      ...auch nimmt die Summe der Details ja auch noch zu. happy 2 ...aber genau das wollen wir doch - da liegt die Lust im Leiden... das deutsche Wort für Hobby sagte mir mal ein BDSM'ler sei schließlich Leidenschaft haue 2 *


      ...und bis zum fertigen Modell ist es noch ein weiter Weg... dessen Begehen ja das Entscheidende ist, die Lösungen, die einem unterwegs so einfallen, um es noch ein bißchen besser zu machen. arbeit2 . schaffen ja auch oft genug neue Probleme, die ohne diesen Drang zur Verbesserung gar nicht aufgetreten wären. Kurz&knapp:
      "Hätte ich einfach gebaut, wie es die Anleitung vorschreibt,

      dann wäre mein Papierkorb jetzt noch leer!"


      ______________________________________________________________
      @Kurt:
      Noch bin ich in der Warteschleife... Slavomir** hat Betriebsferien.
      Übrigens sucht er einen Nachfolger
      Dann beginne ich mit dem Abgleich von Bausatz und -plan den Baubericht... inzwischen gab's bei Aldi kleine Werkzeugköfferchen, in denen ich das Modell staubsicher unterbringen kann.
      ______________________________________________________________
      @Fred:
      Thanks a lot for your intrest - I'm going to start when the Plan and the kit arrives in here with the comparing of both.
      _______________________________
      *

      ** Quelle: kartonmodellshop.de/shop/index.php

      Nach dem, unser Sortiment die Marke von über 9 500 Artikel-Sorten auf Lager überschritten hat und wir manchmal den Eindruck haben, dass wir in einem Lager und nicht mehr zu Hause wohnen, nachdem wir immer öfter die Befürchtung haben, unseren Kunden nicht gerecht zu werden, es sei den mit Übersetzungen, die wir erst nach mehreren Monaten ausliefern können, es sei den wir schaffen immer noch nicht Newsletter herauszubringen, geschweige auf Facebook o.ä. Plattformen präsent zu werden, es sei den, endlich die Verlinkung zwischen Zurüstteilen und entsprechenden Modellen herzustellen, nachdem wir - mit Ausnahme von der Ausstellung im DSM Bremerhaven – an keinen Ausstellungen und Messen mehr teilnehmen, nachdem die Nächte für uns immer kurzer werden, da die Masse an Bestellungen kontinuierlich zunimmt und nachdem letztendlich auch unsere Gesundheit nicht mehr so unbeschwert wie früher schlaflose Nächte mitmacht, haben wir uns entschlossen, unsere Shop-Aktivitäten abzugeben oder auslaufen zu lassen.
      Wir haben noch keine Vorstellung, wie schnell es gehen soll, wir wollen aber langsam beginnen, an einem Übergabemodell zu arbeiten…
      Falls jemand, bzw. eine Gemeinschaft unser Shop [mit Waren oder ohne Waren, mit unserer (befristeten?) Unterstützung (nur für bestimmte Bereiche?) (Übersetzungen, Kundenpflege, Kontakte zu den Zulieferern, etc.) oder gleich auf eigene Faust] oder seine Bereiche übernehmen möchte, melden Sie sich, unterbreiten Sie uns einfach ein schriftliches Angebot an unsere bekannte Adresse: post-officeWojcik@t-online.de
      (Hervorheb. v. Verf.)
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


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    • ..aber fangen wir doch einfach schon mal mit dem an, was im Netz zu finden ist...

      der Bauanleitung:









      und hier liegt jetzt eine dogmatische Entscheidung vor mir...

      Wasserlinienmodell oder Vollrumpfmodell???

