Scratch: HM Torpedo Boat Destroyer VELOX 1/8''=1 oder.1/96

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    • Scratch: HM Torpedo Boat Destroyer VELOX 1/8''=1 oder.1/96

      Hallo Freunde des langen Atems,

      hier beginnt ein ganz langsames Projekt HM Torpedo Boat Destroyer VELOX 1/8''=1 oder.1/96 Grundlage ist der Plan in David Lyons Buch "The first destroyers" erschienen bei ShipShape und erhältlich für einen Fünfeuroschein (die kleinen Grünen) in Amazonien im weltweiten Internet zum Bleistift.

      Dem wirklich hervorragenden Buch liegt ein Plan des HMTbd VELOX bei in 1/96 oder für die Freunde imperialer Umrechnung 1/8 Zoll zum Fuß ( oft auch verschlüsselt als 1/8'' = 1' )Hier ein erster Endruck:





      Aber erst etwas Marinehistorie...

      Der Torpedobootzerstörer war gedacht als Gegengewicht zu den Schwärmen von Torpedobooten, die vorallem jenseits des Ärmelkanals gebaut wurden. Durch die "Jeune école" sollte in Frankreich keine teure Flotte von Großkampfschiffen mehr notwendig sein... verlegen2
      ...ich glaube ich muß weiter ausholen. verlegen1

      Die ersten Turmschlachtschiffe nach unserem Verständnis waren die Einheiten der DREADNOUGHT, der größeren DEVASTATION und THUNDERER:



      Devastation

      Wie gut zu sehen, besteht die Armierung aus vier 12 Zoll Vorderladergeschützen von Armstrong. Und so ab 1879
      dann fügte man zur Abwehr der Torpedobootsgefahr eine Schnellfeuerartillerie ein, bei der Geschoß und Kartusche eins waren und hohe Feuerraten ermöglichten.



      Hier oben der Küstenpanzer USHAKOV mit sechs Schnellfeuergeschützen in der Mittschiffskasematte.



      Die russische POLTAVA ist dazu ein schönes Beispiel, trägt sie die Mittelartillerie doch schon in Flügeltürmen.

      Aber mit wachsender Reichweite der gasgetrieben Torpedos wuchs der Bedarf an Sicherheit schon im Vorfeld die Torpedoboote abzufangen und das unseren Fliegerkollegen ihre Abfangjäger wurden uns unsere Torpedobootszerstörer, die etwas größer als die Torpedoboote waren und mit stärkerer Rohrartillerie bestückt wurden, um die Torpedoboote versenken zu können erst 1895 hatten Yarrow und Thornycraft die Admiralität (zusammen mit der Times) von der Notwendigkeit einer völlig neuen Schiffsklasse überzeugt.


      (Fortsetzung folgt - jetzt gibt's Essen & Familienabend)
      Frohes Schneidenknickenfaltenkleben wünscht,

      Christian


      Schmalspurlokomotive System Garrett "Emma" OO9/H0e auf Kato-Fahrgestellen
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      29,76% aller statistische Daten sind vollkommen frei erfunden.
    • So ist's bestimmt, daß nun Macbeth den Abend uns begleite in der Titelrolle Michael Faßbender, den Abend uns verschöne... doch zu vor noch ein paar Zeilen an Euch, werthe Freunde!

      So kam man zur Abwehr auf verschiedene Schnellfeuergeschütze, um die annahenden Torpedoboote vom Großkampfschiff aus zum versenken oder zum Abdrehen zu bewegen durch einen "Feuerhagel" (Voss/Marinekunde, 1903)



      Alles begann mit dem Spierentorpedoboot - welches einen Torpedo beweglich machte, der Torpedo war nur eine Unterwasserwaffe mit Explosivcharakter.

      Im Einzelschuß waren es z.B. die 6-pfünder mit 2.2''/670,56mm



      zum anderen durch Revolverkanonen z.B. von Hotchkiss im Kaliber bis zu 47mm:



      Hier eine 37mm und die technische Funktionsweise:



      Nordenfelt baute eine ausdrückliche "Torpoedobootsabwehrcanone" mit bis zu fünf Läufen - das zweiläufige Modell als Leichtwaffe für Torpdoabwehrboote



      auch Gardner lieferte eine zweiläufige Variante seiner Maschinenwaffen:



      hier das pentaläufige Modell zum Verbau auf Kanonenbooten und größeren Schiffen::



      Und zum eigentlichen Ursprung der Boote - dem Torpedo:

      Hier das Howell-Produkt von 1896 ähnlich wie die deutschen Aale aus rund 175.000 Bauteilen bestehend zum Preis** eines freistehenden Einfamilienhauses:



      Und das ältere Konkurrenzprodukt von Brennan in der Ausführung als Küstenverteidigungswaffe:








