Hamburger Hafendiorama / HMV / 1 : 250

    • Die seitliche Stützen/Relings am Brückendeck sind im Lasersatz enthalten.



      Innen- und Außenteil sind zusammengeklebt, was recht gut ging. Ich habe zunächst die Außenstreifen aneinander geklebt und dann Stück für Stück die senkrechten Stützen. Ging ganz gut.



      Die beiden Exemplare sind fertig.

    • Erst als ich das Bootsdeck eingeklebt hatte hörte meine geistige Umnachtung auf zu bestehen. Was soll das Relingstück an dieser Stelle ?
      Bei Verwendung der Bogenteile wäre das sicher nicht passiert - denn diese enthalten die Brückenschanzteile bereits. Dennoch. Es war einfach nur ich, der versagte. Mea culpa.

      Ich habe Stützen/Reling verkehrt rum aufgeklebt. Das Relinteil gehört nach hinten. Das allein wär's ja nicht - aber so ist auch das Deck um 0,5 cm zu weit vorne gelandet. Und natürlich auch schon fest verklebt. Da nütz es mir gar nichts, dass ich das gut hingebracht habe.

    • Nun gilt es, eine Entscheidung zu treffen. Welche Möglichkeiten bieten sich an.

      Verschrottung ? das hat das bisher gebaute Dio nicht verdient.
      Reparatur ? da trau ich mich nicht ran. Sowohl die Laserstützen als auch das Deck wären wohl nicht mehr verwendbar.
      Die Kartonteile (Stützen/Relling) sind auch nicht mehr zu benutzen, weil zerschnitten.
      Ersatzbogen ? Ich habe den Dampfer auch noch in der "Originalversion" zweidimensional bei mir rumliegen. Samt Ätzsatz.
      Wäre schade, den Bausatz zu "zerstückeln". Aber ein gangbarer Weg.
      So lassen ? Ginge auch - allerdings unter der Voraussetzung, dass der Raum für die beiden vorderen Kräne noch usreichend
      ist.

      Meine Entscheidung: Ich baue zunächst mal einen Kran. Wenn der noch reinpaßt, lasse ich die gealterte Schwan so wie sie ist.
      Ansonsten wird das Skalpell angesetzt und der "Ersatzbogen" herangezogen.
    • Hallo Günter,

      ich habe eine Weile gebraucht um zu kapieren, worin der Fehler eigentlich besteht. Jetzt habe ich es endlich begriffen. Hoffentlich passt der Kran, eine Reparatur wird meiner Meinung nach schwierig und deswegen den Bausatz des "ungealterten Schwans" anzureißen ist auch schade. Wenn es dir was hilft: ich habe das komplette Hafendiorama (ohne LC-Teile) noch auf dem Stapel und könnte die benötigten Teile für dich einscannen.
      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
    • Hallo Günter,
      wenn einem sowas passiert braucht man erst etwas Abstand um das richtige zu tun.
      Verschrottung ist falsch!
      Nimm die ein scharfes Skalpell und trenne erstmal die Relingsteile vom Deck.
      Danach kannst du sicher mit dem Skalpell das Deck von den darunter liegenden Aufbauten schneiden
      und neu weiter nach hinten wieder aufkleben. Ich bin mir sicher das nach der Korrektur nichts mehr zu sehen ist.
      Aufgeben gilt nicht. Wir wollen sehen wie das Diorama weiter wächst.
      Gruß Albrecht
    • Hallo Hans-Jürgen, Ingo, Albrecht,

      danke für eure Hinweise, Tipp's und die angebotene Hilfe. Ich war noch nie ein großer Grübler - und habe deshalb nach kurzem Abwägen auch schon die Entscheidung getroffen. Natürlich erst, als ich den Kran zusammengebaut hatte und den Test machen konnte. Und es hat wider Erwarten besser geklappt, als ich es mir vorstellte. Bilder und Lösung kommen bald, vielleicht noch heute.

      Günter
    • Und so musste dann das Klingenmesser angesetzt werden. Zuerst habe ich die Brückenschanz wieder entfernt. Ging recht einfach von der Hand. Auch die beiden Kästen waren einfach zu entfernen. Die Trennung des Decks von den Stützen war dann alles andere als einfach. Ich hatte zum Verkleben Kittifx genommern. Und der hatte natürlich schon lange fest gebunden. Eine Chance, das Deck zu erhalten, sah ich da nicht mehr. Dann lagen aber die Stützen und die Reling frei. Und wider Erwarten konnte ich die recht gut lösen. Seht hier die "entfernten" Teile.

    • Die beiden Stützen-/Relingteile schienen mir durchaus noch verwendbar. Das hatte ich eigentlich nicht erwartet. Nachdem der unterste Zug der Reling beim Ablösen teilweise beschädigt wurde, habe ich diesen untersten Zug dann entfernt (ist so eigentlich sogar realistischer).

    • Der Ersatz für das nicht mehr verwendbare Deck kam dann aus dem Original-Schwan-Bogen. Dieses Deck ist natürlich heller als das gealterte. Aber bei normalen Licht fällt das weniger auf als im "Blitzfoto". Auch nach dem Anbringen aller Teile wird davon ja nicht mehr viel zu sehen sein. Für mich selbst also durchaus eine akzeptable Lösung.