      Für das Vollrumpfmodell sprechen:

      - Wiedergabe des gesamten Originals
      - Werftmodelleindruck
      - Sichtbarkeit des Antriebs... z.B. SMS Köln(?) mit ihren Tandemschrauben

      Gegen das Vollrumpfmodell sprechen:

      - Bau eines soliden/zeitgenössischen Ständers
      - unästhetisch dickes Unterwasserschiff (Varjak wirkt plötzlich klobig)
      - glatte Rundungen nur durch Hohlraumauffüllung zwischen den Spanten gut darstellbar*

      Für das Wasserlinienmodell sprechen:

      - rund 1/3 niedrigere Vitrine (UnterCWLteil & Ständer fehlen)
      - Betrachter sieht, was tatsächlich meist vom Schiff zu sehen ist
      - Schiff wirkt immer eleganter und länger


      Gegen das Wasserlinienmodell sprechen:
      - der Modellbauer "hackt" etwas ab am Bausatz
      - mögliche Stabilitätsprobleme bei Master wegen fehlend tiefer Gründung
      - kein ganzes Modell sondern nur ein Teilmodell"pfusch" **

      box 1 "Dogmatisch", weil ich dann zukünftig bei dieser Bautechnik bleiben sollte, wie beim Maßstab. Vorerst schreckt mich der Auffand des Unterwasserschiffes so ab mit den komplexen formen und schwierigen Übergängen der einzelnen "Kartonbahnen", daß ich mich für den Bau als WL-Modell entschieden habe. Vor allem wegen der eleganteren Ansicht und der realistischeren Dartstellungsform,

      Wenn ich dann mal ein besonderes Modell mit Unterwasserschiff bauen will, dann bestimmt erst, wenn ich gut genug bin... unter Umständen kehre ich in ein paar Jahren zur Bujnyi zurück und baue sie als Vollrumpfmodell - dann kann ich das WL-Modell als Referenz daneben stellen.

      Somit wird sie simplifiziert als unter der CWL gekappt und
      als Wasserlinienmodell gebaut! haue 3





      _________________
      *siehe:1:200 RM Zara-Video: ab 7min 35sek
      **so als wenn man von der RMS Titanic nur die Beschriftung und den Flaggenstock beim Untergang zeigt und den Rest wegläßt, weil mein einen konkreten Augenblick im Leben des Schiffes aufzeigen will hehe1
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


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    • Daraus ergibt sich dann planerisch folgendes Bild:



      alles was rot ist kommt weg! So radikal ist der Weg zum WL-Modell zu gehen...
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


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    • Daraus ergibt sich dann

      I.
      Eben das oben genannte Problem der Stabilität denke ich mir... wenn ich K26 l & r rauslasse...



      wenn ich unterhalb der Einschübe mehr Material lasse (Schnitt b) bekomme ich eine Möglichkeit den nach unten weggehenden Rumpf zu zeigen und später mit grünblauem Gießharz zu bearbeiten. während ich bei einem Kappen direkt unter den Einschüben für K26 (Schnitt a) K26 an den Spanten jeweils mit L-Laschen (braun) fixieren müßte, um sicher zu gehen, daß mir die "Bodenplatte" zu der K26 ja dann wurde nicht nach unten rausfällt. Das Fertige Bauteil K14** sieht dann so aus.

      II.
      Gerne möchte ich nämlich das Boot in Gießharz auf einem grüngrauen Untergrund aufbringen - fürchte aber die hohen Temperaturen könnten beim Aushärten dem Papier allzu sehr zusetzen. Fürchte ich mich zu recht?

      Fallen den erfahrenen Kollegen hier schon Denkfehler in meiner Konstruktion auf, die mich schlimmstenfalls meinen Bausatz kosten könnten?

      III.
      Nun das Thema des Gedankes Blässe angenagte Fortsetzung:



      Wichtig ist, daß ich mit der kleinen Proxxon Tischkreissäge die Spanten gerade den Mittellängsspant* bis exact auf den Abstand y von Wasserlinienspant* CWL (= K 26 & Co) absägen. Ist es sinnvoll hier für dlie Längsbauteile K1, K2 und K3 die Papiervorlage auf Buchensperrholz oder MDF aufzukleben und auf ein härteres Material umzusteigen der Bearbeitbarkeit an der Säge willen?

