Hamburger Hafendiorama / HMV / 1 : 250

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    • Nun, wenn ich das heutige Datum mit meinen letzten Einträgen so betrachte - war ne lange Auszeit, die ich genommen habe.

      Nachträglich auch noch Dank für eure Beiträge, Kurt, WiWo, Fritz, Hagen, Thomas und Ingo.

      Viel hat sich in der Zwischenzeit auch bastlerisch nicht getan. Dazu gab es verschiedene Gründe - einer davon war auch die Renovierung unseres Studios. Dazu mußten auch die Vitrinen in Etappen geleert werden. So um die 80 Modelle wurden bewegt.
      Hier eine Ansammlung davon auf dem Tapeziertisch.

    • Dann ging es (endlich) wieder zu etwas "Schiffigem". Die letzte Schute war zu fertigen. Eine sehr detaillierte Konstruktion, mit wenig Hilfe aus dem Lasersatz. Das Bild zeigt die Rumpfhülle samt Laderaum und Spanten vor dem Zusammenbau.



      Und so sieht's dann zusammengeklebt aus:



      Deck und Ladebord vervollständigen die Schute.

    • Hallo Günter,

      Rezatmatrose schrieb:

      Dazu mußten auch die Vitrinen in Etappen geleert werden. So um die 80 Modelle wurden bewegt.
      die Vitrinen mussten ja nicht nur gelehrt, sondern sich auch wieder bestückt werden. Ich glaube kaum, dass deine Modellflotte nach wie vor ihr Dasein auf Tapeziertischen fristet. Und das Neueinrichten dauert meistens länger als das Aufräumen, denn wenn man die Modelle einmal in der Hand hat ....
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo Günter, eine umfangreiche Sammlung von Modellen hast du da gebaut.
      Aber ich bekomme Gänsehaut wenn ich die auf so einem wackeligen Tapeziertisch sehe.
      Mein erster Gedanke ist dann immer, was alles passieren könnte.
      Hoffe die Modelle sind alle heil geblieben.
      Sauber gebaute Schute. Ich habe das Dio schon absolviert, verfolge aber deinen Bau auch mit Interesse.
      Mach weiter so!!
      Gruß Albrecht
    • Hallo Günter,
      so ein Tapeziertisch kann auch ein tolles Dio sein das erinnert einen an Hamburgs Hafenfest. daumen1
      Da passt auch nachher dein jetziger Bau dazu so an der linken oder rechten Ecke. grins 3
      MfG. Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Hi Rezat,

      schön, dass Du wieder online bist!

      Ja, so ein Umzug / eine Renovierung oder was auch immer die Modelle tangiert, das hat es wirklich in sich. Da hätte ich um den Tapeziertisch ein Absperrband mit eindeutigen Warnungen "Achtung Minen / Selbstschüsse / freilaufender Killer" oder so ähnlich gezogen.... happy1

      Gut, dass es Deine Modelle offenbar unbeschadet überstanden haben - bei mir hat schon ein Fototermin von SMS "Blücher" und SMS "Goeben" mit meiner neuen "Seydlitz" gereicht, um von einem Schiff den Flaggenstock und von einem anderen 2 Beiboote bzw. ihre Aufhängung zu beschädigen...

      Servus
      hvt
    • Hallo zusammen,

      danke euch für die Beiträge. Nun, ich kann euch sagen - es ist fast alles gutgegangen. Lediglich ein Beiboot lag nach der Rückkehr der Modelle aus der ersten Serie auf dem Tapeziertisch "zurückgeblieben". Nach einigem Suchen konnte ich es der S.M.S Baden zuordnen. Ist wieder fixiert. Beim zweiten Schwung gin dann das Ganze ohne geringstes Problem ab. Klar doch auch, dass ich die Standplätze in den Vitrinenschränken dem aktuellen Modellstand entsprechend neu geordnet habe. Auch drei alte Zossen wurden (zunächst) in die Werkstatt aussortiert: WHV Scharnhorst, Tirpitz und Bremen.

      Günter
    • So habe ich dann Bogen 9 mit der Schwan angeschnitten. Auf die Grundplatte 1 waren die Mittelträger 2a bis 2d zu kleben. Die Spanten habe ich zunächt nur zur genauen Positionierung aufgestekt.