    • Mit dem Anbringen der Kästen 41 und 42 und der Brückenschanz ist der Zustand vor den erforderlichen Änderungsmaßnahmen wieder hergestellt. Bin mal gespannt, wie es nach der (hoffentlich erfolgreichen) Fertigstellung der Schwan noch auffallen wird. Nach dem, was ich bei der Umsetzung bisher schon erlebt habe, ist doch eine gewissen Skepsis meinerseits vorhanden. Wird sich ja zeigen.

    • Hallo Günter, das hat doch alles super geklappt.

      Als ich mein Hafen Dio baute habe ich mir zuvor eine Sicherungskopie gemacht.
      Mein Dio ist fertig und die Kopie habe ich noch.
      Falls du das Deck (Bauteil 39) haben möchtest, schick mir ne PN mit deiner Adresse, dann kann ich es dir zusenden.
      Gruß Albrecht
    • Servus Günter,

      da kann wohl jeder Kartonmodellbauer seine eigene Geschichte erzählen...
      Die Reparatur ist sehr gut verlaufen. freu 2 freu 2 daumen1
      Wäre wirklich zu schade gewesen, das Ganze in die Tonne zu kloppen.
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.
    • Hallo Albrecht,

      vielen Dank für das tolle Angebot. Was ich zwischenzeitlich getan habe, kommt gleich.

      Servus Gerhard,

      ... das gehört nun mal zum Modellbau wie das Salz in der Suppe. Bin mit dem Korrekturergebnis auch sehr zufrieden. Hätte nicht gedacht, dass das so relativ gut gelingt. hüpf1

      Günter
    • Dann ging's weiter mit dem Oberlicht, das ich geschlossen gebaut habe.



      Der Schornsteinunterbau war dran. Vorsorglich habe ich eine Stütze aus 1-mm-Karton innen mittig eingebaut.



      Die Brückenwand war mit den separat aufzuklebenden Türen zu versehen.



      Und dann rauf damit.

    • Nun, die doch etwas abweichende Farbgebung des Bootsdecks aus dem Originalbogen der Schwan hat mir dann doch nicht so gefallen. Aus dem Abfall habe ich dann das gealterte Deck nochmals rausgeholt, geplättet und die Markierungen für die aufzubringenden Teile etwas großzügig ausgeschnitten.



      Und nach einer "Paßprobe" dann aufgeklebt.



      Nun paßt's farblich wieder.

    • Die Niedergänge sind im Lasersatz enthalten. Es gibt dort auch ein "Hilfsgestell" für die bauliche Umsetzung. Mit diesem Ding bin ich noch nie wirklich zurecht gekommen. Und so habe ich auch hier entschieden, die Niedergänge "freihändig" zu fertigen. Ich belasse hier den Handlauf zunächst in der Platine und klebe die Treppen Stück für Stück in die vorhandenen Kerben ein. Mit möglichst wenig Weißleim natürlich.



      Nach guten Austrocknen dann den zweiten Handlauf darüber.



      Die Niedergänge gehen runter zum Hauptdeck. Ließen siche wieder gut einschieben, aber kamen mir auch wieder etwas kurz vor.

    • Mit der Teilegruppe 50 ging's dann an die Rauchröhre. Die ist mittels Kelbelasche zu verbinden.




      Am oberen Teil ist ein Streifen einzukleben. Wie auf dem Bild zu erkennen ist der zu lang geraten. Vor dem Zusammenkleben war er entsprechend zu kürzen. Die Profilscheibe 50d habe ich bereits vor dem "Lückenschluß" in den Freiraum zwischen Lasche und Ring eingeklebt.



      Die Röhre ist geschlossen.



      Nach dem Pönen wurden auch noch die Pfeifen aus dem Lasersatz angebracht. Fertig.

    • Hallo Günter,
      Du kommst gut voran mit dem gealterten Schwan. Die Verstärkung des Unterbaus des Schornsteins ist sicher richtig gewesen. Oft habe ich mich über labberige Schornsteinsockel geärgert und arbeite inzwischen im solchen Fällen standardmäßig Verstärkungen ein.
      Wenn mann keine Lust auf zeitraubende Meß- und Anpassungsarbeiten hat, ist die erste Wahl das Einkleben eines Kartonringes in entsprechender Höhe. Man hat dann einen bombenfesten Untergrund.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Kurt,

      ich teile Deine Auffassung zu 100 Pro.

      Ein Bild habe ich euch noch vorenthalten: am Heck wurde mit der Teilegruppe 51 das Anbringen der Relingteile und Niedergänge begonnen. Hier die Reling mit den Aussparungen für die Poller (Hätte ich wohl vorher besser angebracht) im Bild.

    • Servus Günter,

      die Poller kannst Du auch später noch ohne Probleme einbauen.
      Baue die Poller der gegenüberliegenden Seite ein und dreh den Schwan um die Gegenseite ebenfalls so einzubauen.

      Mir gefällt das Schiff immer mehr! klasse1 freu 2
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.