      Einerseits eine Lösung andererseits gewiß auch ein Sakrileg... aber das sind dann Photoätzteile, Kantenfärben und anderere Verfeinerungen auch für alle kartonagen Puristen. *schnell Sandsäcke stapel*

      IV.



      und ich bleibe bei der Weißlackierung mit dem kurzen Signalmast - die hübsche Hochtakelung wurde erstmalig an der Grosni 1904 in Vorbereitung zum russ.jap. Krieg für den Einbau der (Markoni?)funkanlage an Bord verbaut. Und die weiße Lackierung ist mir wichtiger als die hohen Masten. Die kann ich auch noch bei einem späteren Modell der selben Klasse verbauen, dann kann ich auch das Namensschild auf der dann Grün eingefärbten Bordwand anbringen schwitz1 .


      _________________________________
      *hat der keinen kürzeren Namen!?
      .
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


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      _______
      29,76% aller statistische Daten sind vollkommen frei erfunden.
    • Moin Christian,

      eine gute Wahl. Dieses schnittige Schiffchen kenne ich gar nicht, und schon gar nicht als Modell. ja 2
      Das Argument von Ludwig hinsichtlich des größeren Maßstabs im Zusammenhang mit höherem Detailreichtum ist übrigens ausgesprochen stichhaltig, wie ich soeben beim Bau meines britischen Navy-Cutters in 1:72 feststellen darf..... kippe1
      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Klueni schrieb:

      Moin Christian,

      eine gute Wahl. Dieses schnittige Schiffchen kenne ich gar nicht, und schon gar nicht als Modell. ja 2
      Das Argument von Ludwig hinsichtlich des größeren Maßstabs im Zusammenhang mit höherem Detailreichtum ist übrigens ausgesprochen stichhaltig, wie ich soeben beim Bau meines britischen Navy-Cutters in 1:72 feststellen darf..... kippe1
      lg.
      Tommi
      Ja Tommi,

      die kleinen Torpedoboote sind eine allzu sehr vernachlässigte Gattung! Und das trotz dem weiland so excentrischen Auftritt der Turbinia, die mitten durch H.M. Flottenparade zum diamantenen Thronjubiläum Victorias am 26. Juni 1897 vor Spithead raste und von den kolbendampfmaschinen getriebenen Verfolgerbooten nicht eingeholt werden konnte.

      Es gibt eigentlich eine ganze Menge schöner Vorbilder - und Scratcher aufgemerkt - sei getrommelt und gepfiffen, daß es eine ganze Menge kostenloser Pläne im Netz herumschwirren... hier eine kleine Kostprobe von weniger als 5 Minuten der Suche.

      I. Stichwort: "Torpedoboot" Wikipedia Deutsch
      II. Russischen Wikipdiaartikel heraussuchen...
      III. Artikelüberschrift kopieren bei Google Bildersuche eingeben...


      zaristisches Rußland:
      "Миноносец"


      Hier die Poti:




      Ich darf vorstellen Fang No.2: Die Sikhim



      okay okay - noch ohne Spantenriß...

      Aber jetzt!

      ...die "Котлин" für die Liebhaber von sehr kleinen Dreimastern... der Spanten riß versteckt sich auf den linken Plan




      Additiv aus den Newskywerken - wegen der generös gehaltenen Abmessungen der Zeichnungen gibt's 'nen Link:

      wunderwaffe.narod.ru/Magazine/Escadra/Nevki/Draw/01.jpg

      wunderwaffe.narod.ru/Magazine/BKM/Rus_Min/index.htm

      Diese Sucherei geht natürlich auch bei den Franzosen:

      Frankreich:
      "torpilleurs numerotes"