      Dabei ist mir aufgefallen, dass die Markierung für Spant 4 nicht stimmig ist. Die Überprüfung hat ergeben, dass der Markierungsstrich auf der Grundplatte nicht korrekt ist. Spant passte nach dem Einschieben in den Schlitz des Mittelträgers genau.

    • Das Deck 18 ist in die kleinen Schlitze im Spant einzuschieben.



      Ich habe das Deck zunächst schräg eingeschoben, ohne Leim anzubringen. Dann erst bis zur Mitte auf den Spanten verleimt.



      Dann die restlichen Spanten eingeleimt und die Vorderseite des Decks in die auch dort befindlichen Schlitze eingeschoben.
      Paßt.



      Leicht beschwert, konnte das Modell dann austrocknen.

    • Weiter mit den Bordwänden. Hier die Bb-Wand mit ihren Einzelteilen.



      Die Laschen, die die Einzelteile am Heck zusammenhalten werden, wurden vor dem Einkleben grau getönt.



      Das einzufügende Teil paßte excellent.



      Die Rückseite zeigt die Laschenverbindung und die angebrachte Innenschanz. Das Kartonrelingteil wird nach dem Anbringen ausgeschnitten, weil da dann die Reling aus dem Lasersatz eingefügt wird. Bin so verfahren, weil ich die Schanz genau in der Flucht befestigen wollte.



      Die beiden fertigen Bordwände.

    • Hallo Fritz,

      gute Frage - vielleicht war ich ja nur zu faul, die Farbe zu wechseln ??

      Aus meiner Erfahrung heraus kommt die scharze Farbe meist zu stark raus. AAuch wenn die Bordwände immer sehr schwarz aussehen, sind sie es aber meist nicht. Auch ist ein vergleichbares Grau auch in den "Alterungsspuren" mit enthalten.

      So ganz richtig lag ich dabei aber nicht - wirst Du noch sehen.

      Günter
    • Der Ansatz für die Bordwände war leicht zu finden. Einmal befinden sich im Wasserpass eingedruckte Markierungen. Ich habe aber die Enden des Hauptdecks herangezogen. In der Mitte begonnen, dann abwechselnd Bb/StB nach hinten bzw vorn weitergeklebt.
      Hier der Start mittschiffs im Bild.



      Am Bug passte es fantastisch - da gibt's nichts zu meckern.



      Am Heck sieht's von unten noch solala aus,



      Aber von oben betrachtet einfach grausam. An beiden Seiten. Da wird also erhebliches Nacharbeiten erforderlich sein.

    • Servus Günter,

      ja das kenn ich auch... Mors mit Beulen...
      Ich vermute mal, der hintere Spant ist zu breit. Vielleicht kannst Du den noch mit einer Nagelschere zurechtstutzen????
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.
    • Hallo Günter,
      diese Art von Hecks sind immer kitzelig zu bauen. Es gibt aber Konstrukteure, die es schaffen, die Bautele so zu zeichnen, daß es sich gut zusammenfügt.
      Mit Gerhard vermute ich, daß da ein Spant zu breit ist. Wenn es geht würde ich die Bordwand an der Stelle vorsichtig lösen und mit der Schere etwas Maerial von Spant abtragen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Um das Heckdilemma zu beseitigen, habe ich den Karton grau eiingefärbt. Die Verklebung der Bordwände erfolgt bei mir grundsätzlich mit ganz ordinärem UHU. Hier habe ich dann die klaffenden Streifen leicht vom Spant gelöst, dann mit Kittifix "getränkt" und mit Fingergefühl geformt. Hier die Bilder dazu nach diesem Prozess. Ob ich farblich noch was ändern werde entscheide ich einfach später.



      Der Bugbereich.



      Die Totale.