      Hier vier Abbildungen von Torpoedonetzen (welche übrigens von den Herstellern der Torpedos entwickelt, gebaut und vertrieben wurden) - als die deutsche kaiserliche Marine die Netze nach der Skagarakschlacht von Bord gab, gewannen die großen Kreuzer und Linienschiffe rund eintausend Tonnen an Zuladung.*



      Hier die Russische EVSTAFIY in der ersten Dekade des XX. Jhdts. - gut zu sehen die Netze und dahinter die massierte Mittelartillerie... rechts davon eine Darstellung der Ausleger und der Verzurrung des Dreiviertelschwesterschiffes der POTJEMKIN unter ihrem späteren Namen PANTELEIMON



      Den frühesten Nachweis eines Torpedonetzes habe ich bei der MARENGO aus der Océan-class ironclads gefunden - datiert auf 1872.



      Die französische MARCEAU mit Torpedonetzen und ihrer beieindruckenden Hauptartillerie, die in ihrer Präzision den damaligen Entfernungsmeß- & Zielmethoden weit voraus war. Oben in den Türmen Revolverkanonen - schaut Euch nur diesen Mörderanker an!!! oh1




      (Nun ist die Pause vorbei...)

      * andererseits ging bei der bunten Flotte der mittvictorianischen Ära der Schönheitswahn und der Kampf gegen den Ruß mittels neuer Farbschichten so weit, daß einige Admirale dafür bekannt waren, daß ihre Schiffe Displacementzunahmen durch die Lackierei hatten!

      **als die Japaner ihren 114 Torpedo endlich über das -einer gebrochenen Spiere halber - abgesunkene Netz des russischen Panzerschiffs bekamen und sie versenkten, war das gewiß kein gutes Geschäft für den Tennó
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    • Servus Christian,

      ein tolles Projekt! augenbraue1

      Ich hoffe du verzeihst mir, daß ich zur Entwicklung des Torpedos ein paar Sätze hinterlasse.

      Die Torpedos der Herren Brennan und Howell basieren auf dem "Küstenretter" des Österreichers Luppis der 1860 eine Art Fischtorpedo mit Drahtfernsteuerung erfand.
      Nach Ablehnung durch das österreichische AOK entwickelte er zusammen mit den Herren Giovanni de Ciotta und Robert Whitehead (Besitzer des Stabilimento Technico Fiumano) den ersten tauglichen Fischtorpedo.
      1866 wurde diese Erfindung einem Komitee der kk. Kriegsmarine vorgeführt. Die Erfindung wurde angekauft und man erlaubte Robert Whitehead den Torpedo weltweit zu vermarkten.
      1871 wurde der Fischtorpedo der britischen Admiralität erfolgreich vorgeführt. Diese erwarb sofort eine Lizenz und baute im Arsenal in Woolwich Torpedos und ließ sie dort auch weiterentwickeln.
      1872 wurde eine Lizenz von Frankreich gekauft und führte in weiterer Folge zur Entwicklung der Doktrin der "Jeune école".
      Bis 1877 erwarben weltweit alle Staaten mit einer Marine entsprechende Lizenzen von Whitehead.

      Nachzulesen in Franz Bilzer - Die Torpedoboote der k.u.k. Kriegsmarine von 1875 - 1918, zweite Auflage 1996.

      Die "Jeune école" wurde bei der österreichischen Marine wesentlich konsequenter umgesetzt als in Frankreich.
      Man kann es als Treppenwitz der Geschichte sehen, daß Georg Ritter von Trapp (Schwiegersohn von Robert Whitehead und nach zweiter Heirat Oberhaupt der Trappfamilie - diese Geschichte ist dank Hollywood bekannt) mit seinem Unterseeboot SMU-5 den französischen Panzerkreuzer "Leon Gambetta" durch Torpedschuß in diesem Frühjahr vor 100 Jahren versenkte.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • Servus WiWo,

      vielen Danke für die additiven Informationen zum Torpedo. Ich hatte auch überlegt in diese Richtung mich (thematisch) zu verbreite(r)n so ist es mir sehr lieb, daß Du diesen Part anführst. Es wäre vielleicht sinnvoll, eine schiffbauhistorische Ecke im Forum aufzumachen, um derartige Themen für alle auffindbar(er) zu machen.

      Es ist schön, daß du den Ritter von Trapp erwähnst das gibt dem ganzen einen schönes "Localcolourit" - die wechselnden französischen Verteidigungsminister waren da weniger zielgerichtet als S.M. k.k. Marinensection im Reichskriegsministerium und dem langfristig von "Gott erhaltenen Franz dem Kaiser".