      ...da muß ich die kompletten Pläne schuldig bleiben, die sind auf meiner mobilen Festplatte, die ich natürlich nicht zur Hand habe. Wesentlich ist vielleicht für die Interessierten, der Hinweis auf die Jeune école, die "junge Schule" - eine Marinedoktrin Anfang der 1870 - 80er Jahre, die die Schlachtflotte zu Gunsten einer großen Torpedobootsflotte abschaffen wollte. Nachzulesen hier: de.wikipedia.org/wiki/Jeune_%C3%89cole

      Die Menge der gebauten Boote zog stark an - an Pläne müßte leicht zu kommen sein... das frz. Verteidigungsministerium hat da eien großartige Datenbank mit Plänen im TIFF-format.

      Hier noch etwas für die Freunde gaaaanz früher Torpedoboote - der Spierentorpedoboote: Die "Acheron" und (hier im Bild ihr Schwesterschiff die "Avernus") - die beiden waren für Australien gedacht daher wohl das marinetechnische Hinterherhinken.




      Und ganz offensichtlich und unumgänglich: die offene Maschinenanlage als kleines Schmankerl, um sich auch ja den Sehnerv zu brechen... happy1

      Doch ernsthaft:

      Für die freunde der ersten Zerrys gibt's was feines von der Royal Navy über die River-Class Boote von Lyon - dabei ein großartiger Plan in 1/48



      Und das österr. kkSMS Tb Anaconda - von der habe ich irgendwo noch einen 1/50 Plan herumliegen - Bilder folgen dann wenn ich sie wiederentdeckt habe.

      Und abschließend in diesem kleinen Blick rund um die Welt (Chile, Braslien, China, Japan - alle bezogen ihre ersten Torpedoboote z.B. von Yarrow oder aus Frankreich, später schloß sich werft- und maschinenbautechnologisch sehr schnell das Deutsche Reich an) für die Freunde der weltweiten Internetrecherche sei noch diese fulminante Seite erwähnt: ibiblio.org
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


      Schmalspurlokomotive System Garrett "Emma" OO9/H0e auf Kato-Fahrgestellen
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      29,76% aller statistische Daten sind vollkommen frei erfunden.
    • Hallo Christian,

      Meinereiner schrieb:

      alles was rot ist kommt weg! So radikal ist der Weg zum WL-Modell zu gehen...

      jammerschade!
      Denn aus meiner Sicht wird das fehlende UW-Schiff die optischen Proportionen des Schiffs sehr nachteilig verändern.
      Und da am UW-Schiff keine komplizierten Abwicklungen erkennbar sind, wären beim Beplanken bestimmt keine große Probleme zu befürchten.

      Grüße
      Roland
    • @ Kurt
      denk1 ich hab doch alles nach FAQ-anleitung gemacht und die Vorschauen genutzt... verlegen1 Wo ist der Fehler??? holmes1
      Jetz arbeite ich mit Hochladen - und dann am Bild dem Knopf "Vorschau einfügen". Immer noch falsch??? schwitz1

      @ Roland

      meine Befürchtung ist der Rumpf nicht als Form... sondern die Beplankungsübergänge machen mir ernsthaft Angst.
      ..und die Ansicht - die Russischen Einheitslinienschiffe verlieren ihre gesamte Eleganz mit der Hinzufügung des Unterwasserschiffs und werden zu klobigen Klötzen:



      schön zu sehen ist dieser Verlust an Eleganz auch in der ober-vorderen Seitenansicht des russischen Fünfschornsteiners "Askold" - mit dem angefügten Unterwasserschff wirkt sie in meinen Augen plötzlich soooo denk1 "wuchtig":



      Vielelicht findet sich ja auch solch eine Zwischenlösung wie im NMM an der "torpedo ram HMS Polyphemus" von 1881:



      Diese Lösung "lief ,mir eben vor die Füße" freu1
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