    • Hallo Günter,
      da ich das Hafendiorama auch schon gebaut habe sind mir einige "Problemstellen" gut in Erinnerung.
      Inzwischen bin ich dazu übergegangen Die Bordwände separat zu bauen und am Heck
      bereits komplett zusammen und fertig zu kleben. So kann man viel besser und genauer arbeiten.
      Wenn alles gut getrocknet ist schiebe ich die Bordwand über den Rumpf und verklebe beides miteinander.
      So hat man nicht mehr die Probleme am Heck, die sonst unweigerlich entstehen.
      Dieser Bereich der Bordwände, ist dann bereits ein geschlossenes Stück, das viel leichter mit den Spannten zu kombinieren ist.
      Dabei ist zweitrangig das die Bordwände überall am Heck genau auf die Spannten zu kleben kommen. Der äußere Eindruck, das keine klaffenden Spalten, Beulen oder Vertiefungen zu sehen sind ist viel wichtiger.
      Gruß Albrecht
    • Hallo Günter,
      Beulen haben alle nicht ganz neuen Schiffe und die Schwan im Hafendiorama ist ja auch schon ziemlich gealtert. Das dürfte daher kaum auffallen.
      LG
      Kurt

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Albrecht,

      danke für den Hinweis. Wäre wohl besser gewesen. Bei der Sloman Alstertor hatte ich es auch so gemacht. Warum habe ich nur hier nicht daran gedacht ?

      Kurt, Volkmar, Fritz,

      richtig - bei dem Leben auf dem Dio wird das so sein.

      L.G.

      Günter
    • Hallo Günter

      Ich habe ja schon viele HMV Modelle gebaut, unter anderem auch die SCHWAN II die in diesem Bausatz in farblich abgeänderter Form enthalten ist. Also ich habe beim Bau des Rumpfes keine Probleme gehabt und diesen optimal ohne jede Welle im Rumpf hinbekommen. Ich kann nur bei den HMV Modellen, gerade die, die Peter Brand noch konstruiert hat sehr eindringlich empfehlen, den Rumpf mit dem Bau immer von hinten zu beginnen. Die Abschnitte forme ich und klebe ich mit Kittfix erstmal Kante auf Kante, sodass keine Zwischenräume mehr da sind. Bei den größeren Modellen klebe ich die beiden Rumpfhälften erst hinten zusammen, bevor ich diese auf das Gerüst aufziehe. Also die HMV Modelle sind so konstruiert, dass das dann eigentlich immer genau passt.
      Außer bei kleinen HMV Modellen, das kann man separat die jeweilige Rumpfseite kleben. Aber bei den größeren Modellen, so ab 15-20 cm Länge, kann man da schon mal ne böse Überraschung erleben, dass beide Seiten vorne nicht ganz paralel ankommen. Dann ist das Modell schon reif für die Tonne, aber das will ja keiner so gerne.
      Allerdings spielt die Erfahrung dabei auch eine Rolle.
      Ich sehe auch sehr oft hier in manchen Bauberichten, dass der Rupf ohne einen Lösungsmittelhaltigen Kleber geklebt wird oder dieser auch an den Querspannten verklebt wird. Das sollte man auch nicht machen und zum verkleben nur oben und unten die Laschen benutzen, dann wird der Rumpf zur Freude des Modellbauers auch schön glatt und man freut sich auch drüber.
      Denn der Rumpf ist ja bei Modell die größte Fläche und die sticht direkt ins Auge.
      Ich wünsche noch einen gutes Gelingen des Dioramas und schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Guido
    • Servus Günter,

      Wer schaut schon von unten auf das Dio/Schiff???
      Stell einfach noch einen Leichter ans Heck und schon isses gut.

      Ich weiß, wie man sich fühlt, wenn mal was nicht so passt und monatelange Arbeit wird dadurch entwertet, aber hier ist das nicht so einschneidend und kann für den Betrachter durchaus kaschiert werden.

      Mund abputzen und weiter! arbeit2
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.
    • Hallo Guido,

      vielen Dank für die ausführliche Darstellung Deines Vorgehens beim beim Beplanken. Werde ich mir für's nächste Schiff gut merken.
      Nun - vielleicht hatte ich ja auch nur einen schlechten Tag.

      Servus Gerhard,

      klar doch - da gibt es noch die verschiedensten Möglichkeiten. In natura fällt's eh nicht groß auf - zum Glück.

      Günter