      Den Plan der Anaconda aus einen ungarischen Verlag (ansonsten liegen Erzhezog Albrecht, Larcoma, Tiger und Panther auf Halde)

      Solltest Du weitere Additive einflechten mögen - so fühl Dich herzlich eingeladen, hier Lust zu wandeln.


      Hallo Wolfgang,

      nun die vielen Infos befassen sich vor allem mit dem Hintergrund und leuchten ehr die technik-historische Seite aus, die Details, da braucht es genaue Angabe des Bewaffnungsherstellers und der Bautypen z.B. der Revolverkanonen und Schnellfeuergeschütze (QF-guns). Da muß ich mich selber schlau machen, was auf der VELOX verbaut wurde.

      Der Unterschied zwischen den Nordenfelt und den Hotchkiss Mehrrohrkanonen sieht man oben sehr deutlich in den Videos. An erster Stelle zum Bau bräuchte ich natürlich maßstäbliche Detailzeichnungen.

      (Fortsetzung folgt)
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    • Soooooooo liebe Freunde der Nacht,

      jetzt geht's erstmal weiter hier mit dem Spantenriß und dem Schnitt am Hauptgeschütz:



      Der Schnitt und der Spantenriß nebeneinander zum Vergleich für Euch:



      Der Spantenriß bugwärts und achtern, kopiert und fertig um Ausschneiden

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    • So gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz langsam geht es voran, Freunde der zermatschten und in Wasser aufgeweichten Bäume...

      Ja Tommi ich gebe zu, da bin ich doch dem kleinen Marinehistoriker in mir verpflichtet, der sich da gerne in die (belegtechnischen Un-)Tiefe begibt. Mir macht dieses Hintergrundwissen Spaß, weil es über den eigentlichen Akt des "Bötchenauens" hinausweist...

      Also habe ich mich mit der Problematik des Scratchbaus befaßt und festgestellt, daß ich bei aller Liebe zu den wohligen Rundungen des Unterwasserschiffs dann keine Ebene habe von der aus ich messen kann. Also wird die VELOX erst mal als WLmodell daherkommen - anders geht's im Moment noch nicht... beziehungsweise traue ich mir mehr nicht zu

      kratz1 Wenn ich das Ganze dann am Unterwasserschiff wiederholte, dann könnte ich dem komplexen Ständer mit einer H²O-Ebene bauen...

      Erstmal gehen wir jetzt mal durch die Pläne...


      also mächtig gewaltig ist sie schon: 515,4mm und satte 135mm hoch. Aber die Details sind dennoch sehr sehr klein wenn ich so an die Röllchen an den Davits denke... Aber beginnen wir doch mit etwas aufbauendem... der Spsnt 1 ist deckungsgleich mit dem Schnitt A
      und jetzt kommt's, wenn man sich freut ist der rotierende Hammer stets nie weit entfernt:

      les 3 Die Ansichtenschnitte (B-J) korrelieren nicht mit den Spantenrissen (2-14)
      Also habe ich erstmal Übersichtsbilder gemacht und die beiden A3 Bögen zusammengeklebt damit man Gefühl für die Abmessungen des Vierschornsteiners bekommt.

      Wieso Vierschornsteiner? Nun diese Anordnung eines auf die Schiffsmitte ausgerichteten Kesseleinbaus sieht am sehr häuft bei den Torpedobootzerstörern der Royal Navy wie zum Beispiel der HMTBD VIXEN mit Ihrem so verkürzten Kesselraum und den ergonomischeren einander gegenüberliegenden Beschickungsöffnungen der Öfen:




      Er wirkt wie ein Trio - aber die mittleren beiden Wasserkesselabzüge sind lediglich in einer Ummantelung zusammengefaßt - analog der HMTB VIXEN in deren Draufsicht die Trennwand besser als im Seitenriß zu erkennen ist.



      Gänzlich anders gelöst als ein echtes Paar von engstehenden EInzelschornsteinen wurde das ganze Thema eng zusammengehender Rausabgänge z.B. bei der HMTB HAVOC von 1895.


      Weiter unten präsentiere ich danach in einer unüblichen - aber in diesem Falle sehr sinnvollen Dreigruppe -
      nämlich:

      Schnitt/Seitenansicht/Draufsicht.



      Ich hasse dieses Notebook!!! Und ich hasse es!!! Ich hasse es!!!
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    • Hier wie angekündigt: Einmal am Rumpf entlang - Schnitt/Seitenansicht/Draufsicht.



      Schnittebene A mit dem Bugruder (aussenkbar???)