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    • Hallo Christian,

      auch ich schaue dir mit viel Interesse zu und bin sehr gespannt, wie dieses nicht so oft gebaute Modell in diesem interessanten Maßstab unter deinen Händen entstehen wird. Was die Frage Unterwasserschiff ja/nein betrifft, so bin ich eher Rolands Meinung,
      zumal ein Teil deiner Argumente gegen das UWS schnell zu entkräften ist:
      Ständer? Kein Problem, ist in den verschiedensten Versionen leicht zu bauen, dazu gibt es einige Beispiele hier im Forum
      Füllung mit Bauschaum? Absolut unnötig, man kommt zu guten UWS mit doppelter Beplankung, sogar ohne anschließende Ganzkörperlackierung. Beplankungsübergänge sind auch nicht wirklich ein Problem
      Verlust der Ästethik? Naja, aber das Schiff ist nun mal nur mit UWS komplett. Es ja eher ein wichtiges technisches Detail, wie das UWS aussieht oder aussah und hat oft über das Schicksal des Schiffs (mit)entschieden, z.B. bei meinem Linienschiff Nawarin Baubericht hier

      Ich habe viele Jahre nur Wasserlinienmodelle gebaut, baue sie auch jetzt noch. Aber seit ich Schiffe mit UWS baue, ist a) die Angst davor verflogen und machen b) die Modelle den kompletteren Eindruck für mich. Z.B. sind historische Segelschiffe wie sie Fritz, Bonden, Tommi oder Ludwig uns hier so brillant vorführen, für mich ohne UWS kaum vorstellbar.
      Aber: das ist eine Entscheidung, die jeder selbst treffen muss. Eigentlich wollte ich dir nur Mut machen, dich einmal an einem UWS zu versuchen.

      Viel Spaß und Erfolg weiterhin

      Hans-Jürgen
    • Hallo Christian,
      Du hattest zwei Bilder doppelt hochgeladen, dadurch erschienen sie dann unter Deinem Beitrag nochmals. Ich habe das für Dich korrigiert.
      In den Glaubenskrieg Wasserlinie oder Unterwasserschiff will ich nicht eingreifen, zumal es für keinen Standpunkt zwingende Argumente gibt. Es ist halt Geschmackssache, wobei ich mich klar zur Fraktion der Wasserlinienbauer bekenne.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Besten Dank Kurt!

      Die Detailproblematik bringt mich dazu, daß ich ja in den Plänen der RUSALKA skalierte Zeichnungen der 37mm Hotchkiss Revolverkanone habe.

      Wie ist das eigentlich wenn ich den Russischen Bauplan als Vorlage nähme und mit Evergreen-Plastikrohren, Kupferlitze, Balsaholz und Pappe arbeitete... kriege ich dann Ärger?
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


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    • Kurt schrieb:

      Hallo Christian,
      warum solltest Du Ärger bekommen? Solange ein Modell nicht im Wettbewerb angemeldet ist, kannst Du es auch mit Schweinsleder überziehen.
      LG
      Kurt
      danke1

      grins 2 "Schweinsleder" grins 2

      ...Du meinst bestimmt Pergament!


      Notiz an mich: Solltest Du Dich mit Mut gewappnet haben, Dich doch zu Deinem XC. Geburtstag zu einem Wettbewerb anmelden zu wollen...

      so erfordert 100% Papier, Pappe & Karton.


      Hoffe mal der Bausatz ist heute in der Post* ach1

      Heute werd' ich mal versuchen Bilder von der Revolverkanonen auf dem Plan zu machen.







      *Übrigens... "post" ist eine lateinische Präposition, die den Akkusativ erfordert - und bedeutet:

      • danach
      • hinter
      • nach
      • nachher
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


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    • Da issa!!!! Schöner Bogen - aber nur der Bausatz ohne den Bauplan oh1
      Bilder folgen in den nächsten Tagen... geht alles gerade nicht so schnell wie ich es gerne hättehättefahrradkette....
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


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