      Schnittebene B zeigt die Ankerkräne





      Schnittebene C mit Scheinwerferplattform, Steuerstand, Torpedobootsabwehrartillerie, dem Signalmast und dessen Takelung:



      Später wurde die Takelung zu Gunsten einer Funktelegraphieanlage vergrößert - allerdings fanden bei diesem Refit andere Veränderungen ebenfalls statt, die ich nicht nachvollziehen kann, weil die Detailszeichnungen fehlen.
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    • Schnittebene D - was so riesig wirkt ist der Kesselraumdrucklüfter




      Schnittebene E beinhaltet auf Backbord die Kombination aus Geschützverderansicht, Drucklüfterhutze und dem Davit.



      Schnittebene F zeigt ein Torpedolanzierrohr im Detail -



      ebenso Schnittebene G - mit beginnenden Wellenhosen
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    • Schnittebene H mit den Schnitten der vier Wellen und dem Geschütz auf der Plattform




      Schnittebene J mit dem Heckaufbau dem achteren Steuerstand und der Kettenführung für die Ruderpinne

      und zum Abschluß noch das Ruderblatt in seiner ganzen Schönheit:

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      Christian


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    • Ein paar abschleißende Details:



      Die bugseitige Geschützplattform




      die Feinheiten der Ankerstorage und der -ablaufschienen





      hier im Schnitt zur besseren Kenntlichkeit rot nachgezeichnet und der Inglefield's patent anchor 1851 oder ist es ein Smith Patent B ? (Edit: Die oberen Flunken für ein sauberes Ablaufen in den Schienen fehlen!)



      Hier der Hotchkiss QF 6pfd en details mit den Rohrbremscylindern in der Draufsicht und den Rohrumwicklungen



      Verschlußfeinheiten und die vergrößerte Darstellung in meinem Plan
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      Christian


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    • So Freunde des faltbaren Papiers!
      Also wie Ihr seht, habe ich ein wenig weitergemacht und bin ein bißchen vorangekommen. Die eigentliche Arbeit kommt jetzt erst - die Mantelabwicklungen.

      Als Beispiel mal der Achterstererstandaufbaumeerwassernaßspritzschutzdingenskirchenteil


      Sicht von achtern, der Seite und der Draufsicht (allerdings wohl geschnitten zur besseren Sicht auf die Armaturen.

      Was mich stutzig macht (es kann aber auch von meiner Strichführung in der Skizze herrühren) ist die Tiefe des Schildes /Wandbreite parallel zur Längsachse Während sie in der Seitenansicht nur bis zur Mitte des Compasses ("CM") reicht, läuft sie in der Draufsicht bis zur Mitte des Maschinentelegrafen ("ER") - welcher sich in der sich in der Seitenansicht übrigens kugelig ausnimmt, während er beim Blick von achtern in den Stand hinein ehr cylindrisch wirkt. kratz1

      ...und so bin ich vom Schild flugs zu den Armaturen gekommen - ganz ohne auf das interessante doppelte Steuerrad einzugehen:



      Weiß jemand von Euch wozu dieses kleinere "Vorsteuerrad" bei diesen schnellen Booten denn gedacht war?



      Wie Ihr seht, der Hauptsteuerstand hat ihn nämlich nicht - also kann ich meiner Theorie es sei für das (aussenkbare) Bugruder gedacht wohl getrost begraben.....oder es ist eine Art Konterschraube mit der man das Sterread feststellen kann, um die Geradeausfahrt zu fixieren und bei exact gehaltenem Kurs besser die Zieleinrichtungen der Torpedolanzierrohre nutzen zu können...
      haue 1 aber vielleicht ist das doch ein echter Rumsfeld* haue 1

      Doch zurück zum Schutzschild: Also alles gar nicht so einfach weil gar nicht so eindeutig - wobei ich die Seitenansicht als dominierende annehmen würde, um die Tiefe an den Seiten zu definieren.


      *"Viele tolle, neue Ideen sind auch nur großer Unsinn." Donald Rumsfeld US-Verteidigungsminister
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      Christian


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Meinereiner () aus folgendem Grund: mir für Euch: Hinzufügung des Bugsteurestandes - einfaches Steuerrrad

    • Hier im Nachgang noch die Bilder der um 1912 eingebauten Funktelegraphieanlage, die ich nicht schuldig bleiben wollte, wenn ich Euch oben schon den Mund wässrig mache:



      anhand dieser Bilder kann man die Komplexität des Einbaus derartig frühen Anlagen gut ermessen.
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      Christian


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    • >Hallo Wolfgang,

      Deine Neugierde weiß ich zu schätzen - aber ich bin mir bei der Umsetzung in Karton total unsicher, sieh mir nach, daß die VELOX erst mal nur ganz langsam Fortschritte machen wird. Einfach weil mir die modellbauerische Praxis fehlt und ich in DG nie der König der Mantelabwicklung oder gar Häuptling der Konstruktion wahrer Flächen gewesen bin.
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      Christian


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